Sojus-Rakete -- Roman Seissler (morewings)

  • Hallo Liebes Forum,


    heute melde ich mich wieder mit einem kleinen Baubericht an euch. Da ich die Latte etwas niedriger ansetzen möchte (Anfänger) habe ich mir einen einfachen Bausatz aus unserer Download-Ruprik herausgesucht. Und zwar die Sojus-Rakete von Roman Seissler . Da der Bausatz für Kinder konzipiert ist, dachte ich mir werde ich es hoffentlich auch schaffen :D



    Frage: Geht es euch genauso das nach dem Ausschneiden, verschiedene Teile eventuell etwas verformt sind? Kleine Wölbungen? etc.. Ich gehe dann immer so vor das ich die Teile erst presse bevor ich sie weiter verarbeite (Forme, Klebe). Siehe Fotos.

  • Hallo Christian!



    Quote

    Kleine Wölbungen


    Habe ich bei mir noch nicht bemerkt - denke aber, dass das kein Problem ist (wenn sie wirklich klein sind), denn beim Formen/Kleben sollte sich das geben. Wie schneidest Du - Schere oder Messer? Letzteres solltest Du so oft wie möglich nehmen, da gibt es auf keinen Fall Verformungen (musst nur die Kanten glätten!) Ansonsten, so wie ich das sehe, arbeitest du sehr sauber.


    Noch viel Spaß mit dem Modell, bin gespannt auf das Ergebnis!


    LG Harald

  • Wenn du Papier (speziell Inkjet) bedruckst, zieht die Feuchtigkeit der Tinte ins und durch das Papier.
    Diese Feuchtigkeit erhöht das Volumen der Rückseite, da die Vorderseite nach dem trocknen der Tinke ja dicht ist.
    Das verursacht das leichte Wölben zur bedruckten Seite. Besonders bemerbar bei vollflächigem Druck (wie z.B. bei ausgeschnittenen Einzelteilen). Nach völligem Trocknen des Papiers gibt sich das wieder, vorausgesetzt die Umgebungsluft bleibt konstant. In feuchten Räumen kann es wieder auftreten.
    Dein Vorgehen ist deshalb nicht verkehrt.

    Gruß Michael


    Alles klebt gut! :cool:

  • Bei solchen großflächigen Drucken aus dem Printer tritt das bei mir auch schon mal auf, wie von Michael beschrieben.
    Das verschwindet aber, wenn ich das Blatt mit der Druckseite nach unten auf der Heizung kurz abtrocknen lasse (sicher auch abhängig von der Kartonqualität - ich benutze 150 gr-Karton von URSUS).
    Beschweren muss ich das nicht.

    Bis die Tage...


    Helmut



    "Dem Angriff auf die Menschlichkeit folgt der Angriff auf den Menschen!"

    (Claudia Roth)



    Fertig: CAP SAN DIEGO (roko)

  • (sicher auch abhängig von der Kartonqualität - ich benutze 150 gr-Karton von URSUS).

    Ich bentuze einen 160er Karton ist auch injekt. Eigentlich lasse ich das ganze immer gut trocknen, also erstmal ein paar Stunden mindestens liegen. Und in dem betreffenden Raum ist es meist warm.

  • Besonders bemerbar bei vollflächigem Druck (wie z.B. bei ausgeschnittenen Einzelteilen). Nach völligem Trocknen des Papiers gibt sich das wieder, vorausgesetzt die Umgebungsluft bleibt konstant. In feuchten Räumen kann es wieder auftreten.

    Ja das ist mein Problem, denn ich lasse die Bögen mindestens ein paar Stunden ruhen und das ganze in einem trocknen Raum, der noch dazu meist geheizt ist. Aber Danke für deinen Hinweis, das mein Problem mit dem eigentlich Druck (Farbe) zu tun hat, da bin ich noch nicht drauf gekommen. 8|

  • Habe schon wieder ein erstes Problem. ?(
    Ich muss den Hauptrumpf runden (ca. 26 cm lang). Habe auch schon
    angefangen ihn über einer Mossgummiplatte mit verschiedenen Werkzeugen
    (siehe Fotos) zu formen.



    Auf dem linken Foto könnt Ihr erkennen wie weit ich das ganze schon gerundet habe. Allerdings treten noch sehr große Spannungen beim
    zusammen halten auf. Ich finde leider auch keinen passenden Zylinder um es über diesem zusammen zu kleben. Habe sogar schon ein Staubsaugerrohr
    verwendet, allerdings hat dies einen zu großen Durchmesser.

