A 1435 Westerwald / AGfB (Passat) / 1 : 250

  • Nun ist es aber an der Zeit, mal eine Totale der Westerwald einzustellen, ziemlich kurz vor der Fertigstellung. Denn es haben sich doch wesentliche optische Änderungen ergeben.


    Auf der Werft: Fischdampfer Nürnberg


    Meine letzten Modelle:

    Z 51 der KM; Sven Johannsen, U-Boot W. Bauer; Fregatte Lübeck; Landungsunterstützungsboot Natter; Nordstjernen;
    HANSEATIC; U 2540; Vorpostenboot V 1102; BuPo Bayreuth; S.M.S. Frankfurt; Munitionstransporter Westerwald

  • Moin Gemeinde,


    vielen Dank für die "däumliche Anerkennung" vorab. Was mir auffällt, ist die Lastigkeit der beiden Foren in diesem Baubericht. Hier sind die regelmäßigen Besucher wesentlich mehr im Nordlichtbereich daheim, im gelben Forum mehr aus der Mitte und dem Süden Deutschlands. Also wohl doch gut, dass ich in beiden Foren poste. Wollte ich einfach mal zum Ausdruck bringen.

    Gruezi Andi,


    Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Schön Dich auch hier dabei zu wissen. Gf'reit mi.


    Günter

    Auf der Werft: Fischdampfer Nürnberg


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  • Danke Fiete,


    bisher ging's gut weiter.


    Und Danke auch für die Daumen, liebe Freunde.


    Die Teilegruppe 89 beinhaltet die 4-cm-Doppelflak. Über diese Konstruktion von Henning habe ich bislang nur Gutes gelesen. Und, nachdem ich die Spritzen unterdessen gebaut habe, kann ich mich diesen Aussagen nur bedingungslos anschließen. Einfach eine geniale Konstruktion.


    Zu der Doppelflak gibt's eine Skizze. Hier ist sie.



    Und so hat sich das Geschütz peu a peu entwickelt.


     



    Wer will, kann die Flak auch drehbar gestalten. Ich hab das nicht getan sondern die Nadel nur zur genauen Fixierung verwendet.



    Und weiter.




    Die Grätings sind aus dem Ätzsatz. Die beiden seitlich musste ich wieder entfernen. Denn die kommen tatsächlich auf zwei Halterungen. Gerade noch rechtzeitig bemerkt und wieder entfernt.



    Die Lager für die Rohre sind angebracht.


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  • Moin in den Norden,

    hallo in die Mitte,

    servus in den Süden und die angrenzenden Länder.


    Schön, wieder die erhobenen Daumen zu sehen. Danke euch regelmäßigen Begleitern.


    Und weiter geht's mit der Flak.



    Auch wenn die Fokusierung dieses Bildes nicht wirklich geklappt hat, stell ich es ein. Denn es zeigt die "zwei Nasen", die vorne an das Geschütz kamen.




    Dann konnten die Rohre gefertigt werden. Ich habe mich dazu entschieden, hier die Rohre von GPM zu nutzen. Sind eigentlich 3,7-mm-Rohre der KM-Einheiten. Sind etwas kürzer als die Rohrlänge nach Schablone. Aber weil die Dinger einfach besser aussehen als nur ein entsprechend gelängter Draht habe ich sie dennoch genommen.



    Teile aus dem Ätzsatz helfen natürlich bei der Umsetzung.



    Das Einkleben in die Halterungen klappte gut.


       

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  • Hinten ruhen die Grätings nun auf den Stützen.



    Auch für den Muni-Vorrat war noch irgendwie zu sorgen.



    Die Halterungen dann angebracht. Fertig waren die beiden Türmchen. Irgendwie scheinen sie mir gut gelungen zu sein. Aber, wie schon vorab erwähnt: eine geniale Konstruktion!


     


     

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  • Hallo Willi, Werner, Henning und Kwiokster,


    danke für die Begleitung und die Motivation dank der Daumen.


    Habe ganz versäumt, Bilder von den Flak-Zwillingen auf ihren Podesten einzustellen. Das will ich dann schnell mal nachholen.


     

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  • Und es ging weiter voran. Der achterne Mast ist in der Gruppe 91 - 91m zusammengefaßt.


