S.M.S. Frankfurt / Mannheimer Modellbaubogen / 1 : 250

  • Hallo Freunde,
    ich habe hier lange keinen Baubericht mehr eingestellt. Das soll sich nun aber ändern. Was war der Grund? Von meinen letzten beiden Werftaufträgen, dem Vorpostenboot von MM und dem Küstenwachboot Bayreuth von Passat liefen hier schon aktuelle Bauberichte von Eberhard bzw. Werner. Da wollte ich nicht einfach "zwischenfunken". Die beiden Modelle sind fertig und mir auch gut gelungen. Wer will, kann im Nachbarforum ja mal gucken, wenn er an Details interessiert ist. Außerdem habe ich hier zwei Bilder der fertigen Modelle eingestellt.
    Von meinem gestern auf Kiel gelegten neuen Vorhaben laufen weder hier noch bei den Gelben aktuell Berichte. So werde ich den baulichen Werdegang des Kleinen Kreuzers in beiden Foren parallel in Bauberichten festhalten.
    Ich freue mich schon jetzt über Kommentare, wenn diese den Bericht sinnvoll ergänzen.
    L.G.
    Günter

  • Ich steige mal gleich in den Bau ein. Die Vorstellung des Bogens und meine Beweggründe, diesen auszuwählen, kommenb später. Schon die Grundplatte des 60,2 cm langen Kreuzers lassen die schlanke Linie erkennen (Bild 1). Der Konstrukteur hat dem Spantengerüst im Heck- und Bugbereich einen Längsträger gegönnt, im Mittelteil sind es deren zwei (Bild 2). Grundplatte, Längsträger und Spanten sind bei MM generell zu verdoppeln. Ich mag diese Technik sehr. Das Modell kommt auch ohne Schlitze aus. Die Spanten sind jeweils mittig und an den Seiten stumpf zu verkleben. Seht einfach von der Umsetzung des Spantengerüsts die folgenden Bilder an.

  • Die Teile 30/31 sind Halterungen für die beiden Masten, die in leichter Schrägstellung nach hinten einzubauen sind (Bild 1). Die eingeklebten Halterungen, die m.E. ein sehr gute Lösung darstellen, in den Bildern 2 und 3. Die "Gerippebasis" ist damit schon fertig (Bild 4). Für die Back sind konstruktiv keine Stringer vorgesehen sondern ein "eigenes Spantengerüst, basierend auf der Zwischenplatte 32. Hier die Bilder dazu.

  • Hallo Günter,
    ich werde deinen Bau mit Interesse verfolgen.

    Viele Grüße


    Hans-Jürgen
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    Früher oder später, aber gewiss immer wird sich die Natur an allem Tun der Menschen rächen, das wider sie selbst ist. (Johann Heinrich Pestalozzi -1746 - 1827)

  • Die Decks 42, 43 und 45 waren wieder zu verdoppeln. Ich hatte das im Voraus schon getan, dass die Dinger gut austrocknen und auch gepresst werden konnten (Bild 1). Dabei habe ich übersehen, dass die beiden Teile des Hauptdecks mittels des Verdopplungskartons zusammenzufügen sind. Das gind dann nicht mehr. Aber kein Problem. Da muss ich halt dann ein eigenes "Laschensystem" einfügen (Bild 2). Wie nicht anders von MM erwartet, passte da alles bestens zusammen. Seht dazu einfach die folgenden Bilder. Und, gut beschwert, kann die Frankfurt nun trocknen (Bild 7).

  • Moin, moin Günter,


    sehr schönes kartonales Bauprojekt, was du da gerade auf Kiel gelegt hast :)! Auch wenn ich im gelben Nachbarforum nicht angemeldet bin, so gucke ich doch fast täglich dort rein und habe natürlich auch deine beiden Bauberichte vom Vorpostenboot und vom "Bundespolizei-Liner" rege und mit viel Interesse verfolgt. Das ich im Nachbarforum nicht angemeldet bin hat nur den Grund, dass ich mich in 2007 für dieses Forum hier entschieden habe und das "Bereedern" von zwei Foren für mich persönlich einfach zuviel Aufwand bedeutet. Trotzdem bin im Nachbarforum regelmäßig als Gast dabei und gucke mir die schönen Bauberichte und Modelle an und vieles kann mich sehr begeistern.



