Kühlschiff Tornadao - Quest - 1:200

  • Hallo an alle,


    obwohl ich meine Blankenburg noch nicht fertig gestellt habe, wurde das nächste Projekt begonnen. Es handelt sich um das polnische Kühlschiff "Tornado" vom Quest-Verlag. Trotz intensiver Suche konnte ich bisher im deutschsprachigen Raum keinen Baubericht dazu finden. Es kann daran liegen, dass das Spantengerüst fehlerhaft konstruiert wurde. Dazu gab es schon 2006 einige Äußerungen. Auf Grund meiner bisher gemachten Erfahrungen, bin ich so blauäugig und getraue mich an diesen Pott oder eher Pöttchen ran.


    1985 in der Werft in Gdynia erbaut, scheint es heute noch unter russischer Flagge im Dienst zu sein (Shipspotting).


    Der Bogen besteht aus einem A4-Heft mit innenliegenden 2-Doppelseiten Karton und 2 Doppelseiten normales Papier mit Vorlagen, Bauanleitung sowie Spanten. Die hintere äußere Rückseite ist ebenfalls mit Bauteilen bedruckt.





    Den Druck empfinde ich als ausreichend gut. Auf der Rückseite ist jedoch eine Farbverschiebung der blauen Farbe zu erkennen. Dies ist bei den anderen Farben aber nicht der Fall. Da ich mir aber vorgenommen habe, wieder mit Farbe zu arbeiten, sollte es aber kein Problem darstellen.

  • Auf Grund der fehlerhaften Konstruktion, habe ich noch einmal intensiv nach Fehlerbeschreibungen gesucht und habe mir diese sowie Vergrößerungen der Fotos ausgedruckt.


    b


    Dann ging es los. Spanten ausgeschnitten und auf Karton geklebt. Hilfslinien ausgemessen und 2mm Graukarton genommen. Anschließend alles an mehreren Abenden ausgeschnitten. Ich entschloss mich den Längsmittelspant zu übernehmen.



    Anschließend wurden die Vorlagen für die Seitenspanten ausgeschnitten und an den Längsspant angepasst. Dort war schon zu erkennen, dass ein Großteil der Einschnitte für die Spanten nicht an der richten Stelle war. Weiterhin war der Seitenspant zu lang.



    Nachdem die ersten Anpassungen erfolgten, konnte ich die Seitenspanten aufkleben und ausschneiden.



    Abschließend erfolgte das erste Zusammenstecken aller Spanten. Die Querspanten sind soweit in Ordnung. Allerdings stehen einige oben bzw. unten etwas über. Diese werde ich nach dem Zusammenbau etwas abschleifen.


  • Das ist kartonaler Pioniergeist (auch wenn Du vielleicht nicht der erste sein wirst, der das Modell zusammenbaut), der mir gut gefällt.


    Viel Erfolg!

    Bis die Tage...


    Helmut



    "Dem Angriff auf die Menschlichkeit folgt der Angriff auf den Menschen!"

    (Claudia Roth)



    Fertig: CAP SAN DIEGO (roko)

  • Moin, Moin,



    heute möchte ich mit meinem Baubericht fortfahren, nachdem ich gestern Abend und heute morgen noch etwas basteln konnte. Zur Zeit muss ich eine Pause einlegen, da dass Spantengerüst trocknen muss.ereits gestern hatte ich ausgewählte Spanten probehalber zusammen gesteckt. Offensichtlich hatte ich die Fehler einiger Maßen gut korregiert, da es passte. [Blocked Image: http://www.die-kartonmodellbauer.de/wcf/images/smilies/smiley180.png] [Blocked Image: http://www.die-kartonmodellbauer.de/wcf/images/smilies/smiley184.gif]




    Also ging es weiter und alle Spanten wurden zum kompletten Spantengerüst zusammen gesteckt. Der erste Eindruck war nicht schlecht. Die Spanten schließen relativ gleichmäßig mit nur geringen Unterschieden am Kiel ab.






