Torpedobootzerstörer SMS Scharfschütze der k.u.k. Kriegsmarine von GPM, 1:250 -Fertig-

  • Moin allerseits,


    nach einem Kurzurlaub in Irland komme ich jetzt wieder zum Basteln und habe mir als nächstes Modell etwas kleines aber hoffentlich feines ausgesucht, den Torpedobootzerstörer SMS Scharfschütze der k.u.k. Kriegsmarine von GPM im Maßstab 1:250.
    Zu dem Schiff habe ich mir noch Literatur bestellt und liefere nach deren Erhalt noch ein paar Daten zum Schiff nach.


    Hier zunächst das Deckblatt des Bausatzes:



    Die Spanten sind komplett aus 1 mm Pappe lasergeschnitten:



    ebenso sind die Relinge alle lasergeschnitten:



    Einige Teile für die Aufbauten sind ebenfalls schon ausgeschnitten,



    der Rest ist von Hand auszuschneiden.



    Die Spanten hoffe ich während der Pfingsttage zusammen zu bekommen.


    Viele Grüße
    Gustav

    Semper vigilans

    Edited 2 times, last by Gustav ().

  • Hallo Gustav


    Da bin ich sehr gespannt! Und das System mit Teil-LC finde ich witzig, würde für mich aber doch einiges vom Spass nehmen. (Unterstellung: Eigennutz. Wenn man die Modelle schneller bauen kann, verdient der Verlag mehr.)


    Ich werde deinen Bericht auf jeden Fall interessiert verfolgen.


    Andi

    Die Natur sagt uns gerade einmal mehr, dass wir mit unserer Masslosigkeit alles zerstören... Und wir werden auch dieses Mal nicht zuhören.


    im Bau:

    Dampfwalze H. Zettelmeyer (Zarkov Models)

    Kiew (Oriel)

  • Hallo Gustav,


    auf deine "weiteren Daten" bin ich besonders gespannt. Schreib daraus doch gleich einen Eintrag in Wikipedia! Da gibt's bisher nämlich nur einen auf Polnisch (zumindest halte ich es für Polnisch). Ansonsten habe ich im Internet "nur" einige Fotos und Bauberichte von Kollegen gefunden.


    Beste Grüße
    Eugen (auch ein Torpedoboots-Fan)

  • Moin Andi,
    vielen Dank für dein Interesse.
    LC-Teile können auch für mich die Freude am Kartonbau mindern, weil der wesentliche Teil des Ausschneidens entfällt. Wenn die auszuschneidenden Teile allerdings sehr klein sind kann ich gut auf das Ausschneiden verzichten und nehme den fertigen LC-Schnitt gern in Kauf und zahle auch gern dafür.



    Moin Eugen,
    ein wenig musst Du die Spannung bez. der Daten noch aushalten, vor Ende nächster Woche werde ich wohl nicht beliefert werden.




    Moin allerseits,


    die Montage der Spanten wurde durch die schlecht erkennbar aufgebrachten Teilenummern leicht erschwert. Die Nummern sind klein und dezent in die Teile eingeprägt (vielleicht auch gelasert) und für mich mit bloßem Auge nicht erkennbar.



    Die Bodenplatte und der Längsspant waren mit Laschen aus aus der 1 mm-Pappe zu verbinden und sind schön gerade zusammengekommen.



    Nach dem Sortieren der Spanten mit einer Lupe habe ich zunächst die Querspanten in den Längsspant gesetzt und konnte feststellen, dass die Ausschnitte im Längsspant zu schmal waren. Die Querspanten drückten den Längsspant unten auseinander, das Ergebnis war ein leicht bogenförmiges Gebilde. In unbedarfter Neugier habe ich den Längsspant gerade gedrückt und kam dadurch zu einer weiteren Erkenntnis: Die Pappe ist sehr weich und reisst leicht. Ich hatte jetzt einen zweigeteilten Längsspant. Um die Spannung aus dem Längsspant zu nehmen, habe ich in diesem einige Aussparungen verbreitert, die Querspanten neu eingesetzt und das ganze Gebilde von achtern stückweise auf die Bodenplatte geklebt. Von achtern, weil der Längsspant etwas über die Bodenplatte hinaus ragte und am Bug sowieso angeschliffen werden musste. Dabei ist er dann gleich auf die passend erscheinende Länge gebracht worden.
    Einige Querspanten stehen auch etwas über die Bodenplatte hinaus. Für deren Anpassung warte ich aber ab, was die Bordwände dazu sagen.
    Die Spanten des Vorderschiffes sind nicht in den Längsspant einzustecken, sie werden beidseitig aufgeklebt. Abschließend habe ich den Unterbau des Backdecks, die Spanten W3c, W19a und W19b angeklebt.


