Mittelalterliche Stadt von Vyskowsky (ABC-Verlag)

  • Hier ein Blick auf die letzte Leerstelle in der Stadtmauer:

     





    Rund um die Kirche:


     


     



    Und ein letzte Blick auf das Ganze:


  • Turm 2 (41 + 18 = 59 Teile)


    Diesen Turm habe ich bis zuletzt vor mir hergeschoben und jetzt, wo er fast fertig ist, weiß ich auch wieder genau, warum.


    Er ist von beträchtlichem Umfang und auf den oberen Boden kommt noch ein Aufbau (Teil 5) mit Dach (Teil 11).

    Das bringt folgende Schwierigkeiten mit sich

    1) Wie Passproben zeigten, muss das Dach mit einiger Kraft auf die nach außen geknickten Laschen geschoben werden. Das bringt die Gefahr mit sich, dass der Boden schlicht wegknickt, schlimmstenfalls könnten hier Klebenähte wieder aufreißen, was den ganzen Bau gefährden würde.

    2) Klebt man dagegen Dach 11 zuerst auf den Aufbau 5, dann kann man bei der Montage des Ganzen auf dem oberen Boden innen keinen Druck mehr auf die Klebelaschen von 5 ausüben und das fünfeckige Teil 5 generell schlecht ausrichten. Diese Vorgehensweise schief daher aus.

    3) Beim Anpassen von 11 zeigte sich auch, dass es besser ist, Laschen von 5 in ihrer Tiefe etwas (ca. 1mm) zu vermindern, denn nur mit großer Kraft kann man 11 so auf 5 stülpen, dass keine Lasche übersteht. Außerdem neigt 11 dabei in hohem Maße dazu, nach einer Seite wegzukippen. Anpassen und Schieben ist hier unvermeidlich, UHU daher definitiv der Kleber der Wahl.


    Das ist aber noch nicht alles. Die Erker 19/20 haben simulierte Öffnungen, die man ausschneiden sollte, der 3D-Effekt macht sich einfach besser. Dann muss man aber innen färben und rund um die Öffnung eine Laibung konstruieren. Nicht besonders schwieirg, aber halt fummelig.


    Schließlich die Abdeckungen auf den Zinnen, Diese sind in Stadtteil 1 fast immer plan aufliegend, während sie in der Realität in der Regel eine leichte Neigung haben, damit Regenwasser in die gewünschte Richtung abfließen kann. Zum Glück sind die Auflagen 9,17 und 18 so großzügig konstruiert, dass sie auch dann noch alles abdecken, wenn sie einen kleinen schrägen Unterbau bekommen. Auch kein großes Ding, aber wieder zeitaufwändige Fummelei.


    Soviel zu den Vorüberlegungen, nun zum Bau selber:


    Der massive Turm bekommt auf der Rückseite drei Strichmarkierungen. Die horizontale dient später als Anschlaglinie für die Klebelasche hinten an Boden 5, die Funktion der anderen beiden blieb mir unklar.

    Außerdem sind diverse Fenster und Türen zu hinterkleben, sowie durch einen Schlitz der Wehrgang 12.


     


    Die Tür 21 ist etwas zu lang für ihre Laibung, unten 0,5mm kürzen.


    Parallel zu den Fenstern und Türen wurden die Teile 6-8 eingeklebt, die den Zinnen die erforderliche Tiefe verleihen. Hier ist es ratsam Schritt für Schritt mit Weißleim zu arbeiten.


         


    Ist Teil 1 solchermaßen vorbereitet, kann es mit dem oberen Boden (Teil 5) verbunden werden. Ich habe dabei mit dem vordersten Segment mit Zinnen begonnen und mich dann gleichmäßig nach außen vorgearbeitet. Verklebt wurde hier mit UHU, damit die Ränder der Zinnen noch etwas korrigiert werden konnten.


      



  • Noch bevor 1 hinten geschlossen wurde, war der Wehrgang 11 einzuschieben und zu verkleben.

    Die durchgeschobene Lasche des Wehrgangs 11 wurde dabei innen mit zwei Winkeln gesichtert.



    Nun waren die Wand des obersten Geschosses, 10 sowie deren Dach 11 zu fertigen.


     



    Das Dach erhielt innen zwei Hülsen zur späteren Aufnahme der Nadelspitzen der Flaggstöcke. Diese wurden aus dünnem Papier, das um eine Nadel verklebt und dabei leicht verschoben wurde (Damit die Hülse nach oben hin schmaler wird ud sich innen besser in die Dachspitze einkleben lässt), hergestellt.

    Um eine saubere Ausrichtung zu gewährleisten, wurde von innen eine Nadel durch die Hülsen geschoben und diese dann mit reichlich Weißleim verklebt. Abschließend wurde diese provisorische Nadel wieder entfernt, so dass nur zwei Löcher bleiben, die später die Flaggen aufnehmen:

     



     

  • Wie beschrieben, wurde dann die fertige Wand 10 auf den Boden 5 geklebt. Hinten ging es dabei zu eng zu, die beiden nach vorne gebogenen Wandabschnitte an Teil 5, die als Klebelaschen dienen, ragten etwas zu weit nach innen.


    Bereit für Teil 10, deutlich erkennbar, die eben genannten nach vorne gebogenen Laschen:


    Wand 10 montiert:


     



    Auf dem letzten Bild sieht man bereits den aufgesetzten, nach außen schräg abfallenden Streifen, der der Abdeckung der Zinnen die gewünschte leichte Neigung verleihen wird. Davon müssen noch 6 hergestellt werden.


    Die beiden Erker 19 erhielten wie beschrieben eine Laibung:


    Ausgeschnitten und Schießscharte geöffnet:




    Laibung in der Konstruktion: