Hafenanlage Neu-Ulm, 1:250, diverse Verlage; Schiffshebewerk, faltplatte.de, skaliert 1:350 --> 1:250, modifiziert

  • Sprachlos!:thumbup::thumbsup::thumbsup::thumbsup:


    Gruß

    Klaus

    Wir bleiben immer Kinder, und,
    so klug wir auch sein mögen, wir behalten immer die Lust,
    mit scharfen Messern und spitzen Scheren zu spielen.

    Wilhelm Raabe (1831 - 1910)

  • Hallihallo Freunde,


    ganz herzlichen Dank für das überwältigende Feedback, hat mich sehr gefreut, dass der Strommast so gut ankommt.:)

    @HaJo: die ersten derartigen Masten wurden übringens bereits im alten Rom eingesetzt - allerdings nicht für Strom, sondern als Signalmasten, insofern ...;)

    modellschiff: nein, die Schultern sind ganz locker, ich schneide nicht mit Kraft, sondern eher 2 bis 3 Mal entlang einer Schnittkante.

    Der Informatiker: hast Recht, habe einen Cutter, allerdings leider nicht Laser, sondern Edelstahl. :) Bin mehrfach drumherum geschlichen, bin jetzt wieder kurz davor, besonders, wenn ich noch ein paar Masten bauen möchte....

    fretsche: Vielen Dank!

    Sachse: herzlichen Dank!


    Habe gestern die beiden letzten Traversen fertiggestellt und mal mit möglichen Isolatoren experimentiert - gefällt mir aber so noch noch nicht, muss nochmal was neues ausdenken.



    Hier im Neu-Ulmer Hafen , bei bestem Aprilwetter.




    Das wars erstmal in Sachen Stromversorgung, nun gehts erstmal beim Schiffshebewerk weiter, genauer gesagt mit der Fracht, also einem Schiff, dass da rein passt. Lasst Euch überraschen.:)

    Liebe Grüße

    Peter

  • Schönen guten Morgen Freunde,


    modellschiff , hardie , Unterfeuer : ich danke Euch ganz herzlich zu den freundlichen Kommentaren zum Strommasten.:):) Solche Masten fallen in der Realität nicht weiter ins Auge, sind aber doch ein nicht unwesentliches Detail im Gesamtbild, insofern vervollständigen sie auch in gewisser Hinsicht ein Diorama. Wo ich noch unschlüssig bin ist, wie ich die Kabelführungen umsetzen möchte, da die Anlage ja modulartig und transportabel sein soll, ist es mit dem festen Konfektionieren von entsprechenden Drähten oder Schnüren so eine Sache... Hmmm


    Aber nun gut, das findet sich spätestens mit der Fertigstellung eines zweiten Masts - je nachdem ob nochmal per Hand oder ich habe mir bis dahin doch einen Lasercutter zugelegt.:D


    Weiter gings mit dem Hebewerk - nachdem mit dem Binnenschiff 'Neu-Ulm' die Last nun eingebracht ist, kann die Endmontage langsam aber sicher angegangen werden. Habe mich entschieden, alleine schon wegen der Transportierbarkeit dieses Moduls alles fest zu montieren, zumal auch zwischen der Gitterkonstruktion und den Türm fest eingebaute Streben folgen werden.


    Gestern Abend habe ich die obenliegende Mechanik der Schraubwendeln vervollständigt. Über diese Wellen wird die Kraft des E-Motors auf die Schraubwendeln übertragen, die die Wanne rauf- und runterbewegen. Ich habe etwas weiter vorne die Funktionsweise schon mal beschrieben.


    Der E-Motor selbst ist in einer Hütte, die auf der mittig liegenden Plattform steht untergebracht. Auf den Bildern, die Hans21 freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat, ist zu erkennen, dass um besagte Hütte eine umlaufende Plattform herumführt, damit das Wartungspersonal an die neuralgischen Stellen auch herankommt. Diese habe ich ebenfalls nachgerüstet.


