[FERTIG]Feuerschiff FEHMARNBELT, KvJ, 1:250, Bilder vom Baufortschritt

  • Moin zusammen,


    am Ende des Bauberichtes der STOLPMÜNDE schrieb ich: „…Und damit könnte der Bericht jetzt in die Schublade „Fertige“ verschoben werden. Und ich mich eigentlich der im ersten Beitrag erwähnten XXX widmen, wäre mir da nicht etwas anderes über den Weg gelaufen…“ Nun, dann lüften wir doch mal das Geheimnis…


    Während meiner Zeit auf der STETTIN lernte ich dort einen Maschinisten kennen, der nicht nur Schiffsingenieur, sondern auch noch Lübecker war. Und wie so viele aus der „Traditionsschiffsszene“, tanzte auch er auf mehreren Hochzeiten: Als Lübecker war er nicht nur dem damals noch in Lübeck beheimateten Eisbrecher verbunden, sondern auch dem Feuerschiff FEHMARNBELT, das am 06. Dezember 1984 dem gemeinnützigen Verein „Feuerschiff für Lübeck“ e.V. übereignet worden war. Er gehörte dort als Chief zu den „Personen der ersten Stunde“ und hat so ganz sicher erheblich mit zum Erhalt des Schiffes beigetragen. Natürlich haben wir ihn - so lange er noch aktiv war - das eine oder andere Mal an Bord besucht; aus Altersgründen hat er sich inzwischen aus der aktiven Mitarbeit zurückgezogen. Das vorweg als kurze Erläuterung, warum auch zu diesem Schiff eine besondere Verbindung besteht.


    Das Feuerschiff wurde 1906 bis 1908 in Brake als Feuerschiff AUSSENEIDER gebaut. Nach seiner Indienststellung hat das als Dreimastschoner mit Notbesegelung gebaute Schiff - abgesehen von einigen Unterbrechungen - bis 1944 seinen Dienst auf dieser Position vor der Mündung der Eider in die Nordsee versehen.


    1931 wurde ein Dieselmotor mit einer Leistung von 300 PS eingebaut, mit dem das Schiff eine Geschwindigkeit von rd. 9 kn erreicht. Außerdem wurde ein erstes Deckshaus eingebaut.


    Nach dem 2. Weltkrieg diente das Schiff bis 1948 zunächst als Wachschiff am Minenzwangsweg P 11 – P 15, danach bis 1953 als Ersatzfeuerschiff für die Position Amrumbank. In 1954 und 1956 wurden verschiedene Aus- und Umbauten getätigt. So wurden die Masten entfernt und der heutige Laternenträger sowie das Ruderhaus eingebaut.


    Von 1956 bis 1965 war es als Reserve auf den Positionen Flensburg, Kiel und Fehmarnbelt eingesetzt und von 1965 bis 1984 schließlich unter seinem heutigen Namen „hauptamtlich“ auf Position im Fehmarnbelt. Die Position war dabei 54°36‘ N, 11°09’E. Die Versorgung des Feuerschiffes auf seiner Position sowie den Besatzungswechsel übernahm von Kiel aus der Tonnenleger BUSSARD. Und wieder schließt sich ein Kreis…


    Der Liegeplatz des Traditionsschiffes „Feuerschiff FEHMARNBELT“ war zunächst der Holstenhafen in Lübeck bei der MuK; der war insofern etwas ungünstig, weil zum Aus- und Einlaufen jedesmal die Fußgängerbrücke zwischen MuK und der Beckergrube entfernt werden musste, was naturgemäß jedes Mal mit einigem Aufwand verbunden war. Seit 2018 hat das Schiff einen neuen Liegeplatz im Lübecker Hansahafen auf der Untertrave zwischen den Schuppen 6 und 9 vor der wunderschönen Altstadtkulisse Lübecks.


    Die FEHMARNBELT ist ein fahrendes Museumsschiff, genau wie unsere BUSSARD, und insofern läuft man sich bei maritimen Veranstaltungen hier „anne Küste“ immer wieder über den Weg, insbesondere natürlich beim alle zwei Jahre stattfindenden Dampf-Rundum in Flensburg.


