Bericht aus Bremerhaven 2014

  • Hallo zusammen,


    das sind tolle Eindrücke vom diesjährigen Treffen! :thumbup:
    Wieder einmal ärgert es mich sehr, dass andere Dinge entgegenstanden. Ich hoffe, dass es dann im kommenden Jahr endlich mal hinhaut, dass ich hochfahren kann.
    Vielen Dank für die Bilder und die Berichterstattung! (unabhängig von Deinem Hinweis Wilfried ... ;) )


    Viele Grüße


    Peter

  • Wenn ich all die bekannten Gesichter sehe, is es fast ein bisl schade, dass ich heuer nicht in BHV war. Aber irgendwie war die Motivation da raufzufahren eher gegen null. Vielleicht klappt es nächstes Jahr.


    walter

    Es kann nicht sein, dass man in zwei verschiedenen Städten verschieden lange zum Bahnhof braucht!


    Ich druck dir die Datei aus, scan sie und schick sie dir dann.....

  • Hallo,


    danke für die Berichterstattung!


    Was mich noch interessieren würde: Wie ist denn der Peter-Brandt-Gedächtniswettbewerb ausgegangen? Das Ergebnis sollte doch in BHV veröffentlicht werden?


    Schöne Grüße!


    Bernhard

  • Moin moin,


    wie war es diesmal auch wieder schön und die zwei Tage sind viel zu schnell verflogen.
    Aus meiner Bilderausbeute erste Eindrücke.....die Bremen, so wie sie hier gezeigt wird, habe ich in dieser Qualität noch nicht zu sehen bekommen.


    Schöne Grüße und weitere Bilder später,
    Michael

  • Nee Fiete,


    da liegst du leider falsch :rolleyes: , der Wettbewerb wurde mit der Ehrung der Preisträger am Samstag abgeschlossen.


    Ich denke der HMV wird bei Gelegenheit die Platzierungen entsprechend veröffentlichen, und ich mich möchte dem HMV dort nicht vorgreifen, schliesslich ist es ihr Wettbewerb


    Allen Preisträgern und auch Teilnehmenrn aber meine Anerkennung für die gezeigten Leistungen und auch herzliche Glückwünsche sowie viel Freude mit diesen einmaligen Preisen. Als Juror hatte man schon ganz schön zu tüfteln.



    Liebe Grüße


    Robi

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.

  • ...Nee Fiete,


    da liegst du leider falsch :rolleyes: , der Wettbewerb wurde mit der Ehrung der Preisträger am Samstag abgeschlossen. ...


    Das kann passieren, kann ich mit leben... :D Ich hatte mich von dem Auslobungstext leiten lassen. Dass es dann BHV geworden ist, war mir nicht bekannt. Na, dann sind wir mal gespannt...


    Liebe Grüße zurück
    Fiete

  • Hallo nochmal,


    die Ergebnisse des Wettbewerbs samt Fotos, sowie die Bilder sämtlicher teilnehmender Modelle befinden sich hier
    KLICK
    auf der HMV-Homepage




    Viele Grüße, viel Spaß beim anschauen und HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH den Gewinnern! :thumbsup:


    Klasse Modelle!


    Peter

  • Ich würde mich wirklich mal über eine objektive, interessenunabhängige Foto-Berichterstattung sehr freuen.
    Ich kann mir, auch wenn in Bremerhaven der Schwerpunkt bei Schiffen liegt, nicht vorstellen, dass es nur Schiffe gab.
    Leider wird allen anderen Sparten in den Berichten immer wieder wenig oder gar keine Beachtung geschenkt.

  • Moin zusammen,


    Michael, als Nicht-Schiffsbauer hab ich da keine Probleme, denn es wurde viieeel fotografiert, und es liegt an EUCH, die Ihr da vor Ort wart, welche Modelle subjektiv zur Ablichtung würdig empfunden werden.


    Dazu kommt, daß viele Leute am Montag gleich wieder in den Alltagstretmühle eingestiegen sind, und für die Sichtung und Bearbeitung schlichtweg Zeit von Nöten ist.
    Also brauchts noch etwas Geduld...