    Viele Grüße
    Gustav

  • Moin allerseits,


    das Zusammenfügen der zwei Teile des Längsspants war kein Problem,



    die Schlitze für die Querspanten waren aber aber auch hier zu schmal. Das "Einpressen" der Querspanten ergabe wieder einen gebogenen Längsspant.



    Die Schlitze für die Querspanten mussten wie beim Längsspant des Überwasserschiffs nachbearbeitet werden. Zudem war der Längsspant etwas zu lang und einige Querspanten lagen deshalb nicht genau unter den zugehörigen Querspanten des Überwasserschiffs. Zue Abhilfe habe ich den Längsspant an der ersten Abweichung aufgetrennt und ein kleines Stück herausgeschnitten, danach lagen die Spanten in einer Flucht.
    Auffällig ist noch der Längenunterschied zwischen der Bodenplatte und den Längsspanten



    sowie ein Überstand von Spant W17a.



    Mit einer Anpassung warte ich noch bis zum Anbau der Bordwände.


    Viele Grüße
    Gustav

  • Hallo Gustav,


    eine doch eher unschöne Passgenauigkeit.


    Das stört mich auch an Lasercuts für Spanten am meisten, die polnischen Modelle warten da mit mindestens 1mm auf, bei normalem Karton ließen sich Überstände viel einfacher beheben.


    Zaphod

  • Moin Zaphod,
    so ist es. Und bei kleinen Modellen sind diese Abweichungen besonders auffällig und störend. Mit Kartonspanten in der üblichen Bauweise hätte ich es hier einfacher.



    Moin allerseits,


    das Deck ist in zwei Lagen aufzubringen. Die Deckunterlage ist ein lasergeschnittenes Teil aus der 1 mm-Pappe mit entsprechend geringer Festigkeit. Das Deck hat für seine Breite (an der breitesten Stelle 22 mm) eine ausgeprägte Balkenbucht



    und einen "negativen Decksprung", der mir bisher noch an keinem Modell aufgefallen ist. Ich kannte als Decksprung bisher nur eine Delle im Längsververlauf des Decks, hier ist es eine Beule.



    Die Deckunterlage ist also in Längs- und Querrichtung zu biegen. Da ich bei dem weichen Material durch den Druck leichte bleibende Dellen befürchtete, habe die Deckunterlage allein aufgeklebt und hoffe, Dellen durch das später aufzubringende Deck kaschieren zu können.


    Viele Grüße
    Gustav

  • Hallo Gustav,


    danke für den Bericht über die neusten Fortschritte.


    Ich hatte -Deine Kritik aufgreifend- gehofft, bei der "Scharfschütze" den Bogen mit dem Spantengerüst einscannen und auf Normalkarton ausdrucken zu können, aber die Decksunterlage steht dem im Wege. Dann müsste man die Spanten 1mm nach oben verlängern.


    Außerdem will ich in Wasserlinie bauen. da stellt sich die Frage, wieweit die Außenhaut mit dem schönen schwarzen Wasserpass reicht.


    Zaphod

  • Moin Zaphod,
    wenn Du nur Längs- und Querspanten auf Normalkarton überträgst und die Bodenplatte und die Deckunterlage aus dem Bogen verwendest, könnten die Maße hinkommen. Das Anschleifen dieser Teile zur Anpassung an die Querspanten war nicht aufwendig, das Verbreitern der Aufnahmeschlitze in den Längsspanten erforderte mehr Zeit. War aber auch nicht schlimm, der Hinweis erschien mir jedoch erforderlich.
    Wenn Du die Hafentorpedoboote mit UWS baust, warum nicht auch die Scharfschütze damit bauen? Bisher lässt es sich ganz gut damit an.
    Den Deckungsbereich der Außenhaut kann ich Dir mitte der nächsten Woche zeigen.




    Moin allerseits,


    zwischenzeitlich habe ich die Daten zur Scharfschütze zusammengetragen. Der überwiegende Teil stammt aus dem Heft "Torpedobootszerstörer Scharfschütze" vom Verlag+Druckerei Stade in Kiel.



