HARALD JARL / Eigenkonstruktion/ 1:250

  • Hallo Modellbaufreunde !


    Als kartonale Wiedergutmachung an der Seele eines Schiffes hatte ich Wilfrieds Bau der LINDAU-Klasse bezeichnet, weil wir Kartonmodellbauer diesen Schiffstyp ständig in einem hässlichen Licht erscheinen ließen. Das kann man wohl auch sagen von dem Hurtigruter HARALD JARL. Ich habe das Möwe-Modell 2001 angefangen, aber nicht zu Ende geführt, sondern als NORDSTJERNEN weitergebaut. Ich hatte mir aber vorgenommen, irgendwann einmal die HARAL JARL zu bauen. Der Zeitpunkt ist jetzt, nachdem ich die Hurtigruten-Tour genießen konnte, gekommen. Ich hatte kurz überlegt, das Möwe-Modell einzuscannen und grafisch zu bearbeiten, wie ich es mit der NORDLYS gemacht hatte. Diese Idee hatte ich dann jedoch verworfen, weil mir damals schon das Spantgerüst nicht ganz geheuer vorkam. Also ganz von vorn !


    Die Unterlagen, die mir zur Verfügung standen, sind naja . Eine halbwegs brauchbare Seitenansicht, Deckspläne aus dem Prospekt und erfreulich viele Fotos aus dem Internet müssen reichen.
    Im Gegensatz zu meiner Gewohnheit, Fotos von fertigen Modellen unter Galerie einzustellen, mache ich dieses mal wieder einen richtigen Baubericht, auch mit dem Hintergedanken, dass der eine oder andere noch bessere Information einbringen kann, die ich dann verwerten könnte.


    Soweit erst mal


    Henning

  • ...die Harald Jar besaß mehrer Schwesterschiffe...


    Nein, wenn überhaupt, dann waren das Halbschwestern.
    Das abgelichtete Schiff ist die ehemalige in den 50er Jahren bei Blohm&Voss gebaute RAGNVALD JARL.


    Beste Grüße
    Fiete

  • Hallo Modellbaufreunde !


    Kaum hatte ich meinen ersten Beitrag eingestellt, da flatterte von Axel auch schon gleich der erste Generalplan ins Postfach. Nochmal herzlichen Dank dafür ! Der Plan bietet nicht nur mehr Informationen, er ist angenehmerweise auch deutlich höher aufgelöst als meine bisherigen Unterlagen. Es haben sich auch schon gleich die ersten Korrekturbedarfe gezeigt. Der Decksplan, den ich zuerst für das Hauptdeck benutzt habe, zeigte ein weiteres Schott, durch das man gehen musste, wenn man von achtern in den mittleren Bereich kommen wollte. Das hätte die Arbeit etwas einfacher gemacht. Den Durchgang von Stb. nach Bb. allerdings, den auch die NORDSTJERNEN hat, werde ich nicht darstellen, einmal, weil er nicht mehr zu sehen ist, wenn das Salondeck montiert ist, zum andern würde er meinen torsionssteifen Kasten aufbrechen. Deshalb müssen die schwarzen Flächen reichen. Ich bin gespannt, was davon später noch zu sehen ist.


    Vielen Dank Ulrich für deine Fotos ! Interessant finde ich die Überdachung auf dem Bootsdeck. Der deutlichste Unterschied zwischen den von Fiete bezeichneten Halbschwestern HARALD JARL und RAGNVALD JARL ist wohl der Mast, der bei RAGNVALD JARL wie bei der LOFOTEN frei vom Schornstein steht.


    Henning

  • Weiter ging es mit den Details am Heck. Das Foto von Fiete in der Slideshow (ich glaube von der NORDSTJERNEN) half mir, die einzelnen Objekte zu identifizieren. Nachdem das Hauptdeck vollständig ausgerüstet wurde, konnte das Back- bzw. Salondeck aufgeklebt werden. Damit ist der Torsionskasten auch dicht und lässt beim Anbringen der Bordwände keine Verdreher mehr zu.

