Ein neuer Kreuzer auf der Schneidmatte... SK 35, 1 : 250, Passat-Verlag, Kontrollbau

  • Die schräge vordere Aufbauwand wird über die Lasche 21 c mit Teil 21 verbunden.
    Wer (wie ich) die Bulleyes aussticht, sollte diese Lasche weglassen. Sie verdeckt sonst die "Augen" wieder...


    Die vordere Wand lässt sich mit etwas Ruhe auch gut ohne die Lasche montieren (Kantenfärben nicht vergessen!):



    Tipp: Die Wand in der Mitte aufsetzen und dort mit UHU Flinke Flasche (schwarz) verkleben. So lässt sich die Wand genau ausrichten. Kleber antrocknen lassen und dann erst die restlichen Nähte mit verdünntem Weissleim (Ponal) verkleben.


    Ich finde, man sieht vor allem auf der letzten Aufnahme schon recht gut, wie gelungen das Design des Aufbaus eigentlich ist.

  • Die letzten Bilder für heute:



    Die "Scheibenwischer" bestehen aus Kartonstreifen.


    Das Deck unterhalb der Frontscheiben steht mit Absicht leicht nach vorn über. Es soll so beim Original als "Gischtabweiser" fungieren.
    Der überkommende Spray würde sonst über die Schräge genau auf die Frontscheiben geleitet.


    Übrigens:


    Das Rot am Aufbau hat eine einheitliche Farbe. Es wirkt auf dem Foto nur unterschiedlich wegen der künstlichen Beleuchtung durch eine rechts stehende Warmtonlampe.


    Schönen Wochenstart Euch allen!

  • Der Aufbau ist geschlossen:



    Und mal ein Größenvergleich:



    Der nächste Schritt ist jetzt die Montage der markanten roten Krempe - aber erst morgen...

  • Hallo, Helmut,


    nein, ich glaube, besser geht es kaum (glauben heißt nicht wissen). Sag mal, dies ist doch ein Kontrollbau, was gibt es denn da zu kontrollieren? Hier zeigt sich deutlich wieder die konstruktive Effektivität von Henning. Und wenn dann Dein Karton- und Pappgefühl hinzukommen, dann kann selbst das Makro Deiner Kamera nur noch hervorragende Ansichten liefern.


    Kurz gesagt: Ich bin rundum begeistert. Und wenn ich die bisherigen Äußerungen richtig verstanden habe, sollen ja dieser Kreuzer und auch die neue Eiswette-Klasse als Mini-Modelle etwa Mitte des Jahres erscheinen. Das wäre dann ein Fest für mein Sammlerherz und ein Schmerz für das Portemonnaie. Dumm nur, dass es mit der Umsetzung in die dritte Dimension bei mir im Moment hapert.


    Eine Anmerkung noch von einem nautischen Laien: Auf dem dritten Foto (Ansicht von backbord vorab) macht mir das Schiffchen einen äußerst toplastigen Eindruck. Die Kreuzer sind doch als Selbstaufricher konzipiert. Wirken die Proportionen eventuell nur jetzt im 'Rohbau' so leicht 'verrutscht'?


    Mit lieben Grüßen und in Erwartung weiterer Highlights
    Friedrich

    Fülle Deine Tage mit Leben und nicht Dein Leben mit Tagen.

  • Hallo Friedrich,


    es geht immer besser... :D


    Deiner Meinung zur Qualität der Konstruktion stimme ich absolut zu! Die Teile passen praktisch auf Anhieb.
    So ist der Kontrollbau nur noch eine Art "öffentlicher Nachweis der Baubarkeit" und vor allem schon fast der Entwurf einer Bauanleitung. Wir glauben, dass die Bilder in diesem Thread eine gute ergänzende Anleitung für den Zusammenbau der Modelle sein werden.