  • Versuch mal das Rohr in jetziger Form vorsichtig zusammenrollen, bis dessen Durchmesser deutlich kleiner als das notwendige ist und es dann in (und nicht an) ein Rohr zu schieben – nach einigen Stunden hält die Form bombenfest!
    Ich weiß es nicht, wie der Durchmesser des Rumpfes ist. Ich benutze dazu oft eine (leere :) ) Bierdose vom größeren Kaliber – also der eng zusammengerollte Rumpf in ein Rohr (von kleinerem als notwendig) Durchmesser stecken – loslassen – und abwarten…

  • Versuch mal das Rohr in jetziger Form vorsichtig zusammenrollen, bis dessen Durchmesser deutlich kleiner als das notwendige ist und es dann in (und nicht an) ein Rohr zu schieben – nach einigen Stunden hält die Form bombenfest!


    Hallo Henryk,
    Danke für den guten Tipp! Habe ich gleich mal ausprobiert. :thumbsup: Jetzt warte ich mal ab was drauß wird. Danke für die schnelle Antwort!

  • Ich habe nun einen Teil des Raketenkopfes gerundet (Konusform). Habe allerdings eine kleine Ausbuchtung (Siehe Fotos). Das andere Teil habe ich zusammen gerollt und in einen Kugelschreiber (kleinere Durchmesser als benötigt) geschoben. Darin lasse ich das Teil mal einige Stunden um es besser in Form zu bekommen.

  • Ich habe nun das Problem (hatte ich schon mal) das ich einen kleinen Zylinder in den Raketenkopf einkleben muss. Der kleine Zylinder verfügt über Klebelaschen allerdings kann ich die im Innern nicht sauber ansetzen. Ich habe mich dabei streng an die Konstruktionsanweisung (Reihenfolge in der Anleitung) im Bausatz gehalten. Siehe Foto. Das Problem ist das der Zylinder keinen Halt findet.






    Ansonsten habe ich den Raketenkörper samt Kopf soweit fertig.

  • Es ist eindeutig ein Konstruktionsfehler - die Klebelaschen sollten an dem Konusteil und nicht am Zylinder sein. Oder man sollte in einer anderen Reihenfolge kleben.
    So oder so - diese Modelkonstruktion ist für mich Schrott!

  • Moin, moin Christian,


    Grundsätzlich musst du dir parallel zur Bauanleitung immer Gedanken um den Zusammenbau machen. Das heißt, alle Schritte des Zusammenbaus vor dem Zusammenkleben vorab durchdenken. Dann wäre dir aufgefallen, dass die schmalen Klebelaschen, die dann von innen an den Kegelstumpf zu kleben sind, nur gut zu verkleben sind, bevor du den Kegelstumpf auf den Raketenkörper klebst, weil du dann noch von innen die leicht nach aussen zu knickenden schmalen Klebelaschen andrücken kannst. Die schmalen Klebelaschen müssen dann natürlich auch auf der Rückseite geritzt werden, damit sie sauber knicken. Danach hättest du dann die beiden zusammengeklebten Teile auf den Raketenkörper aufsetzen können.


    Jetzt kannst du nur noch auf die Klebelaschen (kurz vor der Linie, wo sie beginnen) einmal herum Klebstoff aufgeben, und dann das Röhrchen in die Öffnung schieben. Der aufgebrachte Klebstoff schiebt sich etwas nach oben und verschließt dann die Ringnaht. Beim Trocknen das Röhrchen (die Spitze) immer wieder ausrichten, damit sie dann nicht schief steht - dazu von allen Seiten gucken. Du kannst versuchen, mit einem langen Stäbchen etc. von unten und innen die schmalen Laschen noch an den Kegelstumpf anzudrücken. Für diese Verklebung würde ich Weißleim (Ponal etc.) empfehlen, weil sich der nach oben schiebende, überzählige Weißleim noch gut entfernen lässt und dann relativ "unsichtbar" trocknet - nicht zuviel Klebstoff aufbringen, ggf. noch Klebstoff mit einem Zahnstocher in die Ringnaht einbringen.Ich hoffe, meine Ausführungen sind einigermaßen "verstehbar" :thumbup: !



    Gruß und frohes Weihnachtsfest
    HaJo

  • Moin Henryk,


    Ich finde die Modellkostruktion gerade für den Anfänger richtig gut !


    Es werden keine zu schwierigen Arbeitsschritte abverlangt und das runden des Raketenkörpers ist ein gute Übung für die z.B. Bisi :D
    Was jetzt die Rettungsrakete angeht kann man geteilter Meinung sein.
    Profis, wir wir, hätten wie HaJo geschrieben hat das Rörchen vorher von innen eingeklebt.
    Roman aber wollte Sie aber wohl von Oden aufgesetzt haben, was wohl ein leichteres Ausrichten für den Anfänger ist.


    Ein besinnliches Weihnachtsfest
    Wünscht aus Bremen
    Stephan

  • Es ist eindeutig ein Konstruktionsfehler - die Klebelaschen sollten an dem Konusteil und nicht am Zylinder sein. Oder man sollte in einer anderen Reihenfolge kleben.
    So oder so - diese Modelkonstruktion ist für mich Schrott!


    ja die Bauanleitung der Rakete ist nicht perfekt, das kann unter Zeitdruck schon einmal passieren.



