Einsatzgruppenversorger (EGV) "Berlin" A1411 / HMV / 1:250 [Fertig]

  • NAbend Freunde,


    @Mario: Mit dem Gimmick musst Du noch ein bisschen Geduld haben :D

    Helmut: Ja, ich denke, die Bohrer kann man hier und da gut nutzen :thumbup:

    @all: Danke für die motivierenden Likes :thumbsup:


    Joa, nun gut, los geht es mit dem Hauptmast. Zunächst einmal kommt der eher unspektakulär daher; ein "grauer Kasten mit Armen" :cool: :



    Die ziemlich ausladende Plattform bugseits bekommt noch ein paar Streben spendiert (Achtung beim Anbau, obwohl die Längsstreben alle die gleiche Bezifferung haben, sind sie unterschiedlich lang!)...



    Dann wurde es mir zu gefährlich, den Mast immer wieder anzufassen, also habe ich ihn auf einen Zahnstocher gespießt und diesen in eine Klemme gesetzt. Nun kann ich das Teil wesentlich besser bestücken :)


     


    Um die Komplexität des Mast-Zubehörs anzudeuten, hier mal wieder ein Originalfoto ("FFM"):


    (©Andreas Jacobsen)


    Im Ätzsatz sind so einige der feinen Streben/Antennen enthalten, aber man muss schon sehr vorsichtig sein, wenn man die anbringt. Auf der Steuerbordseite kollidiert das obere Gestänge mit der kleinen Plattform; hier habe ich also etwas angepasst. Baugruppe V26 ist nun fertig, obwohl am Mast selbst noch viel zu tun ist (aber dem Konstrukteur sind erstmal die Buchstaben für die Teilebezeichnung ausgegangen; es geht halt nur von a-z :D :D )



    Vielleicht geht es am Wochenende weiter, mal schauen.


    Schönen Abend und LG


    Lars

  • Moin moin,


    @all: Lieben Dank für die erhobenen Daumen :thumbsup: :thumbsup:


    Nun kam der Zeitpunkt, an dem der Mast an Bord geholt werden musste. Denn an beiden Seiten sind Gerüste für einige Leuchten anzubringen, die auch mit dem Aufbau unter dem Mast verbunden werden:



    Erst dachte ich, ich könnte zuvor die feinen horizontalen Gitter, die sich in regelmäßigen Abständen um den Mast schmiegen (nur im Ätzsatz enthalten!) anbringen, aber ein genaues Studieren der Ätzsatz-Anleitung und einiger Originalfotos zeigte, dass einige der Gitter mit den Gerüsten für die Leuchten verbunden sind. Also musste der Mast an Bord (passte hervorragend!) und es ging mit eben diesen Gerüsten weiter. Sie werden heckseitig noch zusätzlich mit je 2 Streben am Mast gehalten:



    Hier noch 2 weitere Originalfotos; was für ein Detail-Monster.... :D


    (©Andreas Jacobsen)


    So sieht es nun nach dem Anbringen der Verstrebungen beim Modell aus:



    Als Nächstes werde ich wohl die Radare für den Mast unters Messer nehmen.


    Schönes Wochenende und LG


    Lars

  • NAbend Freunde,


    und danke für eure Likes :thumbsup:


    Soviel Neues gibt es eigentlich gar nicht, aber ein gewisses süßes Gimmick vom Konstrukteur wollte ich euch dann doch nicht vorenthalten:



    Eine "Wohlfühl-Oase" mit Sonnenschirm, Liegestuhl und dem perfekten Weitblick (=mit Fernglas) und leckerem Cocktail mit Limettenscheibe auf dem Tisch :cool: :thumbup:



    Leider war auf der "Wohlfühl-Plattform" für den Pool kein Platz mehr, aber hey, das Meer ist ja nicht weit weg :D



    Ich genieße nun den Ausblick und den Feierabend (und den Cocktail :cool: :D )


    Schönen Abend noch und LG


    Lars

  • NAbend zusammen,


    @all: Vielen Dank für eure Likes :thumbsup: :thumbsup:


    Über der "Wellness-Oase" mussten noch 2 Radare montiert werden; bei dem Gerüst für das größere Exemplar muss man die Stützen genau passend verkleben (es existieren keine Markierungen dafür auf dem Sockel). Der Mast ist damit komplettiert; es fehlt natürlich noch die Takelage...



