FERTIG, Grumman G-21 "Goose", Fiddlersgreen, scaliert von 1:40 auf 1:50

  • Moin liebe Bastelfreunde/innen,


    Heute möchte ich mein nächstes Bauvorhaben beginnen und zwar die Grumman "Goose" von Fiddlersgreen. Damit das Modell zu meinen anderen Modellen in 1:50 passt, habe ich es von 1:40 auf 1:50 scaliert.
    Hier nun mein Baubericht:


    1. Allgemeines zum Bau


    - Laut Angabe von Fiddlersgreen soll auf 110er Karton gedruckt werden. Ich habe mich aus Stabilitätsgründen dazu entschieden auf 150er Karton zu drucken.
    - Das Modell kommt ohne Spanten und Versteifungen im Rumpf und den Tragflächen aus.
    - Nähere Informationen zum Original gibt es hier.


    2. Rumpf


    - Der Rumpf besteht aus zwei Hälften mit anhängenden vorderen und hinteren Kielhälften.
    - Das Modell kann wahlweise mit eingezogenem oder ausgefahrenem Fahrwerk gebaut werden.
    - Soll das Modell ein Fahrwerk erhalten, so sind die aufgedruckten Räder auszuschneiden und die entsprechenden Teile für die Radkasten dafür einzusetzen.
    - Laut Fiddlersgreen soll erst der Rumpf zusammengebaut und erst dann sollen die Teile für die Radkästen eingesetzt werden.
    - Beide Rumpfhälften vorritzen und ausschneiden.
    - Die Räder im Rumpf habe ich schon jetzt für die Radkästen ausgeschnitten.
    - Die Rückwand der Radkästen grob ausschneiden und auf 0,5 mm Graupappe kleben.
    - Die Seitenteile der Radkästen, mit der bedruckten Seite nach innen, zu einem Ring zusammenkleben.
    - Die beiden Rückwände ausschneiden, in die Seitenwände einpassen und stumpf verkleben.
    - Für das Schleifen von mit Graupappe hab ich mir dazu heute ein kleines Werkzeugset (mit Batterie) zugelegt.... aus der Nagelpflegebranche. Gefunden in unserem örtlichen kleinen Kaufhaus. Es handelt sich um eine Art „Dremel“ mit verschiedenen Schleifkörpern (siehe Foto). Funktioniert prima!!! Kosten € 10,-.

  • Moin Horst,


    eine Amphibie - gefällt mir.


    Ich wünsche dir viel Spass dabei und freue mich schon wieder auf einen deiner tollen Bauberichte.


    Wenn ich doch nur mehr Zeit hätte, die Wasser-Flugzeuge interessieren mich als Modell schon sehr.

    Gruß aus Ostfriesland, Ralf

  • Hallo Horst,
    also da werde ich mal ganz genau zugucken, denn das Teil hab' ich auch, aber nach einem kurzen Probegeplänkel mit dem Rumpf fand ich gerade nicht:


    "kommt ohne Spanten und Versteifungen im Rumpf und den Tragflächen aus".


    Belehr mich gerne eines Besseren...


    Joachim

  • Moin Gustav, Ralf, Henryk und Joachim!


    Vielen Dank für eure Kommentare und das Anklicken des Daumens.
    Wegen der Stabilität eben auf 150g Karton gedruckt. Mal sehen, wie sich der Rumpf zusammenfügen lässt. Für die weitere Stabilität wende ich immer einen kleinen Trick an.
    Den Rumpf werde ich, so weit es geht, vor dem Schließen mit Kosmetiktücher "ausstopfen". habe das auch schon mit Tragflächen gemacht, die keine Rippen und Holme hatten. Hat prima funktioniert. Mal sehen wie das bei diesem Flieger klappt.

    Schöne Grüße aus dem Dümmerland!


    Horst

  • Moin Horst,
    die Sache mit den Kosmetiktüchern interessiert mich.


    Wie machst du das? Klebst du die Knäuel ein? Werden die Tücher vorher mit Klebstoff benetzt?