    Das Modell entstand unter Zeitdruck mit dem Ziel bei diesem besonderen Ereignis ein schönes Gadget für die Besucherkinder zu haben.


    Wer möchte kann die Freude der Kinder nachvollziehen.
    Link: Kinderbasteln im Januar 2007


    Ansonsten gilt für mich der Spruch für die ewigen Nörgler: Selber machen - besser machen!

    LG Roman


    Wir haben Arbeitskräfte eingeladen und es sind Menschen gekommen. Max Frisch

  • Dann wäre dir aufgefallen, dass die schmalen Klebelaschen, die dann von innen an den Kegelstumpf zu kleben sind, nur gut zu verkleben sind, bevor du den Kegelstumpf auf den Raketenkörper klebst, weil du dann noch von innen die leicht nach aussen zu knickenden schmalen Klebelaschen andrücken kannst.

    Ja, auf die Idee bin ich auch gekommen, schon bevor ich das ganze zusammengebaut habe. :rolleyes: Aber ich dachte mir ich halte mich mal sicherheitshalber an die Konstruktionsanleitung, weil wie schon erwähnt ich bin Anfänger.

  • Jetzt kannst du nur noch auf die Klebelaschen (kurz vor der Linie, wo sie beginnen) einmal herum Klebstoff aufgeben, und dann das Röhrchen in die Öffnung schieben. Der aufgebrachte Klebstoff schiebt sich etwas nach oben und verschließt dann die Ringnaht. Beim Trocknen das Röhrchen (die Spitze) immer wieder ausrichten, damit sie dann nicht schief steht - dazu von allen Seiten gucken. Du kannst versuchen, mit einem langen Stäbchen etc. von unten und innen die schmalen Laschen noch an den Kegelstumpf anzudrücken. Für diese Verklebung würde ich Weißleim (Ponal etc.) empfehlen, weil sich der nach oben schiebende, überzählige Weißleim noch gut entfernen lässt und dann relativ "unsichtbar" trocknet - nicht zuviel Klebstoff aufbringen, ggf. noch Klebstoff mit einem Zahnstocher in die Ringnaht einbringen.Ich hoffe, meine Ausführungen sind einigermaßen "verstehbar"

    Danke für den Tipp. Aber wahrscheinlich werde ich das ganze nochmal komplett neu in Angriff nehmen, das wird wohl sauberer sein.

  • Hallo Christian2019,


    erst einmal möchte ich mich bei dir entschuligen das ich deinen Baubericht unterbrochen habe.
    Daher möchte ich dir zeigen, welche Lösung es gibt. Dafür ist das Forum da.


    Ich sehe mehrere Möglichkeiten:
    Lösung 1: Mit einer feinen Spitze Kleber auf dem Rand (oder etwas innerhalb) der Raketenkapsel aufbringen. Skizze 1.

    Dann die Rettungsrakete einschieben. Ausrichten. Trocknen.


    Das Aufbringen des Klebers auf die Papierkante und etwas innerhalb ist wichtig, dass sich aussen kein Kleberwulst bildet. Skizze 2.


    Lösung 2: Die Zacken abschneiden und beide Teile auf der Kartonkante mit Kleber dünn einstreichen. etwas antrocknen lassen. Ausrichten. Aufdrücken der Rettungsrakete. Fertig.
    (Uhu Kraft wird in diesem Fall als Kontaktkleber verwendet. Funktioniert mit Weissleim vielleicht auch.)


    Lösung 3: Zacken an der Rettungsrakete abschneiden. Kleines Röhrchen mit Innendurchmesser formen und in die Rettungsrakete ( Kleber in der Kapsel) einkleben. Skizze 3



    Hier findet Ihr die Angaben zu "Kleber in der Spritze". Funktioniert wunderbar. Nochmals herzlichen Dank dafür, Ulrich.

    LG Roman


    Wir haben Arbeitskräfte eingeladen und es sind Menschen gekommen. Max Frisch

  • erst einmal möchte ich mich bei dir entschuligen das ich deinen Baubericht unterbrochen habe.
    Daher möchte ich dir zeigen, welche Lösung es gibt. Dafür ist das Forum da.


    Ich möchte bei Dir für die verschiedenen Lösungsvorschläge und deine Mühe bedanken :thumbsup: Ich habe einfach das ganze nochmal neu in Angriff genommen -- auch nochmal ne gute Übung (Runden). Und werde dann erst Raketenspitze und Rettungsrakete verbauen und dann erst den Rest.

  • Ich habe nun den Raketenkopf (Teil 2) und die Rettungsrakete (Teil 3) verbaut. Die Rettungsrakete sitzt zwar nicht perfekt, sondern mit ein paar Grad Abweichung aber mehr wollte ich nicht machen. Hatte Sorge das ich es sonst wieder vermurkse. ;(