    Schiffsart: Torpedebootzerstörer Typ Yarrow
    Schwesterschiffe: Huszar, Streiter, Ulan, Wildfang, Uskoke, Pandur, Turul, Dinara, Velebit, Reka und Csikos
    Bauwerft: Stabilimento Tecnico Triestino, Triest
    Stapellauf und Indienststellung: 1907
    Wasserverdrängung: 383 t
    LüA : 66,7 m
    größte Breite: 6,2 m
    Tiefgang: 1,8 m
    Antrieb : Zwei Kolbendampfmaschinen mit 4 Zylindern, vier Yarrow-Wasserrohrkessel, zwei Schrauben
    Maschinenleistung: 6000 PSi
    Geschwindigkeit: 28,5 kn
    Fahrstrecke: 1500 sm bei 10 kn
    Kohlenvorrat: 90 t
    Besatzung: 68 Mann, ab 1914 75 Mann
    Bewaffnung: Eine 7 cm-Kanone, sieben 4,7 cm-Kanonen, zwei Überwassertorpedorohre 45 cm
    Kommandanten: Fregattenkapitän Nowotny, Korvettenkapitän Ritter von Göllner, Korvettenkapitän Brettner



    Viele Grüße
    Gustav

    Semper vigilans

    Edited once, last by Gustav: Datenänderung Bewaffnung ().

  • Hallo Gustav,


    vielen Dank für den Hinweis auf das Buch.


    Was die Hafentropedoboote angeht, hatte ich mich unklar ausgedrückt, die sind ohne Unterwasserschiff, wie ich auch immer Wasserlinie baue.


    Auf den Deckungsbereich der Außenhaut bin ich gespannt.



    Herzliche Grüße


    Zaphod

  • Hallo Gustav,


    besten Dank für die Daten. Meine Herren: Solche Dienstgrade für solche Bötchen? Na, die Österreicher hatten's wohl üppig. Oder waren die genannten Herren die Flottillenchefs?


    Beste Grüße
    Eugen

  • Moin Zaphod,
    die Maße der Bordwände habe ich schon mal genommen, sie scheinen genau zu passen.


    Moin Eugen,
    bisher habe ich keine Hinweise auf Flottillenchef gefunden. Ggf. gebe ich Laut.




    Moin allerseits,


    das UWS ist mit Querstreifen zu beplanken. Diese Bauweise liegt mir überhaupt nicht, bisher habe ich zur Tarnung meiner Bauerfolge solche UWS nach der Beplankung gespachtelt und geschliffen.
    Hier die Ergebnisse:





    Die Beplankung des UWS habe ich von achtern begonnen, weil das Heckteil zwei schmale Abschlußstreifen hat. Falls eine Anpassung erforderlich wird, ist diese am Bugteil einfacher. Damit evtl. Spalten zwischen den Beplankungsstücken nicht zu deutlich zu sehen sind, habe ich die Querspanten mit rotem Seidenpapier überklebt.



    Die Beplankung lies sich gut an, bis auf zwei Streifen habe ich alles fast absatzfrei und ohne Spalten aneinander bekommen. Die Nähte waren aber trotzdem sehr auffällig. In meiner Verzweiflung habe ich versucht, diese nachzufärben. Das Ergebnis war an einer kleinen Versuchsstelle vielversprechend, im Gesamtergebnis aber keinesfalls eine Verbesserung ;( . Jetzt stehe ich wieder vor der Frage: Spachteln und Schleifen ?( ?


    Viele Grüße
    Gustav

  • Hallo Gustav,


    wenn man das vorletzte Bild in der Vergrößerung betrachtet, würde ich doch zum Schleifen raten, zumal Deine bisherigen Ergebnisse mit dieser Technik brillant sind!


    Zaphod

  • Moin Zaphod,
    vielen Dank für deine Ermutigung und dein Lob.
    Das Schleifen setzt ein Spachteln voraus, das Spachteln vergrößert den Umfang. Die Bordwände und das Deck sind sehr passgenau, die Teile muss ich dann vergrößern und neu Ausdrucken.
    :whistling: gut, Du musst auf meine Erfahrungen mit den Bordwänden dann noch etwas warten.


