Turbinenschiff ERLANGEN - Mythos und Fluch der Akribik - ein Handmuster entsteht

  • Moin Wilfried,


    die grafische Gestaltung der Luken sieht auch am Modell sehr überzeugend aus.


    Was die Formgebung der Frachtschiffe angeht: In unserem Urlaubsdomizil liegt passend Prager, "F. Laeisz" aus. Dort kann man die veränderte Formgebung von der Dampferoptik am Heck und am Bug anhand der Laeisz-Fruchtkühlschiffe von Ende der 20er bis Mitte der 30er Jahre gut erkennen. PANTHER und PUMA (1930) waren noch klassische kohlegefeuerte Dampfer und sahen entsprechend aus. Sie entsprachen auch ökonomisch einem konservativ auf Sicherheit bedachten Konzept. Drei Jahre später haben sich bei den ersten Motorschiffen Heck und Steven deutlich verändert; mit der POMONA (1938) ist die modernere Optik voll umgesetzt.


    Viel Erfolg weiterhin bei der Erlangen!

    Schockvideos: Pinguine verspeisen den selben Eisbären gleich zweimal 8o Nur für starke Nerven hier und hier!


    Viele Grüße, Nils

  • Moin, moin Wilfried,


    die schattierten Luken gefallen mir richtig gut :thumbup: ! Mit dieser konstruktiven Ausgestaltung könnte man auch das eine oder andere alte Whv`ner Modell aufpeppen......
    Gruß
    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Mit dieser konstruktiven Ausgestaltung könnte man auch das eine oder andere alte Whv`ner Modell aufpeppen......


    tja, Hajo, dann mach' Dich mal an die Arbeit – schaue, welche Maße die Luken im Durchschnitt bei WHVlern haben und dann kann ich sicherlich hier eine PDF-Datei sponsern ... die, dann auf Tonpapier Verwendung finden kann.


    mit liebem Gruß
    Wilfried

  • Hallo,
    die Luken sind eine Extraklasse für sich. Aufs Ganze eines Modells gesehen stellen sie nur einen kleinen Teil dar. Aber sie sind ein Blickpunkt des Modells.

                                                                                   Artikel 1 GG:

    Die Würde des Menschen ist unantastbar.

    Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt



    Edited once, last by modellschiff ().

  • Moin Zusammen;


    ch war auf der Suche nach Informationen über den Umbau der 4 Siamesischen Zwillinge.
    Der Umbau fand 1985 /86 auf der SUAG Werft in Bremerhaven statt.
    Zum Stapellauf des ersten Rumpfes wurden 400 Stapellaufgäste nach Bremerhaven geflogen, um dem Schauspiel eines Querablaufes beiwohnen zu können.


    Vielleicht können sich ja einige Kartonbauer rund um und in Bremen / Bremerhaven daran erinnern.


    In der Ausgabe von der Schiffahrt International fand ich einen 6 Seiten langen Artikel über die „ ERLANGEN „.


    Es sind auch 3 Bilder in diesen Artikel der die Masten mit den Segeln zeigt.


    Ich werde einmal das Vorwort zitieren:


    Autor des Artikels ist Kapitän Helmuth Mordhorst


    „ ERLANGEN „
    Der Bremer Dampfer, dar nach Hause segeln wollte


    Vor 48 Jahren sank im Südatlantik der Dampfer „ ERLANGEN „ des Norddeutschen Lloyds bei dem Versuch, trotz feindlicher Seeblockade einen deutschen Hafen erreichen.
    Gemessen am Kriegsausgang war es ei völlig unnützes Unterfangen. Trotzdem verdient die Reise der „ ERLANGEN „ Erwähnung.
    Eine Dampferbesatzung unternahm alles, um das Schiff – auch unter Segeln – aus dem entferntesten Winkel der Welt in die Heimat zurückzubringen.
    Es war eine großartige seemännische Leistung. Die allerdings überschattet wird von dem sinnlosen Sterben von Menschen, die auf dieser Fahrt dabei waren.
    Der nachstehende Bericht schildert die Strapazen, die die Besatzung auf sich nahm. Und er macht deutlich, dass die Schiffsführung von den zwei Möglichkeiten, die sich ihr boten, die schlechtere wählte.
    Wäre die Alternative – Rückfahrt nach Australien, Selbstversenkung des Schiffes und an Land gehen der Besatzung gewählt worden, es wäre das Schiff genauso verloren gewesen, wie Monate später auch geschah. Aber die Toten dieser reise hätten überlebt. Das sollte bei aller Anerkennung der Leistung der „ ERLANGEN „ Besatzung nicht vergessen werden.


