Knossos

  • Lange habe ich nach einem Bausatz von Knossos gesucht. Im AGK-Archiv wurde ich fündig, konnte aber den Bogen in keinem Shop finden. Meine Tochter hat mir dann zum Geburtstag diese „Koffer“ geschenkt! Hat sie über ebay gekauft. Den Bogen zusammen mit anderen griechischen Bauwerksbogen aus gleichem Verlag hat Thomas Tepel hier vor längerer Zeit schon mal vorgestellt, aber nicht gebaut. Auf meine Frage nach dem Maßstab schätzte er 1:100, das hielt ich aber für zu klein. Mit Hilfe von Google Earth und eigenen Fotos aus 2017 habe ich den Maßstab von 1:48 oder 1:50 berechnet.


    Der Karton enthält 15 Baubogen in ca. DIN A3, eine bebilderte Bauanleitung, ein A2 Poster des Minotaurus, eine Broschüre über die Geschichte des Minotaurus, eine Kinderschere und eine Tube gelben Klebers mit schwarzer Schrift „miki“

  • Da ich nicht so groß bauen wollte, bin ich zu Staples und habe den Bogen einscannen lassen. Passend zu meinen unlängst gebauten Architekturmodellen habe ich mich wieder für 1:160 entschieden. Hier ein Vergleich der Original-Grundplatte zur verkleinerten Version:

  • Nun zum Bau. Da sich meine Griechisch Kenntnisse mehr oder weniger auf Jassas, Kalimera und Ouzo beschränken, stand ich vor einem Orientierungsproblem. Der Google Übersetzer erkannte zwar die Sprache, las mir aber nur einzelne Buchstaben vor, statt einer Übersetzung. Prima, dass es die bebilderte Bauanleitung gibt. Allerdings musste ich schon feststellen, dass die Anleitung das ein oder andere Bauteil nicht explizit ausweist. Na gut, dann eben besser aufpassen!


    Da mit dem verkleinerten Ausdruck auch die Schrift mit verkleinert wurde (ach was), nehme ich den Originalbogen zu Hilfe und vergleiche mit dem Scan.


    Durch die fehlenden Sprach- und Textkenntnisse werde ich mehr Bilder posten, als Geschriebenes.


    Also, hier der Baufortschritt:

  • Hallo,

    viel Erfolg beim Zusammenbauen . Warum sollte es der Modellbauer nicht dem Archäologen gleichmachen? Die haben sich auch durch eine bis heute nicht ganz geklärte Schrift durchgearbeitet.

    Ulrich

  • Die kleine Treppe fehlte in der Anleitung, da muss man sich die Bilder genau anschauen, was dazu gekommen ist.

    Ich werde das (natürlich) wieder auf einer Toffifee-Schachtel präsentieren...

    Dazu habe ich ein paar Stelen mehr gedruckt und das steinerne Minotaurus-Gehörn konstruiert.

    Aber dazu später mehr. Bald gehts weiter.


    Gruß

    Klaus

    Wir bleiben immer Kinder, und,
    so klug wir auch sein mögen, wir behalten immer die Lust,
    mit scharfen Messern und spitzen Scheren zu spielen.

    Wilhelm Raabe (1831 - 1910)

  • In der Bebilderung wird teilweise erst mit den umlaufenden Mauern begonnen und dann die Innenteile, wie z.B. Treppen eingesetzt. Da bekommt man schon mal Schwierigkeiten, die dass die Teile noch eingepasst werden können. Wenn man‘s vorher entdeckt ist es natürlich besser… Es empfiehlt sich daher, die Einzelteile vor dem Verleben auf der Grundplatte auf die angrenzenden Teile zu überprüfen.


    So, der vordere Aufgang ist dran. Man sagt ja, dies sei das Nordertor. Aber wirklich erforscht ist Knossos noch nicht…

  • Und, die Trockenphase habe ich genutzt für die steinernen Hörner auf dem Dach des Minos Palastes.



    Und da jetzt offizielle Kurzarbeit angesagt ist, kann neben der Gartenarbeit hier in den nächsten Tagen mehr passieren…

  • Moin!