    Im Bau: MS WILHELM GUSTLOFF, 1:250



    Aufwachen - es ist 5 vor 33...

  • Bei ecard-modelsgibt es als freien Download eine Bauanleitung für ihre DHC Otter, da ist das auch so vorgesehen. Soweit ich es übersehen kann, soll das Papier einfach zusammengeknüllt hineingestopft werden...

    "Ich glaube nicht, dass der Shitstorm die Weiterentwicklung der Demokratie ist." (Wolfgang Schäuble)

    Wer "Remigration" wählt, wird "Endlösung" ernten.

    Die Würde des Menschen ist unantastbar. (Artikel 1 Grundgesetz)

  • Moin Harald, Helmut und Heiner,
    Zusammen knüllen und vorsichtig "ausstopfen". Genauso mach ich das. Kein Klebstoff! Hat bis her, wo ich es machen musste, gut funktioniert. :D

    Schöne Grüße aus dem Dümmerland!


    Horst

  • Joachim, Du hast ausgesprochen in die "Gans" gestochen. :D:D


    Gern geschehen Helmut! :thumbup:



    - Die Radkästen von der Rumpfinnenseite her stumpf auf die Öffnungen der Radkästen kleben.
    - Das sogenannte „Turtle Deck“, die Bugabdeckung, vorritzen und ausschneiden.
    - Zuerst habe ich die linke Seite des „Turtle Decks“ an die linke vordere Rumpfhälfte angeklebt, in der Hoffnung, dass dies der richte Weg ist den Rumpf zusammenzubauen.
    - Die rechte Seite des „Turtle Decks“ an die rechte Rumpfhälfte kleben.
    - Bug zusammenkleben.
    - Hinteren Rumpf oben zusammenkleben.
    -Vorderen Kiel zusammenkleben.
    - Die Cockpitscheiben am „Turtle Deck“ befestigen.
    - Die Bugplatte (Bow Plate) ausschneiden, formen und an den Bug kleben.
    - Bug mit Kosmetiktuch „ausstopfen“. Ein Tuch reicht.

  • Moin ihr 2! Vielen Dank!


    - Rumpfoberteil ausschneiden, formen und zusammenkleben.
    - Rumpfoberteil zuerst nur im Bereich der Cockpitfenster ankleben.


    3. Tragflächen


    - Die Vorderkante der beiden Tragflächenhälften und des Tragflächenmittelteils auf die Rückseite übertragen.
    - Das Tragflächenmittelteil ausschneiden, formen und zu einem Tragflächenprofil zusammenkleben.

  • Schildi und Helmut vielen Dank!


    - Rechte Tragfläche vorritzen, ausschneiden und formen.
    - Vier Löcher auf der Unterseite vorstechen (sind markiert) für die Verspannung des Schwimmers.
    - Zwei Langlöcher (sind markiert) auf der Unterseite ausschneiden für die Schwimmerstreben.
    - In die vier Löcher je ein dünnes schwarzes Nähgarn einführen und an der Innenseite der Tragfläche verkleben.
    - Tragfläche an der Hinterkante zusammenkleben.
    - Oberen Randbogen zusammenkleben und nach dem Trocknen mit dem unteren Randbogen verkleben.
    - Nach dem Trocknen den Randbogen anpassen.
    - Mit der linken Tragfläche ebenso verfahren.


    Anmerkung: Auf der Unterseite der linken Tragfläche fehlen 3 Markierungspunkte für die Verspannung. Die Punkte müssen auf der rechten Tragfläche abgemessen und auf die linke Tragfläche übertragen werden.


    - Das Tragflächenmittelteil im Rumpf in Position kleben und auf Zentrierung und Ausrichtung achten.

  • Danke Schildi und Hans-Joachim!


    - Den vorderen Rumpfbereich bis zum Ende des vorderen Kiels und das Tragflächenmittelteil ausstopfen.
    - Beide Tragflächenteile ebenfalls ausstopfen.
    - Die ausgestopften Tragflächen in das Tragflächenmittelteil einkleben.


    Anmerkung: Durch das Ausstopfen der Tragflächen wölben sich diese nach außen und passen sich beim Einkleben dem Profil des Tragflächenmittelteils an.