    An den Mast waren Haltrungen für die Leiter aus dem Ätzsatz anzubringen. In den Mast selbst habe ich einen dünnen Draht eingeklebt.



    Der Mast ist ein Dreibein. Die stützen wollten angebracht werden samt der Verstrebungen. Sie sind aus verdoppeltem Karton, also zweidimensional. Ich habe sie vor dem Cutten mit Plastikkleber eingelassen.



    Dass der Mast unterschiedliche Längen aufweist, ist dem folgenden Bild zu entnehmen.



    Ne ganze Menge Kleinkrams war da noch anzubringen. Dank der Markierungen an den Mastteilen und der Anleitungsskizze geschah das problemlos.


     


     


    Und siehe da: es passte auch mit der Anbringung auf dem Schiff.


     

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  • Hallo Willi, Werner,


    ich danke euch !


    Wegen Sanierungsarbeiten an Balkon und Terrasse hatte ich in den letzten Tagen wenig Zeit für's Forum. Und das wird wohl noche eine zeitlang so andauern. Etwas weiter bin ich aber mit dem Tender schon gekommen.



    Unter der Teilegruppe 92-92y war der vordere Mast umzusetzen. Dazu gibt es in der Anleitung diese beiden Skizzen.



    In die drei Stücke des Dreibeins habe ich einen 0,4-mm-Draht eingeklebt.




    Ebenso in das obere Einzelstück des Mastes, das dann auf dem unteren Podest festgeklebt wurde und etwas weiter oben (Markierung) mit einem Podest zu versehen war.


     


    So war, auch dank der an der Unterseite des Podests vorhandenen Markierungen, das Anbringen des "Dreibeins" kein Problem.


       

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  • Moin Jürgen,


    danke, bin selbst auch sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Und das klappte auch weiter gut. Und danke auch an die Beobachter des Berichts mit den "Fingernachrichten",


    Und das Radarpodest wollte natürlich die Reling aus dem Ätzsatz dran haben. Gut vorgerundet klappte das auch.



    Unter dem Podest wollten auch noch Streben und Verkleidungen angebracht werden.




    Auch wenn das folgende Bild nicht wirklich scharf geworden ist will ich es doch einstellen. Es zeigt, wie winzig die weiteren "Anbringsel" ausgefallen waren.




    Nach dem Anbringen dieser Teile konnte dann der Mast an seinen Platz. Passte millimetergenau.


       

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  • Das Anbringen der Flaggenleinen aus dem Ätzsatz war ne verdammte Fummelei. Aber: voila. Auch die Leiter zum Entern der Plattformen aus dem Ätzsatz ist angebracht.


       



    Ja, Freunde, damit waren alle Teile aus dem Bogen verbaut. Nur die Bundesdienstflagge war noch auszuschneiden. aber ganz fertig war ich da noch nicht. Es fehlen ja noch einige Niedergänge und die Relinge auf den Rumpfteilen.



    Die sind unterdessen dran - aber Bilder muss ich noch schiessen. Kommen bald. Versprochen.

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  • Hallo zusammen,



    ich freue mich, dass der Bericht weiter so aktiv verfolgt wird und bedanke mich für die Däumchen.


    Viel Schnur hatte ich nicht zu verarbeiten. Und auch die Dienstflagge ist an der Leine befestigt.




    Nachdem die Bogenteile komplett verbraucht sind, ging an das Plündern der Ätzplatine. Denn dort waren noche einige Niedergänge "zu biegen" und anzubringen und die Relingteile am Rumpfbereich. Große Anleitung dazu ist nicht vorhanden. Da musste ich meine (noch vorhandenen) Sinne einigemal strapazieren. Aber irgendwie ha ich's hingekriegt. Wohl auch deshalb, weil die Ätzteile einfach super passen. Besser geht's nicht.


       


     


    Noch eine abschließende Bemerkung dazu: die Schnittstelle zwischen dem gerundeten Rumpf und den Decks läßt sich prima nutzen. Auch kleine Ungenauigkeiten im Spantenbereich wurden (wie erwartet) gut verdeckt ......



    Seht hier in der Bilderfolge die einzelnen Segmente der Westerwald.

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  • ........ und so kann ich nun Vollzug melden. Die Westerwald ist fertig.


