[FERTIG] Bergungsschlepper SEEFALKE / HMV / 1:250

  • Moin Torsten,


    ein blitzsauberer Bau, Hut ab! Und die Pollervariante gefällt mir auch sehr gut. Ich finde schon, dass flache Kreuzpoller auffallen, vielleicht auch nur denen, die sich auskennen, aber da gehöre ich leider dazu - Insofern: gut gelöst!

    Viele Grüße Nils


    "Alles, was gigantische Formen annimmt, kann imponieren - auch die Dummheit." (Erich Kästner)

  • Vielen Dank Robi!


    Alternativ lassen sich natürlich anstatt Plastik auch Holzstäbchen verwenden, um näher am Material Karton zu sein oder aufgerolltes Zigarettenpapier. Der achtere Kreuzpoller ist aber auch schon wieder so groß, daß er als Bauteil konstruiert und aus einem normalen Kartonbogen gebaut werden könnte :D


    Fiete, Mathias, HaJo und Nils: vielen herzlichen Dank für Euer Feedback! Und Danke natürlich auch an die „Likes“!


    @Mathias: auch eine gute und effektive Lösung. Muß ich mal ausprobieren wie hier die Wirkung ist.


    Lange habe ich überlegt, ob und wie ich die Verstagung des Schornsteins umsetzen könnte. Mit alternativen Material, wie normaler Faden etc. habe ich bisher keine so gute Erfahrung für diese Verstagung gemacht... daher wollte ich gerne auf Wonderwire zurückgreifen...
    Eine Schwierigkeit und Hindernis ist es, das eine Ende vom Wonderwire auf einer ebenen oder gewölbten Fläche zu fixieren. Bei zu wenig Kleber hält Ding einfach nicht. Bei mehr Kleber könnte es abrutschen und dabei eine sehr schöne Kleberspur über die Oberfläche des Schornsteins ziehen.


    Die Idee, den Schornstein vorsichtig anzupicksen und das Loch als eine Seite zum fixieren des Wonderwire zu verwenden, birgt die Gefahr, daß sich bei zu viel Druck der Schornstein ein- oder auswölbt und die habe ich daher verworfen. Beim Betrachten der Bilder vom Original ist mir aber aufgefallen, daß der Schornsteindraht über kleine Dreicksbleche auf dem Mantel befestigt ist. Umgesetzt habe ich das mit einem 1 mm breiten Tonpapierstreifen, aus dem ich kleine Dreiecke geschnitten und diese an die entsprechenden Stellen auf den Mantel geklebt habe. Dort ließen sich dann die Wonderwire-Enden top fixieren und ich bin begeistert, wie gut das funktioniert hat!



    Grüße Torsten

  • Moin, moin Torsten,


    ja, mit den kleinen "Dreiecksblechen" sehr gut gelöst - schließe mich Fiete`s Lob voll an :thumbup: .


    Zum Verkleben von Wonderwire benutze ich "Pattex Sekundenkleber Ultra Gel". Die dickere Konsistenz des Klebers hält den leichten Wonderwire zumeist, es kann noch kurz korrigiert werden (abhängig von der Menge des Klebers) und zieht dann langsam an. Kleinste Mengen nehme ich mit dem Zahnarzthaken ab und bringe sie auf der entsprechenden Stelle auf. Das "Anpicksen" habe ich auch schon gemacht, mit der Spitze einer Martor No. 680-Klinge ist das kein Problem, weil sie sofort mit wenig Druck in den Karton eindringt.....vorsichtig wie einen Bohrer leicht drehen. Auf dem Deck suche ich mir für den Wonderwire möglichst eine Ecke (Schanzklein, Reling, Lüfter etc.) wo der Keramikdraht nicht abrutschen kann.....aber mit dem Gel und leichtem "Anpicksen" eigentlich auch kein Problem auf der feien Fläche. Wenn alles trocken ist, gebe ich mit dem Zahnarzthaken zumeist einen winzigen "Klecks" Silberfarbe auf die Klebestellen, das gibt etwas Farbe und Kontur und "verdeckt" den kleinen Kleberklecks, den man beim Hinschauen (mit der Lupe...... :whistling: ) dann doch sieht. Der winzige Silberklecks "mimt" dann einen Schäkel oder ein sonstiges Beschlagteil.



