Seebäderschiff Wappen von Hamburg, HMV 1/250

  • Ich beginne nun mit dem Baubericht oder dem Versuch eines solchen.
    Es soll die Wappen von Hamburg werden.
    Ich hab von dem Bogen erst kurz vor der Intermodellbau Dortmund erfahren und der Wunsch dieses Schiff zu bauen und der Seute Deern einen zweiten Helgolandfahrer zur Seite zu stellen war da.


    Technische Daten und Geschichte des Schiffes erspare ich mir durchen den Link zur Wikipedia.


    https://de.wikipedia.org/wiki/…von_Hamburg_(Schiff,_1965)


    Dort wird alles auch sehr ausführlicher beschrieben.


    Vorgestellt habe ich den Bogen hier:


    Seebäderschiff Wappen von Hamburg HMV


    Da es einen Laser-Cut-Satz bzw eine Ätzplatine für den bogen nicht gibt werde ich LC-Standad-Sätze benutzen
    So denn man los.

    Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.

    Edited 2 times, last by schnecke ().

  • Selbst das größte Modell beginnt mit dem ersten Schnitt:


    26 Spanten auf einer Länge von ca 44 cm läßt auf einen festen steifen Rumpf schließen.
    Zur Seitensteifigkeit werden Seitenstringer beitragen.



    Für die Helling hab ich mir den Rest einer Laminat-Leiste besorgt, so ist auch ein verziehen des Rumpfes praktisch ausgescholossen.


    Bis demnächst Gruß Uwe

    Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.

  • Moin Uwe,


    toll, dass Du diesen Bogen anschneidest. Der ist ein must have für mich, gerade im Vergleich zu meiner ALTEN LIEBE. Das Vorbild des aktuellen HMV-Modells macht bis zum Bootsdeck den Eindruck, als handele es sich um eine gestreckte Version ihrer Vorgängerin.


    Ich wünsche viel Erfolg!

  • Moin Uwe,
    ich wünsche Dir viel Spaß und gutes Gelingen bei der WAPPEN. Bin mal gespannt, wie sich das Teil bauen lässt. Wie der Verlag verlauten ließ, hat man ja wohl aus der HAMBURG gelernt...
    Beste Grüße
    Fiete

  • Hallo Freunde,


    Fiete ich bin ja auch mal gespannt wie sich der Dampfer anläßt, bei der Durchsicht des Bogens hatte ich ja schon die ein oder andere Nachdenkfalte im Gesicht, schaun mer mal. Im Gegensatz zur Hamburg ist bei diesem Bogen drauf geachet worden das Platz herrscht ist ja auch Rückendraht-Heftung.


    Es ist ja auch die Angst des Torwarts vorm Elfmeter bzw die Angs vor der weissen Wand ;(

    Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.

  • soo,
    wie gesagt 26 Spanten und etliche Seitenstringer lassen auf einen sehr stabilen Rumpf schließen.


    Nach dem Ausschneiden von Grundplatte und Mittelspanten sah ich das Grundplatte und Mittelspant nicht versetzt angeordnet waren sondern gleich und nicht versetzt waren. Ich kannte es bislang nicht so, nun ja.

  • Nach Einsetzen der Spanten, Stringer und Decks muss alles erst mal recht gut trocknen.





    Bis bald und ein schönes Wochenende, und den glücklichen in BHV viel Spass

    Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.

  • So, der erste Deckel ist drauf. Am Heck noch die Stützsäulen



    Nachdem alles gut durchgetrocknet ist konnte der Dampfer von der Grundplatte gelöst werden.




    Der Angstgegner "Bordwand" wartet schon



    Ein schönes Wochenend, bis denn
    Gruß Uwe

    Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.

  • ...
    Was ich schön finde ist die Struktur unterhalb des Decks. Auch wenn man es später nur mit halswirbelverrenkenden Übungen sehen wird;
    schön das es da ist.


    Da hättest Du ja eigentlich auch die "Rippen" unterkleben können, oder? Das hätte bestimmt auch gut ausgesehen.


    Trotzdem - schön saubere "Arbeit".

    Bis die Tage...


    Helmut



    "Dem Angriff auf die Menschlichkeit folgt der Angriff auf den Menschen!"