    Gruß
    Hadu

    Vielleicht kommt der Tag, an dem mehr Leute checken, dass Idiotie nicht links oder rechts ist, sondern in erster Linie daher rührt, dass jemand ein Idiot ist! (M. Tegge)




    www.modell-und-geschichte.jimdo.com


    Mitglied der Luft'46-Gang

  • Moin,


    Nachschlag - Fliegerei des 1. Weltkriegs


    Gruß, Michael

  • Na, dann warten wir mal ab, Hadu. ;)


    ich möchte schon klarstellen, dass ich überhaupt nichts gegen Schiffsmodelle und deren Erbauer habe, im Gegenteil habe ich schon Hochachtung vor der filigranen Feinarbeit.
    Aber es gibt eben auch noch anderes....

  • Na, dann warten wir mal ab, Hadu. ;)


    ich möchte schon klarstellen, dass ich überhaupt nichts gegen Schiffsmodelle und deren Erbauer habe, im Gegenteil habe ich schon Hochachtung vor der filigranen Feinarbeit.
    Aber es gibt eben auch noch anderes....


    Du hast sicherlich recht , allerdings können wir ja keinem vorschreiben welche Bilder hier im Forum eingestellt werden. Am besten ist es natürlich sich in Bremerhaven einmal selbst ein Bild zu machen...............du kannst mir Glauben die Bilder im Forum spiegeln das Treffen nur zu einem ganz geringen Teil.


    Grüße


    Michael

    "Die beste aller möglichen Welten ist eine Welt ohne Religion" John Adams (1735 - 1826) US-Präsident

  • Hallo Freunde
    Vielen Dank, dass Ihr auch an die Daheimgebliebenen gedacht habt. Dass Die Big E zurückgestellt wurde stimmt mich etwas traurig, ich kann es aber verstehen. Was mich noch interessieren würde wären die Sea King s von G K die Navy 66 mit der Apollokapsel hab ich schon gesehen, dann habe ich mal noch von der Marine One läuten gehört. Ist da Obama mit dabei? Welche Ausführungen sind es nun wirklich ? Ich frage weil ich aus der ersten Serie gerade die Norwegische Seaking für die Hubiplattform der Petrojarl fertiggestellt habe. Dann meine ich von Paulo und Manfred auch mal noch eine Viking gesehen zu haben. Wäre dies etwa die Qualitätsklasse für die angekündigten 1:250 er Modelle ?
    Grüsse Niklaus


    Hallo Niklaus,


    der G.K.-Verlag wird noch in dieser Woche den neuen Baubogen des Sikorsky Sea King auf seiner Webseite zum Kauf anbieten. Der Druck wurde am vergangenen Freitag rechtzeitig zu Bremerhaven fertig und ein Schwung Modelle selbstverständlich zum Verkauf mitgenommen. Eine offizielle Ankündigung werden wir in Kürze hier einstellen. Um die Frage nach den neuen Varianten des Sea King zeitnah zu beantworten folgende Info vorab:


    Der Baubogen beinhaltet fünf unterschiedliche Modellvarianten des Hubschraubertyps Sikorsky Sea King (1x US Marines, 1x Royal Canadian Navy, 2x US Navy, 1 x JMSDF (Japan Maritime Self Defence Force).
    Ergänzt wird der Bogen durch Flächen zur individuellen Dioramengestaltung z.B: eine Landefläche beim Weißen Haus, eine Landefläche auf einem kanadischen Stützpunkt, eine Wasserfläche während der Apollo 11 Bergung, ein Deckausschnitt des Flugzeugträgers CV-43 USS Coral Sea (1985) sowie ein Hubschrauberlandedeck des japanischen Zerstörers JDS-DD154 Amagiri (1990). Zusätzlich sind die Apollo 11 Kapsel, ein Schlauchboot, verschiedene Decksfahrzeuge, Waffenkarren und Figuren enthalten.


    Der "Marine One" wird in der Variante des Jahres 1987 mit vollständiger Inneneinrichtung des Passagierraums angeboten. Präsident war zu dieser Zeit Ronald Reagan (im Modell selbstverständlich in Begleitung von Nancy dargestellt).


    Die in Bremerhaven ausgestellte Lockheed S3 Viking ist ein Prototypmodell aus dem Jahr 2004 und zeigt in etwa die Qualitätsklasse der angekündigten Flugzeugmodelle in 1:250.


    Mit freundlichen Grüßen,


    Paulo Gomes

  • Hallo Paulo
    Vielen Dank für die Antworten aus erster Quelle. Die Sea Kings sind wie übrigens auch die erste Serie, aller erste Sahne. Ich habe übrigens einen riesen Spass beim Bau des Norwegischen Modells gehabt und werde sicher die restlichen Modelle auch noch bauen . Ich freue mich auf deine angekündigten Flugzeuge. Ich muss halt dann weiter auf einen fahrbaren Untersatz für die Fliegerchen hoffen. :D
    Herzliche Grüsse Niklaus

    Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind (Albert Einstein)

    N.K.


    Derzeit im Bau: IJN Nagato 1:200 von Dom Bumagi, HMCS Waskesiu Card Fleet 1:200, MiG 21MF Answer-Angraf 1:33
    Fertig: Mellum, Indianapolis,TAKAO Digital Navy 1:250,Korvette Agassiz 1:250, NJL TOGO CFM 1:250 .
    Petrojarl Cidade de Rio das Ostras JSC skaliert auf 1:250
    Hellcat, Halinski

  • übrigens dass du auch Ronny und Nancy noch mit auf den Bogen genommen hast gefällt mir sehr, ich hoffe auch Neil Armstron ist mit dabei! :D:D:D

    Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind (Albert Einstein)

    N.K.


    Derzeit im Bau: IJN Nagato 1:200 von Dom Bumagi, HMCS Waskesiu Card Fleet 1:200, MiG 21MF Answer-Angraf 1:33
    Fertig: Mellum, Indianapolis,TAKAO Digital Navy 1:250,Korvette Agassiz 1:250, NJL TOGO CFM 1:250 .
    Petrojarl Cidade de Rio das Ostras JSC skaliert auf 1:250
    Hellcat, Halinski

  • Hallo Niklaus,


    vielen Dank für die lobenden Worte. Ich versuche stets mein Bestes zu geben. Hinsichtlich des fahrbaren Untersatzes hätte ich noch ein paar alte Dateien.... :D


    Im neuesten Sea King Bogen sind insgesamt 10 Astronauten-Figuren in unterschiedlichen Posen enthalten. Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins sind bestimmt dabei. :D