    Gruß von der Ostsee
    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Moin Günter,


    ist ja ganz schön neblig in Deiner Stube... :D (letztes Bild) Hat Dir so der Kopf geraucht? ;):D


    Da wünsche ich doch gutes Gelingen für den Weiterbau...


    Beste Grüße von der Elbe an die Rezat
    Fiete

  • ist ja ganz schön neblig in Deiner Stube... :D (letztes Bild) Hat Dir so der Kopf geraucht? ;) :D


    Moin Fiete,
    aber wie - da sind noch die letzten Nebelschwaden der Schweißausbrüche bei brütender Hitze und der Anstrengung der Umsetzung des filigranen Mastes und des Bootsdavits der Bayreuth nicht verflogen :D


    Aber jetzt ist's wieder normal hier - und dem Modell hat's nicht geschadet. Hier der Bildbeweis dazu.
    Moin HaJo,
    schön, Dich dabei zu wissen. Auch ich machte mir schon oft Gedanken, wie viele Modelle mehr bei mir vorhanden wären, würde ich mich nicht in den Foren betätigen. So 15.000 Einträge, primär aus Bauberichten, habe ich im guten letzten Jahrzehnt eingestellt. So 20 bis 30 Modelle wären es wohl - aber keines von denen würde so aussehen, ohne die gemachten Erfahrungen daraus und den Tipps, die für jeden von uns sicher immer wieder hilfreich sind, die eigene Performance zu verbessern. Habe auch registriert, wie viel aktiver Du unterdessen geworden bist. Freut mich immer wieder.
    Und auch noch Dank für die vielen Daumen an die gesamte Gruppe. Da scheine ich ja doch ein interessantes Projekt begonnen zu haben. Übrigens: der Rumpf ist unterdessen dicht :)


    Günter

    Images

    Auf der Werft: Fregatten F213 Scharnhorst und F216 Scheer


    Meine letzten Modelle:

    Z 51 der KM; Sven Johannsen, U-Boot W. Bauer; Fregatte Lübeck; Landungsunterstützungsboot Natter; Nordstjernen;
    HANSEATIC; U 2540; Vorpostenboot V 1102; BuPo Bayreuth; S.M.S. Frankfurt; Munitionstransporter Westerwald; FD Nürnberg; Fregatte Baden-Württemberg, Minensuchboote Paderborn und Passau

  • Aus dem Bogen lassen sich ja die verschiedensten Varianten bauen. Dass ich mich statt für die Wiebaden für die Frankfurt entschieden habe, liegt am mittleren Schornstein, der die Frankfurt prägt und ist ja aus der Überschrift zum Bb bereits zu ersehen. Die zweite Entscheidung war bereits zu treffen. Mit oder ohne Fliegerkennung. Ich habe mich für die erste Variante entschieden. Aus dem "Unterbau" für Kette und Spills (Bild 1) ist das zu erkennen. Und so sieht das Zeug dann auf der Back aus (Bild 2).

  • Nun konnte es sogar schon an die Bordwände geh'n. Wolfgang Keller hat
    hier den Kreuzer mit einem zusammenhängenden Heckteil beginnend, über
    zwei Frontseiten und dann die Mittelteile konstruiert. Hier das
    ausgeschnittene Heckteil (Bild 1).
    Innen wird mit Laschen gearbeitet (Bilder 2/3). Das zusammengeklebte Heckteil 49 (Bilder 4/5) ist von hinten an dem Spantengerüst zu befestigen (Bilder 6-8).

