Zerstörer 1 der Bundesmarine nach Umbau 1963 - jetzt ist er reif ...

  • Min Wilfried,


    ich freue mich, daß Du mit dem Modell weitermachst.


    Die Quellenlagen für so manchen Dampfer sind verworren. Auch mir geht es so, nun da hat jeder seine eigene Quellen.


    Es gibt an einer Stelle Regalböden voll mit Marineheften als Jahrgänge sortiert von Heft 1 bis heute, ob Marine Forum oder die vor gut 30 Jahren eingestellte Marine Rundschau, um hier einmal ein Beispiel zu bringen.


    Also weiterhin Mast und Schootbruch und die dazugehörige Portion Nerven bei der Entstehung des Modells.


    Viele Grüße aus der Punktestadt
    Arne

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Hallo Wilfried,
    gut Ding will Weile haben. Und was jetzt schon zu sehen ist, macht neugierig auf ein interessantes Modell, das ganz anders wird als das von der Jade. Das von der Jade hatte aber auch nicht den Anspruch auf akribische Vollkommenheit, weil es für ein anderes Klientel gedacht war.
    Ulrich

  • Ahoi Wilfried,


    juhu, es geht weiter :) . Haben wir denn schon Weihnachten :D Nein, aber Geschenke (dein Konstruktionsbericht) nehmen wir immer gerne an.


    Viel Freude beim Durchstöbern der Unterlagen und beim Umsetzen in die Konstruktion.



    Gruß
    Jo

    Meine bisher gebauten Modelle sind hier abgelichtet :)

  • [size=12]
    HOP HOP HOP der Fletcher Mop .


    Moin Wilfried .


    Es freut mich riesig das der Fletcher noch an die Reihe kommt , da warte ich schon sehr
    lange drauf . Haben wir hier in BI eine sehr schöne Patenschaft , mit Z5 , bis zur Ausserdienststellung ,
    gehabt .Es existieren noch einige Exponate wie die US Glocke , Namensschild ,Granathülse
    usw. bei uns hier im Marineheim .


    Na dann hau mal richtig rein , Du siehst ja was dabei herraus kommt .


    Es Grüßt ,auch an alle anderen Fletcher Fan`s aus BI ,



    Ewald , Kartonschneider :rolleyes:

    Es grüßt aus BI


    Ewald , Kartonschneider

  • Die organischen Pistazienfarben finde ich aber schöner als dein Mineralgrau !


    Danke Henning für den Hinweis,
    habe gerade bei Pigments for Green neue Tinten bestellt; und meine Angetraute meinte auch, ich sollte doch endlich mal mit selbstgeschöpftem Karton operativ tätig werden .. habe ja auch schon meine BLEIstifte auf Carbon.. ach ne, geht ja auch nicht mehr - auf Kreidestift umgestellt; auf weissem Papier könnte es allerdings jetzt schwierig werden mit den Konturen ..
    Ach' lass doch den Gilb ... dafür gab es doch immer bis DATO ..
    Pistazien mag ich übrigens sehr - allerdings nur in konsumptiver Form ... als Eis übrigens auch ...
    .. an dieser Stelle noch einmal Danke für das Interesse nach so langer Zeit an diesem Projekt ...
    mit einem lieben Gruß
    Wilfried

  • Moin, moin Wilfried,

    ja natürlich, die Rumpflinien deines neuen Modells kommen deutlich stimmiger zum Original herüber:thumbup:! Aber der Whv`ner Fletcher-Bogen hat nunmehr auch über 60 (!) Jahre auf dem Buckel, insofern ist eine Neukonstruktion schon sehr wünschenswert und käme auch gut an. Man darf den damaligen "Käfer" auch nicht mit dem heutigen "Golf" vergleichen. Ich freue mich sehr über deine Fletcher-Arbeit......:thumbsup:


    Gruß

    HaJo

  • Moin, moin zusammen!

    Man darf den damaligen "Käfer" auch nicht mit dem heutigen "Golf" vergleichen, sprach der Hajo - und recht hat er ...

    denn was ich hier versuche, auf die Wasserlinie zu stellen, hat mit dem Zerstörer 1 - nach erstem Umbau - nicht ganz soviel gemein. Nur zum Verständnis, die Schiffe, die die Amerikaner uns leihweise anboten, waren allesamt welche mit der sogenannten "Roundbridge" - sie selbst hatten in der zweiten Bauform welche, die sie "Squarebridge" nannten - aber die unterschieden sich doch bei weitem von den "unseren", die dann den sogenannten Wintergarten bekamen. Die Grundform und viele Spengler-, Feinblechner-, Lüftungstechniker-Arbeiten bileben erhalten. Für den Laien, also auch für mich - sehen diese 6 zuverlässigen Zerstörer alle gleich aus; und man sollte auch nicht auf die Idee kommen, irgendwelche Vergleiche anzustellen oder ins Detail einzudringen. Es kann nur ins unkontrollierte Chaos und zu absolutem Kontrollverlust der eigenen Wahrnehmung führen. Wer sich mit den Fletchern einläßt, der hat keine Chance mehr den Zweifeln an dem, was war und was richtig, zu entkommen.

    Die Aufgeräumtheit, die den behördlichen Entwürfen aus dem 55er Bauprogramm anheimliegt, ist eine Kur gegen dass, was uns mit dem Fletchern erwartet.

    Ich spreche hier nicht von den Grobheiten dieser Klasse, wie den Feuerleitgeräten oder den 3- und 5-Inch-Geschützen. Auch der Torpedorohrsatz und die Werfer, alles Dinge, die greifbar, dokumentiert, zeichnerisch vorhanden und darob eben - richtig - reproduzierbar sind. ...