    Beste Grüße,


    Paulo Gomes

  • Moin Leute,


    es fällt ganz schön schwer, irgendeine Begebenheit besonders heraus zustellen, Bremerhaven ist und bleibt, trotz einiger Unkenrufe, immer noch ein Schmelztiegel von Treffen, Kommunikation, Handel und Information über alle Grenzen hinweg.
    Leider konnte ich erst Freitag Abend zur Gesellschaft stossen, denn die Arbeit erlaubte kein früheres Gehen. Es ging aber doch recht flott nach BHV und um 18 Uhr konnte ich dann die Tischaufstellung und erste Präsentation der Modelle sehen. Einfach immer wieder überwältigend und immer wieder aufs Neue vergisst man die Exponate zu fotografieren. Es war aber Beleuchtungstechnisch auch am Abend nicht so prall. Was ich mir aber nächstes mal vornehme: SOFORT BEI DAVID EINKAUFEN!
    Ein erstes großes Hallo dann im Museumstafel und danach erstmal im Hostel einchecken und danach Abendessen im Kreise der Betreiber mit Ully, immer wieder erheiternd und köstlich. Danach noch ein schönes Eis auf die Hand und im vollen Auto mit 6 Mann zurück ins Museum, wo man noch ein bisschen Smalltalk mit den Freunden und Gästen machen konnte.
    Zum Thema Aufbau gab es aber auch wieder leichte Wermutstropfen, hatten wir doch extra auf der Einladung und auf Bitten des Museums darauf hingewiesen, das der Aufbau erst nach 14 Uhr stattfinden kann, da eine Senatsehrung im Hörsaal stattfand. Es gibt aber anscheinend Personen die entweder des Lesens nicht mächtig sind oder denen es egal ist, wie laut sie sind und eine offizielle Veranstaltung damit stören!!!! Fürs nächste mal haben wir hier zusammen mit dem AGK auch schon Lösungen erarbeitet.
    Samstag früh gab es dann erstmal eingroßes Hallo mit Michael Kessler/ Hanseatic, jedoch wurde die Wiedersehensfreude durch die Nachricht getrübt, das er ab August für 4 Jahre ins sehr ferne Ausland geht, buhuhu. Carsten Horn stiess auch noch dazu, und endlich erhielt die unbekannte Konstrukteursperson ein Gesicht.
    Ab ins Museum und großes Hallo, viele viele Freunde und Bekannte getroffen und die Badges mit den Namen und den Lanyards ( Aufdruck 10 Jahre Kartonbau.de!!) beschäftigt, verflog die Zeit und die Eröffnung um 11 Uhr stand an. Bei David Hathaway und Michael Bauer war aber schon um 9:30 das Schild SOLD OUT für die Neuheiten aufgestellt, grrrr.
    Bei all dem Gequatsche und Besprechen verflog der Tag unheimlich schnell, nur zum späten Nachnittagstermin schaffte ich es dann mal in den Hörsaal um die Preisverleihung und die Neuheitenschau der Verlage reinzuziehen. Immer wieder ein Highlight, hatte doch auch Imogen Stowasser erstmalig ihren Auftritt auf dem Podium ( Gut gemacht Imogen!), sie wird demnächst unter unseren Partnerverlagen gelistet!.
    Abends ging es dann in großer Runde zum Verzehr der köstlichen Aussenbordkameraden im Fischereihafen, eine sehr gesellige Runde von Kartonbau.de mit 30 Mann mit intensiven Gesprächen , mit Lachen und auch mit einem Aussetzer einer Person, welche genau weiss das sie sich mehr als daneben benommen hat, aber das steht auf einem anderen Blatt und wird im nächsten Jahr nicht wieder passieren, garantiert. Der Abschluss dann wieder im großen Kreise im Hostel und Schwupp war der Tag rum.
    Der Sonntag begann wieder mit einem entspannten Frühstück, leider musste Ully krankheitsbedingt schon früh die Segel streichen. An dieser Stelle ein dicker Genesungswunsch an dich und alles gute insbesondere für die anstehende OP, ich drücke dir die Daumen. Meld dich mal beizeiten!
    Auch der Beginn im Museum um 9 Uhr mit dem Treffen mit dem AGK zog mich wieder aus der Ausstellung und dann kam schon die Moderation des letzten Vortragsblocks bis 13 Uhr und , hast du nicht gesehen, war die Veranstaltung vorbei, einfach so vorbei!!! Verdammt
    Warum schreibe ich das alles? Einfach darum: ich hatte meine Kamera dabei, bin aber nicht zum fotografieren gekommen, sorry.


    Trotzdem: es war superschön Euch alle mal wieder auf einem Haufen zu Treffen, mit Euch zu quatschen, blödeln, fachsimpeln,kritisieren und loben, einfacher SPAß haben. All das ist Bremerhaven, und das auch im nächsten Jahr.
    Glueme hat übrigens die wohl kleinste Schneidmatte der Welt überreicht bekommen, mal sehen wann sie zum Einsatz kommt? :thumbsup:


    SO, das erstmal vorab von mir, ich hoffe doch noch auf viele Bilder, denn die Exponate sind es Wert gezeigt zu werden.


    Robi

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.

  • Hallo Robi,


    das Treffen ist immer wieder eine tolle Veranstaltung. Es macht echte Freude zu sehen, wie gut die Modelle gebaut sind. Um den Anteil des Danke sagen im Forum zu erhöhen: An alle Aussteller und Organisatoren ein dickes :thumbsup: .


    Vielen Dank an Dich für die Einladung zum gemeinsamen Abendessen im Fischereihafen. In großer Runde schmeckt es einfach doppelt so gut. :)


    Beste Grüße,


    Paulo Gomes

  • Hallo Ihr,


    dann möchte ich doch einfach ein paar Originale einstreuen. (Polarstern, etc.)
    Möchte hier auch noch ein Dank ausprechen, für alle die dieses Treffen organisiert haben. Auch die Schlüssel(Namens)bänder mit Kartonbau.de waren eine schöne Sache.


