UGEARS UG-460, Steam Loco with Tender, Holzbausatz, 1:32

  • DER FOLGENDE BAUBERICHT IST FÜR JUGENDLICH GEBLIEBENE SÜCHTELS UNTER

    16 JAHREN NICHT GEEIGNET!



    Der Bundes-Suchtbeauftragte informiert:

    Der Bau dieser UGEARS Holzbausätze kann süchtig machen.

    Für etwaige Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker:

    der wird Ihnen da auch nicht weiter helfen können….. 8|


    Hier wurde das Modell vorgestellt:


    UGEARS Steam Loco with Tender, Holzbausatz, 1:32

  • Hauptgetriebe: Rahmen


    Es beginnt recht moderat:



    Gut gefällt mir, dass in der Bauanleitung die jeweiligen Platten abgebildet werden, auf denen sich die für den Bauschritt benötigten Teile befinden (die noch dazu farblich hervorgehoben sind).


    SUPER!


    Die ersten Teile des Hauptgetriebes werden aus der Platine gedrückt und zusammengesteckt:



    Hierbei handelt es sich um einen Hilfsrahmen, der zur Montagehilfe dient und später wieder entfernt wird


    Uuuups…...ahhhhhhrrrrggggg….


    Obwohl ich wirklich vorsichtig war, ist mir doch ein Teil gebrochen.

    Die sechs kleinen Teile 2 sind mit dem Laser <eingeritzt> (Feder), damit sie in Die zugehörigen Rahmenöffnungen (Nut) gesteckt werden können.

    Nun, bei einem Teil ist ein Stückchen abgebrochen:



    Naja, der Profi-Bastel-Kasper leimt dat wieder zusammen:



    Tadaaaa, alle Teile 2 am Platz….



    Naja, so ganz ohne Leim kommen wir wohl doch nicht aus…..


    Hier wird nun zum ersten Mal <geschmiert>, und zwar die Radlagerschalen.

    Als Schmiermittel kommt Wachs zum Einsatz, und zwar von einem billigen Teelicht (Paraffinwachs).


     


    Robährt schwört zwar auf Teflon-Spray, ich will es aber mal mit dem Wachs versuchen. :rolleyes:

  • Hauptgetriebe: Hauptachsen


    Bei der Montage der Hauptachsen kommt zu ersten Mal die Verkeilungs-Technik zum Einsatz, die im Bauschritt 2 ihren Höhepunkt erreichen wird!


    Die Teile der Achse (drei davon werden gebaut):


     


    Wir haben also keine runden Achsen, sondern flügelartige Teile, die in der Mitte ein Antriebsritzel besitzen, welches von zwei Lagern gesäumt wird.

  • Hauptgetriebe: Montage der Haupträder



    Die Haupträder bestehen jeweils aus zwei Teilen: einem grösseren Aussenrad und einer kleineren Lauffläche:



    Bei der Montage der Räder auf den Achsen ist peinlichst genau auf die Ausrichtung der Räder gemäss der Markierungen zu achten! Die Bauanleitung (s.o.) ist zum Glück hier sehr exakt (jede Montage der drei Achsen ist einzeln auf den Seiten 5,6 und 7 gezeigt).


    Und nun kommt der zweite Teil der Verkeilungs-Technik:


    An den Enden der Achsen werden jeweils zwei Zahnstocher eingedrückt, die die Wangen der Achse auseinander drücken und somit auf dem Rad fest verkeilen;


       


    Funktioniert erstaunlich gut!


    Hier mal das Ergebnis der bisherigen Bauschritte:



    Nicht schlecht, wah… ^^

  • Hauptgetriebe: Montage Rahmen & Haupträder


    Die oberen Rahmen-Lagerschalen werden montiert:


     


    Die kleinen Teile bedürfen doch eines kräftigen Fingerdrucks, damit die Teile festsitzen.

    Man hat wohl hier mit dem Verlust eines Teiles gerechnet, da ein kleines Teil 17 zusätzlich als Reserve dabei ist!



    Die inneren Getriebe-Zahnräder werden vorbereitet und erhalten ihre (Zahnstocher)-Achsen.

