RV Celtic Voyager, 1:250, David Hathaway (Die Zweite)

  • Moin!
    Eigentlich wollte ich schon am letzten Sonntag mit der Celtic Voyager von David Hathaway anfangen, aber während ich gerade den - bei mir eigentlich nicht üblichen - Sicherheits-Scan machte, bemerkte ich Robis Baubericht.
    <SPASS>
    Er erhörte mein bitterliches Flehen und gestand mir generös einen weiteren Baubericht zur Celtic Voyager zu. Dem Großen Vorsitzenden sei gedankt!
    </SPASS comment="Falls es sonst keiner versteht">


    Vorletzte Nacht habe ich dann mit dem Rumpf angefangen:


    Während Robi bei seiner Celtic Voyager die Klebelaschen an Deck(s) und Bodenplatte entfernt hat, habe ich das nur bei den beiden Decks gemacht. Da ich die Bordwände immer zuerst am Deck festmache und erst nachdem beide Bordwände dort festgemacht sind, die Verbindung zwischen Bordwand und Grundplatter herstelle, habe ich dann die Möglichkeit mittels ein wenig UHU - im Zweifelsfall einfach zwischen Bordwand und Grudplatte gezwungen - den Rumpf zu zu bekommen. Dabei nur die doppelte Kartonstärke als "Klebe-Basis" zu haben, ist mir etwas heikel.
    Bei denbeiden letzten Aufnahmen sind die Decks nur aufgelegt.

  • Um ein Haar hätte ich dann auch noch vergessen die achteren Aufbauten - bzw die Wände zwischen den beiden Decks - einzubauen. Das wäre eine schöne Pleite geworden. Auf die Anbringung weiterer Kleinteile (z. B. Retturngsringe) habe ich vorläufig verzichtet. Erste Bürgerpflicht ist es, den Rumpf dicht zu bekommen.

    Images

    Glückwunsch zum Klassenerhalt an den KSC und den HSV! Beiden blieb die Relegation erspart.


    In der Werft: Kombifrachter Schwan (HMV/Piet/1. Auflage), Kanonenboot Panther (HMV/Wiekowski/1. Auflage), SdKfz 222 (GPM), KNM Thor Heyerdahl (ecardmodels.com), V1102 Lützow (Mannheimer Modellbaubogen), Räumboot R49 (GK-Verlag), Schlepper Bremerhaven (Passat-Verlag) - wieso wird diese Liste nicht endlich kürzer?

    Edited once, last by Eberhard H. ().

  • Kameraden, jetzt wird es heftig!


    Nachdem das Spantengerüst und die Decks vorbereitet sind, kommen jetzt die Bordwände dran:
    Wie Robert in seinem Baubericht anmerkte, sind im vorderen Teil der Bordwände extrem fitzelige Innenteile anzubringen, die auch die Inneseite der Klüsen enthalten. Ich habe folgende Reihenfolge gewählt:


    1. Ausschneiden der Bordwände.
    Dabei um die Klüsen deutlich Papier stehen lassen. Auf dem Bildkann man sehen, daß am Übergang zwischen Bordwand und Klüse genau ausgeschnitten wurde. Damit kann ich später Innenschanz und Bordwand sauber übereinander platzieren.


    2. Das äußere Schanzkleid am Heck der Bordwände abschneiden.
    Erstens stört das nur beim Anbringen der Bordwände und zweitens müssen die Speigatten und Klüsen sowieso extra ausgeschnitten und an die zugehörigen Teile der Innenschanz angepaßt werden. Dadrum kümmere ich mich lieber gesondert.


    3. Klüsen und Bulleyes ausstanzen.


    4. Speigatten ausschneiden.
    Dazu stanze ich erst an den runden Enden der Speigatten Löcher mit dem Stanzeisen aus und verbinde diese dann mittels Skalpell. Üblicherweise bestreiche ich die Rückseite des Papiers dünn mit Weißleim, damit das Papier beim Ausschneiden nicht so leicht ausfranst.