    Die Red.
    Zitat Ende.



    Ich selber habe Interesse an der Geschichte des Schiffes und dem Model, falls es später einmal veröffentlicht wird.


    Erschienen ist der ganze Bericht in der Ausgabe 03/ 1986 der Schiffahrt International..



    Viele Grüße und ein schönes Restwochenende


    Arne

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

    Edited once, last by Shipbuilder ().

  • Moin, moin zusammen,
    möchte mich für die Zustimmung und das Interesse an diesem Schiff bedanken; der Sommer in Norddeutschland reicht im Moment gerade für Recherche; der Bereich der Lüfter ist für mich abgesungen aber bei den Dampf-Ladewinden gab es noch Nachfragen für mich.
    Jetzt habe ich aber auch hier herausgefunden, wie der "Sack an Deck" kommt und mit welchen Winden.
    Verwendet wurden Dampfladewinden mit einfachem Vorgelege nach HNA-Wi 2. HNA ist eine Schwester der DIN und steht für Handelsschiff Normen Ausschuß. Diese Winden wurden in Form und Grösse den jeweiligen Ladebäumen und ihrer Lastfähigkeit entsprechend gebaut und an Deck aufgestellt.
    Mir liegen die Zeichnungen sowohl vom Generalplan der ERLANGEN vor als auch der Winden, sowie die entsprechenden Tabellen, die eine genaue Zuordnung derer Größe ermöglichen.
    Ist nicht so wirklich spannend – und ich weiß im Moment auch nicht, wieviel davon im Maßstab 1:250 umzusetzen ist.



    Nicht gerade pralle, was man hier entdecken kann; aber so sieht manchmal die Realität aus, wenn man sich mit Schiffen aus dieser Zeit beschäftigt.
    Macht aber Spaß und jede Winde erinnert mich irgendwie an eine Dampflok mit Zylinder, Schub-, Treib- und Kuppelstange – nur viel kleiner .. und dann die vielen Unfälle, die es gab, wenn mal wieder Leitungen brachen oder Rohrreißer und Dampf ausströmte, die Packungen nicht dicht hielten, Seeschlag die Leitungen zerstörte ... aber daß ist sicher nur meine Phantasie, die sich wieder einmal Bahn bricht ... :D


    Ich selber habe Interesse an der Geschichte des Schiffes und dem Model, falls es später einmal veröffentlicht wird.


    Freut mich, Arne. Veröffentlichen wäre sicherlich vor vielen, vielen Jahren selbstverständlich gewesen. Ich freue mich erst einmal, daß es ein freundliches Korrektiv gibt, welches meine ersten Ausdrucke umsetzt.
    Laß' es mich erst einmal zu Ende bringen und dann wird sich auch ein Weg finden; wie meine Einstellung zum Beiwerk ist – darüber habe ich ja meine Meinung schon mehrmals geäußert. :D


    mit einem lieben Gruß
    Wilfried

  • Moin Zusammen.


    ich kenne es auch mit den spärlichen Zeichnungen.


    Es wurde viel nach Örtlichkeit eingebaut.


    Die Referenzen waren das Maß aus Mitte Schiff und die Höhe von WL ( Wasserlinie.) Alles andere hat sich durch die Bucht und den Sprung ergeben.Die Spant Nr. darf nicht fehlen.