    Vergiss nicht, den (roten) Faden(magische Wollknäuel des Daidalos [Wikipedia]) einzubauen, falls Du Dich mal verirrst, findest Du zum Anfang zurück.;)

    Viel Geduld

    Hanns


    Hänschen klein ging allein in die weite Welt hinein...jetzt lieber zu Hause bleiben

  • Moin Ulrich,

    da steht noch der Hermann davor;)

    Ich habe mir ja im letzten Jahr die Neuauflage des Hermann Denkmals gegönnt, von Norbert Meier aus Bielefeld.

    Ist auch im Maßstab 1:160, sind 4 Bogen DIN A3. Ob ich dann an weiteren Figuren Bedarf habe, bezweifle ich.

    Schließlich warten noch sooo viele Autos auf ihren Bau:thumbup:


    Moin Michael,

    sieht sehr gut aus, dein Kloster:thumbsup:

    Wenn du bei ebay "Knossos Bausatz" eingibst, kommt das Angebot der Papier- und Musikwelt.

    Da gibt es übrigens auch noch ein paar alte DSM Bogen.


    Hanns,

    du weißt doch, das ich gern mal den Faden verliere!8|

    Genau daher (vom Minotaurus) kommt auch der Ausspruch! Und wenn wir uns in der Post-Corona-Periode wieder

    treffen, hab ich auch was zum Zeigen;)


    Gruß

    Klaus

    Wir bleiben immer Kinder, und,
    so klug wir auch sein mögen, wir behalten immer die Lust,
    mit scharfen Messern und spitzen Scheren zu spielen.

    Wilhelm Raabe (1831 - 1910)

  • es geht (etwas) weiter:

    Die hintere Terrasse (?) ist nun dran und offenbart Passerprobleme mit der Grundplatte. Ist wohl nicht weiter schlimm, mit drängt sich der Verdacht auf, dass die Materialstärke bei der Konstruktion nicht genügend berücksichtigt wurde. Allerdings geht mit einer Verkleinerung des Maßstabs natürlich auch eine gravierende Änderung der Einzelkomponenten einher. So lange keine weißen Flecken sichtbar sind, ist alles gut.


    Apropos Materialstärke: wofür die unbedruckten Deckel oder Böden verwendet werden sollen, hat sich mir bislang nicht erschlossen. Spanten sind jedenfalls nicht vorgesehen, aber gerade beim Bau des Originalmaßstabs dringend zu empfehlen! Beim Bau der hinteren Terrassen, die große hat ein Maß von ca. 45x47mm in 1:160, ist es ohne Spanten sehr grenzwertig.


    Dazu kommt, dass später nicht zu sehende Rückwände nur mit seitlichen Klebelaschen ausgestattet sind. Zum Deckel und zum Boden hin fehlen sie. Ich habe hier die fehlenden Laschen mit angesetzt.



    Immer wieder ruft der Garten, deshalb geht es hier nur langsam voran. Demnächst mehr.


    Gruß

    Klaus

    Wir bleiben immer Kinder, und,
    so klug wir auch sein mögen, wir behalten immer die Lust,
    mit scharfen Messern und spitzen Scheren zu spielen.

    Wilhelm Raabe (1831 - 1910)

  • Ich sehe, dass es im Internet eine Menge von Fotos der Knossos-Ruinen gibt. Wahrscheinlich hast Du die schon gecheckt ... sind die irgendwie hilfreich?


    Mit herzlichem Gruß, Ulrich

  • Liebe Daumendrücker und weitere Interessierte - herzlichen Dank für die Unterstützung!


    Ulrich, wenn man weiß, was man sucht, ist es immer hilfreich wegen der verschiedenen Blickwinkel. Ich kann das für diesen Bau schlecht beurteilen, weil ich in großen Zeitabständen zweimal vor Ort war und deshalb vielleicht einen anderen Blick habe. dabei habe ich natürlich auch selbst viele Fotos geschossen. Nur soviel: ich war scharf auf dieses Modell. Und hätte es das nicht gegeben, hätte ich es selbst konstruiert. Allerdings wohl nicht in diesem Umfang, meistens sieht man auf Bildern ja nur die Säulenseite.