  • Ein ganz großer Schritt ist ja immer die Bordwand - egal ob man konstruiert oder baut. Der Rumpf bekommt damit seine Gestalt, seine Oberfläche und seine Farbe. Ein schwieriges Thema sind für mich die Speigatten, an die man später nicht mehr herankommt. Wenn man sie ausschneidet, nutzen sie gerne den fehlenden Halt um nach Herzenslust auszubeulen. Wenn sie von hinten zugänglich sind, macht das nichts. Dann kann man sie mit Schanzkleidstützen stabilisieren. Deshalb habe ich mich bei diesem Modell entschieden, sie nicht auszuschneiden.


    Die Abwicklung des hier noch offenen Kreuzerhecks werde ich nach der Methode UNITES STATES machen. Ich finde diese Art der Abwicklung mit senkrechten Zacken, die ja auch bei den WK II-Kreuzern des LI angewendet wurde, sympathischer als ein Längsschnitt über mehrere cm. Auch muss man Namen und Heimathafen nicht auf verschiedene Bauteile verteilen.


    Henning

  • Moin zusammen,


    was für ein schönes und charmantes Schiff.


    Die Hurtigruten sind ja ein Begriff und vermitteln so ein schönes Bild....dahingleiten in den Gewässern eines Fjordes, skandinavische Gemütlichkeit und dazu das Schiff das den Charme eines etwas oldschool-Dampferchens hat. Für sich ein braves und zuverlässiges Arbeitspferd und nicht unelegant.


    Die klassische Farbgebung dazu und der schön geschnittene Bau - was Feines! Schon eine Zierde jedes Vitrinen-Hafens...


    Gruß
    Hadu

    Vielleicht kommt der Tag, an dem mehr Leute checken, dass Idiotie nicht links oder rechts ist, sondern in erster Linie daher rührt, dass jemand ein Idiot ist! (M. Tegge)




    www.modell-und-geschichte.jimdo.com


    Mitglied der Luft'46-Gang

  • Der Ausbau des Salondecks begann mit dem Spantgerüst. Außerdem waren die Aufbauwände zu ergänzen, und zwar achtern, im Bereich der seitlichen Loggien und schließlich die Stirnwand, die schon zwei Decks höher reicht. Ich habe bei dem Baubericht zur LOFOTEN gesehen, dass Cony den mittleren Bereich der Stirnwand in der Draufsicht gerade ausgeführt hat um die dreidimensionale Krümmung des Peildeck-Schanzkleides zu vermeiden. Ich habe es bei dem Kurvenverlauf aus dem Generalplan belassen.


    Schließlich konnte das Bootsdeck aufgesetzt werden. Die Löcher in den Decks mache ich übrigens, weil ich sonst Angst habe, die verdoppelten Decks nicht in beiden Richtungen (Deckssprung und Balkenbucht) krümmen zu können.


    Henning

  • Moin Henning,


    ich habe da als Heimathafen Tromsø entdeckt. Daraus entnehme ich, dass Du das Schiff in den Farben der TFDS konstruieren/bauen willst? Ursprünglich war ja der Heimathafen Trondheim...


    Beste Grüße
    Fiete

  • Moin Henning,


    Klasse Projekt, super Arbeit, aber:


    beim Anblick des holzbeplankten Decksbereiches fühle ich mich jedoch zu einer kritischen Äußerung genötigt, die ich bereits vor einiger Zeit grundsätzlich zur Darstellung von Decksplanken abgegeben hatte. Siehe bitte hier:
    Holzbeplankung auf Schiffen



    Zu den Speigatten in der Schanz: Diese offen darzustellen ist tatsächlich extrem schwierig, da kann man ein Modell schnell verderben.
    Allerdings sollten sie wenn sie nicht geschlitzt werden, nicht schneeweiß leuchten, sondern grau weggedimmt und evtl. oben mit Schattenwurf versehen werden.


    Ansonsten freue ich mich sehr, dass Du dir dieses Modell noch einmal vorgenommen hast.




    Beste Grüße,


    Manfred

    Es muss nicht alles perfekt sein, was gut tut.

  • @ Fiete: Wegen des besseren Angebotes an Fotos im Netz habe ich mich für einen relativ späten Zustand der HARALD JARL mit Heimathafen Tromsö entschieden.
    Manfred: Des Schiffszimmermann musste nacharbeiten. Vielen Dank für den Hinweis !
    @Axel: Auf die CD bin ich ja gespannt.


