Tu-22 KD "Blinder" GPM 1:33

  • Hallo zusammen


    Da ich bei meinem Sherman zur Zeit mit dem Fahrwerk beschäftigt bin
    und hier ein paar tausend Mikroteile zu verbauen sind,
    brauche ich zur Abwechslung etwas großes,einen richtigen Oschi.


    Die Tu-22 habe ich schon lange auf meiner Wunschliste.
    Viele meinen sie sei potthässlich,
    finde ich nicht,das Teil hat was :thumbsup::thumbsup::thumbsup:



    Das Modell auf dem Titelbild wurde mit einigen Plastikteilen gebaut.
    Z.B. die Nase und die verlängerung hinter dem Kockpit.
    Ich finde das passt nicht und stellt einen Stilbruch dar.
    Bei mir wird natürlich alles aus Karton,da die Teile ja im Bogen vorhanden sind.


    10 Seiten Spanten DIN A3 wollen mit 1,5 mm verstärkt werden ;(
    Da ich diese nicht vorrätig hatte,wurde schnell nachbestellt.
    10 Kilo Finnpappe in 1 1,5 un 2 mm.



    Ausgepackt wurde der Bogen schon hier


    Und,da die Bauanleitung doch recht spärlich ist....


    Einen Konstruktionsbericht gibt es hier


    Gruß Andi

  • Servus Andi ,


    Tolle Wahl , bin schon gespannt wie Du die Plastikteile dann aus Papier hinkriegst , aber ich denke Du wirst das super meistern !!


    Liebe Grüße über die Mur
    Kurt

  • Was ein Oschi, bin gespannt auf deine Umsetzung. Aber so wie wir dich kennen, wird das wieder ein tolles Modell.


    Gruß
    Robi

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.

  • Hallo zusammen


    Lasst den Worten Taten folgen.


    Vielen Dank für eure ersten Reaktionen.


    Zuerst zur Spantenkonstrukion.
    Wenn man es mal verstanden ist es gar nicht so kompliziert.
    Die Spanten sind von vorne nach hinten Durchnummeriert 1,2,3.....
    Dazu kommen die vertikalen Längsspanten V1,V2......
    und die horizontalen Längsspanten H1,H2.....
    Dazu kommt noch.
    l links
    r rechts
    u bedruckte Seite oben
    d bedruckte Seite unten
    f bedruckte Seite vorne
    b bedruckte Seite hinten.


    Also z.B. Spant H4LU = 4. horizontaler Längsspant,links,bedruckte Seite oben.
    Hier muss ich selber immer aufpassen u = up nicht unten.


    Hier die erste Runde der Spanten für die Triebwerke.



    Wie man sieht kommt hier noch ein e für engine dazu.Damit´s noch verwirrender wird.
    Die einzelnen Baugruppen haben eigene Buchstaben davor.


    Sieht so dann so aus.


  • Hallo zusammen.


    Die nächste Runde Spanten.


    Das hintere fünftel der TU-22.Rund 26 cm.






    Hier handelt es sich im Moment nur um den Rohbau.


    Es fehlen noch ein paar Spanten z.B. für das Höhenleitwerk.



    Gruß Andi

  • der karton schaut wertiger aus als der bei älteren modellen - weiter so ,bin gespannt wie da so alles passt bei dem brummer !!!
    lg mike :D :D

  • Hallo zusammen



    Da ich beim Spanten schneiden gerade so richtig warm bin,


    habe ich die nächsten zwei Sektionen ausgeschnitten.



    Die vorletzte Sektion ist recht unspektakulär.


    Einzig in der Anleitung ist ein Fehler in der Nummerierung.


    H 6 = H 3




    Die Mittelsektion ist da schon etwas aufwändiger.



    Schön langsan wird mir klar,auf was ich mich eingelassen habe...


    Beide Sektionen mal zusammen.


    45cm schön langsam wirds eng auf meiner Schneidmatte.



    Gruß Andi

  • Hallo zusammen



    Weiter gehts mit den Spanten der Mittelsektion.


    Um die Flügelspanten zu stabilisieren,habe ich als nächstes die Rippen und Zwischenteile verleimt.


    Hier die Teile.



    Bei Spant W-3 soll ein Drahtstück von 2 mm als verstärkung eingeklebt werden,


    um den Druck des Haupfahrwerkes zu verteilen.


    Eine gute Idee,


    nur passen eben 2mm Draht nicht in 1,5 mm Finnpappe.


    Habe es zu spät gemerkt also abschleifen.


    Die Hitze eben :pinch:



    Sieht dann fertiger so aus.


    Eine massive Kartonfliege.


    Bei der Konstruktion brauche ich keine Angst haben,daß sie später die Flügel trägt.


    Auch hier nur der Rohbau,es fehlen noch viele Spanten.



    Gruß And

  • Hallo zusammen


    Wetter-und arbeitsbedingt geht es zur Zeit nur langsam vorran.
    Die nächste Sektion ist recht unspektakulär.



    Hier kommt auch wieder ein Drahtstück als Verstärkung des Bugrades in den Spant.



    Und der Fahrwerkschacht muss unbedingt vor der Rumpfverkleidung eingeleimt werden.