    5. Bordwände vorformen.
    Da die Form des Rumpfes relativ simpel ist, ist da wenig Aufwand nötig. Man sollte aber darauf achten,
    daß beide Bordwandteile am Bug - speziell im oberen Teil - schön halbrund aufeinander passen.


    6. Bulleyes hinterkleben.
    Dies unbedingt erst nach dem Vorformen machen. Ansonsten drücken sich die Ränder der Folien - ich benutze relativ stabile, bedruckte Overhead-Folie - durch die Bordwand durch. Sieht dann nicht schön aus.


    7. Ausschneiden der Innenseiten der Bordwände (Innenschanz)
    Auch hier um die Klüsen etwas Material stehen lassen. Dadurch kann ich die Teile leichter platzieren und habe auch noch deutlich mehr Material zum Kleben übrig.


    8. Innenschanz auf der Innenseite der Bordwand aufkleben. Dazu an den Klüsen ausrichten und an einer Klüse mit dem Ankleben beginnen.


    9. Jetzt erst die Klüsen der Innenschanz ausstanzen.
    Dies mach ich durch die bereits ausgestanzten Klüsen der Bordwand. Dadurch kriege ein sauberes Loch durch die Klüse der Bordwand und der Innenschanz


    10. Erst jetzt das zusätzlich Material um die Klüsen wegschneiden.
    Da Außen- und Innenseite bereits miteinander verklebt sind, wird das jetzt deutlich harmonischer, als wenn ich erst beide Teile ausschneide und dann zusammenklebe.


    11. Verlängern der Innenschanz an Backbord
    Das Innenschanzteil an der Backbordseite ist zu kurz. Ich habe es bis zum Übergang zum Arbeitsdeck verlängert. An Steuerbord ist das entsprechende Teil ein wenig zu lang und wird entsprechend gekürzt. Sieht man beim Nachkochen (äh -bauen) sofort.


    12. Die vom Arbeitsdeck entfernten Teile der Innenschanz auf die Rückseite der Bordwände kleben.
    Die jeweiligen Positionen lassen sich leicht ermittel, folgen sie doch einfach dem verlauf der Bordwand.


    13. Ausstanzen und Schneiden der Speigatten bei den gerade aufgeklebten Teilen der Innenschanz.
    Wie Robi in seinem Bericht ja bereits angemerkt hat, fehlen die Markierungen der Speigatten auf der Innenschanz. Nach der Montage der Teile habe ich die gleichen Löcher durch die Bordwand in die Rückseite der Innenschanz gestanzt und wieder mittels Skalpell miteinander verbunden. Eigentlich habe ich nur Schritt 4 nochmals ausgeführt.


    So, ich hoffe, das war jetzt nicht zu wirr.


    Das Ergebnis sieht man hoffentlich auf den folgenden Bildern.

  • Damit war die Vorbereitung der Bordwände aber noch nicht abgeschlossen:


    Bei den diversen Passproben zeigte sich, dass die linke Bordwand etwa 2mm und die rechte Bordwand ca. 1mm zu lang waren. Robert hatte ja schon beschrieben, daß er die Markierungen an den Öffnugen des achteren Schanzkleides als Referenz verwendet hatte. Ich habe das ähnlich gemacht und mich entschieden, an der Backbordwand am Vorsteven ca. 1mm wegzuschneiden. Dadurch war natürlich die Klüse, die genau im Vorsteven liegt, im Eimer.
    Da David Hathaway aber freundlicherweise für alle sieben Klüsen nochmals die Umrandung bereitgestellt hat, werde ich diese zu gegebener Zeit verwenden, um das wieder auszugleichen.
    Vor dem Wieterbau habe ich lediglich das Loch bzw. Halbloch (gibt es das?) in die Bordwand gestanzt.
    Der restliche "Überschuß" sollte dann erst nach der Montage der Bordwände am Spiegel abgeschnitten werden.