    Hm, wo geht es weiter? Ich werde nun die Relinge fürs Hauptdeck (Ätzsatz) nebst allem Zubehör (und davon gibt es einiges :D ) montieren. Für den ersten Abschnitt habe ich mir die Steuerbord-Reling vorgenommen. Der Bogen sieht (in doppelter Kartonstärke) innenliegende "Leitplanken" vor, die vermutlich für den sicheren Warentransport via Stapler gedacht sind.
    Hier ein Foto vom Original:


    (©Andreas Jacobsen)


    Mir erschien das zu dick aufgetragen, also habe ich diese Planken in einfacher Kartonstärke hinterklebt. Die Lager für die Rettungsinseln sind hier ebenfalls zu sehen:



    Die Rettungsinseln selbst sind tw. eher ungewöhnlich, da sie nicht "rund" sondern eher "oval" daher kommen. Die schmalen Kartonstreifen der Ummantelung befestigt man am besten, indem man sie mit verdünntem Holzleim fixiert...



    ...und dann mit feiner Pinzette drumherum legt:



    Ab damit an Bord! Außerdem sind noch Schanzkleid-Stützen vorgesehen; in 2 Größen. Die kleineren werde ich nicht verbauen, denn die bestehen nur noch aus einem winzigen Kartonschnipsel, den meine Pinzette nicht mehr halten kann. So sieht es nun aus:



    Bleibt zu erwähnen, dass ich absolut begeistert bin vom Ätzsatz. Eine wahre Freude, diese filigranen Teile zu verbauen. Ein bisschen Nachlackierung wird noch folgen, aber das ist völlig ok; bei der Stabilität.


    Schönes Wochenende wünsche ich und LG


    Lars

  • NAbend zusammen,


    Helmut, Peter, Jochen, HaJo und Fiete: Vielen Dank für die netten Worte; habe mich sehr gefreut :thumbsup:

    @all: Ganz herzlichen Dank auch für die zahlreichen Likes, zusätzliche Motivation für den (noch langen) Endspurt :thumbup:


    Weiter geht's mit der Steuerbord-Reling. Bei einer Reling hatte ich glatt die inneren Leitplanken vergessen; zum Glück konnte ich die Reling nochmal demontieren und den Streifen doch noch anbringen:



    ...von der gegenüberliegenden Seite aus kann man diese Leitplanken ganz gut erkennen:



    Nun kamen wieder Schanzkleidstützen dran. Interessant, dass diese hier außenbords liegen; vermutlich ist dies auch der sichereren "Bewegungsfreiheit" auf dem Hauptdeck geschuldet. Von den Teilen habe ich übrigens schon sein paar verloren (von der Pinzette gesprungen oder mit einer unvorsichtigen Handbewegung weggewischt) :D

    Es scheinen aber genügend Ersatzteile vorhanden zu sein. Hoffe ich jedenfalls.



    Jetzt kam die 2. Variante der Rettungstonnen unters Messer. Diese sind, wie man es eigentlich gewohnt ist, rund, werden aber auch wieder mit feinen Streifen versehen. Damit diese mit der seitlichen Markierung überein stimmen, habe ich sie dort zunächst mit etwas verdünntem Weißleim fixiert (kleine weiße Spinnchen :D )...



    ...und anschließend vorsichtig mit der Pinzette umgewickelt:



    Die Teile kommen in ihre Lager (aus dem Ätzsatz) und ich finde, die Steuerbord-Seite macht nun schon gut was her :cool: :



    Zum Schluss für heute habe ich noch die Sonnensegelstützen auf der Brücke montiert. Die vorderste Strebe musste ich etwas kürzen, da die Brückennock an der Stelle etwas ansteigt:



    Einen Schnappschuss mit Blitz aus der Froschperspektive habe ich noch:



    Das war es erstmal von der Werft; morgen kümmere ich mich um den kleinen Kran, der für das Auslegen der ovalen Rettungstonnen gebraucht wird.


    Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und LG


    Lars

  • Lars, große Klasse. Ich hoffe, wenn ich bei dem Endspurt angekommen bin wo du jetzt bist, wird es auch so erstklassig aussehen.

    Man sieht auf deinem Bild die untere Außenhautpforte. Weißt du, wofür dieser ausziehbare Ausleger darüber ist?

    Im Bau

    EGV "Frankfurt am Main" 1:250

    Cn2t "Las" 1:25

  • @Mario: Danke; ich drücke Dir die Daumen :)

    Beim Ausleger handelt es sich um einen sog. Schiebebalken; damit kann Ladegut o. Ä. von/an Bord geschafft werden. Bei Forschungsschiffen dient sowas auch fürs Aussetzen der Mess-Instrumente/-Geräte.