    Gruß

    Klaus

    Wir bleiben immer Kinder, und,
    so klug wir auch sein mögen, wir behalten immer die Lust,
    mit scharfen Messern und spitzen Scheren zu spielen.

    Wilhelm Raabe (1831 - 1910)

  • Nach dem Vertikutieren ist vor dem Kleben…


    Die Treppenstufen werden in einzelnen Prismen an den Knickkanten gerillt, erst einzeln, dann zur Treppe verklebt. Die Kanten werden in ockergelb (24er Deckfarbkasten) gefärbt und auf der Grundplatte verklebt.



    Es zeigt sich, dass auch hier die Materialstärke eine gewisse Rolle spielt: die einzelnen Stufen habe eine Neigung nach vorn! Das fällt zwar nicht auf, wenn die Treppe verklebt ist, im größeren Maßstab wahrscheinlich noch weniger, aber für Nietenzähler sei der Hinweis gestattet, dass hier mit einer versetzten Rillung Abhilfe geschaffen werden könnte.

  • Und beim Aufkleben der „Deckel“, die Platten-Mosaik-Anordnung mit der Bauanleitung abgleichen.



    Beide seitlichen Treppen sind an ihrem Platz.


    Nun die Prismensäulen, da stimmt die Bezeichnung auf der Bauanleitung nicht! Die Nummern sind von außen nach innen mit N1, N2, N3 und N4 angegeben, verklebt werden sie allerdings N4, N3, N2 und N1. Auf der Grundplatte ist es richtig eingezeichnet, in diesem Maßstab aber nicht mehr lesbar… N1 und N2 ergibt sich allerdings schon auf Grund der Größe. Bei N4 und N2 kann die Ausrichtung der roten Fläche, bzw. die Mauerseite (bei N2 welche?) nur anhand der Bebilderung vorgenommen werden.

  • Weiter geht’s mit dem Oberbau Thema 5. Auch hier empfiehlt sich, gerade beim Originalmaßstab, ein Spantengerüst einzubauen. Beim äußeren, kurzen oberen Abschlußstück kommt man mit einer zusätzlichen Klebelasche besser zurecht (Bild vom Originalbogen mit fehlender Lasche).


    Beim Aufsetzen des Oberteils knicke ich die Laschen am Oberteil und an den Stützen ganz nach innen. Sie springen zwar wieder etwas zurück, bleiben aber hinter der Klebekante zurück. So werden die Teile fast stumpf verklebt, weil die Fläche der Laschen nicht voll genutzt wird, es hat aber den Vorteil, dass herausstehende Laschen die Höhe nicht beeinflussen und die Teile formschlüssig bleiben.


    Bei dem Oberteil ist kein bedruckter Bodenabschluss vorgesehen. Hier habe ich nun also das unbedruckte Teil ausgeschnitten und in ockergelb eingefärbt. Eine unregelmäßige Bemalung passt sich in das Gesamtbild der Mosaike ein. Im fertigen Zustand würde man den offenen Boden kaum sehen, aber sicher ist sicher. Ich habe ein besseres Gefühl und mehr Stabilität.

  • Nun geht’s weiter mit Lupenarbeit. Die Teile TOIXOI (d.h. Wände) 1 und 2 werden ausgeschnitten. Die Teile sind auf dem Bogen zwar richtig beschriftet, in der Anleitung sind jedoch die Pfeile falsch gesetzt! Im ersten Moment verwirrend, löst sich aber schnell auf.


    Da das Teil 2 abgetreppt ist, werden die Stufen einzeln verklebt. Welches Kleinteil dazu welche Stufe ergibt, ist Puzzlelei. Also habe ich beim Originalbogen die Teile abgemessen und mit den Stufen verglichen. Die Teileziffern habe ich dann auf dem ausgeschnittenen Bogen angezeichnet. Jetzt sollte es passen. Eine Reihe auf dem Bogen waren die Rückseiten, das erleichterte das Ganze schon einmal. Beim Kanten färben und verkleben gilt, wie so oft: nur nicht kräftig atmen! ;-)


    Die (Tritt-) Stufen werden stumpf verklebt. Das halte ich im verkleinerten Maßstab für nicht nur vertretbar, sondern auch vernünftig, beim Originalbogen sollte man überlegen zusätzliche Lasche anzubringen.