    Nach dem jetzigen Plan werden das Modell der HERMANN RUDOLF MEYER-Klasse (23,1 m-Klasse) und das hier gezeigte Modell der neuen 28 m-Klasse zusammen erscheinen. So wird man gut die Entwicklung zum neuen Kreuzertyp erkennen können. Immerhin wurde hierzu mit der 23,1 m-Klasse eine Art Grundstein gelegt (s.o.).


    Die neue "EISWETTE-Klasse" (20 m-Klasse) hat Henning inzwischen auch konstruiert. Mal abwarten, ob da irgendwann auch einmal ein Bogen erscheint... :)


    Auch die neuen Kreuzer sind natürlich Selbstaufrichter.
    Vermutlich wird die DGzRS demnächst ein Kurzvideo zu dem obligatorischen Kenterversuch des Kreuzers ins Netz stellen (das Tochterboot hat diesen Test schon bestanden; siehe hier).
    Der Eindruck vermeintlicher "Topplastigkeit" täuscht. Der tiefliegende Schwerpunkt entsteht allein schon durch die beiden schweren Maschinen. Dazu kommt, dass der Aufbau ja komplett geschlossen ist und dadurch im Fall des Durchkenterns wie ein großer Auftriebskörper wirkt.


    Wenn das Modell fertig ist, wird man sehen können, wie modern, aber auch harmonisch das Schiff in seiner Gesamtheit wirkt.


  • Vermutlich wird die DGzRS demnächst ein Kurzvideo zu dem obligatorischen Kenterversuch des Kreuzers ins Netz stellen.


    Moin Helmut,


    das wird wohl eher nicht passieren, dafür ist das Schiff doch etwas zu groß. Die neue Eiswette-Klasse war, was den Kentertest betrifft, schon an der Grenze dessen, was Werftseitig möglich ist.

    Viele Grüße aus Laboe


    Dirk

  • Danke für Deine Richtigstellung, Dirk.
    Generell finde ich es ausgesprochen faszinierend, wie Schiffskonstrukteure eine solche Kentersicherheit genau berechnen können. (Aber ich habe schon immer Leute bewundert, die eine innige Beziehung zur Mathematik haben... Judex non calculat!)


    ________________________



    Ein paar Tage war Pause, aber inzwischen ist die Peildeckumrandung angebracht:



    Damit hat das Modell sein Gesicht bekommen, finde ich.


    Die seitlichen und der vordere Streifen der Umrandung haben etwas Überlänge, damit sie gut angepasst werden und / oder leichte Ungenauigkeiten ausgleichen können (etwa 0,5 mm).


    Wer wissen möchte, wie es hinter den Wänden des Aufbaus aussehen wird, dem sei die hier schon mehrfach genannte Seite der DGzRS empfohlen... ( 150-jahre-seenotretter.de )

  • Vermutlich wird die DGzRS demnächst ein Kurzvideo zu dem obligatorischen Kenterversuch des Kreuzers ins Netz stellen

    Moin,
    auch noch zur späten Stunde,


    habe da einmal eine Verständnis-Frage,


    Ich kenne aus dem Schiffbau nur den Krängungsversuch! Ein Kenterversuch ist mir nicht bekannt oder ist der nur bei "Rettungsschiffen" üblich bzw. machbar?


    Gruß aus Papenburg


    Wolfgang

    In Bau:


    Wolffkran 1250 B (Wippkran; M 1:50)

  • Mal eine Information an Friedrich:


    Ich konstruiere auf Nulllinie, d.h. ich tue so, als hätte das Material keine Dicke. Die Passgenauigkeit muss ich dann im zweiten Schritt durch entsprechende Zugaben oder Abnahmen herstellen. Bei Rundungen oder schrägen Winkeln wie bei der Peildeck-Blende kann man das Rechnen anfangen, oder seine Erfahrung zum Zuge kommen lassen. Das Ergebnis vom Kontrollbauer sieht dann so aus: Der achtere Teil der Blende muss 0,7mm breiter werden. Seitlich fehlen nach vorn jeweils 1mm und vorn sollten man an beiden Seiten 0,5mm zugeben. Helmut mochte das ja nicht sagen. Aber auf den Kontrollbau kann man wirklich nicht verzichten.