    Etwas anders sieht es an Deck aus. Schließen noch die Spanten für Back und Poop mit geringen Abweichungen oben ab,





    kommen die Ausreiser am Hauptdeck! Die Abweichungen am Mittelspant betragen bis zu 2mm.



  • Bevor ich aber das Spantengerüst zusammen kleben kann, muss noch das Hauptdeck ausgeschnitten werden. Diese muss gleich mit montiert werden, da dieses sowohl vorn wie auch achtern in den Spanten eingeklebt werden müssen. Der nachträgliche Einbau ist sicherlich auch möglich, allerdings muss dann das Deck stark gekrümmt werden.





    In den roten Kreisen sind die beschriebenen Zapfen zu erkennen, welche eingeklebt werden.


    Heute ging es weiter mit dem Spantengerüst. Das Hauptdeck wurde ausgeschnitten und die entsprechenden Spanten mussten nochmal angepasst werden. Anschließend wurde alles verleimt.





    Damit das Deck ordentlich auf den Spanten bleibt, wurde nochmals mit UHU alles ordentlich eingekleistert. Aus dem Keller mussten die Gewichte einer alten Hantel herhalten und das Gerüst beschweren.



    Das soll's für jetzt erst einmal gewesen sein.

  • Moin, Moin,


    die letzten Tagen wurden damit verbracht, dass Spantengerüst zu vervollständigen. Es fehlte z.B. noch der Heckspiegel. Dieser wurde angebracht. Die Befestigung nur in der Mitte gefiel mir nicht, da ich diese als zu labil ansah. Daraufhin klebte ich in die Zwischenräume der benachbarten Spanten Kartonstücke ein. Dies führte zum einen dazu, dass dieser Bereich noch stabiler wurden und zum anderen, dass das Heck ordentlich ausgerichtet wurde.



    Nachdem alles durchgetrocknet war, konnte ich mein aller erstes Unterwasserschiff beplanken. Was für eine Arbeit! ;( :thumbdown: Ich baue nächstens nur noch Wasserlinie 8o.


    Ich habe von den beiden Enden her begonnen. Als erstes wurde der Wulstbug beplankt. Dann ging es in bis kurz vor der Mitte. Anschließend wurde von hinten beplankt. Da ich keine Papierstreifen auf den Spanten als Klebehilfen aufgeklebt hatte, musst ich mehrfach die Kartonstreifen anpassen. Die größten Anpassungen musste ich vorm Heckspiegel tätigen. Ich kann nicht sagen, ob ich einen Fehler am Spantengerüst gemacht habe oder dieses Teil einfach zu klein ist.



    Wie geht's weiter?


    Das UWS will verschliffen werden. Die vorhandenen Spalten sind zu verspachteln und anschließend erfolgt eine erste Grundierung. Bevor der restliche Schiffsrumpf beplankt werden kann, müssen die restlichen Decks und erste Wände montiert werden. Da ich den Überwasserbereich ebenfalls pönen will, habe ich den Bogen etwas bearbeiten müssen. Wie auf dem ersten Bild zu erkennen, gibt es einen Fehldruck der Farbe Blau. Nach Recherche bei Shipspotting.com ist die "Tornado" mit weißen Aufbauten und weißen Überwasserschiff noch im Dienst. Ich werde mich also an diesen Zustand halten.


  • Hallo,


    nachdem das Spantengerüst und des Unterwasserschiff fertig gestellt ist, kann ich mich um die Beplankung des Überwasserschiffes kümmern Bevor ich dieses jedoch anbringen kann, sind die ersten Wände einzuziehen. Ich habe mich entschlossen vom Bug zum Heck zu arbeiten. Also musste das Kabelgatt sowie die Schotts montiert werden. Für die Trittstufen nutze ich 0,3er Federstahldraht. Für die Griffe der Schotts 0,2er Kupferdraht.



