Hochseeschlepper Oceanic, Jade-Verlag, 1:250, FERTIG

  • Moin Klaus-Dieter,


    seit Beginn Deines Bauberichtes suche ich ein Heft, von dem ich weiß, daß ich es besitze, es aber einfach nicht mehr fand, weil ich vor zwei Jahren meinen Bücherberg heftig "entrümpelt" habe. Heute fand ich es, als ich etwas anderes suchte. Es ist ein Sonderheft der "ModellWerft" von 1992 mit dem Thema Schlepper. Darin ein unglaublich toller Bericht über den Bau einer RC-OCEANIC im Maßstab 1:100 - ein hinreißend tolles Modell. Es zeigt das Schiff allerdings im letzten Bauzustand, also nach dem Umbau. Daraus hier ein Auszug ( Copyright by Modellwerft), die Boote. Du siehst, Du hast sie sehr gut nachempfunden. Wenn Du willst, schicke ich dir das Heft.


    Schöne Grüße


    Jochen

  • Moin Jo,
    ich danke Dir, aber inzwischen ärgere ich mich auch schon ein wenig, ich hätte die Plicht mit relativ wenig Aufwand nach hinten verlängern können, dann wäre es noch passender gewesen.


    Moin Jochen,
    danke für Dein Angebot. Ja, in das Sonderheft würde ich gerne einen Blick werfen. Ich muss mal sehen, was ich noch an Kleinigkeiten nachgesetzt will, die auch im Urzustand an Bord waren bzw. gewesen sein können. Es soll aber auf keinen Fall zu viel werden.



    Moin,
    ein kleines Update meiner letzten Bautätigkeit von vor und nach dem Bootsumbau.
    Vor der Aufbauwand sind die Lichtschächte gesetzt worden. Auf der Back sind die Schanzkleider neu und mit Stützen versehen worden. Die Einschnitte in der Schanz mussten etwas verbreitert werden, damit die Platten mit den Umlenkern passten.
    Zum Schluss ist noch ein Gestell mit Holzplanken (Teil 51) aufgesetzt worden. Hier kommen noch 3 große schwarze Rollen drauf, habe aber keine Idee, was das darstellen soll. Die Vorderkante von der Plattform hab ich etwas gekürzt, dann passte die Umrandung besser.


    Bis bald
    Klaus-Dieter

  • Hallo Ulrich,
    freut mich, wenn's gefällt.


    Moin Jochen,
    danke für die schnelle Info und das Bild. Schön, dass es kompetente Mitglieder im Forum gibt. :thumbup:
    Habe heute auch noch im Buch von Norbert Clasen „Durch Sturm, Feuer und Eis, Bergungsschlepper im Einsatz“ geblättert, dort schreibt er auch von Fender mit 1m Durchmesser und von Yokohama-Fender, die auf Deinem Bild dargestellt sind. Ich vermute, dass für das Anbringen dieser Fender auch die noch fehlenden kleinen Ladebäume auf dem Vorschiff gedacht waren.
    Freue mich auf Deine Sendung!



    Moin,
    weitere Kleinteile sind an Bord, die besagten riesigen Fender, weitere Lichtschächte, zwei Seiltrommeln und zwei Seilrutschen. Eher durch Zufall entdeckte ich im Bogen neben den Teilen für die hinteren Beistopperwinden noch weitere Schanzkleidstützen ohne Teilenummern, die an das Schanzkleid auf Höhe der Fenderkojen angebracht werden. Die kleineren halbhohen Stützen sind aus Reststücken dazugesetzt.
    Eigentlich wollte ich als nächstes die Reling am Backdeck anbringen, daher jetzt schon die Rutschen. Aber ich denke, es ist sinnvoller, vorher noch den vorderen Mast auf das Peildeck zu setzen.


    Bis bald
    Klaus-Dieter

  • Moin aus dem verregneten Norden,
    mit den Arbeitsbooten war ich noch nicht zufrieden, also musste es geändert werden. Ein weiteres Mal von den Halterungen gelöst und schon konnte es losgehen.
    Auf der Grundlage des vorhandenen Decks hab ich ein neues Deck mit erheblich längerer Ladefläche gezeichnet und ausgedruckt. So passen auch die Proportionen zum Bild, das ich bei tugboats.de gefunden hatte.
    Das alte Deck wurde entfernt, Motorkasten und Sitzbank gelöst, mit neuem Deck alles wieder zusammengesetzt und die hintere Halterung um 3mm verlängert. So kam alles wieder an Bord.
    Zwischenzeitlich hatte ich auch die Knicklinien an den gelben Teilen mit AquaColor Gelb übertupft, sieht auch besser aus.