    Gruß pianisto

  • Hallo,


    auch von mir ein herzliches Danke für die Organisatoren des tollen Treffens. Vor lauter interessanten Modellen und Gesprächen bin ich kaum zum Fotografieren gekommen, die für mich beeindruckendsten Modelle habe ich aber wenigstens geschafft.
    Bei den "non-marine" Modellen war z.B. ein sehr schöner Dampf-LKW und ein gut gebauter Planwagen zu sehen:


    Nun zu den winzigen, sehr beeindruckenden Fliegern:


    Nicht zu vergessen das Riesen-Perry-Rhodan-Osterei:

  • Nun zu den maritimen Prachtstücken, darunter der neue Rettungskreuzer mit winzigem Tochterboot von Passat und ein gigantisches 1:250 Modell der "Queen Mary 2":


  • Und zu guter letzt noch meine Top-Favoriten:


    Zwei wunderschöne Dioramen von Reinhard Fabisch:



    Die Dioramen von Jürgen Nowak in 1:500 (!!!) haben mich begeistert. Die Präzision muß man gesehen haben, auf Fotos kann man die Wirkung dieser winzigen Kunstwerke kaum nachvollziehen:



    Nachdem diese Dioramen mir schmerzhaft bewußt machten, daß ich wohl zu den absoluten Grobmotorikern gehöre, kam es noch schlimmer. Diesmal im Maßstab 1:1.250 ! Leider habe ich mir den Erbauer nicht notiert:



    Eins ist schon klar: Das nächste Treffen ist schon vornotiert.


    Beste Grüße und nochmals ein Dankeschön an alle Organisatoren und Aussteller


    Uwe

  • die letzten Dios im Maßstab 1:1250 sind von Herrn Thümler, die haben mich auch umgehauen


    Gruß
    Robi

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.

  • Moin,


    eine neue Lieferung an Bildern - Fliegerei in 1:250


    Grüße, Michael

  • Hallo Freunde


    Ganz herzlichen Dank für die ausführlichen Berichterstattungen in Wort und Bild!
    Wecken etwas Wehmut da ich dieses Jahr nicht dabei sein konnte. Ich hoffe, nächstes Jahr wieder da zu sein!


    Freundliche Grüsse
    Peter

  • Ja, danke, Hajo! Genau der war's. Besonders beeindruckt hat mich die Darstellung und Konstruktion des Oberstimm-I-Bootes, bei dem die originale Plankenlage farbig, das restliche rekonstruierte Schiff in weiß gehalten ist - Museumspädagogik wie sie sein sollte!


    Ein wenig Werbung für das kommende AGK-Heft Nr. 14, das ich gerade abgeschlossen bearbeitet habe: im ca. Ende Mai erscheinenden AGK-Heft "Zur Geschichte des Kartonmodellbaus" Nr. 14 ist ein Artikel von Thomas Guttandin über eben jene rekonstruierten Römerschiffe und die Modelle dazu enthalten.
    Ich konnte dieses Mal nicht nach Bremerhaven, weil ich am Wochenende Konfirmation meines Jüngsten hatte. Schade, ich schaue ja auch immer gerne...

    Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein. — Albert Einstein

  • Fitzelfreunde! Bastelbrüder! Schnipselschwestern! Klebecousins! Fummelväter!


    Ach, was soll’s: FAMILIE!



    So, nach all diesem Trallala und Habdichlieb und Wiewardasschön noch ein kleiner Kontrapunkt von mir, eurem
    Glümeli van der Pinzl.




    BERICHT ÜBER MEINE RÜCKREISE
    (von der Hinfahrt will ich gar nicht anfangen...)


    Es war mir ja nicht vergönnt, im City Night Line von Hannover nach Zürich eine
    Horizontalschlafstatt zu ergattern, und so trat ich in das Dormatorium für
    Biegsame und Sozioresistente. Und in der Tat schlummerten mir beim Einsteigen
    schon kleine, gut gepolsterte Wesen entgegen, die über die beneidenswerte Gabe
    verfügten, sich selbst auf einer Stricknadelspitze katzengleich einzulummeln
    und traumselig vor sich hinzuwohlen. Allein ihr Anblick genügte, um in mir den
    Wunsch zu wecken, es ihnen gleichzutun. (Wobei ich jede Wette eingehe, dass es
    sich hierbei um von der DB hochbezahlte Schlafanimatoren handelt, denen man
    vorher sämtlichen Kalk aus den Knochen gelöst hat.)


