Die Gneisenau - ein MMB Projekt -

  • seit Jahresanfang hat die Gneisenau im PC und auf der Schneidematte Gestalt angenommen. Konstruktiv ist der Rumpf von mir in drei Varianten entwickelt worden: die Neubauversion mit mit stumpfen Bug, die Atlantikversion und die verlängerte Ausführung für die 38er Geschütze. Der Aufwand ist vertretbar, da nur das Bugsegment geändert werden muss. Ob man aus einem Bausatz alle drei Varianten bauen kann, wird sich in der Zukunft zeigen, wenn die Zahl der alternativen Bauteile feststeht. Damit es nicht Langweilig wird konstruiere ich auch die anderen Baugruppen gleichzeitig mit dem Rumpf. Die 15 cm Türme sind schon fertig, die HE 60 und HE114 und Arado 196 sind fertig oder in Arbeit. Auch die gesamte Flakbewaffnung ist vorhanden, auch der Torpedodrilling. Der geplante Zustand nach den Freiburger Unterlagen stellt die Gneisnau kurz vor dem Bombentreffer im Vorschiff dar. Die Version mit den 38er Geschützen lässt natürlich der Fantasie einen weiten Spielraum. Die Freiburger Pläne sind da nüchterner, da sind nur die schweren Türme ersetzt, alles andere ist geblieben. Denkbar wäre ein Austausch aller 3,7 cm Flakgeschütze auf die Version 43, oder wenn die 12,8 cm Türme vorhanden gewesen wären, der Einbau als Ersatz für die 15 cm und 10,5 cm Bewaffnung. Die neue Flugzeughalle ist in den Plänen gut dargestellt, auch mit der Lagerung der Flugzeuge und dem Start des Flugzeuges aus der Halle, wie weit ich da in die Tiefe gehe, weis ich noch nicht. Der Hauptmast wandert nach hinten, ans Ende der Flugzeughalle. Ich plane noch ein Jahr für dir Konstruktionsarbeiten und den bau des Handmodelles ein.
    Da wir doch mächtig im Verzug mit der Veröffentlichung unserer Modelle sind gebe ich lieber keinen Termin, wann die Gneisenau erscheint , an. Erscheinen wird das Modell auf jeden Fall, Ihr müsst halt Nachsicht mit den älteren Herren, die Ihr Hobby pflegen und lieben, haben.


    Herzliche Grüße
    Wolfgang

  • Moin, moin Wolfgang und zusammen,
    ein anspruchsvolles und sehr interessantes Konstruktionsprojekt :thumbup: ! Die Anfänge in Form eines Spantengerüstes konnte ich ja bereits in Mannheim begutachten :thumbsup: ......und gut Ding will Weile haben...wir werden alle nicht jünger.....irgendwann ist das "Schlachtschiff" fertig.....


    Ich wünsche euch allen viel Spaß bei dieser Herausforderung - breites Interesse scheint vorhanden zu sein!
    Gruß von der Ostsee an das ganze MMB-Team


    HaJo

  • Hallo Wolfgang,


    Auf die Neuerscheinung, wann auch immer, freue ich mich auch schon wie Bolle.
    Wie HaJo schon schrieb, hat das Spantengerüst schon einen hervorragenden Eindruck gemacht!


    Da harre ich sehr gespannt den weiteren Berichterstattungen.
    Viel Spaß und Erfolg bei den Konstruktionsarbeiten! :)



    Viele Grüße
    Peter

  • Hallo Wolfgang,
    die Konversation im anderen Forum zur Rekonstruktion des Bauberichts der WHV-Version der Gneisenau durch den "Edlen Ritter" zeigt ja schon das Interesse der Bastlergemeinschaft an diesem Modell auf. Dass Du wahrscheinlich die Möglichkeit des Bau's der verschiedenen Varianten bietest, ist natürlich Klasse. Freue mich schon. Ich finde es auch gut, nicht unbedingt Eile in das Projekt zu bringen. Denn dann wird es sicher ein Modell in der Qualität werden, wie ich sie beim Bau des Z 51 schon selbst erleben durfte, bei der Umsetzung der Wiesbaden nach gründlicher Sicht des vorhandenen Bogens ebenso erwarte wie beim Erscheinen des K-Kreuzers.
    Viel Spaß und gutes Gelingen wünscht
    Günter

    Auf der Werft: Fischdampfer Nürnberg


    Meine letzten Modelle:

