Seezeichenfahrzeug ALTE WESER, HMV, 1:250

  • Moin zusammen,


    da das HMV-Clubmodell mittlerweile bei fast allen eingetroffen sein dürfte, lüfte ich mal das Geheimnis meines aktuellen Parallelbaus - Dirk hatte die Frage ja bereits hier in den Raum gestellt: Es handelt sich um das Seezeichenfahrzeug ALTE WESER, das seit 2008 gleichfalls dem früheren WSA Bremerhaven, jetzt WSA Weser-Jade-Nordsee untersteht. Aufgabe des Schiffs ist die Kontrolle der Seezeichen im Revier. Näheres dazu könnt Ihr hier erfahren. Die ALTE WESER hat ihren Liegeplatz am Tonnenhof in Bremerhaven und passt somit perfekt zur NORDERGRÜNDE und zur ZENIT, die es ja bereits seit Längerem beim HMV gibt. Hier ein paar Originalbilder vom letzten Juni:



    Nicht weit vom Tonnenhof, nämlich im Eingangsbereich des Richtfunkturms Bremerhaven, besser bekannt als „Radarturm“, kann man die ALTE WESER auch im Modell sehen:



    Das Vorbild weist heute einen anderen Bauzustand auf: Im Heckbereich ist das Schanzkleid reduziert und durch Gitter ersetzt worden und am Bug ist die Bundesflagge zu sehen. Ich überlege, das Modell entsprechend anzupassen, bin mir aber noch nicht sicher.


    Und hier noch ein Blick auf den Bogen, der insgesamt mehr als nur die Gebäude des Tonnenhofs und die ALTE WESER umfasst:


  • Den Anfang bilden natürlich Grundplatte und Spanten. Fritz Pohl (Sculptor) setzt dabei auf zwei parallellaufende Mittelspanten, die vorne zusammengefügt werden.



    Ich verklebe dabei zuerst das vordere Ende des Spants, bevor er auf die Grundplatte kommt. Das muss perfekt sitzen, weil sich sonst alles nach hinten verzieht und die Querspanten nicht gerade ausgerichtet werden können.

  • Erst einmal vielen Dank für Eure Likes :)


    Da ich bei der NORDERGRÜNDE immer noch an der Inneneinrichtung werkele, hier ein aktueller Wasserstand bei der ALTEN WESER. Zunächst einmal der Nachweis, dass sich so ein nüchternes Arbeitsschiff sehr stimmungsvoll präsentieren kann, nämlich eine Stunde vor Sonnenaufgang und bei Nebel am erleuchteten Tonnenhof:



    Beim Modell sind mittlerweile die Spanten justiert und verklebt und die Decks vorbereitet und gleichfalls aufgeklebt.



    Als Nächstes folgen die Bordwände, bei denen ich zunächst überlegt hatte, den aktuellen Bauzustand wiederzugeben. Allerdings gefällt er mir nicht so gut. Das Schanzkleid wurde zum Heck hin auf Deckshöhe einfach abgetrennt und die Klüsen sind stehen geblieben. Im Bereich daneben gibt es nach wie vor ein Schanzkleid, das einige Zentimeter über das Deck ragt. Im Gegensatz zum WSA kann ich mir ästhetische Überlegungen leisten und lasse es so, wie in der Ursprungsversion. Trotzdem muss ich schauen, wie ich die Reling erstelle, da der LC-Satz noch nicht erschienen ist und ich trotzdem weiterarbeiten möchte.



    Das Ergebnis soll möglichst dicht an dieses Aussehen herankommen.

  • Moin Nils!


    Ich hab mich mal an den neuen Farben versucht. Noch etwas zu breit...



    Und bevor die große Diskusion losgeht: Ja, das Heck gehört dann umgearbeitet, aber das ist nur erstmal ein Versuch ob die Streifen passen. Und ohne das Schanzkleid sieht das ja auch irgendwie komich aus...

    Beste Grüße von der Weser

    Moritz


    Im Bau:

    -ein kleines Stück Tokjo ca. 1:550-600

    -Tender Main Unifil 1:250

    -Nordic 1:250

    -Alte Weser 1:250

    Edited once, last by Zahal1981 ().

