Hafenanlage Neu-Ulm, 1:250, diverse Verlage; Hebebrücken, HS Design, 1:250

  • Sprachlos!:thumbup::thumbsup::thumbsup::thumbsup:


    Gruß

    Klaus

    Wir bleiben immer Kinder, und,
    so klug wir auch sein mögen, wir behalten immer die Lust,
    mit scharfen Messern und spitzen Scheren zu spielen.

    Wilhelm Raabe (1831 - 1910)

  • Einfach nur irre im psitivsten Sinne.

    Ich betrachte auch einen siegreichen Krieg an sich immer als Übel, welches die Staatskunst den Völkern zu ersparen bemüht sein muß. (Otto von Bismarck)

  • Hallihallo Freunde,


    ganz herzlichen Dank für das überwältigende Feedback, hat mich sehr gefreut, dass der Strommast so gut ankommt.:)

    @HaJo: die ersten derartigen Masten wurden übringens bereits im alten Rom eingesetzt - allerdings nicht für Strom, sondern als Signalmasten, insofern ...;)

    modellschiff: nein, die Schultern sind ganz locker, ich schneide nicht mit Kraft, sondern eher 2 bis 3 Mal entlang einer Schnittkante.

    Der Informatiker: hast Recht, habe einen Cutter, allerdings leider nicht Laser, sondern Edelstahl. :) Bin mehrfach drumherum geschlichen, bin jetzt wieder kurz davor, besonders, wenn ich noch ein paar Masten bauen möchte....

    fretsche: Vielen Dank!

    Sachse: herzlichen Dank!


    Habe gestern die beiden letzten Traversen fertiggestellt und mal mit möglichen Isolatoren experimentiert - gefällt mir aber so noch noch nicht, muss nochmal was neues ausdenken.



    Hier im Neu-Ulmer Hafen , bei bestem Aprilwetter.




    Das wars erstmal in Sachen Stromversorgung, nun gehts erstmal beim Schiffshebewerk weiter, genauer gesagt mit der Fracht, also einem Schiff, dass da rein passt. Lasst Euch überraschen.:)

    Liebe Grüße

    Peter

  • Schönen guten Morgen Freunde,


    modellschiff , hardie , Unterfeuer : ich danke Euch ganz herzlich zu den freundlichen Kommentaren zum Strommasten.:):) Solche Masten fallen in der Realität nicht weiter ins Auge, sind aber doch ein nicht unwesentliches Detail im Gesamtbild, insofern vervollständigen sie auch in gewisser Hinsicht ein Diorama. Wo ich noch unschlüssig bin ist, wie ich die Kabelführungen umsetzen möchte, da die Anlage ja modulartig und transportabel sein soll, ist es mit dem festen Konfektionieren von entsprechenden Drähten oder Schnüren so eine Sache... Hmmm


    Aber nun gut, das findet sich spätestens mit der Fertigstellung eines zweiten Masts - je nachdem ob nochmal per Hand oder ich habe mir bis dahin doch einen Lasercutter zugelegt.:D


    Weiter gings mit dem Hebewerk - nachdem mit dem Binnenschiff 'Neu-Ulm' die Last nun eingebracht ist, kann die Endmontage langsam aber sicher angegangen werden. Habe mich entschieden, alleine schon wegen der Transportierbarkeit dieses Moduls alles fest zu montieren, zumal auch zwischen der Gitterkonstruktion und den Türm fest eingebaute Streben folgen werden.


    Gestern Abend habe ich die obenliegende Mechanik der Schraubwendeln vervollständigt. Über diese Wellen wird die Kraft des E-Motors auf die Schraubwendeln übertragen, die die Wanne rauf- und runterbewegen. Ich habe etwas weiter vorne die Funktionsweise schon mal beschrieben.


    Der E-Motor selbst ist in einer Hütte, die auf der mittig liegenden Plattform steht untergebracht. Auf den Bildern, die Hans21 freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat, ist zu erkennen, dass um besagte Hütte eine umlaufende Plattform herumführt, damit das Wartungspersonal an die neuralgischen Stellen auch herankommt. Diese habe ich ebenfalls nachgerüstet.


     


    Bis die Tage und liebe Grüße:)

    Peter

  • Pitje

    Changed the title of the thread from “Hafenanlage Neu-Ulm, 1:250, diverse Verlage; Strommast, Eigenbau” to “Hafenanlage Neu-Ulm, 1:250, diverse Verlage; Schiffshebewerk, faltplatte.de, skaliert 1:350 --> 1:250, modifiziert”.
  • Guten Abend liebe Freunde,


    herzlichen Dank für Eure Likes! Schön, dass Ihr immer mal wieder reinschaut.:)


    In meiner letzten Bausitzung, bevor ich das Homeoffice für die zweite Wochenhälfte wieder verlassen habe, war das Betriebshaus des Elektromotors des Hebewerks an der Reihe. Im Bogen ist das Ganze sozusagen schlicht und ergreifend, ich habe die Fenster transparent gestaltet, im Inneneren zumindest die Schemen des E-Motors nachempfunden und dann das Häuschen auf dem Stahlrahmen montiert.


     



    Hier die Geamtschau - nicht aufregend, aberso langsam vervollständigt sich das Bauwerk.



    Bis später in einem anderen Trööt - Ihr werdet es kaum glauben, ich habe an der Iserlohn weitergebaut.:thumbup:


    LG

  • Guten Morgen Freunde,


    herzlichen Dank den Likern, es freut mich sehr, dass dieser Baubericht diese positive Resonanz erfährt!:):thumbup:


    Nachdem ich gestern wieder in heimischen Gefilden gebastelt habe, während sich meine Kinder - jedenfalls die beiden älteren Kinder - "Ohnezahn3" angesehen haben, habe ich mich daran gemacht, den Oberwasserbereich so langsam aber sicher fertigzustellen. Dies ist notwendig, bevor die Festmontage des Hubgestells und der Wanne geschieht, da man sonst nicht mehr richtig drankommt, wenn man bspw. das Schleusentor montieren möchte.


    Wie gesagt, habe ich mich für die Komplettmontage entschieden, da es, wie auf den ganzen Bildern des Originals ersichtlich, doch eine Vielzahl an Streben und Verbindungen zwischen dem Gitterwerk und den Türmen gibt, die ich nachempfinden möchte, die die Modulbauweise einfach ausschließen. Abgesehen davon ist der Transport dann vergleichsweise einfach, weil ich die Platte einfach nur in eine Kiste stellen muss, was bedeutet, dass die einzelnen Baugruppen nicht mehr durcheinanderrumpeln und aneinanderstoßen können.


    Gesagt - getan.


    Zunächst bestand die Aufgabe darin, die Form des Oberwasserbeckens irgendwie auf die vorgesehene Wasseroberfläche zu übertragen. Da das "Durchpausen" nicht klappen kann, habe ich das Becken sozusagen mit einem hineingebauten Spantengerüst ausgefüllt (nur in sich, nicht mit dem Boden verleimt) und dieses dann erst mit 300gr Karton und später mit der Wasseroberfläche beklebt.

    Als Wasserpoberfläche habe ich, wie beim Leuchtturm auch, eine Profilplatte von NOCH verwendet, die ich mit dem für die hiesigen Flüsse Iller und Donau hier, in olivgrün/schmutziggrün besprüht habe.


       


    Wenn sich nun jemand fragt: "Wieso hat er das Niveau des Beckens nicht gleich in die Höhe der Wasseroberfläche gebracht?", so ist diese Frage mehr als berechtigt, hatte aber den Grund darin, dass ich ursprünglich vorhatte, besagte NOCH Platte zu entfärben und somit durchsichtig zu gestalten, so dass der Boden des Beckens sichtbar sein sollte und ich ihn mit Wasserpflanzen und Sand hätte umsetzen wollen und können. Die NOCH Platte ist allerdings mit einen hellblauen und in meinen Augen daher absolut häßlichen und unrealistischen Farbton gehalten, der trotz aller Bemühungen mit den typischen Lösungsmitteln nicht abgehen wollte, so dass ich von diesem Plan abgewichen bin und die NOCH-Platte, wie gesagt dann undurchsichtig, aber immerhin korrekt gefärbt verwendet habe.


    Musste also das Niveau der Wasseroberfläche um die 2,5m, die ich als Wassertiefe kalkuliert hatte, wieder anheben.


    Parallel zum Wasserbereich, habe ich das Schleusentor gebaut und mit einer Strebenstruktur versehen, so dass der Einbau erfolgen konnte, ehe die Wasseroberfläche eingepasst wurde.