    (Claudia Roth)



    Fertig: CAP SAN DIEGO (roko)

  • Moin Uwe;


    Jetzt kommt das erste Deck.
    Was ich schön finde ist die Struktur unterhalb des Decks. Auch wenn man es später nur mit halswirbelverrenkenden Übungen sehen wird;
    schön das es da ist.


    ich habe mir die Alu und Eisen Plane angeschaut.


    Die beiden Rahmen / Unterzüge sind aus dem Steg 170 x 12 und dem Gurt 100 x 10


    Die Spanten sind aus HP ( Holland Profil ) 100 x 6


    Die Stützen unter den Bootsdeck sind Quadratrohr 76,1 x 5


    Das Deck selber hat eine Stärke v 6,5mm.


    Laut dem GA Plan sind die beiden Räume für je 2 Stewards vorgesehen.


    Viele Grüße
    Arne

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Hallo Freunde,
    weiter geht´s.

    Da hättest Du ja eigentlich auch die "Rippen" unterkleben können, oder? Das hätte bestimmt auch gut ausgesehen.


    Recht hast Du Helmut, hatte ich am Anfang sogar vorgehabt aber plötzliich war es dran.


    ich findes es sehr mutig schon jetzt einige der Relinge anzubringen. Die sind doch so empfindlich.


    Ich hoffe mal das da nichts passiert denn wenn ich die Bauanleitung richtig verstanden habe ist ein Teil der Reling nachher in der Bordwand und recht schlecht zu kleben.

    Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.

    Edited once, last by schnecke ().

  • Die Bordwände warten.
    Als erstes waren 52 Fenster und 132 Bullaugen auszuschneiden bzw. auszustanzen und mit Folie zu hinterkleben



    Verglast habe ich sie mit Anti-Statik-Folie.

    Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.

  • Die Bordwände mussten noch zusammengefügt werden. Vorne wie auch hinten bestehen sie aus oberer und unterem Bauteil.



    Ich kann dies nicht ganz nachvollziehen. Hinten schon gar nicht da dort kaum ein Knick im Original zu erkennen ist.


    Quelle „RaBoe/Wikipedia



    Vorn denke ich das man mit einer Knickline auf der Rückseite des Bogens denselben Effekt erreicht hätte. Zumal dann auch die Festigkeit geblieben wäre.
    Verklebt habe ich sie mit einer Weißleimnaht. Hinterklebt habe ich es mit Zigarettenpapier. Die Bauanleitung sah ein Stück Karton von gleicher Stärke vor, was mir aber zu dick erschien. Ich hatte Angst das es zu stark aufträgt.

    Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.

  • Um den prägnanten Bug zu erreichen leimte ich die beiden vordem Teile der Bordwand zusammen




    Trocknen und dann….


    muß datt Ding nun auch dran



    ein schönes Wochenende noch, bis denn
    Gruß Uwe

    Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.

  • Moin Uwe,


    das sieht sehr gut aus. Deine Fenster sind erste Sahne!


    Die Konstruktion erinnert immer wieder an die ALTE LIEBE: Der obere Teil der Bordwand war dort wie hier nach innen geneigt und im Modell ist genau am Übergang die Trennung zwischen unterem und oberem Teil der Bordwand. Bei meinem Modell wird das aber mit einer Scheuerleiste kaschiert, so dass man die Klebenaht nicht sieht. Ich denke, dass Du recht hast und eine Knicklinie genügt hätte. Du ahst das toll gelöst :thumbup:


    Was die Reling angeht: So wie die Konstruktion am Heck wirkt - ich habe den Bogen mittlerweile auch - könnte es tatsächlich später schwierig werden, die Reling sauber zu montieren. Man muss halt vorsichtig sein.

  • Moin Uwe,


    ... Verklebt habe ich sie mit einer Weißleimnaht. Hinterklebt habe ich es mit Zigarettenpapier. Die Bauanleitung sah ein Stück Karton von gleicher Stärke vor, was mir aber zu dick erschien. Ich hatte Angst das es zu stark aufträgt. ...


