Frachtmotorschiff Iserlohn / Passat-Verlag / 1:250

  • Hallo liebe Freunde,


    heute Abend war es nun soweit, der Startschuss für mein neues Projekt ist gefallen! :)
    Die Wahl fiel auf die Iserlohn, in erster Linie, weil meinem Hafen ein Frachtschiff zum be- und entladen fehlt, sonst wäre das Dio relativ eindiensional.
    Die Frage ist: ist das Schiff dazu da, um dem Hafen Staffage zu geben - oder eigentlich umgekehrt? Eine fast philosophische Fragestellung... ;)


    Der Bogen wurde von Lars Wahl konstruiert und wird durch den Passat-Verlag gedruckt und vertrieben. Helmut hat seinerzeit einen Baubericht zu diesem Modell verfasst und wird mir als Nachschlagewerk dienen, wenn es irgendwo klemmen sollte. KLICK


    Die Bedienungsanleitung ist wie bei Passat üblich in Text/Tabellenform gehalten mit einigen ergänzenden Skizzen.
    Ich werde bei diesem Bau den entsprechenden Ätzsatz verwenden.



    Hier noch einige technische Daten des Originals:


    Länge: 120,90m
    Breite: 14,46m
    Verdrängung: 6825tdw
    Höchstgeschwindigkeit: 14kn
    Passagiere: 11
    Besatzung: 41-43
    Stapellauf: 1958
    abgewrackt: 1983

  • Den heutigen Auftakt bildete das Vorbereiten des Spantengerüst, also das Verdreifachen der Bodenplatte und das Verdoppeln der Längs- und Querspanten, so, wie es die Anleitung vorsieht. Die Bodenplatte wird verdreifacht, um auch ohne Klebelaschen genug Anschlagsfläche zur Befestigung der Bordwände zu erhalten und auch, um eine glattere Klebekante zu erhalten.


    Die Bodenplatte wird eigentlich aus zwei Teilen zusammengesetzt, da sie aber ohnehin verdreifach wird, habe ich durch Überlappung der einzelnen Schichten ein Teil daraus gemacht.




    Nun muss das Ganze sauber trocknen, Dank einer Dienstreise bis Mittwoch haben die Teile nun ausgiebig Zeit dafür.




    Bis denne, liebe Grüße
    Peter

  • Die Frage ist: ist das Schiff dazu da, um dem Hafen Staffage zu geben - oder eigentlich umgekehrt?


    Ob Henne oder Ei: Die Iserlohn wird in jedem Fall und mit Deinen Baukünsten eine tolle Bereicherung der tollen Atmosphäre Deines Hafens - Viel Erfolg!

    Viele Grüße Nils


    "Alles, was gigantische Formen annimmt, kann imponieren - auch die Dummheit." (Erich Kästner)

  • Hallo Peter,


    viel Spaß beim Bau der Iserlohn, eine gute Wahl. Und zum Hafendiorama immer gut passend.


    Liebe Grüße
    Robi

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.

  • Moin, moin Peter,


    klasse :thumbup: - diese Motorschiffe kenne ich noch gut aus meinen Kindertagen - kamen ständig die Weser rauf und runter. Damals habe ich dann die SOLINGEN vom Lehrmittelinstitut gebaut, die war aber eher eine Halbschwester der ISERLOHN.


    Gruß von der stürmischen und regnerischen Ostsee
    HaJo

  • Hallo,
    und der heutige Bogen zeigt, wie weit die Modellkonstruktionen von Damlös bis heute entwickelt wurden. Nicht mehr "Schiffchen bauen" sondern heute Schiffe als Modelle bauen.
    Ulrich

  • Moin Peter,


    juchu, es geht los :)
    Ich freue mich sehr, dass Du die "Iserlohn" angehst und bin gespannt auf Deine Erfahrungen.
    Das Konstruieren dieses Modells hat jedenfalls viel Spaß gemacht und vom Passat-Verlag hatte ich stets sehr hilfreiche Tipps und Anregungen bekommen. Das erleichterte Vieles.
    Bei Fragen melde Dich einfach.


    Viel Spaß (und lass Dir die Dienstreise nicht zu lang werden :D ).


