Küstenwachschiff BP 26 ESCHWEGE, 1 : 250, Bilder v. Baufortschritt [fertig]

  • Moin Helmut!
    Deine absolut saubere Bauweise fasziniert mich immer wieder, eine Inspiration, wenn ich so sagen darf. Interessant finde ich die doppelten Fensterrahmen innen und aussen an der Brückenverglasung - soll das Dach abnehmbar werden? Fände ich gut, das Vorbild müßte es eigentlich ohne große Probleme erlauben.

    Mal sehen, ob das Modell genug Interesse findet, um in Zukunft über die Frage einer eventuellen Veröffentlichung entscheiden zu können.

    Als künftigen Abnehmer könnt Ihr mich fest buchen, aber wieviele muss ich sein, um die Entscheidung positiv ausfallen lassen können zu dürfen?

  • Hi Helmut,


    auch wenn ich mir bewußt bin, dass ich ein Modell nie in der Qualität umsetzen kann wie Du, wollte ich aber unbedingt diese Vorlage auch selbst kaufen und umsetzen können :) Also: ein weiterer Interessent.


    Was mir gut gefällt an eurem Verlag ist, dass ihr nicht nur den Appetit anregt sondern dann das Essen auch warm serviert und nicht wie andere dann irgendwann total erkaltet (oder oft aufgewärmt) auf den Tisch bringt. Behaltet das bitte so bei.


    Günter

    Auf der Werft: Fregatte F216 Scheer und S.M.S. Nassau


    Meine letzten Modelle:

    Z 51 der KM; Sven Johannsen, U-Boot W. Bauer; Fregatte Lübeck; Landungsunterstützungsboot Natter; Nordstjernen;
    HANSEATIC; U 2540; Vorpostenboot V 1102; BuPo Bayreuth; S.M.S. Frankfurt; Munitionstransporter Westerwald; FD Nürnberg; Fregatte Baden-Württemberg, Minensuchboote Paderborn und Passau, Fregatte F 213 Scharnhorst

  • Hallo Manfred,


    danke! :)
    Ich glaube, dass Henning und sein Dino inzwischen ein recht eingespieltes Team sind. Kleinigkeiten (siehe unten) lassen sich recht gut am Telefon erörtern. Und es macht mir großen Spaß, an so einem Erlkönig herumzuwerkeln.
    Wenn ich nur mehr Zeit hätte... Ich beneide die Ruheständler!



    Hallo Heiner,


    wenn die Brücke einsichtig sein soll, kommt man wohl um eine innere Verkleidung nicht herum. Ansonsten sieht man (besonders gut bei Verwendung von getönter Folie, siehe unten) die aufgeklebte "Verglasung".
    Das Dach (Peildeck) abnehmbar zu bauen dürfte gegebenenfalls problemlos möglich sein.


    Du müsstest noch ganz viele sein... :D



    Moin Günter,


    danke auch Dir für die fetten Komplimente! :)


    Wir wollen auch weiterhin bemüht sein, konkret angekündigte Modelle dann auch pünktlich anzubieten. Und wer mag schon ewig mit knurrendem Magen am Tisch sitzen und zum x-ten Male die Speisekarte studieren, um dann irgendwann kaltes oder mittlerweile abgestandenes Essen zu bekommen? :D


    _________________


    Die Brückenhaus-Wände waren leicht zu hoch.
    Ich habe sie neu gebaut, weil eine OP am lebenden Objekt nicht gelungen ist (deswegen meine Hochachtung vor Chirurgen... :) ).


    Hier zwei Bilder, die zeigen, wie ich die Rundungen in den Fensterecken mache:



    Und dann mal probeweise aufgestellt:


  • Beim Durchblick durch die Brücke würden die Folienteile erkennbar sein und sehr stören.