    Viele Grüße
    Gustav

  • Moin allerseits,


    da mich nur an zwei Stellen die Absätze zwischen den Beplankungsstreifen gestört haben (ein Kartonsegment endete vor dem Spant und ist mir dann trotz aller Vorsicht ein kleines Stück an Bb und StB vor den Spant gerutscht) habe ich auf ein Spachteln des Rumpfes verzichtet und den Überstand durch durch zwei Kartonpflaster ausgeglichen. Das folgende Anschleifen erforderte zwar viel Aufmerksamkeit und Vorsicht, dafür brauchte ich nicht den ganzen Rumpf zu schleifen und habe die Maße nicht verändert. Die Stoßstellen der einzelnen Segmente sind noch zu erkennen, der Rumpf wirkt aber nicht mehr so gestückelt wie vorher. Vor dem Lackieren habe ich noch die Montagepunkte der Schraubenwellen mit Stecknadeln markiert.



    Ich finde das UWS mit den Nähten recht interessant und kann mit dem Aussehen gut leben.


    Viele Grüße
    Gustav

  • Hallo Gustav,


    das UWS war nach Marinenormal-Verordnung mit roter Mennige grundiert und mit einer grünen Giftfarbe (empfehle dafür Revell No. 48, Seegrün, matt) gestrichen.
    Als weiterführende Literatur bietet sich folgendes das Buch an:
    "Die Torpedoschiffe und Zerstörer der k.u.k. Kriegsmarine 1867 - 1918" von Franz Bilzer, erschienen beim Weishaupt Verlag, Graz.
    Dort finden sich auch Details zur korrekten Schornsteinmarkierung.


    Gutes Gelingen weiterhin.


    L.G.


    Wiwo

    "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"

    Fritz Grünbaum, 1934

  • Moin Wiwo,
    vielen Dank für deinen Hinweis und den ermunternden Wunsch.
    Ich habe deine Farbempfehlung leider erst nach dem Anbringen von Deck und Bordwänden gelesen, im Nachhinein möchte ich das UWS nicht nochmals lackieren. Für die Zukunft werde ich aber gern daran denken.



    Moin allerseits,


    das Deck und die Bordwände sind zu kurz, die Bordwände zudem zu schmal X( . Der Spalt zwischen Deck und dem Backspant verschwindet vielleicht mit dem Anbringen der Back, bei den Bordwände besteht diese Hoffnung nur für die ebenfalls zu kurzen Ausschnitte für das Backdeck.



    Zur Anpassung der Bordwände habe ich den Wasserpass nach unten durch das Unterkleben eines schwarzen Papierstreifens verlängert und am Heck ein Kartonstück eingepasst. In Erwägung gezogen hatte ich auch ein Kürzen der Bugspanten um die Ausschnitte der Bordwände für das Backdeck passend zu bekommen. Da ich am Heck aber trotzdem ein Stück hätte einpassen müssen und evtl. dann auch Teile der Back nicht mehr gepasst hätten, habe ich das lieber gelassen. Bin gespannt, was mir da bevorsteht.
    Auf der Steuerbordseite drücken im Bereich des Achterschiffs die Querspanten durch. Als Ursache vermute ich überstehende Spanten, was mir vor Anbau der Bordwand trotz Kontrolle aber nicht aufgefallen ist. Vielleicht war auch zu viel Kleber an der Bordwand.


    Viele Grüße
    Gustav

  • Hallo Gustav,



    ich bin noch dabei meinen Unterkiefer wieder hochzuhieven, ob der von Dir gezeigten und beschriebenen Unzulänglichkeiten des Bogens.


    Hinten kann man ja kaum noch von Spalt sprechen, das Stück, das Du da einflicken musstest, würde ich auf 4-6mm Breite schätzen. Auch das zu kurze Deck offenbart einen ganz groben Fehler in der Konstruktion, überhaupt müsste der Bogen für den das Backdeck abschließenden Spant W3c eine graue Verblendung anbieten, soweit ich aber meinen Bogen eben richtig durchgesehen habe, gibt es so ein Teil nicht, das muss man sich aus der Rezerwa schnitzen.
    Durchdrückende Spanten sind immer ein Ärgernis, auch ein Grund, warum ich die fetten Spantengerüste mit Spanten von 1-2mm Stärke nicht schätze. In normaler Kartonstärke kann man nach dem Anpassen leicht mit der Schere korrigieren, aber bei diesen Monstern muss man schleifen.


    Sehr elegant hast Du den Wasserpass mit Deiner Methode hinbekommen !


    Ich drücke Dir die Daumen, dass der Bogen nicht noch mehr derart massive Konstruktionsfehler bereit hält.