    Außerdem fröne ich der Marotte, die Bordwände entweder hinten (bei einem runden Achersteven) oder vorn (bei einem platten Heck) vor der Montage am Spantengerüst zusammen zu kleben. Das funktioniert natürlich nur bei derartig kleinen Modellen.
    Um ganz sicher zu gehen, habe ich nur den ersten Zentimeter des Vorstevens mit Weißleim zusammengeklebt.


    Bei der zweiten Aufnahme kann man sehr schön sehen, wie die Klüse unter der Wegnahme des überschüssigen Millimeters gelitten hat.

  • Die folgenden Aufnahmen verdeutlichen hoffentlich hinreichend, wie ich mir die Montage der Bordwände (jetzt ist es eigentlich nur noch eine ;-) ) vorgestellt habe. Die erste Aufnahme zeigt die finale Probe. Die Zweite ist entstanden kurz bevor das letzte Stück der Bordwand am Achterschiff befestigt wurde.
    Ich habe übrigens nur die Verbindung zwischen Decks und Bordwand geklebt. Die Verbindung zwischen Bordwand und Bodenplatte erfolgt - wenn überhaupt notwendig - erst danach. Damit minimiere ich die Gefahr, einen unnötigen Twist in den Rumpf zu bekommen.

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    Edited once, last by Eberhard H. ().

  • Nach der Montage der Bordwände und zweier Blenden an der Achterkante des Hauptdecks sieht das Ganze jetzt so aus:


    Die dritte Aufnahme zeigt deutlich die noch notwendigen Ausbesserungsarbeiten an der Klüse im Vorsteven.


    Zwischenfazit: Ich bin nicht unzufrieden!

  • Moin Eberhard,


    was bin ich froh, das meine Erfahrungen sich mit den deinen decken.
    Das Vorgehen habe ich in großen Teilen identisch durchgeführt, nur bei den Klüsen habe ich eher geschlampt ( beim Färben zu nass geworden und leicht zerfasert :thumbdown: ). Aber es gibt ja die Klüsenverstärkungen. Wenn ich die Anleitung aber richtig interpretiere sollen die Verstärkungen innen angebracht werden. So what.


    Ich drücke dir weiterhin die Daumen, wird ein deutlich schönerer Bau als meiner.


    Liebe Grüße
    Robi


    P.S. was ich aber wirklich wichtig finde ( und ich denke in unserer Beider Bauberichte wird dies überdeutlich): lieber 10x anpassen und probieren bevor einmal geklebt wird. Es ist zwar aufwändiger, aber das Resultat überzeugt und der Frustlevel bleibt tief.

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.

  • ...
    Zwischenfazit: Ich bin nicht unzufrieden!



    Zu Recht, Eberhard!


    Dier Bordwände sind prima gelungen. Kompliment!


    Und Robi hat auch recht: Eingehendes Anpassen vor dem Verkleben ist mehr als die halbe Miete für so ein gutes Ergebnis.

    Bis die Tage...


    Helmut



    "Dem Angriff auf die Menschlichkeit folgt der Angriff auf den Menschen!"

    (Claudia Roth)



    Fertig: CAP SAN DIEGO (roko)

  • Moin Eberhard,


    der Einbau der Panamaklüse ist Dir gut gelungen.


    Viele Grüße
    Arne

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Während der Ausstellung in Vellmar ging es am achteren Schanzkleid weiter.
    Robi hat in seinem Baubericht angemerkt, daß ein Teil der Innenschanz zu kurz sei. Deshalb hatte ich mir das Teil gleich aus der Verdopplung der achteren Winschen neu gebaut.
    Wäre aber eigentlich nicht notwendig gewesen, denn meiner Meinung nach, war nicht die Innenseite zu kurz sondern eher die Außenseite zu lang.
    Außerdem fehlte mir ein Anhaltspunkt, wo und wie das Schanzkleid am Übergang zum Heckspiegel zu knicken (unten) und zu rollen (oben) war.
    Schließlich habe ich das mit der Abkantbank für die Ätzreling gemacht. Hat ganz leidlich geklappt.
    Nach einer langen Meditationssitzung war schließlich die Schanz backbord achtern dran.