    Deswegen habe ich die Brückenwände innen verkleidet. Gleichzeitig erhält das Konstrukt wesentlich mehr Stabilität:



    Der Boden der Brücke (offenbar eine Art Linoleum) ist aufgeklebt. Das Bauteil ist vervierfacht, so dass es innen gleichzeitig etwas Halt für die Brückenwände ergibt:





    (Originalbilder der Brücke finden sich auf der Seite der IG Schiffsmodellbau Elmshorn)http://www.google.de/imgres?im…jchqv91L3IAhWCkCwKHamtBYs

  • Die Brückenwände stehen:



    Die "Scheibenwischerarme" bestehen aus Kartonstreifen.
    Auf die Darstellung der schwarzen Wischerblätter habe ich großzügig verzichtet. Man sähe sie eh nicht... :D


  • Und hier der von Henning gezeichnete Grundriss der Brückeneinrichtung:



    Danach will ich jetzt in stark vereinfachter Form die Möblierung bauen (scratch).
    Man sieht, wenn der Deckel drauf ist, sowieso kaum noch etwas davon...

  • Hallo Helmut,
    tolle Arbeit an der Brücke! Respekt!


    Das Werkzeug für die Rundungen an den Ecken - ist das ein Teil aus einem "punch and die"-set oder ist das was selbstgebautes? Als Unterlage zum "Durchschlagen" dient offenbar ein altes Stück Schneidematte. Wie sieht das auf der Rückseite aus? Musst Du "Grat" mit der Rasierklinge entfernen oder wird der Rand von alleine sauber/scharf?


    Schöne Grüße und weiterhin gutes Gelingen


    Mathias

    :cool: Alles hinterfragen und niemals aufgeben! (James Dyson)

  • Hallo Mathias,


    danke! :)


    Stimmt, dieser Dorn ist aus dem "punch and die"-Set. Damit ramponiert man natürlich, wie Du an anderer Stelle schon geschrieben hast, die Unterlage. Deswegen nehme ich ein Stück einer ausrangierten Matte.
    Auf der Rückseite entsteht meist ein kleiner Grat, den ich dann mit einer flach geführten Rasierklinge wegschneide.


    ___________________


    Hier ist die Brücke möbliert.
    Besonders detailliert habe ich das nicht; man kann sicher viel mehr machen (z.B. etwas sorgfältiger bauen ( ;) ), Schubladen und Schapp-Türen darstellen, die Sitze ausformen usw.).


    Aber das wird alles unter dem fest aufgeklebten Peildeck verschwinden. Wie sagt man hier: Un vorm Loch isset dunkel...



    BB in der achteren Hälfte der Brücke ist der Platz für die Funk-Kommunikation, an StB befindet sich der Kartentisch.


    Soweit das Bastelergebnis für dieses Wochenende. :)

  • Moin zusammen,


    ...soso...der Herr arbeiten als Innenarchitekt. Sehr schick, und ja, es ist schade, wie immer die tollsten Innenausbauten bei Fliegern und Schiffen im Dunkel verschwinden.


    Ach Leute, denkt doch einfach mal drüber nach, Eure Meisterwerke zu beleuchten. Ein paar LED, ein paar Lichtleiter und gut ist.


    Andererseits - der Erbauer WEISS ja, daß die Dinge da sind.


    Gruß
    Hadu

    Vielleicht kommt der Tag, an dem mehr Leute checken, dass Idiotie nicht links oder rechts ist, sondern in erster Linie daher rührt, dass jemand ein Idiot ist! (M. Tegge)




    www.modell-und-geschichte.jimdo.com


    Mitglied der Luft'46-Gang

  • Hallo Hadu,
    vielen Dank für den Tipp. :)
    Aber eine hell beleuchtete Brücke würde etwas unrealistisch wirken, finde ich.


    Nachts geht es bei einem Schiff in See vor allem darum, die Brücke weitgehend abzudunkeln, um eine bessere Sicht auf das Meer zu bekommen. Deswegen sind vielleicht die Instrumententafeln auch in Rot gehalten (wie im übrigen auch bei den modernen Seenotkreuzern) und alle Instrumente dimmbar.