  • Die nächste Sektion ist da schon etwas umfangreicher.



    Hier muss man sehr auf die Baureihenfolge achten,
    wie man sieht ist hier alles ineinander verschachtelt.



    Auf den Drahtschienen kann man die Sitze nach unten ausfahrbar,wie im Original, bauen.
    Sitz mit Lift,wer hat das schon.


    Zweite Seitenwand.



    Rohbau fertig.


  • Hallo Andi
    Das schaut nach einem richtig guten Baubericht aus. Bin schon auf den weiteren Verlauf gespannt, aber vor allem auf das Ergebnis.
    Und Respekt, dass du so einen Riesenvogel nur zur "Ablenkung" von einem haufen Panzerkleinteilen brauchst o_O
    GLG, Jerome

  • Hallo zusammen


    Und herzlich willkommen Jerome in meinem bescheidenem Baubericht. :D


    Bevor es weitergeht noch ein paar Anmerkungen zum Cockpit.
    Hier fehlen leider viele Nummerierungen und auch die Anleitung gleicht oft einem Wimmelbild.
    Man findet Teile oft nur durch langes suchen und vor dem zerschneiden sollte man aufpassen,
    da oft die Zugehörigheit dieser nur durch kleine Pfeile erkennbar ist.


    Z.B. die grauen Flügel oben links ergeben eine kleine Ablage vorne links.




    Das Kockpit ist zwar kein Halinski,aber ausreichend detailiert.




    Hätte schwören können,daß ich mehr Fotos gemacht habe.....

  • Die letzte Rumpfsektion,die Nase der TU-22




    Alle Kanten mal grob in Form geschnitten und mit der Cockpitsektion verleimt.


    Wieder 30 cm mehr



    Nun war es so weit,
    alles mal probeweise zusammengesteckt.....
    Langsam wird mir die Tragweite meines Baus bewusst .
    Auch meine mir angetraute steht dem Projekt von Tag zu Tag skeptischer gegenüber :pinch:




    Gruß Andi

  • Hallo zusammen



    Helmut und Wanni


    Willkommen an Bord bei meinem kleinen Projekt.
    In einem Anfall geistiger Umnachtung habe ich die vorderen 4 Sektionen verleimt und die Verbindungen mit Karton verstärkt.
    Habe es auch gleich bereut.Das Teil hat jetzt 75 cm.
    Aber eine bessere Idee hatte ich nicht um eine nahtlose Beplankung hinzubekommen.




    Angefangen habe ich in der Mitte mit Teil 15.
    Von hier aus laufen die Laschen jeweils nach vorne und hinten.
    Ich denke der Konstrukteur hat sich dieses Teil als Ausgleich zum Schluß ausgedacht
    und sollte am Ende eingepasst werden.
    Dazu werde ich Teil 18 nehmen.
    Die Teile bestehen,da zwei Grautöne,wahrscheinlich um Druckkosten zu sparen drei geteilt.
    Platz ist auf den Bögen ja genug.
    Nicht besonders gut,bei der größe des Fliegers,eine Fehlerquelle mehr.
    Weiters sind keine Laschen in Längsrichtung vorhanden,muß man halt selber schnitzen.




    Weiters hat der Konstrukteur hier einen kleinen Fehler eingebaut.
    Es sind bei den Spanten 22 und 24 Ausschnitte für Laschen vorhanden.
    Demnach sind auch die Spanten um eine Kartonstärke zu klein.
    Also habe ich diese aufgedoppelt.




    Bis jetzt passt alles super.




    Gruß Andi

  • Hallo zusammen


    Mein Hintergedanke war,als ich die vorderen zwei Drittel des Spantengerüstes verleimt habe,
    Stück für Stück nach vorne zu arbeiten und kleine Abweichungen zu korrigieren bevor sie sich summieren.


    Hat aber nix genützt...... :evil::evil::evil:


    Teil 14,der erste große Rumpteil vor den Tragflächen.
    Habe zuerst unten mittig angefangen zu verleimen.
    Die Idee war,ungenauigkeiten an der Schnittkante oben auszugleichen.Die sieht man ja später nicht mehr,


    DESASTER brüll1


    Wie man sieht habe ich hier schon auf der Unterseite gut einen Millimeter Luft.




    Gut war nicht so schlimm.
    Aber oben waren es schon fast zwei Millimeter.




    Nach langem Fluchen und ein paar Tagen Denkpause hier meine Lösung....


    Hier scheinen die Spanten unter 15 und 14 zu klein zu sein.
    Wenn ich die rund 2 mm oben rausschneide passt der Verlauf der Linien nicht mehr.
    Also habe ich in diesem Bereich mit Abfallstücken aufgefüttert.
    Ich denke,daß ich damit die richtige Entscheidung getroffen habe.




    Teil 13 vorne habe ich zur Kontrolle oben mit zwei Leimpunkten fixiert.

  • Dann konnte es endlich weiter gehen,


    Zuerst wurde der Teil unten zwischen den Tragflächen verkleidet.
    Wie gesagt musste ich unter 15 noch etwas unterfüttern,nach hinten hat dann alles wieder perfekt gepasst.
    Den Schacht schneide ich immer erst aus,nachdem das Teil und der anschließende Teil verleimt ist.
    Geht mit einer scharfen Klinge sehr gut und es gibt eine Fehlerquelle weniger.