    Am besten ist also, man entscheidet sich für einen Zerstörer - und da kommt dann eben doch der Vergleich ins Spiel - ja, ich nahm den Z1 - weil, es könnte doch einmal interessant sein, die Enwicklung zu verfolgen?

    Jo, schiet di wat ... ich kann behaupten, eine nicht ganz unerhebliche Anzahl von Originalaufnahmen in meinem Besitz zu haben; und ich verstehe bis heute nicht, warum die Fotografen immer genau die Teile der Fletcher in einer Fülle abgelichtet haben, die ich für meine Konstruktion schon habe und die überhaupt nicht notwendig sind. Bordfeiern oder gemeinschaftliches Gruppenbild in New York mit irgendetwas im Hintergrund welches mit einem Fletcher nun gar nichts gemein hat - nicht einmal mit einem amerikanischen ..

    Einfach mal die Kamera hergenommen, auf den Schornstein gestiegen und dann direkt auf den hinteren Teil des Brückenhauses geschossen., ob schwarzweiss oder farbig - auch die Kamera wäre mir egal gewesen - Hauptsache ein Abbild und mir wäre geholfen gewesen ..

    Also, kurz gesagt, alles muss man selber machen, beobachten, suchen, vielleicht finden und dann entscheiden und letztendlich zeichnen, zusammenpappen um dann irgendwann - wenn dieses hier schon auf dem Altpapierplatz der Zeit gelandet ist, festzustellen .... da hat noch einer gehabt, aber der hat sich hier bei mir mit seinen Bildern gemeldet ..

    Warum ich nun all dies' geschrieben habe - weil es mich bewog. Man muss nicht immer Dinge tun, die einen Sinn ergeben - manchmal folgt man auch nur seinem Trieb, seiner Neugier, seiner Leidenschaft - auch der Ehrgeiz soll wohl - ganz selten allerdings - eine Triebfeder sein?

    Ich konnte in den letzten Tagen einige Sachen zeichnen und habe mich erst einmal um das Gesicht der letzten Umbauversion gekümmert ... es gibt keinen zweiten ersten Eindruck und deshalb wage ich mich hier mal vor....


    Der erste Versuch - der Brückenaufbau basiert auf Zeichnungen von Floating Drydocks - die sind anerkanntermassen das Beste, was man bekommen kann. Die Brücke selbst bekam - hier fängt die Vermutung an - eine Verlängerung nach achtern um meine Kollegen mit ihren Geräten aufzunehmen - ECM - Electronic Counter Measure - auf deutsch, wir schauen ob einer guckt ... war damals hoch geheim, ich erinnere mich noch an NATO confidential, wenn wir Unterlagen in der Ausbildung bekamen. Ja, ich war auch bei dem Haufen. Der Wintergarten entstand nach "Augenmaß" ...

    Kleine Ergänzung noch von mir - der Zustand ist mittlerweile schon wieder überholt ...

    Von achtern sieht es so aus....


    Nein, es gibt an der Achterkante Brückenhaus keine Steigleitern - sie stammen noch aus dem Originalzustand als Roundbridge. Und ja, es gab das Funkzeichen am Brückenhaus und ja, es gab Panzerblenden vor den Bulleyes.

    Zum Thema Lüfter - wie oben schon angemerkt ... und bitte nicht auf die handwerkliche und farbliche Ausführung nur irgendein Augenmerk verschwenden - es ist ein Handmuster und - ja, die Brücke wird als Modul ausgeführt.. gibt ja noch viele Varianten und zum Schluss noch ein Gimmick von mir...


    Der Hedgehog-Werfer musste auch noch eine kleine Überarbeitung erfahren .. leider ist mir die zweite Stütze beim Ankleben von der bösen, bösen Pinzette gesprungen ...

    Jau, so sieht mein Weg aus ... kein Jacobsweg, aber man kann nicht alles haben.

    Mit einem lieben Gruß

    Wilfried

  • Hajo, exakt ...

    nur hier kann ich 0,5 mm Stifte in den Kasten stecken - auch wenn er nur 8,5 mm in der Länge misst ..

    mit einem lieben Gruß

    Wilfried

  • Moin Wilfried,


    es freut mich lesen zu können, dass es mit Deinem Vorhaben weiter geht. Sieht doch schon mal prima aus. Frage: ist vorgesehen, das Modell für den Freundeskreis AGfBM erscheinen zu lassen ? Hoffe doch sehr.


    Gutes Gelingen wünscht


    Günter

    Auf der Werft: Fischdampfer Nürnberg


    Meine letzten Modelle:

    Z 51 der KM; Sven Johannsen, U-Boot W. Bauer; Fregatte Lübeck; Landungsunterstützungsboot Natter; Nordstjernen;
    HANSEATIC; U 2540; Vorpostenboot V 1102; BuPo Bayreuth; S.M.S. Frankfurt; Munitionstransporter Westerwald

  • Frage: ist vorgesehen, das Modell für den Freundeskreis AGfBM erscheinen zu lassen ?

    Moin Günter,

    erst einmal herzlichen Dank für Deine netten Zeilen; ich freue mich natürlich über das Interesse an einer Reproduktion doch bitte - lasse mich dieses Projekt erst einmal zu Ende führen. Im Hintergrund arbeitet Peter Hurler seit 4 Jahren schon an Teilen für eine Ätzplatine. Das schöne ist ja auch, daß man keinen Zeitdruck hat. Der beginnt nämlich erst durch Zusagen :D

    Nach Fertigstellung bin ich grundsätzlich zur Herausgabe bereit - solange ich nicht Bauteillisten, sehr umfangreiche Benummerung und vor allem keine Bauanleitung erstellen muß - dafür ist mir meine Restlaufzeit einfach zu schade. Insofern - panta rhei ...

    mit einem lieben Gruß an die Rezat

    Wilfried