TS HANSEATIC; HMV, 1:250, Bilder vom Baufortschritt

  • Moin zusammen,


    zunächst mal ein ganz herzliches "Dankeschön!" für die positiven Anmerkungen und für Ulrichs Bilder.


    Was die Logik beim Zusammenbau anbelangt, da kann man geteilter Meinung sein. Man darf zumindest nicht der Buchstabenfolge der Bauteile folgen. Man muss tatsächlich zunächst das "tragende Gerüst" erstellen und anschließend die waagerechten Ringe darüber schieben. Kostet in der Tat ein wenig Angstschweiß, funktioniert aber. Und auch nur so.


    Die Verstagungen der Abgasrohre werde ich mir allerdings ersparen, dafür müsste man wohl "UHU-Ziehfäden" nehmen...:D


    Bis demnächst mit Dohlennest (toller Vergleich, Helmut:thumbup:) Nr. 2


    Fiete

  • Moin zusammen,

    ja, die Schornsteine sind schon so eine Sache für sich…

    Ich wollte ja mit dem zweiten „Dohlennest“ mal zeigen, wie der Aufbau sinnvoll erfolgt; Schritt für Schritt sozusagen. Verklebt werden die Teile mit Weißleim, das bedeutet gut durchhärten lassen nach jedem Bauschritt.


           



       


    Und dann fällt einem das Teil aus der Hand auf den Fußboden und zerlegt sich… :pinch:;(


  • Also auf ein Neues…


           


    Beim Aufziehen der waagerechten Ringe dann das nächste Desaster: zwei der „Rippen“ lösen sich wieder. Tief Luft holen, kurz nachdenken, weitermachen.



    Allerdings treten im weiteren Verlauf immer wieder Verwindungen auf, sodass ich mich schweren Herzens dazu durchringe: Gitter gibt‘s nicht…

    Diese Teile



    wandern in den Schrott.

    Also geht es ganz schlicht mit den aufzuklebenden „Kleeblättern“ der Schornsteinmarke weiter.

    Und schon steht der erste Schlot an Bord.



    Nebenbei bemerkt: Ich persönlich finde die hellgraue Farbe des oberen „Schornsteindeckels“ schlichtweg zu hell. Das kann so nicht ausgesehen haben, höchstens vielleicht am Tage der Ablieferung durch Howaldt. :D Danach werden die „Heizerflöhe“ schon dafür gesorgt haben, dass sich dort eine gehörige Patina entwickelt. Egal, das Modell wird - so es denn fertig wird - so hoch platziert werden, dass man nicht von oben in die Schornsteine hineinsehen kann… ;)


    So, das war's für heute, demnächst geht es dann - und dann zügig - mit dem vorderen Schornstein weiter.


    Beste Grüße aus dem halbhohen Norden

    Fiete

  • Moin Fiete,

    meine persönliche Meinung:

    Gut, dass Du die Nester weggelassen hast (weglassen musstest).

    Ich finde die Schornsteine so deutlich eleganter.

  • Moin Helmut,

    Du hast ja Recht. So wie die Schlote jetzt aussehen, waren sie ja auch von Anfang an gedacht. Die Gitterkörbe kamen ja nur der verlängerten Abgasrohre wegen drauf.

    Und ich kann gut "mit ohne" leben...

    Lieben Gruß

    Fiete

  • Moin Fiete,


    Im Nachhinein bestätigt sich meine Auffassung von damals, diese Konstruktion gar nicht erst zu versuchen. Ich teile die Auffassung von Helmut voll. Hatte bei meiner Bremen ja auch die ursprüngliche Version umgesetzt. Aus optischen Gründen.


    L. G.


    Günter

    Auf der Werft: Fregatten F213 Scharnhorst und F216 Scheer


    Meine letzten Modelle:

    Z 51 der KM; Sven Johannsen, U-Boot W. Bauer; Fregatte Lübeck; Landungsunterstützungsboot Natter; Nordstjernen;
    HANSEATIC; U 2540; Vorpostenboot V 1102; BuPo Bayreuth; S.M.S. Frankfurt; Munitionstransporter Westerwald; FD Nürnberg; Fregatte Baden-Württemberg, Minensuchboote Paderborn und Passau

  • So kann man das natürlich auch sehen.