  • Die Technik für die Bugteile 50 und 51 ist identisch (Bild 1). Die Back verläuft leicht gerundet nach innen und ist eigentlich zur stumpfen Verklebung vorgesehen. Ich habe aber dem oberen Wandteil eine Unterlage aus Teebeuteln gegönnt, um evtl. Blitzer zu vermeiden. (Bild 2). Dann konnte geklebt werden (Bild 3).

  • Die Mittelteile der Bordwand sind vorbereitet (Bilder 1/2). Der Ansatzpunkt für das Verkleben sind die Zeichnungen am Deck für die vorhandenen Schanzteile (Bild 3). Das Verkleben war daher recht einfach (Bilder 4/5). An den Verbindungen zum Bug- und Heckteil der Bordwand sind leichte
    Überstände vorhanden, die vor dem Verkleben zu cutten sind. Ging gut (Bild 6).

  • Auf dem Deck waren die verschiedensten Luken anzubringen sowie der Stahlunterbau für die Geschütze.

  • Die Schanzteile 60/61a - d komplettieren den Rumpf. Die Seitenpanzer 55 bis 59 an den Bordwänden spare ich mir zunächst. Einmal, weil ich dann die Entscheidung ob mit oder ohne Unterwasserschiff noch verschieben kann und auch als "Griffschutz". Die hellgrau gepönten Schanzteile machen sich optisch gut. Seht die Bilder.

  • Die Baunummern 62 bis 67 enthielten die Hängemattenbehälter. Hier im Bild 1 eine vorbereitete Gruppe (63). Ich habe die verdoppelte "untere Schablone" zuerst eingeklebt (Bild 2). Und nach dem Trocknen, zwischenzeitlich konnte ich jeweils die nächste Gruppe vorbereiten, dann die Abdeckung selbst (Bild 3). Dann konnten die Behälter an den Schanzinnenseiten angeklebt werden. Dank der guten Bezifferung ohne Probleme (Bilder 4 - 6).

  • Vielen Dank für die Daumen !
    Die Schanzteile läßt der Konstrukteur hier nicht alleine steh'n. Er gibt auch noch Abdeckleisten (68/69) dazu. Schmale Dinger (Bild 1). Passen genau (Bild2) und verschönern das Aussehen (Bild 3).

  • Ich habe den Bogen ja noch nicht explizit vorgestellt. Deshalb hier mal
    das Bild von der ersten von drei Platinen mit Lserteilen, die ich dem
    Bogen zugeordert habe. Die Qualität dieser Lasersätze ist hervorragend,
    wieder von der Fa. Hofmann. Denn erstmals muss ich darauf zugreifen; die
    Rettungsringe sind da enthalten (Bild 1). Als Beispiel für die Druckqualität und die systematische Ordnung auf den
    Bögen hier dann noch die Ablichtung der nun folgenden Deckshäuser auf
    Bogen 8. Große "Sucharbeiten" gibt es bei dem Modell nicht (Bild 2).

  • Die Deckshäuser (71 - 80) sind in Modulbauweise konstruiert. Eine
    Technik, die ich liebe. Hier die vorgefertigten Teile des Deckshauses
    71. Die Profile und Spanten sind jeweils verdoppelt (Bild 1). Dann die mittels Lasche zusammengefügte Wand auf das Gestell geschoben und verklebt (Bild 2). Dann "den Deckel" drauf (Bild 3). Daran habe ich dann das Deckshaus 72 angeklebt (Bild 4), um anschließend die Einheit mit dem Hauptdeck zu verbinden. Für mich ein
    Vorteil des Modulverfahrens, dass hier der Leim nicht bis an den Rand
    aufgebracht werden muss, sondern nur mittig verleimt die Dinger schon
    bestens halten und dadurch keine "Leimrückstände" an der Verbindung
    Deck/Wand entstehen (Bild 5).