  • Hallo Klaus!

    Ein schönes Modell baust du da !! Bei eBay gibt es noch vier Bausätze davon …

    Ich war vor vier Jahren auf Kreta und war (und bin) fasziniert von der Ausgrabungsstätte.


    Im Museum vor Ort gib es ein Model von der ganzen Anlage … ein Herausforderung !

    Weiterhin frohes Schaffen..

    "Der Mensch macht viele Pläne, aber es geschieht, was Gott will" Sprüche 19,21


    Projekt: Startkomplex Space Shuttle

  • Ja Rainer, das Modell habe ich auch fotografiert. Aber wo willst du das hinstellen? Und vor allem: wann will man damit fertig sein??(

    Laut der Museumsführug (vor drei Jahren), soll es ein Nachtwächter in jahrelanger Feinarbeit selbst geschnitzt haben. Alle Achtung!

    Also mir reicht das Nordtor, das kann ich dir beim nächsten Treffen wenigstens zeigen:D

    Wir bleiben immer Kinder, und,
    so klug wir auch sein mögen, wir behalten immer die Lust,
    mit scharfen Messern und spitzen Scheren zu spielen.

    Wilhelm Raabe (1831 - 1910)

  • Und wieder ein Fehler auf der Bauanleitung! Bild 14 zeigt die Teile TOIXOI 9, 10, 11. Im Text wird TOIXOY∑ schon mal anders geschrieben, da stehen dann die Ziffern 9, 11, 12. ToIXOI 10 hatte ich ja auch schon verbaut, daher fiel es mir auf. Aber auch wenn man kein griechisch kann, sollte man den Text „lesen“.



    So, mit dem Anbringen der Teile 5a und 5ß ist der Aufbau der Rückseite abgeschlossen!


    Jetzt geht’s ans Eingemachte – die Säulenpartie. Hoffentlich bekomme ich das unfallfrei gebaut!

  • Ich hab mir den Bogen besorgt, kam heute an.

    Glücklicherweise in einer sehr stabilen Schachtel.

    Sieht toll aus.


    Zu den weissen Flächen: die dienen zur Verstärkung der dazugehörigen Flächen (kato κατω: unten, Pano/epano πανω/ επανω : darüber, oben)


    Das wird wohl mein nächstes Projekt...

    Gruß Michael


    Alles klebt gut! :cool:

  • Na Michael, dann wollen wir mal sehen in welchem Maßstab du baust.


    Die Bauanleitung auf griechisch ist für mich wirklich nicht einfach zu übersetzen! Mit Google Übersetzer gescant werden die gleichen Zeichen in mehreren Ausführungen angezeigt. Pons online versagt total.


    Linguatools bietet wenigstens die Zeichenangabe an, damit geht’s einigermaßen. Aber warum auf den Säulen eine 5-fache Rentierhalterung sein soll? Lol!


    Die Teile K4 (müssten mindestens 3 sein), sind auf dem Bogen nicht zu finden. Dachte ich jedenfalls, Bogen 9, der ja eigentlich schon längst abgearbeitet war mit der hinteren Terrasse, zeigt aber eben auch die Teile K1, K4 und K6! Nur mit der Beschreibung habe ich nach wie vor meine Schwierigkeiten: gebe ich die Beschreibung bei Linguatools ein, bekomme ich als Ergebnis: mittlerer Teil des Rätsels! Ja danke, soweit war ich auch schon ohne griechisch!


    Ich fange also einfach mal an und sehe, wie weit ich komme.


    Bei den oberen, quadratischen Säulenabschlüssen (K7) soll der Karton in 5 Lagen verklebt werden! Ebenso die Teile K1, K4 und K6.Das löse ich vielleicht besser mit einem schmalen Randstreifen? Der Originalbogen hat, laut Messschieber, eine Stärke von 0,3mm. Das mal 5 plus Klebstoff ergibt knapp 2mm.





    Der erste Satz dieser Beschreibung gibt an, dass man die Kanten aller 5 Lagen färben soll. Der zweite Satz heißt aus 5 Zyklen für 3 Doppelpunkte (also 5 Lagen für 3 Säulen) und der dritte Satz lautet siehe Skizze. Jaa und dann bei K6 – ohne Worte, siehe Foto.