    Das habe ich bei meiner HAMBURG genau so gemacht. Auch dort waren Kartonstreifen als Klebelaschen/Hinterklebungen vorgesehen. Aber keine entsprechenden Ausnehmungen in den Spanten... :rolleyes::D


    Weiterhin gutes Gelingen wünscht
    Fiete

  • Hallo Uwe


    Vorn denke ich das man mit einer Knickline auf der Rückseite des Bogens denselben Effekt erreicht hätte. Zumal dann auch die Festigkeit geblieben wäre.


    M.E. wäre ein Konstrukteur mit Lineal und Geodreieck bei der Knicklinie gelandet. Besonders da die Schwierigkeit bei diesem Modell ja mit "mittel" angegeben ist. Ich denke, dass die Trennung hier eine Folge der Konstruktion am PC ist, wo jedes Detail in der (Über-)Vergrösserung wichtig erscheint. Und für die CAD-Software ist ein Knick noch ein Knick wenn das Auge ihn schon nicht mehr wahrnimmt. Daher oder dazu kommt, dass heute die allermeisten Verlage aus meiner Sicht fast ausschliesslich für den Könner konstruieren statt für den durchschnittlichen Modellbauer. Auch wenn ich mich als fortgeschrittenen Kartonmodellbauer bezeichne, komme ich bei jedem Modell irgendwo an den Punkt, wo ich mich frage, ob eine sauber gebaute einfachere Variante dem Modell nicht besser täte als die verkorkste Superdetaillierung.


    Aber die Verlage werden ihr Publikum wohl kennen und wissen, was sich am Besten verkauft. Bei vielen Details bieten sie ja auch Alternativen an, und hier können wir jetzt ja dank Heiners Tutorial selber die Teile zusammenschieben und aus der Trennung eine Knicklinie machen :D.


    Andi

  • Hallo Freunde,
    Es geht weiter. Der Angstgegner Bordwand…..


    Ich glaub ich hab ihn besiegt!


    Das habe ich bei meiner HAMBURG genau so gemacht. Auch dort waren Kartonstreifen als Klebelaschen/Hinterklebungen vorgesehen. Aber keine entsprechenden Ausnehmungen in den Spanten...


    Auch hier fehlt eine Aussparung an den Spanten.


    Ich denke, dass die Trennung hier eine Folge der Konstruktion am PC ist, wo jedes Detail in der (Über-)Vergrösserung wichtig erscheint


    Das ist auch meine Vermutung zumal es bei einer "Einheit" der beiden Bauteile es bei dem gleichen Platzvebrauch auf dem A4-Bogen geblieben wär. Nun denn

    Die Konstruktion erinnert immer wieder an die ALTE LIEBE:


    stimmt ich hab fast den Eindruck als wären sie Schwestern.

    Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.

  • Den vorderen Teil "stülpte" ich über.
    Ziehen drücken und streicheln…. es ging
    Gute Hilfe leistete mir hier ein Kosmetikschwamm.


    Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.

  • Der hintere Teil war auch gut anzubringen. Beim Heckstück gab es auch ein großzügiges Reservestück . Es wurde nicht gebraucht.



    Das Heckteil passte sich an den Heckspiegel an.

    Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.

  • So nun darf sich alles setzen und trocknen. Aber der Rumpf ist zu. :rolleyes:



    Ein schönes Restwochenende noch
    Gruß Uwe

    Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.

  • Hallo Freunde,
    leider war die Freude über den geschlossenen Rumpf nicht ganz ungetrübt.


    Die Naht zwischen den beiden Vorderteilen ist nicht ganz so stabil, und auch das Hinterkleben mit Zigarettenpapier machte keine Einheit draus.
    Wie ein rohes Ei will nun die Bordwand behandelt werden.


    Doch was wirklich ärgerlich ist, das der grüne Streifen ist auf der rechten Seite etwa einen halben Millimeter schmaler als auf der Linken.
    ich vermute mal ein Passer-Problem beim Zwei-Seiten-Druck . Gut, muss also ne neue Leiste drauf.


    Aber was wirklich blöd ist; mir fehlen gut zwei Millimeter.
    Das Vorderschott ist entweder zu groß oder die Bordwand ist zu knapp. Ich vermute mal die Bordwand ist zu knapp. hier halte mich mal das Innenteil dagegen.