     


    Bis die Tage und liebe Grüße:)

    Peter

  • Pitje

    Changed the title of the thread from “Hafenanlage Neu-Ulm, 1:250, diverse Verlage; Strommast, Eigenbau” to “Hafenanlage Neu-Ulm, 1:250, diverse Verlage; Schiffshebewerk, faltplatte.de, skaliert 1:350 --> 1:250, modifiziert”.
  • Guten Abend liebe Freunde,


    herzlichen Dank für Eure Likes! Schön, dass Ihr immer mal wieder reinschaut.:)


    In meiner letzten Bausitzung, bevor ich das Homeoffice für die zweite Wochenhälfte wieder verlassen habe, war das Betriebshaus des Elektromotors des Hebewerks an der Reihe. Im Bogen ist das Ganze sozusagen schlicht und ergreifend, ich habe die Fenster transparent gestaltet, im Inneneren zumindest die Schemen des E-Motors nachempfunden und dann das Häuschen auf dem Stahlrahmen montiert.


     



    Hier die Geamtschau - nicht aufregend, aberso langsam vervollständigt sich das Bauwerk.



    Bis später in einem anderen Trööt - Ihr werdet es kaum glauben, ich habe an der Iserlohn weitergebaut.:thumbup:


    LG

  • Guten Morgen Freunde,


    herzlichen Dank den Likern, es freut mich sehr, dass dieser Baubericht diese positive Resonanz erfährt!:):thumbup:


    Nachdem ich gestern wieder in heimischen Gefilden gebastelt habe, während sich meine Kinder - jedenfalls die beiden älteren Kinder - "Ohnezahn3" angesehen haben, habe ich mich daran gemacht, den Oberwasserbereich so langsam aber sicher fertigzustellen. Dies ist notwendig, bevor die Festmontage des Hubgestells und der Wanne geschieht, da man sonst nicht mehr richtig drankommt, wenn man bspw. das Schleusentor montieren möchte.


    Wie gesagt, habe ich mich für die Komplettmontage entschieden, da es, wie auf den ganzen Bildern des Originals ersichtlich, doch eine Vielzahl an Streben und Verbindungen zwischen dem Gitterwerk und den Türmen gibt, die ich nachempfinden möchte, die die Modulbauweise einfach ausschließen. Abgesehen davon ist der Transport dann vergleichsweise einfach, weil ich die Platte einfach nur in eine Kiste stellen muss, was bedeutet, dass die einzelnen Baugruppen nicht mehr durcheinanderrumpeln und aneinanderstoßen können.


    Gesagt - getan.


    Zunächst bestand die Aufgabe darin, die Form des Oberwasserbeckens irgendwie auf die vorgesehene Wasseroberfläche zu übertragen. Da das "Durchpausen" nicht klappen kann, habe ich das Becken sozusagen mit einem hineingebauten Spantengerüst ausgefüllt (nur in sich, nicht mit dem Boden verleimt) und dieses dann erst mit 300gr Karton und später mit der Wasseroberfläche beklebt.

    Als Wasserpoberfläche habe ich, wie beim Leuchtturm auch, eine Profilplatte von NOCH verwendet, die ich mit dem für die hiesigen Flüsse Iller und Donau hier, in olivgrün/schmutziggrün besprüht habe.


       


    Wenn sich nun jemand fragt: "Wieso hat er das Niveau des Beckens nicht gleich in die Höhe der Wasseroberfläche gebracht?", so ist diese Frage mehr als berechtigt, hatte aber den Grund darin, dass ich ursprünglich vorhatte, besagte NOCH Platte zu entfärben und somit durchsichtig zu gestalten, so dass der Boden des Beckens sichtbar sein sollte und ich ihn mit Wasserpflanzen und Sand hätte umsetzen wollen und können. Die NOCH Platte ist allerdings mit einen hellblauen und in meinen Augen daher absolut häßlichen und unrealistischen Farbton gehalten, der trotz aller Bemühungen mit den typischen Lösungsmitteln nicht abgehen wollte, so dass ich von diesem Plan abgewichen bin und die NOCH-Platte, wie gesagt dann undurchsichtig, aber immerhin korrekt gefärbt verwendet habe.