    Und man kann den Bereich der Schiffssteuerung gegen eventuellen Lichteinfall aus dem achteren Bereich der Brücke, zum Beispiel vom Kartentisch, abdunkeln. Hierzu dienen bei der Bad Bramstedt-Klasse Vorhänge, die im Bedarfsfall zugezogen werden.
    Da die Vorhänge bei Nichtgebrauch an den Brückenfenstern zusammengeschoben sind, sind sie beim Einblick in die Brücke recht gut sichtbar. Deswegen habe ich sie bei meiner Brückeneinrichtung auch dargestellt und ebenso die Instrumententafeln über dem Steuerstand gebastelt.
    Das kleine Röhrchen ist das Periskop des Mutterkompass'.



    Für die Vorhänge habe ich eine rote Papierserviette zerfleddert, also nur die oberste Schicht verwendet. Versteift ist das dann mit Weissleim.

  • Ahoi Helmut,


    Vorhänge im Kartonmodellbau, klasse Idee !


    Es ist schön zu sehen, wie Du nicht nur das Modell sehr schön zusammenbaust sondern auch noch so manches Schmankerl mit einsetzt.


    Viel Freude weiterhin.



    Liebe Grüße
    Jo

    Meine bisher gebauten Modelle sind hier abgelichtet :)

  • ...
    Vorhänge im Kartonmodellbau, ...



    Moin Jo,


    eigentlich ist das in dem Maßstab ja nur eine Spielerei. Kaum einem wird dies später beim Betrachten des Modells auffallen.
    Aber vielleicht ist es eine Anregung für andere Modellbauer, sich bei einem größeren Maßstab auch mal an solchen Kleinigkeiten zu versuchen?
    Gerade Modelle neuerer Originale, mit diesen "Brücken mit Durchblick", laden dazu doch eigentlich ein...


    Danke Dir für Deine Anmerkung! :)

  • ... ja nur eine Spielerei. ...


    So sieht das dann mit aufgeklebtem Peildeck aus:



    Man kann also die Innereien durchaus ohne schlechtes Gewissen weglassen.
    Und ich finde, die (in etwa dem Vorbild entsprechenden) getönten Brückenfenster machen sich recht gut.


    (Hoffentlich sieht Marion diese Bilder nicht, sonst wird für das Wochenende Fensterputzen befohlen...) :huh:

  • Moin Helmut,


    sieht ja prima aus!


    Nur ... ich glaube nicht, dass es genau so gut aussähe, wenn man die Innereien ganz wegließe. Für das "Möbelmang" mag das stimmen. Aber Deine Innenwand- Verkleidung in Dunkel ist sicher wichtig, damit es so wie es ist "echt" aussieht. Wenn man die Innenwände weiß ließe, würde das nicht so gut aussehen.


    Schöne Grüße


    Mathias

    :cool: Alles hinterfragen und niemals aufgeben! (James Dyson)

  • Hallo Helmut,


    sehr schöne Konstruktion von Hennig und gut von dir gebaut.


    Die Brücke finde ich sehr schön gelungen und die Inneneinrichtung empfinde ich als ein muss,
    aber das mag ein jeder anders sehen. Den Vorschlag von Hadu mit der Beleuchtung finde ich
    gut und das müsste dann aber extrem abgestimmt werden und aus mehreren SMD roten/orange
    LED's bestehen. Beim blick in die Fenster unterhalb der Brücke wirken die Lichtverhältnisse
    im Inneren sehr "Großvolumig" auf mich. Das kann auf den Bildern so erscheinen, aber vielleicht
    kann man da ja noch ein bis zwei Streifen als Wände und Decken einziehen und erreicht dann schon
    einen bessere Reflektion des einfallenden Lichtes. Ist aber nur so ne Idee von mir.


