[FERTIG] Bergungsschlepper SEEFALKE / HMV / 1:250

  • Vor einiger Zeit hatte mir B. Fentens in einer Email angekündigt, daß diesen Herbst der Bergungsschlepper SEEFALKE vom HMV herausgebracht werden soll… danach war ich gespannt wie ein Flitzebogen über das Erscheinen des Modells und habe in den letzten zwei/drei Wochen fast täglich meinen Briefkasten konsultiert… endlich ist der Bogen vergangene Woche eingetroffen und ich habe ihn sofort angeschnitten.



    Eine Vorstellung des Bogens in der Ruprik „Frisch ausgepackt“ hat freundlicherweise Nils (Unterfeuer) bereits erledigt, so daß ich hier nicht weiter auf den Bogen selber eingehen, sondern mich um dessen Umsetzung ins dreidimensionale kümmern werde.


    HMV-Neuerscheinung Schlepper SEEFALKE+zwei weitere Modelle, Maßstab 1:250


    Zunächst werde ich die SEEFALKE bauen, ob ich dann die beiden weiteren Modelle im Bogen (Fischdampfer LAPPLAND und Schlepper SCHEELENKUHLEN) noch bauen werde, muß ich dann sehen.


    Die Geschichte der SEEFALKE ist sehr interessant, hier der Text von der Deckel-Innenseite. Leider gibt es keine weiteren Infos bzgl. der beiden anderen Schiffe im Bogen.



    Grüße Torsten

  • Grundplatte und Spanten sind schnell ausgeschnitten. Soweit ich das erkennen kann, ist die Verwendung von zwei Längsspanten ein Markenzeichen von Fritz Pohl. Mir gefällt diese Bauweise sehr. Sie lässt sich gut zusammenstecken, ausrichten und dann verkleben. Auch die Steifigkeit ist top.



    Leider fehlen sowohl auf der Grundplatte als auch auf den Längsspanten die Markierungsangaben (Zahlen) für die Querspanten. Die habe ich dann selber via Bleistift aufgebracht, damit es beim Bau zu keinen Verwechslungen kommt.


    Die Querspanten weisen eine Mittenmarkierung auf. Leider hat es die nicht auf die Grundplatte geschafft (blauer Kreis). Das hat das Ausrichten der Querspanten nicht behindert, würde es aber vereinfachen. Falls es eine Neuauflage geben sollte, könnten diese beiden Punkte ja berücksichtigt werden.



    Anschließend habe ich das Deck verklebt und etwas „bemuttert“ über Nacht trocknen lassen.


  • In der Zwischenzeit habe ich die Bordwände vorbereitet. Die Speigatten sind ausgeschnitten. Diese sind durch senkrechte Stahlstreben geschützt. Das habe ich versucht, mit kleinen Fadenstücken nachzubilden. Sieht eigentlich ganz gut aus.



    Grüße Torsten

  • Moin Torsten,


    da wünsche ich doch viel Erfolg und gutes Gelingen. Die Speigatten sind wirklich gut gelungen; gute Idee mit den Fadenabschnitten! Hauptsache, die Innenschanz passt dann mit den Öffnungen in der Bordwand überein, da gibt es bei allen Verlagen ja immer mal wieder Abweichungen... I drück you die Daumens... :D


    Beste Grüße
    Fiete

  • Vielen Dank Fiete!


    Ich vergaß zu erwähnen, daß die Innenschanz bereits angebracht ist. Die Öffnungen passten vorzüglich zueinander. Foto hierzu folgt.


    Grüße Torsten

  • Moin liebe Fan´s der " SEEFALKE ",
    moin liebe Kartonknautscher;


    ich bin am Wochenende in meiner Sammlung unterwegs gewesen und habe durch einen Zufall die ModellWerft 02/1996 gefunden.


    In dieser Ausgabe ist nicht der Schlepper " MIGARD III ", Details über die BOFORS 40 mm und den " SUPERFAST " Fähren berichtet worden, sondern auch über den " SEEFALKE "b
    Der Autor schrieb, das er seinerzeit das Kartonmodell vom DSM erworben habe.