    Lieben Gruß


    Lars

  • Hallihallo,


    wow, das nenne ich mal ein breites Echo! :thumbsup::thumbsup:


    Unterfeuer: ich danke Dir, mal sehen, wie ich sie hinbekomme.
    @Robert: Ja Robi, da finde ich auch, ein richtiger Klassiker, würde ich sagen.
    @HaJo: Die Solingen-Klasse war wohl eine Vorgängerversion, wenn ich das so richtig gelesen habe, ähnlich, aber ein gutes Stück kleiner und leichter.
    modellschiff: In der tat liegt zwischen Modellen von vor 30 Jahren und heute ein meilenweiter Unterschied. Habe den Bogen der Santa Teresa und der Santa Ines mal nebeneinander gelegt - Welten!
    Lars: Danke, werde mich auf jeden Fall melden, wenn es mal klemmt, wovon ich erstmal nicht ausgehe. Schön, dass Du dabei bist!


    Sodele, am Donnerstag konnte ich Ende der Dienstreise die Bodenplatte und die Spanten soweit ausschneiden und zur Montage vorbereiten.
    Habe mit der Montage der Bugsektion begonnen, wobei ich allerdings mit Gewichten arbeiten muss, da ich die Bodenplatte nicht ganz plan hinbekommen habe. :huh:
    Wird sich hoffentlich durch Druck in die Form zwingen lassen, die sie haben soll.



    Da ich Montag/Dienstag wieder unterwegs bin, geht es also frühestens am Dienstag weiter, wünsche rundum einen schönen Sonntag.


    Liebe Grüße
    Peter

  • Hallo Peter,


    eine verzogene Bodenplatte wäre ärgerlich. Wenn nichts mehr hilft, würde ich mit Wasserdampf und Druck experimentieren.


    Ich drücke Dir jedenfalls die Daumen.


    Viele Grüße
    Josef

  • Moin Peter,


    hattest Du die 3fache Grundplatte ordentlich beschwert, während Du auf Dienstreise warst? Konnte ich jetzt auf den Fotos vom 22.10. nicht erkennen.
    Das wäre ein Grund, warum sie nicht ganz plan ist. Was sich aber, so wie Du es jetzt zeigst, wahrscheinlich noch richten lässt.


    Drücke die Daumen :thumbsup:


    Lieben Gruß


    Lars

  • Hallo Lars,


    ja sicher. Wie immer unter bester Literatur verstaut. Als ich diese wegnahm, wölbte sie sich entgegen sozusagen. Ich denke, das wird sich mittels des Spantengerüsts und etwaiger Bristolverstärkungen noch korrigieren lassen. Da mache ich mir noch keine Sorgen. Doof wäre nur, wenn nicht - aber eins nach dem Anderen. :)


    Liebe Grüße
    Peter

  • Schönen guten Abend Freunde,


    heute Abend habe ich das Spantengerüst der Iserlohn vervollständigt, dass heißt die noch fehlenden Längs- und Querspanten und Stringer wurden entsprechend eingebaut.
    Die Lagerung unter massivem Druck seit letzter Woche hat dem Gerüst gutgetan, ich bin zuversichtlich, das der Rumpf sauber und gerade gelingt.


    Hier der heutige Stand:



    Insgesamt ist Lars' Konstruktion sehr passgenau, ein Vergnügen daran zu arbeiten. :)


    Liebe Grüße
    Peter

  • Moin Peter,


    dat wird wat! Freue mich, dass es geklappt hat.


    Liebe Grüße
    Robi

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.

  • Moin Peter,


    das freut mich, dass Du das mit der Grundplatte lösen konntest :thumbup:
    Und schön, wenn auch sonst alles passt :)


    Viel Spaß weiterhin, ich schaue gern zu!


    Lieben Gruß


    Lars

  • Guten Abend Freunde,


    @Robert: freut mich, dass es Dich freut. :) Mich auch, nicht auszudenken einen Bau in der Frühphase abbrechen zu müssen...
    @Jochen: vielen Dank, wünsche Dir viel Spaß in Dänemark.
    Lars: schön, dass Du weiterhin dabei bist. :)


    Heute Abend habe ich zunächst die Masthülsen gesetzt und anschließend die Frachtlukenwände in einem hellgrauen Farbton mit Tonkarton besetzt.




    danach erfolgte die Montage des Hauptdecks und des Poopdecks. Auch hier hervorragende Paßgenauigkeit, wenn dann bis maximal im Halbmillimeterbereich, die ich durchaus auf meine Kappe nehme. Blöderweise habe ich offenbar beim Verdoppeln eines Hauptdeckteils etwas zu "naß" verklebt, sodass sich der Kleber durchgedrückt hat. Werde das nachher mit Frachtstücken kaschieren, aber dennoch ärgerlich...