    LG


    Lars

  • Moin zusammen,


    vielen Dank für eure Likes, freut mich :thumbsup: :thumbsup:


    Zum kleinen Kran für die Rettungs-Tonnen gibt es nicht viel zu sagen; ich habe ihn mit etwas WonderWire ergänzt:



    Die nächsten Relinge mussten unter dem Haupt-Aufbau angebracht werden; ich hatte etwas Bammel davor, weil diverse Stützstreben im Weg waren. Die Relinge sind obendrein noch etwas abzuwinkeln (kleine Biegung nach rechts, kleine Biegung nach links...). Aber insgesamt passten die Teile sehr gut und wenn man nur die neuralgischen Punkte mit Klebstoff versorgt, sind die Stützstreben kein Problem mehr:



    Weiter im Text; will heißen: die Fanggitter und Zubehör für die Heli-Landeplattform stehen auf dem Programm. Man kann die Fanggitter aus- oder hochgeklappt bauen; da ich auf jeden Fall einen Hubschrauber an Bord nehmen werde, habe ich mich für die ausgeklappte Variante entschieden. Die Teile aus dem Ätzsatz sind einfach klasse; man muss aber beim Lackieren aufpassen, dass sich die feinen Gitter nicht mit Farbe zusetzen.
    Rund ums Heck sind noch Scheinwerfer zu installieren; die Konstruktion links im Bild gibt mir noch Rätsel auf...:



    Die Scheinwerfer habe ich mit 2 Lagen Karton verstärkt, anstatt sie zu kleinen Kästchen zu formen.

    Leider habe ich erst nach der Montage (anhand von Andreas seinen Fotos) bemerkt, dass die Leuchten zum Heli-Deck weisen und nicht "gen Himmel". Wobei ich vermutet hätte, dass die Dinger je nach Bedarf ausgerichtet werden können. Das sieht aber auf dem Original-Foto nicht so aus:


    (©Andreas Jacobsen)


    Nunja, jetzt sind die Scheinwerfer erstmal an Bord, nebst Fanggitter:



    Ich wünsche euch ein schönes Osterwochenende und LG


    Lars

  • NAbend zusammen,


    vielen Dank für die zahlreichen Likes, freut mich sehr :thumbsup: :thumbsup:


    Nachdem es die letzten Tage eher wechselhaftes Wetter gab (aber mit tollen Aussichten)...



    ... konnte ich am Ende eines klasse Frühlingstages die beiden kuriosen Teile V43/44 fertig stellen:



    Die Funktion ist mir noch immer rätselhaft; ich vermute, dass es eine Art Flugsicherung für die Helikopter ist (ähnlich den Fangvorrichtungen für Einheiten auf Flugzeugträgern)

    Leider habe ich auf die Schnelle keine Fotos vom Original gefunden, wo diese Teile zu sehen sind. Ich habe sie anhand der Anleitung so angebracht:



    Demnächst geht es mit der Backbord-Reling weiter... und dann fehlt nicht mehr so viel.


    Einen Sea King-Heli aus dem Bogen werde ich aber auf jeden Fall auch noch bauen; hier ein kleines Video vom Original (aus friedlicheren Zeiten):


    Schönes Wochenende und LG


    Lars

  • Moin Lars,

    Spontan würde ich diese Vorrichtung für sowas, wie eine Fanganlage halten.

    Macht aber auch nicht wirklich Sinn bei Hubschraubern.

    Unter diesem Link sind in einem Video verschiedene Anflugversuche des NH90 auf den EGV Bonn gezeigt, da sieht man von diesen Elementen nichts. Das Deck ist ganz eben.

    https://www.bundeswehr.de/de/organisation/ausruestung-baainbw/aktuelles/nh-90-ans-limit-shols-getestet-5613636


    Ansonsten wie immer alles picobello gebaut! :)


    Liebe Grüße

    Peter

  • Moinsen


    eventuell ist es eine "Bordhubschrauberverfahranlage"

    Siehe z.B. Hier : Infos


    LG KaEm (eine Landratte die gelernt hat zielgerecht zu recherchieren (Scherzle))

  • Moin zusammen,


    Peter: Ja genau das dachte ich mir auch. Welchen Sinn sollte so eine Anlage bei einem Hubschrauber haben? Die Fotos mit dem komplett leeren Deck kenne ich auch, daher wird es wohl eine Zeit gegeben haben, wo die Teile nicht an Bord waren.

