Bau der Wilhelm Gustloff, 1:200, Szkutnik

  • Moin Moin,


    es ist trotz Hitze ein wenig weitergegangen.
    Ziel war es ja, die Gesamtkontur des Modells mal zu sehen - dazu fehlte noch das Brückendeck und das Peildeck.


    Hier das Resultat: Aufbau wie bei allen Decks: Deckplatte vorbereiten, unteren LC-Rahmen aufsetzen, Fenster, evtl. Türen aussticheln, Fixierung der Wände, Fenster hinterkleben, oberen LC-Rahmen einpassen (zur Stabilisierung und als Grundlage für das nächste Deck - hier das Peildeck.)


    Die Brücke kann man mit Inneneinrichtung oder geschlossen bauen.



    Wir sind ein wenig vom Bogen abgewichen: die drei Bilder an der Brückenrückwand gab es nach unserer Recherche nicht. Diese haben wir ersetzt durch Übernahme der technischen Einrichtung aus einem Bild (Quelle Gustloff Museum)



    Bildnachweis: Gustloff Museum, http://www.wilhelmgustloffmuseum.com


    Aber wie Sie sehen, sehen Sie nix - oder nur wenig davon



    Die Holzverkleidung haben wir mit einer stumpfen Nadel ein wenig nachgeritzt - macht das Ganze etwas plastischer.
    Der Überstand der Innen-Holz-Verkleidung (oberhalb der Tür) wird noch entfernt - Details sind grausam!


    … aber der Gesamteindruck geht so einigermaßen.



    … und jetzt geht es dann an die Details.


    Gruß


    Ulli und Peter

  • Moin,


    hier wieder mal eine kurze Statusmeldung, nichts Besonderes, daher nur per Bild:


    Backausrüstung mit Pollern und Winden-Kontrollern




    und da das Sonnen- und das Brückendeck so ohne Verkleidungen und Stützen so kahl aussahen, haben wir hier nachgerüstet.



    So sieht es doch schon ganz manierlich aus. Es fehlen aber allerlei Kleinigkeiten.




    Schönen Bastelsonntag wünschen


    Ulli und Peter

  • Sehr schönes Modellschiff soweit. Ich habe nur das Gustloff-Modell aus Papier im Maßstab 1: 250 gemacht, aber ich habe es nicht so schön bekommen, wie Sie es haben! Gute Arbeit!


    Very nice model ship so far. I only have done the 1:250 paper Gustloff model, but I have not gotten it as nice as you have yours! Great work!


    Eddie
    Wilhelm Gustloff Museum

  • Hey- wir werden aus fernen Landen (USA) und von Experten beobachtet!
    Da müssen wir uns ja noch mehr Mühe geben.


    Ich hoffe wir machen alles richtig und kommen dem Original sehr nahe.


    Da es leider nur schwarz-weiß Aufnahmen gibt, ist es mit der Farbauswahl (speziell Fensterrahmen und Türen) nicht so ganz eindeutig.


    Trotzdem - dank der vielen detaillierten Fotos und Beschreibungen in der Sammlung Deines Gustloff Museum in Hampton können wir eine Menge Fragen klären.
    Dir Eddi vielen Dank für Deine Arbeit und vor allem dass Du Deine Bilder und Infos auch der Allgemeinheit zur Verfügung stellst.


    Bei dieser Gelegenheit die Frage: Unser Bericht wird natürlich noch Interessanter, wenn wir ein paar Deiner Bilder zur Erklärung hier einsetzen könnten - immer natürlich mit dem Hinweis auf Deine Sammlung und Dein Museum.
    Wäre dies für Dich ok?


    Wir strengen uns an.


    Gruß
    Ulli und Peter

  • Hallo. Ja, Sie können alle Bilder verwenden, die Sie zum Erstellen Ihres Modells benötigen, und diese hier freigeben. Ich freue mich auf Ihr Endmodell!