    Heute ist es weitergegangen mit den Aufbauten auf dem Bootsdeck. Der großzügig befensterte Raum vorn wird im GP als "Laube" bezeichnet. Vielleicht ist diese Laube der Vorgänger von der grandiosen Panorama-Lounge auf der KONG HARALD-Klasse.


    Morgen sind verschiedene Glaswände und die Niedergänge an der Reihe, die ich schon gezeichnet, aber noch nicht gebaut habe.


    Henning

  • Hallo Henning,


    das Holzdeck wirkt tatsächlich viel besser jetzt. Hat sich gelohnt. Danke also auch an Manfred. Habe mir da etwas abgespeichert.


    Gruß pianisto

  • So langsam komme ich auch ins Schwärmen über die schönen Rundungen dieses Hurtigruters.

    Jau, ich auch!


    Die Holzdecks sehen jetzt deutlich besser aus, Henning.


    Beim nächsten Durchgang bitte noch die Laibhölzer an der Brückennock ergänzen.
    Grundsätzlich gilt es zu vermeiden, Hirnholz gegen Eisen stoßen oder gar offen zu lassen.


    Beste Grüße


    Manfred

    Es muss nicht alles perfekt sein, was gut tut.

  • Gestern und heute sind der Schornstein, die Ladeluke und das Deckshaus auf dem Backdeck hinzugekommen. Auch die Laibhölzer in den Brückennocken habe ich korrigiert. Der Rohbau ist damit fertig. Ich freue mich schon auf die Ausrüstung, muss die Arbeit aber erst einmal unterbrechen, weil die Bauanleitung für die GOTTHILF HAGEN geschrieben werden will. Spätestens am Wochenende geht es aber weiter.


    Henning

  • Moin zusammen,


    jupp, ein RICHTIGES Schiff, das dem Auge Freude macht. Nach den ganzen kantigen modernen Kistenkasten-Dingern und sich stapelnden überwucherten Decks mal ein richtiges schönes, elegantes Schiff. Kann es sein, daß die Wintergärten nachträglich hinzugefügt wurden und nicht zur Erstausstattung gehörten?


    ...und es bleibt die Erkenntnis, daß ich ein gnadenloser Nostalgiker und rettungslos Altmodisch bin.


    Gruß
    Hadu

    Vielleicht kommt der Tag, an dem mehr Leute checken, dass Idiotie nicht links oder rechts ist, sondern in erster Linie daher rührt, dass jemand ein Idiot ist! (M. Tegge)




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    Mitglied der Luft'46-Gang

  • Moin, moin Henning,


    wieder einmal eine sehr schöne Konstruktion deiner hauseigenen Werft - ein richtiger Schornstein....ein richtiges Schiff...... :) !


    Gruß
    HaJo


    Moin Henning,


    ich seh das auch so wie HaJo und Hadu - gefällt mir außerordentlich gut, das bisherige Modell.


    Günter

    Auf der Werft: Fregatten F213 Scharnhorst und F216 Scheer


    Meine letzten Modelle:

    Z 51 der KM; Sven Johannsen, U-Boot W. Bauer; Fregatte Lübeck; Landungsunterstützungsboot Natter; Nordstjernen;
    HANSEATIC; U 2540; Vorpostenboot V 1102; BuPo Bayreuth; S.M.S. Frankfurt; Munitionstransporter Westerwald; FD Nürnberg; Fregatte Baden-Württemberg, Minensuchboote Paderborn und Passau

  • Ihr seid mir die richtigen Freunde richtiger Schiffe ! Dabei kann ich mir lebhaft vorstellen, wie die Freunde der NORDSTJERNEN samt Schwesterschiffe die Nasen gerümpft haben, als sie diesen neuen Typ gesehen haben. Der Schornstein steht nicht da, wo ein Schornstein zu stehen hat, nämlich in der Schiffsmitte. Der Aufbau ist vorne viel zu hoch, er lässt das Schiff unproportioniert aussehen. Die oben abgerundete Kommandobrücke - muss man denn jede Mode mitmachen ? Am schlimmsten: Der achtere Mast ist höher als der Vormast. Wo gibt es denn so´was ?