    Viele Grüße
    Arne

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Moin, moin zusammen!
    Ich wurde gebeten, noch ein paar Zeilen zu den achteren Deckshäusern zu schreiben; der Aufbau an sich ist nun wirklich nicht herausfordernd. Das Deck wird so eingesetzt, daß es von der Wand umschlossen und oben einen Tuck tiefer sitzt um einen kleinen Anschlag für die Reling, die sich nur im der See zugewandten Teil befindet, zu bilden.
    So weit, so gut!


    Hier von mir für das Handmuster gedankenlos hingehudelt.


    Achtere Deckshäuser – warum und wieso überhaupt und was war deren Funktion? Auf Schiffen – im Gegensatz zu Konzernen und Ämtern – gibt es nichts Überflüssiges. Alles hat Sinn und Funktion. :D Daß die Pardunen auf dem Deck derer angeschlagen, sollte nicht der einzige Grund sein. Also noch mal den Plan ins vergrößerte Auge genommen.
    Ne, nech - oder doch? Ein Schriftvergleich ergab – es ist kein "u" ....



    Stall und Geräte. Von den alten Seglern war mir bekannt, daß sie Frisch-Proviant im wahrsten Sinne des Wortes mitführten – aber im Jahre 1929? Sicherlich war die Kühltechnik noch nicht so perfekt wie heute aber die zur gleichen Zeit gebauten Passagierdampfer BREMEN und etwas später EUROPA – die CAP ARCONA nicht zu vergessen – hatten ihre Kühlllasten schon gut gefüllt um auch die ausgefallensten Wünsche ihrer Kunden befriedigen zu können.
    Was daß mit dem Modell zu tun hat; zwei Schotts ergänzen; die Steigleiter erwähnen und was ist mit der Kurbel?
    Warum ich dieses Gedöns hier schreibe? Weil diese alten Dampfer allein aus ihrer selbst Geschichten der Nachwelt erzählen – selbst in solchen kleinen Details. Glaube ich zumindest. Und weil solche Dinge für mich auch den Reiz an dieser Zeichnerei ausmachen.
    Geschichte von Schiffen aus ihrer Zeit lebendig zu machen; der eine schreibt ein Buch darüber, der andere zeichnet Pläne und ich - ja, ich versuche aus der Summe ein Stück aus Karton zu erstellen.


    mit einem lieben Gruß
    Wilfried

  • Moin, moin zusammen!


    bevor ich hier in maritimes Rees gehe, sei mir noch der Hinweis auf eine Ergänzung im Beitrag #36 erlaubt:
    Turbinenschiff ERLANGEN - Mythos und Fluch der Akribik - ein Handmuster entsteht


    Bevor es an die Kartonteile und deren Aufbau an Deck geht, kurz wer und was sich im Original dahinter verbarg:



    Nicht immer hat man die Möglichkeit, ein Schiff, welches vor fast 90 Jahren in Dienst gestellt wurde, "von Innen zu betrachten".
    Und wer Zeichnungen lesen kann, der findet sich auch mit meinen Bauteilen zurecht. Wobei wir jetzt wieder in der Realität angekommen sind ... :D



    Zuvörderst muß ich einen Fehler eingestehen, den ich im Überschwang und eingedenk meiner Tüdeligkeit gemacht habe. Plan gut - das Original im Plan genau besehen – besser. Worum es geht, sieht man auf dem nächsten Bild – weiß umrandet...



    Ist nun schon korrigiert und ab dafür. Noch ein paar Zeilen; die Aufbauwand hat nun einen Sockelstreifen in Grau bekommen; hier nachträglich hineinmanipuliert und die Handläufe sind in 50% Tonwert Schwarz angelegt. Daß ich bei meinem Handmuster keine Bulleyes aussteche oder schneide, möge man mir verzeihen. Es ist ein Handmuster.
    Der Aufbau gestattet sich simpel – nur beim Deck ist etwas Sorgfalt angebracht; die Ausschnitte für die beiden Niedergänge sollten bündig mit der Achterkante der Aufbauwand sein und mittig zum Schiffsrumpf. Was aber kein Problem darstellt, ist doch die Decksbreite mit der Schiffsbreite an dieser Stelle identisch.
    Die Stützen bitte noch nicht verarbeiten; ich habe sie nur schon dieser Baugruppe beiefügt, damit ich sie später nicht vergesse.
    War noch etwas?