    Gruß von der Ostsee
    HaJo

  • Vielen Dank Fiete und HaJo! Werde die Hinweise aufnehmen und bei nächster Gelegenheit ausprobieren!!


    Leider haben mich die Weihnachtsvorbereitungen, eine Dienstreise sowie einige Weihnachtsfeiern davon abgehalten, an der SEEFALKE weiterzubauen…


    Die Davits aus dem Lasercut sind verbaut sowie ein weiterer Stockanker und ein Schraubstock. Weiterhin sind die ersten Teile auf dem Peildeck. Die beiden Beiboote sind auch bereits fertig, werde diese aber erst einbauen, wenn die Takelage erstellt ist…


    Den Suchscheinwerfer auf dem Peildeck habe ich innen silber angepönt und ihm eine Scheibe aus Overheadfolie gegönnt…


    Die Makros sind wie immer unerbittlich und ich sehe, daß ich da nochmal ran muß, um etwas Schönheitspflege zu betreiben – die Macken sind mit dem bloßen Auge aber kaum zu erkennen…


    Das wird vor Weihnachten wohl mein letzter Beitrag sein – daher auf diesem Wege allen Mitbegleitern, Kommentatoren und Hinweis-Gebern ein frohes und besinnliches (und hoffentlich auch bastelintensives) Weihnachtsfest mit vielen Bastelbögen unterm Tannenbaum!!


    Grüße Torsten

  • Moin Torsten,


    besten Dank für die guten Wünsche, auch Dir eine schöne Weihnachtszeit.


    Was jedoch die Anmerkung …


    ... mit vielen Bastelbögen unterm Tannenbaum!! ...


    ...anbelangt, da kann ich für mich davon ausgehen, dass daraus nix wird: Seit meine Familie weiß, was alles in den Bogenschubladen schlummert, kommt eher der Hinweis, man möge das doch erstmal alles bauen, bevor es etwas Neues gibt... :D Und so ganz von der Hand zu weisen ist das ja auch nicht... :D


    In diesem Sinne: Frohe Festtage


    Fiete

  • ...anbelangt, da kann ich für mich davon ausgehen, dass daraus nix wird: Seit meine Familie weiß, was alles in den Bogenschubladen schlummert, kommt eher der Hinweis, man möge das doch erstmal alles bauen, bevor es etwas Neues gibt... Und so ganz von der Hand zu weisen ist das ja auch nicht...


    … mmhhh - verstehe ich nicht?!!! Da ich nicht vor 2452, also meinem 500. Geburtstag sterben will, ist doch genug Zeit für den klitzekleinen Bogenvorrat.


    Gruß aus Flensburg
    Jochen

  • … mmhhh - verstehe ich nicht?!!! Da ich nicht vor 2452, also meinem 500. Geburtstag sterben will, ist doch genug Zeit für den klitzekleinen Bogenvorrat. ...


    OK, wenn Du dann die Schere noch grade halten kannst... :D:D:D


    Gruß von der Elbe an die Förde
    Fiete

  • Moin Fiete und Jochen,


    und was da alles noch im Kopf ist, Schiffe bei den es sich lohnt ein Model zu entwickeln.


    Hier muss ich mich an meine eigene Nase fassen.


    So ein paar Verrückte schwirren durch den Kopf.


    Viele Grüße
    Arne

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Zurück zum Thema :D


    @Torsten: Ich sehe selbst auf den Makros nichts, was man nachbessern müsste, weiter so :thumbup:

    Viele Grüße Nils


    "Alles, was gigantische Formen annimmt, kann imponieren - auch die Dummheit." (Erich Kästner)

  • Moin Torsten,


    top, was Du hier zeigst! Vor allem die "Wonder-Wire-Lösung" ist nachahmenswert. Ich verwende den "Draht" inzwischen bei sehr vielen Gelegenheiten...
    Das Modell macht sich sehr gut (ich schließe mich Nils an: Nachbessern? Wo?) :thumbsup::thumbsup:


    Ich wünsch Dir frohe Weihnachten und besinnliche Feiertage ;)


    Grüße


    Lars

  • Fiete und Jochen: Habe leider auch keinen Bogen unter dem Tannenbaum gehabt :(
    Habe aber mal überschlagen, daß ich noch ungefähr 10, eher 15 Jahre benötige, um meine Bogensammlung bei meiner derzeitigen Baugeschwindigkeit umzusetzen… also noch reichlich Zeit, mehr Bögen zu kaufen, bzw. schenken zu lassen :D


    @Nils und Lars: ich meinte z.B. die Klebstoffreste an der Brückenschanz als auch das eine oder andere Teile sollte ich nochmal versuchen, etwas gerade zu rücken…


    Ansonsten aber herzlichen Dank Euch für das positive Feedback und auch an dickes Danke an die fleißigen „Liker“!!!