    Gruße
    Martin

    Im Probebau: PU29 ( M 1:25)
    Abgeschlossen: Altona V23(als TT-Komplettmodell)
    In Vorbereitung: Altona V23(M 1:200)
    In der Entwicklung: BR 41 DB/DR/DRG


    Link zu meinem OnlineShop Lasermodelle.de

  • Moin Helmut,


    mir gefällt die Brückeneinrichtung auch sehr gut. Auch wenn man hinterher relativ wenig sieht, wirkt sie trotzdem vollständig. Welches Material hast Du für die Verglasung genommen? Die Tönung finde ich sehr angenehm.


    Viele Grüße
    Klaus-Dieter

  • Laaangsam geht es hier weiter...


    Hallo Mathias,


    danke! :)
    Die Innenverkleidung konnte ich schon deswegen nicht weglassen, weil die rauchfarbene Folie deutlich größer geschnitten ist als die von aussen sichtbaren Fensterflächen. Sonst würde einfach nicht genug "Fleisch" zu Verkleben verbleiben.


    Hallo Martin,


    stimmt, die Vorbildauswahl und auch die Konstruktion von Henning sind klasse.
    Ich habe bisher keinerlei Erfahrung mit dem Einbau von LEDs in Kartonmodelle. Vielleicht versuch ich es bei einem der nächsten Modelle mal, dann aber eher bei den Aufbauten und nicht bei der Brücke.


    Moin Klaus-Dieter,


    das ist eine rauchglasfarbene Folie, die man bei Modulor erhält. Die Folie gibt es in vielen Farben und sie hat den großen Vorteil, recht dick zu sein (etwa 0,2 mm). Dadurch erhält so eine "verglaste" Wand eine gute Festigkeit. Die genaue Bezeichnung bei Modulor weiss ich leider nicht; Robi hat sie mir aus Berlin mitgebracht.


    ________________


    Inzwischen habe ich den Maschinenraumaufbau zusammengesetzt.


    Die Rettungsringe sind leicht gepimpt:



  • Bezüglich der Folie:


    Ich weile im November nochmal in Berlin und werde mich nochmals damit eindecken, dann kann ich diese Folie mit nach Bremen zum Werkstattbasteln mitbringen.


    Kostenpunkt für 1 DIN A4 Folie 1€.


    Robi

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.

  • Hallo Helmut,
    danke für den Hinweis.
    Zum Einsatz von LEDs, auf meiner BemenIV habe ich ja auch LEDs eingesetzt. Bei den normalen Deckenhöhen von ca 1 cm und dem doch kleinen Abstrahlwinkel benötigt man relativ viele LEDs, um einen ganzen Raum gut auszuleuchten. Bei den hohen Gesellschaftsräumen der Bremen war das etwas einfacher. Das Batteriefach muss beim Spantengerüst eingeplant werden. Ist aber bestimmt einen Versuch wert.


    Hallo Robi,
    das passt ja perfekt. Ich hätte gerne eine Folie.
    Freue mich schon auf das Treffen.


    Gruß
    Klaus-Dieter

  • Hallo Helmut,


    das ist ein tolles Modell und man kann nur hoffen, daß es auch einmal für das "gemeine Volk" erhältlich sein wird. Verschwände die Konstruktion in einer Schublade oder auf einer Festplatte, wäre es schade darum.


    Die Brückeneinrichtung gefällt mir auch gut. Eine Lösung zur Sichtbarmachung wäre z.B. einen zweiten Bau der Brücke mit Inneneinrichtung zu machen, der dann kein Dach erhält. Diesen "Dummy" kann man dann gut mit dem fertig gebauten Modell mit der geschlossenen Brücke präsentieren.


    LG


    Mainpirat

    Wer zufrieden ist, kann niemals wirklich zugrunde gerichtet werden.
    Laotse

  • Hallo Klaus-Dieter,


    vielleicht setze ich das mal um, zum Beispiel bei der 200er CAP SAN DIEGO.