     



    Nach getaner Wasserbefüllung hat mein Uli die erste Probefahrt im Oberwasserbeich unternommen:


     



    Wünsche allseits einen schönen Samstag, setze mich jetzt an die immer noch lauernde Steuererklärung...;(:S


    Liebe Grüße


    Peter

  • Hallo Peter,

    das mit der Kabelführung könnte vielleicht so gelingen. Wenn Du an die Aufhänger eine winzige Öse oder Krampe aus 0.3mm Draht oder Ähnlichem anbringst, könntest Du durch die Öffnung einen Faden als Leitung durchstecken. Silberdraht ist aber im Durchmesser zu dick. Je nachdem wie stark der durchhängen soll, könnte so auch Hitze oder oder Kälte dargestellt werden indem durch Zusammenstellen der Masten eine stärkeres Durchhängen Hitze darstellt wird und durch gestrafftere Leitung Kälte.

    Ulrich

  • Schönen guten Abend Freunde,


    herzlichen Dank allen Likern meines Hebewerks.:):)


    modellschiff : Hallo Ulrich, über das Kabelmaterial habe ich mir noch keine abschließenden Gedanken gemacht, außer, dass die Isolatoren nicht, so wie jetzt, zur Zierde angebracht werden müssen, sondern tatsächlich eine gewisse Zugkraft werden aushalten müssen.

    Die Frage, die ich mir stelle, ist, wie ich die Masten im Rahmen einer Modulanlage überhaupt zur Wirkung bringen kann, wenn die auch den auf- und Abbau ja mitmachen können müssen, erst dann machen dazwischen gespannte Kabelführung Sinn. Dazu müsste ich zumindest zwei Matsen an die entgegengesetzten seiten eines Molenmuduls setzen und die Kabel fest montieren. Da bietet sich aufgrund seiner Länge von 1m mein Freiladekai an. Muss ich mir nochmal durchdenken.


    Sodele, nachdem zwischen Steuererklärung, Sport, Muttertagskaffee und mit den Kindern herumtoben noch etwas Zeit blieb, habe ich mich zunächst dem Schleusentor Richtung Unter-Wasser-Bereich gemacht, in derselben Darstellungsweise, wie neulich bereits am anderen Ende beschrieben.



    Danach stand dann die erste Hochzeit an - habe die Wanne fest auf die fünf Schwimmerbeine gesetzt.



    Nachdem so nun die genaue Position des Wannenendes klar war, habe ich die unteren Türme digital so überarbeitet, dass sie den oberen Türmen entsprechen und nacheinander gebaut. Das Dach ist mit Kupfer belegt, welches schon reichlich Grünspan angesetzt hat.


     



    Türme montiert und noch einige Aufnahmen gemacht, danach gings dann wieder in die Pendlerkemenate.


     


    Gesamt:



    Soweit zur Hafenbaustelle.:)


    Liebe Grüße

    Peter

  • Hallihallo auch nochmal an dieser Stelle,


    Danke für die vielen Likes!:thumbsup:


    in den heimischen Gefilden entsteht im Heimathafen weiterhin das hiesige Schiffshebewerk.

    Habe gestern Abend auch die Turmspitzen der beiden Oberwassertürme fertiggestellt, womit die Steinarbeiten sozusagen fertig sind. Das Einzige in dieser Hinsicht ist später der Schlot des Maschienenhauses, aber der kommt irgendwann ganz am Ende der Bauphase.


    Hier ein paar Ansichten:


     


    und aus Googleearth - Neu-Ulm ist da prima kartiert...;)



    Liebe Grüße

    Peter

  • Wunderschön

    Ich betrachte auch einen siegreichen Krieg an sich immer als Übel, welches die Staatskunst den Völkern zu ersparen bemüht sein muß. (Otto von Bismarck)

  • Hallihallo Freunde,


    Sachse: vielen Dank!


    Danke auch wieder allen freundlichen Likern, das ist immer eine sehr schöne Anerkennung!:)


    heute ging es nun wieder einmal an meinem derzeitigen Hauptmodell weiter, da nun alngsam aber sicher der Fertigstellung entgegensieht.


    Der erste Meilenstein war mit der Montage der Umlenkrollenüber der vier Schraubwendeln, der beiden Glashäuschen, in denen die Umlenkgetriebe die Antriebsachsen miteinander verbinden und der gesammelten Relings um die Laufstege herum die Fertigstellung des Hubgestells.Ein Paar Blitzarbeiter fand auf dem Motorgebäude auch noch seinen Platz.


