Polikarpov I-16 (Rata) Typ 24, free download von Modele Kartonowe, 1:33 und 1:48 -Fertig-

  • Moin allerseits,


    nach zwei Schiffen im Maßstab 1:400 möchte ich einmal etwas weniger fitzeliges bauen und habe mir dazu die Polikarpov I-16 von Modele Katonowe ausgesucht. Außer an drei einfachen Flugzeugmodellen von Schreiber vor vielen Jahren habe ich mich bisher nur an der Mustang P-51D , die als Beilage in dem Heft Karton-Modellbau enthalten war, versucht. Das Bauergebnis war für mich ermutigend, also wage ich es jetzt mit der Rata.


    Die Bögen scheinen auf den ersten Blick auch für Anfänger geeignet zu sein. Die Maschine im Maßstab 1:33 enthält den Zusatz "Typ 24", bei der im Maßstab 1:48 fehlt dieser Hinweis. Die Finnen haben aber fast nur den Typ 24 geliefert bekommen (einige Maschinen mit Kufenfahrwerk waren vom Typ 5), damit müssten beide Maschinen gleich sein. Das Hoheitsabzeichen (Swastika) an der finnischen Maschine habe ich abgeändert.


    Näheres zur Rata ist unter folgenden Links zu finden:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Polikarpow_I-16


    http://www.youtube.com/watch?v=Wre6DUAbMIg



    Die Bögen für die russische Maschine (1:33)



    und für die finnische Maschine (1:48)



    und die ersten ausgeschnittenen Teile. Die Spanten sind auf auf eine Dicke von 0,75-0,9 mm zu bringen. Mit Hilfe des von Till gelieferten Verstärkungskartons bin ich auf 0,9 mm gekommen.



    Viele Grüße
    Gustav

    Auch kleine Dinge können Freude bereiten.

    Edited 3 times, last by Gustav ().

  • Hey, Gustav,


    na, das ist ja nett. Da dienen die Reste des Bankraub-Spiels zur Realisierung einer kleinen schnuckeligen Polikarpow?! Das freut mich.
    Ich habe diesen Download hier auch noch - die Polikarpow mag ich einfach - aber ich bin noch nicht dazu gekommen, sie anzuschneiden.
    Anyway, ich werde dir mit Begeisterung über die Schulter schauen.


    Liebe Grüße


    Till

    Is das Kunst, oder kann das wech?

  • Moin Till,
    sehr schön, dass Du auch dabei bist!



    Moin allerseits,


    für die Formgebung der Segmente hat sich die Verstärkung der Spanten positiv bemerkbar gemacht, Tills Bankraubresten sei Dank.
    Das Segment für das Cockpit fertige ich erst, wenn mir der Einbau des Cockpits klar ist.




    Die Teile für das Cockpit zeige ich Euch schon mal.




    Viele Grüße
    Gustav

    Auch kleine Dinge können Freude bereiten.

  • Moin allerseits,


    für das Cockpit sind drei Kurbeln vorgesehen, allerdings ohne Griffe, eine vierte Kurbel ist innen aufgedruckt. Diese vierte habe ich ebenfalls aus Karton nachgebildet und alle Kurbeln mit Griffen versehen.





    Der Pilotensitz ist mit Gurten ergänzt worden, die Gurtschlösser sind mir leider etwas groß geraten. Da nach dem Einbau in den Rumpf weder die Details der Cockpitausstanttung noch die Gurtschlösser (gut) zu sehen sein werden, habe ich es dabei belassen und mir vorgenommen, es beim nächsten Sitz besser zu machen.




    Viele Grüße
    Gustav

    Auch kleine Dinge können Freude bereiten.

  • Hallo Gustav


    Etwas schade ist es doch um all den Aufwand, wenn man am Schluss so wenig sieht ;(. Aber ich habe bei der Alaska auch Dutzende von Gasflaschen gebaut, bevor sie dann für immer unsichtbar unter einem Deck verschwunden sind. Seither träume ich von einer Minikamera, die man an solchen Stellen einbauen könnte, um das Ganze von aussen sichtbar zu machen.


    Also weiter so
    Andi

  • Moin Andi,


    etwas zu bauen und dann der Unsichtbarkeit zu übergeben dürfte mit Rationalität nichts zu tun haben, aber es macht Spaß. Gehören wir damit vielleicht einer exklusiven "Geheimgesellschaft" an?



