[FERTIG] Jade-Verlag / 1:250 / U4 - U7

  • Hallo Freunde,


    nachdem der Kontrollbau für Fritz recht nah der vorläufigen Vollendung (Version1) steht und nachdem drei der vier Prüfungen zu Ende meines Lehrgangs recht erfolgreich verlaufen sind, habe ich ein kleines Intermezzo eingeschoben. Die Unterwassersparte der deutschen Seefahrt hat mich seit je her fasziniert, was auch beinahe dazu geführt hätte zur U-Boot-Waffe zu gehen, anstatt im Süden zu bleiben.
    Aber dann kam damals eine junge Frau dazwischen :) und ich habe mich von diesem Vorhaben getrennt. (Hat sich gelohnt: sie ist seit 14 Jahren meine Frau und Mutter meiner Kinder :D :D ) Und so falle ich lieber aus intakten Flugzeugen ...


    Nichtsdestotrotz ist diese Faszination geblieben und so beginne ich hiermit eine Serie von U-Boot-Modellen, die ich parallel zum kommenden Großprojekt immer wieder einschieben werde.
    Ob ich dafür jeweils einen BB mache, oder alles in einem BB zusammenfasse, dass muss ich dann noch sehen.


    Der Ausgangsbogen U4 - U7 ist der wohlbekannte Bogen bestehend aus vier verschiedenen Unterseeboten der Klasse 205. Diese Klasse hat insgesamt 12 Boote in unterschiedlichen Entwicklungsständen, unterschiedlichen Stahlsorten und Ausrüstungen umfasst.


    Für Interessierte gibts HIER den Wikipedia-Link.


    Hier die ersten Eindrücke des Rumpfbaus:



    Um noch kurz auf die Kleber-Debatte einzugehen - ich habe für das Spantengerüst den gelb-schwarzen Uhu genommen - für sämtliche Punkt-Klebungen wird wie immer Kittifix-Weißleim genommen.

  • Hallo,
    schön, dass dieserbogen mal wieder "aufgetaucht" ist. So klein und einfach die bootchenb auch wirken, man muss doch sehr akkurat bauen.
    Viele Grüße
    Ulrich

  • Moin, Peter!
    Interessant zu sehen, dass Du trotz der geringen Bauhöhe des Mittelspants die Klebelaschen dran gelassen hast; ich hätte sie wahrscheinlich sofort alle abgeschnitten.
    Interessant aber auch, dass Du hier ein Wasserlinien-Modell baust, das über Wasser ein Unterwasserschiff hat (ist?), das gibt es sonst nur bei Modellen von gekenterten Schiffen... :D
    Viel Spass noch mit den Winzlingen und "dem kommenden Grossprojekt"(?)

  • modellschiff: Hallo Ulrich, "aufgetaucht" im wahrsten Sinne des Wortes :) Ja, der Bogen schlummert schon lange in den Abgründen meiner Sammlung und ist nun dran. Habe ich als Jugendlicher schon mal gebaut, aber das war mehr Klebergeschmiere, denn akurater Modellbau. :D


    Heiner: über die Laschen habe ich gar nicht speziell nachgedacht, war mehr intuitiv. Aber insgesamt ist dies durch die sehr geringe Spanthöhe einfach eine weitere Versteifung und Fixierung in der Quereinpassung. Den Spaß habe ich - natürlich. Ein wenig gesupert kann hier ja auch werden... :)



    So, der Rumpf wird mit der Außenhaut bestehend aus vier Elementen bestückt. Das große Mittelstück habe ich anhand der Passpunkte zunächst aufgesetzt, dann die heckwärtigen Teile und am Schluss en Bug. Das Bugteil habe ich mit Hilfe einer Weißleimnaht zunächst in sich fertiggestellt.



    Der Turm ist nicht sehr aufregend zu bauen. Als Modifikationen habe ich zunächst mal die Flutschlitze ausgeschnitten und die Vertiefung für den Sliphaken (?) ebenfalls.
    Die Klebefläche des Turm musste schwarz gepönt werden, um den richtigen optischen Eindruck zu erzeugen.



    Hier der Überblick nach Fertigstellung des Rohbaus von U-4 - NATO Code S-183.