    Ob die Wintergärten von Baubeginn an an Bord waren, weiß ich nicht genau, ich vermute es aber. Auf den GP´s sind sie. Ich habe auch bisher kein Foto ohne die Wintergärten gesehen.


    herzliche Grüße
    Henning

  • Moin zusammen,


    Recht hast Du, Henning. Wahrscheinlich wird die übernächste Generation genauso über die heutigen Schiffe schwärmen und ebenso gnatzig über die dann modernen Formen herziehen. :P


    Das "form follows function" ist eben nicht immer der Schlüssel zur jeweiligen Ästhetik.


    Und Überhaupt, die DInger haben keinen Bugspriet, Masten und Segel. Jawoll!!! :D


    Gruß
    Hadu

    Vielleicht kommt der Tag, an dem mehr Leute checken, dass Idiotie nicht links oder rechts ist, sondern in erster Linie daher rührt, dass jemand ein Idiot ist! (M. Tegge)




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    Mitglied der Luft'46-Gang

  • ... Ist die LOFOTEN eigentlich eine (fast) baugleiche Schwester? ...


    Jein.
    Die Hurtigruter der 50er/60er Jahre waren eigentlich Nahverkehrsmittel, die auch Ladung beförderten. Und keine "Teil-Kreuzfahrer", wie die heutigen Schiffe. Die vier aus Italien gelieferten Nachkriegsbauten sowie die drei in Aalborg gebauten Schiffe haben dem Rechnung getragen und Blohm & Voss hat mit seinen drei Halbschwestern NORDSTJERNEN, FINNMARKEN und RAGNVALD JARL darauf aufgesetzt. Allerdings hat B&V mit den Schiffen 2 und 3 einen Schritt gemacht, der bei allen folgenden Bauten bis zur NORDNORGE von 1964 fortgeführt wurde, man verlagerte die Maschinenanlage ins Achterschiff. Deshalb rutschten bei FINNMARKEN und RAGNVALD JARL die Schornsteine auch entsprechend nach achtern. Die HARALD JARL führte dieses Konzept also weiter. Das bei der Trondhjems Mekaniske Verksted gebaute Schiff war also in vielen Teilen bau-ähnlich, wenn man so will eine "Cousine" ;). Mit der LOFOTEN, die bei Aker in Oslo gebaut wurde, ging man diesen Weg weiter, nur dass hier der Mast sich wieder vom Schornstein trennte.
    Die ebenfalls von Aker gebauten Schiffe KONG OLAV und NORDNORGE waren wiederum der LOFOTEN sehr ähnlich, nur dass es hier wieder ein klassisches Schiffsdesign mit (falschem) Schornstein mittschiffs gab; die Abgase der weiterhin im Achterschiff befindlichen Maschine wurden durch den achteren Mast abgeführt.
    Du siehst, Helmut, jede Menge Halbschwestern und Cousinen, aber keine tatsächlichen Schwesterschiffe im eigentlichen Sinne.


    Ansonsten: Die HARALD JARL gefällt mir ausgesprochen gut. Ich bin der Auffassung, dass es durchaus ein kommerziell erfolgreiches (Passat-)Modell sein könnte.


    Beste Grüße
    Fiete

  • Hallo,


    Zitat von Fiete:


    Die HARALD JARL gefällt mir ausgesprochen gut. Ich bin der Auffassung, dass es durchaus ein kommerziell erfolgreiches (Passat-)Modell sein könnte.


    dieser Aussage schließe ich mich vorbehaltlos an.

    Gruß


    Willi




    In allen Köpfen entstehen dumme Gedanken -
    die Klugen führen sie nicht aus.