    Ich denke, es ist verständlich, dass ich mich bei dieser Vorgeschichte gefreut habe, dass Andreas dieses Schiff als Modell in seinem Verlag herausgebracht hat. Weil ich von der BUGSIER 18 her die Qualität seiner Bögen kenne, bin ich guten Mutes, dass hier wieder ein kleines Schmuckstück (soweit es meine überschaubaren Fähigkeiten zulassen…) entstehen wird.


    Zum Start eine Aufnahme, die ich an der Überseebrücke in Hamburg im Jahre 2008 geschossen habe. Dann ein Blick auf die (noch freie) „Helling“, das 5-Mark-Stück liegt schon bereit, Arne…


    Ich denke, dass es am Montag schon die ersten Bilder vom werdenden Modell gibt.


    In diesem Sinne ein schönes (erfolgreiches) Wochenende


    Fiete

  • Moin Fiete;


    einer Tradition mit der man aufgewachsen ist ....


    Ich wünsch Dir viel Erfolg bei dem Feuerschiff " FEHMARNBELT ".


    Vor ein paar Tagen ist mir der Generalplan von Feuerschiff " AMRUMBANK " über den Weg gelaufen.


    So nun geht es gleich nach Oslo.


    Viele Grüße
    Arne

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Moin Fiete,
    na, da melde ich mich denn mal als Betrachter an. Die Bilder, die ich bisher vom bereits gebauten Modell gesehen habe, lassen die Freude auf den Baubericht nur noch größer werden. Werde mir den Bogen wohl auch noch zulegen, auch wenn ich es im 100-er vom DSM bereits im Fundus habe. Aber kein Vergleich zum KvJ-Bogen. Wirst Du versuchen, die Fehmarnbelt allein vom Bogen zu fertigen oder wirst Du auch den Ätzsatz mit nutzen ?
    Guten Start wünscht
    Günter

    Auf der Werft: Fregatte Baden-Württemberg


    Meine letzten Modelle:

    Z 51 der KM; Sven Johannsen, U-Boot W. Bauer; Fregatte Lübeck; Landungsunterstützungsboot Natter; Nordstjernen;
    HANSEATIC; U 2540; Vorpostenboot V 1102; BuPo Bayreuth; S.M.S. Frankfurt; Munitionstransporter Westerwald; FD Nürnberg

  • Moin Fiete;


    Takk for ønskene, og det var en fullstendig suksess!


    Med vennlig hilsen
    Arne

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Moin Fiete,


    Quote

    Ich denke, dass es am Montag schon die ersten Bilder vom werdenden Modell gibt.


    Das denke ich auch :D


    Schön, dass Du das Modell angehst, ich freue mich auf den Bericht und die Fotos :thumbsup:


    Viel Spaß und hab einen schönen Wochenstart ;)


    Lieben Gruß


    Lars

  • Moin zusammen,


    freut mich, Arne, dass Du einen schönen Oslo-Trip hattest. Es erstaunt mich immer wieder, wie viele doch der skandinavischen Sprachen mächtig sind. Vielleicht sollte ich den Baubericht über das nächste norwegische Lotsenboot auf Norwegisch schreiben... :D


    Da kann ich Dir zu der Investition nur gratulieren, Jochen ;)


    Doch, der Ätzsatz ist ein absolutes "Muss", Günter. Ich habe es zwar geschafft, bei der NOK-Fähre die Scheibenwischer aus Karton zu schnitzen, aber das war doch etwas mühsam. Die Platinen von KvJ enthalten nur die wirklich erforderlichen Teile wie Relings, Niedergänge usw., also sollte man sich die ruhig gönnen. Du wirst schon bei den Bordwänden sehen, dass man an den Ätzteilen nicht vorbei kommt... ;)


    Danke, Lars, Spaß hatte ich und bislang ist der Wochenstart auch gelungen...


    Tja, also, zur FEHMARNBELT... So ein Spantengerüst ist ja eher unspektakulär. Andreas hat bei den Klebelaschen des Oberdecks graue Felder vorgesehen, die man wegschneiden kann, wenn man denn die Absicht hat, die Bulleyes in den Borwänden auszuschneiden. Eine pfiffige Lösung, wie ich finde. Das Deck hat eine dezente Balkenbucht, also sollte man es während der Trocknungsphase ein wenig beschweren. Zu was Clubhefte doch gut sein können...

