Torpedoboot Jaguar, WHV 1:250.

  • Hallo Klebefreunde!
    Nach mehreren Reisen in tropische Gegenden hat mich mein Modellbautisch wieder. Bevor ich am Princen weiterbaue habe ich mir das Torpedoboot Jaguar vom damaligen Jade-Verlag Wilhelmshaven vorgenommen. Baubeginn und Fertigstellung war April/Mai 1989, es war vom Bogen aus gebaut. Nun reizte es mich das Modell zu verbessern so weit es möglich war. Neue Masten und Flakgeschütze, zwei neue Torpedorohr-Drilllingssätze, Lasercut-Reling, (damals unbekannt) usw. Kein neues Modell, aber ein doch etwas aufgewertetes.


    Grüße,
    Otto.

  • Hallo Otto,
    dieses Modell war eines der damals neuen Generation von wesentlich exakteren durchkonstruierten Schiffe. Das Aufpeppen hat noch mehr aus dem Modell herausgeholt.
    Ulrich

  • Hallo Otto,
    da sieht man wiedere mal, wie man einen alten WHVler noch aufpeppen kann. Das ist dir sehr gut gelungen!

    Viele Grüße


    Hans-Jürgen
    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Früher oder später, aber gewiss immer wird sich die Natur an allem Tun der Menschen rächen, das wider sie selbst ist. (Johann Heinrich Pestalozzi -1746 - 1827)

  • Moin, moin Otto,
    das Torpedoboot hat mit der "Überarbeitung" in der Werft ordentlich gewonnen :thumbup:!


    Da hast du mich aber auf eine Idee gebracht :D ........selbiges Modell steht auch noch bei mir im Regal und muss auch in die Werft. Habe ich noch als Schüler mit 16 Jahren gebaut....auf der Unterseite steht Baubeginn:12.02.1974......und Fertigstellung: 26.02.1974. Mal sehen, was sich da so machen lässt....wäre etwas für "nebenbei".....und dringend erforderlich!


    Gruß von der Ostsee
    HaJo

  • Moin, moin Ulrich,


    gute Idee :thumbup: ! Ich werde wohl nur "Sandstrahlen"...sprich entstauben, fehlende Teile ergänzen und Masten (schon mehrfach geflickt und nicht mehr stabil) und Takelage nach altem Vorbild erneuern, ggf. auch die alten FuM-Geräte wieder verwenden....mal sehen....oder "schau`n wir `mal"......UV-Schutzlack...und ein bißchen Kosmetik......


    Gruß
    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Hallo Ulrich und HaJo!


    Das mit der Nachrüstung ist so eine Sache. Alles was man einfach entfernen kann und neu ergänzt ist kein Problem. Bewaffnung, Scheinwerfer, Radar, Masten und Takelage. Bei einer bedruckten Reling schaut es schon anders aus.


    Wie entfernen ohne die Basis zu zerstören. Bei meinem Torpedoboot T1 bis T12 ist der Versuch der Nachrüstung voll in die Hose gegangen. Also Neubau. Bei meinen übrigen WHV Modellen der ersten Generation werde ich nur Kleinigkeiten verbessern, (wenn ich überhaupt dazu Zeit habe), zB: Bordreling, Flak, Masten und Takelage. Und alles neu bauen nach dem heutigen Standard, wäre ist ein Fass ohne Boden.


    Grüße,


    Otto.

  • Hallo Hans-Joachim,
    eine der wichtigsten Regeln der Archäologen und Restaurateure von Kunstgegenständen lautet, möglichst alles so lassen wie es ist, nichts zerstören oder hinzufügen, was es nicht schon zum Zeitpunkt der Entstehung gegeben hat. Ich denke, das gilt auch für unsere alten Schätzchen.
    Ulrich

  • Hallo Otto
    ich bin genau deiner Meinung bezüglich dem "aufpeppen" . Aber sind wir mal ehrlich, diese alten Bögen, gebaut in unserer Jugend, haben heute doch einen gewissen Charm und entstanden aus dem damaligen Zeitgeist der alten Konstrukteure.....ich war noch persönlich bekannt mit Gerhardt Neubert.
    Heute sieht das alles ganz anders aus - man hat neue Techniken - PC und entsprechende Programme , wie Rhino Corel usw.. usw.


    Auch wir in unserem Verlag habe alle mal die alten Zossen gebaut , nur heute entspricht das nicht mehr dem Stand der Technik und so freuen wir uns auf Modelle wie die SMS Wiesbaden, dem Vorpostenboot und dann nächstes Jahr der Köln. Ihr werdet sehen zwischen den K-Kreuzern von 1956 von LI und einer Köln aus dem Verlag der Mannheimer stehen Welten ! Versprochen!
    Gruß Werner :cool:

  • Hallo Werner!


    Alles mit Maß und Ziel. Es ist eigentlich eine Restaurierung um das Modell zu erhalten, mehr als Flak und Relingteile gehen sowieso nicht. Die schon teilweise geknickten Kartonmasten und Rahen gehören dann halt auch erneuert. Das wesentliche und der Charm an den alten Wilhelmshavner Modellen bleibt aber immer erhalten. Der unterschied zu den heutigen Modellen ist natürlich gravierend, vor fünfzig Jahren war ich aber mit dem damaligen Angebot glücklich und zufrieden. Ohne Wilhelmshavner würde ich heute keine Kartonmodelle bauen. Nun freue ich mich auf die Mannheimer Köln.


    Grüße und einen schönen Feiertag,


    Otto.