Modulares Diorama "Hafeneinfahrt" im Maßstab 1:160

  • Ahoi,


    auf 9 Modulkästen in der Größe 297 x 210 x 22 mm will ich eine fiktive Hafeneinfahrt im Maßstab 1 : 160 aufbauen. Meine Vorstellungen für das kleine Diorama habe ich in einem Diagramm festgehalten.



    Damit die Hafeneinfahrt nicht allzu statisch ausfällt habe ich die Molen mit der jeweils davor liegenden Pier um 20° gedreht. Auch wenn es sich um eine Fiktion handelt, will ich nicht verhehlen, dass ich einen Blick auf den Stadthafen von Sassnitz geworfen habe.


    Zur Ausgestaltung der Hafeneinfahrt werde ich folgendes Material bzw. folgende Kartonmodellbausätze verwenden:

    • Grundkasten 297 x 210 mm (DIN A4). Rahmen aus Kieferholz-Rechteckleisten 10 x 20 mm mit aufgeleimter 2 mm Finnpappe.
    • Kachelbare Wasserflächen-Textur (https://2minutetabletop.com/gallery/ocean-water-textures/)
    • Sea Wall von Paper Shipwright 1 : 250
    • Harbour Light von Paper Shipwright 1 : 250 mit LED-Beleuchtung 5 mm Ø
    • Modular Quay 1 : 250 von Paper Shipwright
    • MV Wedel 1 : 250 von Paper Shipwright
    • MV Queen of the Isles 1 : 250 von Paper Shipwright
    • Seenotkreuzer "Theodor Heuss" 1 : 100 von Schreiber-Bogen

    Die Kartonmodelle sind bis auf den Seenotkreuzer im Internet kostenfrei als Download erhältlich. Da ich mein Diorama im Maßstab 1 : 160 gestalte, muss ich die Modelle entsprechend skalieren.


    Soweit ich zur Fertigstellung der einzelnen Bausätze einen Bericht erstelle, werde ich diesen jeweils als gesonderten Beitrag im Forum einstellen. Hier werde ich nur gelegentlich über den Fortschritt in der Fertigstellung des modularen Diorama "Hafeneinfahrt" berichten.


    Mast- und Schotbruch


    Klaus-Dieter alias Harz

  • Ahoi,


    zur leichteren Zuordnung habe ich den Modulen des modularen Diorama "Hafeneinfahrt" Kennbuchstaben zugeteilt. Von Backbord hinten beginnend mit A zur Steuerbordseite bis C, die zweite Reihe dann wieder von Backbord beginnend mit D zur Steuerbordseite bis F und die vordere Reihe (Seeseite) von Backboard beginnend mit G bis Steuerbord bis I.


    Mit der Pier auf der Steuerbordseite (Modul C) habe ich mit der Umsetzung meines Entwurfs begonnen. Nach der Fertigung des Grundkastens und des von mir modifizierten "Modular Quay" von David Hathaway habe ich beide Bauteile zusammengefügt. Übrigens, ich bin reumütig zum Grundkasten in Leichtbauweise mit Musterbeutelklammer-Verbindung zurückgekehrt (Anfänger müssen ihren Weg halt finden).




    Damit ist die Bearbeitung des Moduls C im Grunde abgeschlossen. Hinsichtlich der Verwendung von Klarlack bin ich mir noch unschlüssig. Die Wasserfläche des ersten Grundkastens habe ich durch Pinselauftrag des glänzenden Klarlack ruiniert. Leider habe ich keine kleine Airbrush-Station für den Modellbau. Alternativ könnte ich auf den Klarlack aus der Sprühdose zurückgreifen. Andererseits habe ich mein modulares Diorama für den schnellen Auf-und Wiederabbau konzipiert, in dem ich die DIN A4 Blatt großen Module in einen entsprechend großen Karton, senkrecht durch Trennfächer geschützt, aufbewahre. Der Lichtschutz durch Klarlackauftrag hat somit für mich keine große Bedeutung. Und bei Licht betrachtet, muss die von mir verwandte Wasserflächen-Textur aus optischen Gründen wirklich mit hochglänzenden Klarlack bzw. Bootslack versehen werden? Zumal es sich um das erste Objekt eines Dioramenbau-Anfängers handelt.


    Inzwischen habe ich mich zur Fortsetzung der Pier an der Steuerbordseite mit beginnender Mole dem Modul F zugewandt.