  • Meinen Dank an Robson, Schildi, Hans Jörg und Harald für "Gefällt mir" :thumbsup:


    4. Mittlerer Kiel


    - Hinteren Rumpf und Rumpfmittelteil ausstopfen.
    - Abschluss des vorderen Kiels ausschneiden und am Ende des vorderen Kiels ankleben.
    - Die beiden mittleren Kielhälften vorritzen und ausschneiden.
    - Die linke mittlere Kielhälfte am Rumpf in Position kleben.
    - Nach dem Trocknen der Klebung die rechte mittlere Hälfte an die linke kleben und trocknen lassen.
    - Die rechte Hälfte an den Rumpf kleben. Darauf achten, dass der Rumpf keine Verwindung erhält.

  • Na, ich hatte mich auch schon gewundert, kein Kosmetik-Holm, keine Schmink-Rippen oder Make-up-Spanten... :D


    Wie doll stopfst Du denn, bis es richtig prall und hart ist oder kann es noch ein wenig nachgeben?


    Sieht auf jeden Fall richtig gut aus, beim nächsten Dromarktbesuch... :thumbup:


    Gruß Joachim

  • Danke Schildi!


    Moin Joachim,
    Auf jeden Fall nicht prall wie eine Weihnachtsgans, sondern so, dass das Teil beim Zusammendrücken durch das "Stopfgut" wieder in die Ausgangsposition zurück geht. Alles eine Sache des Fingerspitzengefühls. :D


    5. Leitwerk
    - Am Seitenleitwerk die beiden grauen Flächen für die Aufnahme des Höhenleitwerks ausschneiden.
    - Die Klebelaschen und die Faltkante am Seitenruder vorritzen.
    - Das Seitenleitwerk ausschneiden.
    - Seitenleitwerk falten und an den äußeren Rändern zusammenkleben, aber nicht im unteren gekennzeichneten Bereich.
    - Die Vorderkanten von den beiden Höhenleitwerksteilen und dem Mittelteil auf die Rückseiten übertragen.
    - Alle drei Teile vorritzen und ausschneiden.
    - Mittelteil falten, Vorderkante runden und an der Hinterkante zusammenkleben.


    Anmerkung: Laut Bauskizze von Fiddlersgreen soll das Mittelteil mit der gepfeilten Kante nach hinten in das Seitenleitwerk eingeklebt werden. Das ist falsch! Die beiden Höhenleitwerke lassen sich so nicht ganz auf das Mittelteil schieben und somit auch nicht bis an das Seitenleitwerk. Die Pfeilung des Mittelteils muss in Flugrichtung zeigen.

    - Das Höhenleitwerk hat rechts und links am Höhenruder einen Spalt. Aus Abfallkarton ein Füllstück herstellen und damit die Öffnung verschließen.
    - Rechte Seite des Höhenleitwerks mit dem Mittelteil verkleben.


    Anmerkung: Das Mittelteil habe ich ausgestopft und zusätzlich noch einen Zahnstocher als Verstärkung eingeklebt.


    - Beide Teile in die Aussparung des Seitenleitwerks schieben und verkleben.
    - Linke Seite des Höhenleitwerks an das Mittelteil kleben.
    - Das komplette Leitwerk auf die grau markierte Fläche am Heck kleben und ausrichten.

  • Moin Schildi! Vielen dank für den daumen!


    6. Schwimmer


    - Die Oberseite der beiden Schwimmer weisen keine Markierungen auf wo die Schwimmerstreben angebracht werden müssen.
    - Auf den Bauskizzen der Seite „Instructions“ ist die ungefähre Position der Streben auf den Schwimmern erkennbar.
    - Den Abstand der Streben muss von der Tragflächenunterseite ermittelt und dann auf die Schwimmer übertragen werden.
    - Schwimmer vorritzen und die Schlitze für die Schwimmerstreben ausschneiden.
    - Schwimmer ausschneiden, formen/falten und zusammenkleben.