    Erstmal solo, um sich nicht vor einem mehrfarbigen Hintergrund zu verlieren:


     



    und dann am vorgesehehen Abstellplatz - unter neuer Höhensonne:


  • Der nächste Schritt war der Bau und die Montage der beiden Zugangstreppen zu den unteren Türmen - Einzelstufenbau sinngemäß zur Bauweise am Oberwasserbereich aus 1mm Graukarton, ansonsten scratch geschnitzt.




     



    Ich schrieb ja eingangs irgendwo schon, dass ich die Arbeitsweise dieses Schifsshebewerks im Modell nachempfinden möchte, daher dürfen natürlich die Schraubwendeln, die eigentlich nur durch ihre Drehung die Wanne hoch oder runterbewegen nicht fehlen.

    Zunächst beiderseits die Gegenlager befestigt:



    Danach die Schraubwendeln eingebaut und sauber ausgerichtet:


     


    Hier ein Eindruck durch das Bauwerk, so wird deutlich, dass die genau unter den oben besagten Umlenkrollen sitzen, die wiederum durch das Gestänge bewegt werden.




    Danach erfolgte dann die endgültige Montage des Hubgestells auf der Bodenplatte, so dass ich nun an die Endausrüstung, also Bau und Montage der Laufstege, Haltestreben und äußeren Schleusenhubgestelle gehen kann.


    Gesagt getan: unteres Schleusen-Hubwerk - zumindest der wesentlich Teil - die Brücke mit den Führungsschienen des Schleusentors:



    Jetzt ist dann erstmal Schluss - Abendessen und Kinder in die Heia bringen.:cool:


    Liebe Grüße

    Peter

  • Guten Morgen Freunde,


    erneut ganz herzlichen Dank für die vielen Likes!:)


    Gestern Abend habe ich zunächst die untere Brücke vervollständigt, d.h. das Steuerhäuschen und die Relings eingebaut, danach ging es am Oberwasserbereich weiter.



    Auch am Oberwasserbereich waren zunächst die Brücke zwischen den Türrmen mit den beiden Leitschienen des Schleusentors an der Reihe.



    Anschließend die Verbindungsbrücke hinüber zum Hubgestell selbst. Da drüber zu laufen (gut 23m über dem Boden) wird Höhen-Empfindlichen schon etwas abverlangen.

     


    Einbau:



    - und Bestückung:


       



    und zum Schluß dieser Bausitzung nochmal eine Gesamtansicht.




    Das Bäumchen, was da etwas durchschimmert, ist eine NOCH-Birke, die ich beim Boesner gestern zu Testzwecken mal mitgenommen habe - ich finde, die macht sich da ausnehmend gut.:)

    Die gesammelten Schleusentor-Brüceken etc. sind übringens Scratch, die im Bogen enthaltetenen Bauteile passen entweder nach meinen ganzen Modifikationen überhaupt nicht mehr, oder sind nicht vorhanden.


    Viel Spaß und bis die Tage.


    Liebe Grüße

    Peter

  • Schönen guten Tag zusammen,


    modellschiff : Ja, der Bogen ist sehr faszinierend. Seit ich den zum ersten Mal in Form eines Bauberichts/Galeriebilder im Nachbarforum gesehen habe, hatte ich gehofft, den Bogen in die Finger zu bekommen. Irgendwann kam es zu dieser glücklichen Fügung und los gings.:)



    Gestern und heute kamen noch eine Reihe an Restarbeiten dran, die ich unbedingt umgesetzt haben wollte, um das Gesamtbauwerk noch etwas abzurunden.


    Zunächst habe ich die den Oberwasserbereich umgebende Steinmauer ausgestichelt und montiert. Hatte kurz erwogen eine normale Reling zu verwenden, mich aber dann doch für die etwas mühsamere Originalversion entschieden - nach dem Motto: auf das bisschen Stichelei kommt es nun auch nicht mehr an...:) Das Ergebnis spricht für sich - so hatte ich mir das in etwa vorgestellt.



     


    Es folgte die innere Wasserumfassung mit Betonkante über den Spundwänden und einige Poller, um den wartenden Schiffsverkehr irgendwo festmachen zu können.