    Moin allerseits,


    die einzelnen Rumpfsegmente passen im Umfang nicht genau zusammen. Ich hatte zuerst die Segmentstreifen zu einem Ring verbunden und anschließend die Spanten eingepasst. Wenn ich die Ringe nicht im Umfang genau passend gemacht habe, können die Segmente anschließend auch nicht stufenlos passen. Es wäre wahrscheinlich besser gewesen, die zusammengehörigen Spanten paarweise im Umfang glatt zu schleifen und anschließend die Segmentstreifen um die Spanten zu kleben. Die Streifen müssen dann aber sehr präsise geklebt werden, sonst passen anschließend die Spanten absatzlos, aber nicht die Linien der Außenhaut. Die Bauweise dieses Rumpfs erfordert viel Aufmerksamkeit, an der es mir leider etwas gemangelt hat.


    Der Absatz von der Motorhaube zum nachfolgenden Segment soll/muss sein, die Haube war auch beim Original größer.


    Die Aufschrift auf der Bb-Seite lautet buchstäblich übersetzt "Sa Stalina", die auf der StB-Seite "Smert Faschistam". Die deutsche Übersetzung hoffe ich noch nachliefern zu können.


    Viele Grüße
    Gustav

  • Moin Henryk,


    na klar, vielen Dank :) ! Beim nächsten Mal denke ich gleich an Dich.


    Gruß Gustav

    Auch kleine Dinge können Freude bereiten.

  • Hallo Gustav,dieses Modell gibts auch mit roter Schnauze,habe ich gebaut,sieht auch nicht schlecht aus!
    Noch viel Spaß!


    Gruß!


    Steffen

  • Mönsch Gustav !!!!!!!


    Wasser ade, Luft her :)


    Wenns wenigstens ein Flugzeug in 1:250 oder 1:400 wäre :D


    möchte ich einmal etwas weniger fitzeliges bauen


    Mhm, wenn ich mir das letzte Bild in Deinem 3.Beitrag (Cockpit 002) so anschaue, da sind doch einige Kleinstteile oder ;)


    Viel Spaß mit dem fliegenden Russen !!!



    Gruß
    Jo

    Meine bisher gebauten Modelle sind hier abgelichtet :)

  • Moin Steffen,
    vielen Dank!
    Kannst Du mal ein Bild von dem rotschnäuzigen Flieger zeigen? Könnte ich von profitieren.


    Moin Jo,
    auch Dir vielen Dank!
    Ich arbeite mich langsam nach unten, bei 1:48 bin ich schon. Bei kleinen Fliegern kann ich mir 1:33 ja noch leisten, aber bei großen Fliegern bekomme ich Probleme bei der Platzanmeldung.
    Und Kleinstteile? Alles relativ, ich finde die Teile groß, lassen sich frei Hand mit der Schere schneiden (sehen allerdings auch so aus, nur für den finsteren Untergrund geeignet).



    Moin allerseits,


    für das Cockpit ist werksseitig nur ein Armaturenbrett und ein Steuerknüppel vorgesehen, ich habe es mit selbstgeschnitzten Teilen auf den den gleichen Stand wie das Cockpit der 33er-Maschine gebracht. Der Pilotensitz hat ebenfalls wie der 33er Gurte und eine verstärkte Kopfstütze erhalten.
    Das Armaturenbrett und der dazugehörige Träger sollen auf 0,6-0,7 mm verstärkt werden. Tills Bankraubreste ergeben leider 0,9 mm, also verstärke ich auf dieses Maß. Sieht garantiert keiner.


    Für den Steuerknüppel ist ein Kartonteil eng zu rollen. Um Den Knüppel besser auf dem Cockpitboden befestigen zu können, habe ich den Karton um eine Stecknadel gerollt.


    Zum Cockpit gibt es noch ein interessantes Bild am Schluss der nachstehenden Internetseite. Darauf ist gut zu erkennen, dass das Cockpit bei ausgefahrenem Fahrwerk unten offen war.


    http://www.whq-forum.de/cms/301.0.html


    Viele Grüße
    Gustav

  • Moin Steffen,


    vielen Dank! Mit dem Bild sind die Bauskizzen leichter und schneller zu verstehen.




    Moin allerseits,


    zum Einbau des Cockpits habe ich erst das Armaturenbrett in das Rumpfsegment auf Höhe der Knickstelle eingeklebt und anschließend die Innenschale des Cockpits dagegen gesetzt. Danach wurden die Rumpfsegmente zusammengeklebt. Die Übergänge passten hier besser als beim 33er-Modell.
    Den zusammengesetzten Rumpf zeige ich Euch im Vergleich zum 33er-Rumpf im nächsten Beitrag.