    Gleichwohl finde ich es schade, dass ich es nicht hinbekommen habe. Zumal ich die HANSEATIC genau so in Erinnerung habe. Auch bei "uns" in Molde auf Reede...


    Na gut, der zweite Schlot ist im Werden;)


    Beste Grüße aus dem ehemaligen Heimathafen


    Fiete

  • Moin zusammen,

    der zweite Schornstein war eigentlich nur noch „Formsache“. Er baute sich nahezu von selbst zusammen. Im vorderen Schornsteinmantel sind auch noch zwei Typhone untergebracht, allerdings sind die Versionen aus dem Bogen definitiv zu lang. Auf zeitgenössischen Bildern sieht man die Dinger so eben und eben aus dem Schornsteinmantel hervorlugen. Ich habe die Teile also kurzerhand eingekürzt. Nach meinem Empfinden sind sie immer noch ein Stück zu lang, aber das bleibt jetzt so.


       


    Und damit kommt auch Schornstein Nr. 2 an Bord und passt auch problemlos in die Ausnehmung von dem Aufbau hinter der Brücke.



    Im Folgenden kommen jede Menge Lüfter auf das Schornsteindeck. Unter anderem auch ein Lüfterbauwerk, das an Stelle des ursprünglichen dritten Schornsteins stand.



    Als EMPRESS fuhr das Schiff ja mit drei Schornsteinen, wobei der dritte nur aus optischen Gründen (und eben als Abluftkanal) an Bord war. Die ursprünglichen Schlote waren ja erheblich schmaler und da hätten die zwei erforderlichen alleine etwas verloren ausgesehen. Auch die vierten Schornsteine der TITANIC und ihrer Schwestern waren ja nur des Erscheinungsbildes wegen an Bord.

    Und damit wären mal wieder ein paar Küchentischbilder dran...;)


           



    In diesem Sinne ein schönes Wochenende und beste Grüße aus dem halbhohen Norden


    Fiete

  • Moin zusammen,


    wie letztens schon angedeutet waren ein paar Lüfter an der Reihe, außerdem zwei containerartige Aufbauten achtern auf dem Pooldeck.


       


    Weiter geht es dann demnächst tatsächlich mit dem Pool. vermutlich so, wie seinerzeit bei der HAMBURG...;)


    Beste Grüße aus dem halbhohen Norden


    Fiete

  • Moin zusammen,


    es ging tatsächlich weiter mit dem Pool, ziemlich unspektakulär.


       


    Bei Gelegenheit kommt über das leere Becken noch ein Netz, wie schon auf der HAMBURG.


    Weiter geht es jetzt mit einer Reihe von Plattformen, auf denen die Davit-Winden zu stehen kommen. Da tauchen auch die ersten Relings auf, also wird zunächst mal im Keller die nächste Platine vorbereitet...:rolleyes:


    Bis demnächst in diesem Theater

    Fiete

  • ....


    Als EMPRESS fuhr das Schiff ja mit drei Schornsteinen, wobei der dritte nur aus optischen Gründen (und eben als Abluftkanal) an Bord war. Die ursprünglichen Schlote waren ja erheblich schmaler und da hätten die zwei erforderlichen alleine etwas verloren ausgesehen. Auch die vierten Schornsteine der TITANIC und ihrer Schwestern waren ja nur des Erscheinungsbildes wegen an Bord.

    ...

    Bei der NORMANDIE war das auch so.

  • Moin zusammen,
    neben einer Vielzahl von Lüftern wurden jetzt auch Podeste an der Aufbauwand angebaut, die für die Bedienung der Rettungsboote erforderlich/hilfreich waren. Hier kamen jetzt auch die ersten Relingteile aus dem Ätzsatz zum Einsatz.


       


    Bei einigen dieser Podeste glaubte ich, meinen Augen nicht zu trauen: Da sind die Bauteilenummern doch tatsächlich sichtbar auf die Teile gedruckt! Meinte ich jedenfalls.