    Nun kann ich in Ruhe wieder am vorderen Mast weiterarbeiten.


    Bis bald
    Klaus-Dieter

  • Moin,
    der Mast war zu bauen. Die vier Seitenteile 57-57c sind stumpf zusammenzukleben. Hierbei habe ich schmalere Kopien mit Kartonstärke Versatz als Ansatz hinter die Teile geklebt und habe dadurch an den Kanten gute Klebeflächen. In der ummantelten Mastspitze ist Messingdraht 0,8 mm, im mittleren Teil Messingrohr 1,2 mm. Diese Kombination durch die Spitze des A-Mastes gesteckt gibt eine große Stabilität.
    Bei dem Radargerät 58h – k ist kein Platz mehr für den Sockel, ist auch so schon eng genug.
    Bei den Scheinwerfern Teil 60 ist der Sockel um einen knappen mm gekürzt, damit etwas Luft unter dem zweiten Radargerät 59b – e übrig bleibt.


    Der Peilrahmen an der Mastspitze fehlt nur noch, den werde ich erst zum Schluss vom Bau aufsetzen. Bei der Montage des Mastes war ich froh, dass auf der Back noch keine weiteren Teile montiert waren und ich noch Stützfläche für die Finger hatte.


    Bis bald
    Klaus-Dieter

  • Moin Klaus-Dieter,


    das mit der "Stützfläche für die Finger" kenne ich auch und die vermisse ich teilweise sehr schmerzlich ;(
    Aber du hast das wirklich wunderschön hin bekommen.
    Und man merkt gleich, wenn der Fachmann hinschaut - Helmut, ich habe die kleinen Lichterchen erst nach deinem Hinweis gesehen.


    Echt Klasse :thumbsup:


    LG
    Riklef

    "Nein, ich bin nicht dumm. Ich habe nur Pech beim denken."


    ----------------
    Projekte:
    Fertig:
    Iljushin IL-14 1:33
    Lockheed L-1649 A 1:100 (1. Version fertig)
    SIBAJAK von Scaldis 1:250


    Im Bau:
    Hauptfahrwerk einer Boeing B777
    De Haviland Comet 4B 1:100


    Geplant: so vieles... :rolleyes:

  • Hallo Klaus-Dieter,


    ich verfolge den Bau Deiner Oceanic seit einer ganzen Weile im Hintergrund und muss echt sagen, dass Du hier ein echt tolles Modell praesentierst. Absolut blitzsauber, die Superungen sehr gut gelungen - einfach wunderbar anzusehen! :thumbup:


    Viel Spass und Erfolg beim weiteren Baufortschritt!


    VG
    Peter

  • Moin,
    vielen Dank für Euer Lob, Helmut, Riklef und Peter, freut mich sehr.
    Helmut, Du hast Recht, das sind angemalte Leimtropfen, habe auch versucht, die Tropfen nach unten weiter zu vergrößern, ist mir nur halbwegs gelungen.
    Riklef, heute war ich auch wieder froh, freie Stützflächen zu haben.



    Bevor ich die Back vervollständige, sind heute weitere Kleinigkeiten angebracht worden. Am vorderen Mast gehören wie auch am hinteren Mast noch Leitern (LC-Teile), um die Plattformen und die Lampen zu erreichen. Den Abstand der Leiter zum Hintergrund erreichte ich durch kleine Kartonstreifen hinter ein paar Sprossen. Zusätzlich hab ich die beiden kleinen Ladebäume noch aufgesetzt. Für die Takelung sind schon kleine Winkel angesetzt, der Rest folgt später.


    Ich werde noch versuchen, die Back voll zu bekommen, dann wird alles für Bremerhaven eingepackt.


    Bis bald
    Klaus-Dieter

  • Moin,
    die Back ist fast fertig bestückt und über Niedergänge erreichbar. Die Platte unter dem Ankerspill hätte ich noch dicker bauen sollen, hätte besser gepasst. Es fehlt nur noch ein wenig Reling und der Ständer mit der Schiffsglocke. Die Teile werde ich zum Schluss anbringen, ist mir zur Zeit noch zu gefährlich.


    Nun freue ich mich auf Bremerhaven.