    KaEm: Das ist es, genau. Darauf muss man erstmal kommen, was ein Wort: Bordhubschrauberverfahranlage... :D


    Quote

    Die vorhandene BHS-Verfahranlage ist auf den MH 90 zugeschnitten. Sie dient zum automatischen Verfahren des BHS vom Flugdeck in den Hangar und umgekehrt. Darüber hinaus sichert sie den Hubschrauber während des Verfahrens gegen die Roll- und Stampfbewegungen des Schiffes und vermag den Hubschrauber bei Bedarf zu drehen. Dies geschieht durch ein Schienensystem für das Längs- und Querverfahren, über Ketten getriebene Verfahrwagen und eine Hydraulikpumpe. Das Querverfahren ist für den Sea King nicht möglich. Ein E-getriebener Schlepper, der so genannte »Mechanical Handler«, ist erforderlich, um den Sea King auf das Längsverfahrsystem zu schieben und dann gesichert zu verfahren.


    Ich habe netterweise noch 4 Fotos von Andreas bekommen (Danke!); damit dürften die meisten Unklarheiten bzgl. der Vorrichtung geklärt sein:


    (©Andreas Jacobsen)


    Schönen Sonntag noch und LG


    Lars

  • Moin Lars,


    ein unglaublich gutes Modell, was bei Dir entsteht! An Detailreichtum kaum zu übertreffen und einfach super gebaut ich bin absolut begeistert! (und ich glaube mein Bogen bleibt erstmal weiterhin ganz unten im Stapel liegen) ;)

    Den Bau der BHS-Verfahranlagen habe ich bisher viermal geprobt. Bei Passat schaut diese Einrichtung so aus:


         


    Einen schönen Abend, Gruß


    LG

  • NAbend zusammen,


    Lars: Vielen Dank für die aufschlussreichen Fotos :thumbup: ; nun muss ich gerade echt überlegen, ob ich den "Sea Lion" oder den "Sea King" für den Hangar vorsehen möchte. Den startbereiten "Sea Lion" habe ich ja schon gebaut, aber irgendwie würde ich auch den "Sea King" gern auf die Landeplattform setzen... Mal schauen.

    @all: Danke für die erhobenen Daumen, freut mich :thumbsup: :thumbsup:


    Zunächst einmal ging es weiter mit weiteren Relingen (backbords); das übliche Prozedere: gut vorformen, mit Hilfe der Ätzteil-Biegehilfe bzw. einer passenden Zange (die innen liegenden Leitplanken für die Stapler nicht vergessen!). Wieder waren ein paar Rettungstonnen und Schanzkleidstützen zu montieren:



    Nun hätte ich ja die Reling an der Bb-Seite komplettieren können, aber irgendwie hat mich dann doch eher der "Sea King MK41" Hubschrauber gereizt.

    Hier findet ihr ein kurzes Video zum Original.

    Das Modell wurde von Paulo Gomes konstruiert und ist gleich 2x im Bogen des EGV enthalten (falls man eine weitere Version mit angelegten Rotorblättern für den Hangar bauen möchte).

    Die Anleitung ist jedenfalls schön detailliert und lässt kaum Fragen offen; die Bauteile sind in einfacher Papierstärke gedruckt und lassen ein weiteres "Detail-Monster" erahnen ;) :



    Das Spantengerüst ist sehr passgenau und man kann sogar eine Inneneinrichtung für das Mittelstück bauen.

    Eine Verglasung der Fenster habe ich mir erspart; das wäre spätestens bei der Kanzel problematisch geworden; stattdessen werde ich beide Türen geöffnet darstellen:



    ...es geht gleich weiter :)

  • ...der Rumpf ist aus einzelnen Streifen zusammen zu setzen, die möglichst passend aneinander gesetzt werden müssen. Nicht ganz ohne, zumal der Rumpf an vielen Stellen unterschiedliche Rundungen aufweist. Da zeigt sich der Vorteil der einfachen Papierstärke :thumbsup:



    Die Cockpit-Kanzel ist nochmal eine Sache für sich. Man merkt, dass es nicht ganz ohne ist, gerundete Teile in der Größe darzustellen.

