Mittelalterliche Stadt von Vyskowsky (ABC-Verlag)

  • Jetzt ist der Bau schon weit gediehen.


    Hinten sind noch die vier schrägen Abdeckungen 61 unten in die Schießscharten einzukleben:



    Der Pfeiler 51 sowie die Mauervorsprünge 58-60 an den "Füßen" der drei Bögen setzen m.E. die Montage des großen Teils Pflasterung vorne und links am Haus voraus, da sie unten auf diesem Teil aufruhen. Ansonsten läuft man Gefahr, dass diese Teile unten in der Luft schweben, wenn man sie nicht ganz exakt ausrichtet


       




    Rechts wird dann noch ein kleiner Abschnitt Stadtmauer angebracht:


       


    Die beiden Wasserspeier 54 jeweils in zwei Teile schneiden und jede Hälfte auf 0,5mm Karton aufkleben. So erhalten sie angemessene Plastizität



    Dann fehlt nur noch das Wirthausschild, das den durstigen Reisenden kurz nach Passieren des Stadttores zu einer Pause einlädt.




    Das war es. Eine weitere und nicht die kleinste Lücke im Stadtplan von Stadtteil Nr. 1 ist damit geschlossen.

  • Danke Zaphod,


    das ist ein Fest!


    Wenn ich bald in R$ente gehe, steht der Bausatz ganz oben auf der ToDo Liste.


    LG

    René

    Der Dieb hat das Herz eines Hasen.

  • Hallo Rene,


    vielen Dank für Dein Lob ! Ich sitze seit einigen jahren am Stadtteil 1 und es macht immer noch großen Spaß. Der Bausatz lädt auch immer wieder zum Schmökern ein.


    Platz zum Zusammenbau der gesamten Stadt habe ich leider nicht, der Stadtteil 1 müsste dazu außerdem erhöht werden.



    Ich hatte ganz vergessen Bilder von der fertigen Nr. 14 zu machen, das sei hiermit nachgeholt:


     


       



     



     



    Das Wirtshausschild - die Zwischenräume an seiner Halterung bekomme ich nicht mehr ausgestochen:




    Die eingezogenen Deckenbalken in der Arkade sind faktisch unsichtbar - spätestens wenn das Haus im Ensemble verbaut ist:



    Als Nächstes habe ich wieder einen Turm und das letzte Teil der Stadtmauer ins Auge gefasst.


    Zaphod

  • Turm 1 und Mauer (40 + 18 = 58 Teile)


    Es geht weiter mit einem der letzten Türme und dem letzten reinen Mauerabschnitt:

     



    Der Bau gestaltet sich problemlos.


    Stabilisierung

    • Der Turm erhielt oben und unten einen Boden von 2mm Dicke eingezogen. Den unteren Boden erst verkleben, wenn die vom Haupttor kommende Mauer mit dem Turm verklebt worden ist.
    • An die Stelle der beiden anschließenden Mauern wurden innen im Turm entsprechende Stücke aus 2mm Pappe geklebt

    Die Mauer wurde an beiden Längsseiten sowie am Boden mit 2mm Karton verstärkt

    • Unter die Turmspitze eine innen zwei hohle Rollen aus Papier kleben, die später die Nadel der Flagge aufnehmen



    Superung

    Die Schießscharten des Turms waren offen. Die entsprechenden Vierecke wurden ausgeschnitten und mit je einem gebogenen Abschnitt schwarzen Papiers hinterklebt, um dem Ganzen mehr Tiefe zu verleihen.


     



    Änderung


    Die Mauer wurde nicht längs geschlitzt, um den Wehrgang aufzunehmen, sondern nur am hinteren Abschnitt auf 6mm Länge. Der Schlitz wurde auf die hinterklebte 2mm Pappe übertragen (vgl. Bild oben). Da diese 6mm „Zunge“ innen in der Pappe starken Halt findet, sitzt der Wehrgang fest. Er muss dann noch Abschnitt für Abschnitt mit Weißleim verklebt werden. Das zweite Bild zeigt den Wehrgang mit den zwei Zungen an seinen Enden:


     


    Zwei kleine Fehler haben sich eingeschlichen:
    1) Das Rasenstück 13 schließt nicht sauber. Im Übergang zur Mauer bleibt eine weiße Lücke von gut 1mm, die grün übermalt wurde.