    Klaus-Dieter

  • Hallo Klaus-Dieter,
    Dein Modell ist eine Augenweide. Bis ins letzte Detail durchdacht. Dazu hätte eine dunkle Ankerkette noch besser gepasst als die silberfarbene.
    Ulrich

  • Hallo Ulrich,
    danke, freut mich dass es Dir gefällt.
    Zu der Ankerkette, meine bisherigen Modelle haben alle eine schwarze Ankerkette. Aber nach Fotos der Oceanic war der frei hängende Abschnitt zwischen dem Kettenstopper und dem Spill weiß gestrichen, könnte mir vorstellen, wegen besserer Sichtbarkeit bei Schlechtwetter. Der Rest war nach Fotos rostbraun. Ich hatte mir die Freiheit genommen, die gesamte Kette in weiß zu streichen.


    Viele Grüße
    Klaus-Dieter

  • Moin Klaus-Dieter,


    wieder "wie gestochen" - einfach immer wieder ein Highlight, Deine Berichte zu verfolgen.


    L.G.


    Günter

    Auf der Werft: Fregatte Baden-Württemberg, Minensuchboote Paderborn und Passau


    Meine letzten Modelle:

    Z 51 der KM; Sven Johannsen, U-Boot W. Bauer; Fregatte Lübeck; Landungsunterstützungsboot Natter; Nordstjernen;
    HANSEATIC; U 2540; Vorpostenboot V 1102; BuPo Bayreuth; S.M.S. Frankfurt; Munitionstransporter Westerwald; FD Nürnberg

  • Hallo Günter,
    danke fürs Lob, motiviert immer wieder. :)


    Hallo an alle,
    Bremerhaven ist vorbei und allmählich geht es auch hier weiter.
    Hab mir nun das Heck vorgenommen. Die Plattform um die Schleppböcke war zu bauen. Ich hatte ja hier am Rumpf etwas abgeschnippelt, damit die Bordwände besser passen. Also musste die Plattform etwas nach vorne verschoben werden. Der Freiraum für die Schleppböcke erschien mir zu klein, daher ist der Steg vor den Böcken etwas schmaler geworden. Die weiße Freifläche auf dem Deck wurde leicht schwarz angepönt.
    Die Schleppböcke selbst sind zu hoch. Nach Fotos vom Original ist die Oberseite in eingeklappter Stellung parallel zur Deckfläche. Das ist hier nur zu erreichen, wenn die Stützen einen knappen mm höher werden oder unten an den Böcken einiges abgeschnitten wird. Ich hab mich für das Abschneiden entschieden, beim zweiten Bock schon vor dem Zusammenkleben.
    Die beiden Klapprollen haben zum Schluss den Bereich vervollständigt.


    Bis bald
    Klaus-Dieter

  • Hallo,
    die letzten großen weißen Flecken auf dem Arbeitsdeck sind verschwunden. Die Beistopperwinden waren zu bauen. War problemlos zu bauen. Die Streifen am Getriebekasten waren in der Länge sehr großzügig, sie wurden um einen knappen mm gekürzt. Die Seilführungen (75/76 t) hätten dafür bei mir etwas länger sein können. Diese Seilführungen sind auf Bildern der Oceanic nicht mehr zu sehen, aber etliche Schraubenlöcher an den Lagerböcken der Winden deuten darauf hin, dass bei Inbetriebnahme dort etwas gewesen sein muss.


    Zur Verwendung dieser Beistopperwinden habe ich hier Interessantes gefunden. Mit diesen Winden und den Klapprollen am Heck konnte der Zugpunkt der Schleppleine nach achtern verlegt und ein Querschlagen des Schleppers verhindert werden.


    Nun kommt nur noch etlicher Kleinkram.


    Bis bald
    Klaus-Dieter

  • Hallo,
    die restlichen Poller sind fertig geworden, 12 Stück und ich bin froh, das hinter mir zu haben.
    Eine kleine Änderung habe ich gegenüber der Anleitung gemacht. Unter dem Arbeitsboot sollte durch 4 Poller eine Querstange gesteckt werden. Es waren aber zwei Doppelpoller dicht hintereinander, die ich aus restlichen Teilen des kleinen Zusatzbogens noch bauen konnte.