    Zum richtigen Ablängen kommt ein Hilfsteil zum Einsatz:


     


     


    Drollig, ne… :D

  • Hauptgetriebe: Einbau der Räder mit Getriebe


    Das innerste Getriebezahnrad wird montiert. Dabei kommt wieder das Hilfsbauteil zum Einsatz (Eindrücken am richtigen Endplatz):



    AU-HA….die Haupträder müssen mit den Getrieberädern peinlichst genau anhand von Markierungen auf den Zahnrädern montiert werden.

    Zu erst einmal eine Trocken-Montage:



    Danach erfolgt schrittweise die Montage im Rahmen:


     


     


    Danach werden die oberen Rahmenschalenteile montiert und fixiert:


     


    Tadaaaa:



    Es dreht sich!!! Nach mehrmaligen hin-und-her-rollern wird`s auch immer leichtgängiger.

    Ich habe mit dem Einsatz von Wachs nicht gespart…. 8o

  • Gut geschmiert


    Nochmals kurz zurück zum schmieren der beweglichen Holzteile:


    Ich habe natürlich im Internet rumgeforscht und hier einen sehr passenden Artikel dazu gefunden:


    http://www.holzwerken.net/Blog…ech/Laeuft-wie-geschmiert


    Fazit: Sowohl Paraffin-Wachs als auch Trockenschmiermittel auf Teflonbasis sind geeignet.


    Die Anleitung weist übrigens auch extra darauf hin, die geschmierten Teile durch <einfahren> leichtgängig zu machen:



    Und tatsächlich: Zuerst geht`s noch etwas holprig, aber je länger man das Getriebe bewegt, umso mehr läuft`s wie geschmiert.

    Am Schluss kann man das Teil mit Schwung über den Teppich rollern lassen und es läuft von alleine eine kleine Strecke weiter.

  • Antrieb: Kuppelstangen


    Nachdem der innere Antrieb soweit montiert ist, kommen nn noch die Kuppelstangen dran, welche die Räder an der Aussenseite verbinden:


     


     


    Ahhhhhhh...und wieder gut schmieren und wieder über den Teppich rollern…. :thumbup:

  • Vorläufer


    Als nächstes kommt der Laufradsatz dran:



    Die vier Laufräder bestehen wieder jeweils aus zwei Teilen (Aussenrad und Lauffläche), die auch mittels Zahnstocher <verklemmt> werden:


     



    Ein Zahnstocher dient ebenso als Achse:



    Beim Aufklemmen der Räder auf die Achse muss man genau darauf achten, die Räder nicht zu stramm aufzuklemmen (dreht sich nicht mehr), aber auch nicht zu weit (Radstand zu gross).

    Am besten, man orientiert sich an den bereits montierten Haupträdern (<dranhalten> der Laufräder an die Haupträder).


    Die restlichen Teile der Laufachse:


     


    Ah, entspanntes basteln…. ^^

  • Laufachse: Arretierung


    Der Vorläufer ist ja beweglich und mittels eines Zahnstochers kann dieser arretiert werden:


     




    Ist wohl gedacht für die Spielkinder, um die Lok auf dem Teppich im Kreis fahren zu lassen….

  • Dampfzylinder


    Kommen wir zum Antrieb: den Dampfzylindern.


    Diese werden durch verschiedene Holzscheiben dargestellt, die wieder mit Zahnstochern verklemmt werden:


     



    Man sollte von der Mitte ausbauen, dann ist es viel leichter, die Holzscheiben auf die Zahnstocher zu schieben:


     


    Dann kommen die Schubstangen:



    … und weitere Scheiben:



    Am Ende sieht`s dann so aus:



    Das Ganze wird dann noch spiegelverkehrt gebaut, um den zweiten Zylinderblock zu erhalten:


     


    (...ich werde natürlich nicht verraten, dat ich Blöden beim Spiegelbau eine Scheibe vergessen und zwei Scheiben falschrum angebaut hatte….mit viel Mühe konnte ich es wieder demontieren und richtig bauen….näääää, dat erzähle ich nicht, dat bleibt mein Geheimnis, dat nehme ich mit ins Grab….vor allem werde ich dat auf-gar-keinen-Fall in meinem Bericht erwähnen...)