    Wünsche ein schönes Wochenende. :cool:


    Liebe Grüße
    Peter

  • Moin Peter,


    ich nehme an, dass du zum Verdoppeln die Flinke Flasche verwendest.
    Ich habe damit negative Erfahrungen gemacht. Er löst Toner von Kopien an und schlägt durch.
    Auf der Flasche steht aus gutem Grunde "Nicht für Fotos". Selbst durch Postkarten schlägt der Kleber durch.
    Ich habe ihn deswegen vollständig aus meiner Bastelumgebung verbannt und verwende fast ausschließlich Tesa Alleskleber,
    der sich zudem bedarfsweise mit Aceton verdünnen lässt.


    Beste Grüße und weiterhin viel Erfolg mit diesem tollen Modell!


    Manfred

  • Moin Peter und Manfred,


    ich habe mit der Flinken Flasche eigentlich (auch beim Verdoppeln von Bauteilen) gute Erfahrungen gemacht.
    Wenn es aber um große Flächen geht, lege ich die verdoppelten Teile auf die Rückseite und fahre mehrmals mit dem Handballen über die Fläche. Dabei kann seitlich etwas Klebstoff hervor quellen, aber wichtig ist ja, dass das Bauteil selbst nicht überschüssigen Klebstoff "aufsaugt". Dem kann man so gut vorbeugen. Erst danach beschwere ich alles mit schwergewichtiger Literatur (o. Ä. :D )


    Tesa Alleskleber habe ich noch nicht verwendet, vielleicht teste ich das mal aus, danke für den Tipp, Manfred :)


    So macht halt jeder seine Erfahrungen... ;)


    Viel Spaß weiterhin, Peter!


    Lieben Gruß


    Lars

  • Schönen guten Abend Freunde,


    Manfred: kann mir eigentlich nicht erklären, was genau schiefgelaufen ist. Habe ja nicht zum ersten Mal mit Uhu verdoppelt, einen Durchschlag hatte ich bisher noch nie. Aber offensichtlich hats dazu gereicht. Die folgenden Decks habe ich bereits auch schon verdoppelt, diesmal ohne Probleme. Muss wohl einfach zu nass gewesen sein, ohne, dass ich es bemerkt habe. Tesa Alleskleber habe ich noch nie verwendet - käme mal auf einen Versuch an, danke für den Tipp. :)


    Lars: Spaß habe ich in jedem Fall, vielen Dank für die klasse Konstruktion, die denselben mit sich bringt. Wenn ich auch leider nicht die Zeit hatte , die ich gerne hätte...


    Aber immerhin ging vergangene Woche am Donnerstag zumindest ein wenig. Ich habe das Backdeck mitsamt der Aufbauwand und den Aufbau auf dem Poopdeck montiert.





    Hoffe kommende Woche zumindest drei Bauabende zu haben, da müsste dann schon etwas mehr als Wochenergebnis zu erzielen sein.



    Bis denne :)


    Liebe Grüße
    Peter

  • Moin Peter,


    freut mich, das Du den durchgeschlagenen Kleber nicht zu schwer nimmst, Dein Bau sieht ja ansonsten klasse aus!


    Was ich mich beim Backdeck gefragt habe: In welcher Farbe färbt man eigentlich die Oberkante beim Übergang zum Deck (Bild drei)? In der Farbe des Decks oder lässt man sie wie Du es gemacht hast weiß bzw. färbt sie in der Farbe der Aufbauwand darunter? Ich habe mich das schon bei mehreren Modellen gefragt. Wenn noch eine Reling darauf kommt, wie ich vermute, ist es ja nicht wichtig. Aber generell: Wie hast Du das entschieden?