    Hallo Kurt,


    die Brückeneinrichtung würde nicht Bestandteil des Bogens sein, sondern gegebenenfalls als Download bereitgestellt.
    Aber sie ist bislang nicht konstruiert; das ist ein Scratchbuild.
    Aber bislang ist eine Veröffentlichung des Bogens, wie Henning ja auch kürzlich geschrieben hat, nicht konkret geplant. Wir haben halt viele schöne Modelle in petto...


    ______________


    Etwas Grippe-geschwächt habe ich mich mit dem Schornstein beschäftigt.
    Den "Käfig" mit dem Windleitblech als Abschluss habe ich zweimal gebaut; zuerst hatte ich die waagerechten Streben aus verdoppeltem Karton geschnitten. Das war mir aber nicht fein genug. Jetzt besteht er aus einfachen Kartonstreifen.
    Die notwendige Stabilität dieses Gebildes habe ich mit flüssigem Sekundenkleber an den Stützen und dem (oberen) Rahmen erreicht.



    Nur lose aufgesetzt, noch ohne die Abgasrohre:

  • Vielen Dank für Eure "Likes". :)
    Schön, dass dieser Baubericht des "Erlkönigs" recht viel Interesse findet.


    ___________


    Inzwischen sind die drei größeren Abgasrohre hinzu gekommen.
    Es gibt auf dem Schornstein wohl noch 2 weitere kleine Rohre. Aber die habe ich bisher noch nicht gefunden, wohl aber die Markierungen dafür auf der Plattform.


  • Noch ein paar Bilder vom aktuellen Stand:



    Wie bei vielen modernen Arbeitsschiffen sind auch bei der BAD BRAMSTEDT-Klasse die Aufbauten in der Längsachse nicht symmetrisch. Dies ist hier die Folge des Umstands, dass an der Steuerbordseite etwa mittschiffs das Speedboat (Für Fans der Fernsehserie: "Kontrollboot klarmachen!") aufgehängt ist.



    ...und natürlich ist Euch aufgefallen, dass sich ein wesentliches Detail am Aufbau geändert hat...


    Wie, nicht? :huh:


    Schaut Ihr etwa nicht richtig hin?? :thumbdown:

    Okay, hier die Auflösung:
    Die (beleuchteten) Schilder "Bundespolizei" sind bei den ersten beiden Schiffen dieses Typs etwas kürzer gewesen, so dass in dem "Kasten" links und rechts neben dem Schild jeweils noch eine Fläche in der Farbe des Aufbaus frei blieb.
    Lediglich bei der Dritten, der ESCHWEGE, ist dieses Schild schon seit Indienststellung so lang, dass es den gesamten Kasten ausfüllt (so wie jetzt dargestellt).
    Bei der BAD BRAMSTEDT und bei der BAYREUTH hat man diese Tafeln inzwischen auch entsprechend verlängert.

  • Hinzu gekommen sind eine Luke (auf der später auch ein Schlauchboot seinen Platz findet)



    und eine Trommel.
    Die ist recht groß; umgerechnet hat sie einen Durchmesser von rund 2,30 m. Vermutlich befindet sich dort eine Gerätschaft zur Bekämpfung der Folgen eines Ölunfalls (?).



    Bitte entschuldigt die Blaustichigkeit der beiden Fotos. :(

  • Moin Arne, moin Dirk,
    vielen Dank! :)


    _____________


    Inzwischen habe ich mich mit dem "Kragen" des Peildecks befasst.
    Diese Blende gibt dem Modell erst sein charakteristisches Aussehen, finde ich. Und sie befindet sich in "Eyecatcher"-Position, also sollte es gut werden... :)


    Ich hab zunächst das Färben der Kante des Peildecks nachgeholt (ziemlich überflüssig, wie sich später zeigte, jedenfalls bei meiner Bauweise).