    Ich habe die einzelnen Streifen nacheinander geformt und angebracht. Mit dem Endergebnis bin ich jedenfalls ganz zufrieden:



    Nachdem das Cockpit komplett montiert war, musste der "Sea King" unten noch versiegelt werden :D



    Insgesamt ein spannender Bau für mich, obwohl ich mich mit Flugzeugen/Helis nicht wirklich auskenne.

    Weitere Updates gibt's demnächst ^^


    Schönen Abend und LG


    Lars

  • Moin Lars,

    sieht doch top aus, dein Meerkönig! :thumbsup:

    Ich kann dich nur ermutigen, es ist nie zu spät sich bei den Hubschrauber in 1:250 auszutoben.

    Und wenn man erstmal ein paar hat, will man unbedingt noch ein paar mehr! :D


    Viele Grüße vom Rhein!

    Matthias

  • NAbend Freunde,


    Matthias: Vielen Dank fürs Lob; ja, ich habe noch einen älteren Bogen mit Hubis von Paulo Gomes in meinem Bestand. Für Nachschub in 1:250 wäre gesorgt :)

    @Torsten: Danke :thumbup: ; ich schaue immer mal wieder bei deinem Diorama vorbei (klasse :thumbsup: :thumbsup: ) und überlege, auch den EGV in ein Dio einzubetten... Aber da sammle ich noch Ideen

    @HaJo: Da hast du Recht. Ich werde den MK41 erstmal zu Ende bauen; im Moment bin ich sehr von dem detaillierten Druck angetan.

    @all: Ich danke euch für die "Daumen hoch", immer wieder Motivation pur :thumbsup: :thumbup:


    Weiter ging es mit dem Spantengerüst für den Rotor-Aufsatz. Ein bisschen tricky hier und da, weil bei den Spantenschlitzen manchmal nur wenig vom Rest des Spants übrig bleibt :D aber es ließ sich bauen:



    Verkleidet wird der Aufsatz wieder mit einzelnen Streifen; bei einigen musste ich bei der Höhe etwas kürzen (aber das lässt sich machen; einfach vorher trocken anpassen). Obenauf kommt ein runder Einsatz, wo später der Hauptrotor hinein "versenkt" wird:



    Heckseits folgte ein schmaler Streifen, auf den eines der 2 Radar-Komponenten gesetzt wurde. Gebaut wird dieses Element ähnlich wie ein Radom beim EGV; viele schmale Laschen, die zu einem (halbwegs) gerundeten Aufsatz führen (wenn ordentlich vorgeformt wird :cool: ). Vor dem Rotor-Aufsatz bzw. über dem Cockpit musste dann eine Entlüftungsanlage (Vermutung!) installiert werden und zu guter Letzt kam noch das Radar am Bug hinzu:



    Für das Fahrwerk mussten 2 "Gondeln" gebaut werden; etwas mulmig wurde mir beim Anblick der Bauteile...



    Auch hier erwies sich die einfache Papierstärke als Vorteil, ich konnte die schmalen Streifen relativ gut vorformen und am Ende mit etwas UHU zusammen führen:



    (und wer sich bei den letzten Fotos wundert, wo die offenen Zugangsklappen links geblieben sind: abgeschnitten! Beim Handling im Weg und der Bogen sieht diese sogar noch einmal als Ersatzteil vor, wenn man diese geöffnet darstellen möchte :cool: )


    Soviel für heute von der Werft; schönen Abend noch und LG


    Lars

  • Moin Lars...

    Toll anzusehen wie so ein winziger Hubi entsteht.

    Das würde mich auch mal reizen.

    Gruß, Renee

    Im Wald boten sich mir zwei Wege dar.

    Ich nahm den, der weniger betreten war!

  • Moin zusammen,


    @Renee: Danke dir, der Bau des Winzlings macht echt Spaß :thumbsup:

    @all: Danke auch für die erhobenen Daumen; mit der Motivation musste ich gleich weiter bauen :D :thumbup: :thumbsup:


    Nun folgte das Fahrwerk. Die Streben wären auch im Ätzsatz enthalten, aber ich habe die Teile aus dem Bogen verbaut. Man muss dann aber vorsichtig sein und darf auf keinen Fall mehr viel Druck von oben ausüben. Den Rumpf jedenfalls trägt das Fahrwerk jedenfalls einwandfrei:



    Am Heck kommt noch ein drittes Rad hinzu, davon habe ich aber leider kein extra Foto gemacht.

    Für die offene Pforte vorn links sieht der Bogen sogar eine detaillierte Trittleiter vor. Solche Details liebe ich :thumbsup:



    Ja und dann fehlten nur noch der Heli-Schwanz und der Hauptrotor sowie optionale Teile wie z. B. eine Winsch zum Herablassen einer Rettungscrew.