    OK, ich orientiere mich weiter an der Skizze und dem Foto auf dem Kartondeckel.


    So, ich hab es mal probiert mit der 4-fachen Grundplatte. Klappt ganz gut, ich werde alle 5 Grundplatten so bauen.





    Und nun sind die beiden „abgebrochenen Säulenreste“ aufgeklebt. Sieht bis hierhin gut aus.


    Wir machen eine kurze Pause und sind bald wieder für sie da. Bleiben sie dran!

    :D

  • Das sieht doch ganz gut aus bisher...

    Naja lesen kann ich Griechisch, aber mit dem Übersetzen.Ich hab ImTranslator und To Google Translate als addons, die funktionieren echt gut, zumindest bei UHU02 aus dem Japanischen...

    Gruß Michael


    Alles klebt gut! :cool:

  • Die 3 Säulen sind gerundet und auf ihrem Sockel verklebt, die oberen „Trichter“ habe ich ausgeschnitten. Weil es Feinarbeit ist, habe ich zwischendurch die Klinge geschärft. Und dann die Kanten mit Paynes Grau gefärbt. Sah nicht so ganz passend aus, also habe ich sie nochmals mit Revell Aqua Color Staubgrau Nr. 77 nachgefärbt – perfekt.



    Der Dachdeckel ist ausgeschnitten und die Kanten ockergelb gefärbt. Die oberen Säulenstempel sind 5-fach verklebt, wie in der Anleitung beschrieben, die Kanten mit Revell Staubgrau gefärbt.



    Die unteren und in der Höhe stärkeren Säulentrichter sind aufgeklebt. Hier zeigt sich, dass die Zwischenringe nicht passen werden! Auf dem (verkleinerten) Bogen haben die Ringe einen Durchmesser von 4,5mm, die Trichterdurchmesser sind jedoch 6mm. Da habe ich also nicht eng genug geformt. Nun denn, ich werde die Scheiben im größeren Durchmesser anfertigen. Da deren Kanten danach wieder Staubgrau gefärbt werden, dürfte die manuelle Nacharbeit gar nicht auffallen.


    Bis hierhin wars das erstmal wieder für heute.

  • Danke Stephan und Michael,

    und natürlich allen bisherigen Daumendrückern!


    Ein "bißchen" was hab ich heute doch noch geschafft:

    Wieder ein Fehler meinerseits: ich habe die Scheiben K4 und K6 verwechselt! Die Scheiben K4 sind die Zwischenscheiben für die beiden Kegelstumpfe oder Trichter. Die Scheiben K6 kommen auf den oberen, sich wieder verjüngenden Kegelstumpf. OK, mit 6mm Locheisen ausgestanzt, verklebt und gefärbt. Passt. Sieht zwar auf dem Foto schief aus, ist es aber nicht.


    Während der Trocknungsphase schon mal am Oberbau weitergeklebt. Da passt jedes Teil. Die beiden Prismen sind rechteckig im Querschnitt, daher die Kleberichtung beachten. Deckel drauf, mit Bürohefter beschwert zum Austrocknen.

    Wir bleiben immer Kinder, und,
    so klug wir auch sein mögen, wir behalten immer die Lust,
    mit scharfen Messern und spitzen Scheren zu spielen.

    Wilhelm Raabe (1831 - 1910)

  • Hier die Bilder vom Dach


    Weiter mit den oberen Kegelstumpfen. Sieht ordentlich aus. Ich wills ja nicht beschreien, aber hoffentlich passt nach der Hochzeit der Säulen mit dem Dach die Höhe!

  • Anprobe gemacht und Scheibenkleister! Die Höhe stimmt nicht! Kann man zwar pressen, ist aber wohl wegen Eventueller Verformungen nicht empfehlenswert! Wat nu?


    Die Säulen sind ungefähr um die Höhe der oberen Stempel (Teile K7) zu hoch. Also habe ich die Klebemarkierungen vom Dach in Revell Staubgrau bemalt und lasse die Stempel weg. In diesem kleinen Maßstab möglich, im größeren Maßstab würde es sicher auffallen. Ich grüble noch, wo mein Fehler liegt. Ich habe direkt nach (bebilderter) Anleitung gebaut.