       


       


    Was noch fehlt, sind die bei mir üblichen Vergleichsbilder und meine unbedeutende Meinung zu dem Bogen. Die gibt's dann zum Abschluß des Berichts bald. Bis denne.



    Günter

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  • OpaSy

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  • Moin Jochen, Helmut, Fiete,


    ein "Vergelt's Gott" an euch. Die Begleitung des Berichts ist motivierend, das seht ihr sicher auch so. Ich persönlich mag's sehr, wenn auch mal das eine oder andere Wort im Bericht zu finden ist. das heißt aber nicht, dass mich die Daumen nicht auch freuen und zur Leistung anspornen. Auch dafür hier nochmals Dank.


    Ich habe mal die Westerwal neben die Coburg gestellt. In Form und Größe sind die ja sehr vergleichbar. Allerdings nicht was die Vorlagen anbetrifft. Die 60 Jahre, die die Coburg schon auf dem Buckel hat, lassen sich gut erkennen.




    Überhaupt:



    Den Druck des Bogens hatte ich, mangels Farbdrucker, in Auftrag gegeben. Ein guter Bastlerfreund im benachbarten Baden war so lieb, nicht nur einen absolut sauberen Druck zu realisieren sondern auch einen hervorragend geeigneten Karton zu verwenden. Denn die Vorlage ist nicht ohne. Für Beginner sicher nicht die richtige Wahl. Aber wenn ich mich an den Anfang der AGfBM richtig erinnere, waren die Aussagen da auch schon entsprechend. Konstruktiv passte es von A - Z. Da gibt es aus meiner Sicht nichts zu kritisieren sondern Dr. Henning Budelmann ein uneingeschränktes Lob für die Konstruktion zu sagen. Der Ätzsatz von Peter Hurler steht dem Bogen in nichts nach. Besser kann's für mich nicht sein. Eigentlich nach meiner unbedeutenden Meinung eine reine 1 mit * - wenn da nicht die Bauanleitung zu sehr hinterher hinken würde.



    Also muss ich den * wieder streichen. Aber bei der Note 1 für das AGfBM - Modell bleibe ich dennoch.



    Deshalb: wer Interesse an den Schiffen der Bundesmarine hat, muss da zugreifen, wenn er es noch nicht getan hat.



    Dann habe ich mal die vier bei mir vorhandenen Versorger/Tender aneinander gestellt.



    Und es könnte schon sein, dass die Westerland die beiden kleinen Einheiten wieder "munitioniert" hat.



    Wie dem auch sei: im Bundesmarineteil meiner Vitrine hat die Westerwald nun ihren Platz gefunden. Im unteren Teil sind die BM-Einheiten aus älterer Fertigung abgestellt. Dass sich da noch ein Ami versteckt hat - Schwamm drüber. Den werde ich demnächst wohl umsetzen und auch die alte Fregatte aus WHV durch die neue Lübeck von KvJ ersetzen, die dort noch fehlt.




    So, das war's mit dem Bericht.




    Ich würde mich freu'n, den einen oder anderen Begleiter bei meinem neuen Bericht über den FD Nürnberg wieder anzutreffen.




    Vielen Dank nochmal und ade sagt der




    Günter

    Auf der Werft: Fischdampfer Nürnberg


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  • Moin Günter !


    Auch von mir herzlichen Glückwunsch zur Fertigstellung der WESTERWALD. Ganz herzlichen Dank auch für deine Anerkennung der Konstruktion, zu der auch Robi als Konrollbauer sehr stark beigertragen hat. Wie es von einem alten Hasen wie dir zu erwarten war, bist du ja sehr ordentlich mit dem Bogen zurecht gekommen. Das war insofern nicht überraschend, als viele Details nicht zum ersten mal zum Einsatz gekommen sind. Neuland waren für mich als Konstrukteur die abgerundeten Deckskanten, die seinerzeit bei den Originalen eingeführt wurden, um ein kontaminiertes Deck so schnell wie möglich reinigen zu können, die aber auch für die Modelloptik eine ganz große Rolle spielen. Denn diese Rundung ist immer ein Lichtkante. Natürlich achte ich sehr darauf, wie diese Rundung bei den Modellen aussieht. Ich war mit dem Ergebnis nicht immer zufrieden. Deshalb mal eine ehrliche Fragen an dich: Bist du mit den abgerundeten Deckskanten zufrieden, oder hättest du es besser gefunden, wenn darauf wie bei den WHV-Modellen verzichtet worden wäre ?