  • Auch bei dem zweiten Teil des achteren Schanzkleides mußte ich eine Weile rumprobieren, bis es schließlich paßte.
    Der eine oder Gang über die Ausstellung unterbrach diese Sitzung des therapeutischen Bastelns.
    Außerdem fiel auch noch Fritz Pohls Besuch auf unserem Stand (siehe Bericht Vellmarer Modellbautage) zwischen die beiden Schanzkleider.

  • Die folgenden Aufnahmen zeigen das Ergebnis des 7ten (Halb-) Marathons vom 31.10.. Der Aufbau ist drauf.

  • Statt mich an die Anleitung zu halten, habe ich mir die beiden Winschen auf dem Arbeitsdeck vorgenommen.
    Robi hatte ja schon demonstriert, daß die Montageskizze mehr als nur Interpretationsspielraum liefert.
    Ich habe die Reihenfolge der Einzelteile gegenüber Robis CV nochmals leicht abgewandelt, nachdem ich noch ein paar Bilder ergoogelt hatte. Die letzte Aufnahme zeigt lediglich eine Stellprobe. Die Winden sind noch nicht aufgeklebt.

  • Moin Eberhard,


    hast Recht mit der Korrektur. Nachdem ich auch weiter nach Bildern gesucht hatte, fiel mir mein Fehler auf: die Verschlußräder müssen nach Innen zeigen. bei meiner Korrektur habe ich diese nach aussen gesetzt. Also Nachbauer: Bitte beachten! Eberhards Reihenfolge ist die Richtige.


    Sehr sauberer Bau, Eberhard, meine tiefe Bewunderung.


    Liebe Grüße
    Robi

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  • Moin!
    Nein, ich war nicht faul seit dem Halb-Marathon! Ich habe ziemlich intensiv über die Ankerwinsch der Celtic Voyager gegrübelt und dränge Euch jetzt das Ergebnis dieser Bemühungen in Form dieses kruden Postings auf:
    Das erste Bild zeigt die Montageskizze für die Ankerwinsch, wie sie in der Bauanleitung enthalten ist.
    Ein erster Blick genügt, um zu erkennen daß hier etwas nicht stimmen kann: Vollkommen unterschiedliche Teile haben die gleiche Bezeichnung (a, b, g), andere Teile tauchen in der Skizze gar nicht auf (h, k).
    Zusätzlich habe ich den folgenden Artikel über die prinzipiellen Bestandteile und Aufgaben einer Anlerwinsch studiert: https://de.wikipedia.org/wiki/Ankerwinde


    Natürlich durften auch einige Aufnahmen der Celtic Voyager nicht fehlen (leider habe ich zwar die Bilder heruntergeladen, aber die Links natürlich verschlampt).
    Nach einiger Grübelei kam ich dann zu folgendem Ergebnis:
    Offenbar ist die Ankerwinsch der Celtic Voyager folgendermaßen aufgebaut (von Backbord nach Steuerbord, ich orientiere mich an den Bezeichnungen aus dem o.g. Wikipedia-Artikel):


    Verhol-Trommel
    Kettennuß Backbord-Anker
    Windenantrieb
    Kettennuß Steuerbord-Anker
    Festmachertrommel (ob hier sowohl ein Speicher- als auch einArbeitsteil vorhanden ist, kann ich nicht erkennen; eine Umsetzung im Modell scheint mir aber auch übertrieben)
    Verhol-Trommel


    Die Festmachertrommel scheint für die Vorleine gedacht zu sein. Zumindest konnte ich keinerlei Umlenkrolle erkennen, die dafür sorgen würde, daß der Festmacher nicht kreuz- und quer über das Deck läuft.
    Nach weiteren meditativen Sitzungen kam ich zu dem Ergebnis, daß eigentlich alle Teile für meine Lösung auch tatsächlich vorhanden sind. Lediglich für die beiden Verholtrommeln schienen mir einige Scheiben zu fehlen.