  • Moin Zahal1981(?),


    das sieht doch sehr, sehr gut aus! Leider habe ich keine Bilder von Backbord, aber an Steuerbord geht der rote Streifen wie bei Dir an Backbord mittig über das einzelne Bullauge. Auch in der Breite musst Du nicht mehr viel wegnehmen. Farblich macht das auch was her


    Was das Schanzkleid am Heck angeht hat man es offensichtlich einfach abgeschweißt und die Klüsen stehen ein wenig verloren herum. Das gefällt mir einfach nicht. Da ich nicht weiß, ob zuerst die Streifen kamen und dann die Schanzkleidoperation, könnte es auch ohne den Eingriff gehen. Ich suche mal nach weiteren Bildern.


    Eine Bitte noch: Stell Dich doch kurz hier vor und verrate uns dabei Deinen Vornamen. Sonst wird gerätselt und dann kommt so etwas Loriot mäßiges heraus wie Zacharias Hallmackenreuther ;)

  • Ich habs grad abgesägt... Sieht, geht so aus... Jetzt steh ich vor dem selben Problem. Wie mach ich die Reling?
    Foto mach ich morgen.

    Beste Grüße von der Weser

    Moritz


    Im Bau:

    -ein kleines Stück Tokjo ca. 1:550-600

    -Tender Main Unifil 1:250

    -Nordic 1:250

    -Alte Weser 1:250

  • Ich habs grad abgesägt...


    Hab mich nicht getraut...


    Erst einmal habe ich mit einer Kopie der Bordwand probiert, in welcher Höhe ich die Reling abtrenne und einen Rest für das an dieser Stelle sehr kurze Schanzkleid stehen gelassen. Dabei muss man beachten, dass die Streben im Bogen auch an der Außenseite bis zum Deck aufgedruckt sind und man die Stellen übermalen muss. Originalbilder zeigen, dass die Reling leicht nach innen versetzt ist und hinter dem Schanzkleid auf das Deck stößt. Sie ist auch nicht mit der Bordwand verbunden, sondern mit den Schanzkleidstützen.



    Die brauche ich also auch noch. Dann habe ich in meinem Fundus aus LC-Teilen gesucht, welche am besten für die Reling passen könnten. Ich habe mich für Standard-Relingteile mit zwei Durchzügen entschieden, die ich kürzen kann. Die dünnen Teile der Durchzüge entsorge ich nicht, da ich sie als vertikale Streben zwischen den Pforten verwenden will. Das Ganze sieht dann so aus:



    Leider sind die Elemente etwas zu breit, weshalb ich sie zusätzlich kürzen muss. Die Teile sind recht filigran, aber sehr, sehr dünn und empfindlich. Angebracht werden sie ohnehin erst ziemlich zum Schluss. Jetzt kann ich mich in jedem Fall trauen, auch am Originalbogen herumzuschnippeln. Außerdem ist mir noch aufgefallen, dass die kleine Leiter an Steuerbord an den Seiten von einer Ausbuchtung der Bordwand gerahmt wird. Die Leiter ist im Bogen aufgedruckt und ich werde ein Standardteil darüberlegen. Die Ausbuchtung forme ich nur nach, wenn das farblich und mit der Kartonstärke gut aussieht.

  • Nabend!


    Zum Glück ist das ja mein "Experimentierrumpf". Da kann ich rumschnippeln.

    Ich hab noch mal den geänderten Bogen fotografiert...


    Falls jemand der Anwesenden Grafiker o. Ä. ist bitte wegschauen oder Eimer bereit halten. Für mehr als bunte Striche mit Paint reicht es bei mir halt nicht...





    .


    Schild Schifffahrtspolizei
    .


    Beste Grüße von der Weser

    Moritz


    Im Bau:

    -ein kleines Stück Tokjo ca. 1:550-600

    -Tender Main Unifil 1:250

    -Nordic 1:250

    -Alte Weser 1:250

  • Moin Moritz,


    der Eimer bleibt unter der Spüle. Bei der NORDERGRÜNDE (siehe hier) habe ich die Streifen mit Kopien auf 80g Papier aufgeklebt - Analoger und selbstgeschnippelter geht es nicht. Kartonbau lehrt einen auch ein gerüttelt Maß Selbstvertrauen :)


    Dein "Probierrumpf" und die schifffahrtspolizeiliche Ergänzung sehen klasse aus. Das Einzige,was Du überlegen solltest ist, ob Du die Reling im ursprünglichen Arbeitsbereich bis zum Deck abgeschnitten lassen willst. Das ist im mittleren Bereich nicht so. Hinten hat man das gemacht, weil es sicher praktischer ist, wenn man Seezeichen nicht immer noch über zehn Zentimeter Schanzkleid hieven muss oder das Schanzkleid verbeult...