    Hello. Yes, feel free to use all of the pictures you need to create your model and share them on here. I look forward to your end model!


    Eddie
    Wilhelm Gustloff Museum

  • Moin, Moin,


    es wird mal wieder Zeit für einen Statusbericht.


    zunächst aber vielen Dank an Eddie für die Genehmigung zur Verwendung seiner Bilder aus dem Gustloff Museum und an alle Baubegleiter für ihr Interesse.


    Unser Modell kann jetzt fahren und steuern … und ankern



    Die Passagiere können auf dem unteren Promenadendeck flanieren, ohne von Bord zu fallen.



    Die Außenwände mit ihren separat eingesetzten Fenstern und teilweise halb geöffneten Fensterscheiben haben viel Arbeit gemacht - aber ein Vergleich mit dem Original zeigt eine gewisse Ähnlichkeit.
    Wir denken, es ist einigermaßen gelungen, diese Partien nachzubilden.


    (Bildnachweis Gustloff Museum)



    Zur Bauweise gibt es nicht viel zu sagen: Sticheln, Sticheln und nochmals Sticheln. Die dunklen Fenstereinsätze sind Laserteile Marke Eigenbau - im Bogen so (noch nicht) enthalten


    Hier nochmals ein Gesamtbild des Modells.



    Grüße
    Ulli und Peter

  • Moin, moin Ulli u. Peter


    alles bestens :thumbup:.......aber..... m.E. sind die Anker einen Ticken zu groß und wollen nicht so recht in die jeweilige Ankertasche passen. Die Auswertung von Fotos ergibt, dass die Breite der Anker von Flunkenspitze zu Flunkenspitze eine Idee kleiner sein muss, als die schräg nach achtern abfallende obere Grenzlinie (Knick) der Ankertasche zur Bordwand darüber. Die Anker kann man aber durch entsprechende Scalierung gut verkleinern.


    Gruß von der Ostsee
    HaJo

  • Mist - ertappt.
    Man soll halt Experten nicht unterschätzen.


    Einer der Anker aus dem Bogen ist uns misslungen. Kopie....


    Um drei gleiche zu bekommen, haben wir die Anker der Cap Arcona auf 1:200 skaliert.
    Aber die hatte wohl etwas größere Anker.


    Wird korrigiert - deine Größenangabe werden wir zugrunde legen.


    Gruß

  • Hallo zusammen,


    endlich haben wir Zeit, unseren Baubericht weiter zu schreiben.

    Wir haben das Modell in 1:250 jetzt komplett noch einmal gebaut, nachdem wir von Skutnik einen kompletten Bausatz inkl. Spantengerüst bekommen haben. Wieder einmal all die Fenster und Bullaugen ausschneiden und verglasen ;(.

    Auch beim kleinen Modell mussten wir eine kleine Änderungen am Bug vornehmen, um die "dicken Backen" zu vermeiden. Biegen in zwei Richtungen ist in jedem Maßstab für Papier nicht ganz einfach zu ertragen. Auf Höhe des grünen Streifens haben wir einen Entlastungsschnitt gesetzt.
    Jetzt endlich in der dritten Variante gefällt uns beiden der Rumpf und es geht auch bei diesem Modell weiter.

    Beim großen Modell hat Peter alle Decks aufgebracht. Jetzt müssen die Reling, die Sonnensegelstützen und die Davids gebaut - vor allem aber konstruiert und gebogen werden.
    Diese Teile sind großteils nur als Schablonenelemente vorhanden.
    Auch die Rettungsboote müssen "umgekrempelt" gebaut werden (Innenseite nach außen) . Sie sind mit Beplankung als Holzboote konstruiert. Es waren aber Stahlboote - außen und innen glatt.

    Viel Arbeit also auf allen Baustellen - zu den Details berichten wir später mehr.





    Wir wünschen allen eine intensive Bastelzeit - ohne Virusbefall - bzw. wenn, dann nur den Virus Cartonicus.

    Bis dann Ulli.