Schreiber DO-X

  • Ich versuche mich an der Do-x von Schreiber. Leider enthält der Bausatz keine Anleitung, auf den Rückseiten sind nur schwer lesbare Skizzen zu sehen, jedoch keine "Explosionszeichnungen" oder ähnliches. Hat jemand eine solche oder eine andere Anleitung?

    Vielen Dank

    Stephan

  • Vielen Dank für Deine Mühe!

    Ja, die Fotos helfen weiter.

    Ich bin allerdings erstaunt, welche Unzulänglichkeiten das Modell hat. Z.B. hat das Cockpit keine Falze, um es mit dem Unterbau (ein verstärktes Stück) vernünftig zu verbinden: da soll man wohl "einfach" die Pappe mit dem Cockpitrand verkleben (gerade einmal die Dicke der Pappe als Kontakt). Ich bringe da selbstgefertigte Falze an. Dito an der Unterseite: die schwarze Wanne hat auch keine Falze, mache ich also genauso, um sie auf die Unterseite zu kleben.

    Passgenauigkeit ist auch keine Stärke: die hintere Aussenverkleidung kann ich nur passgenau auf die Spanten bringen, wenn ich das Heck verkürze.

    Mal sehen, wie es weitergeht...

    Gruss

    Stephan

  • Hallo Stephan,

    also zum einen stammt der Bausatz aus Zeiten, in denen noch mit Bleistift konstruiert wurde. Zum anderen ist die erwähnte Verbindung bis heute Stand der Technik und funktioniert ganz wunderbar. Probiers doch erstmal aus.


    Gruss

    Jan

  • Hallo Stephan,


    ich kann Jan da nur beipflichten. Die Schreiber Do-X war eines meiner ersten Modelle und ich konnte sie damals ohne größere Vorkenntnisse und Fotosichtungen ziemlich gut vom mitgelieferten Instruktionsmaterial weg bauen. Die größten Schwierigkeiten hatte ich mit dem Flügel, da die großflächigen Bauteile etwas knifflig zu verarbeiten sind.


    Gruß,


    Daniel.

  • Vielen Dank für Eure Hilfe.

    Ich habe das Modell nach Rumpffertigstellung und Leitwerk in die blaue Tonne entsorgt. Allein die Fotos von "modellschiff" zeigen, dass ich noch längst nicht so weit bin, um ansprechende Modelle dieses Schwierigkeitsgrades zu bauen. Da halfen mir auch nicht selbst eingesetzte Unterlegfalze und wiederholtes Abnehmen von Beplankungen, um doch noch "irgendwie" Passgenauigkeit herzustellen.


    Mal einfach gefragt:
    Ist es üblich, von einem Kartonsatz erst einmal eine Kopie anzufertigen und mit den Teilen zu probieren, ob "es passt"?...und dann zum Original zu greifen?

    Wo schneidet man:

    a) schwarze Linie am Teil stehen lassen

    b) in der schwarzen Line, sodass ca. 50% zum Teil gehören

    c) schwarze Linie gehört NICHT zum Teil


    Welches Unterlegmaterial empfiehlt sich für die Auflage auf Spanten (für besseren/breiteren Kontakt)? Butterbrotpapier ist zu dünn/haftfähig, 80g Papier zu schwach und 160g Papier trägt zu sehr auf: dann passt die Planke womöglich nicht mehr....


    Wie bekommt man die Kanten gefärbt, da der Karton ja mit einer Farbe schon daherkommt? Habt ihr einen Riesensatz Farbstifte im Lager? Oder verwendet man Farben aus dem Plastikmodellbau?


    Nun, diese Fragen tun sich bei mir nach den ersten Erfahrungen nach Jahren auf...


    Vielen Dank für die prompte Hilfe!

    Gruss

    Stephan

  • Sicher gehst Du, wenn Du auf der Linie schneidest, Stephan.

    Wieso ist 80 gr-Papier zu schwach? Eine Auflage auf die Spanten? Eigentlich nur, wenn es der Bausatz konkret vorsieht. Außerdem kann man Spanten schleifen und auch so die Aussenhaut anpassen.

    Du solltest ausprobieren, wie gut man Bauteile stumpf, also ohne Laschen verkleben kann.

    Dazu ist es immer sinnvoll, eine Sicherheitskopie des Bogens zu machen!

    Kanten färbe ich mit einem stinknormalen Deckfarbkasten.


    PS: In einem Beitrag weiter oben schreibst Du, Du seist überrascht, welche Unzulänglichkeiten das Modell habe...

    Nicht jedes Modell ist unzulänglich, wenn man als ziemlicher Anfänger damit nicht zurecht kommt! Ich wäre mit solchen Aussagen an Deiner Stelle zurückhaltend gewesen.

    Bis die Tage...


    Helmut



    "Dem Angriff auf die Menschlichkeit folgt der Angriff auf den Menschen!"

    (Claudia Roth)



    Fertig: CAP SAN DIEGO (roko)

  • Ich denke hier treffen wieder einige Probleme eines Anfängers aufeinander. Und das ist nicht Böse gemeint. Als ich 2014 mit Kartonmodellbau angefangen habe, wusste ich auch nicht was, wie , wo , warum . Wie schneidet man die Bauteile aus? Auf der Linie? daneben? Und der Witz dabei, bei vielen Modellen ist das auch noch unterschiedlich!! Woher soll man das als Anfänger wissen? Oder aber auch welchen Kleber verwende ich wofür? Ich habe mit der Junkers Ju 52 von Schreiber Bogen begonnen, ja genau die Ju 52 in Metallfolie (Rot/Silber) und habe für den Rumpf leider den falschen Kleber benutzt.... das gab Dellen in der Außenhaut, sieht nicht schön aus ! Aber ist nun mal so, danach wusste ich wie es geht :wacko:

    Und wenn mal jeder überlegt wie er angefangen hat? Vom Vater gelernt? Der hat einem gezeigt wie es geht ? Glück gehabt so wird die Sache natürlich einfacher. Und Schreiber Bögen sind nicht immer einfach,vor allem die älteren Bögen haben nicht die beste Bauanleitung für Anfänger.

    Meine Empfehlung : erstmal ein einfaches Modell bauen um das Material Papier kennen zu lernen, verschiedene Kleber ausprobieren und sich dann immer schwerere Modell vor zu nehmen. Die Burg Konradsweil auch ein Schreiber Bogen kann ich nur empfehlen auch für Anfänger. Gute und logische Bauanleitung, passgenau und nicht überladen an Details lassen sich schnell Erfolge erzielen. Dann macht Kartonmodellbau auch Spass.

    Hier der Link zum Baubericht der Burg >>> KLICK <<<

    Also Stephan nicht aufgeben und mutig an ein neues Modell. Du kannst auch einen Baubericht machen und Bilder zeigen, so kann man dir beim Bauen, anhand der Bilder helfen.


    Grüße Achim

  • Du kannst auch einen Baubericht machen und Bilder zeigen, so kann man dir beim Bauen, anhand der Bilder helfen.

    Den Vorschlag kann ich nur unterstützen. So können andere Forenmitglieder besser nachvollziehen, an welchen Stellen es hakt und entsprechende Hilfestellung geben. Eine abstrakte Liste häufiger (Anfänger-)Fehler wäre vermutlich unglaublich lang und würde dennoch wenig bei einem konkreten Problem helfen. Ich würde mich nicht mehr als Anfänger bezeichnen und dennoch gibt es Fehler, die ich immer wieder mache...


    Und auch da hat Achim recht: Nicht aufgeben, dann wird es immer besser.