    Henning

  • Hallo Wolfgang,


    bei unseren Rettungskreuzern und -Booten besteht seit langer Zeit der Ehrgeiz, für die Besatzungen das sicherste an Schiffen und Booten zu bauen, was möglich ist. Man ist irgendwann drauf gekommen, die Boote nicht nur kentersicher zu bauen, sondern, wenn das Boot aufgrund schwerer See doch kentern sollte, als Selbstaufrichter zu konstruieren und bauen. In den letzten Jahren ist dieses Prinzip auch immer mehr auch für andere Schiffe wie z. B. Behördenfahrzeuge, Lotsenversetztboote, usw. übernommen worden. Hier ist nochmal der Link zum Kentertest des Tochterbootes der neuen Seenotkreuzers der 28m-Klasse.


    http://www.seenotretter.de/akt…ochterboot-im-kentertest/

    Viele Grüße aus Laboe


    Dirk

  • Moin, moin zusammen,


    das kartonale Fachgebiet "Rettungskreuzer der DGzRS" entwickelt sich ja insgesamt rasant und prächtig :thumbup: ! Ist nebenbei auch eine gute Werbung für die Gesellschaft......!


    Gruß
    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Das Kraftwerk des SRK befindet sich komplett im achteren Schiffsteil.


    Dort werden zwei Motoren mit je 1440 kw (1960 PS, 8-Zyl., Hersteller MTU) werkeln, die natürlich gut durchatmen sollen. Ausserdem muss deren Wärme abgeführt werden.


    Diese Aufgaben erfüllen die beiden Lüfteraufbauten auf dem Hauptdeck. Im niedrigeren Teil befinden sich Backskisten ("Stores").


  • Die achtere Verholwinsch auf dem Hauptdeck.


    Die Position und die Maße hat Henning aus dem Generalplan entnommen.Die Details sind also noch vorläufig; auch hier werden wir den weiteren Verlauf der Bauarbeiten am Original begleiten.



    Übrigens:


    Die verschiedenen Lüftergitter werden alle später ebenfalls auf der Ätzplatine zu finden sein.

  • Moin Helmut,


    nun muss ich doch auch mal meine Freude ueber ein weiteres DGzRS Modell kundtun. Nicht nur, dass Du wieder einmal einen absolut sauberen Bau ablieferst, auch das Modell, bzw. seine Konstruktion an sich sehen sehr interessant aus. Freue mich drauf auch den SK 35 in meine Sammlung einzureihen. Habe ja bekanntermassen eine gewisse Schwaeche fuer die Rettungsflotte... :)


    Viel Spass weiterhin!


    Viele Gruesse
    Peter

  • Vielen Dank, Peter! :)


    Ich liebe diese Kreuzer auch...


    ____________________


    Tochterboot TB 39:


    Hier habe ich einfach mal ein paar Bilder zum Bau des Rumpfes aneinander gehängt.


    Geklebt ist mit Weissleimnähten, stumpf aufeinander ohne Verstärkungen. Das Deck habe ich verdoppelt.


    Die Aussparung im Bug nimmt die Nachbildung eines Kissenfenders auf. Henning wird die Konstruktion aber hierzu noch etwas ändern.


    Dieser Kissenfender (siehe letztes Bild) wird in der fest montierten Form erstmalig bei Tochterbooten verwendet.




    Hiermit tritt bei diesem Kontrollbau eine Pause ein.


    Das Feuerschiff "DEUTSCHE BUCHT " hat jetzt erst einmal Vorrang; das Modell wird ja Ende April erscheinen und nun gilt es, die frisch eingetroffene Ätzplatine zu verbauen und das Modell so fertigzustellen, dass es für das Titelbild des Bogens fotografiert werden kann.