    Viele Grüße Nils


    "Alles, was gigantische Formen annimmt, kann imponieren - auch die Dummheit." (Erich Kästner)

  • Moin Peter,


    dass Du den Fleck belassen willst und damit ein mit Feuchtigkeit beschlagenes Deck darstellen willst, finde ich eine gute Lösung. Viele Modelle, auch in Museen, sind sauber gebaut und wirken dabei recht leblos. Das finde ich schade ... Ein Fleckchen da, ein offenes Schott dort, vielleicht auch eine halb geöffnete Kiste irgendwo an Deck und schon kommmt Leben auf. :)


    Weiter so! :thumbsup:


    Gruß
    Josef

  • Hallo und schönen guten Abend Freunde,


    Achtknoten: so wirklich viele Alternativen habe ich nicht, da ich diesen Bogen nicht gescannt habe demnach auch keinen weiteren Ausdruck drüberleimen kann. Sehe ich aber relativ entspannt, da sich diese Stellen mit Ladegut gut werden kaschieren lassen. Was die Sterilität von Modellen angeht, so sehe ich das ähnlich, es sollte halt dann absichtlich gealtert sein, was ich bisher aber noch nicht gemacht habe.


    Diese Woche war leider wieder nur ein Bauabend drin, ganz entgegen meiner Erwartungen, aber besser als nix. Es kamen die Bordwände dran, genauer gesagt die vorderen beiden Teile. Die Bugsektion muss ordentlich vorgerundet werden und besteht aus je zwei Teilen. ich habe diese mittels dünnem schwarzem Tonkarton miteinander verbunden. Der Bogen sieht dazu entsprechende Ausdrucke auf 80gr Papier vor, diese habe ich nicht verwendet, weil ich die schöne Anleitung nicht zerschnippeln wollte. ;)
    Innen kommt noch jeweils eine Verkleidung ans Schanzkleid und los gings mit der Montage.



    Der Deckssprung zum Backdeck zeigt genau den Ansatz, die Kante der beiden Hauptdecksteile fluchtet ebenfalls genau. Das Ganze ist soweit zufriedenstellend gelungen, ein etwas 2/3mm Spalt in der oberen Bugsektion ist sichtbar, wird aber untern Hamburg-Bugwappen verschwinden. Nächste Woche dann die Heckpartie und dann gehts nach Montage des Bugschanzkleids und der gesammelten Schanzkleidstützen nach oben . :)



    WÜnsche ein schönes Wochenende, lasst es Euch gutgehen. :thumbup:


    Liebe Grüße
    Peter

  • Moin Peter,


    das sieht doch schon richtig gut aus; ich bin gespannt auf den geschlossenen Rumpf :thumbup:


    Drücke die Daumen (der Rumpf ist ja meist das "A" und "O" beim Bau) :thumbsup:


    Lieben Gruß


    Lars

  • Moin Peter,


    ich kann mich Lars nur anschließen: Das sieht doch bisher prima aus :thumbup: weiter so!

    Viele Grüße Nils


    "Alles, was gigantische Formen annimmt, kann imponieren - auch die Dummheit." (Erich Kästner)

  • Hallo liebe Freunde,


    vielen herzlichen Dank für die vielen hochgestreckten Daumen! :thumbsup:


    Lars: ich danke Dir - wollen mal sehen... ;)
    Unterfeuer: auch Dir vielen Dank!


    Die hinteren Bordwände waren gestern und heute an der Reihe. Das Vor-Formen war die gestrige Aufgabe, heute fand die Montage statt.
    Habe mich dazu entschieden die beiden Teile am Heck miteinander zu verbinden und dann am Spantengerüst zu befestigen.




    Im Grunde bestimmt machbar, im Nachhinein wäre es wohl pfiffiger gewesen, die Teile getrennt anzubringen, da an der Wasserlinie eine Beule an Steuerbord entstanden ist , die bei genauerem Hinsehen recht unansehnlich ist. :huh:




    Na ja, ne 2 minus würde ich sagen. Wäre schade den Bau zu beenden, werde das Ganze kaschieren und weiterbauen.



    Liebe Grüße
    Peter

  • Hallo Peter,


    auf den Bildern seh ich keine Beule... :whistling:


    Übrigens bin ich kein Freund der "Sockenmethode". Ich hab schon Schwierigkeiten, meine Socken gerade überzuziehen, ohne nachjustieren zu müssen. Und dann erst eine Bordwand...


    Nee nee, die gute alte Methode "Stück für Stück" ist mir da lieber!


    Und noch was:
    Auf jeden Fall weiterbauen!!
    Sieht klasse aus!