    Die Zuggestänge für die äußeren Schleusentore durften natürlich nicht fehlen:


     



    Einige Bäume, so wie auch beim Originalbauwerk:




    Arbeitssicherheit - ist ja schließlich ein nicht ganz ungefährlicher Bereich, wenn das Hubwerk in Betrieb ist:



     


    Und zu guter Letzt - der Schlot. Da der im Bogen enthaltene Schlot zwar eine theoretisch sich oben verjüngende Form hat, aber weder die Ober- und Unterkante, noch die Textur diese Rundung und Verjüngung nachempfinden, habe ich zum HMV Clubmodell 2016 gegriffen und den dortigen Schlot einfach um 200 % vergößert und hier verwendet. Passt, finde ich.


  • Damit war dann der Bau des Hebewerks beendet. Nach gut anderthalb Jahren Bruttobauzeit ein weiteres Hafenkapitel erfolgreich abgeschlossen.


    Hier zunächst einige Abschlussbilder des Neu-Ulmer Schiffshebewerks:


     


     


    Vogelperspektive:


         


    Abschließend als kurzes Fazit kann ich sagen, dass dieses Modell unglaublich kurzweilig zu bauen war, da gerade das Gitterwerk immer neue Herausforderungen mit sich brachte, je weiter ich in der Bildrecherche mehr und mehr verstand, wie das Ding genau funktioniert hat. Da ich ja halbwegs nachvollziehbar die Funktionsweise nachbauen wollte, waren natürlich etliche Eigenkonstruktionen erforderlich. Der eigentliche Bogen ist ja nun einmal recht schlicht gehalten ist, was im Originalmaßstab 1:350 auch völlig in Ordnung ist, aber damit wollte ich mich nicht zufrieden geben.


    Ich danke für die unermüdliche Begleitung dieses Kapitels des Neu-Ulmer Hafens, besonders für die vielen freundlichen Kommentare und Aufmunterungen und die zahlreichen gestreckten Daumen und auch Jedem, der als stiller Betrachter hin- und wieder mal reingeschaut hat.


    Die Arbeiten am Hebewerk sind hiermit beendet, man könnte sicher noch viel weiter in die Details einsteigen, aber ich denke, es langt so. Neue Projekte reizen und rufen, weitere Altbaustellen wollen auch beendet werden. Auf der Platte selber wird zu einem späteren Zeitpunkt noch das Hebebrücken-Hydraulik-Haus von HS-Design seinen Platz finden und die ein- oder andere Hafenbahn die Schienen bevölkern, aber das sind in meiner Planung getrennte Projekte - insofern: habe fertig.:)


    Liebe Grüße

    Peter

  • Pitje

    Changed the title of the thread from “Hafenanlage Neu-Ulm, 1:250, diverse Verlage; Schiffshebewerk, faltplatte.de, skaliert 1:350 --> 1:250, modifiziert” to “Hafenanlage Neu-Ulm, 1:250, diverse Verlage; Schiffshebewerk, faltplatte.de, skaliert 1:350 --> 1:250, modifiziert [FERTIG]”.
  • Hallo Peter,


    ich will meiner Begeisterung auch noch einmal Ausdruck verleihen: Ich bin begeistert! Das Schiffshebewerk ist einfach großartig und was man nebenbei an Hintergründen und technischem Wissen aufschnappen konnte, war interessant dazu.


    Ich habe mal nachgezählt: Im Deinem ersten Beitrag sind aktuell 13 Kapitel des Neu-Ulmer Hafenbaus gelistet. Die 13 war eine glücksbringende, aber auf die 14 bin ich auch schon wieder gespannt :thumbsup:

  • Moin Peter,

    genial gebaut und fotografiert :thumbsup::thumbsup:

    Herzlichen Glückwunsch zur Indienststellung dieses Ausnahmemodells (mit Deiner absolut stimmigen Umgebungsgestaltung wirkt es so richtig gut:thumbup:)

    Liebe Grüße

    Lars

  • Schönen guten Tag Freunde,


    ganz, ganz herzlichen Dank für das überwältigende Feedback per Klick zum Hebewerk.

    Dirk Göttsch , Unterfeuer , Hans-Joachim Möllenberg , Lars W. : Euch herzlichen Dank für Eure lobenden und anerkennenden Wortbeiträge.:):)

    Das Hebewerk stellt in meiner Hafenwelt neben dem Kaispeicher in der Tat bisher eins der beiden Hauptprojekte dar, der Rest gruppiert sich mehr oder weniger außen herum. Aber der Hafen ist noch nicht fertig, eine Reihe weiterer größerer und kleinerer Teilprojekte tummeln sich noch in meinem Kopf und auch im Fundus - das Einzige, was relativ stark limitiert ist, ist der Platz, daher baue ich die Einzelgruppen möglichst modular.