  • Da das Innenteil Bauteil 62 und 63 so nicht passte hab ich es auseinandergeschnitten und das untere Teil eingepasst.
    Schazkleidstützen drauf, eingepasst geht doch.


    Von außen werd ich dann wohl einen passenden Streifen einsetzen müssen.


    Bis demnächst
    Gruß Uwe

  • Moin Uwe,

    Deine WAPPEN VON HAMBURG macht sich sehr gut. Die Aufbauten auf dem Bootsdeck und die Fensterfront sind Dir toll gelungen, Dein Bau ist eine gute Referenz für nachfolgende Modellbauer!

    Besser kann man es kaum formulieren.


    Beste Grüße,


    Manfred

    Es muss nicht alles perfekt sein, was gut tut.

  • Moin Uwe,


    prima, dass es nach den Bordwand-Differenzen nun problemlos weiter geht :thumbup:


    Schade finde ich allerdings, dass in den von Dir gezeigten Bauteilen der Knicklinien-Code deutlich sichtbar ist (sei es bei den Klebelaschen oder der Aufbauwand). Ich hätte gedacht, dass man dies heutzutage anders löst (außerhalb des Bauteils einzeichnen). Ist das auch bei den künftigen Baugruppen so?


    Jedenfalls wünsch ich weiterhin viel Spaß beim Bau :)


    Grüße


    Lars

  • Hallo Lars,
    für mein Empfinden sehe ich das thema der schwarzen Codes etwas differenziert. Ich habe mal ein weißes Schiff weitgehend mit "verdeckten" Linien gebaut. Bei aufgeklebten Türen z. B. wirkte das dann irgendwie steril. Ich denke, man muss ausprobieren, was einem Modell guttut.
    Ulrich

  • Moin Ulrich,


    das verstehe ich jetzt nicht; was haben aufgeklebte Türen mit Knicklinien zu tun?? Aufgedruckte Liniencodes sehen (in meinen unmaßgeblichen Augen) immer s...uboptimal aus, da hilft auch eine differenzierte Betrachtungsweise nur wenig...


    Beste Grüße
    Fiete

  • Ich stimme Ulrich insofern zu, als eine rein weiße Wand mit Fenster- oder Türenlöchern darin ohne Rahmenlinien bei mir auch oft suboptimal wirkt (wenn es bei mir auch eher "unsauber" wird, was das genaue Gegenteil zu "steril" ist... :D ); jeder kleine "Wackler" beim Ausstechen und bei Türen jede Winkelgradminute Abweichung aus der Senkrechten schlägt sich da sofort optisch als Katastrophe nieder, während eine schwarze Rahmenlinie wieder Ruhe schafft, weil kleine Unebenheiten wieder "eingefangen" werden. Knicklinien finde ich inzwischen allerdings auch überholt.
    Aber vieles ist einfach auch eine Frage der Sehgewohnheiten.

  • Moin Heiner,
    richtig, bei den von Dir erwähnten


    ... Rahmenlinien ...


    stimme ich Dir absolut zu. Was Lars hingegen meint, sind die Knicklinien... ;)


    Pardon, Uwe, es war nicht unsere Absicht, in Deinem Baubericht eine ausufernde Diskussion zu führen, aber ich denke, eine kleine Klarstellung war schon erforderlich...


    Bin schon weg...
    Fiete

  • Pardon, Uwe, es war nicht unsere Absicht, in Deinem Baubericht eine ausufernde Diskussion zu führen, aber ich denke, eine kleine Klarstellung war schon erforderlich...


    Nix fur ungut Fiete, bin doch froh das ihr da seid. :D
    Gruß Uwe

    Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.

  • So, und weiter gehts...


    Schade finde ich allerdings, dass in den von Dir gezeigten Bauteilen der Knicklinien-Code deutlich sichtbar ist (sei es bei den Klebelaschen oder der Aufbauwand).


    Hallo Lars,
    speziell bei der Anbauwand sind das Linien auf denen nachher etwas aufgeklebt wird. Bei den "Knicklaschen" ist nachher nichts bzw kaum was zu sehen.

    Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.