    Musste also das Niveau der Wasseroberfläche um die 2,5m, die ich als Wassertiefe kalkuliert hatte, wieder anheben.


    Parallel zum Wasserbereich, habe ich das Schleusentor gebaut und mit einer Strebenstruktur versehen, so dass der Einbau erfolgen konnte, ehe die Wasseroberfläche eingepasst wurde.


     



    Nach getaner Wasserbefüllung hat mein Uli die erste Probefahrt im Oberwasserbeich unternommen:


     



    Wünsche allseits einen schönen Samstag, setze mich jetzt an die immer noch lauernde Steuererklärung...;(:S


    Liebe Grüße


    Peter

  • Hallo Peter,

    das mit der Kabelführung könnte vielleicht so gelingen. Wenn Du an die Aufhänger eine winzige Öse oder Krampe aus 0.3mm Draht oder Ähnlichem anbringst, könntest Du durch die Öffnung einen Faden als Leitung durchstecken. Silberdraht ist aber im Durchmesser zu dick. Je nachdem wie stark der durchhängen soll, könnte so auch Hitze oder oder Kälte dargestellt werden indem durch Zusammenstellen der Masten eine stärkeres Durchhängen Hitze darstellt wird und durch gestrafftere Leitung Kälte.

    Ulrich

  • Schönen guten Abend Freunde,


    herzlichen Dank allen Likern meines Hebewerks.:):)


    modellschiff : Hallo Ulrich, über das Kabelmaterial habe ich mir noch keine abschließenden Gedanken gemacht, außer, dass die Isolatoren nicht, so wie jetzt, zur Zierde angebracht werden müssen, sondern tatsächlich eine gewisse Zugkraft werden aushalten müssen.

    Die Frage, die ich mir stelle, ist, wie ich die Masten im Rahmen einer Modulanlage überhaupt zur Wirkung bringen kann, wenn die auch den auf- und Abbau ja mitmachen können müssen, erst dann machen dazwischen gespannte Kabelführung Sinn. Dazu müsste ich zumindest zwei Matsen an die entgegengesetzten seiten eines Molenmuduls setzen und die Kabel fest montieren. Da bietet sich aufgrund seiner Länge von 1m mein Freiladekai an. Muss ich mir nochmal durchdenken.


    Sodele, nachdem zwischen Steuererklärung, Sport, Muttertagskaffee und mit den Kindern herumtoben noch etwas Zeit blieb, habe ich mich zunächst dem Schleusentor Richtung Unter-Wasser-Bereich gemacht, in derselben Darstellungsweise, wie neulich bereits am anderen Ende beschrieben.



    Danach stand dann die erste Hochzeit an - habe die Wanne fest auf die fünf Schwimmerbeine gesetzt.



    Nachdem so nun die genaue Position des Wannenendes klar war, habe ich die unteren Türme digital so überarbeitet, dass sie den oberen Türmen entsprechen und nacheinander gebaut. Das Dach ist mit Kupfer belegt, welches schon reichlich Grünspan angesetzt hat.


     



    Türme montiert und noch einige Aufnahmen gemacht, danach gings dann wieder in die Pendlerkemenate.


     


    Gesamt:



    Soweit zur Hafenbaustelle.:)


    Liebe Grüße

    Peter

  • Hallihallo auch nochmal an dieser Stelle,


    Danke für die vielen Likes!:thumbsup:


    in den heimischen Gefilden entsteht im Heimathafen weiterhin das hiesige Schiffshebewerk.

    Habe gestern Abend auch die Turmspitzen der beiden Oberwassertürme fertiggestellt, womit die Steinarbeiten sozusagen fertig sind. Das Einzige in dieser Hinsicht ist später der Schlot des Maschienenhauses, aber der kommt irgendwann ganz am Ende der Bauphase.


    Hier ein paar Ansichten:


     


    und aus Googleearth - Neu-Ulm ist da prima kartiert...;)



    Liebe Grüße

    Peter