    Die Stützen:


    Schnell zeigte sich, dass die Teile der Krempe etwas knapp ausgefallen sind - hätte ich auch schon vorher drauf kommen können, weil mir Henning gesagt hatte, dass er bei dieser Konstruktion die Kartonstärken nicht berücksichtigt hat (Konstruktion auf Nulllinie).
    Vielleicht hätte ich aber auch die Stützen um eine Kartonstärke von der Kante des Peildecks zurücksetzen müssen? Dann hätte es nämlich gepasst.



    Jedenfalls habe ich zu einer dinomäßigen Lösung gegriffen.
    Ich habe die Teile neu ausgedruckt, aber diesmal mit 101 %. Nun haute es problemlos hin:



    Und die rot gefärbte Kante des Peildecks?


    Die verschwindet wieder...


    Beim Vergleich mit Originalfotos habe ich gesehen, dass sich dort eine Leiste (beim Modell würde man sagen: "Umleimer") befindet, die wahrscheinlich eine Art Regenrinne bildet. Hier werde ich also noch dementsprechend einen schmalen Streifen aufkleben, der dann auch noch die schmalen Spalten zwischen Krempe und Peildeck schließt.

  • Hennings Konstruktion und die Umsetzung gefällt offenbar. :)
    Vielen Dank an HaJo, Eberhard, Rainer, Dirk und Arne .


    ____________


    Die "Leiste", die die fälschlich rot gefärbte Schnittkante verdeckt, ist jetzt dran. Man kann sicher darauf verzichten, wenn man die Kante einfach weiss lässt.


    Hier mal Tageslichtaufnahmen, ohne Nachkorrektur:



    Im Verhältnis zum Original ist die Leiste etwas zu breit.

  • Moin Helmut,


    schön schnittiges Schiffchen, kaum zu glauben, was die Polizei so alles fahren darf.... :D


    Die Bauweise z.B. der Brückenfenster mit der Ausstanzung der Ecken führe ich ähnlich durch, nämlich bei Geschützrohr- Ausschnitten in Geschütztürmen. Da sind die Rundungen einfach besser mit der Stanze als mit dem Skalpell hinzubekommen.


    Der große Vorbau vor der Brücke erinnert mich ein ganz klein wenig an die massive "Brückenbrust" auf dem Schlachtschiff Bismarck..... :whistling:


    lg.


    Klueni


    PS: AchSo.....supersaubere Bauweise....aber das kennt man ja so von Dir! :thumbsup:

    Papier ist geduldig - und ich auch....jedenfalls meistens :thumbup:

  • Vielen Dank, Thomas! :cool:


    Ich denke mir, dass der Vorbau, ähnlich wie bei der MARWEDE und den anderen neueren Seenotkreuzern, vor allem auch die Funktion eines effektiven Wellenbrechers hat.


    Quote


    ... kaum zu glauben, was die Polizei so alles fahren darf...


    ...hättest ja auch zur Bundes-Entenpolizei gehen können... ;)

  • Die Wand der Nock mit der Namenstafel und der Blende für das Seitenlicht ergänzt:



    In den Nocken befinden sich Pulte, von denen aus Manöver gefahren werden können, insbesondere beim An- und Ablegen:


  • Moin Helmut,


    das Modell ist so beeindruckend, wie das Vorbild - der schlanke und elegante Rumpf und der hohe Aufbau. Das hohe Brückenhaus wirkt regelrecht "erhaben". Oder soll es böse Buben auf See abschrecken...? ;) In jedem Fall dürfte man eine weite und gute Rundumsicht haben und das ist vermutlich der Hauptzweck.


    Toller Bericht!