    Die " SEEFALKE " istin einen Diorama dargestellt worden. Festgemacht an 2 Dalben und es segelt ein Fischerboot vorbei.


    Das Wasser wurde aus Fensterkitt modeliert.


    Viele Grüße aus den verregneten Flensburg
    Arne

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Moin Torsten,


    super, dass Du gleich mit dem Bogen anfängst und noch dazu mit einem solchen Tempo. Der Anfang sieht schon sehr gut aus, vor allem die Speigatten :thumbup:

    Viele Grüße Nils


    "Manchmal verspeist man den Bären und manchmal wird man eben vom Bären verspeist..." (The Stranger)


    Im Bau: SRK HERMANN RUDOLF MEYER (Passat 1:250), Tonnenleger NORDERGRÜNDE (Passat 1:250), Seezeichenfahrzeug ALTE WESER (HMV 1:250)

  • Vielen Dank Gustav und Nils! Auch den zahlreichen "Likes" - obwohl es modellbau-technisch noch gar nicht so viel zu sehen gibt...


    Arne : vielleicht magst Du das Foto vom Diorama hier mal einstellen - würde mich sehr interessieren (habe meine alten ModellWerft-Hefte leider vor längerer Zeit mal wohltätig gespendet)...


    ...Die Öffnungen passten vorzüglich zueinander. Foto hierzu folgt.


    und hier das versprochene Foto von der Innenseite:



    Grüße Torsten

  • Vorweg noch ein Hinweis, daß es keine Bauteile für eine Ankertasche gibt, diese habe ich aus schwarzem Tonpapier selber geschnitzt.


    Der nächste Bauabschnitt beschreibt die Hochzeit von den Bordwänden mit dem Grundgerüst.


    Hierbei ist zu beachten, daß das Anbringen der Bordwände bei der SEEFALKE etwas von der üblichen Reihenfolge abweicht -> siehe den nachfolgenden Ausschnitt aus der Anleitung.



    Als erstes sollen die beiden Bordwände am unteren Heckbereich miteinander verbunden werden. Hier habe ich diese zunächst mit einer Weißleimnaht zusammengeklebt und nach dem Abtrocknen diese nochmal mit einem kleinen Streifen Butterbrotpapier gesichert (leider vergessen, davon ein Foto zu machen). Die so verbundenen Bordwände werden von achtern auf das Grundgerüst geschoben und dort fixiert.



    Ich habe mich dann von achtern nach vorne Lasche für Lasche vom Grundgerüst vorgearbeitet und diese jeweils einzeln mit den Bordwänden verklebt.


    Erst dann sollen der mittlere Streifen (wo später das Barkholz angeklebt wird) und die obere Schanz von der Bordwand vorgerundet angeklebt werden.



    Ich hatte zu dieser Zeit in diesem Bereich die Innenschanz noch nicht verleimt, sondern erst ganz zum Schluß.


  • Das ist nicht der attraktivste Hintern, wo ich bisher Hand angelegt hatte, aber ich denke, ich kann ganz zufrieden sein :)


    Zum Schluß habe ich den Rumpf mit drei Tropfen Sekundenkleber wieder auf einem Stück Holz fixiert, so daß ich nicht immer den Rumpf direkt anfassen muß.



    Und vielen Dank für die vielen Likes!


    Grüße und einen schönen Restsonntag, Torsten

  • Moin, moin Torsten,


    ja....ein richtig schöner alter Schlepperar...... :D! Sieht richtig gut aus.....und inzwischen liegt der Bogen auch bei mir, so dass ich deinen Bau direkt am Bogen gut mitverfolgen kann.


    Gruß
    HaJo

  • Moin Torsten,


    der Rumpf ist klasse geworden :thumbup:


    Was hast Du genau mit der Ankertasche an Steuerbord gemeint bzw. gemacht? Eine richtige Ankertasche gibt es m.E. nicht, sondern nur eine Klüsenverstärkung. Ich habe mal ein Bild beigefügt:



    Oder meinst Du die Einbuchtung dahinter?