    Eine Reihe von Umständen hinderte mich jedoch in der Folge daran, mein Vorhaben in die Tat umzusetzen: Erstens
    war mein mir zugedachter Platz okkupiert, und zwar von einem schnarchenden
    Jüngling, der sich derart tief in die Ritzen des Polsters eingearbeitet hatte,
    dass es der Hilfe eines weiteren Passagiers bedurfte, ihn sorgsam herauszupuhlen.
    Sein Talent zum Tiefschlaf resultierte offensichtlich nicht nur aus seiner
    Übermüdung, sondern auch aus der Einnahme stoffwechselverändernder Substanzen,
    denn erstens war ihm nur anhand von Schautafeln klarzumachen, dass er sich im
    Sitz geirrt hatte, zweitens schwitzte er wie ein Erotikdarsteller in der Sauna.
    Im Ernst: Der Saft entströmte ihm, als hätten all seine Drüsen kollektiv einen
    Crashkurs in Darmentschlackung genommen.


    Derart appetitlich auf mein Sitzerlebnis vorbereitet, kam Punkt Zwei meines Missvergnügens: Es schien, als
    wäre das Design der „Liegesitze“ einem europäischen Ingenieursteam überlassen
    worden. Ich spreche dabei nicht von unserem Europa, wohlgemerkt, sondern vom
    zweiten Jupitermond. Diese Konstrukteure kannten die menschliche Anatomie
    offenbar nur aus Kinderbüchern über Zirkusmenschen. Es gelang mir während der
    folgenden zehn (10! Ten! Dix! Dieci!) Stunden nicht, meinem Körper eine Haltung
    abzugewinnen, die NICHT zu Hämatomen, Blutstaus, Schürfungen und geriatrischen
    Folgeschäden geführt hätte.


    Drittens: Es stellte sich heraus, dass sich der Schlafgenosse zu meiner Linken kurz vor dem Einsteigen
    noch je eine Jumbo-Portion kurdischen Kebabs, libanesischen Lammbratens und tripolesischen
    Tsatsikis einverleibt hatte, mit anschliessendem Nacktwälzen in frisch
    erblühtem Bärlauch. Der einzige Ort, an dem mir brechfreies Atmen möglich war,
    war eine kleine Luftverwirbelung in Bodennähe, die ihren Ursprung im Abluftsystem
    des Behindertenklos hatte. Wenigstens versöhnte mich das ein wenig mit
    obengenannten Europäern, denn für meine nun entstehende Halswirbeltorsion
    konnten sie wirklich nichts.


    Ich erreiche Punkt Vier, den ich pietätvoll kurz halten möchte, denn ich hatte Blähungen. Meinen Winden nun während
    der gesamten Fahrtdauer den natürlichen Ausweg zu verwehren erwies sich
    einerseits als angemessen, andererseits als unerhört peinvoll. An Schlaf war
    somit nicht zu denken.


    Fünf: Pünktlich um 00:29 Uhr hielt ich meine Magazine, Zeitungen, Bücher und Modellbaubögen in meinem
    Schoss, um mir nach der Abschaltung des Flurlichts mein nächtliches
    Unterhaltungsprogramm griffbereit zu halten. Eine Minute später war’s also
    zappenduster, ich griff hoch zum individuellen Leselicht, und – nichts. Nada.
    Rien du tout. Fackn nassing. No functionado. Nun gut, wozu hat man sich
    schliesslich ein überteuertes Smartphone andrehen lassen mit Mikrowellenfunktion,
    Herzschrittmacher und – yeah! – Taschenlampe? Ich drücke also die entsprechenden
    Knöpfe, und aus meinem etwa zwei Kubikzentimeter grossen Gerät ergiesst sich ein
    Flutlicht, das sämtliche Schlafenden im Umkreis von fünf Metern aufschrecken
    und nach dem Strahlenschutzanzug suchen lässt.


    Also Dunkelheit.
    Ergötzliche, undurchdringliche, gleichgültige Dunkelheit. Obscurité à
    discrétion. Dunkelheit, erfüllt mit den lieblichen Lautäusserungen menschlicher
    Kopfhohlräume, dem Flattern angeschleimter Nebenhöhlen, dem Tirilieren verengter
    Kehlkopfwände, dem Zirpen aufgedunsener Gaumensegel.


