Mirage III S, SR, Download von Yoav Hozmi, bearbeitet, umgefärbt

  • Hallo!


    Nach einem bösen Erwachen (hier beschrieben) nun ein Neuanfang. Erst einmal der Ist-Zustand -



    Ich habe das wunderbare Modell von Yoav bearbeitet. Natürlich geht einiges von der Textur verloren, aber ich wollte unbedingt die Schweizer Mirage noch mal bauen, denn dieseVersion gefiel mir nicht wirklich!


    Hier der Zustand vor dem Tod meines Druckers und Absturz meines PC (roter Ring - Anlass für Versuch die Spitz neu auszudrucken. Der Schleudersitz ist wohl das Einzige, was ich retten kann)



    Wenn ich meinen neuen Drucker habe, muss ich wohl alles noch mal bauen, denn ich glaube nicht, dass ich dann den Grauton perfekt treffe. Da ich auch die Aufklärerversion bauen möchte muss ich sowieso alles neu zeichnen, also Neuanfang hier - doch - Es gibt noch Wunder :rolleyes: ^^ :) :!: :!: :!:


    Beim Einstellen des Bildes finde ich doch tatsächlich die Grundversion meiner Mirage (mit allen Linien, Nieten u.s.w.) Habt Ihr meinen Jubelschrei gehört :D ?



    Bedeutet ich muss "nur" noch die Farben einzeichnen :rolleyes: Das wird aber noch eine Weile dauern, denn der Sommer will auch genutzt werden. (und in meinem Zimmer herrschen aktuell 28,5 Grad!)


    Also, bis demnächst, Harald

  • Hallo!

    Quote

    und in meinem Zimmer herrschen aktuell 28,5 Grad!)


    Also, bis demnächst, Harald

    Das habe ich ziemlich genau vor einem Jahr geschrieben! Aber trotz der Hitze soll es nun endlich mit meiner Mirage weitergehen!

    Meinen Datenverlust habe ich ja oben beschrieben, da ich aber sowieso einiges ändern wollte, war das nicht ganz so schlimm. Zum Glück hatte ich ja das wichtigste behalten. Also musste ich nur noch die Farben neu machen (und die habe ich auch gleich richtig geändert)



    Dabei bin ich auch noch einem Phänomen auf die Spur gekommen - Das erste mal habe ich das bei meinem CIAF-Dio gemerkt. Wenn ich in großer Auflösung gearbeitet habe und dann auf den entsprechenden Maßstab skaliere, werden aus den Nietenpunkten Striche und deren Anzahl verringert sich merklich. Jetzt lasse ich alles in der Arbeitsauflösung, nehme in gleicher Größe ein A4 Blatt (ist hier 152,53 x 72,5cm groß) als Unterlage und beim Export bleibt alles gleich?(:rolleyes: Hier ein Vergleich vom Ausdruck letztes Jahr und aktuell.



    Der Bau des Rumpfes ist unproblematisch, bis auf die Cockpitsektion. Da ich natürlich mit Fahrwerk baue, habe ich das FW von der Kfir genommen. Bedeutet natürlich den Einbau des Fahrwerkschachtes. Habe in der Verkleidung unten einen Ausschnitt gemacht, den Schleudersitz entsprechend gekürzt - passt! Am oberen Rand habe ich zur Begradigung einen Draht eingeklebt.

    Bei Spant 5 hätte ich einen sauberen Ausschnitt für den Schacht machen sollen, so stimmt jetzt die Höhe der Sektion nicht ganz




    Richtig schwierig war dann der Anbau der Lufteinläufe. Hier musste ich ziemlich schnippeln. Auch die Montage ist richtig fummelig. Es tun sich ziemliche Spalten auf. (genau wie bei der Kfir!)



    Am Ende bin ich doch einigermaßen zufrieden - der Rumpf ist komplett! Was mir allerdings gar nicht gefällt, ist die Nase der Mirage, das ist aber ein Problem der Konstruktion.



    Nun hoffe ich, dass es nicht wieder so lange dauert, bis es hier weitergeht!

    Harald

  • Ein blitzsauber gebauter Rumpf, Harald!

    Wieso gefällt Dir die Nase nicht so? Meinst Du, dass ein weiterer Ring besser gewesen wäre?

    Bis die Tage...


    Helmut



    "Dem Angriff auf die Menschlichkeit folgt der Angriff auf den Menschen!"