    Viele Grüße Nils


    "Manchmal verspeist man den Bären und manchmal wird man eben vom Bären verspeist..." (The Stranger)


    Im Bau: SRK HERMANN RUDOLF MEYER (Passat 1:250), Tonnenleger NORDERGRÜNDE (Passat 1:250), Seezeichenfahrzeug ALTE WESER (HMV 1:250)

  • Hallo Torsten,
    zum Fixieren eines Überwasserrumpfes kann man auch aus Tesefilm einen Ring formen und diesen unter das Modell anbringen, so dass eine Schlaufe entsteht oder auch mehr, abgängig davon wie groß das Modell ist. Dann kommt das Ganze auf die Unterlage. Klebt zwar nicht so bombenfest wie Sekundenkleber, aber es reicht zum Halten beim Weiterbau und schont den Karton.
    Ulrich

  • Guten Morgen,


    ich bin überwältigt von dem vielen positiven Feedback und den Likes! Vielen Dank dafür!!


    @HaJo: hast Du schon Pläne, wann Du den Bogen anschneiden wirst? Ggf ein Doppelbaubericht :D


    @Nils: habe versucht, hinter der Klüse eine Art Tasche aus schwarzem Tonpapier darzustellen, die später den Anker aufnimmt und damit kein weißes "Loch" vom Spantengerüst durchscheint. Hier ein Foto:



    Die Klüsen bekommen noch eine Verstärkung, die auch in dem Lasercut enthalten ist. Leider ist dieser noch nicht fertig und ich wollte erstmal die Qualität des Lasercuts abwarten, bevor ich hier weitermache...


    @Ulrich/Peter: vielen Dank für Eure Alternativen - werde ich bei Gelegenheit testen...


    Als nächstes habe ich das Holzdeck aufgebracht. Die "Bullaugen" habe ich ausgeschnitten, mit Tesafilm hinterklebt und vorsichtig mit Holzleim-Tropfen aufgefüllt... auch die anderen Fenster plane ich an der SEEFALKE auszusticheln und zu hinterkleben…



    aber ich habe entschieden, bei den Bullaugen/Fenstern, die einen Schlagschutz durch Eisenstäbe haben, diese so zu lassen. Damals bei der Albatros habe ich diese ausgeschnitten und den Schlagschutz durch Fäden dargestellt, leider gefällt mir das Ergebnis nicht besonders.



    So sehen die Fenster incl. Schlagschutz auf der SEEFALKE aus. Vielleicht hat ja jemand von Euch noch eine andere Idee?!



    Das Barkholz ist ausgeschnitten und insgesamt 4 Kartonlagen dick. Nach dem Zusammenkleben habe ich die Außenkante vorsichtig mit feinem Schleifpapier geglättet und anschließend gepönt…



    jetzt macht die Werft aber urlaubsbedingt erstmal Pause...


    Grüße Torsten

  • Moin Torsten,
    dein Bericht gefällt mir ganz ausgezeichnet. Für den Schlagschutz ein Gedanke, wäre der mit Wonderwire machbar? Der müsste dann allerdings etwas Farbe bekommen.


    Weiterhin viel Erfolg wünscht
    Klaus-Dieter

  • Moin, moin Torsten,


    das sieht doch schon alles gut aus :thumbup:! Ja....die Eisenstäbe.....man könnte die ggf. auch aus Wonderwire (Durchmesser 0,14 mm) herstellen, allerdings ist es wohl etwas problematisch, die 8 benötigten Stäbe in gleicher Länge abzulängen, weil das Keramikmaterial recht spröde ist und auf kleinen Längen manchmal "ungefragt" an der nicht gewollten Stelle "bricht"......schwarze Haare/Handfegerborsten gehen auch und lassen sich gut schneiden/ablängen ( :D ) .


    Mit einem Parallelbau wird es nichts (obwohl, es juckt kräftig in der Hand....), ich baue zur Zeit noch ein zweites altes Modell vom Lehrmittelinstitut nämlich das Küstenwachboot W22 HANSA (ein Überbleibsel aus einem alten Bogen).....der Rumpf ist schon fertig. Nach dem Geleitboot KÖLN folgt - ist zumindest so geplant - der Lotsenversetzer GOTTHILF HAGEN (Passat-Verlag) und dann das Geleitboot/Fregatte F221 EMDEN, diesmal in der späteren hellen Ausführung des Jade-Verlags......so die Planung.....