  • Hallo,
    also, wenn es nach mir ginge, hätte dieses Schiff Vorrang, aber gut, Ordnung muss sein! Ich werde Geduldig warten. Das bis hier gezeigte ist ein warer Augenschmaus!! Das Schiff erinnert (zumindes die vordere Hälfte) an die Alert von Trinity House (JSC 1:100). Es wird wirklich ein schönes Schiff, bin da auch auf dem "Echten" gespannt! Dann noch viel Freude bein den Ätzteilen!
    Lg
    Thomas

  • Vielen Dank, Dirk.
    Inzwischen ist der "Neue" ja schon lackiert und im Wasser. Henning konstruiert die neuen Details mit Volldampf... :)


    Hallo Thomas,


    zur Überbrückung der Wartezeit hier ein paar weitere Bilder vom Bau des Tochterboots:



    Während Henning das Tochterboot als Cabrio gebaut hat, habe ich mich für die "Schlechtwetterversion" entschieden...


    Nein - im Ernst:
    Mit abgeklapptem Dach wird das Tochterboot nur dann in der Wanne (und nur dort) gefahren werden, wenn der Kreuzer das Schleppgeschirr ausgebracht und dazu den achteren Abweisbügel in Position gesetzt hat. Dirk hat mir dazu ein paar Hinweise gegeben.
    Wenn die Bügel konstruiert sind (fallen etwas anders aus als ursprünglich vermutet), will ich dazu noch ein paar Worte verlieren.


  • Inzwischen ist der "Neue" ja schon lackiert und im Wasser. Henning konstruiert die neuen Details mit Volldampf... :)


    ...und deswegen musste das Modell daran glauben und wurde von mir soeben wieder nackig gemacht:



    Hier sind die neuen "Konstruktionsunterlagen" des Noch-Namenlosen: SK 35


    Einiges wird deutlich anders als bisher angenommen; allein schon die Heckpartie mit ihren großen Abgasrohren und den Abgasöffnungen für die Hilfsaggregate sowie die breitere Heckklappe gibt dem Kreuzer ein ziemlich anderes Bild, als es bisher durch das Modell vermittelt wurde.


    Beim Ablösen der Bordwand hat sich mal wieder bewährt, dass ich alle Teile eines Modells nur minimal anklebe. Die Form muss vorher passen, nicht erst durch den Kleber angespannt.

  • Moin Helmut,


    man könnte meinen, du hast das schon vorher gewusst - sauber abgelöst.
    Wenn wir uns mal treffen musst du mir unbedingt einen Schnellkurs in "Vorrunden von Bordwänden" geben :S
    Bei mir passt das nie so ganz, besonderst, wenn man zwei Richtungen zu Runden hat.


    LG
    Riklef

    "Nein, ich bin nicht dumm. Ich habe nur Pech beim denken."


    ----------------
    Projekte:
    Fertig:
    Iljushin IL-14 1:33
    Lockheed L-1649 A 1:100 (1. Version fertig)
    SIBAJAK von Scaldis 1:250


    Im Bau:
    Hauptfahrwerk einer Boeing B777
    De Haviland Comet 4B 1:100


    Geplant: so vieles... :rolleyes:

  • Wenn ich einen Schiff in disen Bauzustand auseinander rupfe, kann danach nur noch der Rundordner helfen! An den neue Bildern sieht man auch wie die Endrohre der Abgasanlage mehr als eine schwarzen "Kreis" verdienen, naja späteseten wenn ich es in 1:170 zusammensetzt!
    Freue mich, dass es hier weitergeht! Es ist bestimmt auch spannend ein Schiff zu bauen welches selbst im Originalen gerade zusammen gesetzt wird! Viel freude noch!
    LG
    Thomas

  • ...
    Wenn wir uns mal treffen musst du mir unbedingt einen Schnellkurs in "Vorrunden von Bordwänden" geben :S
    Bei mir passt das nie so ganz, besonderst, wenn man zwei Richtungen zu Runden hat.