  • Unter der Back werden noch ein paar Wände eingebaut, der Reserveanker und ein Feuerlöscher finden schon mal ihren Platz, auf dem Deck werden noch ein paar Klebekanten montiert und dann kann alles dezent belastet in aller Ruhe durchtrocknen.


    Als nächstes sind die Bordwände an der Reihe, aber wohl nicht vor Dienstag, heute Abend ist "Garten" angesagt...


    Beste Grüße und einen guten Start in die Woche


    Fiete

  • Moin, moin Fiete,


    deine Werft-Grandis haben ja schon mächtig rein gehauen :thumbup: - ja, die Aussparungen an den Klebelaschen für die Bulleyes hatte ich auch gleich entdeckt.....dezenter Hinweis hierzu ist ja im Bogen vorhanden!


    Gruß
    HaJo

  • Danke, Jochen und HaJo.


    Wobei, sooo doll sieht es ja nun wirklich noch nicht aus. Wenn erstmal die Bordwände dran sind, dann schon eher; nicht nur der roten Farbe wegen...


    Dabei fällt mir folgende Begebenheit ein: In der zweiten Hälfte der 80er Jahre berichteten die "Lübecker Nachrichten", dass sozusagen über Nacht irgendwelche unbekannten Personen das Feuerschiff mit einer schwarz-rot-goldenen "Ganzkörperbemalung" versehen hätten. Dazu gab es ein großformatiges Farbfoto auf der ersten Seite, auf der man Bordwand in den Nationalfarben sehen konnte. Obwohl der Artikel am 1. April erschien, soll es Leute gegeben haben, die zum Holstenhafen gefahren sind... :D


    Beste Grüße aus dem halbhohen Norden


    Fiete


  • Moin Fiete,
    na, der Scherz war nun wirklich gut - so prima wie die Bilder des schnelle Baufortschritts !
    Günter

    Auf der Werft: Fregatte Baden-Württemberg


    Meine letzten Modelle:

    Z 51 der KM; Sven Johannsen, U-Boot W. Bauer; Fregatte Lübeck; Landungsunterstützungsboot Natter; Nordstjernen;
    HANSEATIC; U 2540; Vorpostenboot V 1102; BuPo Bayreuth; S.M.S. Frankfurt; Munitionstransporter Westerwald; FD Nürnberg

  • Ja, die LN hatten einige Jahre wirklich gelungene Aprilscherze, aber dieser war wirklich das absolute "Hai-Leit" :D


    Schneller Baufortschritt? Keine Angst, ab jetzt haben wir wieder "Fiete-Tempo"... :D


    Beste Grüße aus dem halbhohen Norden


    Fiete

  • Moin zusammen,


    gestern habe ich die beiden Bordwände zumindest ausgeschnitten, die Klüsen ausgestochen, ebenso die Bulleyes und letztere dann auch noch verglast. Auf der Steuerbordseite sind zwei der Bulleyes entweder mit Seeschlagblenden dichtgesetzt oder mit Milchglasscheiben versehen, dort habe ich die Fensterfolie noch mit weißem Karton hinterklebt.


    Als nächstes sind nun die beiden Bordwandhälften sorgfältig vorzuformen. Das bedeutet, dass achtern die Bordwandstreifen per Weißleimnaht zu verkleben sind. Das gibt dann wieder ein paar meditative Momente... ;) Mal sehen, ob dafür am Wochenende Zeit ist, wir haben so einiges auf dem Zettel...


    In diesem Sinne eine erfolgreiche Restwoche und schon mal ein schönes Wochenende.


    Beste Grüße aus dem halbhohen Norden
    Fiete

  • Moin zusammen,
    in dem Zeitungsartikel, den Arne hier an anderer Stelle eingestellt hat, heißt es, Kartonmodellbau sei wie Angeln. Was die Arbeiten mit Weißleimnähten anbelangt, kann ich das nur unterstreichen! ^^


    Auch hier bei der FEHMARNBELT sind im Heckbereich die Bordwandstreifen wieder mit solchen Nähten zu verleimen, das zieht sich zwar ein wenig, ist aber dabei herrlich entspannend.