           


    Mein Filius hatte schließlich die richtige Eingebung. Er schrieb mir: „Ich bin mir ganz sicher, dass das im Original auch so war. Auf jeder AIDA ist an den Balkondecken die Kabinennummer angegeben, damit - wenn man da so liegt - weiß, wo man ist. Es handelt sich also um die Kabine 133 a (a steht selbstverständlich für „außen“)

    Dem ist nichts hinzuzufügen…:D:D:D

    Weiter geht es dann demnächst mit Kabine Nr. 137 a...:D^^:D



    Beste Grüße aus dem halbhohen Norden

    Fiete

  • Moin Helmut, Fiete,


    mir auch.



    Günter

    Auf der Werft: Fregatten F213 Scharnhorst und F216 Scheer


    Meine letzten Modelle:

    Z 51 der KM; Sven Johannsen, U-Boot W. Bauer; Fregatte Lübeck; Landungsunterstützungsboot Natter; Nordstjernen;
    HANSEATIC; U 2540; Vorpostenboot V 1102; BuPo Bayreuth; S.M.S. Frankfurt; Munitionstransporter Westerwald; FD Nürnberg; Fregatte Baden-Württemberg, Minensuchboote Paderborn und Passau

  • Moin zusammen,

    freut mich, dass ich ein wenig zur Erheiterung beitragen konnte:D Es ist schon interessant, welche Überraschungen unser Hobby so bietet, in der Tat...


    Nach diesen "Windenbalkonen" geht es jetzt mit jeder Menge Relings und sonstigem Kleinkram weiter, das wird mich jetzt eine Weile beschäftigen. Zunächst war die Stb.-Reling vom Bootsdeck an der Reihe, die aus mehreren Teilen bestand. Es passte alles bestens, nur brauchte man gelegentlich ein paar "Einbauhilfen"...;):D


       


    Weiter geht es jetzt auf der Bb.-Seite.


    Was man bei diesen Ätzteilen besonders positiv anmerken kann ist die Tatsache, dass es hier bei den Relings "Knickhilfen" gibt: An den Stellen, an denen die Relings geknickt werden sollen, sind die Teile ein wenig "angeätzt", will sagen, dort ist weniger Material vorhanden, sodass sich die Teile ohne Verspannungen biegen lassen. Eine - wie ich finde - gelungene Lösung.


    Wie schon gesagt, jetzt geht es auf der anderen Seite vom Dampfer weiter...


    Einen guten Start in die Woche wünscht

    Fiete

  • Moin, moin Fiete,


    ja, da sind schon einige Strecken an "Geländerarbeiten" nötig.......aber mit der nötigen Ruhe und den "Einbauhilfen" kommt man gut voran. Bloß nichts überstürzen....


    Gruß

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Moin zusammen,


    Ich hatte mich letztens ja recht positiv über die Ätzteile geäußert, insbesondere hatte ich die Knickhilfen gelobt. Davon rücke ich auch nicht ab. Was ich nur nicht verstehe ist die Tatsache, dass es solche Erleichterungen bei den Niedergängen 142 und 143 nicht gibt. Gerade auch, weil der untere Streifen des anhängenden Relingsstückes doch etwas voluminöser ausfällt, macht das saubere Knicken an dieser Stelle doch etwas Mühe.


       


    Die „Fiete-Werft“ macht jetzt eine Woche Betriebsferien, mehr dann ab Ende September.


    Beste Grüße aus dem halbhohen Norden


    Fiete

  • Moin Fiete,


    wenn Du es nicht geschreiben hättest, wäre das bei der Ausführung wohl nicht aufgefallen.


    Günter

    Auf der Werft: Fregatten F213 Scharnhorst und F216 Scheer


    Meine letzten Modelle:

    Z 51 der KM; Sven Johannsen, U-Boot W. Bauer; Fregatte Lübeck; Landungsunterstützungsboot Natter; Nordstjernen;
    HANSEATIC; U 2540; Vorpostenboot V 1102; BuPo Bayreuth; S.M.S. Frankfurt; Munitionstransporter Westerwald; FD Nürnberg; Fregatte Baden-Württemberg, Minensuchboote Paderborn und Passau