    Ansonsten :thumbup:

  • Moin Nils!
    So ähnlich hab ich es bei der Nordic grad gemacht. Die neuen Streifen eingescannt und an den fertigen Rumpf geklebt. Das sieht super aus!

    Beste Grüße von der Weser

    Moritz


    Im Bau:

    -ein kleines Stück Tokjo ca. 1:550-600

    -Tender Main Unifil 1:250

    -Nordic 1:250

    -Alte Weser 1:250

  • Nachdem ich heute bei der NORDERGRÜNDE recht erfolgreich war, habe ich gleich noch bei der ALTEN WESER weiter gemacht. Die Bordwand habe ich so vorbereitet, dass ich alles wie oben beschrieben umsetzen kann, d.h. Speigatten und Klüsen sind ausgeschnitten, die Reling entfernt, die Ausbuchtungen rund um die Leiter gerillt, angeschnitten und vorgeknickt und die Ankertasche gleichfalls an drei Seiten angeschnitten und nach innen geknickt. Die Kanten sind auch schon gefärbt.



    Ein Hinweis zu den Bullaugen: Deren Innenränder sind tatsächlich weiß und können deshalb so bleiben. Der untere Teil des Spantengerüsts ist rot gefärbt, da dies beim Original am Wasserpass genauso ist, bzw. eher so war, wenn ich mir die Originalfotos ansehe. Ich wünsche einen schönen Abend!

  • Kurzer Wasserstand: Beide Bordwände sind ausgeschnitten, gelocht, gestanzt und die Kanten gefärbt:



    Jetzt muss ich mir für die Ankertaschen – leichte Übung – und den Bereich um die Leiter – nicht so leichte Übung – etwas ausdenken. Das wird schon :)

  • Moin zusammen,


    auch auf dieser Baustelle geht es ein bisschen weiter. Die Ankertaschen habe ich von hinten mit einem schwarz gefärbten Streifen umrandet und dann die Fläche mit dem Ankeraufdruck von vorne eingeschoben.




    Die Auswölbung um die Leiter an Steuerbord habe ich von hinten mit zwei Streifen versehen, auf die außen die geknickten Bordwandstreifen gekommen sind. Unten habe ich für die Grundplatten einen Hauch freigelassen. Oben muss von hinten noch ein Streifen, der vorne dreieckig ist eingeschoben werden, unten kommt der Abschluss erst dran, wenn die Bordwände verklebt sind.




    Die Wölbung kommt mir etwas zu stark vor, allerdings steht die Bordwand hier auch beim Original sichtbar vor. Am Ende kommt eine Standard-LC-Leiter dazwischen.

  • Moin Nils!

    Endlich gehts weiter bei deinem Modell!

    Bis jetzt sehr cool! Ich werd dir das mit der Auswölbung wohl klauen...


    Hoffe wir müssen jetzt nich wieder 3 Monate auf den nächsten Bauabschnitt warten müssen! :P

    Beste Grüße von der Weser

    Moritz


    Im Bau:

    -ein kleines Stück Tokjo ca. 1:550-600

    -Tender Main Unifil 1:250

    -Nordic 1:250

    -Alte Weser 1:250

  • Vier Monate später... :D


    Heute Nachmittag/Abend habe ich die seitlichen Bordwände verklebt. Im Bugbereich ist die Rundung sehr schön geworden.



    An Steuerbord war es wegen meiner Eingriffe in die Struktur der Bordwand nicht ganz einfach und hat zu leichten Wellen geführt.


    Dran ist dran und ich bin insgesamt zufrieden. Den Heckspiegel schaffe ich heute leider nicht mehr… :sleeping:

  • Wir hatten heute Besuch aus Bremerhaven.