    Die Verdoppelung der k-Teile ist aber so großzügig bemessen, daß ich mir dort einige zusätzliche Scheiben (6 Stück entsprechend dem Teil h, ergibt dann 4 gedoppelte Scheiben) herausstanzen konnte.
    Außerdem habe ich mich entschieden die beiden Teile k als Kettenstopper zwischen die Ankerwinde und die beiden vorderen Löcher durch die Kette läuft zu montieren. Wenigstens habe ich keine anderweitige Verwendung dafür gefunden.


    Die angehängten Bilder zeigen:
    1. Montagezeichnung aus der Anleitung
    2. die Teile auf dem Bogen
    3. Meine Montageskizze
    4. und 5. die gebaute Ankerwinsch mit etwas Garn auf der Festmachertrommel


    Ich hoffe, ich habe das Ganze jetzt ungefähr im Sinne des Erfinders hinbekommen.


    Gruß
    Eberhard

  • Moin Eberhard,


    das hast du gut erklärt und genial umgesetzt.
    Ich hoffe, dass meine nächste Ankerwinde annähernd so gut wird.


    LG
    Riklef

    "Nein, ich bin nicht dumm. Ich habe nur Pech beim denken."


    ----------------
    Projekte:
    Fertig:
    Iljushin IL-14 1:33
    Lockheed L-1649 A 1:100 (1. Version fertig)
    SIBAJAK von Scaldis 1:250


    Im Bau:
    Hauptfahrwerk einer Boeing B777
    De Haviland Comet 4B 1:100


    Geplant: so vieles... :rolleyes:

  • Freut mich, daß sowohl Bogen und Bauausführung auf Eure Zustimmung treffen.
    Als nächstes kamen der einfache Kran für das Beiboot und der Hydraulikkran für die Übernahme von Versorgungsgütern dran.
    Ich habe versucht, dem guten Stück die eine oder andere Hydraulikleitung zu verpassen. Ist nicht wirklich überzeugend aber auch nicht übermäßig störend geworden.

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  • Poller und Rettungsringe dürfen natürlich auch nicht fehlen.

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  • Nachdem ich den Mast zusammengebaut hatte, kamen noch eine Reihe weiterer Kleinteile dran, die zweiten Bild in der Plastik-Box gesammelt wurden.
    Ich hatte aber noch keines dieser Teile am Schiff montiert, da ich zwischendurch zu der Überzeugung gelangt war, daß zumindest alle Relingteile (bis auf die Reling am Hauptdeck entlang der Bordwand) eingebaut werden sollten.
    Am Schiff selber hatte sich seit der Ausstellung in Vellmar praktisch nix mehr getan.

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    Edited once, last by Eberhard H. ().

  • Gestern Abend hatte ich mit der Montage der Reling auf dem Brückendach und dem Brückendeck begonnen. Kurz vor der Abfahrt zum Treffen des Mannheimer Kreises habe ich auch das Relingssegment an der Achterkante des Hauptdecks eingebaut.
    Blöderweise habe ich davon aus Zeitmangel keine Bilder gemacht.
    Jedenfalls habe ich unsere gemeinsame Bastelstunde in Mannheim (Ulli und Peter haben diesmal mitgebastelt) dazu genutzt, einen Teil der vormontierten Kleinteile anzubringen.
    Mal sehen, ob ich morgen noch dazu komme, weitere Bilder zu machen.