  • Hallo Martin, HaJo, Dirk, Werner , Matthias und Thomas,


    vielen Dank für Eure wohlwollenden (Sehr-) Kurzkommentare!
    Ich hoffe, dass Ihr Euch gegebenenfalls bei eventuellem Anlass zur Kritik ebenfalls nicht zurückhaltet. :D


    Moin Nils,


    Dein Gedanke über das Design des Brückenhauses ist sicher richtig. Ich gehe auch davon aus, dass es vor allem um ungestörte Rundumsicht (und dementsprechend auch um eine ausreichend hohe Position über der Wasserlinie) geht (ging). Irgendwie hat das etwas von einem Wachturm, oder? ;)


    _____________


    Jetzt möchte ich zuerst einmal die besondere Hilfsbereitschaft der Bundespolizeidienststelle Warnemünde hervorheben:


    Henning und mir lag bisher kein Foto vor, das das Schiff von oben zeigte, so dass Details des Peildecks (und genauere Einzelheiten zu den Abgasrohren auf der Schornsteinplattform) unklar geblieben sind.
    Ich habe deswegen vor ein paar Tagen in Warnemünde angerufen und danach per Mail angefragt, ob uns hierzu wohl ein Foto zur Verfügung gestellt werden könnte. Schon am nächsten Morgen hatte ich ein absolut aussagefähiges Bild in meinem Postfach.
    Toller Service! Herzlichen Dank nochmal auch an dieser Stelle!


    Hier nun das in Anlehnung an das Foto teilweise ausgerüstete Peildeck. Die Radome hatte Henning bereits etwas verkleinert und sie sind nun in etwa auf der vorbildentsprechenden Position. Die ESCHWEGE hat 2 Radome, ein kleineres und ein etwas größeres.
    Die Radome hat Henning in der bewährten "Apfelsinenschalenmethode" konstruiert:



    Hier "schwebt" das Radom über dem Original:


    Normalerweise pinsele ich meine Modelle nicht an. Bei den beiden Radomen allerdings wollte ich auf etwas Farbe nicht verzichten. Die Begrenzungslinien sind naturgemäß auf dem Ausdruck der Bauteile recht prominent und ohne etwas Farbe würde das seltsam wirken, finde ich:



    Aus dem Foto ergibt sich auch, dass der Mutterkompass und die Füße der Radome auf einer Höhe stehen.


    Und auf dem Gehäuse vor dem Mast ist ein "Windfang" (wie heisst dieses Teil eigentlich richtig?) hinzu gekommen; vermutlich ist dies der Abzug für die Kochstellen der Kombüse.


    Vorn auf der Blende befindet sich eine Kamera.


    Und das Foto gibt einen guten Anhalt für die Anzahl, Größen und Positionen der insgesamt 5 Abgasrohre:


  • Hallo Helmut,


    na dann etwas ausführlicher... ;)


    Die Radome sind in dieser Größe gewiss eine bauliche Herausforderung die du aber mit Bravur gemeistert hast.
    Das aber die Begrenzungslinien bei solchen Teilen dann die Optik erschlagen lässt sich das nur mit dem Einsatz
    von etwas Farbe beheben.


    Das da leider immer noch die Grundform eines Vielecks zu erkennen ist empfinde ich persönlich eher als suboptimal
    liegt aber leider in der Natur der Sache und ist sicherlich meinen persönlichen Ansprüchen geschuldet. ;););)


    LG
    Martin

    Im Probebau: PU29 ( M 1:25)
    Abgeschlossen: Altona V23(als TT-Komplettmodell)
    In Vorbereitung: Altona V23(M 1:200)
    In der Entwicklung: BR 41 DB/DR/DRG


    Link zu meinem OnlineShop Lasermodelle.de

  • oder man nimmt die Aussenseite nach innen, und schon sind die Schneidelinien fort!

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.

  • oder man nimmt die Aussenseite nach innen, und schon sind die Schneidelinien fort!


    Genau! :)


    Hier geht es ja in erster Linie darum, die Baubarkeit aufzuzeigen. Deshalb habe ich auch die Linien aussen gelassen.