    Ja, ich habe noch den Däumlingen zu danken; und den vielen unbekannten Lesern :D


    mit einem lieben Gruß
    Wilfried

  • Servus Wilfried,
    saubere Konstruktionsarbeit!
    Diee offene Ladeluke gibt schon ordentlich was her.


    Ich bin Fan von so einer Möglichkeit, damit wird eine Präsentation mit Hafenumfeld wesentlich interessanter.
    Liebe Grüße
    Wiwo

    "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"

    Fritz Grünbaum, 1934

  • Diee offene Ladeluke gibt schon ordentlich was her.


    Danke, Wolfgang – nur damit ist es nicht getan, schöner Effekt sicherlich. Aber es wären dann noch ein entsprechender Laderaumboden einzuziehen; mindestens zwei Steigleitern vorn und achtern; dann denke ich auch noch an die Auflager für die Scherstöcke ... gut hier schlägt wieder meine Karibik zu. Und ich bin sicher, die Fachleute werden noch einiges zu ergänzen haben.


    Als nächstes ist das Deck für die untere Kommandobrücke an der Reihe; wenn man sich den Plan ein wenig genauer ansieht, fällt folgendes auf. Der Kaptein hat seinen eigenen Zugang plus Bad und WC – Master next God. Die Herren Offiziere teilen sich einen Zugang von Deck her sowie Bad und WC.
    Auch der Blick auf die Spieren an Back- und Steuerbord schadet nicht; sie helfen beim Fieren der Stelling und halten sie in Position.



    Hier das Deck an Bord und die Spanten für den Baufortschritt auf ihrer Position; die Aufbauwand –rechts– bereits vorgeformt. Die Position dieses Decks auf dem unteren Bauteil wird hier noch einmal deutlich - Ausschnitte für die Niedergänge.



    Hier ist bereits das Deck der Oberen Kommandobrücke angebracht und deren Spanten für den Aufbau.



    Die Rückseite wird später mit einem, mehrere Decks übergreifenden, Bauteil verschlossen. Alles keine weltbewegenden Vorgänge – eher ein Abarbeiten.



    mit einem Danke für die Komplimente des erhobenen Daumens und einem lieben Gruß
    Wilfried

  • Hallo Wilfried,
    Dein Baubericht gefällt mir besonders gut, weil er Auskünfte über die Funktion der Bauteile gibt. Leider gibt es das in heutigen Bauanleitungen nicht mehr so häufig.
    Ulrich

                                                                                   Artikel 1 GG:

    Die Würde des Menschen ist unantastbar.

    Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt



  • Moin Ulli,


    Auskünfte über die Funktion der Bauteile


    Tja, daß ist halt meine Art an ein Projekt heranzugehen und die dabei zwangsläufig entstehenden Inhalte lasse ich hier einfließen. Sofern es die Pläne des Originals denn auch hergeben. Recherche ist mein eigentliches Anliegen und mit meinem Zeug die Anregung für ein Modell zu geben; meist jedoch muß ich es dann auch noch selber zeichnen :D


    Leider gibt es das in heutigen Bauanleitungen nicht mehr so häufig.


    Mit der Einführung der gezeichneten Bauanleitungen, die aus den 3D-Programmen leicht generiert werden können, ist die textliche Anleitung so gut wie verschwunden; zumal manche Anbieter ja auch auf den internationalen Markt geschielt haben und da wäre ja noch richtig Geld angefallen für Übersetzungen.
    Ich denke da wie Du; die alten Wilhelmshavener Bauanleitungen, wo der Bastler - gleich welchen Alters - das Modell nach dem Lesen eigentlich schon im Kopfe zusammenbauen konnte. Und die Baugruppen sowie die Namen der Bauteile, deren Funktion sich eigentlich schon aus dem Namen erschloss. Hätte heute leider keine Chance mehr; abstraktes oder begriffliches Denken in konstruktives Handeln umzusetzen – frag' mal einen der Firmenchefs aus dem Handwerk oder die Ausbildungsleiter in Großbetrieben .. :D


    Insofern ist es doch schön, hier eine Plattform zu haben, die es uns ermöglicht, etwas Licht in manches schiffbauliche Dunkel zu bringen ...


    mit einem lieben Gruß
    Wilfried

    Edited once, last by Ehemaliger Benutzer 167 ().