    Bis demnächst
    Klaus-Dieter

  • Moin,
    die letzten Tage sind die beiden Abgastürme fertig ausgerüstet worden.
    Am hinteren Fuß mussten zwei Kästen abgebracht werden (Lüfterauslässe?). Warum die eine Seite weiß und die andere gelb ist, weiß ich nicht. Ein Übermalen bot sich nicht an, würde das Gitter verschwimmen lassen.
    Auf den Plattformen waren Löschmonitore aufzusetzen. Die recht einfach gehaltenen Teile hab ich versucht, etwas zu verschönern. So sind zwei versetzte Halbkreise zum Andeuten der Schwenkmechanik und ein kleiner Arm zum Steuern hinzu gekommen. Das obere Strahlrohr ist noch um 2 mm gekürzt worden, kam mir zu lang vor.
    An den hinteren Kanten der Türme waren jeweils kleine Ladebäume (die Teile mit den beiden Ringen) anzubringen. An das Ende sind kurze Serafil Stücke als Hanger angesetzt.
    Bevor ich dann den hinteren Mast aufsetzte, hab ich noch an den Seiten der Türme ein paar Rohre angesetzt (Abluftrohre und Anschlüsse für die Löschmonitore). Sie sind aus 0,8 bzw. 1,0 mm ASA Rundstäben. Leider ist das Material etwas weich, aus Draht wären sie sicherlich gerade geblieben.
    Der Mast hat einen Kern aus 1 mm Draht erhalten, die Rah und Gaffel sind 0,8 mm Draht, die oberste Antenne ist 0,5 mm Draht. Damit das Ganze stabil auf der Plattform befestigt werden kann, hab ich ein 1 mm Loch in den gedoppelten Karton gebohrt und den Kern vom Mast dort eingeklebt. Zusätzlich ist hinten am Mastfuß noch ein Verstärkungsteil angesetzt worden und das Ganze von oben und unten mit Sekundenkleber stabilisiert.
    Als Letztes wurde der große Ladebaum auf den Sockel gesetzt und mit etwas Serafil befestigt. Ich hoffe, der gelbe Kasten auf der obersten Plattform war auch zum Befestigen der Hanger gedacht.


    Zum Schluss hab ich noch ein Gesamtbild vom aktuellen Zustand.


    Nachtrag: Die Rah ist zu kurz, muss wie die vordere Rah 15 mm lang sein, nicht wie im Bogen 10 mm.

    Bis bald
    Klaus-Dieter

  • Moin Klaus-Dieter,


    Ich glaube nicht, dass die Kästen dort Lüfter waren. Auf vielen Bildern sieht man, dass quer vor diese Stelle eine RIB-Arbeitsboot gezurrt war.
    Das hätte man wahrscheinlich nicht so gemacht, wenn da Luftzu- oder Abfuhr gewesen wäre.
    Ich würde beide Kästen gleichmäßig gelb machen.

    Bis die Tage...


    Helmut



    "Dem Angriff auf die Menschlichkeit folgt der Angriff auf den Menschen!"

    (Claudia Roth)



    Fertig: CAP SAN DIEGO (roko)

  • Moin Klaus


    wie wir schon in Bremerhaven gesprochen hatten, die Rohre geben dem ganzen eine fantastische Tiefe. Mir gefällt es ausserordentlich was du aus diesen Bogen zauberst.


    Liebe Grüße
    Robi

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.

  • Moin Klaus-Dieter,


    wenn ich mich richtig erinnere, waren diese "Kästen" nach oben offene Gestelle, in denen gelbe Gummi-Fender senkrecht aufbewahrt wurden. Es kann sogar sein, daß die auf der rechten Seite weiß waren. Später verschwanden diese Gestelle mitsamt der beiden Ladebäume und den kleinen Relingteilen, an deren Stelle waren dann eckige braune Lüfter-Kästen, deren Deckel meist schräg nach unten geöffnet waren.
    Viel Spaß weiterhin, das wird ein großartiges Modell!


    Schöne Grüße


    Jochen

  • Moin Helmut,
    habe mir den weißen Kasten noch einmal in Ruhe angeschaut und muss Dir Recht geben, beide Seiten in gelb sehen besser aus, danke.


    Moin Robi,
    Der Unterschied jetzt mit den Rohren ist schon enorm, danke.


    Moin Jochen,
    klasse, dass wir solch einen Fachmann unter uns haben, vielen Dank für Deine Aufklärung. So macht die Struktur der Linien wirklich Sinn, auch dass die Senkrechten nicht ganz bis zum oberen Rand gehen, die Fender guckten oben sicher heraus.