    Falls noch nicht zu spät, an dieser Stelle auch noch alles Gute für 2020!!


    Über die Feiertage habe ich leider wenig Zeit gehabt, an der SEEFALKE weiterzubauen und irgendwie fehlte mir auch der Drive (lag vielleicht am Besuch der buckeligen Verwandschaft oder der Trägheit, verschuldet durch das viele Essen :D )… aber jetzt läuft die Maschine wieder an:


    Habe gestern den Radarmast fertiggestellt sowie die Rettungsringe... die letzteren habe ich aus dem Bogen genommen und nicht die Lasercuts, da mir das Aussehen mit eine fast noch zu lesenden Schrift auf dem Rettungsring besser gefallen hat als der voll-rote Lasercutring… innen gestanzt und außen vorsichtig ein Viel-Eck ausgestichelt, und vor dem Anbringen noch mit einem Halter (der nicht im Baubogen enthalten ist) ergänzt...



    als nächstes stehen die Masten an... hier werde ich auch Neuland für mich betreten, indem ich diese aus dem Bogen verwende und mit einer Federstahl-Seele versteife... bisher habe ich die Masten immer aus Holz oder Polystrol-Stäbchen zusammengebaut und entsprechend angepönt... bin schon gespannt, wie das funktioniert…


    Grüße Torsten

  • wie angekündigt, habe ich diesmal versucht, die Masten aus dem Baubogen zu verwenden... in der Anleitung wird ein Draht mit 0,5 mm Durchmesser vorgeschlagen als Seele für den Mast... das war bei mir aber zu klein: ich habe dann mit 0,8 mm gearbeitet, wo sich die Mastumhüllung saugend schmatzend umlegen konnte. Geklebt habe ich mit 50:50 verdünnten Weißleim, immer nur ca. zwei Zentimeter am Stück... durch den flüssigen Weißleim ist dieser hinter den Drahtkern gelaufen und hat auch den Karton leicht angefeuchtet, so daß dieser sich noch besser um die Stahlseele legen konnte...


    das war mein erster Versuch, einen Mast so zu bauen (anstatt aus Holz oder Polystrol) und ich bin so mit dem Ergebnis zufrieden, daß ich beide Masten auch auf der SEEFALKE verwenden werde...



    vielen Dank für die zahlreichen "Likes"


    Grüße Torsten

  • Begonnen habe ich mit dem vorderen Mast und habe mich von innen nach außen vorgearbeitet. Zunächst habe ich zum Festmachen der Flaggenleinen dem Mast auf jeder Seite jeweils eine Klampe aus Lasercut-Resten spendiert. Leider habe ich nicht berücksichtigt, dass die Rah, an der die Flaggenleinen befestigt sind, nicht steif genug ist, daher hängen die Leinen etwas durch, bzw. die Rah macht eine kleine Banane. Fällt aber glücklicherweise optisch nur beim genauen Hinsehen auf. Als Faden habe ich Uni-Thread verwendet.



    Nun folgt noch die weitere Verstagung, die ich mit Wonderwire ausgeführt habe. Es fehlt noch die Verstagung vom Fockmast nach vorne zum Bug, da wollte ich aber erstmal die Antennen zwischen den Masten anbringen.



    Die Positionslaternen entstammen dem kostenlosen Download von Andreas (Jabietz).


    Nur was jetzt leider überhaupt nicht mehr aussieht, sind die Wanten für den Großmast aus dem Lasercut-Satz :( Hier werde ich mir eine Alternative überlegen müssen: entweder eine reine Fadenlösung oder eine Kombination aus Wonderwire und Faden. Glücklicherweise liegt der Bauanleitung eine entsprechende Vorlage zum Selberschnitzen bei.