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  • Moin!
    Nein, die Celtic Voyager ist nicht vergessen! In den letzten Tagen ging es hier ein wenig weiter:
    Das Beiboot ist eine Kombination aus einem Schlauchboot und dem von David Hathaway vorgesehenen Boden des RIBs.
    Es fehlen jetzt noch die drei Niedergänge, die stabile Reling für das Vorschiff sowie etwas Kleinkram für das Arbeitsdeck.
    Bei den Niedergängen von der Brücke überlege ich noch, ob und wie ich die geätzten Niedergänge entsprechend gekürzt kriege. Ich würdehier nur ungern auf LaserCut ausweichen. Dafür ist die bisher verwendete Reling einfach zu filigran.
    Gruß
    Eberhard

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  • Hallo Eberhard,


    schaut richtig gut aus, Deine CV :thumbsup:
    Hast Du Standard-Ätzteile für die Reling verwendet?
    Jedenfalls werten diese Teile das ohnehin schon feine Modell noch mehr auf.


    Ich werde mir den Bogen auch zulegen...


    Grüße


    Lars

  • Moin Lars!
    Ich verwende die Passat-Reling. Bemalung erfolgt nur mit dem Pinsel. Einmal dünn grundieren, danach zweimal dünn mit der Ziel-Farbe (Acryl, Valejo) drüber, fertig. Arbeitsaufwand quasi identisch mit LaserCut: einmal mit stark verdünntem Weißleim "härten", dann zweimal dünn mit Acrylfarbe drüber. Auch bei den Lasercut ist nur Acrylfarbe wirklich sinnvoll, denn bei Wasserfarbe löst der zweite Anstrich den ersten wieder an.
    Gruß
    Eberhard

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  • Moin!


    Das Blech ist dran! Die drei Niedergänge und die Reling um das Vorschiff sind angebracht. Gesamtaufnahmen des Schiffchens folgen.


    Gruß
    Eberhard

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  • Moin!


    Bevor Alf03 das Forum jetzt im Alleingang zutextet ( ;) ), habe ich zumindest ein kleines Update zu vermelden:


    Die Rettungsinseln und die Positionslampen haben es auf das Brückenhaus geschafft. Die Rahmen, die beim Zuwassserlassen offenbar verhindern sollen, daß die Rettungsinseln auf das Deck knallen, wirken irgendwie etwas deplaziert und grob neben der Reling. Aber ich kann mich nicht daran erinnern, übermäßig großzügig beim Ausschneiden gewesen zu sein. Scheint also ein Fehler der Reling zu sein ?(


    Jetzt fehlen noch:
    1. die Kettenstopper (sind vorbereitet) samt Ankerkette
    2. der Portalkran inkl. Blöcken (vorbereitet)
    3. zwei Flaggenstöcke samt einer Flagge


    Müßte eigentlich heute noch fertig werden. Schauen wir mal.


    Gruß
    Eberhard

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  • Moin, moin Eberhard,
    nö, die Rahmen finde ich nicht überdimensioniert, wenn man bedenkt, was so eine Rettungsinsel wiegt. Da kommt ein ganz schön großes Biegemoment auf, wenn die Insel über den Rahmen aussenbords kullert..... :)
    Sehr sauberer und akurater Bau :thumbup: !
    Gruß von der Ostsee
    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • HaJo nimmt mir sozusagen gerade aus der Tastatur...


    Ich sehe das ganz genauso!


    Schön gebaut! Und wegen der nicht ganz gewöhnlichen Form und der schönen Farbgebung ein Hingucker!

    Bis die Tage...


    Helmut



    "Dem Angriff auf die Menschlichkeit folgt der Angriff auf den Menschen!"

    (Claudia Roth)



    Fertig: CAP SAN DIEGO (roko)

  • Moin!
    Die Celtic Voyager hat fertig!
    Ankerkette samt Kettenstopper, Flagge und Portalkran sind montiert.
    Die Netztrommel wollte ich eigentlich mit etwas Damenstrumpfhose als Netz bauen. Das habe ich aber versaut.
    Bei Gelegenheit mache ich noch ein paar weitere Aufnahmen.
    Gruß
    Eberhard


    PS: Herzlichen Danke allen "Likers"!

  • AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH!!!
    Ich Depp!
    Ich HONK!
    Die Flagge muß andersrum. Grün muß zum Flaggenmast.
    Wird nachher noch korrigiert. So ein Ärger!!!!