    Andreas arbeitet bei seinen Bögen sehr gerne mit Rückseitendruck, auch in Farbe. Und so kommt nicht nur die Süllkante bei der Back in „grün“ daher, es gibt auch Knick- und Markierungslinien auf der Rückseite. Hier bei den Bordwänden ist eine Markierungslinie sehr hilfreich, nach der man die Positionierung der Bordwände perfekt anpassen kann. Wenn man nun auch noch Vor- und Achterschiff gut vorgeformt hat, dann passen die Bordwände wie angegossen.


    An den Vorsteven kommt noch die Feuerschiff-typische Klüse für die Stationsankerkette und danach geht es mit der Innenschanz für das vordere "Versaufloch" weiter.


    Für die dortigen Speigatten sind im Ätzsatz Sicherungsgitter enthalten, die Schanzkleidstützen sind als Kartonteile vorhanden. An die Innenschanz kommt noch je ein Schlauchkasten oben drauf ein Schandeckel, fertig. Dann kann es demnächst mit dem Aufbau weitergehen...


    Beste Grüße und einen guten Start in die Woche
    Fiete

  • Moin Fiete,


    schaut hervorragend aus :thumbsup:
    Mir gefällt auch sehr die Farbgebung; das Rot kommt so richtig gut zur Geltung. Feiner Druck!
    Was ist das für ein Teil neben dem Anker? Eine Signalrakete?


    Viel Spaß weiterhin ;)


    Lieben Gruß


    Lars

  • Moin Lars,


    ... Was ist das für ein Teil neben dem Anker? Eine Signalrakete? ...


    das ist ein Feuerlöscher, siehe auch Beitrag Nr. 12... ;):D


    Du hast Recht, das für den Druck verwendete Rot passt absolut.


    Doch, Spaß werde ich sicherlich auch weiterhin haben. Heute Abend geht es mit dem Aufbau los...


    Beste Grüße
    Fiete

  • Moin zusammen,


    was man verspricht


    ... Heute Abend geht es mit dem Aufbau los...


    muss man auch halten... ;)


    Der Aufbau enthält auch ein "Innenleben" aus einem kleinen Spantengerüst, auf das dann das Deck 19 zu leimen ist. Das ist mir beim Fotografieren durchgerutscht. Ich versichere hiermit feierlich: Die Spanten 18 bis 18 b sind eingebaut... ^^


    Aus der Frontwand sind Brückenfenster und Bulleyes auszuschneiden und zu verglasen. Die Schleuderscheiben sind im Ätzsatz vorhanden. Ferner sind an der Frontwand zwei Rettungsringe samt Halter anzubringen. Gut durchgetrocknet wir die Frontwand dann an Bord eingebaut.


    Als nächstes folgt das Deck 19, auf dem der "Brückenboden" 19 a aufgeklebt wird. Damit hat man später eine hervorragende (im wahrsten Sinne des Wortes) Klebekante für die Ruderhauswand.


    Und als ich schließlich den derzeitigen Zwischenstand im Bild festhalten wollte, musste ich feststellen, dass die steuerbordsche Schleuderscheibe desertiert ist! X( Unglaublich...


    Zum Glück sind die ausgeschnittenen Brückenscheiben noch nicht im Papierkorb gelandet, da kann ich mir dann eine aus Karton schnitzen. Nach den Scheibenwischern der STOLPMÜNDE sicherlich kein Problem ... ;)


    Heute Abend geht es dann weiter...(Chor... :D )


    Beste Grüße
    Fiete

  • Der Aufbau enthält auch ein "Innenleben" aus einem kleinen Spantengerüst, auf das dann das Deck 19 zu leimen ist. Das ist mir beim Fotografieren durchgerutscht. Ich versichere hiermit feierlich: Die Spanten 18 bis 18 b sind eingebaut...


    ..


    Moin Fiete,
    glaube ich nicht! Öffnen!!!! :D:D:D .