    Zaphod

  • Moin Gustav


    Auch ich hatte vor 2 Jahren mal aus Langeweile diesen Bogen/ Cut angefangen und bin über dein jetziges Stadium nicht hinaus gekommen. Ich hatte jedoch keine derart groben Passungenauigkeiten bei den Bordwänden, bei mir passte es fast genau. Ich hatte den Rumpf zunächst aus den LC Spanten zusammen geflickt und dann das UWS bis auf das Bug und Heckteil beplankt ( ging ganz gut. Vorher hatte ich aber das gesamte Gerüst mal angeschmirgelt, insbesondere die Bugpartie. Die ÜW Bordwände passten dann relativ genau. Danach verlor ich die Lust, warum, weiß ich auch nicht mehr.


    Einzige Besonderheit stellten noch die Spanten W 19 a und b dar auf dem Backdeck: Diese MÜSSEN überstehen denn aus dem Teil 19 sollte ein entsprechender Anteil ausgeschnitten werden, welcher später mit den Teilen 19b,c und d verkleidet wird. Ich hatte sie beigeschliffen, vielleicht auch ein Grund des Unterbrechens, so was ärgert mich.


    Noch was zum Deck: das erschien mir auch etwas zu kurz und hatte es etwas "eintariert", also vorn und hinten etwas Abstand eingebaut. Zaphod merkte an, das es keinen Abschluß zum Backdeck gäbe, Teil 25 b stellt aber den Abschluß dar, und dadurch kann man etwas beim Längenausgleich des Decks schummeln.



    Insgesamt ein schönes Schiff mit einigen Unzulänglichkeiten, aber unbaubar ist es dann doch nicht.



    Dir, Gustav, weiterhin Spaß und weniger Verdrießlichkeit beim Bau, schaue weiterhin gerne zu.



    Liebe Grüße



    Robi

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.


    I´m a Billiever, #17, Go Buffalo

  • Moin Zaphod,


    Teil 25 a ist ein Teil und schliesst den Spant komplett ab. Sorry, mein Fehler, 25 b ist die Innenseite!


    guck mal hier: Klebär hatte das schon mal sauber gezeigt Scharfschütze, GPM, 1:250

    Gruß
    Robi

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.


    I´m a Billiever, #17, Go Buffalo

  • Moin Zaphod, moin Robi,
    vielen Dank für Eure Hinweise und guten Wünsche!
    Die "Hecköffnung" beträgt 4 mm, das hat Zaphod schon sehr gut gesehen. Die Back greift genau in die Bordwände ein, da gibt es nichts zu klagen. Dafür steht der von Zaphod erwähnte Spant W3c nach achtern über. Also: Die Bordwände sind nicht zu kurz, sondern der Mittelspant für das Überwasserschiff ist zu lang (beim UWS passte alles hervorragend). Vielleicht sind auch die Querspanten etwas zu groß und deshalb das Durchdrücken auf der StB-Seite. Zweckmäßigerweise sollte man also mit dem Bau des ÜWS anfangen, dessen Spanten an die Bordwände und das Deck anpassen (dafür ggf. eine Schablone der Bordwände fertigen) und anschließend das UWS an das ÜWS anpassen. Das Bug- und das Hecksegment des UWS sind dann zu kürzen. Arbeiten, die einem Bogen dieser Preiskategorie nicht angemessen sein dürften.
    Das Teil 25 liegt an der Rückseite des Spants W3c an. Die Kartonstärke allein reicht leider nicht zum Abdecken des Spalts. Ansonsten: s. u.



    Moin allerseits,


    die Back ist aus vier Teilen zu fertigen, die Teile W19c und W19d sollte zweckmäßigerweise schon beim Zusammenbau der Spanten auf die zugehörigen LC-Spanten geklebt werden. Das hatte ich versäumt, ein nachträgliches Einschieben war nicht möglich, ich musste die Einschnitte verlängern.
    Das Teil 19a wird durch einen Streifen zweigeteilt, dessen Sinn mir nicht klar ist. Die polnische Beschriftung würde wahrscheinlich weiterhelfen, leider bin ich des polnischen nicht mächtig und habe diesen Streifen einfach entfernt. Die beiden Restteile habe ich dann vor und hinter die überstehenden Backspanten geklebt und den Zwischenraum mit dem Teil 19 b verschlossen. Der Anschluß zu den Bordwänden passte gut, der zum Abschlußspant W3c nicht, dieser steht über. Ich befürchte, daß dadurch die Brücke über die Back nicht genau passen wird, die Brücke umschließt auch einen Geschützsockel, und ich den Spant etwas abtragen muss.