    Dann ging es vorne weiter.
    Auch hier hat ab Teil 13 alles wieder perfekt gepasst.
    Auch hier schneide ich was möglich ist erst nch dem verleimen aus.



    Zur Zeit sieht es so aus.



    Bevor nach vorne weiter verkleidet werden kann,
    kommen die Pilotensitze.
    Zumindest der vordere Sitz,ich denke des Waffenoffizieres,verschwindet komplett unter der Verkleidung.



    Gruß Andi

  • Ach so....


    Hab ich fast vergessen.
    Die Schnittkante oben bitte ignorieren.... :whistling:
    Wie gesagt sind keine Laschen im Bogen vorhanden ,na ja Platz wäre jede Menge vorhanden.
    Hier habe ich auch keine benutzt,da ja die entsprechenden Ausschnitte in den Spanten auch fehlen.
    Hier werde ich später passende 1 mm Kartonstreifen aufleimen,also 1mm Lasche außen,
    so habe ich dann gleich einen Anschlag für den Wulst am Rücken der Tu-22.
    So zumindest meine Theorie.


    Weiters habe ich oben eine Schleife 1mm Kupferdraht hinter dem Kockpit eingebaut.
    Diese habe ich durch ein Loch im Längsspant gezogen.
    Sie wird später noch etwas in Form gebracht und passend Lackiert.
    Vor dem Seitenleitwerk kommt natürlich auch eine.
    An dieser soll das Modell einmal an der Decke hängen und das Gewicht tragen.
    Wo....?
    Weiß ich eigendlich noch gar nicht.
    Mein Wunsch war ja eigendlich ein Formationsflug neben meiner TU-160 Backfire im Schlafzimmer.
    Der Antrag wurde durch mehrmaligen Veto von meiner Angetrauten abgewiesen... ;(;(;(


    Schönen Abend noch.


    Andi

  • Das wird ein richtiger Oschi....
    Da musst du deine Frau noch überzeugen.
    Als kleiner Tip....ich klebe die Laschen nicht auf die Spanten sondern immer direkt innen auf die Verkleidung.
    Damit ist es leichter unregelmäßigkeiten auszugleichen.Es kann ja auch vorkommen das die Spanten zu groß sind...dann gibt es ein Problem wenn die Laschen schon drauf sind.Ich find es sieht auch sauberer aus....kannst es ja mal probieren.... :thumbup:
    Übrigens hab ich ja mal die Tu-22M gebaut....leider ist sie von der Decke gestürzt....war wohl doch zu schwer....zum Glück ist die Decke oben geblieben.... :rolleyes:

  • Hallo zusammmen.


    Vielen Dank Mücke für den Tip.
    Ich mache es bei den Laschen meistens genauso wie du.
    Nur hier habe ich bei den geraden Teilen eine Ausnahme gemacht.
    Und die 22M würde mich auch reitzen,meiner Angetrauten sicher auch ;(:cursing:



    Bevor der Rumpf weiter verkleidet werden kann,müssen die Pilotensitze gebaut werden.
    Die meisten Bögen sind zu 50% leer.



    Aber bei den Teilen für die drei Sitze sind die Teile so eng gedruckt,
    daß sogar die nebenliegenden Beschreibungen teilweise übereinander gedruckt sind.



  • Angefangen habe ich mit der Rückenlehne.


    Auf der Rückseite kommt eine Schiene.
    Mit dieser könnte der Sitz auch ausfahrbar gebaut werden.



    Dann geht es vorne Schicht für Schicht weiter.




  • Hallo zusammen


    Als nächstes folgen die Sitzflächen.
    Interessanterweise ist diese um einen Milimeter breiter als die Lehne,stimmt also nicht mit den Markierungen
    auf der Lehne überein.




    Die Seitenteile,alles schön in 3-D ausgeführt.



    Schön langsam sieht man,was es werden soll.



    Gruß Andi

  • Hallo zusammen



    Und weirter geht´s.


    Das Modell ist trotz seiner Größe erstaunlich detailiert.


    Nun waren die Gurte an der Reihe.
    Hier wäre es besser gewesen,diese auf dünnem Karton zu drucken.
    Hätte die Arbeit um einiges erleichtert.
    Zuerst die Schultergurte.
    Der Verschluß wurde ausgestichelt und mit Eisenfarbe bemalt.



    Die Gurte selbst wurden mit etwas Wasser "gefügig" gemacht



    Die erste Runde ist erledigt



  • Hallo zusammen


    Komme leider in letzter Zeit kaum noch zum bauen.
    Hier das aktuelle Update.
    Noch ein paar Teile unter dem Sitz und noch mehr Gurte...



    Dann die Fußrasten



    Noch ein paar grenzwärtige Anbauteile....




    Dann waren die Sitze endlich fertig.



    Von dem ganzem Machwerk ist später Gott sei Dank nix mehr zu sehen..... :thumbsup:



    Gruß Andi