Angel Wings Teil 2: Burma Banshees (Curtiss P-40 N, ModelArt/Guillow`s, ca 1:27) & (vom PI, Northrop P-61 Black Widow 1:33) & Roland: Piper L-4 Grasshopper 1:Gross

  • So, hier mal ein weiterer Test:
    Auf Papier mit 120% Vergrösserung → 1:26,7



    Passt!


    Leider passt auf der Unterseite der Fahrwerksschacht nicht (zu gross, etwas andere Position)



    Auch sind die Räder von ModelArt zu gross



    (links 1:32, rechts 1:26,7)


    Ein Vergleich mit <Squadron Signal in action>



    Guillow`s ist da optisch stimmiger….

  • Es geht los…. 8o


    Ein Ikea-Regalboden (Ivar) dient als Bauunterlage. Der Bauplan wird mit Folie auf`s Brett geheftet:



    Die Balsa-Teile werden dann auf dem Plan montiert:



    Zuerst das Flügel-Mittenteil:



    Die beiden Rippen F2 haben auch leicht eingelaserte Knicklinien (an dieser Stelle ein grosser Dank an Ludwig Lähjser, für seine tolle Erfindung! Gelaserte Bauteile sind einfach klasse )


    Jetzt werden die äusseren Flügelrahmenteile montiert, wobei nur die Flügelenden auf Kante verklebt werden (ich hab hier noch extra kleine Stücke Bespannpapier aufgeklebt)



    Am Mittelteil wird der Rahmen nicht verklebt, da ja noch die V-Stellung hergestellt werden muss.


    Jetzt kommen die Rippen rein:



    Das lassen wir jetzt mal schön trocknen


    Übrigens, hier:



    https://www.guillow.com/howtobuildbooklet.aspx


    kann man sich die Bauanleitung als pdf downloaden…. ^^

  • Die V-Stellung ist dran. Zuerst werden die beiden äusseren Flügel vom Plan genommen:



    So, laut plan muss man , äh.. ?( , 15 geteilt durch 16 Anführungszeichen oben ???? 8| , (naja, einfach messen dann sind es 22mm ^^ ) an den Flügelenden unterlegen:



    Die Leisten, die -auf Stoss- am Mittelteil angeklebt werden, habe ich leicht angeschrägt:



    Jupps, wieder den Kleber trocknen lassen:



    Macht doch echt Laune, so ein Lasercut-Bausatz…. 8o

  • So, jetzt kommen die Gurte rein:


    Die kleinen Leistchen sind auf einem gestanzten Brettchen und müssen ausgeschnitten werden:



    Und rein damit:



    Nachdem die Gurte in den Nuten auf der Oberseite montiert sind, kann der komplette Flügel vom Plan genommen werden:



    Die Gurte auf der Unterseite werden als letztes eingebaut:



    ->

  • ->


    Tadaaa, :thumbsup: ein kleines Display des Flügel-Rohbaus:




    Hach, was für eine entspannte Bastelei:
    Teile kleben, dann im Garten in der Sonne sitzen und warten, bis er Kleber soweit trocken ist, dann wieder Teile kleben, wieder im Garten entspannen…


    BASTELEI 8| ….nicht Ferkelei… :cursing:


    Kerle, ihr nun wieder…. ;)


  • ...sagte mein werter Mitbau-Kollege hier:


    Am Ende doch aus Papier - Diel Engineering - Rubber Powered Scale Models


    Test – Test- Test 8|



    Passt – Passt – Passt :thumbsup:


    Mach ich jetzt den Flieger mit Radschächten (Luftverwirbelungen im Flug, unnötiger Widerstand, Absturzgefahr 8| )


    Oder mach ich dat mit grafischen Radschächten, dafür aber aerodynamisch sauberem Unterflügel (göötliche Laminarströmung, bester Widerstandsbeiwert aller Zeiten, Flugeigenschaften zum darniederknien… 8o )

  • Wanniiii, ich komm zu Hilfe.


    Ich zeig Dir mal den Status. Viel Innenarchitektur.


    Der Seitenwand habe ich Sauerstoffschläuche verpasst. Eine lange Spiralfedfer aus der Krabbelkiste mit einer Drahtseele in Form gebarcht und gelackt.



    Die Nachtsichtgeräte vom Gunner und Radio Operator sind mir etwas zu filigran geworden.





    Und nicht vergessen reichlich Ballast in die Nase packen.



    Das ist die Einstiegsluke durch den Bugfahrwerkschacht, aber dazu später mehr.



    Ich werde voraussichtlich ALLE Klappen offen bauen.


    Bis demnächst.


    LG
    René

    Ein leerer Kopf nickt leichter.

  • Wanniiii, ich komm zu Hilfe.