    Viele Grüße
    Gustav

  • Moin allerseits,


    den Geschützsockel und die Brücke habe ich in der Reihenfolge der Teilenummern gebaut und auf der Back angebracht.


    Hier der Geschützsockel (Teile Nr. 24)



    die Brücke (Teile Nr. 25)



    und beides zusammengebaut



    Vor der Montage an Bord ist der überstehende Spant bündig zur Back abgeschnitten worden. Bei dem weichen Material war das nicht schwierig. Die Deckslücke vor der Back habe ich mit einem Kartonstreifen geschlossen.



    Der Geschützsockel auf der Back



    und auch die Brücke auf der Back.




    Viele Grüße
    Gustav

  • Moin allerseits,


    die Aufbauten (Teile Nr. 26)



    erhalten ein Spantengerüst



    Die Spanten lassen sich aufgrund ihrer Stabilität leicht verkleben



    Zu beachten ist vor dem Zusammenbau das Anpassen des Spants W26a an die Balkenbucht.Bei den Querspanten ist die Wölbung berücksichtigt



    Der Spant W26a sollte achtern dem Verlauf des Aufbaudecks folgend schräg angeschliffen werden. Beim Auflegen des Decks war auch die achtere Kante des Spants W26g im Weg, die ich dann ebenfalls angeschliffen habe. Die Endmontage des Decks ergab dann aber, dass das Deck gut darüber gepasst hätte, das schleifen wäre nicht nötig gewesen.



    Das Aufbaudeck und die Wände passten gut, der Anbau war problemlos. Der Aufbau steht vorerst nur lose auf den Deck bis ich mir über den Anbau des Ruderhauses und Lüfterverkleidung im Klaren bin.


    Viele Grüße
    Gustav

  • Moin allerseits,


    grundsätzlich passten die Teile genau, bei der Funkbude fehlte nur die Wölbung für die Balkenbucht. Ich habe diese nachträglich eingeschliffen, wodurch die Stabilität der ganzen Bude leicht gelitten hat. Mit dem Einbau eines Spants in das schmale Achterteil habe ich das dann wieder ausgeglichen.
    Ruderhaus und Lüfterverkleidungen gabe ich vor der Montage an Deck an den Aufbau geklebt, die Funkbude und die Wangen vor der Ruderhauswand hinterher.


    Viele Grüße
    Gustav

  • Moin allerseits,


    das Deck der Brücke besteht aus den beiden Teile 26 g und 26 f, sowie den Trägern 26 k und 26 j und vier Stützen S 26.



    Dann gibt es noch eine Schablone S26, die für die Formgebung der Brückenreling gedacht sein dürfte. Die Reling werde ich allerdings erst später anbringen.



    Die Träger 26 k und j sind lasergeschnitten, selbst hätte ich mit dem Ausschneiden wohl auch große Probleme gehabt. Für je zwei Träger sind vier Teile vorhanden, auf ein Verdoppeln der Teile habe ich allerdings verzichtet.



    Die Handhabung und Anbringung war auch mit einzelnen Teilen schon schwierig. Meine Pinzetten waren etwas grob für die Teile, vor allem für die Teile 26j. Ich habe es auch mit einer Nadel versucht, es letzlich dann doch mit der Pinzette geschafft.



    Die Stützen sind nach Schablone aus 0,5 mm Federstahl geschnitten.



    Viele Grüße
    Gustav

  • Moin allerseits,


    auf das Backdeck kommen zunächst zwei Doppelpoller, ein Mittelpoller, ein Spill, zwei Klampen, eine Schutzhaube für den Kettenkasten, die normalerweise auch eine Einklemmvorrichtung für die Ankerkette beinhaltet und das Teil Nr. 30. Diesem Teil kann ich keine Funktion zuordnen, es könnte ein Leit- oder Abweisblech für die Ankerkette gewesen sein. Alle Teile sind lasergeschnitten.
    Die Doppelpoller waren problemlos zu bauen. Beim Mittelpoller zeigte sich dann, dass die Stützen für das Brückendeck nicht besonders klein waren, sie werden durch die Flunken des Mittelpollers übertroffen.



    Einen Flunken gabe ich angebaut, der zweite ist auf dem Weg von der Schneidmatte zum Modell verschwunden. Da der angekebte Flunken auch mit der Lupe nur schwer zu erkennen war, habe ich dann auf den zweiten verzichtet.