    Anmerkung: Das Zusammenkleben der Schwimmer muss Schritt für Schritt erfolgen und das Ende bleibt zuerst offen. Durch diese Öffnung werden die Schwimmer wieder "ausgestopft“ der Stabilität wegen. Dann kann das Ende der Schwimmer geschlossen werden.


    - Die vier Schwimmerstreben vorritzen und ausschneiden.
    - Streben falten, dünnen Blumendraht zur Verstärkung einlegen und zusammenkleben.
    - Die kürzen vorne und die längeren Streben hinten in die Öffnungen unter den Tragflächen einkleben.
    - Die Abspannung für die Streben an den Streben befestigen.

  • Hallo ihr 2! Vielen Dank!


    So jetzt geht's weiter. Nach der Ausstellung in Göttingen, Besuch bei mir zu hause, geburtstag der Ehefrau, Gartenarbeit, etc. hab ich jetzt wieder ein wenig Zeit.


    Anmerkung: Die Abspannung der Streben aus Garn habe ich wieder entfernt, da sich die Schwimmer nicht richtig auf den Streben befestigen ließen.


    - Die Schwimmer vorsichtig auf den Streben befestigen.
    - Die Abspannung zwischen den Streben aus sehr dünnem Blumendraht anbringen.
    - Die Abspannungen zwischen Tragfläche und Streben ebenfalls aus sehr dünnem Blumendraht, o. ähnlichem, anbringen.

  • Danke Schildi und Gustav :thumbup:


    7. Triebwerke (Motoren)


    - Triebwerksverkleidung für die Tragflächen (Nacelle) ausschneiden, formen und zusammenkleben.


    Anmerkung: Zur Verstärkung habe ich noch eine Scheibe mit dem Durchmesser 27 mm aus Graupappe angefertigt und in die Triebwerksverkleidung eingeklebt.


    - Triebwerksaufnahme (Engine Mounting) ausschneiden, runden und zu einem Ring zusammenkleben.
    - Die Triebwerksscheibe ausschneiden (ich habe sie noch mit Graupappe verstärkt).
    - Den äußeren teil des Triebwerks ausschneiden, vorrunden und zu einem Ring zusammenkleben.
    - Das Triebwerksvorderteil ausschneiden, zu einem Kegelstumpf formen und zusammenkleben.

  • - Die Triebwerksaufnahme an die Triebwerksverkleidung kleben.
    - Die Cowling ausschneiden, formen und zu einem Ring zusammenkleben.
    - Den vorderen Teil der Cowling ausschneiden, formen und zusammenkleben.
    - Die Triebwerksscheibe auf den Triebwerksring kleben.
    - Das Triebwerk an die Triebwerksaufnahme kleben.
    - Das Triebwerksvorderteil auf die Triebwerksscheibe kleben.
    - Die Cowling über das Triebwerk schieben und festkleben.
    - Den vorderen Teil der Cowling an der Cowling befestigen.

  • Bei diesem urigen Vogel schau ich immer mal wieder vorbei, Horst.


    Das liegt nicht zuletzt auch an deiner feinen Bauanleitung.
    Klasse und danke! ?(

    Im Bau: MS WILHELM GUSTLOFF, 1:250



    Aufwachen - es ist 5 vor 33...

  • Meinen Dank an die 4 Daumenanklicker!!


    Ebenso meinen Dank an Helmut B. und Wanni!


    - Beide Triebwerke auf den Tragflächen an den markierten Stellen befestigen.


    Anmerkung: Ausrichten nicht vergessen!! Das linke Triebwerk passte nicht so gut auf die Tragfläche wie das rechte Triebwerk. Die Rundung für die Tragflächenvorderkante war nicht so wie sie sein sollte.


    - Bei beiden Triebwerken wurde der Auspuff nur aufgedruckt. Die Gelegenheit dem Modell (den Triebwerken) einen vernünftigen Auspuff zu verpassen.

  • Hallo , das Modell gefällt Mir . Ich baue auch Schwimmer aber eben in 1/300 und Ich habe immer das Problem mit den Tragflächen . Ich habe die immer mit Zewa ausgestopft .