    Beste Grüße von der Weser

    Moritz


    Im Bau:

    -ein kleines Stück Tokjo ca. 1:550-600

    -Tender Main Unifil 1:250

    -Nordic 1:250

    -Alte Weser 1:250

  • Moin Moritz,


    sehr schöne Details! In Bremerhaven kommt man von der Seite des WSA nicht heran und von der Kennedybrücke über die Geeste aus hat man meistens nur Sicht auf die Bugpartie. Da helfen Deine Bilder weiter.


    Was die Asuwölbung angeht solltest Du besser nicht wie ich zwei separate Streifen nehmen, sondern das Stück der Bordwand mit der Leiter von hinten mit einem nach außen geknickten U hinterkleben - Das erleichtert vermutlich Einiges und wäre deutlich stabiler.


  • Mast: Komplettansicht von Achtern hatte ich noch vergessen...


    Hätte gerne mehr Fotos gemacht, aber die Zeit drängte... Hoffe trotzdem es hilft dir beim Bau (und allen anderen auch!)

    Beste Grüße von der Weser

    Moritz


    Im Bau:

    -ein kleines Stück Tokjo ca. 1:550-600

    -Tender Main Unifil 1:250

    -Nordic 1:250

    -Alte Weser 1:250

  • Und nochmal moin!


    Ein wenig ging es heute auch an der ALTEN WESER weiter. Die Innenschanz besteht im Bogen aus einem Teil, das man zerlegen muss, wenn man die Reling auf dem Arbeitsdeck durch Ätz- oder LC-Teile ersetzen will. Der achtere Teil der Innenschanz ist dran und passt perfekt: Klüsen und Speigatten schließen innen und außen sauber miteinander ab. Nur am Heckspiegel fehlt das untere Teil der Innenschanz. Ich habe es durch eine Kopie ergänzt. Eine weitere Frage war, wie ich zu Schanzkleidstützen komme. Sie sind weder im Bogen, noch im LC-Satz, wenn ich die Bilder der Platinen im Netz richtig interpretiere.



    Also habe ich meine Bogensammlung durchsucht und Kopien davon aus meinem Zweitbogen der ZENIT gemacht. Die sind auch im LC-Satz der ZENIT, aber wenn ich die ZENIT das zweite Mal baue, will ich wieder die aus dem Bogen nehmen. Die Lösung scheint brauchbar. Ich lasse immer am unteren Ende etwas Überstand, mache eine Sitzprobe und kürze gegebenenfalls.



    Auch der Heckspiegel ist jetzt komplett.

  • Moin Nils,


    wunderbar, jetzt sind wir am gleichen Ausgangspunkt! Sieht gut aus, was dir da gelungen ist!

    Der Fehler in der Heckschanz ist mir auch aufgefallen, und noch ein Weiterer, den schreib ich dann bei mir hin!

    Ich hoffe, du erlaubst mir dein Schanzkleidstützentrick auch zu nutzen, denn die Zenit habe ich ja auch!

    Sehen wir uns nächstes Wochenende da beim Bau des Deckshauses, damit die Gute ein Gesicht bekommt?


    Viele Grüße von der Kaiserpfalz!

    Matthias

  • Moin, moin Nils,


    die Schanzkleidstützen aus der Kopie sind eine gute Lösung. Ich schnitze die immer freihändig (wenn im Bogen nicht vorhanden) aus einem Papierstreifen und passe dann an. Mit etwas Übermaß ablängen, diagonal teilen (dann hat man gleich zwei....) und dann anpassen. Oben brauchen die nicht ganz spitz zu sein, denn dann hat der Schandeckel gleich eine kleine Auflage. Auf der Back bei den schrägen Stützen und ihren Winkeln ist jeweilige Einzelanfertigung durch iteratives Anpassen angesagt. Mit der Zeit entwickelt man dazu ein entsprechend gutes Augenmaß.


    Gruß

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • @ Matthias: Ich werde versuchen, in der Woche die Innenschanz im vorderen Bereich vorzubereiten (Speigatten auschneiden, Stützen fertigen), um sie am Wochenende einzubauen. Ob es für das Deckshaus reicht, weiß ich noch nicht.