  • Moin, moin Peter,


    klasse, dass du die Flutschlitze unten am Aufbau ausgeschnitten hast - das ist wie ein kleines Sahnehäubchen :) ! Ich hatte mir das vor 10 Jahren nicht zugetraut, als mein 205er entstanden ist.


    Gruß von der Ostsee
    HaJo

  • Klasse

    Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.

  • Hallo Peter,


    eine gute Idee, mit den Flutschlitzen !


    Kommst du vorne an den Kasten im Turm noch mal ran, da zeigt das vorletzte Bild eine Lücke zwischen dem Rechteck in der Turmdecke und dem unterklebten Kasten einen Spalt.


    Zaphod.

  • Hallo nochmal an dieser Stelle,


    @HaJo: in der Tat kommt es so recht authentisch raus und ist dank Kittifix-Punktklebung dennoch bombenfest drauf.
    @Klaus: In der Tat, gutes Timing - aber Vorsicht - es werden VIELE sein ... :D
    schnecke: Danke! :)
    Zaphod: danke und auch danke für die Anmerkung. Richtig beobachtet, dort werde ich einen zusätzlichen Kartonstreifen einsetzen. Eine nachträgliche Korrektur würde aber wohl mehr schaden, als heilen.


    Heute Nachmittag habe ich die drei Schwestern von U4 im Parallelbau begonnen.
    Bisher sind die Spantengerüste montiert und die Ausßenhaut vorbereitet, bzw. gefärbt und bereit zur Aufbringung.


  • Hallo Freunde,


    während der vergangenen Abende habe ich die drei verbleibenden Boote fertiggebaut. "Fertiggebaut" bedeutet allerdings nur, das der Bogen verbaut wurde, keinesfalls die Fertigstellung, da habe ich noch ein klein wenig was an Details vor.
    Da ich nicht dreimal dieselben Bauschritte zeigen wollte, hier nun das Ergebnis bis dahin:



    Schönen Abend rundherum und fröhliches bauen! :)


    Viele Grüße
    Peter

  • Hey lieber Namensvetter


    Cool!
    Wusste gar nicht, dass es Kartonmodelle von Heckenscheren gibt…*duckundweg* :rolleyes:


    LG
    Peter

  • ......naja....zu der Zeit brauchte sich das Logo dieses Verlags ja auch nicht verstecken, insofern habe ich gar nichts dagegen.... :thumbup: !


    Klasse 205er :) ! Fehlt nur noch das "Sehrohrgedöns"....


    Gruß von der Ostsee
    HaJo

  • Hallo und schönen guten Abend,


    Peter: Hallo lieber Namensvetter: Ja, gibts, die berühmte Vierfach-Schere :D
    @Wiesel: Merci Helmut. Das Logo an sich ist ja nicht so schlimm, wenn es nicht überproportional groß im Bezug zur Gesamtgröße des Modells wäre. Bei der Polarstern fällt es nicht weiter auf, hier stört es in der Tat etwas. Habe aber eine Lösung gefunden, s.u.
    @HaHo: dankeschön! Das Gedöns ist nun fertsch, und das ein- oder andere dazu...


    Zur Detaillierung dieser doch recht schlicht gehaltenen Modelle (nicht abwertend gemeint, ist halt so) habe ich die Poller auf dem Vorschiff, die Schutzschilde der Brücke und Steigklampen an der jeweiligen Steuerbordseite montiert. Den Hinweis dazu habe ich neulich in Speyer bei der Besichtigung von U-9 gefunden.
    Die Antenne und das Sehrohr wurde aus LC-Reling-Durchzügen unterschiedlicher Stärken gebaut.
    Das Logo habe ich zunächst mit einem Deckel verborgen und dann die Schnorchelanlage, die der Bogen seltsamerweise nicht vorsieht, aber definitiv vorhanden war draufgesetzt.


    Damit sind die Boote einsatzklar und können loslegen.
    @Klaus: Deine ASUW Einheit kann sich nun warm anziehen ... :D


    Das wäre es mit diesem Bogen gewesen.




    Bis demnächst und viele Grüße
    Peter