    Dann begann ich mit dem Anbringen der Seitenteile. Als erstes brachte ich das linke vordere Seitenteil an. Mit dem Bugteil begann ich nicht, da ich dieses zum Korrigieren nutzen wollte. Das Seitenteil schnitt ich mit einer ordentlichen Zugabe aus. Dies stellte sich im Nachherein als gut heraus, da es offensichtlich zu kurz war.



    Einige Anpassungen machten sich auch im vorderen oberen Teil notwendig, wo die Außenhaut auf rund die Back gezogen mit dem Deck abschließt.



    Weiter ging es mit der Steuerbordaußenhaut. Auch hier musste ich einige Kleinigkeiten korrigieren. Anschließend wurde das fehlende Bugteil montiert. Die Entscheidung dieses erst nach den Seitenteilen zu montieren stellte sich als günstig dar. Die Anpassung hielten sich in Grenzen und es konnte gut eingepasst werden. An der Wasserlinie ist eine ordentliche Symmetrie zwischen beiden Seiten zu erkennen.



    Als letztes für heute wurde das innere Schanzkleid auf der Back angebracht. Schon beim Nachmessen musste ich feststellen, dass ich auch hier ordentlich Material zugeben musste.


  • Hallo,


    auf Grund des schönen Wetters, geht es mit dem Schiff nicht mehr so schnell vorwärts. Ein Haufen Arbeit am Haus und im Garten sind zu erledigen. Und wenn man davon geschafft ist, geht's zur Erholung auf Arbeit. Als nächsten Zwischenschritt hab ich mit den rückwärtigen Schotts begonnen. Diese befinden sich auf dem Hauptdeck unter den Aufbauten.



    Auf diesen wird dann das achtere Deck aufgeklebt. Anschließend kann ich mich um den hinteren Teil der Außenhaut kümmern. Die beiden Zwischenschnitte habe ich stumpf verklebt.



    Eine erste Anprobe wurde dann ebenfalls noch vorgenommen.


  • Hallo,


    nach einer kleinen Pause ging es weiter mit dem Beplanken. Dazu wurden die Bulleyes ausgestochen und mit graue Antistatikfolie hinterklebt.



    Der Eckspiegel musste angepasst werden, da der Originale zu klein war. Also neu ausschneiden und zurechtschleifen.



    Die Buchstaben des Namens habe ich aus normalen 80gr Papier ausgestichelt und aufgeklebt.



    Anschließend wurde die Schlingerkieler ausgeschnitten und aufgeklebt.



    Da das Unterwasserschiff erhebliche Unebenheiten aufwies, habe ich mich entschlossen dieses zu Spachteln und zu schleifen. Die Spachtelmasse wurde auf dem folgenden Bild aufgebracht.



    Dann ging es mit dem Schleifen los. Wie zu erwarten, werden ich wohl noch mehrmals Spachtelmasse aufbringen und verschleifen müssen. Ein riesen Nachteil des Schleifens ist, dass bei mangelnder Vorsicht, schnell etwas ab ist. So habe ich einige Buchstaben des Namens weggeschliffen. Dies ist aber nicht so schlimm, da sie später erneuert werden können.

  • Moin Roberto,


    auf das Ergebnis bin ich gespannt.


    Hätte es nicht Sinn gemacht, die Schlingerleisten erst nach dem Verschleifen anzubringen? Aber ich kenne das auch - solche Entscheidungen trifft man bei allen Versuchen um Voraussicht sehr oft spontan (wie wohl auch mit den Buchstaben?) ;) . Und im Nachhinein fällt einem dann ein, dass eine andere Reihenfolge sinnvoll gewesen wäre...
    Ich schätze mal, dass Du nicht von Anfang an vorhattest, den Rumpf zu spachteln?


    Immerhin hattest Du ja Hilfe - allerdings im Schneckentempo... :D (letztes Bild)

    Bis die Tage...