    Viele Grüße
    Gustav

  • Servus Gustav - ich bin ja eher ein Föhnfanatiker - aber dieses kleine Ding zählt für mich zu schönsten "Unproportionalitäten" der sowjetischen Propellerära - daher weiter so bitte !


    lg,
    Wolfgang

    In principio erat glutinis
    Gründungsmitglied der HobbyModel-Gang und Luft46-Gang
    Den Kartonbauer in seinem Lauf, hält weder Bogen- noch Klebermangel auf!

  • Moin Till,
    vielen Dank für deine Ermutigung! Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen und freut sich über jede Walnuss.


    Moin Wofgang,
    vielen Dank! Der Flieger ist auch für mich so kräftig unproportioniert, dass ich ihn schon wieder schön finde. Er erinnert mich an Gimli: kurz, aber besonders kräftig.




    Moin allerseits,


    das Seitenleitwerk der 48er-Maschine ist komplett mit Seitenruder, bei der 33er-Maschine wird das Seitenruder später angesetzt.
    Die an den Leitwerken aufgedruckten Rippen habe ich von der Rückseite durchgedrückt, auf der Vorderseite ist davon leider nicht viel zu sehen (Bilder 3 und 4) . Hat aber wenigstens Spaß gemacht.
    Den Spalt zwischen Leitwerk und Abschlußblech habe ich absichtlich gelassen, auf Fotos von Originalmaschinen war er auch sichtbar.
    Bei der 33er-Maschine war mir der Rückenwulst zu kurz, die Kopfstütze kam nicht auf die Höhe der Rückenlehne des Pilotensitzes (Vorderseite Spant D1), sondern schloß mit Spant D2 ab (6. Bild). Ich habe den Wulst bis zur Vorderseite des Spants D1 verlängert. Bei der 48er-Maschine hat der Wust werksseitig die passende Länge.


    Viele Grüße
    Gustav

  • Für den Motor sind nur die Propellerwelle, die vorderen Zylinderhälften und die Auspuffrohre beigefügt.
    Die Propellerwelle ist ein aufzuwickelnder Kartonstreifen, den ich um eine Stecknadel gewickelt habe. In den Spant A und das davor zu klebende Teil 21 habe ich zur besseren Zentrierung der Propellerweller mittig ein Loch gestochen, in das die Stecknadel eingesetzt werden kann. Die Nadel steht aus der Welle auch nach vorn heraus, um dort später die Propellernabe aufsetzen zu können.



    Die Zylinderhälften sind oben und unten offen. Nach dem Einbau fällt das nicht auf, weil die Motorverkleidungen fast alles abdecken.
    Für jeden der neun Zylinder ist ein Auspuffrohr vorhanden, allerdings nur acht Öffnungen in der Motorverkleidung. Durch eine dieser acht Öffnungen müssen also zwei Rohre. In der Bauskizze sind diese zwei Rohre in der obersten Öffnung auf Bb eingezeichnet, in der Skizze für das 48er-Modell sind die zwei Rohre in der Öffnung darunter. Auf dem Foto einer Originalmaschine sind die zwei Rohre in der oberen Öffnung zu sehen, wo ich sie dann auch eingesetzt habe. Die Rohre an der Unterseite der Maschine sind noch nicht angebracht, sie könnten beim Anbau der Tragflächen etwas stören.


    Die Motorverkleidung besteht aus drei Streifen, einer Frontplatte und den Verkleidungen für die Durchführungen der Auspuffrohre. Die Streifen habe ich in kleinen Abschnitten mit Weißleim aufgeklebt und anschließend die Frontplatte und die Verkleidungen der Durchführungen eingesetzt.


    Viele Grüße
    Gustav

  • Moin Henryk,
    herzlichen Dank für den Link. Er führt zu sehr schönen und brauchbaren Bildern, die mir in der Tat gut helfen können.
    Trotz der dort gezeigten vielfältigen und filigranen Details bleibe ich beim Kartonbau, er macht mir mehr Spaß.



    Moin allerseits,


    für das 48er Modell ist nur die Propellerwelle als Motorteil vorgesehen. Das war mir etwas dürftig, ich habe die vorderen Zylinderhälften und die Auspuffrohre des 33er-Modells verkleinert ausgedruckt und ebenfalls angebaut. Die Propellerwelle habe ich wie beim größeren Modell zur Zentrierung auf eine Stecknadel gewickelt und auf die gleiche Weise wie dort angebaut.


    Die gebogenen vorderen Zylinderhälften decken die aufgeruckten Zylinnder nicht ganz ab, was aber kaum auffällt.