    Sieht aber alles gut aus.



    Da meine Frau heute abend keinen Chor hat, weiß ich bei mir nicht, wie es weiter geht :D .
    Gruß an die Elbe
    Jochen

  • Moin zusammen,


    gestern ging es mit der Brücke weiter.


    Zunächst waren noch die Positionslampen einzubauen. Dazu wurden zunächst die Lampenkörper, die auf dem Bogen aus dünnerem Papier gedruckt sind (lassen sich dann besser runden... ;) ), gerundet, verklebt und eingebaut. (Bild 26, blauer Kreis) Darüber kam dann ein Kasten als Abschluss, wie er auf dem Bild 26 auf der Bb.-Seite (roter Kreis) schon zu sehen ist.


    Auch bei diesem Modell sind im Bogen wieder Schablonen für die Folienstreifen zum Verglasen der Brückenfenster vorhanden. Erleichtert die Arbeit ungemein... Die Innenwände sind ebenfalls auf dem dünneren Papier gedruckt und tragen damit nicht so sehr auf. Bedingt durch ein Telefonat in Sachen BUSSARD ist die Brücke nicht ganz fertig geworden, Ruder und Maschinentelegraf fehlen noch. Aber auf dem Kartentisch liegt schon die Karte über die Trave vom Dummersdorfer Ufer bis Travemünde einschließlich Pötenitzer Wiek und Dassower See. ^^


    Was dann außer dem Brückendach noch fehlt sind zwei weitere Rettungsringe samt Halterungen und die Abdeckung der Ruderkette. Das sollte spätestens am Sonnabend "abgearbeitet" sein.


    In diesem Sinne eine schöne Restwoche...


    Beste Grüße aus dem halbhohen Norden
    Fiete

  • Moin zusammen,


    weil das Wochenende von einer Reihe anderer Aktivitäten geprägt war, bin ich beim Feuerschiff nicht sehr viel weiter gekommen. Aber die Brückeneinrichtung ist komplett und das Dach inzwischen auch drauf. Das Ruderhaus bekam noch Rettungsringhalter samt Rettungsringen verpasst und außerdem kamen noch die Verkleidungen der Ruderkette neben dem Ruderhaus auf das Deck.


    Einen guten Start in die Woche wünscht
    Fiete

  • Moin zusammen,


    Mann, Mann, nun sitze ich schon wieder 20 Tage an diesem Modell und bin erst so weit gekommen... In der Zeit dengeln andere Leute ganze Kreuzfahrer zusammen... :D


    Also...


    In den letzten Tagen kam noch das Holzdeck achtern drauf, die Aufbauwand achtern samt Notruder und die Innenschanz achtern samt Stützen und Schandeckel. Gut Ding will Weile haben...


    Als nächstes ist dann der Aufbau auf dem Achterschiff an der Reihe.


    Die Kästchen an der Innenschanz sind übrigens nicht Unterschlupf für den Bordkater sondern Fundamente für den Lampenträger... ;)


    Beste Grüße aus dem halbhohen Norden
    Fiete

  • ...


    Mann, Mann, nun sitze ich schon wieder 20 Tage an diesem Modell und bin erst so weit gekommen... In der Zeit dengeln andere Leute ganze Kreuzfahrer zusammen... :D


    ...


    Ja, ne?


    Erhöh nun mal fix Deine Schlagzahl! :D



    Und die Bordkater hatten es sau-, äh... katzengut auf solchen Schiffen...


    Ein attraktives Ergebnis bisher, Fiete!

    Bis die Tage...


    Helmut



    "Dem Angriff auf die Menschlichkeit folgt der Angriff auf den Menschen!"

    (Claudia Roth)



    Fertig: CAP SAN DIEGO (roko)

  • Immer schön sauber und akkurat, da ist Geschwindigkeit leider Gift!


    Weiter so, Fiete, ich bleib dran, denn bald folgt der Mast ( und der ist hochinteressant).


    Liebe Grüße
    Robi

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.

  • pfffffffff :D

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.