  • Moin, moin zusammen!


    Ich verkneife mir mal den Einleitungssatz, der da mit der Korrektur falscher Entscheidungen in der Politik begonnen hätte - oder Behörden :D
    Hier habe ich jedenfalls etwas gezeichnet und gebaut, was dringender Korrektur bedarf;



    Der Durchgang ist einfach zu schmal – Vergleiche mit dem Generalplan zeigen es; es kam auch innnerhalb der Arbeitsgruppe die Frage auf, ob der denn überhaupt notwendig sei; ich konnte darauf hinweisen, daß es dem Kapitän - den ersten Mann auf einem Lloyd-Schiff als Käptn zu bezeichnen, verbietet der Respekt - kaum zuzumuten gewesen wäre, wenn man durch sein Gemach zur anderen Seite des Schiffes gelangt wäre.
    Also vorn oder achtern 'rum.
    Die Verschalung mit Holz – auch ein Diskussionspunkt, ob sinnvoll? Nö – heute würde man sagen es entsprach dem Zeitgeist oder war State of the Art sowie die Abwertung der Städte heute mit Blöcken, deren Fenster aussehen wie Schießscharten ... dideldum, dudeldei, Dudler – dieser Ausflug musste als Bewohner einer gedudelten Stadt einfach erlaubt sein :D
    Habe mir diesbezüglich mal Fotos von Schiffen gleicher Größe und Zeitraum angesehen und sowohl TRAVE, LAHN, SCHWABEN haben ein gleiches Mal an Holz an gleicher Stelle – also auch hier Konsenz.


    Und dann waren da noch die Nocken; hier war ganz dringend eine Verbreiterung und Ergänzung angebracht; Grätings im Bereich - mit einer Erhöhung für die Peiler ... sollte jemand die Inneneinrichtung auf dem Plan erkennen; nein, die stelle ich nicht dar.



    Aber ein bischen Karibik, was die Anordnung von Schotten und Aussenöffnungen – Bulleyes und Anverwandte – muß schon sein.



    Lohnt sich dieser Aufwand? Ja, für mich und meine Freunde, die daran beteiligt sind. Es gibt nämlich nichts schöneres, als aus eigener Hand etwas zu schaffen, was dem Original nicht direkt aber doch ganz nahe dran ist – gibt es einen schöneren Lohn später für ein paar Verrückte? Jedes einzelne Teil bestimmt doch immer die Summe des ganzen ..


    in diesem Sinne ein schönes Wochenende
    Wilfried

  • Ahoi Wilfried,


    Zitat Wilfried:
    "Es gibt nämlich nichts schöneres, als aus eigener Hand etwas zu schaffen, was dem Original nicht direkt aber doch ganz nahe dran ist – gibt es einen schöneren Lohn später für ein paar Verrückte? Jedes einzelne Teil bestimmt doch immer die Summe des ganzen .."




    Wie wahr, wie wahr !!!!!!


    Herzlichen Dank.


    Liebe Grüße
    Jo

  • Hallo Wilfried,


    ein Bombentrichter hat mehr Ästhetik als jedes Dudler-Machwerk. Immer wenn ich jetzt in Bremen aus dem Hauptbahnhof komme, könnte ich speien.


    Von den peinlichen Lobhudeleien in der Presse ganz zu schweigen.


    Zaphod

  • Moin, moin zusammen!