    Das neue Teilprojekt ist ein kleiner und schnuckeliger Bogen von Hartmut Scholz - kurz HS Design - und zwar der Hebebrücken-Bogen des entsprechenden Lübecker Vorbilds.



    Auf der Grundplatte des Hebewerks habe ich seinerzeit bereits den entsprechenden Platz durch den Grundriss reserviert. Die Hebebrücken sollen dieses Modul mit dem Kai der Tonnendachschuppen miteinander verbinden.


    Ulrich, also modellschiff hat diesen Bogen bereits kurz hier vorgestellt: KLICK ist allerdings eher auf das Bauergebnis und seine Einbindung in sein Diorama eingegangen, als den bau selbst. Das möchte ich im Folgenden durch eine Bilderserie entsprechend ergänzen.


    Begonnen habe ich mit dem Hydraulikturm, an den sich ein kleiner Anbau anschmiegt.


    Der Turm besteht aus einem Ober- und einem Unterbau, der Oberbau war zuerst dran. Er bildet im Grundriss ein kreuz , woebi zwei der Balken außen angesetzt werden. Die als Aufdruck gezeigten Vertiefungen im Mauerwerk habe ich im Bau umgesetzt und die Fenster ausgestichelt.


     


     



    Das Ganze geschlossen, schon Mal das Dach gebaut und dann den Unterbau darunter gesetzt.


     

  • Pitje

    Changed the title of the thread from “Hafenanlage Neu-Ulm, 1:250, diverse Verlage; Schiffshebewerk, faltplatte.de, skaliert 1:350 --> 1:250, modifiziert [FERTIG]” to “Hafenanlage Neu-Ulm, 1:250, diverse Verlage; Hebebrücken, HS Design, 1:250”.
  • Es folgte das schrittweise komplettieren des Turms.

    Zunächst die Erkertürmchen:


         


    danach Montage des Dachs und der Zwischendächer zwischen den Runderkern:



    Dächer der Runderker und die Zierbalustrade unterhalb der Zwischendächer:


     


    und schließlich die Erker der Dachfenster:



    Damit war der Turm selbst soweit fertig.

  • Der Anbau wurde ebenfalls mit etwas nach hinten gesetzten Mauerausschnitten gebaut:


     



    Die Fenster habe ich mit Hilfe zweckentfremdeter LC-Reling neu vergittert.


    Dett Janze zusammengefügt:



    und angebaut. Hier der Hydraulikturm in seiner Endfassung:


         


    Insgesamt ein sehr gut zu bauendes und kurzweiliges Gebäude, als nächster Schritt folgen dann die Brücken selbst.

    Bis dahin.:)


    Liebe Grüße

    Peter

  • Hallo,

    das Hebewerk ist grandios.

    Die Hebebrücken sind sehr schön, habe ich schon gebaut. Doch nur aus dem Bogen ohne die Verbesserungen die du machst. Das wird sicher wieder ein besonderes Schmuckstück.


    Gruß Michel

    Ich betrachte auch einen siegreichen Krieg an sich immer als Übel, welches die Staatskunst den Völkern zu ersparen bemüht sein muß. (Otto von Bismarck)

  • Schönen guten Morgen Freunde,


    Sachse: Ich danke Dir für Deine anerkennenden Worte, sowohl zum Hebewerk, als auch zum Hydraulikgebäude.:)


    Dankeschön auch wieder allen Likern meiner Berichterstattungen.:thumbup:


    Zum Hydraulikturm hat Hartmut Scholz insgesamt drei Brücken mitgeliefert, also anzahlmäßig so, wie auch beim Original in Lübeck.



    Diese sind mir allerdings sowohl zu kurz, als auch etwas zu schlicht ausgestaltet, so dass ich selber zu Bleistift und Geodreieck (im übertragenen Sinn - tatsächlich alles natürlich am Computer gezeichnet) gegriffen habe und eine Brücke, die meinen Hang zur Stichelei bedient entworfen habe.



    Hartmuts Brücken sind als Bogenbrücken entworfen, ich habe mich, dem Neu-Ulmer Hafen-Vorbild folgend für die Balkenbrückenkonstruktion entschieden. Als Konstruktionparameter habe ich folgende Rahmenannahmen zugrunde gelegt:

    Stützweite: 17cm, also 42,5m in der Realität.