    Bis die Tage...


    Helmut



    "Dem Angriff auf die Menschlichkeit folgt der Angriff auf den Menschen!"

    (Claudia Roth)



    Fertig: CAP SAN DIEGO (roko)

  • Moin zusammen,


    stimmt, ich sehe auch keine Beule. Das liegt aber wohl daran, dass die Wasserlinie auf allen Bildern ein wenig im Schatten liegen... ^^


    Was die Methode der Bordwandmontage anbelangt, da habe ich mit beiden Methoden schon sehr gute Erfolge erzielt. Anpassen und ggf. nachjustieren muss man eigentlich immer...


    Richtig, Helmut hat es schon gesagt: Weiterbauen!


    Weiterhin viel Spaß und Erfolg wünscht
    Fiete

  • Übrigens bin ich kein Freund der "Sockenmethode". Ich hab schon Schwierigkeiten, meine Socken gerade überzuziehen, ohne nachjustieren zu müssen. Und dann erst eine Bordwand...


    Nee nee, die gute alte Methode "Stück für Stück" ist mir da lieber!


    Dem muss ich absolut zustimmen. So geht es mir auch. Aber jeder soll es so machen, wie es für sich bezogen am besten geht.
    Ansonsten finde ich das Ergebnis auch gut und sehe nichts, was einen Baustopp rechtfertigt.
    Gruß aus Flensburg
    Jochen

  • Moin Peter,


    ich sehe auf den Fotos auch keine Beule (liegt ja wohl im Schatten). Ich hatte bei der Konstruktion beide Varianten probiert ("Socken-Methode" und "erst eine Seite, dann die andere"). Es sollten beide funktionieren.
    Für den finalen Bogen wurde letztere Methode gewählt, so sieht es auch die Anleitung vor. Daher würde mich schon interessieren, ob "die Beule" mit der Konstruktion zusammenhängt oder ob es ein kleines Unglück beim Zusammenbau war? Kann ja immer mal vorkommen...


    Letztlich finde ich, dass der Rumpf sehr gut geworden ist; auf keinen Fall ein Grund, den Bau abzubrechen!!!


    Viel Spaß bei allem Weiteren ;)


    Lieben Gruß


    Lars

  • Moin!
    Ich oute mich mal als Anhänger der Socken-Methode! Vor allem bei Rümpfen mit 'nem platten Heck funktioniert das prima.
    Man sollte jedoch im Zweifelsfall darauf verzichten, den Wasserpaß mit Gewalt an die Grundplatte zu zwingen.
    BTW ich kann keine Beule sehen, also entweder anders photographieren oder Schluß mit Jammern und weiterbauen. :D
    Gruß
    Eberhard

    Ist das Schalke, oder kann das weg?


    In der Werft: Kombifrachter Schwan (HMV/Piet/1. Auflage), Kanonenboot Panther (HMV/Wiekowski/1. Auflage), SdKfz 222 (GPM), KNM Thor Heyerdahl (ecardmodels.com), V1102 Lützow (Mannheimer Modellbaubogen), Räumboot R49 (GK-Verlag)

    Edited once, last by Eberhard H. ().

  • Schönen guten Morgen,


    ich danke Euch ganz herzlich für die freundlichen Kommentare. :)
    @Helmut: der Vorteil der Sockenmethode liegt darin, dass die Kante zwischen den beiden Hälften potentiell sauberer werden kann, was gleichzeitig der Nachteil ist, dass die Form dann 1000%ig stimmen muss und nicht mehr groß nachgearbeitet werden kann. Habe beides schon verwendet und auch mit vernünftigen Ergebnissen. Gut, diesmal hats nicht so ganz zu meiner Zufriedenheit geklappt, der nächste Frachter oder das Schiff mit einer etwas komplexeren Rumpfform wird dann anders probiert.
    Schön, dass Du dabei bist! :)


    Fiete: vielen Dank für den Zuspruch. Zugegebenermaßen sind die Bilder nur halb aussagekräftig, was die Beule angeht - Details siehe unten.


    @Jochen: auch Dir vielen Dank!


    Lars: ich würde die beule nicht auf die Konstruktion schieben - auf der anderen Seite hats schließlich auch ohne Beule geklappt. Es wird sich für meine Augen nicht sichtbar irgendwo eine Spannung in den vormontierten Bordwänden ergeben haben, die dann dazu führte.