    Gruß von der Ostsee
    HaJo

  • Hallo Torsten,


    ich habe das schon mehrmals mit WonderWire gemacht. Wenn man auf einer nicht nachgiebigen Platte, etwa aus Glas, arbeitet, lässt sich das Material recht gut ablängen. Aber Vorsicht - am besten eine Brille tragen.


    Ansonsten sind etwas dickere Haare auch ganz gut geeignet, glaube ich.

    Bis die Tage...


    Helmut



    "Dem Angriff auf die Menschlichkeit folgt der Angriff auf den Menschen!"

    (Claudia Roth)



    Fertig: CAP SAN DIEGO (roko)

  • Moin zusammen,


    doch, eine Schutzbrille würde ich bei Wonderwire auch empfehlen, beim Ablängen wird da gerne mal was abgelenkt... ;):D


    Ehrlich gesagt, Torsten, ich würde es so belassen, wie Du es gemacht hast. Ich habe seinerzeit bei der BLEICHEN auch Bulleyes mit Schlagschutz ausgestochen und mit entsprechenden Abschnitten versehen. Es gehört schon eine SEHR ruhige Hand dazu, die Stäbe absolut parallel zu positionieren. (Soo veel kann ick ne suupen...) In meinen Augen ist hier "Mut zur Lücke" angesagt...


    Beste Grüße und weiterhin gutes Gelingen


    Fiete

  • Moin,
    Stichwort Wonderwire ablängen:
    ich habe die Erfahrung gemacht, daß, wenn man einen Nagelclip an der Bruchstelle ansetzt und dann dort das Wonderwire abknickt, bricht es dort auch wirklich.
    Viel Erfolg beim Weiterbau
    Gruß aus dem hohen Norden (heute bei schönstem "Frühlingswetter")
    Ralph

  • Ein schöner Bausatz ,und Klasse gebaut

    Viele Grüße


    Noch eine Tasse Kaffee und ich springe auf Warp


    Zitat Capt. Janeway USS Voyanger

  • Aufgrund von Urlaub und Umzug-Unterstützung bei einem Freund geht es jetzt erst wieder weiter hier mit der schmucken SEEFALKE...


    Die Scheuerleiste ist angebracht und die Klüsenringe zur Verstärkung ebenfalls. Diese habe ich aus dem Lasercut-Satz verwendet. Über den Lasercut-Satz der SEEFALKE wurde ja schon an anderer Stelle diskutiert. Auch ich teile die Meinung, daß einige Teile fehlen, andere ggf. überflüssig sind. Werde im Baubericht dann an den geeigneten Stellen darauf hinweisen...


    Am Heck ist die Klüse auf der Backbordseite noch mit Material verstärkt worden, das wird im Modell durch zusätzliche Bordwandteile dargestellt. Auf den Fotos im Netz ist jedoch zu erkennen, daß diese Klüse keinen Ring zu Verstärkung hat. Daher habe ich diesen auch weggelassen.


    Vielen Dank Euch allen für Eure Hinweisen bzgl. Wonderwire und Alternativen. Werde da mal mit experimentieren und Euch das Ergebnis dann zeigen.


    @HaJo: Ok, da hast Du wirklich noch einiges auf dem Bauplan-Zettel :D Hauptsache, Du lässt uns an Deinen Berichten teilhaben!


    Fiete : lass mich mal einen Versuch mit Wonderwire starten - ansonsten werde ich gerne Deinem Rat folgen!


    Vielen Dank auch noch für das positive Feedback und den vielen "Likes"


    Grüße Torsten

  • Moin Torsten


    Zuerst einmal: tolle, sauberer Bau bisher ( wird sich auch nicht mehr ändern, oder?), der Rumpf sieht schon recht bullig aus. Bei den doch recht scharfen Vergrößerungen der Bilder fällt eine starke Pixelung der Farbe auf, eigentlich schade, aber bei entsprechendem Abstand wohl nicht mehr sichtbar.