    Moin Riklef,


    ich hauche in solchen Fällen die entsprechende Stelle der Bordwand so lange an, bis sie geschmeidig geworden ist. Dann forme ich sie lange, bis die Form von allein "steht".



    ...An den neue Bildern sieht man auch wie die Endrohre der Abgasanlage mehr als eine schwarzen "Kreis" verdienen, naja spätestens wenn ich es in 1:170 zusammensetzt!
    ...


    Das hat der Kreuzer in 250 jetzt auch. Die Endrohre stehen ja etwas vor, und das hat Henning auch in der Version 2.0 berücksichtigt.
    Hier also "des Kreuzers neue Kleider":



    Neben der vorstehenden Endrohren sind die Markierungen für das Bugstrahlruder und das Echolot (wichtig, wenn der Kreuzer auf den Slip kommt oder sonstwie gehievt wird) sowie, kaum zu sehen, die Aminge ("Tauchmarken") hinzugekommen.



    Auch das TB ist einstweilen fertig:



  • ich hauche in solchen Fällen die entsprechende Stelle der Bordwand so lange an, bis sie geschmeidig geworden ist. Dann forme ich sie lange, bis die Form von allein "steht".


    Moin Helmut,


    vielen Dank, das werde ich beim nächsten Modell dann gleich mal ausprobieren ^^


    LG
    Riklef

    "Nein, ich bin nicht dumm. Ich habe nur Pech beim denken."


    ----------------
    Projekte:
    Fertig:
    Iljushin IL-14 1:33
    Lockheed L-1649 A 1:100 (1. Version fertig)
    SIBAJAK von Scaldis 1:250


    Im Bau:
    Hauptfahrwerk einer Boeing B777
    De Haviland Comet 4B 1:100


    Geplant: so vieles... :rolleyes:

  • Ein Hinweis noch zur Montage der Bordwand:


    Immer die Heckklappe zum Schluss einbauen.
    Sie hat etwas Überbreite, damit ev. Ungenauigkeiten ausgeglichen werden können.

  • Das hat der Kreuzer in 250 jetzt auch. Die Endrohre stehen ja etwas vor, und das hat Henning auch in der Version 2.0 berücksichtigt.


    Hier also "des Kreuzers neue Kleider"


    Moin,
    sieht jetzt viel besser aus! Gute Arbeit, habt ihr geleistet!
    Lg
    Thomas

  • Alles an Henning, Thomas! :)


    _______________


    Inzwischen ist das für alle DGzRS-Seenotkreuzer charakteristische Schanzkleid hinzugekommen:



    Bei diesem Kreuzer gibt es eine weitere Premiere (neben dem weggefallenen Aussenfahrstand).
    Die Seenotretter lassen erstmals einen Scheinwerfer in die Bugschanz einbauen. Dieser (feste) Scheinwerfer ist mit LEDs bestückt (auch die Suchscheinwerfer auf dem Peildeck werden LED-Scheinwerfer sein).
    Bei Nichtgebrauch wird der Scheinwerfer durch eine Klappe verdeckt.



    Im Modell werden sich beide Positionen der Klappe, offen und geschlossen, darstellen lassen. Und wie man gerade so erkennen kann, hat Henning auch den Scheinwerfer im Modell nachgebildet:


  • Moin zusammen,


    oh, was für eine Idee...Fernlicht an und ab dafür! :D Technisch eine interessante Idee, wahrscheinlich wird da ein immens heller Lichtkegel vor dem Schiff hergeschoben.


    Man lernt nicht aus...