    (Claudia Roth)



    Fertig: CAP SAN DIEGO (roko)

  • Hallo Harald

    Super, deine aufwändigen umfärbungen. Falls du jedoch nochmal beginnen würdest, hier ein kleiner Hinweis. Die Schweizer Mirages S und RS haben ein anderes Triebwerk, und deshalb auch ein anderes Rumpfheck.

    Vermutlich ist auch der Bremsfallschirm Behälter anders als bei der Mirage von Yoav.

    Grüsse Nik

    Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind (Albert Einstein)

    N.K.


    Derzeit im Bau: IJN Nagato 1:200 von Dom Bumagi, HMCS Waskesiu Card Fleet 1:200, MiG 21MF Answer-Angraf 1:33
    Fertig: Mellum, Indianapolis,TAKAO Digital Navy 1:250,Korvette Agassiz 1:250, NJL TOGO CFM 1:250 .
    Petrojarl Cidade de Rio das Ostras JSC skaliert auf 1:250
    Hellcat, Halinski

  • Hallo Miragefreunde!

    Herzlichen Dank für eure freundlichen Antworten:rolleyes:! Ich muss feststellen, dass mich die Mirage lllS ziemlich viel Recherchearbeit kostet;(?( - Zur Spitze, hier kann ich nur meine Fotos sprechen lassen -



    Da gibt es auch nicht viel zu überlegen, für mich hätte das vorderste Teil noch mal getrennt werden müssen, um eine bessere Rundung zu erzielen! Wenn ich wirklich konstruieren könnte, hätte ich das auch gemacht!)

    Nun zum Rest (und zu Nik's Tipp - besonderen Dank dafür!) Es ist offensichtlich so, dass es verschiedene Varianten gibt. Ich habe ja das Buch "Die Flugzeuge der Schweizerischen Fliegertruppe" Da gibt es Unterschiede zur sehr informativen Seite von Hermann Keist. Nach seiner Darstellung haben die lllS und die lllRS die gleichen Triebwerke. (Die israelische Variante wurde später mit einem anderen Triebwerk ausgerüstet Kfir 2C, aber auch hier gibt es wiedersprüchliche Aussagen?(!) Ich belasse es jetzt einfach mal bei der hinteren Rumpflänge. Alle meine Vergleiche haben zu diesem Ergebnis geführt. Ändern werde ich die Düse, dort ist in der Serienversion eine Änderung erfolgt. Genauso gibt es bei der ersten Mirage der Schweiz (geliefert von Dassault Aviation) einen anderen Übergang vom SLW zum Rumpf (beides werde ich bei der C-Variante berücksichtigen!)

    Nik, wenn du mich berichtigen kannst - ich würde mich freuen!

    So, das waren jetzt 90 Minuten, wo ich kein Stück gebastelt habe;(!

    LG Harald

  • 'sch glob sch'wär bleed:cool: Habe nochmal verschiedene Draufsichten übereinander gelegt - werde den Rumpf nun doch kürzen;(! Außerdem werde ich bei der Gelegenheit auch die Form des Endes ändern!




    ;) Harald

  • Moin Harald!

    Das ist einfach zu gut, um unzufrieden damit zu sein!

    Wenn ich wirklich konstruieren könnte, hätte ich das auch gemacht!

    Ich bin ziemlich sicher, dass Du das kannst - im Grunde ist das einfach ein Frage der Geometrie, da fände ich es schade, wenn Du mit Deiner ganzen Mühe unzufrieden bist, nur weil Dir die Nase nicht passt. Du brauchst ein paar Formeln zur Abwicklung der Seiten eines Kegels, oder Du nimmst die Excel-Vorlage hier, und ein Zeichenprogramm (erwähnte ich schon mal InkScape...?), damit hast Du das in einer Viertelstunde erledigt - wenn Du Dir unterwegs noch ein Käffchen machst. Sonst geht es schneller.

    Als Modellbauer muss ich wissen, wie groß der größere Durchmesser sein soll, wie groß der kleinere, und wie hoch das Teil. Ohne die Maße der Mirage-Nase zu kennen, sagen wir einfach mal, dass sie 2 Trennungen (statt nur 1) haben soll, und insgesamt 30 mm lang ist. Sagen wir der Durchmesser am Rumpfende beträgt 15 mm, der an der Spitze - nichts. Damit die Nase konisch wird, machen wir die Ringe von vorne nach hinten mal angenommen 5, 10 und 15 mm breit und den Durchmesser von ganz vorn nach ganz hinten 0 mm, 6 mm, 12 mm und 15 mm. Diese Daten kannst Du Dir aus einem Seitenriß bequem abmessen und zurechtlegen. Das war die ganze Vorbereitung (kocht das Kaffeewasser immer noch nicht?).