    Ich verwende auch Wonderwire, ein tolles Zeug, und der Hinweis ist nicht ohne Grund: Schutzbrille o ä ist schon zu bevorzugen. Ansonsten gibt es noch einen superdünnen Gummifaden namens eezzee rigging aus dem Shop von Uschi van der rosten. Der hat einen Durchmesser von 0,03 mm! ( gibt auch eine variante mit 0,01mm). Hauchdünn das Zeug. Den dicken Gummifaden habe ich gerade beim Schnellboot verbaut.


    Liebe Grüße
    Robi

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.

  • Moin, moin Torsten,


    ....SEEFALKE... :thumbup:!


    Anbei noch ein Foto vom Gummifaden.....ich habe die auch in der Verwendung, wobei ich bis jetzt auch nur den "dickeren" Faden beim Walfangboot, Hafenschlepper und der NELLA DAN verbaut habe.....der dünne Faden (0,01 mm) ist so dünn, dass man ihn kaum mit Pinzettenspitze zu fassen bekommt und man fast durch ihn durchguckt.....sehr schwierig zu verarbeiten. Dabei sollte der Gummifaden mit möglichst wenig Spannung (gerade so stramm...) verarbeitet werden, damit er nicht aufgrund von Materialermüdung schon nach kurzer Zeit reißt.



    Gruß
    HaJo

  • fällt eine starke Pixelung der Farbe auf


    Moin Robi,


    ich habe mir den Bogen eben nochmal genau und aus verschiedenen Winkeln angesehen. Pixelig ist da nichts. Die Farbe ist flächig und dicht. Das Licht wird aus manchen Perspektiven unregelmäßig reflektiert.


    @Torsten: Sehr schöner Bau! Beim Wonderwire kann ich mich nur anschließen, auch, was die (Sicherheits)Hinweise zur Verarbeitung angeht.

    Viele Grüße Nils


    "Manchmal verspeist man den Bären und manchmal wird man eben vom Bären verspeist..." (The Stranger)


    Im Bau: SRK HERMANN RUDOLF MEYER (Passat 1:250), Tonnenleger NORDERGRÜNDE (Passat 1:250), Seezeichenfahrzeug ALTE WESER (HMV 1:250)

  • Moin Nils,


    dann täuscht das Makro das wohl vor, für mich wirkt es so. Anyway, das tut der baulichen Umsetzung ja nichts.


    Liebe Grüße
    Robi

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.

  • Moin Robi, vielen herzlichen Dank!


    ...( wird sich auch nicht mehr ändern, oder?)


    Hoffentlich - werde weiterhin mein Bestes versuchen!!


    Ich kann Nils nur Recht geben, die Bordwand sieht beim normalen Betrachten und auch beim näher rangehen satt und flächig dunkelgrau aus. Ggf kommt das Pixeln durch die Kameraaufnahme und/oder dem Verkleinern der Bilder auf die max. Dateigröße.


    Den "Gummi-Faden" von MIG/Uschi habe ich auch in 0,01 mm. Werde mich am Wochenende (wenn es die Zeit zulässt) mal dransetzen und etwas herumexperimentieren.


    @HaJo und Nils: vielen Dank für Euer positives Feedback und auch den Likern!


    Als nächste Baustufe ist im Heck ein kleineres Deck einzubauen. Leider weiß ich den Namen von dem Deck nicht. Ich habe zwar das Logbuch über die Seefalke, wo ne Menge an Details drinsteht, aber leider nix über dieses Deck.



    Leider hat dieses Deck bereits ein aufgedrucktes Stahlseil. Dieses ist auch als zu verdoppelndes Teil im Baubogen enthalten. Meine Idee war aber, dieses realer darzustellen. Hierzu habe ich einen passenden Faden verwendet, den ich mit verdünnter silberner und brauner Acrylfarbe eingefärbt habe.



    Die beiden Haken an den Enden sind die übergebliebenen Augen von Ankerstöcken. Leider habe ich das aufgedruckte Seil nicht an allen Stellen punktgenau getroffen. Hier hätte ich mir im Baubogen ein zweites Deck ohne aufgedrucktem Seil als Alternative gewünscht.



    Als nächstes stehen die Schanzkleidstützen an.


    Grüße Torsten

  • Die aus Zwirn dargestellte Trosse sieht klasse aus!
    Kompliment!


