Lotsenstationsschiff GOTTHILF HAGEN / Passat-Verlag / 1:250 / Digitaldruck

  • Saludos Hans-Joachim M'llenberg, su informe de construcción, consejos y fotos son muy claros, muchas gracias por el informe, le deseo todo el éxito en la construcción.

  • Moin, moin zusammen,


    ersteinmal vielen Dank für die vielen "Daumendrücker", dass zeigt mir, dass der Baubericht gelesen wird, was mich sehr freut :thumbup:!

    @ Jochen u. Nils: Dank für euer Lob....und klar, der Baubericht soll ja auch Anhalt geben für eventuelle Nachbauer.

    @ Eldax: muchas gracias :thumbup:!


    Ja, wie immer bei mir.....es dauert halt. Beim Betrachten von Fotos der GOTTHILF HAGEN fielen sie mir wieder ins Auge.....die Griffstangen an den Seitenwänden. Die wollte ich eigentlich vor den Bordwänden bereits angebaut haben, aber total vergessen.....die Stb.-Bordwand ist bereits dran.....hier war es Fummelarbeit mit der Pinzette. Nun gut...spät, aber nicht zu spät....also frisch ans Werk. Das Ergebnis sieht man unten. Nun sind die Rettungsringe nebst ihren Halterungen nicht so allein ^^.....man sieht die Griffstangen zwar nicht sofort, aber ein am Modell umherirrendes Auge wird sie dann doch entdecken.....


    Gleich geht`s mit der Bb.-Bordwand weiter......dann ist der Rumpf dicht.


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

  • Moin, moin liebe kartonalen Mitstreiter,


    der Rumpf ist nun dicht und "schwimmt".....sozusagen......so ganz, ganz zufrieden mit mir bin ich nicht, aber das ist man als Modellbauer sowieso höchst selten. Die Bb.-Bordwand ist irgendwie nicht so gut geworden wie die erste Seite. Aber man muss da schon sehr genau hingucken. Die Nahaufnahmen sind natürlich wieder grauselig. Ich denke, dass mit den Bordwänden nun der schwerste Teil abgearbeitet ist. Sie sind wirklich schwer anzubringen, weil der Rumpf vorne und achtern sehr ausgeformt ist, also auf kurzen Distanzen mehrfach die Richtung wechselt.....horizontal wie auch vertikal. Ausserdem hatte Hein Seemann beim Pönen des Schandeckels mit der braunen Farbe einen Tatterich....^^


    Zudem ist das mit dem Laser bedruckte Papier etwas widerspenstig und - so kommt es mir vor - hat den marginalen Drang, seine flache Form wieder einzunehmen. Die Farbe ist wie eine dünne Kunststoffbeschichtung, die noch nicht ganz ausgehärtet ist, also eine gewisse Restzähigkeit und Spannung behält. Einerseits platzt sie dadurch nicht ab, andererseits entstehen beim Schneiden mit dem Skalpell aufgrund der auftretenden Scherkräfte winzigste Falten an der Schnittkannte - das sieht man aber nur in der vergrößerung der Lupenbrille; mit der Schere wird der Schnitt sauber. Der Druck ist akurat, der leichte Glanz Geschmackssache. Allerdings sieht man aufgrund des Glanzes und bei entsprechendem Lichteinfallswinkel jede "Delle" und Unebenheit. Andererseits sieht das Modell sehr sauber aus, wenn sich nichts spiegelt und keine Lichtreflexe da sind. Die Oberfläche ist damit auch etwas empfindlich.


    Nun zu dem Ergebnis des Rumpfes.....und recht herzlichen Dank für die bereits geleisteten "Likes" - das motiviert:)!


    Gruß

    HaJo

  • Hallo Hajo,


    deine Bordwände sind klasse.:thumbsup:


    Da ich vor Jahren mehrfach schlechte Erfahrungen mit Laserdrucken gemacht hatte, hatte ich mir dieses Modell von einem lieben Freund auf einem Tintenstrahldrucker ausdrucken lassen. Mit wasserfester Pigmenttinte. Kein Unterschied zu gedruckten Modellbaubögen bei der Verarbeitung. Heute arbeiten wir auch mit so einem ähnlichen Drucker.