  • Die folgenden Deckshäuser werden natürlich in derselben Technik
    hergestellt. Deshalb hier ohne weitere Beschreibung nur Bilder vom
    "Wachsen". Um die genaue "Flucht" sicher zu stellen, habe ich mich hier neben den Markierungen auch am Lineal orientiert.

  • Die Deckshäuser 76 und 77 habe ich etwas anders umgesetzt. Hier habe ich
    den "Deckel" auch gleich auf die Spanten geklebt und die Wand dann
    "unverschlossen" rundum befestigt und mit der Lasche verklebt. Ging
    prima. Weil halt auch die Maße passen (Bilder 1/2). Bevor ich die aber auf Deck anbrachte, habe ich vorab die drei Oberlichter 81 gefertigt (Bild 3) und verklebt. Warum, ist auf dem Bild 4 wohl zu erkennen. Ohne Probleme konnten die dann anschließend verklebt werden (Bilder 5/6).

  • Die restlichen Deckshäuser 79/80 und die Stützrohre 78 für die Flak sind ebenfalls fertig und an Deck (Bilder 1-3). Insgesamt 5 Spinde 82 waren zu fertigen (Bild 4) und anzubringen(Bild 5). Dabei fielen mir die Markierungen neben den Spinden ins Auge. Sicher
    sind die für Schlauchrollen da. Nachdem auf dem Bogen auch die Rollen
    198/199 gedruckt sind, habe ich schon mal ein Paar der schmäleren
    Version mit Hilfe von Laserteilen gefertigt und angebracht. Denn später
    ....... kommt man da sicher schlecht ran. Vorschlag an die "Monnhemer": Vermerk in der Bauanleitung auf Seite 6 (Bild 6).

  • Servus Franz,
    das nenne ich Service. Danke im Interesse künftiger Umsetzer des Modells. Und danke für die zahlreichen Daumen an "alle Spender"
    Nun, schon konnte das erste Deck (83) montiert werden. Passform: optimal. Seht selbst (Bild 1). Beim nächsten Deck mit der Nummer 84 waren an der Unterseite Streben aus verdoppeltem Karton anzubringen (Bild 2). Das Deck von oben (Bild 3).
    Und dann verklebt mit den Deckshäusern und dem Deck 83 (Bild 4). Deck 85 hat auch wieder ein "Unterleben" (Bild 5). Hier war dann wieder das alternative Teil mit der Fliegerkennung auszuwählen (Bild 6). Auch das hintere Deckshaus hat sein Dach (Bild 7).

  • Danke euch Vieren für die Daumen.
    Das Deck wartete ja noch auf den "Lückenschluß". Der erfolgte mit den
    Teilen 86 und 87. Auch an denen war unten wieder eine Strebe anzubringen (Bild 1). Passte bei mir ohne erforderliche Kürzungen (Bild 2). Die Streben geben von unten dem Ganzen zusätzlichen Halt (Bild 3). Der Kreuzer mit dem nun fertigen Deck in der Totale (Bild 4).

  • Die Kanten der verdoppelten Decks mussten ja nicht eingefärbt werden.
    Denn der Bogen sieht unter den Nummern 88 bis 92 Decksränder vor. Hier
    im Bild die Reihe unter 89 und folgende (Bild 1). So sieht's ohne die Ränder aus (Bild 2) und so dann mit. Welch ein Unterschied (Bild 3). Aber die Ränder machen nicht nur optisch was her. Sondern sie werden
    später sicher einen tollen "Ahnlehnungpunkt" für die Reling darstellen;
    denn sie stehen nach oben (und unten) etwas über (Bild 4). Bevor es dann mit einem ganz anderen Bauabschnitt weitergehen wird hat
    mich einfach mal ein Größenvergleich interessiert. Seht mal am folgenden
    Bild, welcher Größenunterschied zwischen der Emden und der Frankfurt
    auftritt - bei nur ca. 5 Jahren Zeitdifferenz (Bild 5).