    Öffnungen für die Auspuffrohre sind, ebenso wie die Auspuffrohre selbst, nicht vorgesehen. Bedauerlicherweise hatte ich diese Öffnungen nicht vor dem Zusdammenbau des Rumpfes ausgeschnitten, das musste ich jetzt mit Hilfe eines Skalpells nachholen. Auf der unteren Haubenseite waren zudem keine Öffnungen ausgedruckt. Zur Bestimmung der Lage dieser Öffnungen habe ich das Teil 19, das später als Unterseite aufzukleben ist, auf 80g-Papier ausgedruckt und als Schablone schon jetzt aufgeklebt. Das originäre Teil 19 kommt später darüber und verdeckt dann auch die nicht ganz so schönen Schnittkanten. Zur Verbesserung der Schnittkanten auf der Oberseite habe ich zudem die obere Hälfte des Rumpfteils 1 auf 80g-Papier nochmals ausgedruckt, die Öffnungen ausgeschnitten und über den nachgeschnittenen Bereich geklebt.


    Die drei Streifen der Motorverkleidung sind etwa 2 mm zu kurz und reichen nicht zur vollen Umfassung des Motors, ich musste auf der Unterseite entsprechende Stücke einkleben. Die Frontplatte ist an die Maße der Streifen angepasst und deshalb im Durchmesser etwas zu klein. Ich habe die Platte ein zweites Mal ausgedruckt, die Zapfen einzeln ausgeschnitten und damit die der ersten Platte passend verlängert.


    Viele Grüße
    Gustav

  • Hey, Gustav,


    das wird ja schnuckeliger und schnuckeliger. Schade, daß die KIste mit der gelben Schnauze nicht die größere ist. Aber schnurz, du bekommst die beide toll hin.


    Viele Grüße


    Till

    Is das Kunst, oder kann das wech?

  • Moin Till,
    ja, es wird!
    Die finnische Maschine gefällt mit auch besser. Die "kleine" Größe beeinträchtigt mein Empfinden dabei nicht, solange ich alles ein- und anbauen kann, was auch die große Maschine bietet. Etwas kleiner wirkt die Maschine auf mich sogar ein wenig formschöner (kann allerdings auch an der Farbgebung liegen).



    Moin allerseits,


    auf die Motorhaube kommen je zwei Teile 28 und 31, auf den Rumpf dahinter je zwei Teile 29 und 30. Mit den Teilen 29 wird der Rumpf auf eine Höhe mit der Motorhaube gebracht, der Zweck der anderen Teile entzieht sich meiner Vorstellung.
    Bei der 48er-Maschine sind die Teile 28 nur aufgedruckt, die anderen Teile nicht vorgesehen. Für diese Maschine habe ich habe alle Teile verkleinert ausgedruckt und ebenfalls angebaut. Sieht damit etwas besser aus.


    Bevor in der nächsten Tagen der Eindruck entsteht, ich hätte den Spaß an den beiden Fliegern verloren: Ich bin leider zwei bis drei Wochen auf außerhalb jeder Bastelmöglichkeit. Aber anschließend geht es hoffentlich mit frischer Kraft weiter.


    Viele Grüße
    Gustav

  • Moin allerseits,


    das Spantengerüst der Tragflächen ist mit Resten von Verpackungskarton und Tills Bankraub auf 0,9 mm verstärkt worden. Auf den Tragflächenverkleidungen habe ich die Rippen und Nietenreihen nach oben durchgedrückt, leider ist davon wie bei der Seitenflosse nicht viel zu sehen. Aber es lässt sich wenigstens fühlen (ein schönes Gefühl, war die Arbeit wert).


    Die Innenverkleidung des Fahrwerkschachts ragt über die Tragflächen in Richtung Rumpf hinaus. Naheliegend ist, im Rumpf eine passende, markierten Fläche auszuschneiden. Hier hat es mich etwas irritiert, dass alle auszuschneiden Flächen mit einem "w" gekennzeichnet sein sollen, das hier fehlt. Es bestand auch die Möglichkeit, die übersehenden Teile vorzuformen und an den Rumpf zu kleben. Ich habe mir bei Henryk Unterstützung geholt und dann Dank seiner Hilfe leichten Herzens die markierten Flächen ausgeschnitten. Hier seine Übersetzung des Aufdrucks: „Ausschneiden nach Verkleben (bevor die Tragfläche angeklebt wird)“. Noch eine Erläuterung von Henryk dazu: Es bedeutet wohl „zunächst das Segment zusammenbauen (kleben), dann die gekennzeichnete Fläche ausschneiden, bevor die Tragfläche an ihre Stelle kommt (angeklebt wird). Stimmte genau und hat bestens geklappt. Henryk, nochmals vielen Dank.
    Hier der Rumpf vor und nach dem Aufschneiden mit dem Tatwerkzeug:




    Die Bilder vom Werden der Tragflächen sind unten angehängt.



