DC-2 von Murphs-models; 1:48, vergrößert auf 1:33– SP- ASK

  • Endlich habe ich einen Bausatz von DC-2 gefunden. Bevor ich die Vorlage von Murphy auf Maßstab 1:33 und in LOT – Bemalung vergrößere, brauche ich „etwas Handfestes“ vor Augen – ich bin kein Konstrukteur und mein Vorstellungsvermögen ist dementsprechend begrenzt – daher dieser Bau. Das so entstandene Modell wird dann (nach Beendung des Baus des „richtigen“ Modells) feierlich meinem Enkel zum Spielen übergeben...



    Das ist mein erstes Modell von Murphy, daher sehr gewöhnungsbedürftig; es gibt sehr wenig Spanten – praktisch alle zwei Rumpfsegmente – dazwischen nur eine Klebelasche. Die „fehlenden“ Spanten habe ich selber hergestellt. Der angegebene Maßstab 1:57 stimmt nicht, nach dem Bau und Vermessen des Modells hat sich herausgestellt, dass es 1:48 ist! Kann es an den Druckereinstellungen liegen? Das kann ich mir aber nicht vorstellen...


    Und so sieht es in 1:48 als Fertigmodell aus.



    Jetzt na Computer und umskalieren – na ja, ich will keinem was vormachen, ich arbeite daran schon seit langem…
    Die meiste Arbeit ist die Nachbildung von Nieten – schätzungsweise einige Tausend – das Flugzeug (mein Eindruck) besteht vorwiegend aus Nieten!!! :)

  • Hallo Henryk!

    Quote

    brauche ich „etwas Handfestes“ vor Augen


    Geht mir genauso! Habe festgestellt, wenn ich vorher ein Modell baue, spare ich dann bei der Konstruktion/Umfärben, eine Menge an Zeit ein! Eine Frage, wie machst Du die Nieten - ich habe mal zufällig bei einer PDF-Zeichnung festgestellt, dass ich die Nietenreihen in meinem Programm wunderbar als Linie einsetzen kann _ die sich dann auch bearbeiten lässt. (habe sozusagen meine vorinstalierten Linien um diese Nietenreihe erweitert!) Ja, Murphy ist gewöhnungsbedüftig, lässt sich aber mit einigen Ergänzungen (Spanten, Klebelaschen) ganz gut bauen. Bei meinem nächsten Modell werde ich Dir zu Murphy folgen - die AN-2. Allerdings färbe ich sie um zur Interflugvariante.
    Viel Spaß noch, Harald

  • Hallo Harald,
    das geht bei mir „industriell“ – ich mache mir zunächst „mit der Hand“, also Schritt für Schritt eine Linie mit Nieten - Kreise von Durchmesser ca. 0,4 mm (im Original ca. 13 mm) und dann kopiere ich es mir an die jeweils richtige Stelle. Den Winkel kann man ja mit dem Vektorprogramm ohne Mühe ändern.


  • Hier mal etwas ganz Anderes; ein Pritschenwagen aus der Zeit des Wilden Westens – oder doch das Hauptrumpfskelett, schon im Maßstab 1:33 – meiner Konstruktion...



    ...und Flügelgerippe. Der komplette Flügel besteht, so wie im Original aus drei Teilen (und drei Holmen). Man sieht (hoffe ich) meine „solide“ Methode der Flügel-Rumpf Verbindung. Da verschiebst sich nichts und bleibt so auf Ewigkeit.


  • Hallo Wanni,

    so eine Konstruktion hat seine (wohl nicht immer rationelle) Gründe;

    -         Arbeit am Reißbrett (äh, am Computer) macht mir Spaß und es ist für mich keine verlorene Zeit,

    -         seit gewisse Zeit achte ich besonders auf Rumpf/Flügelverbindung, wegen der (oft) fehlerhaften V-Stellung, was sich sehr negativ auf das Einsehen des Modells auswirkt,

    -         bei so vielen Rippen wird die Beplankung auch entsprechend stabil und robust sein.

    Dasselbe kann man selbstverständlich auch mit anderen Mitteln und weniger Aufwand erreichen…


    Hauptteil des Rumpfes mit der Innenausstattung. Die Passagiersessel habe ich vom Modell der PZL-44 Maschine (Autor Herr Andrzej Maciejczak) „ausgeliehen“.



    Nach Versiegeln des Rumpfes sieht man davon praktisch nichts mehr, ich weiß aber, dass „es“ drin ist...