    Zum Abschluss noch eine ästhetische Frage: Die vordere Verstagung als auch die am Großmast weist sehr viele Isolatoren auf. Ich bin jetzt aber schwer am überlegen, ob ich diese darstellen soll (Weißleimtropfen, schwarz gepönt). Wegen der Authentizität eigentlich ja, auf der anderen Seite befürchte ich, dass es so viele sind, dass das Modell der SEEFALKE optisch drunter leiden könnte. Was meint Ihr?!


    Auch an dieser Stelle natürlich ein herzliches Dankeschön an die vielen „Likes“!!

  • Beim Bau der SEEFALKE sind einige Fragen aufgetaucht, vielleicht könnt Ihr mir mit Eurem Wissen weiter helfen?!


    1. Wanten
    Am Großmast sind auf beiden Seiten Wanten angeschlagen. Wofür dienen diese? Bei einem Segler sind die Wanten da, um zur Rah aufentern zu können zum Segelbergen etc. Aber bei der SEEFALKE ist dort am oberen Ende nichts, auch keine zu wartenden Bauteile (Lichter, Radar oder ähnliches). Oder habe ich etwas übersehen?
    2. Runner
    Der Runner vom Ladebaum wird über die Heckwinde bedient. Verlief dieses Seil unter den Trossenbügel oder drüber? Auf den Fotos scheint sie drüber zu laufen, aber dann würde diese sich ja ggf. mit der Stahltrosse des zu bergenden Schiffes behindern? Oder wurde der Runner abgebaut, bzw. wo anders angeschlagen, wenn eine Stahltrosse am Haken hing? Aber dann wäre der Ladebaum nicht kurzfristig betriebsfähig, wenn er benötigt werden würde, um z.B. etwas zu übernehmen.
    3. Verstagung Großmast
    Der Großmast wird achtern auf das Maschinendeck verstagt (s. blaue Linien). Diese Verstagung würde ja aber den Betrieb des Ladebaums seitlich sehr einschränken, oder konnte diese achtere Verstagung abgebaut werden, wenn der Ladebaum im Betrieb ist?


    Würde mich freuen, wenn hier etwas Licht ins Dunkele gebracht wird. Vielen Dank schon mal für Eure Unterstützung!


    Grüße Torsten

  • Hallo Torsten,
    auf die Schnelle per Handy etwas zu Deiner Frage 1:


    Dort befindet sich der Block für den Hanger des Baums und darüber noch ein Topplicht (glaube ich).
    Da machen die Wanten schon Sinn.


    Und Frage 3: Ich bin sicher, dass die Backstagen ausgehängt werden konnten.

    Bis die Tage...


    Helmut



    "Dem Angriff auf die Menschlichkeit folgt der Angriff auf den Menschen!"

    (Claudia Roth)



    Fertig: CAP SAN DIEGO (roko)

  • Moin Torsten,


    Wanten, das ist zunächst mal das nahezu senkrecht vom Deck zum Mast verlaufende stehende Gut und dient in erster Linie dazu, den Mast seitlich abzustützen. Wenn - wie hier - das Erfordernis besteht, in den Mast aufzuentern, dann bringt man dort die waagerecht verlaufenden Webeleins an. Das sind sozusagen die "Treppenstufen" oder "Leitersprossen", mit denen man nach oben (und auch wieder runter) kommt.


    Was den Runner des Ladebaums anbelangt, da kann ich mir vorstellen, dass der Baum nicht beim Schleppen benötigt wird.


    Und hinsichtlich der Frage drei bin ich mir mit Helmut einig... ;)


    Beste Grüße


    Fiete

  • Moin!
    Ich gehe mal davon aus, daß der Großmast noch nach vorne (Stag) und zur Seite (Wanten) abgestützt wird. Damit der Mast auch eine Abstützung nach hinten erfährt, würde normalerweise ein (festes) Achterstag vorgesehen. Das scheint hier aber nicht zu gehen, da der Ladebaum dann nicht mehr nutzbar wäre. Deshalb wird der Mast durch zwei Backstage(n) nach achtern abgestützt. Mur eines der beiden Backstage(n) muß dabei durchgesetzt sein. Dadurch kann der Ladebaum jeweils zum Be- und/oder Entladen auf der gegenüberliegenden Seite verwendet werden.
    Das gleiche Vorgehen gibt es auch bei Segelbooten: Ist das Großsegel so groß, daß ein Achterstag gar nicht mehr verwendet werden kann (z. B. beim Star-Boot), oder der Druck, den die Wanten bei gepfeilten Salingen auf das Vorstag bringen, nicht groß genug ist, werden Backstage(n) sogar zusätzlich zum Achterstag (das dient dann meist nur dem Trimm) eingesetzt (beispielsweise bei Regatta-Booten mit sog. 7/8-Rigg oder auch bei großen, toppgetakelten Booten, die wegen der Mastlänge mehrere Vorstage benötigen). Stichwort: Fährst Du den Mast gerade oder krumm, löst Du das Backstag, fällt er um!
    Gruß
    Eberhard

    Ist das Schalke, oder kann das weg?