    Gruß
    Hadu

    Vielleicht kommt der Tag, an dem mehr Leute checken, dass Idiotie nicht links oder rechts ist, sondern in erster Linie daher rührt, dass jemand ein Idiot ist! (M. Tegge)




    www.modell-und-geschichte.jimdo.com


    Mitglied der Luft'46-Gang

  • Vielen Dank Euch drei.


    Dieser Bugscheinwerfer ist ein schönes Detail.
    Im Werfttagebuch des SK 35 finden sich Bilder, die die Mechanik zeigen.
    Und Dirk hatte mich darauf hingewiesen, dass zumindest ein norwegischer Rettungskreuzer, die KRISTIAN GERHARD JEBSEN und deutsche Lotsenversetzer Klick! bereits solche Scheinwerfer haben - allerdings, so wie es aussieht, ohne diese Abdeckklappe.


    _________________


    Inzwischen sind ein paar kleinere Details hinzu gekommen:



    Als nächstes wird das filigrane Mastgestänge gebaut.

  • Moin zusammen,


    der SK 35 ist der Beweis, daß moderne Schiffe dennoch elegant ausschauen können. Hat ja was von einer Yacht, der Pott!


    Jetzt noch die Relinge und der Feinschliff, dann gehts los!


    Gruß
    Hadu

    Vielleicht kommt der Tag, an dem mehr Leute checken, dass Idiotie nicht links oder rechts ist, sondern in erster Linie daher rührt, dass jemand ein Idiot ist! (M. Tegge)




    www.modell-und-geschichte.jimdo.com


    Mitglied der Luft'46-Gang

  • Ja, Hadu, das Design ist sehr ausgewogen elegant, fast schon ein wenig zeitlos.


    ...der Feinschliff...


    Zum Feinschliff gehört dann wohl auch, dass ich den Mast aufgrund einer Überarbeitung in Kürze neu bauen werde.
    Nach unserer Meinung entspricht er noch nicht richtig der Originalkonstruktion.

  • Mast ab - "Affenkäfig" drauf... :P


    Mit den Trossenabweisern ist ein weiteres Charakteristikum der DGzRS-Kreuzer an Bord gekommen:



    Der achtere Querträger ist herausgenommen.
    Er wird nur beim Schleppen eingesetzt bzw. auf einer Schiene in Position geschoben. In diesem Fall ist, wie schon erwähnt, das "Dach" des Tochterboots nach achtern weggeklappt.

  • Moin Helmut,


    man hat das Gefühl, bei der Entstehung und Entwicklung des RKs dabei zu sein. 8o:cool:


    Sehr schön gebaut. Ich bin begeistert. Und das ist ja erst ein Kontrollbau.


    LG
    Riklef

    "Nein, ich bin nicht dumm. Ich habe nur Pech beim denken."


    ----------------
    Projekte:
    Fertig:
    Iljushin IL-14 1:33
    Lockheed L-1649 A 1:100 (1. Version fertig)
    SIBAJAK von Scaldis 1:250


    Im Bau:
    Hauptfahrwerk einer Boeing B777
    De Haviland Comet 4B 1:100


    Geplant: so vieles... :rolleyes:

  • ...
    man hat das Gefühl, bei der Entstehung und Entwicklung des RKs dabei zu sein. ...


    Das war natürlich so gedacht, Riklef. ;)


    Danke.


    ___________________


    Inzwischen hat Henning den Mast überarbeitet.



    Zusammenbau "Schritt für Schritt":


  • "Alter" Mast:


    Neuer Mast:


    Man erkennt deutlich den "Knick" in den Mastrohren.
    An dieser Stelle befindet sich eine doppelte Platte mit einem Gelenk, über das die Mastspitze abgeklappt werden kann, etwa, um den Kreuzer in eine Werfthalle bringen zu können.


    Als nächstes werde ich die Anbauteile ergänzen.

  • Hallo Helmut


    Was soll man da noch sagen?
    :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:




    Freundliche Grüsse
    Peter

    Edited once, last by Peter_H: Angst vor Abmahnungen;-) ().