    Durchfahrthöhe 2,0cm, also 5,0m (gem. UIC für nicht elektrifizierte Bahntrassen Mindesthöhe Lichtraumprofil: 4,80m)

    Trassenbreite: 3,1 cm, also 7,75m für eine zweigleisige Trasse


    Wer sich für etwas Brückentheorie interessiert: KLICK da ist zumindest ein grober Überblick über die gängigen Grundkonstruktionen eingestellt.

    Hochinteressant, wie ich finde. Habe offenbar mit meinem Studium voll an meinen eigentlichen Interessen vorbei studiert. Als Vermessungsigenieur nachzumessen, wie/was andere bauen, ist nur halb so befriedigend, wie irgendwas selber zu bauen - diese Denkweise hat sich in meinem Studium dann bei mir irgendwann mal durchgesetzt. Hat zwar trotzdem zum erfolgreichen Abschluß geführt, aber mit der Erkenntnis niemals darin zu praktizieren zu wollen. Deswegen mache ich ja auch etwas komplett anderes.:D


    Genug geschnackt, hier einige Eindrücke des Baus der ersten Brücke:


    Traverse 1, quasi der Truppenversuch, ob das Teil so gelingt, wie in der Theorie vorgestellt:


     


    passte, also auf zur 2. Traverse


     


  • Die beiden Traversen müssen natürlich miteinander verbunden werden, die entsprechende Konstruktion war nach etwas Recherche im netz dann auch recht schnell gezeichnet und ausgestichelt:



    Traversen drauf, die Längsstabiltät war damit schon Mal geklärt.



    Die entsprechende Unterfütterung, zunächst mit den Auflagerkästen an den Enden und die T-Träger Verstrebungen der Querträger haben das Ganze dann schon gut verwindungssteif gemacht.



    Zwischen den Traversen habe ich noch Doppel-T-Träger eingesetzt, die den Kasten quasi schließen. Im Netz finden sich sowohl Brücken mit und ohne oberen Querverstrebungen, ich fand diese Version irgendwie stimmiger, besonders, weil diese Brücke ja auch zum Anheben gedacht ist.



    Der Blick aus Lokführerperspektive:



    und probeweise mal neben dem Hydraulikturm angehalten:



    Soviel zunächst zu dieser Baustelle. Die noch fehlenden Brücken werde ich nach und nach bauen, allerdings dann in anderer Grundkonstruktion. Mal sehen, was sich so findet.


    Liebe Grüße und schönen sonnigen Freitag.:cool:


    Peter

  • Hallo Peter,

    hab ich es nicht gesagt! Ein Schmuckstück. Aber du bist auch des Stichel-Wahnsinns fette Beute.


    Gruß Michel

    Ich betrachte auch einen siegreichen Krieg an sich immer als Übel, welches die Staatskunst den Völkern zu ersparen bemüht sein muß. (Otto von Bismarck)

  • Hallihallo Freunde,


    Hans-Joachim Möllenberg : Ja, immerhin BauV, das legendäre Haus 7/500 war mein Domizil. Aber zu meiner Ehrenrettung sei gesagt, dass ich "Angewandte Geodäsie" vertieft habe, also auch Anteile Konstruktiver Ingenieurbau und Statik mit studiert habe.:D

    Dirk Göttsch : Ganz herzlichen Dank Dirk.:)

    Sachse : Dankesehr für das Lob. Ja, die Stichelei hats mir irgendwie angetan, frag mich aber nicht warum.;)


    Sodele. Ich habe mit der zweiten Brücke ein anderes Baukonzept nachzubauen probiert und zwar den sogenannten Halbparabelträger, also in der Grundform so, wie es Hartmut vorgesehen hat, nur in der Ausführung etwas anspruchsvoller. Der Halbparabelträger unterscheidet sich vom Parabelträger dadurch, dass der Bogen nicht direkt auf der Bahnebene aufliegt, sondern ein Stützelement ihn erhöht beginnen lässt. Die Parabelform kommt dadurch zustande, dass die Länge der Diagonalstreben mit der sich innen anschließenden Stütze gleich ist und dadurch die bogenförmige Erhöhung in Richtung Mitte entsteht. Siehe im nachfolgenden Bild die farbige rote und grüne Markierung.

    Der Bogen selbst ist in diesem Fall kein echter Bogen, sondern eine sich im Winkel abflachende Folge von geraden Träger-Elementen.