    Z 51 der KM; Sven Johannsen, U-Boot W. Bauer; Fregatte Lübeck; Landungsunterstützungsboot Natter; Nordstjernen;
    HANSEATIC; U 2540; Vorpostenboot V 1102; BuPo Bayreuth; S.M.S. Frankfurt; Munitionstransporter Westerwald

  • Die Spanten, die Bordwände aller drei Varianten sind gezeichnet und konstruiert. Das Deck hat seine Textur, wobei ich mich bei Josef Kaiser und seinem Buch mit Bildern der Bismarck schlau gemacht habe, es gibt viele Aufnahmen die im Detail die Fischung der Planken zeigen. Von der Gneisenau gibt es zwar jede menge Bilder, aber kaum Aufnahmen die die Decksstrukturen zeigen. Das Zeichnen der Deckstexturen hat wirklich viel Zeit und Arbeit gekostet. Die Bewaffnung ist ebenfalls konstruiert und gezeichnet, 38er Türme, 28 Türme, 15 cm Geschütze, alle Flakgechütze. Die Aufbauten sind in drei Module gegliedert, die getrennt voneinander gebaut werden können.


    Herzliche Grüße
    Wolfgang

  • Moin Wolfgang,
    schön, dass Dein Bericht fortgesetzt wird. Ich habe schon im anderen Forum Werners Kontrollbau vom Spantengerüst gesehen. Es wird ein solides Modell. Ich freue mich schon auf die Fortsetzungen dieses Konstruktionsberichts.
    Gruß aus Flensburg
    Jochen

  • im Lebenslauf der Gneisenau wurden auch verschiedene Wasserflugzeuge zur Erprobung aufs Schiff gebracht und getestet. Die wichtigsten Modelle habe ich jetzt konstruiert und gebaut. Eine He 60 , eine He 114 und die legendäre Arado 196.
    An den drei Modellen kann man die technische Entwicklung im Flugzeugbau über zehn Jahre sehen. Der He 60 Doppeldecker ist ein ausladendes großes Modell, der He 114 Eineinhalbdecker ist ein Schritt in die richtige Richtung und die zierliche Arado 196 das perfekte Wasserflugzeug. 50 bis 70 Teile sind für die verschiedenen Modelle zu verbauen. Bei den verschiedenen Varianten der Gneisenau werden die passenden Flugzeuge dabeisein. Auch wird es einen extra Baubogen mit allen drei Modellen geben, mit verschiedenen Farbschemen und unterschiedlichen Kennungen.


    Herzliche Grüße
    Wolfgang

  • Meine gezeichneten und abgewickelten Teile der Außenhaut und Panzerung habe ich heute einer ersten Anprobe unterworfen. Die Teile passen schon recht gut, die Korrekturen halten sich in Grenzen. Viel Wert habe ich auf die Gestaltung der Panzerung, als ein markantes Detail der Gneisenau, gelegt. 35 cm Stahl ergeben im Maßstab 250 ungefähr 1,3 mm, drei Lagen verdoppeltes 160 g Papier bilden den Hintergrund der Panzerung. Mit der Bugsektion bin ich noch am Grübeln, momentan besteht sie aus einer ungeteilten Bordwand, schön anzusehen, aber der starke Spantenausfall der Gneisenau geht etwas verloren. Eine korrekte Darstellung bedingt das Auftrennen in drei Längsstreifen, um den starken Versatz aufzufangen, bautechnisch nicht einfach zu Handhaben, auch von der Optik nicht ganz so schön, aber dafür sieht die Bugsektion stark aus. Was ist denn da Eure Meinung?


    Herzliche Grüße
    Wolfgang

  • Hallo Wolfgang,


    ich würde sagen ohne den starken Spantenausfall kommt der Bug nicht so schön rüber. Und originalgetreu sollte er schon sein. Man kann ruhig sehen das es sich um ein Papiermodell handelt. Deswegen wäre ich für die Streifen.

    Mit besten Grüßen


    Andreas Paul

  • Hallo Wolfgang,



    ich schließe mich Andreas und Paul an, originaltgereue Form sollte vorgehen.


    Übrigens fände ich es überlegenswert, den Drehmechanismus der Türme nicht wie offenbar voegesehen als Schacht zu gestalten. Hier ergeben sich m.E. für den Bastler leicht Schwierigkeiten beim Einpassen bzw. sauberen Einkleben der Turmsockel, außerdem hat man im Hauptdeck etliche große Durchbrüche.