    Helmut



    "Dem Angriff auf die Menschlichkeit folgt der Angriff auf den Menschen!"

    (Claudia Roth)



    Fertig: CAP SAN DIEGO (roko)

  • Moin, Moin an Alle,
    Hallo Helmut,

    Moin Roberto,


    auf das Ergebnis bin ich gespannt.


    Hätte es nicht Sinn gemacht, die Schlingerleisten erst nach dem Verschleifen anzubringen? Aber ich kenne das auch - solche Entscheidungen trifft man bei allen Versuchen um Voraussicht sehr oft spontan (wie wohl auch mit den Buchstaben?) . Und im Nachhinein fällt einem dann ein, dass eine andere Reihenfolge sinnvoll gewesen wäre...
    Ich schätze mal, dass Du nicht von Anfang an vorhattest, den Rumpf zu spachteln?

    sicherlich wäre eine andere Reihenfolge günstiger gewesen. Spachteln war eigentlich nicht vorgesehen. Ich wollte maximal die Übergänge etwas verschleifen. Allerdings muss ich gestehen, dass ich von deine Professionalität noch ein wenig entfernt bin. Also musste ich etwas schummeln, da mir das Unterwasserschiff doch nicht so gelungen ist, wie ich erhofft hatte. Sollte es in die Hose gehen, wird die Beplankung wieder herunter gemacht. Das Spantengerüst hält dies sicherlich aus. Ich habe mich bewusst entschlossen die Schlingerleisten vorm Spachteln anzubringen, da ich zu diesem Zeitpunkt noch die Markierung nutzen konnten. Nach den ersten kleinere Probleme, wurden die Schäden gleich repariert und mit der notwendigen Vorsicht weiter gearbeitet. Das ich die Buchstaben zum Teil herunter gerissen habe, stellt kein größeres Problem dar. 10-15 Minuten Arbeit und es ist dann ebenfalls repariert.


    Immerhin hattest Du ja Hilfe - allerdings im Schneckentempo... (letztes Bild)


    Das kommt dabei raus, wenn "Oma" frische Neurentnerin geworden ist. Freizeit ohne Ende, welche ausgefüllt werden muss!



    man nehme ein Weinbergschneckenhaus, eine alte Getränkebüchse und etwas Farbe. Getränkedose zerschnitten, gebogen und alles zusammen geklebt. Ein bisschen Farbe noch und schon ist alles fertig.

  • Nun geht es aber weiter,


    nachdem der 1. Spachtel aufgetragen war, ging es ans verschleifen. Es war grauenvoll zu sehen, was für Dellen und Löcher übrig blieben. Als erneut Spachtel auftragen und wieder schleifen. Die Unebenheiten wurden immer weniger und es musste auch immer weniger Spachtel aufgetragen werden. Zwischendurch wurde der Rumpf immer wieder mit Schnellschleifgrundierung eingepinselt. Zum einen wird die Spachtelmassen widerstandsfähiger zum anderen saugt sich das Papier damit voll und kann auch besser verschliffen werden.




    Nachdem mehrmals verschliffen und verspachtelt wurde, erfolgte eine erste Grundierung mittels Acrylfarbe.



    Ausgehend von dem jetzigen Zustand kann ich das UWS so lassen oder kleinere Fehlstellen nochmals verspachteln.

  • Hallo an Alle,


    nachdem nun doch 2 Jahre vergangen sind, möchte ich mich wieder mal hier melden. In der Zwischenzeit habe ich mitgelesen, hatte aber keine Muße zum Bauen. Letztes Jahr musste mein "neues" Motorrad eingefahren werden.


    Da jetzt aber langsam wieder die kalte Jahreszeit ansteht, habe ich mein altes Projekt wieder rausgeholt werde es weiterführen.