    Mast- und Schotbruch


    Klaus-Dieter alias Harz

  • Eine Frage, Klaus-Dieter:
    Wieso hast Du Dir Deine Wasserfläche mit Klarlack ruiniert?
    Ist die Farbe verwischt?


    Welchen Klarlack hast Du verwendet?

  • Moin Helmut B,


    Danke für Dein Interesse. Für den Auftrag mit einem Flachpinsel habe ich "Marabu Klarlack Gloss varnish - Glossy" verwandt. Dabei habe ich mich an Beiträgen orientiert, die einen dicken Klarlackauftrag empfohlen haben. Der Klarlackauftrag ist jedoch nicht verlaufen und streifig ausgefallen. Auch ein weiterer Auftrag am folgenden Tag brachte kein besseres Ergebnis. Hinzu kam, dass der Klarlack mit einer sehr starken Geruchsbelästigung einhergeht und ich deshalb den Grundkasten zum Trocknen auf die Terasse gestellt habe. Diese dumme Handlung hat dem Grundkasten durch den Eintrag von Schwebteilen den Rest gegeben. Nach der Produktbeschreibung hätte der Klarlack zu diesem Zeitpunkt bereits staubtrocken sein müssen.


    Das Ganze hat neben dem Lerneffekt den Vorteil, dass die Grundkästen in meinem Diorama nun einheitlich in Leichtbauweise erstellt sind.


    Mast- und Schotbruch


    Klaus-Dieter alias Harz

  • Hallo,
    m. E. muss die Wasseroberfläche nicht zwingend mit Hochglanzlack behandelt werden. Es dürfte auch "seidenmatt" reichen. Wenn man sich Wasser genau ansieht,glänzen nur die Wellenspitzen in der sonne. Bei bedecktem Himmel ist der Glanzeffekt weit weniger ausgeprägt. Es kommt also darauf an, welches "Wetter" man haben möchte.
    Ulrich

  • Moin Ulrich alias modellschiff,


    vielen Dank für Deinen Hinweis zur Gestaltung der Wasserfläche. Klarlack "seidenmatt" aus der Spraydose werde ich in den nächsten Tagen auf einem Wasserflächen-Probestück testen.


    Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, muss schon recht raues Wetter herrschen, damit sich in einem Hafenbecken auf den Wellenkämmen Schaumkronen bilden. Mein Diorama mit der Hafeneinfahrt bildet größenteils einen Hafenausschnitt ab, in dem weitgehend nur der Schiffsverkehr mit der Bugwelle und dem Schraubenwasser das Wasser aufwühlt.


    So ist Dir zuzustimmen, Wetter und örtliche Gegebenheit nehmen Einfluss auf den optischen Eindruck der Wasserfläche.


    Mast- und Schotbruch


    Klaus-Dieter alias Harz

  • Moin misergey,


    Danke für Deine "Likes". Obwohl ich in erster Linie zu meiner Freude an den Entstehenden bastele und nebenbei meinen Spieltrieb befriedige, gibt mir jedes "Like" Antrieb und Schwung auch weiterhin hier m Forum über meine Basteleien zu berichten.


    Mast- und Schotbruch


    Klaus-Dieter alias Harz

  • Ahoi,


    mit der Fertigung des für mich aufgrund der vielen Schrägen und Winkel schwierigen ersten Abschnitts der Mole konnte ich die Bebauung des Moduls F abschließen.


    Die nachfolgenden Bilder zeigen das Modul F und die mit Musterbeutelklammern verketteten Module C und F.



    Auch mit oder gerade wegen meiner Handicaps muss ich lernen, die Modelle sauberer und sorgfältiger umzusetzen. Mit der Übung hoffe ich auf Fortschritte.


    Mein Diorama werde ich mit dem Modul I und dem darauf befindlichen Molenfeuer fortsetzen.


    Mast- und Schotbruch


    Klaus-Dieter alias Harz

  • Moin,


    der Übergang der Pier von Modul C zu Modul F hat mich im Nachhinein nun doch sehr gestört. So habe ich den Übergang mit Aquarellstiften farblich nachbearbeitet und die Verkettung der beiden Module mit einer dritten Möglichkeit der Grundkasten-Verbindung vorgenommen.



    Über diese Möglichkeit der Grundkasten-Verbindung werde ich gelegentlich berichten.


    Mast- und Schotbruch


    Klaus-Dieter alias Harz