    Ich ziehe die Methode die mir zum ersten Mal bei der Schleswg-Holstein von WHV begegnete, vor: kleine Scheibe durch große Scheibe mit weiterer Scheibe als Gegenlager.


    Zaphod

  • Ich ziehe die Methode die mir zum ersten Mal bei der Schleswg-Holstein von WHV begegnete, vor: kleine Scheibe durch große Scheibe mit weiterer Scheibe als Gegenlager.


    Dem schließe ich mich an. Dabei ist die große Scheine verdoppelt und die kleine verdreifacht.
    Ansonsten wird die GN top!
    Gruß
    Jochen

  • Die Aufbauten meines digitalen Modells der Gneisenau wachsen Stück für Stück in die Höhe. Die Rekonstruktion der Baugruppe mit dem Schornstein war schon sehr kompliziert, aber das Ergebnis ist wohl in Ordnung. Die Pläne sind zwar da, aber aus den vielen Linien und Ansichten die richtigen Schlüsse zu ziehen, war viel Arbeit. Richtig spannend war die Rekonstruktion der Flugzeughalle, mein Modell der Arado 196 ist maßhaltig und passt in die enge Halle. Die Funktion der großen Schiebetüren ist am Modell zu sehen. Der Start aus der Halle war tatsächlich möglich, wie die Bilder zeigen, auch die Unterbringung der Reserveflugzeuge ist korrekt.


    Herzliche Grüße
    Wolfgang

  • Hallo Wolfgang,


    die Darstellung des Hangars finde ich hoch interessant. Ich kenne zwar die üblichen Darstellung des umgebauten Hangars, aber ich konnte mir schwerlich vorstellen wie das in der Praxis ausgesehen haben mag. Diese Information habe ich jetzt durch Dich bekommen, und dafür danke ich Dir.
    Deine Darstellungen würden so manchem (maritimen) Geschichtsbuch gut zu Gesichte stehen!!


    Ich wünsche Dir weiterhin viel Spass und Erfolg und natürlich einen schönen ersten Advent!


    Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen


    Thomas

  • von Siegfried Breyer gibt es die bekannte Darstellung der neuen Flugzeughalle der Gneisenau mit dem Verschieben der Hallentore, ich habe es im Bild dargestellt


    das sieht recht gut aus und sollte so auch funktionieren, aber leider scheitert es an den schiffsbaulichen Strukturen der Gneisenau
    ]

    es steht auf der rechten Seite der große Lüfter, auf der linken Seite die Träger der Scheinwerferplattform und Bootslager. Das große Mitteltor passt auf keine Seite. So geht es also nicht

    Ein Blick auf die Orginalpläne zeigt eine ganz andere Lösung


    die Seitenflügel sind in der Höhe kleiner geworden und laufen in Schienen, passen jetzt seitlich am Lüfter auf der einen Seite und unter den Stützen auf der anderen Seite vorbei



    aber wohin mit den großen Mitteltor? Eigentlich gibt es nur noch die Möglichkeit nach vorne, also das Tor kippt um 90 Grad nach unten




    Ich traue mich ja kaum diese Darstellung im Forum zu präsentieren, aber ich sehe keine andere Möglichkeit, was man sonst mit den Toren der Flugzeughalle anstellen könnte.
    also mir gefällt das nicht besonders, sieht einfach sche.... aus.


    zum Schluss noch zwei Bilder vom aktuellen Zeichenzustand der Gneisenau.



    Es geht immer noch besser.

  • Moin zusammen...das wird echt grosses Kino! Wenn ich mich nicht irre, war doch auf der Turmdecke von Cäsar einer der Flugzeugkatapulte in der ersten Bauversion, oder hab ich mich da vertan...? Gruß Hadu

  • Hallo Wolfgang,


    erstmal meinen Respekt dafür was Du so alles aus diesen Konstruktionsplänen rausholst. Hut ab.
    Als Konstrukteur eines Modelles hält man sich natürlich ans Original. Ob es einen nun gefällt oder nicht. Du bist zu der wahrscheinlichsten Möglichkeit gekommen die die Unterlagen zulassen. Ich würde es so lassen.
    Weiterhin viel Spaß beim konstruieren.

    Mit besten Grüßen


    Andreas Paul

    Edited once, last by Andreas P. ().