    Moin,
    heute war also erst einmal Korrektur angesagt. Habe mich entschieden, dass in den Kästen nur gelbe Fender gelagert wurden, ansonsten hätte die obere Seite des Kastens steuerbordseitig auch weiß sein müssen. Mit einem spitzen Pinsel hab ich versucht, die Felder zwischen den schwarzen Linien mit gelber Farbe auszufüllen. Ein paar restliche gelbe Schleier auf den Linien konnte ich mit spitzem Pinsel und klarem Wasser noch etwas verringern. Die Kante unterhalb der Kästen bekamen auch noch einen braunen Anstrich.


    Dann kamen auf dem Arbeitsdeck die Abweiser an die Reihe. Bei dem Gestell (Teil 77) hinter den Beistopperwinden habe ich etwas Neues zum Festigen probiert und die Rückseite zum Verdoppeln mit UHU strong&save verklebt. Bei flüssigem Sekundenkleber schlägt der Kleber ja durch und verändert den Farbton. Mit strong&save schlägt nichts durch und wird recht stabil, wäre mit Gelkleber eventuell auch gegangen.
    Der mittlere Abweiserbügel (Teil 67) war bei mir an beiden Seiten 1mm zu kurz, wurde verlängert. Der vordere Bügel (Teil 68) erhält nach Anleitung noch kleine Stützen 68a. Die habe ich jedoch weggelassen, da nach Bildern der Bügel direkt auf dem Dach des Aufbaues liegt.


    Damit ist die Heckpartie schon mal ganz fertig, jetzt muss ich mich um die restliche Reling an der Back und Bordwand kümmern.


    Bis bald
    Klaus-Dieter

  • Moin,
    die (fast) letzten Teile aus Karton sind an Bord gekommen.
    Die Reling auf der Back und dem Backdeck ist aufgesetzt. Vor dem Aufsetzen habe ich in die Reling noch weitere Klüsen aus verdoppeltem Karton eingesetzt. Die letzten Niedergänge haben ihre Handläufe erhalten. Der Reserveanker ist an der Steuerbordseite an die Innenschanz gesetzt, die beiden weiteren Anker sind fast in den Ankertaschen verschwunden. Auf der Back hängt nun auch die Schiffsglocke. Auf Fotos war mir noch das Hamburg-Wappen in der Bugklüse aufgefallen, ist nun auch am Modell. Zum Schluss sind noch Rettungsringe an Bord verteilt worden.


    Damit bin ich nun fast fertig, es fehlt nur noch etwas Takelung, Flaggen und am vorderen Mast noch drei große Wegerechtslampen.


    Bis bald
    Klaus-Dieter

  • Moin Klaus-Dieter,


    wirklich vorzüglich gebaut!


    Bin jetzt doch versucht, nicht mehr auf die Neuauflage vom HMV zu warten, sondern mir einen alten Bogen zu besorgen...


    Noch viel Erfolg beim Endspurt!


    Grüße Torsten

  • Moin Torsten,
    da fällt es mir schwer, eine Empfehlung auszusprechen. Möglichkeiten bietet der alte Bogen allemal. Eine Neuauflage mit Stand nach dem großen Umbau würde mich aber auch reizen, vielleicht baue ich den Schlepper dann noch einmal, und mit der Nordic als Vergleich.


    Moin allerseits,
    nur noch die (Wegerechtslampen) Lampen bezüglich der Manövrierbehinderung...
    Im Baubogen sind drei große weiße Lampen vorgesehen, die übereinander zwischen drei Leinen aufgehängt werden sollen. Hier wollte ich eine etwas neuere Bauweise darstellen, die auch schon vor dem großen Umbau 1985 vorhanden war. An den vorderen Mast sind drei Traversen mit den Lampen rot/weiß/rot angebracht worden. Auf Fotos konnte ich weiterhin sehen, dass die drei vorderen Topplichter etwas tiefer hingen als die Manövrierbehinderungslampen. Also nahm ich das oberste Topplicht ab und setzte sie als dritte unten drunter. Am hinteren Mast war auch noch ein Topplicht, und damit es erreicht werden konnte, musste auch hier noch eine Leiter dran.
    Dann fiel mir auf, es ist noch keine Hecklichter vorhanden. Entsprechend von Ansichten auf Fotos habe ich unter der hinteren Scheinwerferplattform noch drei weitere Lichter angebracht, das weiße Hecklicht, das gelbe Schlepplicht und ein drittes Licht (Zolllicht?). Ich habe zwar keine Fotos aus der Zeit der Inbetriebnahme des Schleppers, aber so ähnlich wird es auch damals schon gewesen sein.