    Inzwischen hat sich doch einiges an der ERLANGEN getan; am meisten hakte es bei den Dampfwinden; hier gibt es kleine Unstimmigkeiten bezüglich der Anordnung; inzwischen hat sich jedoch eine Lösung gefunden.
    Was sehr hilfreich ist und war - ein Filmchen, daß die Funktion aber mal so richtig zeigt und auch diverse Details:


    Frachter TARPENBEK


    mit einem lieben Gruß
    Wilfried

  • Hallo Wilfried,


    schönes und interessantes Filmchen.
    Kamen doch gleich wieder Erinnerungen aus meiner Lehrzeit hoch,
    ab der Minute 17:32 sind die Kästen zu sehen mit denen dem Rudergänger
    der aktuelle Kurs angezeigt wurde.
    Diese Kästen haben wir damals in der Lehrwerkstatt zu dutzenden anfertigen müssen.
    Sie waren aus Teakholz und die Zahlen wurden mit einer fluoreszierender gelben Farbe ausgelegt.
    Auf den heutigen Brücken undenkbar, einfach aber wirkungsvoll und der anliegende Kurs konnte auch
    bei Dunkelheit abgelesen werden.


    Gruß


    Jürgen

  • Hmmm... Helmut wollte hier ja keine Andeutungen gemacht haben, aber ein Modell... in Arbeit... nach original Werftunterlagen... könnte als nächstes Jahresmodell passen. In jedem Fall hätte Helmut recht: "(...) ausserordentlich attraktives Modell", "(...) versichere Euch jedoch, dass Ihr fasziniert sein werdet" ;)

    Schockvideos: Pinguine verspeisen den selben Eisbären gleich zweimal 8o Nur für starke Nerven hier und hier!


    Viele Grüße, Nils

  • Hallo,
    ein ganz herzliches Dankeschön für den Hinweis auf den Film. Wer sich für Schiffe von vor 60 Jahren interessiert sollte ihn sich mehrere Male ansehen. Da gibt es sehr viele Informationen.
    Ulrich

                                                                                   Artikel 1 GG:

    Die Würde des Menschen ist unantastbar.

    Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt



  • Guten Tag.

    Komplimente für Modell Projekt.

    Aber wird es zu Ende gebaut ?


    Und frage,

    Giebt es mehrere Zeichnung des Schiff im Buch ?


    Danke und grüße.

  • Hallo U35 und in die Runde,


    Du hast ein sehr schönes Projekt gefunden, dass mich auch sehr interessiert.


    Gibt es tatsächlich hierzu noch Informationen im Forum. Kann ich es noch irgendwie erwerben?


    Sehr interessierte Grüße aus Hannover, Dirk


    Frage an die Administratoren: Was bedeutet Ehemaliger Benutzer mit Nummer? Nicht mehr mitgliede des Forums?

    Dreemol afsneeden und - jümmers noch to kort

  • ...


    Frage an die Administratoren: Was bedeutet Ehemaliger Benutzer mit Nummer? Nicht mehr mitgliede des Forums?


    Das stimmt.

    Das machen wir, nachdem uns ein (anderer) User nicht nur um Löschung der Beiträge gebeten, sondern auch auf Löschung des Namens bestanden hatte ( aus Gründen des Datenschutzes wurden uns ansonsten sogar juristische Konsequenzen angedroht).

    Im Bau: MS WILHELM GUSTLOFF, 1:250



    Aufwachen - es ist 5 vor 33...

  • Das stimmt.

    Aber in diesem Fall gibt es doch einen "Rechtsnachfolger" - wenn wir schon juristisch werden - im Forum, der Antwort geben könnte ;) Würde mich auch interessieren, ich hatte damals ebenso weitgehende wie falsche Mutmaßungen über ein Jahresmodell angestellt :whistling: Wilfried hatte ja eingangs zutreffend darauf hingewiesen, dass Drei-Insel-Frachtschiffe in 1:250 fast gar nicht vorkommen. Ein paar Galeriebilder... oder so... nur , falls etwas zum Vorzeigen und den Willen dazu gibt... :rolleyes:

    Schockvideos: Pinguine verspeisen den selben Eisbären gleich zweimal 8o Nur für starke Nerven hier und hier!