    Da schließe ich mich vorbehaltlos an!

    Viele Grüße Nils


    "Manchmal verspeist man den Bären und manchmal wird man eben vom Bären verspeist..." (The Stranger)


    Im Bau: SRK HERMANN RUDOLF MEYER (Passat 1:250), Tonnenleger NORDERGRÜNDE (Passat 1:250), Seezeichenfahrzeug ALTE WESER (HMV 1:250)

  • Ich schaue interessiert Deinem Bau zu Torsten. Gefällt mir mit den Superungen - die ich noch nicht kannte - ausgesprochen gut. Ich habe damals den Bogen aus dem Schifffahrtsmuseum auf 1:250 skaliert. Der Schlepper sieht auch gut aus aber der Neue HMV- Bogen hat halt mehr Details. Wird ich mir zulegen.

    ________________________


    Herzliche Grüße, Dieter


    ______________________________________________________
    Fertig:
    US-Diesellokomotive CFA-16, HS-DESIGN
    Sporadisch: Eigenbau E-Lok ES09 in 1:45

  • Moin Helmut, Nils und Dieter, vielen Dank für Eurer positives Feedback! Auch den vielen "Likern"!


    Aufgrund des tollen Wetters am Wochenende bin ich kaum zum basteln gekommen und habe "nur" die Schanzkleidstützen eingebaut. Obwohl: das war auch fitzelig genug...


    Im Heckbereich auf der Innenschanz der Steuerbordseite hängt ein massiger Schraubenschlüssel. Die Stelle wird an der Innenschanz entsprechend durch einen aufgedruckten Schraubenschlüssel markiert. Auf den Fotos im Netz ist jedoch zu erkennen, daß dieser vor den Schanzkleidstüten aufgehängt ist. Um hier keine Doppelung zu erhalten, habe ich den Bereich mit einem Stück entsprechend zugeschnittenen, weißen Schreibmaschinenpapier abgeklebt, die Schanzkleidstützen davor gesetzt und an diesen den Schraubenschlüssel geklebt. Der Schlüssel selber ist aus dem Lasercut.



    Die Schanzkleidstützen habe ich auch aus dem Lasercut verwendet, da
    - ich über 40 Stützen je Seite niemals so gleichmäßig hätte ausschneiden können,
    - die Schnittlinien z.T. sichtbar und störend geblieben wären,
    - und die Lasercut-Teile erstaunlich wenig Schmauchspuren aufgewiesen haben. Nichts destotrotz habe ich diese vor dem Verkleben noch mit einem Hauch Weiß aus der Sprühdose eingenebelt.



    Grüße Torsten

  • Hallo Torsten, Du kommst ja flott voran mit dem SEEFALKEN, der riesige Schraubenschlüssel ist das Notruder, es kann auf die Ruderwelle gebaut und mit zwei Taljen von Hand bedient werden.
    weiter viel Spaß, Dein bau gefällt mir.
    Fritz

  • Vielen Dank Fritz!! Deine Konstruktion hat bisher aber auch super gepasst!!!


    Und Danke schön auch für die Erklärung zum Notruder! Hatte mich schon gefragt, wofür der "Schraubenschlüssel" ist und hatte eher die Bergungswinde im Verdacht...


    Mich hat die obere Abschlußkante des Schanzkleides sehr gestört und daher habe ich die Montage des Schandeckels vorgezogen, der in der Baureihenfolge erst später dran gewesen wäre...


    Diese besteht aus drei Lasercut-Teilen, da dieser im Heckbereich Schwarz und nicht Braun ist. Das sieht doch schon gleich etwas harmonischer aus...

    Danke auch an die "Likes"!


    Grüße Torsten

  • Vielen Dank HaJo! Und auch ein dickes Dankeschön an die "Likers"!


    Für den Schlagschutz an den Bullaugen habe ich zum Üben und Testen zunächst eine Kopie von dem Original-Bauteil gemacht. Die Löcher habe ich mit einem 0,8 mm Stempel vom Punch and Die-Set erstellt und mit Tesafilm hinterklebt. Die Glasfläche ist eben mit der Wand, daher habe ich das Loch mit einem Tropfen Weißleim aufgefüllt, den ich dann auch gleich zum Verkleben der Streben vom Schlagschutz verwendet habe.