    RÖHNÄÄEEEEEEEÈÈ... :wacko:


    Wir werden alle Hilfe brauchen..... 8|


    Folgende Information haben unsere Agenten ermitteln können:


    Der Feind hat einen geheimen strategischen Bomber entwickelt und plant fürchterliches.....
    Das folgende Foto konnte nur unter grössten Schwierigkeiten an die Zentrale übermittelt werden
    (und hat 3 Agenten das Leben gekostet)



    Es soll sich um die Nakajima G-10 handeln... ;(


    Nur ein grosser schneller Abfangjäger kann diese Teufelsmaschine abfangen....


    ....bau schneller.... :P


    ...Uuups...ich glaub`, ich bin im falschen Film Comic... :pinch:

  • Als nächstes werden die Fahrwerksbeine erstellt. Man kann eine Variante für`s Fliegen, und eine Variante für`s Stehen bauen:



    Naja, im Grunde isses in beiden Fällen nur ein Holzteil und gebogener Draht :



    Ich habe die Aufnahme für das Fahrwerk im Flügel etwas verstärkt (mit kleinen Leisten)



    So, jetzt machen wir die Stelzen aber ma wat schöner mit den Teilen von ModelArt:



    Tadaaaa, na??? Is doch wesentich hübscher:



    Stabil, scale, und dennoch leicht….

  • Es wird spannend... 8|
    Die Bespannung der Tragflächen ist dran:


    Zuerst wird die Unterseite mit einem zurecht geschnittenem Stück Japanseide beklebt:



    Ich habe verdünnten Weissleim zum Kleben genommen.


    Nach dem Trocknen...



    ...sieht das Ganze schon recht ordentlich aus. Schon jetzt ist das Papier recht gut <bespannt>.
    Wenn auch die Oberseite bespannt ist, wird der gesamte Flügel mit Wasser eingesprüht.
    Dadurch spannt sich die Papierhaut nach dem Trocknen nochmals…

  • Die Arbeiten an der Oberseite des Flügels;
    zuerst das Mittelteil:



    ...dann lechte und rinke Hälfte:



    Das Ganze lasse ich jetzt einen Tag trocknen, damit sich das Japanpapier in Ruhe vorspannen kann:



    ...so wie auf der Unterseite (die hatte ich ja gestern schon bespannt)



    Wiegt soviel wie ne angeleckte Briefmarke (so gut wie nix) 8o

  • So. die Oberseite ist getrocknet:



    Jetzt wird der komplette Flügel mit Leimwasser bestrichen. Bin mal gesapnnt, wie sich das Ganze spannt! Spannende Sache…..



    Machen wir in der Zwischenzeit einmal einen Lackversuch:
    Tintenbedrucktes ist ja extrem Feuchtigkeits-empfindlich. Eine Landung im Tau der Wiese → Oh-Gottohgootohgoot….. 8|


    Ich habe jetzt eine Farbtestseite geteilt und einmal lackiert (Klarlack, Sprühdose) und einmal naturbelassen. Jeweils ein Tropfen Wasser und:



    JAAAAAA….. :thumbsup: funzt…… :thumbup:


    Das Modell bekommt also am Schluss eine Schicht Klarlack (Seidenmatt).

  • Die Bespannung ist trocken und hat auch eine glasige Pergamentstruktur angenommen.



    Naja, Wanni die Anfänger-Krampe hat die Sache auch nicht 100%tig hingekriegt:



    Da hat zuviel Leim das Bespannpapier an Stellen angeleimt, wo`s nicht hingehört.


    Als reines Flugmodell würde man jetzt noch eine Schicht Spannlack auftragen, damit das Papier widerstandsfähiger wird. Danach würde man die Flügel farbig lackieren, Abziehbilder anbringen und eventuell als Abschluss nochma ne Schicht Spannlack…


    ...oder:


    1


    Nehmen wir also die 80ziger bedruckten Teile aus dem ModelArt Bogen


    ->

  • ->


    Die 80ziger bedruckten Teile aus dem ModelArt Bogen:




    Naja, die Randbögen sind nicht so super-duper, aber der Rest geht eigentlich. Die Zunahme an Gewicht ist nocht zu verschmerzen (noch flugtauglich).


    Mit 160ziger Karton hätte ich den Flügel glatter, die Randbögen exakter, hinbekommen..
    ...wäre aber wohl dann doch zu schwer geworden..

  • Weiter (in voller Bastellaune) geht es mit dem Rumpf:


    Wie gehabt, es werden Teile auf den 1:1 Plan gepinnt und Spanten eingeklebt:



    Witzig ist bei Guillow`s, dass der Rumpf vertikal geteilt ist, also Halb-Rumpfspanten eingeklebt werden:



    Immer wieder erstaunlich: es funktioniert… 8|


    Die Spanten an der anderen Seite fallen quasi von alleine an ihre Plätze:



    Test – Test – Test:



    Och geht doch….

  • AHHHHhhhh..... ^^


    Serienmässig hat der Bausatz so Standard 0-acht-zuklein-Plastik-Kack Räder.
    Ich habe mir da etwas grössere (25mm statt 22mm) kommen lassen, mit Moosgummibereifung und extra Felge:



    Die sind sogar noch etwas leichter und sehen viel-viel-vie besser aus....