    Viele Grüße, Nils

  • Moin Zusammen,


    als das Schiff vor Jahren in unseren Forums vorgestellt worden ist War bei mir ein kleiner Funke entzündet worden. Wenn also der juristische Rechtsnachfolger sein Go gibt, würde ich einen Bausatz ordern ☺. Ich habe Ihm einiges an Infos, we das Schiff als Blockadebrecher im Einsatz war, zukommen lassen. Darunter auch der Aufbau über die Luckenabdeckung mit Persenning und Schalkkeile.


    Aufgrund des Funken habe ich mich auf die Suche nach Info' s gemacht und in so manchen auch etwas verstaubten Gang und Regal was gefunden.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Moin,


    Aber in diesem Fall gibt es doch einen "Rechtsnachfolger" - wenn wir schon juristisch werden - im Forum, der Antwort geben könnte

    leider können Rechtsnachfolger oder auch LInksnachfolger keine Anworten geben, denn im großen Buch des für den kleinen Mann geltenden Rechts - schade eigentlich - sind Ergebnisse positiver Art sehr selten, wenn es um Streitigkeiten in einem Land der Reichen und einer mächtigen Bürokratie geht: :(
    Ich habe mich damals entschieden, nach Kommentaren, meine Mitgliedschaft zu beenden .. vielleicht waren meine Kritiken auch überzogen - Ironie ist für Einige in einem gewissen Lebensalter nicht mehr sehr willkommen. :D
    Jedoch habe ich nicht mit Androhung von Rechtsstreitigkeiten gedroht - siehe oben ... :D

    Aber zurück zum Thema erlangen; was erlangt man schon, wenn man sich auf solch ein Projekt einläßt? Einen Haufen Recherche, denn ein Plan in zweiter Dimension ist oftmals nicht ein Quell des Modellbauers Glück .. aber dazu .. ich werde wieder schreiben ...

    Gruß

    kartonskipper

  • ik freu mir

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Moin Wilfried,

    Jedoch habe ich nicht mit Androhung von Rechtsstreitigkeiten gedroht - siehe oben ... :D

    Du nicht direkt, andere aber schon…

    Was du aber gefordert hast, war die Löschung deines Accounts. Und da zwingt uns die DSGVO, alle personenbezogenen Daten zu löschen. Und dazu gehört auch der Username (insbesondere, wenn er dem Vornamen entsprochen hat, wie hier). Nur die Beiträge können bleiben, da ihr alle uns dafür ein entsprechendes Nutzungsrecht eingeräumt habt, als ihr die Nutzungsbedingungen akzeptiert habt.


    Mfg

    Johannes

  • Moin Kartonskipper,

    Gehe ich recht in der Annahme dass Du mit der Konstruktion usw. der ERLANGEN befasst warst?

    Ich bin zwar kein Konstrukteur, aber ich kann inzwischen sehr gut nachvollziehen wieviel Aufwand in der Entstehung eines baubaren Modellbogens steckt. Insofern wäre es ja schade, wenn dieser Aufwand quasi im Sande verläuft. Mein Ding ist besonders diese Zeit der Handelsschiffahrt, in der die Schiffe einen besonderen Charme entwickelt hatten.

    Ironie ist für Einige in einem gewissen Lebensalter nicht mehr sehr willkommen.

    Ich bin auch ein humorvoller Mensch, Aber ich habe lernen müssen, das Ironie in Foren nie! zu einem zufriedenstellenden Ergebnis führt. Ich glaube das hat nix mit dem Alter zu tun.


    Ich würde mich freuen, wenn es zu Thema ERLANGEN eine positive Entwicklung gäbe!


    Ich schließe mich Arne Shipbuilder an: Ik frei mi oog.


    Sehr interessierte Grüße aus Hannover, Dirk

    Dreemol afsneeden und - jümmers noch to kort

  • Moin zusammen,


    das mit dem Rechtsnachfolger sollte ein Scherz sein, aber Juristenwitze haben nicht ohne Grund einen ausgemacht schlechten Ruf. Falsch ist es auch, denn Wilfried ist ja in jeder Hinsicht Wilfried geblieben ;)


    Ich freue mich jedenfalls, wenn zur ERLANGEN weitere Berichtsteile und Bilder kommen. Das ist und bleibt ein interessantes Vorhaben.