    Viele Grüße

    Ulli

  • Moin, moin Ulli


    danke für dein Lob:thumbup:! Ja, die Bordwände sind wirklich nicht "ohne".....aber mit konzentrierter Arbeit schaffbar, vielleicht auch ein Grund, warum dieses schöne Modell "öffentlich" so wenig gebaut wird. Ja, Werner hatte mir 2018 in Mannheim (als ich den Laser-Druck gekauft habe) auch angeboten, den Bogen auf seinem "Super-Drucker" auszudrucken, aber ich wollte einfach mal den Laser-Druck bewusst bauen und darüber berichten. Die Frage war, ob sich dieses Druckverfahren mit der entspr. Druckerfarbe für günstige Kleinauflagen eignet und verarbeiten lässt im Vergleich zum teuren Offsetdruck. Ich tendiere auch klar zum von dir oben beschriebenen wasserfesten Tintenstrahldruck der "Monnemer" - Andreas aus Travemünde hat übrigens den gleichen Drucker für seine Modelle.


    Trotzdem bin ich sehr gespannt wie das Modell wirkt, wenn es fertig ist. Die Laserdruck-Farben sind etwas kräftiger und haben m.E. mehr Tiefe.

    Gerade baue ich........Schanzkleidstützen 8o....


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • so ganz, ganz zufrieden mit mir bin ich nicht, aber das ist man als Modellbauer sowieso höchst selten

    Schade HaJo,

    aber warum eigentlich diese unbegründete Selbstkritik? Ich bin wohl unzufrieden mit vielen Dingen auf dieser Welt, aber nicht mit meinen Modellen. Und die wenigen, die sich meine Modellchen anschauen, kommen eh' aus dem Staunen nicht heraus.

    Zum Laserdruck: Ich arbeite schon lange nur noch mit Laserdruck-Kopien. Das Material ist bei gleicher Grammatur einiges dünner und weniger flexibel als der gute alte Offsetkarton. Der smarte Glanz gefällt mir persönlich sogar ein Tückelchen besser, weil dadurch Spiegelungen entstehen. Ist natürlich Geschmacksache.


    Zum Tintenstrahldruck: Dazu hatte ich mal einen Versuch unternommen, indem ich zwei Proben ein Jahrlang unter eine Dachfensterscheibe geklebt. Der Tintenstrahlausdruck war im Gegensatz zum Laserdruck ziemlich ausgeblichen. Aber vielleicht sind die heutigen Tinten ja UV-beständiger.

    Weiterhin viele genüssliche Mußestunden wünscht Dir


    Manfred

    Es muss nicht alles perfekt sein, was gut tut.

  • Hallo Hajo,


    ja du hast recht, die Farben sind beim Laser kräftiger.

    Beim Tintenstrahler ist alles etwas blasser.


    Aber vielleicht sind die heutigen Tinten ja UV-beständiger.

    Manfred, bei Kunstlicht ist ein Vergleich der Farben schwierig. Ich habe das Schiff Dezember 2016 gebaut und seither in einer Vitrine direkt am Fenster stehen. Ich glaube die Farben haben sich seither nicht verändert. Aber morgen kann ich bei Tageslicht einen Vergleich mit den alten Fotos machen.

    VG.

    Ulli

  • Moin HaJo,


    ich finde Deine Bordwände gelungen und sie geben die interessante Formgebung der alten Lotsenstationsschiffe sehr gut wieder. Ich denke auch, dass es ab jetzt nicht mehr ganz so kompliziert weiter geht. So oder so: Weiterhin viel Erfolg!

  • Moin,


    Ob die Farbqualität im Laufe der Zeit leidet oder nicht, hängt auch davon ab was für Tinte verwendet wird. Denn Tinte ist nicht gleich Tinte. Viele billige Drucker nutzen Dye Tinten, weil die ein ganzes Stück billiger sind. Aber auch nicht so wasserfest und lichtecht wie Pigmenttinten.

    KvJ und die Mannheimer benutzen einen High End Drucker von Canon, der eigentlich für Kunstdrucke konzipiert ist und Pigmenttinte verwendet. Canon sagt zu der Tinte:

    The professional LUCIA pigment inks offer accurate colour reproduction and enhanced print longevity. Prints can last approx. 200 years in the photo album, 80-years on display behind glass (light fastness) and 50-years without the glass (gas fastness).