    Jajajajajajajajja........ 8o

  • Als nächstes muss ich mal testen, inwieweit ich den Rumpf hinter dem Cockpit anpassen muss:


    Ich baue ja die Burma-Banshee, und das wäre eine P-40 N, der Guillow`s Rumpf ist aber ne P-40 D,E oder N!


    Daher drucke ich die entsprechenden Teile aus den beiden ModelArt Bausätzen aus:



    und schiebe die mal provisorisch an die entsprechende Stelle. Hier die M:



    würde ja hervorragend passen…


    Auweiha, jetzt die N:



    Och, gar nicht so schlimm, wie ich dachte. Da muss ich ja gar nicht so viel anpassen….



    Jepp, dat kriege ich hin… ^^

  • Ich habe den Rumpf fast verschlossen.


    Hier ein kleiner Walkaround:






    Übrigens wieder die kleine Anmerkung, Alles mit Weißleim verklebt.


    Bis später.


    LG
    René

    Ein leerer Kopf nickt leichter.

  • Danke Wanni, ich habe schon vorbestellt! :love:


    Der Konstrukteur hat perfekt gearbeitet. Es war zwar filigran aber es ging - durch gutes Vorformen - eigentlich ziemlich problemlos.





    Ein leerer Kopf nickt leichter.

  • Moin René,


    wieder mal ein echter PINOS, super gelungen, und wirkt wirklich wie Ars..auf Eimer.
    Tja, die Angel Wings, Sohnemann darf wohl nächste Woche ein bisschen was aus Berlin mitbringen, :D


    Liebe Grüße
    Robi


    Jetzt fehlt ja erstmal noch der Stratoliner in angepasster Livree und schon steht das Diorama!Mal sehen, wann man wieder was über Ecardmodels beziehen kann.

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.

  • Ich habe das Random noch mit Tamiya Weathering Set B "Soot" = "Russ" behandelt. Das hatte den positiven Effekt, dass die kleinen Kleberreste dadurch abgerubbelt wurden.



    Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag.


    René

    Ein leerer Kopf nickt leichter.

  • Hallo Rene,


    das mit der Nase der schwarzen Witwe ist Kartonbau vom Feinsten. Einmal so 'nen Ding hinkriegen, dann regt einen nichts mehr auf.

    Herzliche Grüße
    Gerald



    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Ua mau ke ea o ka āina i ka pono

  • Danke fürs Lob :love:


    Der Rumpf ist jetzt auch im Heck verkleidet.


    Hier sieht man schon die Summen an kleinen Ungenaugkeiten, die ich eingebaut habe. An der Konstruktion besteht kein Zweifel.


    Ich bin froh, den älteren Offset Bausatz zu verbauen, mit dem Answer Digitaldruck wäre es schwer geworden.


    LG
    René

    Ein leerer Kopf nickt leichter.

  • Moin René.


    gewaltiger Rumpf, sieht klasse aus. uNd ja , du hast recht mit dem Offsetbausatz. Der neue Bausatz von Answer ist leider digital und schwer glänzend, Abplatzen vorprogrammiert.Leider ist die alte Auflage nur noch extrem schwer aufzutreiben.


    LG
    Robi

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.

  • Ich habe mir den einzig verfügbaren Kanzelsatz von FLY zugelegt.


    Leider muss ich mitteilen, dass da überhaupt nichts passt, außer die Heckverglasung - und da ist auch eine vielleicht verschmerzbare Falte drin.


    Ich habe die Fensterteile der Heckverglasung, mit Doppelklebeband hinterklebt, dann ausgeschnitten und die Kanten gefärbt.


    Das letze Element bildet einen Knick nach oben, Aber das fehlt im Tiefziehteil ganz einfach.



    Da werde ich wohl einen Balsablock maltretieren müssen.


    Hier noch am Feiertag entstanden, das Radar. Das Random selbst hat kein Scharnier und wird komplett abgenommen.
    So ist das ziemlich nackig und bekommt noch etwas Kabelgedönse.



    LG
    René

    Ein leerer Kopf nickt leichter.

  • Hallo Rene,


    danke für den Tipp, dann muss ich für meine ungebaute Black Widow weiter nach einer passenden Kanzel suchen. Immerhin - das Heckteil scheint mir das wichtigste zu sein.


    Zaphod

  • hallo leute

    ich verfolge den bericht seit beginn und habe mir auch die einschlägige literatur besogt.
    dabei viel mir die piper L-4 grasshopper auf.
    diese machine ist mir noch aus meiner jugend in erinnerung (hat mich einen belichten film gekostet)
    von fiddlersgreen ist der masstab nicht bekannt
    die inneinrichtung ist nicht dabei ;( ;( wird aber in der anleitung gezeigt :?: :?:

    mal sehen op ich sie bei euch als bericht einstelle :?: :?:

    gruß roland