    Abhängig davon, ob eine gerade oder ungerade Zahl an Stützen eingeplant wird, befindet sich der Scheitel genau in der Mitte an einem Knoten oder der mittlere Träger des Obergurts ist dieser Scheitel. Ich habe die erste Version umgesetzt.


    Hier mal eine erläuterte Abbildung zum vorherigen Absatz:



    Die Anforderungen an die Maße, Stützweite, Lichtraumprofil und Breite habe ich so gewählt, dass sie zur ersten Brücke passen. Die Traversen sind wieder als Doppelträger ausgeführt, nur diesmal nicht mit Diagonalverbindern, sondern mit Orthogonalverbindern.


    Teile ausgestichelt und bereitgelegt:



    Montage der Orthogonalverbinder und der unteren Versteifungsstreben:



    Fertige Traverse:


     



    Sinngemäß folgt als Nächstes die zweite Traverse. Bis dann, lasst Euch nicht wegschwemmen (hier ist gerade Dauerregen).


    Schönen Sonntag und liebe Grüße

    Peter

  • Schönen guten Abend Freunde,


    die letzten beiden Abende galten der Fertigstellung der zweiten Brücke.


    Als Erstes natürlich aussticheln der erforderlichen Teile, zwei mal Längsträger, die Orthogonalversterbungen und der Fahrbahnträger.


     


    Der Fahrbahnträger musste hier natürlich aufgrund der Wölbung mit den Streben verstärkt werden, bevor die Traversen befestigt werden konnten.


     


    Montage der Längstraverse


     


    Diesmal wurde die Traversen nicht auf den Fahrbahnträger gesetzt, sondern seitlich, um der Fahrbahn mehr Raum, auch für Fußgängerstege zu geben.


    There we go.


     


    Zuviel zunächst zu dieser Baustelle, morgen will ich dann mal wieder an der Iserlohn weiterbauen.:)


    Liebe Grüße und schönen Abend.:thumbup:


    Peter

  • Hallo Peter,

    deine Brücke sieht ganz hervorragend aus! Deine Stichelei ist wirklich allerfeinstes Handwerk.

    Da bekomme ich direkt Lust, so einen schönen Gitterkran auszustechen.

    Mir macht das genauso viel Spaß wie dir, wenn auch meine Ergebnisse nicht wie geleckt aussehen!

    Bin gespannt, wie es weitergeht! :-)


    Danke, dir auch!

    LG Matthias

  • Schönen guten Abend Freunde,


    ganz herzlichen Dank euch allen für die vielen Likes!:)


    Donklödo : ganz herzlichen Dank für dein Lob und viel Spaß, wenn du auch in den Stichel-Reigen einsteigst.:thumbup:



    Am Wochenende habe ich mich im Wesentlichen der Anpassung der Modulplatten für die sinnvolle Positionierung der Brücken gewidmet. Da ich seinerzeit die Module mit den Maßen der HMV-Hafenmodule und Verwendung der Texturen gestaltet habe, war aufgrund der Brückenmaße das Auseinanderrücken der Gleistrassen und der der Straße erforderlich.



    Hier die Anpassung der Schiffshebewerkplatte:


     


    auch die andere Seite, der Freiladekai musste umgestaltet werden:



    So sieht das Ganze nun aus. Die Brückenbelage sind zunächst nur provisorisch aufgelegt. Habe mal ein wenig Staffage dazu gestellt, um zu verdeutlichen, wie ich das Ganze am Ende zusammenstellen will:


     


    Wünsche einen guten Wochenstart, bis die Tage.:)


    Liebe Grüße

    Peter

  • Oh, wie schön. Das wird großartig.

    Ich betrachte auch einen siegreichen Krieg an sich immer als Übel, welches die Staatskunst den Völkern zu ersparen bemüht sein muß. (Otto von Bismarck)

  • Klasse - aber,


    wo bleiben die Fußgänger und Radfahrer. ;( ;(

    Auch damals gab's wohl schon Bürgersteige. :whistling:

    Hallo Stephan,

    Dankeschön.

    Für die Fußgänger habe ich noch vor eine dritte Brücke zu bauen- einen geschwungenen Steg sozusagen.
    Im Hafen selbst ist ja hauptsächlich ein Arbeitsbereich, da kommen die Fußgänger leider etwas zu kurz, aber mal schauen.


    viele Grüße

    Peter