    Drucke halten damit also angeblich 200 Jahre in einem Fotoalbum, 80 Jahre im Bilderrahmen (hinter Glas) und 50 Jahre an der freien Luft. Gekoppelt mit gutem Papier und Aufbewahrung in einer Vitrine, sollten so gedruckte Modelle also eigentlich problemlos ein paar Jahrzehnte aushalten, bevor sie merklich verblassen.

    Dauerhafte, direkte Sonneneinstrahlung sollte man aber vermutlich trotzdem vermeiden. Oder eine Vitrine aus Acrylglas mit möglichst hohem UV-Schutzfaktor verwenden. So machen es Museen.


    mfg

    Johannes

  • Moin, moin zusammen,


    recht herzlichen Dank für die Beiträge und die "Likes". Die Diskussion Laser-Druck vs. Tintenstrahl-Druck und Dye- vs. Lucia-Druckfarben finde ich sehr interessant und ein jeder kann sich ein Bild über die verschiedenen Techniken machen. So ist der Bogen des Museums-/Hafenschleppers FLENSBURG ja auch ein Laser-Druck. Ich habe lange nach einen bezahlbaren Drucker mit Lucia-Druckfarben "gefahndet", bin aber nicht fündig geworden......habe mich dann für den EPSON XP-960 mit 6 Farben entschieden (eigentlich ein Foto-Drucker), der auch sehr gute Grautöne druckt......oft eine Schwachstelle bei Druckern.


    So, mit der GOTTHILF HAGEN ging es weiter. Es waren die Schanzkleidstützen auf der Back und auf der achteren Schanz unter dem Skalpell.....und weiter habe ich dann achtern das kleine Deck noch mit den Pollern, dem Verholspill nebst dazu gehörender Steuersäule bestückt. Alles Lupen-Arbeit.....


    Hier nun die Arbeitsergebnisse.....


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

  • Moin, moin und guten Abend zusammen,


    irgendwie habe ich den ganzen Nachmittag herumgewurschtelt, dabei ging es nur um vier kleine funktionale seemännische Details. Die beiden Bb.- und Stb.- Einschnitte für die Führungsrollen für die Vorleine ganz vorne am Bug......und die beiden Anker.


    Da die Führungsrollen auf den Podesten nur aufgedruckt sind, habe ich mir entsprechende "Rollen" aus etwas dickerem braunen Tonpapier herausgestanzt. Als "Stanze" fungierte ein 0,9 mm Splintdurchtreiber, als Unterlage diente eine alte Schneidmatte. Dann Einbau der beiden Podeste samt Rollen an der Oberkante der Bordwand.

  • Weiter kamen die beiden Anker unter das Skalpell. Nach dem Aussticheln das Nachfärben der Kanten nicht vergessen, Teile zusammensetzen und in der Ankertasche "versenken". Mal sehen, ob ich heute Abend noch Lust habe.....der vordere Brückenaufbau steht für die nächsten Tage an.


    Gruß von der Ostsee und ein dickes Dankeschön für die vielen motivierenden "Likes":thumbup:

    HaJo

  • Moinsen zusammen!

    Ach ja, wenn ich nach meinen Musiksendungen - die ein sehr kurzes Haltbarkeitsdatum haben - hier noch hineinschneie bei einem Absacker, dann - nein, wundern tue ich mich schon lange nicht mehr.

    Die Diskussion Laser-Druck vs. Tintenstrahl-Druck und Dye- vs. Lucia-Druckfarben finde ich sehr interessant

    ja, ich finde sich auch sehr interessant - gähn ... geht es eigentlich ums Tun? oder um die Preservation für nachfolgende Generationen?


    Drucke halten damit also angeblich 200 Jahre in einem Fotoalbum

    Heute wurden Drucke von Johannes Gensfleisch zu Gutenberg, fast so gut erhalten wie ein Canon Tintenstrahl-Ausdruck, in einer Asservaten-Kammer des History of Paper Arts Sophisticated Modelers Museums - vormals Kartonbau-Bastelbude - gefunden, schreibt der Berlin-Chronicle in seiner Ausgabe vom 1. 4. 2201..

    Na also, es geht doch ...

    Es gibt so Tage, da denke ich - als bildungsferner Prolet mit ein wenig Talent zum Realisieren von Kartonstümpereien .. was geht hier eigentlich ab?