  • Nach vielen Stunden Zeichnen und Konstruieren am Pc zeige ich Euch den aktuellen Stand der Gneisenau. Sieht ja schon sehr beeindruckend aus, die vielen Teile die ein Schiff dieser Größe ausmachen. Sehr viel Zeit habe ich in die Recherche über den Bauzustand kurz vor dem verhängnisvollen Bombentreffer gesteckt. Es gibt ja einige Bilder der Gneisnau im aufgelegten Zustand in Gotenhafen. Die Pläne geben oft keinen eindeutigen Hinweis oder zeigen einen geplanten Umbau, da sind Bilder die Rettung. Wenn man jetzt noch die Scharnhorst und die Gneisnau auseinander halten und den Erscheinungszeitraum der Bilder bestimmen kann, hat man gute Chancen auf ein einigermaßen korrektes Modell. Einige Ungewissheiten bleiben einfach, da muss man mit Leben.


    Herzliche Grüße
    Wolfgang

  • Hallo Wolfgang,


    Waaaaaahnsinn - Du weist ja - mein Wunschkandidat.
    Da juckt es in allen Fingern.


    Nachdem wir erste Schritte in Rhino gemacht haben, können wir so langsam begreifen, welche Arbeit in dieser Konstruktion steckt.


    Toll - du hast meine volle Bewunderung


    Gruß
    Peter

  • Hallo Wolfgang,
    mir geht es genauso wie Jochen, Otto und Ulli & Peter. Und dazu dann noch den K-Kreuzer vorab. Schön, dass man sich auf das Erscheinen dieser Modelle schon freuen kann.
    L.G.
    Günter

    Auf der Werft: Fischdampfer Nürnberg


    Meine letzten Modelle:

    Z 51 der KM; Sven Johannsen, U-Boot W. Bauer; Fregatte Lübeck; Landungsunterstützungsboot Natter; Nordstjernen;
    HANSEATIC; U 2540; Vorpostenboot V 1102; BuPo Bayreuth; S.M.S. Frankfurt; Munitionstransporter Westerwald

  • Nach langer, langer Zeit des Planens und Konstruierens konnte ich endlich Schere und Skalpell in die Hand nehmen und meine gezeichneten Teile Wirklichkeit werden lassen. Der Rumpf ist wie immer mit verdoppelten Spanten und Platten aufgebaut, diesmal sind die Spanten mit Schlitzen versehen und als Stecksystem aufgebaut. Die Bugaußenhaut ist in drei Streifen aufgeteilt um den scharfen Spantenausfall nachbilden zu können, ebenso das Heck. Die starke Seitenpanzerung ist mit drei verdoppelten Steifen aufgebaut um die 35 cm Panzerung nachbilden zu können. Nicht unproblematisch ist das Verkleben der doch sehr langen Teile der Außenhaut, man muss sorgfältig und sauber arbeiten, aber kürzer wollte ich die Teile nicht machen.


    Bei den Aufbauten herrscht das gleiche Thema: Länge, Länge. Ursprünglich wollte ich drei Segmente anbieten, die für sich gebaut und dann aufs Deck gesetzt werden können, aber das habe ich dann verworfen, es gibt dann doch Probleme mit der Balkenbucht und anders. Der Bauzustand entspricht dem aufgelegten Zustand in Gotenhafen, hier gibt es sehr schöne Bilder die zeigen, das doch weit mehr an der Gneisenau umgebaut worden ist, als die übliche Literatur beschreibt.

    Es geht immer noch besser.

  • Moin Wolfgang ,


    das wird ja wohl ein enormes Projekt , ich hechel da auch schon hinterher .
    Ich bin im Besitz der WHV Version , Umbau auf 38cm Geschütze ,aber nur den
    kompl. Bausatz .


    Auch Dir ein frohes Osterfest . :rolleyes:

    Es grüßt aus BI


    Ewald , Kartonschneider

  • Der vordere Leitstand wächst in die Höhe und wird nach und nach vervollständigt. Die für das typische Aussehen der Brücke verantwortlichen Fußpeerde sind montiert, ca. 200 0,7X0.7 mm große Stützpunkte angebracht und mit dünnen Fäden belegt. Der Schornsteinsockel ist ein sehr kompliziertes Gebilde, sehr verwickelt und recht eigenwillig konstruiert, die Rekonstruktion hat mir doch einige Rätsel, trotz Plans, gestellt. Der Brückenaufbau bekommt noch seinen Turm mit div. Plattformen, der Kamin seine Fußpeerde und Plattform und div. Lüftern. Ach ja, die 1000er
    Grenze der verbauten Teile ist überschritten.