    Die "Grundform des Vielecks" als Näherungslösung für eine (Halb-)Kugel stört mich dabei nicht. Ich finde, dass man durchaus erkennen darf, dass es sich um ein Kartonmodell handelt, Martin.

  • Die Schiffe der BAD BRAMSTEDT-Klasse sind mit 3 Kränen ausgerüstet.


    Ein Kran befindet sich auf dem Maschinenhausdeck und dient zum Aufholen und Aussenbordsetzen des Schlauchbootes (das noch auf die Luke kommt):



    Hinter der Luke steht ein 0,8 to-Gelenkkran mit Teleskopausleger, Reichweite 12,5 m (0.45 to):



    Der dritte Kran ist für das Speedboat vorgesehen (dazu kommen wir noch ... ;) ).



    Arne und HaJo, vielen Dank!

  • Dein Bericht "Gefällt mir " gerade die Kräne sind Klasse , vor allen wenn man bedenkt wie klein das sein müsste. Es belebt so ein Modell doch ganz schön. Obwohl es mir immer ein Rätsel ist , wie du es schaffst so sauber zu arbeiten. Motiviert auf alle fälle selber noch sauberer zu Arbeiten ! Freue mich auf weiteren Fortschritt! Schlauchboot.....Speedboat . ...*freu* :D
    LG
    Thomas

  • Hallo Thomas,


    danke für Deinen Kommentar! :thumbup:


    Der Kran ist 12 mm hoch (hab gerade mal nachgemessen).


    Vielen Dank auch den anderen Likern!


    _______________


    In der Rohrschlosserei...


    Die Schiffe der BAD BRAMSTEDT-Klasse haben 2 Feuerlöschmonitore auf dem Brückendeck.
    Die Leitung für das Löschwasser führt vom Machinenhausaufbau an der Backbordseite nach vorn und teilt sich zwischen Brückenaufbau und dem hinteren Aufbau; die eine Leitung führt dann quer über das Schiff zur Steuerbordseite.


    Die Backbordleitung habe ich inzwischen angebaut:



    Und hier die nach Steuerbord führende Leitung:



    Alle Teile bestehen aus Tonpapier. Ich habe die Gebilde jeweils separat aus den Röhrchen zusammengeklebt. Die Steuerbordleitung muss jetzt über Nacht trocknen, bevor ich sie anbaue.


    Die Maße der einzelnen Segmente passten auf Anhieb! Henning hat sie auch so konstruiert, dass die Naht immer auf der nicht sichtbaren Seite liegt.
    Lediglich 2 Markierungen für eine Stütze und für den Anschluss der Steuerbordleitung an die Hauptleitung müssen noch etwas versetzt werden, um etwa 1,5 mm.

  • Rohrschlosserei, die zwote...


    Dem Installateur wars nicht zu schwör, oder so ähnlich...


    Jedenfalls sind die Rohre verlegt, und ich finde, es sieht ganz akzeptabel aus:


  • Hallo Helmut,
    wenn das Modell mal in Kürze fertig gebaut ist, solltest Du mal ein Bild dem Bürgermeister der Werrastadt schicken. Maritimen Bezug haben sie ja, weil über die Werra der Salzgehalt der Nordsee erhöht wird. (K+S Abwassereinspeisung des Kalibergbaus in den Fluss).
    Ulrich

  • Hallo Helmut,
    der größte Teil der Kartonmodellbauer würde die Rohrleitung ja aus Draht oder Kunsstoffprofilen fertigen. Ich finde aber, daß der Bau aus Papierröllchen durchaus seinen Charme hat. Es ist ein Kartonmodell und was sinnvollerweise aus Karton hergestellt werden kann, sollte es auch werden.
    LG
    Kurt

    Wer zufrieden ist, kann niemals wirklich zugrunde gerichtet werden.
    Laotse