    Mensch, baut das Zeug, solange ihr noch lebt und hört mit diesem Mist auf .. digital, neutral, oral oder was auch immer als Druck vorgesehen ist. Baut Ihr für Euch oder nur für die Präsentation um die Eitelkeit im Lichte erscheinen zu lassen, wenn dat Dingens fettich ist?

    Ich habe gerade einige fertige Modelle wieder aus Platzgründen direkt entsorgt, gebaut heisst für mich - Spass gehabt und ab dafür .. nicht der Weg ist das Ziel sondern das Tun ..

    Soviel zum Thema Ausdrucke oder Ausdrücke?! Der Möllenberg baut hier übrigens ein super goiles Modell aus dem Hirnschmalz von Henning .. das erfordert meine Würdigung und nur darum sollte es eigentlich gehen und das Material und der Druck ..

    Tut mir leid, ich bin einfach irgendwie ein geerdeteter oder auch Erdenbürger geblieben ..

    hoffentlich hat der Kleber auch die richtige ... oder heisst es doch die Kleber ... man muss da heute vorsichtig sein - die Wichtigkeit liegt eindeutig darauf - Konsistenz?

    Mein Bauch tut schon wieder weh beim Schreiben vor Lachen - wenn es doch nicht so ernst wäre

    Wilfried

    Edited 2 times, last by Ehemaliger Benutzer 167 ().

  • Moinsen zusammen,


    „Hier mus ein jeder nach Seiner Fasson Selich werden“

    (Friedrich II. am 22. Juni 1740)


    Oder:


    "Es muss nicht jedem alles gefallen"

    (Ich)


    Beste Grüße,


    Manfred

    Es muss nicht alles perfekt sein, was gut tut.

  • Moin, moin Wilfried und moinsen zusammen,


    huuuuch 8o......mein erster Gedanke beim Lesen war: "...... was hat der denn gerade geraucht.....ist der gerade von einem Absacker aus der "Lila Eule" nach Hause gekommem......oder so? Nach dem mehrmaligen Lesen habe ich nun das Problem, dass ich immer noch nicht weiß, in welcher Schriftgröße, auf welchem Papier und mit welcher Tinte ich diese Einlassungen nun ausdrucken muss, damit diese der Nachwelt möglichst lange erhalten bleiben......denn das sollten sie unbedingt....:D:D:D!


    Nun gut, "da nich für" ^^......ich finde es schon zielführend, wenn das "Drumherum" des Kartonbaus (Druckverfahren, Tinte, Papier, UV-Schutz, Werkzeuge, "Aufbewahrungsfristen" von Modellen, Kleber etc.) durchaus immer wieder mal diskutiert werden, das hat mit irgendwelchen ggf. Eitelkeiten nichts zu tun. Klar, für uns, die wir hier schon länger dabei sind, ist vieles Wiederholung und manches etwas abgedroschen......gleichwohl führt das bei mir trotzdem nicht zu einem "gähn", weil sich doch immer wieder neue Sichtweisen und Erkenntnisse ergeben. Aber wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft......mit allen Vor- und Nachteilen. Und....Tun und Weg haben wechselseitige Abhängigkeiten und gehören deshalb für mich zusammen und führen dann zum Ziel.


    Ach, noch schlussendlich......ich habe bei den ganzen Aspekten den ganz besonderen Aspekt der Laufrichtung des Kartons ursächlich vermisst......aber das ist ja auch eine deiner Domänen.....:thumbsup:!


    Beste Grüße nach Bremen

    HaJo :D

  • Moin, moin zusammen,


    und weiter geht`s mit dem Baubericht. Vorbereitende Arbeiten für den vorderen Brückenaufbau bis zur Kommandobrücke. Das kleine Spantengerüst wurde geschwärzt, damit man von aussen durch die Fenster auch "schwarz" sehe kann. Fenster ausgestichelt, Türen aufgedoppelt und die Rettungsringe zum Aufdoppeln vorbereitet (Kanten färben nicht vergessen!). "Verglasung" mit Anti-Statik-Folie......Befestigung der Folie innen mit geringsten Mengen Sekundenkleber-Gel.

  • Das Spantengerüst und die Aufbauwand sind nun angeklebt, das Brückendeck liegt ersteinmal nur lose auf. Einbau dann später zusammen mit der Brückenfront.

    Die Passgenauigkeit ist sehr gut :thumbup:! So langsam sieht man, was es werden soll......ach nee, steht ja auch dran :D!