    Zu den kleineren Teilen gehört auch die Schutzhaube für den Kettenkasten (Teil Nr. 29). Ich habe es lange auf dem Bogen suchen müssen und dann in der Nähe der Ankerteile gefunden.



    Die Klampen bestehen aus zwei Teilen, das größere Teil hat eine Klebelasche. Diese habe ich nach innen gebogen und das zweite Teil dann von innen auf die Lasche gegen die Außenseite geklebt.


    Dass Spill besteht aus 13 Einzelscheiben.



    Hier besteht die Kunst darin, die Scheiben zentriert übereinander zu bekommen. Das fertige Spill gehört trotz der großen Teileanzahl zu den etwas zierlicheren Teilen.



    Als letztes kommt dann das Teil Nr. 30. Einfach mittig zu knicken und zu verkleben. Zur Bedeutung s.o..


    Viele Grüße
    Gustav




    Poller 1-4

  • Moin allerseits,


    die Teile für die Lüfter sind lasergeschnitten und reichen für 22 Lüfter. Da ich mit dem Bogen nicht vorsichtig genug umgegangen bin, reichten die Teile bei mir nur noch für 20 Lüfter.



    Beim Zusammenbau sind noch einige Teile verschwunden, sodass ich mir Teile für sechs Lüfter selbst ausstanzen musste.
    Der Zusammenbau hat mir wegen der Größe der Teile nicht viel Spass gemacht. Ich habe die Lüfter einzeln zusammengesetzt und anschließend auf den Decks platziert. Ein Aufkleben der einzelnen Scheiben nacheinander direkt auf dem Deck hätte die Arbeit vielleicht erleichtert.


    Hier einTeil der Lüfter




    Auf dem Schiff waren nur 18 Lüfter unterzubringen, davon vier auf der Back. Hätte ich die Aufbaupätze vor der Lüftermontage gezählt, hätte ich mir den Nachbau von vier Lüftern sparen können.



    Viele Grüße
    Gustav

  • Moin allerseits,


    die Geschützplattform ist aus zwei LC-Teilen zu verdoppeln. Da die Ränder nicht sehr präzise geschnitten sind und der Randstreifen teilweise fehlt,



    habe ich das das Verdoppeln auch versucht.


    Die guten Ergebnisse beim Verdoppeln der Grätingteile und der Ankerlager hatten mich hier etwas leichtsinnig gemacht und der Reiz des "Glückspiels" kam ebenfalls dazu. Wohl wissend, dass die Teile beim ersten Aufsetzen passen müssen und eine Korrektur praktisch nicht möglich ist, habe ich trotzdem versucht, nach dem Aufsetzen die Teile noch so zu verschieben, dass die Öffnungen für die Lüfterhälse deckungsgleich werden.
    Tja, und das war´s dann.



    Absolut nicht brauchbar. Aber das Halbfinalspiel gegen Brasilien war sehr trostreich und gefühlsausgleichend.


    Viele Grüße
    Gustav

  • Moin Gustav!
    Wat´n Schiet, tut mir leid für Dich. Getreu dem Motto "Nachher bin ich auch schlauer" und für den Fall, dass Du Ersatz besorgen kannst: ich würde beim nächsten Anlauf die Teile vor dem Zusammenfügen an 2 Drahtstücken, Kuliminen oder was sonst ungefähr dem Durchmesser der Lüfterhälse entsprechen mag, auffädeln. Kannst Du nachbestellen, oder musst Du improvisieren (wozu mir derzeit allerdings gar nichts einfällt...)?

  • Moin Heiner,


    vielen Dank für dein Mitgefühl und deine Tipps.
    Ich habe bereits einen neuen Bogen bestellt, eine Eigenproduktion würde das Gesamtbild des Dampfers stark beeinträchtigen und fertig bauen will ich ihn schon gern, das bisher gebaute sieht für die Tonne zu gut aus.
    Die Bestellung war allerdings etwas voreilig. Zaphod hat mir zwischenzeitlich zur Schadensbehebung einen guten und praktikablen Hinweis gegeben. Etwas Geduld hätte sich hier wahrscheinlich im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt gemacht.


    Viele Grüße

  • Servus Gustav,


    Ich empfehle dir die feinen Lasercutteile noch in der Platine mit z.B. Revell Plastikkleber zu "Stabilisieren".
    Besonders die Relings der Geschützplattform und auf der Brücke sind dann einfacher zu knicken und zu runden, überhaupt entsprechend vorzuformen.
    Bei der Gräting der Gechützplattform habe ich nur eine Lage gestärkt und verbaut.