  • Gibt es eigentlich irgendwo eine halbwegs belastbare Definition von "Schwesterschiff" ? Ich kann mich lebhaft daran erinnern, wie in meiner Kindheit zwei damals schon ältere Herren an der Alten Liebe echauffiert darüber gestritten hatten, ob WAPPEN VON HAMBURG und BUNTE KUH denn nun Schwesterschiffe waren. Einer von den beiden konnte die beiden Schiffe unterscheiden, weshalb er vehement bestritt, dass die beiden Schiffe Schwesterschiffe seien. Mir war diese Meinung sympathisch, weil ich die beiden auch unterscheiden konnte- im Gegensatz zu meiner Mutter, der ich tausend mal erfolglos erklärte, welches die Unterschiede waren. Sie glaubte, sich die Unterschiede auch nicht merken zu müssen, denn schließlich waren WAPPEN und BUNTE KUH ja Schwesterschiffe. Man spricht aber eben auch nicht von "Zwillingsschiffen", was ja wohl bedeutet, dass Schiffs-Schwestern wie bei Menschen gewisse Unterschiede haben können.


    Was einen möglichen kommerziellen Erfolg der HARAL JARL als Modellbaubogen anbelangt, werden wir sehen, wie sich unser Online-Modell der GOTTHILF HAGEN verkaufen wird. Die Verkaufsproblematik ist ähnlich. Beide Modelle gibt es als Wilhelmshavener Modellbaubogen. Diese zu toppen ist nach landläufiger Auffassung nicht möglich und deshalb überflüssig.


    Henning

  • Hallo Henning,


    Die Harald Jarl wird ein super Modell.
    Beim letzten Satz habe ich doch glatt gedacht, meine Brille wäre defekt.
    Aber ich will keine Diskussion vom Zaune brechen bzw. alte Wunden bei irgendwem wieder aufreißen.


    Deshalb nur als Bitte formuliert:
    Bitte bitte Dein Modell wenigstens als Download zur Verfügung stellen.
    Ich bin ein Fan Deiner präzisen Konstruktion und der Detailgenauigkeit.


    Bei der Gelegenheit: Habe ich da was verpasst? - gibt es die Gotthilf Hagen schon als Download????
    Hab immer im Forum auf die Ankündigung geachtet - bisher aber nichts gefunden:


    Bitte in GROßEN Lettern ankündigen!


    Gruß
    Peter

  • Feine Ironie, Henning. :)


    Hallo Peter,
    Du hast nichts verpasst.
    Die GOTTHILF HAGEN ist in den letzten Zügen vor der "Indienststellung ".
    Aber einige wenige Wochen wird es noch dauern.


    Gruss aus dem Urlaub in Zeeland.

    Bis die Tage...


    Helmut



    "Dem Angriff auf die Menschlichkeit folgt der Angriff auf den Menschen!"

    (Claudia Roth)



    Fertig: CAP SAN DIEGO (roko)

  • Danke Helmut,
    na dann noch einen schönen Urlaub - hoffentlich bei besserem Wetter.
    Hier in Stuttgart ist der Herbst schon im Anzug.


    Gruß
    Peter

  • Das Glück, das ich bei den Davits hatte, ist mir bei der Ankerwinde nicht treu geblieben, kein einziges verwertbares Foto ! Was sich aber aus Generalplan, Möwe-Modell und Piet´s Modell von der NORDSTJERNEN herauslesen lässt, unterscheidet sich nicht all zu sehr. Ich habe mich schließlich entschieden, eine Abwandlung der Ankerwinde der GOTTHILF HAGEN zu bauen. Wie weit sie dem Original nahe kommt, weiß ich nicht. Gut, dass Ulli sie nicht bauen wird.

  • Bingo, Peter, das war ein Volltreffer ! Als Dank werde ich dir meine Rohkonstruktion von der HARALD JARL übermitteln, wenn sie fertig ist. Sie hat dann keine Bauanleitung, keine Nummern, Liniencodes, Laschen und Steckschlize. All das hat aber das Möwe-Modell.


    Ich werde die Ankerwinde nicht noch einmal bauen, sie aber neu konstruieren. Leider geht es einem häufiger so, dass man in dem Augenblick, in dem man ein Bauteil fertig gestellt hat, auf neue Erkenntnisse stößt. Dem Foto sind auch noch weitere Informationen zu entnehmen, die eine Überarbeitung des Modells erforderlich machen. So bleibt mein Modell ein erster Entwurf.


    nochmals herzlichen Dank
    Henning