    In der Werft: Kombifrachter Schwan (HMV/Piet/1. Auflage), Kanonenboot Panther (HMV/Wiekowski/1. Auflage), SdKfz 222 (GPM), KNM Thor Heyerdahl (ecardmodels.com), V1102 Lützow (Mannheimer Modellbaubogen), Räumboot R49 (GK-Verlag)

    Edited once, last by Eberhard H. ().

  • Vielen herzlichen Dank Euch Dreien für die ausführlichen und klärenden Erläuterungen!


    Mir hat's sehr geholfen!!!


    auch ein Dankeschön an die "Likes"!!


    Den Ladebaum habe ich wieder mit Unithread-Faden getakelt. Die Umlenkrollen stammen aus dem Lasercut-Satz und dem Haken habe ich noch ein Gewicht und ein kleines Stück Kette gegönnt.



    Grüße Torsten

  • Moin Torsten,


    heute mal ein schriftliches "gefällt mir" - Gefällt mir sogar richtig gut :thumbup:

    Viele Grüße Nils


    "Alles, was gigantische Formen annimmt, kann imponieren - auch die Dummheit." (Erich Kästner)

  • Moin Torsten,


    tadellos, wirklich super gebaut und fotografiert :thumbsup:
    Und ich finde es toll, dass Du Dir (und uns :D ) die ganzen Fragen zur Takelung und den Funktionen an Bord stellst.
    Ich hätte da keine Antworten gehabt, aber wie sich zeigt, gibt es einige hier, die sich sehr gut auskennen :thumbup:


    Weiter so; viel Spaß beim Endspurt :)


    Grüße


    Lars

  • Vielen herzlichen Dank Nils und Lars: Euer Feedback motiviert ungemeinen!! auch ein dickes Danke an die vielen "Likes"!!


    Weiter geht es mit den Resten der Takelage.


    Der Ladebaum bekommt noch zwei Geien mit Geienblöcken aus 0,8 mm Polystrol-Scheiben und Unithread-Garn. War etwas tricky, die einigermaßen gerade verspannt verbaut zu bekommen.


    Wie bereits weiter oben erwähnt, wollte ich versuchen, die Wanten mit den Webleinen aus alternativen Materialen als dem zugehörigen Lasercut herzustellen. Denke, das Ergebnis (links) im Vergleich zum Lasercut (rechts) überzeugt: Die Wanten sind aus Wonderwire und die horizontalen Webleinen wieder aus Anthrazit-farbenen Unithread. Das ganze ist sehr stabil und verwindet sich auch nicht. Da hatte ich ja damals Probleme bei dem KüMo Welle, wo ich Wanten und Webleinen komplett aus Garn hergestellt hatte und diese nicht sauber gespannt und gerade ankleben konnte.



    Die restliche Takelage ist aus Wonderwire.



    Für die Antennen zwischen den Mastspitzen habe ich dann aber wieder Unithread-Faden verwendet. Den werde ich jetzt aber erstmal sich eine Zeitlang setzen lassen und ggf. dann noch Verbindungen zu den Antenneneinführungen auf dem Peildeck anbringen.


    Der Schornstein hat noch einen Peilrahmen aus dem Lasercut-Satz erhalten.


    Abschließend noch eine Seitenansicht zu dem derzeitigen Stand.



    Grüße Torsten

  • Moin Torsten,


    die von Dir "selbstgestrickten" Wanten sehen eindeutig besser aus, als der LC-Kram. Aber das liegt eben in der Natur der Sache, LC fällt immer etwas stärker aus.


    Ansonsten: Sieht spitzenmäßig aus, Dein Schlepper! :thumbup:


    Viel Erfolg beim Endspurt wünscht


    Fiete

  • Vielen herzlichen Dank Fiete und Helmut!!!