    Liebe Grüße


    Wiwo

    "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"

    Fritz Grünbaum, 1934

  • Moin Wiwo,
    stabilisieren ist sicher sinnvoll, ich werde das entsprechend versuchen und die Geschützplattform auch ohne Verdopplung anbringen.
    Vielen Dank für den Hinweis.



    Moin Heiner,
    es ging um eine Ersatzanfertigung der Plattform, das "DARAUS" ist in keiner Weise mehr verwendbar.




    Moin allerseits,


    die neun Lukendeckel (Teile 39) sollen auf 0,5 mm verstärkt und mit einem Rand (Teile 39b) umfasst werden. Ich habe es bei einer Verstärkung mit Graupappe belassen und auf die Umrahmung verzichtet.



    Auf die Deckel kommt dann ein lasergeschnittener Verschluß.



    Die sieben Teile mit der Nr. 40 StB und Bb in der Nähe der Luken dürften Schutzroste sein.



    Das Deck sieht dann so aus.




    Viele Grüße
    Gustav

  • Moin allerseits,


    auf das Achterdeck kommen vier Oberlichte. Davon liegen die zwei länglichen über dem Maschinenraum, die anderen wahrscheinlich über Unterkünften.
    Die Maschinenraum-Oberlichter bestehen aus je zwei Teilen, dem auf 0,5 mm zu verstäkenden Oberteil und einer schräg verlaufenden Umrahmung.



    Auf die Verstärkung der Teile 41a habe ich verzichtet, zusammengeklebt síeht´s dann so aus:



    Die beiden anderen Oberlichte sind aus den Teilen 42 und 43 zu fertigen.



    Viele Grüße
    Gustav

  • Moin HaJo,
    vielen Dank Dank für dein Interesse. Es freut mich, dass Du auch dabei bist.




    Moin allerseits,


    die Torpedorohre sind auszuschneiden,



    die Sockel für die Rohre sind LC-Teile.



    Das vordere Rohr bekommt einen Klappschnabel, dieses Rohr sollte vor dem Runden entsprechend geteilt werden.
    Die Seitenstreifen der Sockel haben eine etwas unterschiedliche Höhe, in der Bauskizze wird mit den Hinweisen "rufa" und "dzlób" deenr Aufbauort benannt.



    Nach meinem Online-Übersetzer ist rufa=Poop und dzlób=Schnabel. Also ist der Sockel mit dem Streifen 66b auf das Achterschiff und der mit dem Streifen 66a auf das Vorderschiff gekommen.


    Viele Grüße
    Gustav

  • Moin allerseits,


    bevor mich die Geschützplattform auf der Back beim Einbau der 4,7 cm-Kanonen stört, baue ich erst einmal diese Kanonen. Mit meiner Zweitbestellung der Baubogen hatte ich auch Geschützrohre bestellt, deren Aussehen nicht mit den Angaben meiner bisherigen Lektüre von einer Bewaffnung mit sechs 7 cm-Kanonen übereinstimmt. Ich habe jetzt ein langes und sieben etwas kürzere Rohre, die allerdings auch alle nicht zu den Schablonen der Bazbeschreibung passen. Ich werde sie trotzdem verwenden. Nach diesen Rohren dürfte die Beschreibung von Zaphod zur Bewaffnung der Scharfschütze unter der Vorstellung der IJN Suzanami mit einer 7 cm- Kanone und sieben 4,7 cm-Kanonen richtig sein.


    Der untere Teil der Kanonensockel ist etwas schräg.



    Auch zusammengebaut ist die Schräge noch zu erkennen.



    Ich konnte nicht herausfinden, zu welcher Seite die Schräge verlaufen muss. Da nach dem Einbau der Kanonen der Verlauf aber nicht mehr zu erkennen ist, habe ich mich nicht weiter um eine Klärung bemüht. Außerdem sind nach dem Anbau auch die Verschlußteile 69k selbst mit Lupe kaum zu erkennen, ich habe sie trotzdem angebracht. Die Teile 69l sind 12 mal, die Handräder 69n 24 mal vorhanden. Von Verdopplungen habe ich abgesehen und je ein Verschlußteil 69l als Stange für ein Handrad verwendet.



    Die Teile sind zwar größtenteils sehr fitzelig, lassen sich aber gut zusammensetzen.





    Viele Grüße
    Gustav