  • Toller Vergleich der Beiden alten Zossen. Dein Baufortschritt ist schon Klasse und was dabei rauskommt erst Recht... :thumbup: Mach weiter so Günter !
    Gruß Werner

  • Hallo Werner,
    wenn Du das so sagst - wird's wohl stimmen. Freut mich natürlich.
    Überhaupt bin ich begeistert von der Resonanz, die der Baubericht aktuell erfährt. Danke auch an die vielen Daumen. Werde mich also weiter bemühen (müssen).
    Günter

    Auf der Werft: Fregatten F213 Scharnhorst und F216 Scheer


    Meine letzten Modelle:

    Z 51 der KM; Sven Johannsen, U-Boot W. Bauer; Fregatte Lübeck; Landungsunterstützungsboot Natter; Nordstjernen;
    HANSEATIC; U 2540; Vorpostenboot V 1102; BuPo Bayreuth; S.M.S. Frankfurt; Munitionstransporter Westerwald; FD Nürnberg; Fregatte Baden-Württemberg, Minensuchboote Paderborn und Passau

  • Nun, die nächste Entscheidung war so langsam zu treffen. Baue ich die
    Frankfurt mit oder ohne UWS. War da wirklich hin- und hergerissen. Die
    Undine hat das rote Unterteil, die Emden nicht. So oder so - ein
    direkter Vergleich ist eh nicht möglich und so habe ich mich dann
    entschieden: wenn schon - denn schon.




    Also, während ich am Oberteil noch rumdoktorte, wurden schon mal Grundplatte, Längsträger und Spanten verdoppelt (Bild 1). Wolfgang Keller kommt beim UWS mit einem Längsträger aus (Bild 2). Die verdoppelten Spanten sind verklebt. Ich beginne hier immer mittig und arbeite mich dann abwechselnd in beide Richtungen vor (Bild 3). Auf den Spanten und dem Längsträger waren Spantverbreiterungen anzubringen (Bild 4).

  • Die Segmente des Unterwasserrumpfs sind von der Rückseite zu schneiden (Bild 1). Vorteil ist natürlich, dass keinerlei Schnittlinien auf der "A-Seite"
    vorhanden sind. Hätte mich auch gewundert, wenn MM da nicht auf dem
    neuesten Stand der Technik wäre (Bild 2). Zum Kantenfärben habe ich meinen "Dürer" aus der Farbstiftstadt Nürnberg wieder hervorgeholt (Bild 4). Der Konstrukteur hat hier sowohl in der Länge wie auch in der Breite
    etwas "Zubrot" mit beigegeben. Vorweg gesagt: anfangs hatte ich erst
    "außenrum" geschnitten. Aber nachdem ich dann immer wieder auf die
    inneren Linien kürzen musste, habe ich dann gleich beim Minimum
    geschnitten und mir Zusatzarbeit gespart - denn bei mir hat's so
    gepasst. Und wie (Bild 3).

  • Und dann konnte mit dem Beplanken begonnen werden. Wie in der
    Bauanleitung vorgeschlagen mit Beginn in der Mitte und dann
    wechselseitig nach vorn und hinten anschließen. Eine Methode, mit der
    ich gute Erfahrungen gesammelt habe (Bild 1).
    Und so gings dann voran. Seht dazu die Bilder 2 bis 4. Die Beplankung (U 27 bis U47) ist abgeschlossen (Bild 5).
    Dazu aber noch eine Anmerkung von mir. Auch wenn es bei mir gut geklappt
    hat erlaube ich mir doch einen Vorschlag an die Mannheimer. Die
    Spantenverbreiterungen sind 2,5-mm breit. Und da ging's bei mir oft
    verdammt knapp zu. Eine Verbreiterung auf 3,5 mm wäre hier für die
    Bastler wohl sinnvoll. Da ich die Streifen (leider) alle schon vorab
    ausgeschnitten hatte, musste ich damit leben. Auch wäre es für mich
    durchaus sinnvoll, das Spantengerüst mit zwei seitlichen "Swingern" zu
    versehen. Würde das Umsetzen m.E. vereinfachen. Insbesondere im
    Heckbereich, Spanten U 9 bis U 12, wäre eine "Stütze" sinnvoll. Denn da
    liegen dann außen die Wellenhosen auf. Da hatte sich bei mir der Karton
    nach innen weggebogen. Bilder kommen ja noch.