    Auf Davids Bildern und auf dem Bogen ist es auch falsch. So paßt die Flagge nur zur Elfenbeinküste.
    :cursing:

    Glückwunsch zum Klassenerhalt an den KSC und den HSV! Beiden blieb die Relegation erspart.


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  • Moin Eberhard!
    So, das am Flaggenmast ist also KEIN Grün? Ich lerne doch bei jedem Baubericht wieder etwas dazu, vielen Dank! :thumbsup:
    Wenn ich sie mir vornehme, werde ich mal darauf achten, ob ich den Unterschied wenigstens im richtigen Leben erkenne... :cool: In jedem Fall ist Dir ein wunderschönes Modell gelungen, herzlichen Glückwunsch!
    Viele Grüße
    Heiner

  • Da ich mir bei meinen Aufnahmen "mit Hintergrund" nicht so ganz sicher war, ob sie als Bau-Hilfe für weitere Celtic-Voyager-Fans taugen, habe ich noch ein paar Aufnahmen ohne blauen Untergrund und Pseudo-Hafen gemacht. Einmal rund ums Schiff!
    Die Bilder sind entstanden, bevor ich die falsch gehißte Flagge bemerkt habe. Nachbauer, die diesen Baubericht gelesen haben, werden hoffentlich nicht drauf reinfallen.
    Irgendwie hat meine 10 Jahre alte Nikon Coolpix mit sagenhaften 5 MPixeln bessere (und schärfere) Bilder gemacht, als die Kamera, die ich gerade verwende. Die Coolpix ist leider während des Internationalen Kartonmodellbautreffens im Mannheimer Technoseum verstorben: Die Verriegelung des Batteriefachs ist zum zweiten (und letzten) Mal zerbröselt.
    Gruß
    Eberhard

  • Nachdem ich anläßlich der ersten internationalen Schiffsmodellbautage im Internationalen Maritimen Museim in Hamburg (IMMH) endlich die Flagge korrekt angebracht hatte, und sich heute die Gelegenheit ergab, mal ein paar Bilder zu machen, möchte ich diesen Baubericht endgültig mit einem finalen Rundgang um das Modell (in Form von Photos) und einem Fazit abschließen:
    Ein wunderbarer Bogen mit einem interessanten Vorbild. Sicherlich hat der Bogen so seine Kinken und tatsächlich kann man mir vorwerfen, ein wenig mit zweierlei Maß zu messen. Anderen Verlagen hätte man die Bauanleitung der Winden wahrscheinlich um die Ohren gehauen. Hängt aber sicherlich auch mit dem jeweils geäußerten Anspruch der Protagonisten zusammen.
    David Hathaway hat mit dem Bogen der Celtic Voyager ein wirklich spannendes Bastelvergnügen vorgelegt. Ich war jedenfalls gezwungen, mich mit der Funktionsweise von Ankerwinschen und Winden zu beschäftigen. Ich hoffe, die von mir gefundenen Lösungen sind plausibel und die Dokumentation im Baubericht für Nachbauer hilfreich. Dann hätte der Baubericht schon seinen Zweck erfüllt.
    Ich jedenfalls konnte mit einem Schmunzeln über die Macken hinwegsehen. Ich würde mich freuen, wenn David meine Anmerkungen in neue Ausgabe des Bogens einarbeiten würde. Schließlich ist das der große Vorteil der Kleinverlage, da sie quasi "auf Abruf" drucken.
    Gruß
    Eberhard

  • Moin Eberhard,


    ich gratuliere zur (endgültigen) Fertigstellung :thumbsup:
    Wie man Davids Modelle mit Ätzteilen aufwerten kann, erlebe ich ja "nebenan" gerade selbst. Gefällt mir sehr gut, wie Du das Schiff umgesetzt hast.


    Die Celtic Explorer wäre ja der nächste, logische Schritt (aber ich glaube, David hat auch so schon genügend Pläne) :)


    Danke für die Fotos und den Bericht!


    Lieben Gruß


    Lars