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

  • Greetings Hajo, whenever I visit the thread the model is more advanced. I will follow this thread with an interest that ends it.

  • Moin, moin und servus (für die südlicheren Mitleser ;)),


    heute nur eine kleine Wasserstandmeldung zur GOTTHILF HAGEN. Ich habe am Brückenaufbau weiter gearbeitet.


    Beim Bau wird man feststellen, dass die Innenteile des Schanzkleides am Brückendeck nicht auf dem Bogen enthalten sind. Mit dem pdf-Modell ist das auch kein Problem, die Wände nochmals ausdrucken, entsprechende Schanzkleidstreifen mit dem braunen Handlauf und der passenden Breite abtrennen und diese dann innen, aber jeweils auf der anderen Seite ankleben - ich probiere das mal. Allerdings ist da vorsichtiges und genaues Anpassen in Länge/Höhe erforderlich.....die Innenteile müssen minimal gekürzt werden, da sie ja die "Innenkurve" nehmen. Gut.....dann ist da innen eben beidseitig noch ein Rettungsring, den hänge ich da auch hin....dann können bei "Mann über Bord" gleich zwei Rettungsringe hinterher geschmissen werden......:D. Zu den Fotos.....


    Gruß

    HaJo

  • huuuuch 8o ......mein erster Gedanke beim Lesen war: "...... was hat der denn gerade geraucht.....ist der gerade von einem Absacker aus der "Lila Eule" nach Hause gekommem......oder so?

    Moin Hajo,

    ach ja, die alte Lila Eule .. mein zweites Wohnzimmer seit 1967 .. war ja nicht weit vom Weser-Kurier, der mich ausbildete bis ins Viertel. Zwischendurch noch eine Bratwurst bei Kiefert .. ja, auch geraucht habe ich viel .. nur der Schwarze Afghane war nie mein Ding ...

    Aber eines habe ich damals schon gelernt - um die Ecke denken und den Pseudo-Schwätzern und den alles ganz genau Sezierenden, die nie eigene Versuche gemacht hatten - vorzuführen ... dass habe ich mir bis heute erhalten. In dieser Bastelbude hier - wo wir alle schon die Roaring 50s - viele von uns sicherlich - ich schon lange nach meiner exzessiven Vergangenheit - noch über Haltbarkeit von Ausdrucken zu diskutieren? Dass schien mir doch einer kleinen überzogenen Randbemerkung wert.

    Realiität erkennen war schon immer meine Devise ... und wenn kein Ausgehverbot nach 20 Uhr kommt - werden wir alle noch viel Spass haben .. ob mit oder ohne Haltbarkeit

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried

  • Moin, moin zusammen,


    @ Wilfried: Alles gut :thumbup: - ich hoffe, dass wir alle noch ein bißchen "Haltbarkeit" für uns selbst ausweisen.....!


    Kurze Ansage: Ich unterbreche diesen Baubericht für eine nicht so lange Zeit, da ich mich kurzfristig entschlossen habe, am 15. KBW teilzunehmen. Ich habe da in meinem Regal eine sehr "ordentliche Altlast" aus meiner Jugendzeit (!) stehen, die nun endlich beendet werden muss. Der hierfür nötige Aufwand ist aber überschaubar.


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Moin, moin zusammen,


    nach der Fertigstellung des Torpedobootes mit einem recht ordentlichen Bauergebnis, geht es nun mit dem Lotsenstationsschiff weiter voran.


    Auf der Fertigungsliste stand nunmehr der Unterbau für den Schornstein. Da ich vom Bau des Geleitbootes KÖLN noch ein paar schmale Pappstreifen über hatte, habe ich mit diesen eine Kannte als Anschlag für die Wände auf das Deck geklebt.....also auf der Innenseite der Wände. Der achtere Spant im Unterbau wäre mir so gerade vor die beiden Fenster gerutscht, deshalb habe ich ihn ca. 2mm weiter nach vorne gelegt und die beiden unteren seitlichen Ecken mussten wegen der Kannte etwas ausgeklinkt werden.


    Alles passt vorzüglich. Zu den Fotos.....


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

  • Moin HaJo,


    super Ergebnis, mit den Klebekanten :thumbup:
    Die kann man (im Gegensatz zu normalen Klebelaschen) gut entsprechend dem Deckssprung formen. Alternativ geht es auch mit einem verstärkten Vollprofil (solange keine Balkenbucht hinzu kommt :D ).