    Der Rumpf ist soweit fertig und mit dem Schleifen bin ich auch soweit durch gewesen.Als nächstes stand das Anbringen des Schanzkleides an. Dazu mussten die Stützen aus verdoppelten Karton ausgeschnitten werden. Vom Aufdruck her, sollte bestimmt das Innere mit ausgeschnitten werden. Nach wenigen Versuchen habe ich mich jedoch dagegen entschieden.



    Der 1. Teil der Arbeit ist vollbracht!



    Nun geht das Kleben los. Das Schanzkleid besteht ebenfalls aus zwei Kartonstreifen, welche gegeneinander aufgeklebt werden. Auf der Innenseite befinden sich die Markierungen für die Stützen.



    Das Schanzkleid ist nun angebracht.



    Als nächstes werde ich die "Handläufe" das Schanzkleides aus einen dünnen Streifen Papier (160gr) anpassen und anbringen. Die Schanzkleidstützen am Bug habe ich bewusst länger geschnitten. Diese wurden später gekürzt. Damit war ich in der Lage, Ungenauigkeiten beim Zusammenbau auszugleichen.



    Links ist mein 1. Versuch der oberen Abdecken des Schanzkleides zu erkennen. Beim Probieren fand ich Diesen zu dünn. Daher habe ich die 2. Version noch einmal ausgeschnitten.



    Bisher sind die Schanzkleider angebracht und einer erst Grundierung aufgebracht. Noch gibt es Unebenheiten, zum Teil von der Spachtelmassen, welche ich versuchen werden, weiter zu minimieren.




    Das soll es für heute gewesen sein. Ich denke, es wird in der nächsten Zeit weitergehen. Langsam kommt auch die Lust wieder zum Basteln.

  • Hallo,


    jetzt habe ich wieder etwas Zeit, meinen Baufortschritt mit euch zu teilen. In den letzten Tagen habe baulich nur die Schiffsschraube gebaut. Diese sowie das Ruder habe ich anschließen angebracht. Ansonsten war pönen angesagt.





    Nun stand das Bemalen des UWS an. Dazu habe ich über Shipspotting folgendes Bild gefunden. Ich habe mich daher entschlossen, das UWS abweichend vom Bausatz in Rot zu halten.



    Die ersten Vorbereitungen standen an. Die Bordwände waren weiß gepönt und durchgetrocknet. Mit Bleistift wurde vorsichtige die Wasserlinie markiert. Anschließend habe ich Maskierband angebracht.



    Nachdem das Maskierband ordentlich angedrückt wurde, habe ich mit dem Farbauftrag begonnen. Bereits nach kurzer Zeit, musste ich feststellen, dass dieser ziemlich ungleichmäßig werden wird und ich einen 2. Anstrich brauchen werde.
    Spät Abends war der 1. Anstrich fertig und konnte trocknen.



    Heute Morgen wurde der 2. Anstrich aufgebracht. Die Deckung ist jetzt ausreichend. Bevor die Farbe durchgetrochnet ist, habe ich noch das Maskierband abgezogen. Jetzt muss nur noch die Farbe trocknen. Da es heute doch recht schön ist, wird dies draußen erfolgen.



    Jetzt ist erst einmal Pause angesagt.

  • Am Abend habe ich mit den Deckhaus begonnen. Die inneren Spanten wurden entsprechend der Anleitung verstärkt und aufgeklebt. Zum Verstärken habe ich den Karton einer Müsliverpackung genommen.




    Das Gerüst des Deckshauses in Höhe des Hauptdeckes ist fertig.




    Anschließend wurden die Wände ausgeschnitten. Die Fenster wurden ausgestichelt und mittels Folie hinterklebt.




    In der Folge wurden die Wände an das Gerüst angepasst und eingeklebt.


  • Nun ging es mit dem 1. Oberdeck weiter. Das innere Gerüst wurde wieder montiert. Dabei stellte sich heraus, dass der Mittelspant zu lang ist. Dieser wird später eingekürzt. Die Querspanten sind alle zu niedrig. Dies gleiche ich ebenfalls später aus.