    @ HaJo: Der Hinweis auf selbstgefertigte Schanzkleistützen kam hier und im Nachbarforum und das zurecht: Natürlich ist das nicht schwer und anpassen muss man auch bei kopierten Stützen. Trotzdem müsste ich Längen und Winkel halbwegs hinbekommen. Matthias hat in seinem Baubericht zum Tonnenhof darauf hingewiesen, dass der Schandeckel sehr schmal ist. Man kann das oben auch auf Moritz` Bildern gerade am Bug gut erkennen. Eigentlich würde das verdoppelte Schanzkleid schon reichen. Von daher sind spitze Stützen hier sehr sinnvoll und für mich war es einfacher mit einer Vorlage.

  • In der Woche bin ich leider zu nichts gekommen, aber heute früh habe ich die Vorbereitungen für die Innenschanz im vorderen Bereich fast abgeschlossen. Den Bereich um die Speigatten und Klüsen habe ich vorgefärbt und gut trocknen lassen, damit keine Farbe auf die Vorderseiten kommt.



    Dann habe ich erst die Rundungen der Speigatten ausgestichelt, anschließend die gerade Oberkante und dann das komplette Bauteil. Die Schanzkleidstützen habe ich mir mit der Kamm-Methode auch schon zurechtgelegt. Ich brauche allerdings noch ein paar mehr.



    Dann bis später, nach der Montage!

  • Moin,


    ich habe heute mal den Staub von Modell und Baubericht gepustet, denn nach der WSV ist vor der WSV oder so ähnlich. Auf jeden Fall will ich nach der NORDERGRÜNDE auch die ALTE WESER fertig stellen. Seit Oktober sind die Innenschanz, die Schanzkleidstützen und der Schandeckel sowie die Zusatzfläche für den Aufbau hinzugekommen.



    Der Schandeckel ist nicht im Bogen. Ich habe ihn aus einem Randstück geschnitten, zunächst mit 1mm, dann mit etwa 0,6mm. Er wirkt immer noch recht mächtig, aber wenn ich ihn schmaler mache, bekomme ich ihn nicht mehr geglättet. Wenn man es mit dem Modellfoto hier vergleicht, kommt es auch ganz gut hin.

  • Nur ein kurzer Zwischenstand: Ich verglase im Moment die Fenster des Deckshauses. Bei den Seitenwänden ist das schon erfolgt. An der Brückenfront verlaufen die Knicklinien auf den dünnen Stegen, also muss ich vorsichtig sein.



    HERMANN RUDOLF MEYER hat sich auch noch dazugesellt, weil er stolz den Feuerlöschmonitor auf der Plattform am Deckshaus präsentieren will. Diese Schiffe entwickeln ein Eigenleben… :rolleyes:;)

  • Moin,


    bevor es an das Deckshaus geht, sind noch die beiden Treppen dran, nicht gerade meine Lieblingsdisziplin. Richtig sauber habe ich das noch nie hinbekommen, hier auch eher nicht schön, aber selten.






    Dafür bietet die Vorbereitung der Wände beste Voraussetzungen dafür, dass alles sitzen wird, aber nicht mehr heute.

  • Moin und wie immer danke für die digitale Ermunterung :)


    Heute hatte ich frei und konnte Schritt für Schritt den Aufbau beginnen. Zuerst kamen die seitlichen Wände dran, dann der Abschluss achtern. Es passte alles sehr gut, nur die Aussparungen in der verdoppelten Basis musste ich vergrößern. Das kann daran liegen, dass ich die Auskleidungen im Türbereich außen um das innere Bauteil geklebt habe und sie dadurch zu breit geworden sind.



    Danach kam die Fläche auf dem vorderen Aufbau an die Reihe. Ich habe an Backbord begonnen und teilweise auch von hinten unter dem noch nicht verklebten Ende hindurch mit einem Zahnstocher angepasst und Weißleim von innen aufgetragen. Die Fensterfront ist mir im unteren Bereich leicht nach Steuerbord verrutscht, mit der Folge, dass an Backbord eine kleine Lücke entstanden ist.



    Das obere Teil habe ich zunächst mittig stumpf mit dem unteren verklebt und danach die seitlichen Flügel, die zum Schluss mit den seitlichen Aufbauwänden verbunden wurden. Insgesamt bin ich zufrieden.