    8|

  • Anbau der Zylinder am Hauptrahmen


    Ah, jetzt kommt endlich der Hauptrahmen dran. Die beiden Zylinderblöcke werden am Hauptrahmenteil angebracht:



    Gesichert werden die Zylinderblöcke wieder mit Zahnstochern:


     



    Damit ich den Sicherungs-Zahnstocher überhaupt in die Bohrung schieben konnte, hatte ich diesen gewachst…..


    ….wat denn? ...gelernt is gelernt…. :pinch:

  • Aufbau (Kesselgerippe)


    Als nächstes wird der Kesselaufbau erstellt, der aber aus einem Rahmengerüst besteht (man will ja später die Zahnräder im Inneren noch sehen…)


    Exotisch ist hier, dass mehrere Lagerschalen am Rahmen innen angebracht werden, die von Rückständen des Laser-Brennens befreit werden sollen (Auskratzen des Russes):



    Die montierten Lagerschalen werden reichlich mit Wachs gefüllt:



    Und nun geht`s an die Montage des Kessels:


     


    Ach ja, ist ja ein Gerippe:


     


    Na??? Ob dat wat wird…… :S

  • Getriebe-Schaltung


    → weiter geht`s:


     


     


    Und hier die Funktionsprüfung:


    Schalter nach recht: der rechte Hebel blockiert das Zahnrad



    Schalter nach links: der linke Hebel blockiert das Zahnrad



    Schalter in der Mitte: beide Hebel frei, das heisst, der Gummi-Motor ist ausgekuppelt und die Lok kann per Hand geschoben werden.


    Wichtig: wie bei den Haupträdern muss das Getrieberad durch drehen erst leichtgängig gemacht werden (ich habe eine 10mm Holzleiste in die Aufnahme gesteckt und ca. ne halbe Stunde gedreht (natürlich nicht am Stück, aber so in Etappen beim Fernsehschauen….)


    Ich habe in anderen Berichten oft lesen können, dass man die Eigenfahrbarkeit des Modells bemängelt (zu schwacher Motor, schlecht laufende Zahnräder).

    Ich vermute mal, dass diese Modellbauer die Zahnräder nicht ausreichend freigedreht haben.


    Den Hinweis in der Bauanleitung sollte man ernst nehmen:



    Der alte Trick:

    Ich Mann :cool: -> nix Anleitung :thumbdown:→ weg damit….:thumbsup:


    funktioniert nicht! ;(

  • Getriebe – Motor – Teile


    Weiter geht es mit weiteren Getriebe-Zahnrädern-Schaltern:


     


     


     




    Offensichtlich kann man bei diesem Teil das Zahnrad mit de Hebel blockieren…. ?(


    Ich verliere langsam den Überblick…. :wacko:

  • Weiter Teile des Aufbaus


    Ah, zur Entspannung kommen jetzt Teile der Aufbauten:


    Eine Art Türe mit Scharnieren und Verriegelung


     


     



    Und immer wieder diese Spezial-Zahnstocher, einmal sozusagen als Verbinder (Schrauben-Ersatz), und auch natürlich als Achsen.

  • Noch mehr Getriebewellen


    Eine weitere Reige von Getriebewellen mit Zahnrädern wird gebaut:


     


    Das System kennen wir ja bereit: eine 4-flügelige Welle wird mit Zahnrädern versehen und am Schluss mit einem Zahnstocher verspannt:


    Weitere Wellen werden gebaut:



    Die dritte Welle hat ein lustiges Detail: das Hilfsbauteil wird benutzt, um die exakt Ausrichtung der Zahnstocherwelle zu bewerkstelligen:


     


    Noch zwei weitere Wellen:


     


    ...so dass am Schluss Sage und Schreibe 5 Wellen entstanden sind.



    Die Kiste mit den bisher gebauten Teilen ist bereits picke-packe voll:



    Boah….. 8|

  • Montage der Lok und des Gummi-Motors


    Jubel….:thumbsup: Endlich wird die Lok zusammengebaut!



    Der Antrieb:


    12! Gummibänder (in zwei Gruppen a 6 Stück) werden zum Antrieb:


     



    nun im Rahmen eingebaut:



    Da ist schon ein leichter Zug drauf, auch wenn der Motor <entspannt> ist.

  • Montage Führerhaus


    Dann kommen die Seitenwände des Führerhauses dran.