  • Moin Asdera,


    Danke, dass dir mein Modell gefällt. Küchenpapier ist zu dick, um damit richtig die Tragflächen auszustopfen weil einfach zu dick. Kosmetikpapier eignet sich besser dafür, insbesondere wenn du in 1:300 baust.



    - Der Auspuff besteht aus einem kleinen Stück brauner Isolierung, ein wenig Klingeldraht und einem kleinen Streifen Papier, der um den Klingeldraht gewickelt wird.
    - Die braune Isolierung stellt das Ende des Abgassammelrings dar.
    - Der Klingeldraht ist der Auspuff und der Streifen Papier ist die Haltemanschette des Auspuffs auf der Motorverkleidung.
    - Vor dem Anbau des Auspuffs wird der aufgedruckte Auspuff sowie der hintere Bereich der Motorverkleidung etwas geschwärzt als Abgasrest und als Verfärbung der Lackierung durch die Hitze des Auspuffs.
    - Der Auspuff wird mit brauner Farbe angemalt und nach dem Trocknen ein wenig unter die Cowling geschoben und auf der Motorverkleidung festgeklebt.

  • Moin Gustav! Vielen Dank!


    8. Fahrwerk


    - Die beiden Dreieckslenker für das Hauptfahrwerk vorritzen, ausschneiden, falten und zusammenkleben.
    - Vor dem Zusammenkleben habe ich noch ein Stück Blumendraht in die untere Hälfte der Dreieckslenker für die Aufnahme der Räder eingeklebt.
    - Kanten färben und dann sind die Dreieckslenker fertig.
    - Die vier Radscheiben und die beiden Radscheiben, die aus dem Rumpf für die Radkästen ausgeschnitten wurden, mit 1mm Graupappe verstärken. Die Laufflächen (3mm breit) der Räder werde ich nicht verwenden, sondern die Räder entsprechend anschleifen.

  • Hallo Horst!


    Interessantes Modell und wie immer Klasse gebaut (und erklärt) Das einzige was Schade ist (finde ich) - kein durchsichtiges Cockpit. Ja ich weiß, da müsste man dann auch eine Inneneinrichtung (er) -finden, aber so'n Flieger gewinnt dadurch ungemein!


    Gruß Harald

  • Hallo Horst , Danke für den Tip ,da brauch Ich nichts mehr auseinander zupfen


    Gruß Asdera
    :)

    Moin Asdera,


    Danke, dass dir mein Modell gefällt. Küchenpapier ist zu dick, um damit richtig die Tragflächen auszustopfen weil einfach zu dick. Kosmetikpapier eignet sich besser dafür, insbesondere wenn du in 1:300 baust.


    - Der Auspuff besteht aus einem kleinen Stück brauner Isolierung, ein wenig Klingeldraht und einem kleinen Streifen Papier, der um den Klingeldraht gewickelt wird.
    - Die braune Isolierung stellt das Ende des Abgassammelrings dar.
    - Der Klingeldraht ist der Auspuff und der Streifen Papier ist die Haltemanschette des Auspuffs auf der Motorverkleidung.
    - Vor dem Anbau des Auspuffs wird der aufgedruckte Auspuff sowie der hintere Bereich der Motorverkleidung etwas geschwärzt als Abgasrest und als Verfärbung der Lackierung durch die Hitze des Auspuffs.
    - Der Auspuff wird mit brauner Farbe angemalt und nach dem Trocknen ein wenig unter die Cowling geschoben und auf der Motorverkleidung festgeklebt.

  • Moin Asdera! gern geschehen! :thumbup:



    - Die sechs Radscheiben ausschneiden und je drei zu einem Rad zusammenkleben.
    - Die Räder halbrund schleifen und die Lauffläche schwärzen.
    - In die Mitte der Räder ein Loch für die Aufnahme der Radachsen herstellen.
    - Die Räder auf den Radachsen befestigen.
    - Die Räder mit den Dreieckslenkern am Rumpf befestigen, ausrichten und trocknen lassen.