  • Die Schlingerkiele U 48 sind angeklebt und auch der Streifen 34a auf dem Steven (Bild 1). Im Vorderschiff waren die beiden "Torpedoöffnungen" (Bild 2). Und an Bb ist schon mal die Schraubenwelle angebrachtU 42/43a aufzukleben (Bild 3)

  • Anhand der zweiten Welle hier dann detailliert das Vorgehen. Auf einen
    0,8-mm-Draht habe ich (entgegen der Anleitung) von hinten her begonnen,
    die Profilscheiben aufzukleben, im erforderlichen Abstand zur Breite der
    Antriebsschraubenwelle (Bild 1). Dann die Welle darüber (Bild 2). Dann, wieder mit innliegenden Profilen, den hinteren Teil der
    Schraubenwelle, an der dann die Halterung zu befestigen sein werden (Bild 3). Dann die "Verjüngung" (Bild 4). Es folgt die eigentliche Welle (Bild 5).
    Und abschließend die Verbreiterung zum Anbringen an dem Profil der Wellenhosenhalterung (Bild 6). Fertig ist das Ding aber erst nach dem Anbringen einer weiteren Profilschraube (Bild 7). Das war's. Die vorbereiteten Schrauben selbst werden erst später angeklebt (Bild 8).

  • Die Wellenhalterungen U 53/54 waren schon am Rumpf befestigt, bevor die Welle angebracht wurde. Doch schon "gewaltige Propeller" ziehren nun das Heck.

  • Die Wellenhosen 49 wollten wohl vorgerundet sein (Bild 1). Beim Anbringen der beiden Dinger musste ich schon "etwas zaubern". Denn,
    wie schon vorab bemerkt, hatte der UWS-Rumpf gerade an der Stelle, an
    der die Hosen anzubringen waren, eine leichte Delle nach innen. Hatte
    zwar überlegt, ob ich mittels Skalpell einen Schnitt wagen sollte. aber
    ob ich bei der dort vorhandenen Spannung da Erfolg gehabt hätte ? Also:
    so belassen und "gezaubert". Für mich persönlich aber nicht soooo
    schlimm. Denn wenn die Vereinigung mit dem ÜW-Rumpf erfolgt sein wird,
    verschwindet das ganze ja fast in der Versenkung (Bilder 2/3).

  • Nun war natürlich der Reiz da, die beiden Rumpfteile mal miteinander
    bekannt zu machen. Hier zunächst im Bild die "Oberseite" des UWS als
    Beleg dafür, wie genau die Konstruktion ist. Obwohl die Kante später
    überdeckt werden wird ging's fast schon ohne (Bild 1). Und dann einfach mal "aufeinander" gestellt. Da klafft keine Lücke, was mich natürlich freut (Bild 2).

  • Aber am UWS fehlte ja noch ein Teil. Die Ruderanlage (U 55 - U 55 n). Zunächst das verdoppelte Innenleben (Bild 1). Die Seitenteile sind dran, die Abdeckstreifen vorbereitet (Bild 2). Die oberen Abschlüsse sind vorbereitet und angeklebt (Bilder 3/4).


    Dann noch die Befestigungseinrichtung am Rumpf (Bild 5) die einzufügen war (Bild 6), um dann das Ruder mit dem Rumpf an zwei Stellen zu fixieren (Bilder 7/8).