    Für die Streben habe ich ein Stück Wonderwire leicht mit Weiß eingesprüht und dann auf die benötigte Länge abgeschnitten. Leider ist dabei ein Teil der Farbe abgeplatzt. Ich habe trotzdem die Stücke mal aufgeklebt, um zu sehen, wie das überhaupt funktioniert und wirkt. Aber ehrlich gesagt, zum Vergleich mit dem originalen Druck (im unteren Bild unten), sagt mir diese Lösung überhaupt nicht zu. Und ich weiß auch, daß ich das mit z.B. einer anderen Art Strebe auch nicht besser hinbekomme. Da müsste ich auf einer Kreisfläche von etwas über 1 mm drei Streben parallel und in gleicher Höher sauber ausrichten. Das wird nix (zumindest nicht mit meinen Fähigkeiten)...



    Daher werde ich dem Rat von Fiete folgen und die originalen Baubögen direkt verwenden.


    Als nächstes steht die Ankerwinde an...


    Grüße aus dem verregneten Hamburg, Torsten

  • Moin Torsten,


    Daher werde ich dem Rat von Fiete folgen und die originalen Baubögen direkt verwenden.


    Eine gute Entscheidung :thumbup: . Manchmal ist weniger mehr. Aber auch eine solche Einsicht braucht einiges an Selbsterfahrung :) .


    Viele Grüße und weiterhin gutes Gelingen
    Gustav

    Auch kleine Dinge können Freude bereiten.

  • Vielen Dank Gustav für Deine aufmunternden Worte und Deine Unterstützung! Auch hier ein Dankeschön an die "likes"!


    Unter der Back befindet sich ein schweres Anker- und Bergungsspill. An der Steuerbordseite ist die Kettennuß für die 36 mm starke Ankerkette. Die andere Seite des Spilles hat eine große Trommel, damit Ankerketten bis zu 82 mm Durchmesser geborgen werden können. Der Motor des Spills ist in dem darunter liegenden Motorenraum, der durch ein Luk mit Steigleiter erreicht werden kann, untergebracht (Quelle: Logbuch).


    Der Aufbau der Winde ist durch ein schwarz-weiß-Foto in der Anleitung beschrieben, was mir persönlich nicht so gut gefällt. Gerade bei dunklen Bauteilen ist nicht immer alles zu erkennen und ich mußte mich über Fotos im Netz und Logbuch informieren, wo das eine oder andere Bauteil hingehört. Hier wäre eine (3D-)Zeichnung hilfreich gewesen.



    Auch hier finden wieder einige sinnvolle Teile aus dem Lasercut Verwendung, wie z.B. das Speichenrad. Andere Teile machen für mich weniger Sinn, wie die beiden Bodenplatten des Spills - die habe ich dann auch weggelassen und die Platten aus dem Baubogen verwendet. Die Lasercut-Kette habe ich durch eine brünierte Messingkette ersetzt.



    Teil "m" fehlt als Lasercut und meine Vermutung ist, daß Teil "p" eigentlich eine Klüse und nicht eine geschlossene Fläche sein soll, da hier die Kette zum Anker an der Steuerbordseite durchläuft. Hier das Ergebnis.



    Und hier eingebaut zusammen mit den zwei Ersatzankern, die an der Innenschanz befestigt sind. Habe gerade gesehen, daß ich die rote Kurbel an der Bremse noch nicht mitfotografiert hatte.



    Grüße Torsten

  • Moin, moin Torsten,


    tofte und saubere Arbeit :thumbup: !


    Mir kam spontan beim Betrachten der Fotos die Idee, dass man die Laser-Grundplatte der Ankerwinde verwenden und dann das eine oder andere "Rechteck" aus dem Bogen darauf aufkleben könnte. Das gäbe visuell noch mehr Struktur und gewisse Texturen des Drucks bleiben doch erhalten. Sollte ich den Bogen in Angriff nehmen, probiere ich das mal aus.......


    Gruß von der Ostsee
    HaJo