    Herzliche Grüße
    Wolfgang

  • der Hauptgefechtsturm hat Gestalt angenommen, die vielen Plattformen und Ausleger haben ihren Platz gefunden, elf Treppen verbinden die verschiedenen Ebenen. Der Kamin ist bei den Schiffen der Größe ein Kunstwerk für sich, Plattformen, Kabelschächte, Klappen, Ausleger, Dampfrohre usw. umringt von Abluft und Zuluftschächten, eingefasst von vielen Fußpeerderingen.
    Weiter geht es mit dem hinteren Nachtleitstand, der Flugzeughalle und den vielen Teilen, die das Modell noch so braucht.


    Herzliche Grüße


    Wolfgang

  • In der Zwischenzeit war ich nicht ganz untätig, obwohl die Hitze das Konstruieren und Bauen doch einschränkt. Die schweren Geschütze sind voll beweglich konstruiert und mit den entsprechenden Nietentexturen versehen. Die Rohre sind aus dünnem Papier gewickelt und angemalt. Das Gleiche mit 160 g Papier zu bauen, finde ich keine gute Lösung, dafür sind die Geschützrohre einfach zu filigran, besonders die 15 cm Rohre, außerdem ist das auch sehr schwierig zu bauen.


    Herzliche Grüße
    Wolfgang

  • mit den entsprechenden Nietentexturen versehen


    Moin Wolfgang ,


    Die sogenannten Nietentexturen an den großen Geschütztürmen sind keine NIETEN , sondern sogenannte Imbus Schrauben .
    Die Stahlplatten sind alle aufgeschraubt .
    das Modell gefällt mir sehr gut .

    Es grüßt aus BI


    Ewald , Kartonschneider

  • Die Beweglichkeit der Geschütze wird durch Scheiben und Trommeln hergestellt. Der Drehmechanismus der Türme ist unkritisch zu bauen, die Scheiben halten das gut zusammen. Die Höhenverstellung der Rohre verlangt eine saubere und enge Einpassung der Trommeln in ihre Aufnahmeöffnung, sonst fallen die Rohre runter. Die großen Geschütze sind auf einem Turm montiert, der in den Rumpf versenkt wird, damit wird das Anpassen der Turmenden an die Balkenbucht vermieden. Ich habe noch ein paar Bilder vom Bau der 28 cm Geschütze bei einem früheren Modell gefunden, diese entsprechen dem heutigen Zustand.


    Herzliche Grüße
    Wolfgang

  • Hallo Wolfgang,


    in Hinblick auf Dein(e) Modell(e) gibt es kaum noch Superlative, die noch nicht benutzt worden sind.
    Mir bleibt an dieser Stelle nur noch ein einfaches "Großartig" und "Hut Ab" Chapeau. :thumbsup::thumbsup::thumbsup:
    Dein Modell zeigt die GU also in der klassischen Konfiguration!?


    Treffend finde ich auch die Darstellung der Geschütze!
    Vor allem das Rohr mit der Aufschrift "Zur Strafproze(ss)..." fürwahr ein infernalisches Strafgericht, das da über den Betreffenden, respektive zu treffenden Delinquenten da hereinbricht ...9 28 cm Granaten, und das alle 30 Sekunden!
    Da würde den Meisten glaube ich nicht nur das Herz in die Hose rutschen.


    Welchen Namen man für Delinquenten einsetzen könnte, überlasse ich der jeweiligen Phantasie.... :D:D:D:D


    Erinnert mich irgendwie an eine Darstellung aus einem Vorkriegsjournal der Royal Navy.
    Ein Blick vom Bug der Nelson auf deren Geschütztürme.
    Diese sind nach Steuerbord geschwenkt, mit den Rohren in maximaler Rohrerhöhung.
    Bildunterschrift : The Police Batons of Democracy!!!! :D:D:D
    Wenn man von denen eine drüber kriegt hat man am nächsten Tag ganz bestimmt Kopfschmerzen :D:D:D


    Hinsichtlich der gerollten Geschützrohre, Du nimmst normales 80 Gramm Papier und wickelst es über einen entsprechend starken Draht.
    Ich glaube mich zu erinnern, daß Du bei einem Deiner vorigen Modelle dafür Zigarettenpapier genommen hast?!
    Wie bekommst die Stärke der Rohre hin....Trial and Error?


    Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen und wünsche Dir noch viel Spass und Erfolg mit Deiner GU!!!


    Thomas