  • Auf Bogen 24 spenddieren die Mannheimer auch noch einen Modellständer,
    samt dem dazu notwendigen 2-mm-Karton. Durchaus vorzeigbar, das Ding.
    Und die Beschriftungstafel ist auch noch umsetzbar, je nach gewählter
    Ansichtsseite. Das nenne ich Service (Bild 1). Auch wenn es so aussieht, als seien die Teile schon vereint. Nein, nur
    aufgelegt. Denn weiter geht's nun wieder mit dem oberen Teil. Vor dem
    Verkleben der beiden Teile werde ich noch die Beibootbarrings und die
    Munitionsschienen anbringen. Das dann später (Bild 2).


  • Hallo Günter,
    danke für deine Hinweise. Es ist für einen Verlag immer gut wenn Rückmeldungen, egal ob positiv oder negativ, von Modellbauern kommen. Da wir ja „On-Demand“ drucken, können wir eventuelle Verbesserungen einfließen lassen. Die Frage ist nur, ob diese Änderungen im machbaren und wirtschaftlichen Bereich liegen.


    Nehmen wir als Beispiel mal deine drei Anregungen:
    - Die Spantverbreiterungen auf 3 mm anzuheben ist kein Problem (Ist bereits geschehen).
    - Zwei zusätzliche Stringer beim Spantengerüst des Unterwasserschiffs einzusetzen ist zwar machbar aber im Umfang zu groß und auch unwirtschaftlich. Es müsste ein zusätzlicher Bogen geschaffen (Modell wird teurer) und die Bauanleitungsseite neu gestaltet werden. Außerdem würde sich die Baunummernfolge verschieben und die Teileliste und das Titelblatt müssten geändert werden.
    - Deinen Wunsch um Stützspanten für die Wellenhosen habe ich verwirklicht. Beim 1:200 Modell sind sie schon wegen dem größeren Querspantenabstand vorhanden gewesen (siehe Vergleich unten). Ich habe sie nun auch beim 1:250 Modell übernommen. Musste nur noch ein bisschen Platz auf dem Bogen 20 schaffen.


    Weiterhin frohes Schaffen auch wenn dir die Änderungen nicht zu Gute kommen.
    Gruß Franz

  • Servus Franz,




    ich muss bei meinem Eintrag wohl sehr "beswingt" gewesen sein, als ich aus "Stringern" die "Swinger" gemacht habe. [Blocked Image: http://www.die-kartonmodellbauer.de/wcf/images/smilies/smiley209.gif]


    So muss das ja heißen.




    Was Du aus meinen Anmerkungen gemacht hast - einfach Klasse!! Und in der Geschwindigkeit !!





    Und großen Dank von mir dafür, sicher auch im Namen der gesamten Bastlergemeinde, an eure Crew.





    Das bei mir aufgetretene Thema im Bereich der Wellenhosen dürfte damit
    der Vergangenheit angehören und so kann auf durchgehende Stringer unter
    diesen Vorzeichen sicher verzichtet werden.




    Mir ist bewußt, dass MM alles daransetzt, um Bogen der Extraklasse auf
    den Markt zu bringen. Das Ziel habt ihr mit den bisherigen Erscheinungen
    des Verlags für mich bereits erreicht. Wenn meine Bemerkung von oben
    aber dazu beigetragen hat, ein weiteres "i-Tüpfelchen" auf die Qualität
    zu setzen - umso besser für euch als Verlag und uns als umsetzende
    Bastler.




    Liebe Grüße nach Altbayern




    Günter

    Auf der Werft: Fregatten F213 Scharnhorst und F216 Scheer


    Meine letzten Modelle:

    Z 51 der KM; Sven Johannsen, U-Boot W. Bauer; Fregatte Lübeck; Landungsunterstützungsboot Natter; Nordstjernen;
    HANSEATIC; U 2540; Vorpostenboot V 1102; BuPo Bayreuth; S.M.S. Frankfurt; Munitionstransporter Westerwald; FD Nürnberg; Fregatte Baden-Württemberg, Minensuchboote Paderborn und Passau