    Weiter so und liebe Grüße


    Lars

  • Guten Abend zusammen,


    @ Lars: Danke :thumbup:!

    Und allen recht herzlichen Dank für die "Motivationsdaumen" :).


    Weiter ging es mit den Wänden der Kommandobrücke, wieder verbunden mit einem kleinen Spantengerüst als Unterbau für das Peildeck.


    Da ich die Fenster alle ausgestichelt und mit Antistatik-Folie "verglast" habe (sonst zieht`s ja :D), wurde das Spantengerüst geschwärzt......und ich musste wieder beim hinteren Spant an der Stb.-Seite einen kleinen Ausschnitt ausklinken, weil die Kannte sonst wieder vor dem Fenster gelandet und damit sichtbar gewesen wäre - aber alles kein Problem, dafür hält man ja vorher die Teile an und guckt, wie es werden wird.


    Das Peildeck habe ich dann schon mal lose aufgelegt - passt wie angegossen :thumbup:! Morgen geht`s dann mit dem oberen Teil der Brückenfront mit den Brückenfenstern weiter. Das Teil muss auch sorgfältig eingepasst werden, denn unten mit den schmalen Fensterstegen in Verbindung mit der "Verglasung" ist nicht viel Substanz.


    Zu den Fotos......


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

  • Zum Schluß des gestrigen Tages habe ich mich noch mit dem Schornstein beschäftigt. Drei kleine Abgasrohre habe ich dazu "gedichtet" und dann noch die schwarze Kappe aufgeklebt. Ersteinmal nur lose aufgelegt, weil die entsprechenden Ätzteile noch lackiert und angebaut werden müssen.


    Und noch ein erneuter Dank an die vielen Daumendrücker und auch an die "stillen" Mitlesern......allen wünsche ich bereits an dieser Stelle alles Gute für 2021....bleibt vor allen Dingen gesund und denkt positiv :thumbup:......wird alles schon werden!


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

  • Es wird wieder ein sehr Super Modell:thumbsup:, HaJo.

    Alles Gute in 2021

    Herbert

    Die letzten Arbeiten: Portalkran mit kleinen Diorama, Seebäderschiff "Königin Luise", Saugbagger NETTY, Frachtdampfer Axeldijk, Z- Trawler, Fischdampfer Rostock, MS Lakonia, MS Breitling, SS Normandic, TS KarmoMSy , FVS Willi Bredel, Hochseekettenbagger Warnemünde, Korvette Sigmaklasse, CGS Canada, Fischereihilfsschiff ROBERT KOCH, MS Fritz Heckert, 16.KBW Fokker E III, MS Ferdinant Freiligrath, Hochseeschlepper Sturmvogel, Hochseeschlepper Eisvogel
    In Arbeit: Eimerkettenbagger Wolgast

  • Moin, moin zusammen,


    @ Herbert: Danke:thumbup:! Ich hoffe auch, dass das Modell nachher einigermaßen passabel aussieht!


    Wasserstandmeldung für zwischendurch:

    Das Peildeck hat seine Innenschanz bekommen und den vorderen, oberen Abschluss sowie drei Schanzkleidstützen (Selbstanfertigung). Der achterliche Bereich des Brückendecks bekam beidseits aussen jeweils eine Rettungsring nebst Halterung. Auf dem Bootsdeck wurden vier Bänke montiert (die waren zwar noch nicht dran, aber ich hatte Lust sie zu bauen und nun können sich die Werftarbeiter in ihren Pausen hinsetzen :D). Weiter habe ich angefangen, das Backdeck zu komplettieren. Ganz vorne wurde ein Lukenschacht montiert, dazu dann vier Doppelpoller und schlussendlich an der Unterkannte der "Eiger Nordwand" das Oberlicht mit Verglasung.


    Zur Zeit sitze ich an der Ankerwinde.


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

  • Servus zusammen,


    @ Jochen, Nils, Peter: Recht herzliche Dank für eure lobenden Worte :thumbup:.....naja, so manche Ecke am Modell gefällt mir persönlich nicht so gut :whistling:....


    Inzwischen habe ich die Ankerwinde fertiggestellt......das war doch eine ziemliche Fummelarbeit........