    Auch wieder ein dickes Danke an die "Likes"!!


    Als nächstes standen die Beiboote an. Die hatte ich bereits vor einiger Zeit zusammengebaut und daher mussten diese nur noch eingeklebt und mit Taljen ausgerüstet werden. Hier habe ich die Blöcke aus Polystrol-Scheiben angefertigt und den Läufer aus Wonderwire.



    Es waren hier und da noch ein paar kleine Teile zu ergänzen, aber dann musste ich leider mit großem (!) Bedauern feststellen, daß nach dem Setzen der Flaggen die SEEFALKE fertig ist...



    ich werde die Tage noch weitere Bilder vom fertigen Modell machen und zusammen mit einem Fazit hier einstellen...


    Grüße Torsten

  • Moin Zusammen;


    ich würde sagen ein Teil der HMV " BREMEN " oder einen alten Zosen der schon nicht mehr möchte.


    Tja, das Original war noch nicht im Dock, liegt noch im Neuen Hafen und wartet.


    Viele Grüße vom Rande der Förde- und Punktestadt
    Arne

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Moin Torsten,


    auch von mir ganz herzlichen Glückwunsch. Der alte Schlepper ist Dir wirklich ganz toll gelungen!

    Viele Grüße Nils


    "Alles, was gigantische Formen annimmt, kann imponieren - auch die Dummheit." (Erich Kästner)

  • Auch ich schließe mich den Komplimenten an. Es ist ein sehr, sehr schönes Modell geworden. Besonders gut gefällt mir die farbliche Anmutung, die durch die guten Fotos richtig zur Geltung kommt. Großes Kompliment auch an Fritz ! Wenn man es noch besser machen will, sollte man für die Relings eine feinere Lösung wählen.


    Henning

  • Moin Torsten,


    herzlichen Glückwunsch zur Fertigstellung und vielen Dank für den Baubericht.
    Ich kann mich dem Lob meiner "Vorredner" nur anschließen und hoffe, das Du noch weitere Augenweiden vorstellst.


    Gustav

    Auch kleine Dinge können Freude bereiten.

  • Hallo Torsten,


    einen ganz herzlichen Glückwunsch zu diesem Modell!
    Das ist ausgezeichneter Modellbau und Du hast einen sehr interessanten Baubericht geschrieben. Danke dafür!

    Bis die Tage...


    Helmut



    "Dem Angriff auf die Menschlichkeit folgt der Angriff auf den Menschen!"

    (Claudia Roth)



    Fertig: CAP SAN DIEGO (roko)

  • Moin Torsten,


    ein wirklich super gebautes (und fotografiertes!) Modell, herzlichen Glückwunsch :thumbsup::thumbsup:
    Klasse, dass Du Dich auch so intensiv mit der Takelage und den Wanten auseinander gesetzt hast; Deine Umsetzung hat sich absolut gelohnt :thumbup:
    Ich freue mich schon auf Dein nächstes Modell.


    Vielen Dank für Deinen Bericht ;)


    Grüße


    Lars

  • @Fiete/Jochen/Nils/HaJo/Henning/Gustav/Helmut/Lars: vielen herzlichen Dank für Eure Glückwünsche!


    @Ulrich/Fiete/Helmut/Arne: ja, hatte auch schon mit einem Diorama geliebäugelt, habe kein wirklich passendes Schiffs-Exemplar in meiner Sammlung… daher hatte ich eher dran gedacht, der SEEFALKE einen umgedrehten Schiffsrumpf an den Haken zu hängen… die SEEFALKE hat ja beim Heben und Abschleppen der versunkenen Schiffe in Scapa Flow mitgeholfen… das sähe als Diorama bestimmt interessant aus, auch mit den beiden Häusern auf dem Schiffsrumpf… ich müsste aber nochmal recherchieren, wann das genau war und wann der Umbau der SEEFALKE zu dem aktuellen Erscheinungsbild erfolgt ist, damit das historisch auch zu einander passt…



    Quelle: Logbuch zur SEEFALKE


    Lars: mein nächstes Modell wird die MELLUM sein, die ja bereits oft genug hier im Forum vorgestellt und als Baubericht (unter anderem auch vorzüglich von Dir) eingestellt wurde… daher werde ich mich evtl. auf einen Kurzbaubericht beschränken…