    Das Deckshaus wächst langsam.






    Zum Ende eine kurze Anprobe auf dem Deck.



    Das soll es für heute erst einmal gewesen sein. In den nächsten Tagen wird es aber weiter gehen.

  • Hallo,



    heute ging es mit den Aufbauten weiter. Das Hauptdeck war soweit fertig. Es ging also mit dem 1. Oberdeck weiter. Als erstes habe ich auf das Grundgerüst zusätzlich Karton aufgeklebt.





    Anschließend habe ich das Deck vom Brückendeck mit Karton verstärkt.




    Zwischenzeitlich habe ich die Wände ausgeschnitten. Die Fenster wurden geöffnet und mittels Folie hinterklebt.




    Beim ersten Anprobieren des Decks sowie der Wände, musste ich leider feststellen, dass das Innengerüst nicht hoch genug ist. Also musste ich dieses noch weiter erhöhen.




    Erneutes Anprobieren.



    Nachdem die richtige Höhe erreicht wurde, konnte ich das Deck aufkleben.





    Nachdem ich dieses beschwert hatte, der Kleber angezogen hat, konnte ich die Wände anbringen. Erste Stellprobe auf dem Hauptdeck.




  • Hallo,


    heute möchte ich von meinen weiteren Fortschritten berichten. Derzeit bin ich beim Bau der Aufbauten und werde wahrscheinlich mit dem Deckshaus, Winden und anderen Kleinteilen weitermachen. Der Rumpf steht derweil sicher im Glasfach.


    Nachdem die ersten beiden Ebenen der Aufbauten grob fertig sind, ging es weiter mit dem Brückenebene. Als erstes habe ich die Fronten der Aufbauten ausgeschnitten und mir zurecht gelegt. Da ich leider kein polnisch kann, ist die Bauanleitung leider nur bedingt nutzbar. Die Zeichnungen erklären einiges aber leider nicht alles. Daher erschließt sich vieles nur durch anhalten und probieren.



    Anschließend ging es ans Ausschneiden der Wände und des Peildecks.



    Das Peildeck wurde wieder verstärkt. Trotz der vielen Ecken, hatte ich kein Vertrauen dahin, dass alles ordentlich zu verkleben ist. Ich habe mich daraufhin entschlossen, zusätzlich einen Boden einzukleben. Dazu habe ich das Peildeck noch einmal ausgedruckt, mit Karton verstärkt und angepasst. Das Peildeck wurde im vorderen Bereich mit 1mm Karton verstärkt. Im hinteren Bereich wurde nur 220gr Papier genommen. Dieser Bereich dient gleichzeitig als sichtbarer Überstand des Decks.




    Beim Probieren hing das Peildeck vorn etwas durch. Daher habe ich Innen noch eine kleine Stütze montiert.



    Die Brücke mit Peildeck ist fertig. Eine erste Anprobe.



  • Weiter geht es mit den Aufbauten. Die Front der 2. Ebene wurde angebracht.



    Dabei stellte sich heraus, dass ich offensichtlich nicht sauber genug gearbeitet habe. Die Front der 1. Ebene wäre passend für den Ausschnitt in Ebene 2 gewesen. Allerding befindet dieser sich offensichtlich nicht mittig. Allein das Anpassen des Ausschnittes reichte nicht aus. Also habe ich die Front kurz nachgezeichnet und etwas verbreitert.




    Man konnte auch deutlich erkennen, dass es zum Teil Überstände gab.



    Diese werde ich aber später noch anpassen.


    Beim Stöbern in meinem Material fand ich auch noch Ätz-Reling und Niedergänge im passenden Maßstab. Diese werde ich benutzen.



    Dies solls erst einmal gewesen sein. In Kürze wird es weiter gehen.

  • Moin, Moin an Alle,


    erst einmal möchte ich allen danken, welche den Bericht lesen und mir ihre Like's geben.