  • Moin zusammen,


    da hab ich doch gestern Abend tatsächlich noch ein wenig Zeit gefunden, mich mit dem Feuerschiff zu beschäftigen... ^^


    Auf die Klebekante auf dem achteren Deck kam zunächst ein kleines Spantengerüst und um dasselbige herum anschließend eine Aufbauwand. Aus der Wand habe ich die Bulleyes ausgestochen und mit Fensterbriefumschlagfolie (tolles Wort :D ) verglast. Danach landete darauf noch jede Menge Kleinkram, den man auf dem Bild 35 ganz gut sehen kann.


    Wand ausschneiden, einbauen, Deck(el) drauf, das war es dann.


    Als nächstes ist rund um den Aufbau noch jede Menge Kleinkram einzubauen, aber weil in den kommenden Tagen noch so einiges andere auf dem Zettel steht, kann ich noch nicht sagen, wann es hier weiter geht...


    Bis demnächst also...


    Beste Grüße aus dem halbhohen Norden


    Fiete

  • Moin zusammen,


    gestern fiel das Stichwort „Klebekante“. Ich finde diese Dinger einfach genial!


    Wer sich diese Möglichkeit der Wandbefestigung einmal ausgedacht hat, weiß ich nicht, mir ist sie bewusst zum ersten Mal bei der BØRØYSUND über den Weg gelaufen.


    Bekanntlich führen viele Wege nach Rom und so gibt es auch die verschiedensten Möglichkeiten, Wände auf Decks zu befestigen. Die älteste Methode ist die von Klebelaschen an den Wänden. Hier besteht jedoch immer die Gefahr, dass man doch noch Teile der Knicklinien erahnt oder dass die Knicke selbst als „Blitzer“ in Erscheinung treten.


    Schon zu Zeiten des LI kamen dann Stecklaschen auf, die in Schlitze zu stecken sind. Ich kann mich erinnern, dass ich zu Schülerzeiten teilweise ziemlich unglücklich über diese Lösung gewesen bin, weil ich seinerzeit immer Probleme hatte, mit den mir damals zur Verfügung stehenden Hilfsmitteln vernünftige Schlitze zustande zu bringen. Immer wieder gab es Luftschlitze zwischen Deck und Wand, weil man die Stecklaschen nicht weit genug in ihre entsprechenden Schlitze hineingewürgt bekam… Oder die Schlitze im Deck gerieten zu breit...


    Von den Modellen des Passatverlages kennt man die Klebewinkel, die in meinen Augen schon eine erhebliche Verbesserung darstellen.


    Aber vollends begeistert bin ich also von diesen Klebekanten, wie ich sie auch hier bei dem Feuerschiff wieder vorgefunden habe. Auf dem Bild 38 kann man sehr gut das Teil 21 a erkennen. Das hat dreifache Kartonstärke. Diese Kartonstärke bietet eine ausreichende Fläche, um die entsprechende Wand mit ihrer Unterseite dort anzubringen. Der Vorteil ist auch, dass man mit der Wand wirklich einen bündigen Abschluss zum Deck hinbekommt (Bild 39), sauberes Schneiden mal vorausgesetzt… :D
    Weiterhin bietet so eine Klebekante den Vorteil, dass man auch Rundungen der Wand bestens nachbilden kann.


    Kurz und krumm: Ich möchte diese Klebekanten nicht mehr missen…


    Ansonsten war gestern nicht mehr viel mit Basteln, denn meine Frau hatte sich einen Wespenstich eingefangen und weil sie allergisch reagiert, war dann ein Ausflug zur Notfallpraxis angesagt...


    Ein schönes Wochenende wünscht
    Fiete

  • Moin Fiete;


    gute Genesungswünsche an deine Frau.


    Heute soll es ein wenig windig werden.