    Es wirkt alles sehr gerade, nur die Fenster und die Stege haben unter dem Ziehen und Drücken gelitten. Und die Scheiben sind ziemlich verdreckt…

  • Moin und danke für Eure Likes!


    Die achteren Wände des Brückendecks habe ich heute verglast und auf dem Deck verklebt. Danach war der Schornstein dran, der zwischen die Wände geschoben wird.




    Ich habe ihm vorne noch ein Klebelasche auf dem Deck gegönnt, weil er exakt sitzen muss, damit das Dach passt. Und weil es mir so gut gefällt, darf das Dach schon einmal probeliegen.




    Jetzt muss ich mich wohl oder übel mit der Frage einer Inneneinrichtung befassen…

  • Moin!


    Nach einigen Monaten Pause an dieser Baustelle ein kleiner Fortschritt: Ich habe eine spartanische Inneneinrichtung eingebaut. Sie stammt aus dem Ergänzungsbogen von Johannes (Der Informatiker) für die NORDERGRÜNDE. Die Hauptkonsole, der Kartentisch und ein kleiner Schrank an der Seite haben ihre Plätze eingenommen.



    Die Seitenwände sind eine Papierstärke höher geraten als die Front. Deshalb habe ich eine Art Blende dazwischen gelegt, damit keine Lücke zum Peildeck entsteht. Das ist jetzt auch verklebt.


    Und um das an dieser Stelle auch noch einmal zu sagen: Ohne den virtuelle Stammtisch des Forums heute hätte ich Skalpell, Lineal und Kleber heute nicht angerührt :thumbup:

  • Moin und danke für die gedrückten Daumen :)


    Auch heute bin ich zu einer guten Stunde Bastelzeit gekommen und habe die leuchtend roten Blenden am Peildeck und ein Luk auf dem Backdeck angebracht. Bei der Blende an Backbord habe ich leider im Übergang zur Front einen halben Millimeter zu viel abgesäbelt, so dass das Frontteil etwas übersteht.




    Achtern kamen die Reling des Brückendecks und dahinter ein Schrank sowie ein weiteres Luk auf dem Hauptdeck dazu.


    Ich komme wieder in Schwung, hoffentlich bleibt das so.

  • Moin und danke auch hier für Eure Likes :)


    Zum Abschluss des Wochenendes habe ich mich der ALTEN WESER gewidmet. Das Peildeck hat Lüfter, zwei Luken sowie zwei Rettungsinseln mit Ablaufvorrichtung und das Backdeck eine offene Kiste dazubekommen.




    Irgendwas stimmt mit der Kamera nicht. Sie macht komische Geräusche und unscharfe Bilder…

  • Hallo Nils, die Rettungsinseln sollten genau anders herum sitzen, die hohen Bügel sitzen außen und bilden, wenn sie ausgelöst werden, so eine Art Ablaufbahn, dass die Rettungsinsel ins Wasser rollt und nicht auf dem nächsten Deck landet.

    Viele Grüße

    Fritz

  • Moin und danke Fritz für den Hinweis!


    Ich weiß gar nicht, wie das passieren konnte. Ohne Schaden ließen sich die Ablaufvorrichtungen nicht abziehen, aber aus einer Kopie habe ich die Stelle des Peildecks ausgeschnitten, aufgeklebt und die Ablaufvorrichtungen mit dem Behälter für die Rettungsinseln wieder draufgesetzt...



    ...dieses Mal richtig herum :whistling:

  • Moin!


    Unter der Woche sind auf dem Arbeitsdeck ein paar Kisten für Seile und anderes Material dazu gekommen und vorn die Ankerwinde.




    Die habe ich auch erst mal falsch herum verklebt, zum Glück aber noch vor dem Durchtrocknen des Klebers abziehen können.

  • Moin!


    Nach einer urlaubsbedingten Baupause ging es diese Woche mit den Kränen weiter.






    Der Sockelaufbau ist ähnlich, aber der Arm des Multifunktionskrans -man kann ihn einfach oder etwas komplexer bauen - unterscheidet sich deutlich vom schlichten Ausleger für den Kran, der das Arbeitsboot aussetzt und einholt.



    Als nächstes kommen ein paar Teile dran, die ich vergessen habe und dann der Mast.