    Jetzt fehlt wirklich nur noch Takelage und Flaggen.


    Bis demnächst
    Klaus-Dieter

  • Moin,
    nun ist auch die Takelage angebracht.
    Dabei habe ich mich im wesentlichen an einem alten Bild der Arctic orientiert. Die Vorstage und das Backstag sind aus Serafil, die Antennendrähte und Flaggenleinen sind aus Unithread 6/0. Befestigt habe ich die Stage an der zweiten Seite wieder mit kleinen selbstgedrehten Ösen aus 0,3 mm Messingdraht, die vorher mit Sekundenkleber befestigt wurden.
    Beim Spannen der Antennen fiel ein dicker Fehler auf, die hintere Rah war zu kurz, vorne 15 mm, hinten 10 mm. Glücklicherweise konnte ich die zu kurze Rah (Messingdraht) durch Drehen in der Verklebung lösen, die Farbe abkratzen, seitlich herausschieben und durch eine längere ersetzen.
    Das stehende Gut hat noch kleine Isolatoren aus Leimtropfen braun angemalt erhalten.
    Zum Schluss habe ich noch etwas Schleppdraht aus 0,25 mm Takelgarn am Heck abgelegt. Das Braun der Gebrauchsspuren werde ich noch etwas abmildern, damit es nicht zu Reklamationen der See-Berufsgenossenschaft kommt.

  • Moin Klaus-Dieter,


    Du hast (wieder mal) gezeigt, was möglich ist - Glückwunsch zur Fertigstellung!
    Schon auf den Fotos ein Genuss, in Natura sicher noch besser - freue mich schon auf's nächste Treffen!


    Gruß,
    Wolfgang

  • Hallo Klaus-Dieter,


    herzlichen Glückwunsch zur Indienststellung. Da hast Du ein sowohl sehr rares, als auch sehr ansehnliches Modell geschaffen.
    Absolut klasse! :thumbsup:
    Ist doch immer wieder bemerkenswert, was saubere Bauweise und ein paar LC Teile hier und da für einen Gesamteindruck hervorrufen können!


    Viele Grüße
    Peter

  • Moin Klaus-Dieter,


    hervorragend gebaut, wie von Dir nicht anders zu erwarten, mit vielen kleinen i-Tüpfelchen, die das Gesamtbild zu einem Genuss für die Augen machen. Ich sehe jetzt erst, was für ein schönes Schiff die Oceanic ist.
    Herzlichen Glückwunsch zu diesem Modell und vielen Dank für den umfassenden und präzisen Baubericht.


    Gustav

    Auch kleine Dinge können Freude bereiten.

  • Ahoi Klaus-Dieter,


    tolles Modell, beste Fotos !


    Glückwunsch zur Fertigstellung dieses sehr sehr schönen Bergungsschleppers.
    Da kannst Du sehr stolz drauf sein.



    Gruß
    Jo

    Meine bisher gebauten Modelle sind hier abgelichtet :)

  • Moin,
    einfach Genial, was du hier zeigst! Ein grosses DANKE das du uns diesen Baubericht zeigtes! Es hat spass gemacht, ein Meister über die Schulter zusehen! Ich hoffe, dass Familie Fentens sich dadurch ermuntert fühlen dieses Schiff wieder aufzusetzten, es wäre echt toll! Vielen Dank!!
    Lg
    Thomas

  • Moin Klaus-Dieter,


    Glückwunsch zur Indienststellung. Ein sehr schönes Modell :thumbsup:


    LG
    Riklef

    "Nein, ich bin nicht dumm. Ich habe nur Pech beim denken."


    ----------------
    Projekte:
    Fertig:
    Iljushin IL-14 1:33
    Lockheed L-1649 A 1:100 (1. Version fertig)
    SIBAJAK von Scaldis 1:250


    Im Bau:
    Hauptfahrwerk einer Boeing B777
    De Haviland Comet 4B 1:100


    Geplant: so vieles... :rolleyes:

  • Moin Klaus-Dieter,


    ein sehr schönes Modell!


    Glückwunsch und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.


    Viele Grüße
    Arne

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Moin Klaus-Dieter,


    eine echte Wohltat, dieses Schiff. Genial ergänzt und extrem sauber gebaut. Bitte mehr davon.


    Liebe Grüße
    Robi

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.