    Viele Grüße
    Arne

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut


  • Moin Fiete,
    ich teile Deine Auffassung voll und ganz. Auch für mich ist es die beste Methode. Ich habe ja bislang nur wenige Modelle von polnischen Verlagen gebaut. Aber die nutzen diese Technik ja schon seit vielen Jahren(Jahrzehnten). Wird wohl aus dieser Kante kommen.
    Noch einen Vorteil bieten diese "Schablonen" m.E.: es ist sogar möglich, ohne direkten Leimauftrag auf die Wände diese dann nach dem Aufstecken/Aufschieben von innen mit einer Leimwulst zu versehen.
    Und welche Parallelen. Auch ich hasste als junger Mensch die Schlitztechnik fürchterlich. Erst als ich hier mal die Vorbereitung der Schlitze durch mittiges Schneiden, Aufweiten des Schlitzes mittels Nadel und Einstecken der Lasche danach ohne Kleber gelesen und selbst umgesetzt habe hat sich das geändert.So kommt für mich diese Art der Wandbefestigung an zweiter Stelle hinter den "Dreifachschablonen".
    Übrigens: "G'fällt mer", der Bau.
    Ich hoffe, dass es der Ehefrau wieder gut geht. Liebe Grüße an sie.
    Günter

    Auf der Werft: Fregatte Baden-Württemberg


    Meine letzten Modelle:

    Z 51 der KM; Sven Johannsen, U-Boot W. Bauer; Fregatte Lübeck; Landungsunterstützungsboot Natter; Nordstjernen;
    HANSEATIC; U 2540; Vorpostenboot V 1102; BuPo Bayreuth; S.M.S. Frankfurt; Munitionstransporter Westerwald; FD Nürnberg

    Edited once, last by OpaSy ().

  • Moin Fiete,


    auch von mir alles Gute für Deine Frau. Mit einer Wespenallergie ist nicht zu spaßen, ich hoffe, es geht ihr schon besser.


    Was Deine Ausführungen zu den "Klebekanten" (und allem, was es da sonst noch gibt :D ) angeht, schließe ich mich grundsätzlich an. Ich halte die Variante mit den eigenen Klebeaschen aber für gleich gut, wie die "Klebekante". Es kommt auch sehr auf die Aufbauwände an; sind sie eher verwinkelt, favorisiere ich die Klebelaschen, da man mehr "Klebefläche" hat.


    Sehr schöner Bau bisher, sieht toll aus :thumbsup:


    Lieben Gruß


    Lars

  • Moin Zusammen,


    na, da möchte ch auch mal meinen unbedeutenden Senf zugeben. Bitte nicht allzu kritisch werten, es ist halt eine Meinung und nicht allgemeingültig.


    Ich sehe diese Klebekanten in einigen Situationen kritisch. Wenn nämlich der Bastler Zuviel oder Zuwenig von der Basisplatte abschneidet ( Linie) kommt er ganz schnell in Verdruss: Entweder wird die z.b. Aufbauwand zu lang ( und ist dann wellig durch das Gegendrücken) oder zu Kurz ( und dann hat man Spalten. Das Problem besteht meistens dann, wenn die Klebekanten schon fixiert sind, da ist nicht mehr viel Spielraum zur Korrektur. Gut finde ich sie alle mal, aber es erfordert auch ein gutes vorheriges Anpassen und Ausprobieren der zu verbindenden Teile. Teilweise bin ich dazu übergegangen, diese Bodenplatten zuerst mit den Wänden zu verbinden und dann erst auf das Deck zu kleben. Eine allgemein gültige Wahrheit gibt es sowieso nicht.


    Liebe Grüße
    Robi


    P.S. beste Genesungswünsche natürlich an Esther, so eine Allergie ist verdammt unlustig

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.

  • Moin zusammen,


    zunächst mal besten Dank für dir guten Wünsche für meine besseren 60%. Der Arm hat inzwischen auch wieder normale Abmessungen angenommen...


    Das Wochenende war von einer Reihen modellbauuntypischen Aktivitäten geprägt, insofern reichte es nur für den Einbau einiger Kleinteile an der Bb.-Seite der Aufbauwand (s. Bild) Demnächst sollte es aber ein Stück weiter gehen, wobei, auch das fällt auf den ersten Blick nicht auf, es ist nun mal jede Menge Kleinkram zu verbauen... (Was haben wir zu Schülerzeiten gemeckert, wenn mal wieder zu viele Kleinteile auf dem Bogen waren... Heute können es nicht genug sein... :D )


    Einen guten Start in die Woche wünscht
    Fiete