    Der größte Ring" hat also die Durchmesser D = 15 mm, d = 12 mm und ist 15 mm hoch. Aus der Tabelle entnimmst Du jetzt in der Spalte "D(x)" für das Zeichenprogramm die Werte 150,748 mm, 120,599 mm und alpha = 35,82 Grad.



    Dass für beide Ringe dasselbe alpha herauskommt, nehmen wir mal als ein gutes Zeichen und setzen diese Werte in InkScape um. Am einfachsten machst Du mit dem kreiswerkzeug links irgendeine Elipse und trägst dann die richtigen Werte rechts unter Transformation im Feld Maßstab ein.



    Wichtig ist eigentlich nur, dass beide Kreise denselben Mittelpunkt haben. In der oberen Zeile unter dem Menü geben wir jetzt als Endpunkt noch die 35,82 aus der Tabelle ein, dann haben wir diese beiden Tortenstücke:



    Der Streifen, an dem sie sich nicht überschneiden, ist Dein Kegelstumpf. Im Menü "Path" ganz oben kannst Du beide Stücke jetzt mit dem ersten Befehl ("Objekt zu Pfad") in etwas umwandeln, womit Du arbeiten kannst. Wenn beide Torten umgewandelt sind,wählst Du am linken Bildrand das Knotenwerkzeug und trennst jeweils die Radien zum Mittelpunkt auf. Beim kleineren Tortenstück unten fehlt das noch, der Befehl ist oben markiert.



    Dann die Endpunkte der beiden Bögen verbinden, und Du hast den ersten Ring. (Jetzt sollte das Wasser gekocht haben)


  • Und zum Schluß natürlich noch die "magische" Tabelle - kein Tabellenformat als Anhang hier erlaubt, deshalb eine zip-Datei.


    Wer genau vergleicht, wird kleinere Ungenauigkeiten feststellen, aber die liegen normalerweise im Nachkommastellen-Bereich, weil das mathematische Ideal natürlich nicht berücksicht, mit welcher Linienstärke etwa ich ausdrucke. Auch nicht berücksichtigt ist die Dicke des Kartons. Für meine Zwecke hat es aber eigentlich immer gereicht.

    Viel Spaß, und jetzt weiter mit Harald!

  • Hall Harald, die erste Mirage die die Schweiz erhalten hat war eine Mirage IIIC mit dem Atar 9B Tiebwerk, das hatte den 2 Teiligen Düsenauslass. Die Serie der Mirage III S und RS hatte das Atar 9C Triebwerk mit dem Verstellbaren Ring aus Segmenten und war etwas kürzer.

    Grüsse Nik

    Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind (Albert Einstein)

    N.K.


    Derzeit im Bau: IJN Nagato 1:200 von Dom Bumagi, HMCS Waskesiu Card Fleet 1:200, MiG 21MF Answer-Angraf 1:33
    Fertig: Mellum, Indianapolis,TAKAO Digital Navy 1:250,Korvette Agassiz 1:250, NJL TOGO CFM 1:250 .
    Petrojarl Cidade de Rio das Ostras JSC skaliert auf 1:250
    Hellcat, Halinski

  • Hallo!

    Bevor es konkret weitergeht - Dank an Nik - genauso werde ich's machen!

    Ja, und dann Heiner - bin sprachlos, wie du mir das erklärst:thumbsup::rolleyes: Jetzt hast du mich aber ganz schön unter Druck gesetzt:cool: Nach der Beschreibung kann ich ja gar nicht anders als loszumachen. Doch speziell hier habe ich mich für eine andere Variante entschieden, ich habe die Spitze gedrechselt (habe im Netz Bilder gefunden, da ist das Radom in einem anderen Grauton). Aber ich werde das auf jeden Fall mal versuchen - so ein Problem gibt's ja immer wieder mal!

    Wie schon erwähnt, hat die Mirage kein Fahrwerk, deshalb muss man immer wieder improvisieren. Hat aber am Ende mit den Kfir - Fahrwerksschächten ganz gut geklappt.


      


    Im Gegensatz zur Kfir sind mir hier die Tragflächenanschlüsse ganz gut gelungen, da ich mit Pappe Rumpf und Fläche verstärkt habe. Die Kappe für den Bremsschirmbehälter ist auch gedrechselt. Den Behälter und auch das Rumpfende habe ich etwa einen Zentimeter gekürzt. Die Turbine ist wieder von der Kfir.

    Zum Schluss herzlichen Dank für die Likes!

    Harald