  • - Die Stoßdämpfer habe ich aus Blumendraht hergestellt und 2/3 mit Papier (80 g) umwickelt und den Rest frei gelassen.
    - Das Papier wird mit Wasserfarbe dunkelgrau und das freie Drahtende mit silberner Farbe angemalt.
    - Beide Stoßdämpfer am Hauptfahrwerk und in den Radkästen befestigen.

  • Moin Hans Jörg und Joachim!


    Vielen Dank!


    Die Props ausstopfen, na ja, ich glaube, da hätte Henryk etwas dagegegn. Mal sehen ob ich die Props zum Drehen bringe :D:D

    Schöne Grüße aus dem Dümmerland!


    Horst

  • Moin Gustav! Danke :thumbup:


    9. Propeller


    - Die Goose bekommt die ursprünglichen Zweiblattpropeller.
    - Die Props vorritzen, grob ausschneiden und falten.
    - Vor dem zusammenkleben einen Streifen gleichen kartons zur Verstärkung einlegen und dann zusammenkleben.
    - Props ausschneiden und in die Mitte ein Loch stechen für die Aufnahme einer Nadel als Propellerwelle.
    - Die Props auf eine Nadel stecken und die Nadel mit Prop in den Motor stecken.
    - Der Prop dreht sich (hoffentlich).


    Die Maschine ist noch nicht fertig. es fehlt noch etwas "Kleinkram"

  • 10. Kleinkram


    - Der „Kleinkram“ der noch angebaut werden muss besteht aus den Prop-Spinnern, einer Antenne und den Spritzwasserabweisern am Bug.
    - Die Spinner ausschneiden, ebenso die schwarz markierten Ausschnitte für den Prop.
    - Beide Teile vorrunden und so zusammenkleben, dass sie eine halbrunde Form erhalten.
    - Nach dem Trocknen an die beiden Propeller ankleben.
    - Die Antenne vorritzen und ausschneiden.
    - Die beiden „Tropfen“ leicht anfeuchten und so formen, dass sie einen Hohlkörper ergeben.
    - Beide Hälften zusammenkleben. Darauf achten, dass beide „Tropfen“ nicht wieder zusammengedrückt werden.
    - Das mit dem „Hohlkörper“ hat nicht so ganz geklappt.
    - Ca. 1 cm vor dem Seitenleitwerk einen kleinen Schlitz in den Rumpfrücken schneiden und soweit aufweiten, dass der Antennenfuß hineinpasst.
    - Die Antenne auf dem Rumpfrücken befestigen.
    - Die Spritzwasserabweiser ausschneiden, Kanten und Rückseite einfärben.
    - Beide Teile, je eines rechts und links, am vorderen Rumpf befestigen.


    Das Modell ist jetzt fertig. Obwohl ohne Verstärkungen im Rumpf und den Tragflächen konnte das Modell gut und passgenau zusammengebaut werden. Ein klein wenig „Supern“ und die Goose kommt etwas besser daher. Nun fehlt nur noch ein passendes Drumherum (Diorama), dass ich nach Ostern in Angriff nehmen werde.
    Es geht also weiter mit dem Baubericht.

  • 11. Diorama


    - Das Diorama soll aus folgenden Teilen bestehen:
    -- Einer Grundplatte (Maße stehen noch nicht fest)
    -- Panzerlochplatten (keine Ahnung wie der Fachausdruck dafür ist) und Grünzeug
    -- Einem Ford-Zugfahrzeug
    -- Einem Tankwagen-Anhänger
    -- Figuren
    - Alle Teile (außer den Figuren) sind Bestandteile eines Satzes aus mehreren 1:50 Modellbaubögen, die ich von einem Bastelkollegen geschenkt bekommen habe.
    - Ford-Zugfahrzeug
    -- Das Fahrzeug besteht aus einem Blatt mit den Einzelteilen sowie einer Seite Bauskizzen mit kurzen Hinweisen für den Bau.
    -- Begonnen wird mit dem Bau des oberen und unteren Fahrzeugrahmens.
    -- Beide Teile vorritzen, ausschneiden, falten und zusammenkleben.