    2) Die Konsolen 12 sind falsch gekennzeichnet, die Anschlussstelle an die Mauer müsste „7“ heißen, da steht aber „1“, so dass sich diese Teile von der Kennzeichnung her nicht von den Konsolen 11 unterscheiden. Die Konsolen 11 sind aber einen Tick länger, so dass eine Verwechslung unliebsame Folgen hätte.

  • Und so sieht das Ganze fertig aus. Die Bodenplatte des Turms ist nur eingeschoben, damit später beim VErbinden mit der Mauer von Baugruppe "A" Druck von innen gegeben werden kann.


     



      


     



    Fazit: Sicher nicht das große optische Highlight im Stadtteil A, aber wieder eine schöne Kombination von Mauer und Turm.

  • Hallo Zaphod


    Ich bin beeindruckt: von deinem sauberen Bau, der Stabilität, die du dem Modell mit den Pappeverstärkungen verleihst und last but not least deiner Fähogkeit, 2 mm Pappe so sauber zu schneiden. Hut ab!


    Andi

  • Hallo Andi,


    vielen Dank für Dein Lob !


    Gerade versuche ich mich am Leuchtturm Sveti Ivan von Imogen Stowasser, da kommt einem die mittelalterliche Stadt doch sehr handlich vor !


    Zaphod

  • Servus Zaphod ,


    wunderbare Arbeit die Du uns hier zeigst , vor allem die Ausdauer ist zu bewundern , weiter so ....


    Mit freundlichen Grüßen aus der Steiermark

    Kurt

  • Ein wirkliches Kunstwerk.:thumbsup:

    Viele Grüße


    „Wenn irgendwer auf meiner Beerdigung ein langes Gesicht zieht rede ich nie wieder mit ihm.“


    Zitat Stanley Laurel

  • Hallo Kurt, hallo Chris, hallo Trotty,


    vielen Dank für Euer Lob !



    Eine weitere Lücke im ersten Stadtteil wurde geschlossen. Die zwei Häuser 24/25, die in der Nähe der Kirche gelegen sind.

    Hier macht es keinen Sinn mehr, die verschiedenen zusätzlichen Fenster, Türen und den Balkon mit auszuführen. Ein Gutteil von Ihnen würde durch die Wehrmauer verdeckt. Dadurch kommen über 30 Teile in Fortfall, es bleiben noch 68 Teile aus dem Bogen und 25 hinzugefügte Teile.

     


    Die relativ kleine Wehrmauer wurde diesmal nicht mit Kartonstücken hinterklebt, die müsste auch so stabil genug sein.


         


    Der Abdeckung der Wehrmauer (Teil 63) wurde eine leichte Schräge verliehen. Hierzu wurde ein schmaler Kartonstreifen auf die Wehrmauer geklebt und hinten mit einem passenden Stück der eingescannten Kopie verblendet.
     

  • Häuser 24/25 (Fortsetzung 1)


    Das Haus 24 im Rohbau, man siegt die Fenster und Türen, die verdeckt werden:

     


    Das Dach weist mit drei Dachgauben, dem Schornstein und einer Ladeluke gleich 5 Durchbrüche auf:



    Die Hausnummern wurden weiterhin übermalt:



    Bei Haus Nr. 25 sol die Tiefe der Fensterrahmen wieder einmal durch rückseitiges Knicken/Verdoppeln erreicht werden. Das finde ich optisch nicht ansprechend und auch die so entstehende Tiefe genügt mir nicht. Deswegen wurde wieder einmal mit auf 1mm Karton geklebten Kopien gearbeitet:
     



     



    Auch das Dach der Nr. 25 weist mit drei Gauben und dem Schornstein fast mehr Durchbrüche als Dachfläche auf:

  • Häuser 24/25 (Fortsetzung 2)


    Beim Aneinanderkleben der beiden Häuser und der Satdtmauer muss auf eine exakte Ausrichtung geachtet werden:
     




    Um einen glatten Übergang bei den verschiedenen Stücken der Pflasterung zu ermöglichen, wurden die weißen Klebeflächen weggeschnitten und durch unterklebte Teile aus dünnem Papier (eingescannte Kopie) ersetzt. Auf die Idee hätte ich gleich zu Beginn kommen sollen.