    Ich wünsche dir viel Freude bei deinen weiteren Projekten.


    Henning


    PS.: Die Platine habe ich selbst gemacht.

  • Auch wenn die Frage nicht an mich gerichtet ist, mische ich mich trotzdem ein, da ich die Westerwald ja auch gebaut habe. Früher waren die winkligen Übergänge zwischen Deck und Bordwand normal. Wenn man sich aber mal Fotos anschaut, dann fallen die gerundeten Kanten doch ins Auge - und deshalb finde ich persönlich diese im Modell sehr gut, Henning.

    Gruß aus Flensburg

    Jochen

  • Moin Henning,


    das mit der Ätzplatine tut mir leid. Aber umso besser: jetzt darfst Du auf beiden Schultern entprechend gleiche Schulterstücke anbringen ;). Und Robi beziehe ich dann auch gerne in mein Lob mit ein. Der Bau hat mir viel Spass bereitet und ich freue mich auch auf weitere Modelle aus Deinem Konstruktionsbüro, die noch zweidimensional bei mir im Stapel liegen. Zu der Frage: dünne Röhrchen sind manchmal auch verdoppelt zweidimensional in Bögen enthalten. Auch wenn es mehr Mühe macht, ziehe ich doch selbst das Runden kleinster Röhren vor. Weil's ehrlicher ist und bei genauem Betrachten aber besser aussieht. Und so sehe ich das auch bei den Rundungen. Ich habe ja vor kurzem die Fregatte Lübeck aus der Feder von Andreas Jacobsen gebaut. Wenn ich dann dieses Modell mit dem bei mir auch vorhanden gleichen Typs von WHV vergleiche ist es keine Frage: rund muss sein. Wie Du richtig bemerkst, sind das einfach "Lichtkanten", die sich entsprechend hervorheben. Als: klares Ja. Da ich durch den Bau der Fregatte ja schon vorgewarnt war, habe ich auf das vernünftige Vorrunden natürlich absolut Rücksicht genommen. Das Ergebnis war zwar nicht 100-pro - aber für mich zufriedenstellend bis gut. Gut gefallen hat mir die Konstruktionsart mit den untergelegten Laschen. Die Verbindung Deck/Bordwand war so für mich einfacher als bei der Kontruktion der Lübeck umzusetzen. Zum Kleben verwendete ich UHU-Alleskleber. Dennoch wurden die Rundungen wirklich fest und ließen sich selbst nach dem Antrocknen noch nachformen. Und wie ich es erwartet hatte, kamen die Relingteile genau auf der Klebestelle zu liegen. Nicht nur die Anbringung der Ätzteile ging so gut von der Hand, sondern parallel dazu wurden auch einige kleine Schandflecken abgedeckt. Etwas Verbesserungspotential ist da für mich noch vorhanden. Ein Rückseitendruck zur genauen Anbringung der Laschen unter den Decksteilen wäre wohl besser als die "persönliche" Markierung.


    Vielen Dank auch für die regelmäßige Begleitung des Berichts zum Abschluß für heute.


    Moin Jochen,


    hätte mich auch gewundert, wenn wir da nicht gleicher Meinung wären. Und: es war verdammt an der Zeit, dass Du die Finger mal wieder richtig bewegst. Ich hatte ja schon gemeint, dass Du das Pensionistendasein auch auf den Modellbau ausgedehnt hättest :D


    Hallo Bernhard,


    vielen Dank. Freut mich, dass es Dir gefallen hat.


    Servus sagt


    Günter

    Auf der Werft: Fischdampfer Nürnberg


    Meine letzten Modelle:

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  • Hallo Günter,


    herzlichen Glückwunsch zu diesem herrlichen Modell, dass ich sicher nicht mehr bauen kann. Deshalb habe ich deinen Bericht nach einer erzwungenen Pause mit Interesse verfolgt.

    Viele Grüße


    Hans-Jürgen
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    Früher oder später, aber gewiss immer wird sich die Natur an allem Tun der Menschen rächen, das wider sie selbst ist. (Johann Heinrich Pestalozzi -1746 - 1827)