    Eberhard: das Detailbild kommt gleich - werde nicht abbrechen, dann steht das gute Stück eben mit dieser Seite an der Pier, den Rest kann man sich ja durchaus anschauen ohne Augenkrebs zu bekommen. ;)


    Hier die Beule des Anstoßes:



    mag sein, dass die nicht wirklich auffällt, mich nervt sowas halt, bisher hat's auch ohne geklappt.


    Der nächste Schritt diese Woche war die Montage des Bugschanzkleids und der zugehörigen Schanzkleidstützen,



    der Aufbauwand zum Poopdeck,



    und die gesammelten Schanzkleidstützen entlang der Bordwand. Dieser Anblick stimmte mich dann doch wieder halbwegs versöhnlich.




    Das wars bis auf weiteres erstmal wieder, mein Arbeitgeber braucht mich die kommenden Wochen wieder an anderer Stelle, insofern erstmal eine kleine Besinnungspause.


    Liebe Grüße
    Peter

  • Ich würde auch die Bordwand von der Grundplatte lösen, die Grundplatte im Bereich der Beule zurückschneiden und die Bordwand im Bereich der Beule von innen hinterkleben (verdoppeln).

  • Moin Pitje!
    Danke für die Aufnahme.
    Sie bestätigt meine These, die Bordwand im Zweifelsfall nicht an der Bodenplatte zu befestigen. Die Bordwand selber hatte ja ein schön glatte Form, die Hecknaht scheint auch gepasst zu haben. Also egal, ob das dann noch der korrekten Wasserlinie entspricht. Wahrscheinlich war die Differenz kleiner als ein Millimeter und erst durch das Ziehen zur Grundplatte (sprich Bogenlänge der Grundplatte in diesem Bereich kleiner als die Unterkante der Bordwand = Knautsch) ergab sich das Problem.
    Ich würde nicht versuchen, das jetzt noch zu korrigieren. Entweder kommt die Seite an die Pier oder ein Festmacherboot (Passat-Verlag!) davor. Es gab auch mal eine HMV-Club-Beilage mit einem Ponton und ein paar Jungs beim Pönen, genau für diese Zwecke!
    Gruß
    Eberhard

    Ist das Schalke, oder kann das weg?


    In der Werft: Kombifrachter Schwan (HMV/Piet/1. Auflage), Kanonenboot Panther (HMV/Wiekowski/1. Auflage), SdKfz 222 (GPM), KNM Thor Heyerdahl (ecardmodels.com), V1102 Lützow (Mannheimer Modellbaubogen), Räumboot R49 (GK-Verlag)

  • Schönen guten Abend Freunde,


    entgegen meiner Annahme erstmal 10 Tage Baupause zu haben, hatte ich heute Abend noch Gelegenheit mich um die oben gezeigte Beule zu kümmern.


    @Jochen: yes, danke für den Tipp, so habe ich mich dem Problem angenähert. :thumbup:
    Konpass: auch Dir herzlichen Dank, es ging allerdings ohne wegschneiden, habe stattdessen aufgepolstert, sozusagen.
    Eberhard: habe die Beule nicht belassen, auch mit entsprechender Tarnung würde ich mich drüber ärgern, also ran an den Speck...


    Die Korrektur an sich habe ich zunächst durch vorsichtiges Abstrennen entlang des Wasserpasses eingeleitet und dann mittels Zahnstochern die Beulen rausgedrückt. Die entstandenen Lücke wurde mittels rotem Tonkarton in mehreren schichten ausgefüllt. Das Ganze hat Erfolg gehabt, wie auf dem Bild ersichtlich wird. Was für ein gutes Gefühl. :) Wäre echt zu doof gewesen so weiterzubauen.



    Danach folgte noch die Montage der nach hinten versetzten Schanzkleider in die Lücken.



    Das wars nun erstmal, bin dann einige Tage unterwegs.


    Liebe Grüße
    Peter

  • Das Ganze hat Erfolg gehabt


    Absolut, die Reparatur ist Dir sehr gut gelungen und der Rumpf macht insgesamt einen tollen Eindruck :thumbup:

    Viele Grüße Nils


    "Alles, was gigantische Formen annimmt, kann imponieren - auch die Dummheit." (Erich Kästner)