    Heute einen kurzen Zwischenstand zum Baufortschritt. Ich bin weiterhin mit den Aufbauten beschäftigt. Die einzelnen Ebenen wurde jetzt miteinander verklebt. Anschließend wurde der Mast für das achtere Ladegeschirr sowie für die Antennen und Beleuchtung angebracht. An den Nocks habe ich die Windleitbleche montiert. Dort leider mehr schlecht wie recht.





    Im Bereich des Hauptdecks sind an den Aufbauten Handläufe vorgesehen. Diese habe ich aus 0.4 mm starken Bindedraht abgelängt, geformt und angebracht.





    Auf dem Masten wurde das Deck aufgeklebt. Anschließend ging es ans Ausschneider der Unterzüge und dem Verkleben






    Kurze Anprobe im Schrank.





    Derzeit geht es weiter mit dem Pönen der Aufbauten. Diese müssen durchtrocknen und werden eventuell noch einmal angemalt.

  • Hallo,


    gestern Abend ging es weiter. Beim Bemalen der Aufbauten habe ich doch festgestellt, dass ich 3 Türen vergessen hatte auszuschneiden und aufzukleben. Da es sich anbot, habe ich gleich noch die Namensschilder für die Brücke ausgeschnitten. Spaßes halber habe ich diese mal aufgelegt.








    Anschließend habe ich mit dem ersten Masten für die Beleuchtung angefangen.





    Nachdem die Hand zum Tagesende immer unruhiger wurde, habe ich Abends abgebrochen und den heutigen Feiertag bei uns genutzt, weiter zu bauen.







  • Moin, Min,


    nicht das ihr denkt, dass ich aufgehört habe. Zwischenzeitlich ging es natürlich weiter. Nachdem die Aufbauten im Großen und Ganzen fertig sind, ging es mit den Davits für die Rettungsboote weiter. Die Ausleger wurden gedoppelt und ausgeschnitten.



    Das Ergebnis wurde für nicht ausreichend befunden. Die Ausleger fand ich zu schmal. Also das Ganze noch einmal die jeweils 2 Ausleger zusammengeklebt.



    Als nächstes waren die Ablaufschienen dran. Diese bestehen aus 3 Teile. 2 Seitenteile sowie ein Teil, welches umlaufend geklebt wird




    Zum Schluss werden noch die Füße gefertigt, worauf die Ablaufschienen auf dem Deck stehen.



    Damit sind die Grundteile erst einmal fertig. Dieser werden zu gegebener Zeit montiert.

  • Weiter ging es jetzt mit den Antennen sowie den Masten am oder auf dem Deckshaus.


    Dazu wurde der Draht abgeschnitten und gebogen. Eine kleine Montagehilfe gebastelt und das erste Teil der Antenne gebaut.



    Dieses Teil wurde später auf die Antenne geschoben und festgeklebt. Als Antennenschuh habe ich eine Aderendhülse genommen. Nachdem der Leim trocken war, wurde die Antenne auf dem Peildeck probehalbe aufgestellt.



    Nun sollten weitere Antennenkabel montiert werden. Dazu habe ich Fäden an dem oberen Korb befestigt. Diese wollte ich nach Unten führen und dort in der Mitte befestigen. Leider liefen die Fäden alles andere als parallel. Ich nahm meine Monatgehilfe vom Anfang. Dort konnte ich die Fäden einzeln durchstecken und straff ziehen. Meine Frau durfte dann die Fäden in der Mitte befestigen. Ein Faden rum und verknoten. Die Knoten wurden mittels Sekundenkleber fixiert und das Überschüssige Material abgeschnitten.



    Anschließend wurde der Antennenmast wieder aufgestellt. Der vordere Beleuchtungsträger wurde zwischenzeitlich ebenfalls montiert. Auch die seitlichen Positionslaternen wurden eingebaut.




    Ich denke, als nächstes werde ich mit den anderen Antennen weiter machen.


    Bis dahin.