    Ich habe mich entschieden, den MK41 im startbereiten Zustand zu bauen; das macht in meinen Augen mehr her, als die "zusammengeklappte" Version für den Hangar. Und zur Not hätte ich ja noch einen Heli im Bogen :D
    Hier der Rotor (die Rotorblätter habe ich leicht gewölbt dargestellt, wie beim Original auch, wenn es am Boden ist):



    Nun ist der Heli fertig und es folgen gleich ein paar "Beauty-Shots" ;)

  • Ich bin mit dem Endergebnis sehr zufrieden:




    Und testweise ab damit an Bord:



    Zum Schluss noch ein Foto zusammen mit dem "neuen Bruder" Sea Lion (Download vom Passat-Verlag):



    Fazit: Der "Kleine" ist tatsächlich wieder eine Detailschlacht für sich. Durch die einfache Papierstärke lässt er sich aber gut bauen, man darf halt nur nicht "feste zudrücken" :D

    Ein paar optionale Teile habe ich weggelassen (2 kugelförmige Fenster am Rumpf und 2 Kästen, die nicht näher bereichnet sind).


    Nun kann ich mich wieder der Backbord-Reling zuwenden ^^


    Schönes Wochenende und LG


    Lars

  • Moin Lars,


    der Sea King ist eine wahre Augenweide, einfach phantastisch und richtig, richtig gut geworden!!! Absolut perfekt und top!

    Hör bitte nie auf zu bauen, mach einfach immer weiter :thumbsup:  :thumbsup: ich bin gerne online dabei :)


    Ein schönes Wochenende und viele Grüße


    Lars

  • Moin zusammen,


    Peter: Danke dir, es ist aber auch eine tolle Vorlage ;)

    René: So ganz ohne Papierfaser geht's dann doch nicht :D
    Lars: Vielen Dank fürs Lob und keine Sorge, ich werde nicht aufhören, zu bauen. Aber die Pausen zwischen den Updates könnten manchmal etwas länger sein :)

    @all: Habe mich sehr über eure Likes gefreut; zumal es ja diesmal nicht um das Schiff, sondern das "Fluggerät" ging, danke dafür :thumbsup: :thumbsup:


    Langsam nähere ich mich der Fertigstellung.... Dazu müssen aber noch ein paar Kleinigkeiten erledigt werden.

    Die Takelage rund um die Masten wird in der Anleitung ziemlich gut vorgegeben, sogar die Länge passte zum Modell:



    Ich habe mich für WonderWire und etwas 0,3mm Draht entschieden; zusammengefügt mit Hilfe von verdünntem Weißleim:


     


    An Bord sieht das Ganze dann so aus:



    Die Klebestellen habe ich als "Isolatoren" schwarz gepönt. Hinzu kamen noch 2 Abstagungen Richtung Heckmast:



    Eigentlich sind am vorderen Mast noch einige Flaggleinen vorgesehen, die senkrecht zum Deck verlaufen, allerdings fehlt im Ätzsatz die reling-ähnliche Verankerung selbiger... ich überlege noch wie/ob ich sie darstelle.


    Zum Schluss habe ich mich mit etwas leichterer Kost beschäftigt :D

    2 Container nebst Containerrahmen. Ok, der Rahmen erfodert etwas Stichelei, aber die Conatiner sind bei diesem Modell wohl am einfachsten zu bauen :D



    Bis zum nächsten Mal :cool:

    Schönes Wochenende und LG


    Lars

  • Moin Freunde,


    inspiriert von Robert seinen tollen Fotos vom Tankhafen-Diorama im Sonnenschein habe ich das schöne Wetter auch mal für ein paar "Outdoor-Fotos" auf meiner Terrasse genutzt:




     


    Weiterhin ein schönes Wochenende und LG


    Lars

  • Meine Vorschreiber haben so etwas von recht…


    Lars, vielleicht könntest Du das Gestell für das Belegen der Flaggleinen aus einem überschüssigen Stück Reling machen… Nur so als Vorschlag.

  • Moin Lars,


    die Perfektion Deiner Bauweise haut mich immer wieder um.
    Nur gut, dass ich immer wieder aufstehe, um Neues aus Deiner Wrkstatt zu bewundern.

    Allerbeste Grüße,


    Manfred

    Es muss nicht alles perfekt sein, was gut tut.