    Hier sass ich also, kiloweise nutzloses Papier im Schritt, gehüllt in den Todeshauch frisch
    ausgedünsteter Lauchzwiebeln, eingezwängt in einen zirkulationsfeindlichen Ganzkörper-Schraubstock,
    schutzlos ausgeliefert dem Rotzen, Röcheln und Rasseln der Hals-Nasen-Regionen
    meiner Mitmenschen, beschäftigt mit dem Erlernen laut- und geruchloser
    Furztechniken, und mit dem nun wirklich Allerschlimmsten, was dir in so einer
    Situation widerfahren kann: Der niederschmetternden Gewissheit, dass dies
    alles, alles, alles fortdauern würde bis 8:30 Uhr, in vollem, durch keinen
    Moment des gnädigen Schlummerns gelindertem Bewusstsein!!!
    AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHH!!!!!!!!!!




    So, und hier kommt der Clou, das Fazit, die Punch Line:



    Ich würde dies alles jederzeit noch einmal erdulden, nur um mit euch Clowns drei Tage in Bremerhaven zu
    verplempern! Danke an alle! Es war der Himmel!!!




    (Meine Bilder folgen noch.)

  • Einfach nur :thumbsup::thumbsup::thumbsup::D

    In principio erat glutinis
    Gründungsmitglied der HobbyModel-Gang und Luft46-Gang
    Den Kartonbauer in seinem Lauf, hält weder Bogen- noch Klebermangel auf!

  • Moin zusammen,


    ähm....Flug Zürich-Kloten nach Bremen und zurück...? Zur Not holt Dich jemand ab, das muss doch machbar sein...und, schön geschrieben...köstlich!



    Gruß
    Hadu

    Vielleicht kommt der Tag, an dem mehr Leute checken, dass Idiotie nicht links oder rechts ist, sondern in erster Linie daher rührt, dass jemand ein Idiot ist! (M. Tegge)




    www.modell-und-geschichte.jimdo.com


    Mitglied der Luft'46-Gang

  • Hallo Tom !


    Meine Frau, die ich dir vorgestellt hatte und die deine Popup-Bücher sehen wollte, hat mich gebeten, ihr deinen Rückreisebericht auszudrucken. Sie will ihn ihrem Literaturzirkel vorstellen. Du bist damit auf bestem Wege auch literarische Karriere zu machen.


    herzliche Grüße


    Henning

  • Wunderbar!! :D


    Ich habe vor Jahren einmal und nie wieder in einem solchen City Night Line sitzend zu schlafen versucht - Tom, Du hast nicht übertrieben...
    Aber ich hätte es nie so unterhaltsam aufschreiben können. Danke!

  • Klasse geschrieben Tom,
    Das bei mir lang vergessene und verdrängte Reisen im Gepäcknetz während meiner Bundeswehrzeit zurückgerufen.
    Aber ich weiss das wir unseren Winden freien Lauf ließen.
    Aber es klappte irgendwie mit dem Schlafen auf der Strecke Essen Hamburg

    Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.

  • Hey Tom


    Göttlich! oder eben "Gluemisch"
    Aber kam der Zug wenigstens pünktlich an?


    Und genau darum nehme ich auch das nächste Mal den Tag-Zug. Gerädert ist man in beiden Fällen nach der Ankunft, aber die zwei oder dreimal umsteigen verkürzen die Reisezeit, Licht hat es immer genügend für Lektüre, und es kostet noch eine Kleinigkeit weniger….dafür sind zwei weitere Tage für die Reise dahin… :D (ich liebe lange Bahnfahrten, echt!)


    LG
    Peter

  • Da erhält die alte Bahnwerbung: in vollen Zügen geniessen! doch eine neue Bedeutung.


    Boah, ich musste erstmal die Buxe wechseln, göttlich. Aber mal im ernst, Zugfahren über diese Distanz????? Never ever, ich hab das mit wochenendlichen Pendeln zwischen Sauerland und Berlin aus allererster Nähe miterleben dürfen, und du übertreibst in keinster Weise.
    Also bitte : nächstes Mal fliegen oder macht ein Sammelbus/auto auf, ggf kommt ihr bis hierher zu mir und dann gehts gemeinsam weiter, muss doch klappen, ausserdem viel lustiger.


    Gruß
    Robi

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.

  • Hallo Tom - Glue me,


    beim Lesen deines Rückfahrtabenteuers bin ich vor Lachen glatt vom Stuhl gefallen. Einfach Klasse. Ich freue mich schon auf die Berichterstattung deiner Reise im nächsten Jahr. :D


    Beste Grüße,


    Paulo Gomes