    Zuerst müssen aber die zu öffnenden Türen montiert werden:



    .. und dann kann`s eingebaut werden:


     



    Auf der rechten Seite sieht man gt die Führung des Sperrhebels:



    Danach werden die oberen Seitenteile montiert:


     


    Ja, jetzt ist`s stabil….


    Den Abschluss der Montage des Führerhauses bildet der Anbau der Feuerbüchse:



    Dat geht ja ratz-fatz….

  • Montage Fahrwerk und Gestänge


    Bevor das Fahrwerk eingebaut werden kann, wird noch die Führung der Steuerstangen montiert:


     


    TADAAAAAA…. Das Fahrwerk wird von seinem Montage-Hilfsrahmen befreit und eingebaut:


     



    .. und schwupps kommt noch etwas Steuer-Gestänge dazu:



    ->

  • Getriebe Einbau


    Die einzelnen Getriebewellen/Zahnräder werden nun Stück für Stück eingebaut:


     


     



    Die Zahnstocherwellen werden mit Stopfen/Lagerabdeckungen gesichert:



    Diese Montage war echt fummelig, weil einige untere Lagerschalen wider ausgedrückt wurden….


    Naja, ich hab`s dann am Ende doch geschafft:


     




    Und: auf dem Tisch freirollern! :cool:

  • Love me Tender


    So, der Schlepptender wird erstellt und es beginnt mit den Rahmenteilen, die mit den Lagern und den Federpaketen versehen werden:


     




    Der Rahmen wird mit den Kopfteilen und den Kupplungen versehen:



     




    Die Federn sind gut, ne… :rolleyes:

  • Räder


    Die Räder werden mit der bekannten Zahnstocher-Klemmtechnik aus Aussenrad und Lauffläche erstellt:



    Die Achsen (völlig überraschend: Zahnstocher) werden mit Hilfe des Hilfstools auf die genaue Länge gebracht:



    und montiert:



    Hier mal im Detail die Lager der Radsätze:



    Noch die Puffer dran:



    und Deckel (Boden!) druff:



    Jappi, der Tender-Unterwagen ist soweit montiert….



    ...naj...da fehlt noch wat... ?(

  • Tender Aufbauten


    Der Zahnrad-Mechanismus wird mit den Seitenwänden und den Türen/Klappen versehen:


     




    AH! So klapptiofunzt dat:


     


     




    Jöij-joij-joij…. Äh???? wozu???? Na ja, egal, sieht technisch aus… :cool:

  • Tender Aufbauten


    Die fehlende Hecktür (natürlich beweglich und zum öffnen) kommt dran:


     



    Und die letzten Bauteile des Aufbaus:



    Dann wird der Aufbau mit dem Bodenteil verbunden:



    TADAAAAAA:



    Zum loven, dieser Tender, ne… :love:

  • UGEARS UG-460


    FERTIG???? ?(


    FÄÄÄHHHHRRRTICH….!!!!! 8o


     



    Viele bewegliche Klappen:


     


    Der Motor, voll elastischer Durchzugskraft



    und das gut abgestimmte Getriebe



    Die Räder mit ihren Kuppelstangen und der Steuerung:



    Jau:


     


    Ein echt schöner Bausatz… :cool:

  • UGEARS UG-460


    Fazit:


    Tolle Sache das! :thumbup:


    Sehr gut verarbeitete Teile, welche sauber gelasert sind und wirklich ausgezeichnet zusamenpassen.

    Eine wirklich gute und ausführliche Bauanleitung, die die zum Teil komplizierten Bauschritte ordentlich erklärend abbilden.

    Die Lok fährt sogar tatsächlich, man glaubt es kaum…..


    Kurz: eine rundum gelungene und dekorative Sache! ^^


     


    Einziger Nachteil (vielleicht):


    Es macht extrem süchtig….. ;(


    ;) Euer Wanni

  • Hallo Wanni ,

    Jetzt hast Du eine

    HOLZ - Eisenbahn :love:


    Ich habe immer den Kopf geschüttelt über

    dieses Wort , Holzeisenbahn .?(


    viel Spass weiterhin mit dem Holzmodellen .

    es gibt da ja ne ganze Menge von. 8o

    Es grüßt aus BI


    Ewald , Kartonschneider

  • Wanni

    Added the Label Completed