    Schockvideos: Pinguine verspeisen den selben Eisbären gleich zweimal 8o Nur für starke Nerven hier und hier!


    Viele Grüße, Nils

  • Ja vor allen als Blockadebrecher mit Hilfsbesegelung.


    In einer alten in den 50 ger Jahren stammenden Ausgabe der ehemsaligen SI war ein großer Artikel

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • ch freue mich jedenfalls, wenn zur ERLANGEN weitere Berichtsteile und Bilder kommen. Das ist und bleibt ein interessantes Vorhaben.

    Es handelt(e) sich um ein Handmuster um die Machbarkeit zu erproben; was bedeutete, nur die wichtigsten Teile zu zeichnen und auch zu verbauen; fangen wir mit dem Lademast an:

    Flankiert von einer Lüftergruppe steht sein Ebenbild auf dem hinteren Decksteil;

    Die Brücke ist auch nur an Steuerbord einigermaßen komplettiert; wobei die Sonnensegel-Halterung leider nicht dem Original entspricht;

    Teile des achteren Schornsteins und Tanks.


    Komplettiert!


    Großer Kutter.



    Teile der Brücke und das Lüftersortiment; Grösse ergibt sich aus dem vorstehenden Brückenhaus.

    Noch einmal die achterliche Ansicht:


    Sicherlich handelt es sich hier um einen sehr interessanten Schiffstyp. Immerhin ein 10.000tonner. Im Absatand von10 Jahren einen weiteren Sprung bei ähnlicher Größe stellt für mich die DDG-Hansa-Serie mit der KANDELFELS und ihren Schwestern dar. Und noch einmal 10 Jahre draufgepackt, die DDR-Frachter des Typs IV, auch FRIEDEN-Klasse.

    Die ERLANGEN ist mit einer Modellänge von 57,3 cm kein Kleinkind.
    Sicherlich weckt ein solcches Modell auch Begehrlichkeiten, zumal die arrivierten Konstrukteure von solchen Projekten aufgrund des Aufwands längst Abschied genommen haben. Und selbsternannte Marktführer .... lassen wir daß.
    Bis auf das achtere Deckshaus sind alle relevanten Teile durchkonstruiert; wann ich weitermache, weiß ich nicht.
    Hier stehen noch 4 Meter Module, die begrünt und gestaltet werden wollen; Meine Sammlung an Eisenbahnmodellen möchten auch gerne mal wieder in Fahrt kommen. Und wer weiß schon, wieviel Restlaufzeit einem noch bleibt. Es tut für jeden gut, sich dies genau vor Augen zu führen und sich für das Wichtige in seinen letzten Lebensjahren zu entscheiden. Ich denke, dafür jat jeder Verständnis?! Und wer glaubt, daß der Frieden in Europa ewiglich sein wird, der irrt.

    Das neue Spantengerüst für die nächste ERLANGEN - oder doch FRANKFURT? liegt schon mal vor.

    Gruß

    kartonskipper

  • Moin Wilfried,


    erstmal danke für die interessanten Bilder. Die ERLANGEN macht einen sehr guten Eindruck. Ich hoffe, dass Du gelegentlich dazu kommst, daran weiter zu arbeiten.


    Es wurde hier die Frage aufgeworfen, gibt es Pläne

    Auch bei Digipeer gibt es Pläne, einfach "erlangen" in die Suchmaske eingeben.

    Schockvideos: Pinguine verspeisen den selben Eisbären gleich zweimal 8o Nur für starke Nerven hier und hier!


    Viele Grüße, Nils

  • Die Pläne und Kompendien von Herrn Jocham kann ich nur empfehlen. Für jeden, der sich für Schiffe interessiert, sind vor allem die Kompendien eine Fundgrube an Informationen.


    Klaus

    »Das muss das Boot ab können!»