    Einen kleinen Höhenunterschied kann ich noch angleichen, in dem ich den vermutlichen Spant für die Rückwand TOIXOY 3 jetzt als zusätzlichen Deckel auf die Rückwand klebe. Naja, vorsichtshalber habe ich es gedoppelt. Mit Kantenfärbung fällt es nicht auf, aber nach vorn hin ergibt sich keine Schräge.



    Um das Ganze anschließend besser ausrichten zu können, habe ich die Säulen zunächst am Dach befestigt. Eine Ausrichtung der unteren Stempel erschien mir einfacher, als später am Dach die passende Mittelposition zu finden. Also, nur noch ein kurzer Moment des Trocknens und...


    Voilà!

  • Und hier nochmal zum Vergleich auf der Original-Grundplatte.


    Jetzt muss noch die Umgebung gestaltet werden.

  • Also wenn man bedenkt, dass das ca. seit 4000 Jahren dort steht, sieht dein Bau doch richtig neu aus! Besser als das Original fast (Obwohl das ja keiner richtig kennt. Der Evans hat ja auch viel verpfuscht).

    Gute Arbeit, die Mühe hat sich gelohnt!:thumbsup:

    Gruß Michael


    Alles klebt gut! :cool:

  • Danke Wolfgang und Gustav! Unser Treffen am 14. wird ja wohl ausfallen, aber wenns wieder losgeht, bringe ich das Modell natürlich mit!


    Michael, danke für deine Unterstützung und die wohlwollenden Kommentare!

    Ich glaube, es ist mir ganz gut gelungen, obwohl mich das Fehlen der oberen Säulenstempel doch etwas stört.

    Aber wers nicht weiß, dem fälts auch icht auf.


    Wie gesagt, die Umgebung als kleines Diorama ist noch im Bau. Irgendwo hatte ich mir Vogelsand aufbewahrt, kann ihn aber

    gerade nicht wiederfinden. OK, dann eben wieder mit der zerknüllten Papiermethode als Bodenfläche.

    Die Minotaurus Hörner hatte ich oben ja schon gezeigt. Dazu stelle ich noch einige TOIXOY 14 Stelen, die ich mehrfach

    ausgedruckt hatte. Außerdem kommt noch ein Modell einer kretischen Doppelaxt (Labrys oder Pelekys), dass ich nach einem Kettenanhänger

    baue, den ich mir im März 1978 in Chania gekauft habe. Damals landete Ryanair dort noch nicht, sondern Oliv-Air:cool:

    Da flogen auch keine Boeing 737-800! Ab Ahlhorn flogen wir mit der guten alten Transall. Ich glaube, 8 Stunden dauerte der Flug.

    Ist ja schon ein paar Tage her...


    Nun gut, ihr werdet sehen.

    Gruß

    Klaus

    Wir bleiben immer Kinder, und,
    so klug wir auch sein mögen, wir behalten immer die Lust,
    mit scharfen Messern und spitzen Scheren zu spielen.

    Wilhelm Raabe (1831 - 1910)

  • So, weiter geht’s. Die Stelen sind gefärbt und geklebt. Die Hörner hab ich neu gebaut, ca. halb so schmal wie beim ersten. Die Doppelaxt ist auch fertig. Vogelsand hat sich noch angefunden, wenn auch nicht die vermisste Dose, aber brauchbar. Die Toffifee-Schachtel hat einen Spant bekommen und ist dort, wo der Sand hinkommt, ocker grundiert. Es geht dem Ende entgegen.

  • Moin Klaus!

    Gut anzusehen ist dein Bauwerk. Und die Umgebung wird Dir natürlich gut gelingen, wie schon öfter bei Dir gesehen. Ich bi nimmer mehr beeindruckt, wieviel Bauwerke es gibt und bi neuguerig auf die nächsten.

    Der 14.4. wird natürlich ausfallen.

    Grüße

    Hanns


    Hänschen klein ging allein in die weite Welt hinein...jetzt lieber zu Hause bleiben