    Viele Grüße
    Gustav

  • Moin allerseits,


    das Spantengerüst dieser Tragflächen ist mit Resten von Tills Bankraub auf 0,9 mm verstärkt worden. Auf den Tragflächenverkleidungen habe ich wegen der geringen Sichtbarkeit die Rippen und Nietenreihen diesmal nicht durchgedrückt.


    Ein Fahrwerkschacht ist für dieses Modell nicht vorgesehen, es sind nur die schwarz gefüllten Umrisse aufgedruckt. Das sah ein bischen langweilig aus. Ich habe deshalb versucht, auch bei diesem kleineren Modell Schächte einzubauen. Zu diesem Zweck sind die aufgedruckten Schächte in den Tragflächen einschl. Spanten ausgeschnitten worden. Auf dem Rumpf wurden die entsprechenden Tragflächenteile als Schablone aufgeklebt und der schwarze Aufdruck ebenfalls ausgeschnitten. Die Innenseiten der Schächte habe ich vom 33er-Model verkleinert und dann eingeklebt. Das war ein üble Schnitzerei, weil Rumpf- und Tragflächenkonstruktion dafür nicht vorgesehen sind und einige Spanten im Weg war. Im Rumpf musste ich in den Schacht zur Überdeckung des Spants farblich passenden Karton einflicken. Nicht schön, aber von der Wirkung immer noch besser als ein schwarzer Aufdruck.



    Und hier noch ein Vergleich der beiden Modelle.



    Viele Grüße
    Gustav

    Auch kleine Dinge können Freude bereiten.

  • Hey, Gustav,


    schön, daß es hier weiter geht. Diese kleinen Urscheln sehen einfach zu knuffig aus. Richtig was für die Badewanne, oder? Die I-16 ist einfach ein hübsches Flugzeug, so irgendwo zwischen der Draht-und-Leinen-Ära und den geschniegelten Jägern der 40er. Ich liebe diese Kiste.
    Und toll gebaut, by the way, alle beide.


    Liebe Grüße


    Till

    Is das Kunst, oder kann das wech?

  • Hallo Gustav,


    na wie ich sehe, bist Du so richtig auf den Geschmack gekommen. Kaum mal in die Fliegerbau-Fraktion hereingeschnuppert, schon
    wird gepimpt, das die Heide wackelt. Die selbstgebauten Fahrwerkschächte zeugen ja eindeutig von Deiner Improvisationskunst :thumbup: .
    Na ja und überhaupt ist die "RATA" einfach ne coole Kiste.
    Bitte weiter so, sieht klasse aus.


    Viele Grüße


    Jens

    ________________________________________________________


    Man darf nicht verlernen, die Welt mit den Augen eines Kindes zu sehen.
    (Henri Matisse )

  • Moin Till,
    freut mich, dass Du Flieger dieser Epoche auch leiden magst. Vom Anblick einmal abgesehen, finde ich bei diesen sehr angenehm, dass keine Kanzel zu fertigen ist. Ich hab`s einmal versucht, nie wieder ;( !


    Moin Henryk,
    vielen Dank für dein Lob, das macht Mut :) !


    Moin Jens,
    schön, auch von Dir etwas zu lesen. Hatte Dich schon vermisst ^^ !




    Moin allerseits,


    die untere Hälfte des Motorbereichs erhält noch eine zusätzliche Verkleidung, anschließend sind die Kehlbleche anzubauen. Diese Bleche bestehen aus drei Teilen, von denen zwei zur Anpassung eingeschnitten werden sollen. Da diese zwei Teile sich aber sehr gut ohne Einschnitte passend vorformen lassen, habe ich auf die Schnitte verzichtet. An Bb passte alles sehr gut, auf der StB-Tragfläche war das lange Teil zu schmal, dort musste ich einen Streifen einflicken. Das stumpfe Ankleben der Tragflächen an den Rumpf ohne Führung ist mir anscheinend nicht gut gelungen. Auf der Bb-Seite passte das Kehlblech zwar, dafür hatte ich unter dem Rumpf eine Falte in der Beplankung. Mit einem Einschnitt konnte ich die Falte zwar beseitigen, dafür gefiel mir das Aussehen nicht mehr (vorletztes Bild). Zur Tarnung habe ich die Anschlußstücke der Tragflächen nochmals ausgedruckt und den ganzen Bereich damit überklebt.


    Viele Grüße
    Gustav

  • Moin allerseits,


    es sind analog zum 33er Modell die gleichen Teile anzubauen. Ein zusätzlicher Streifen zum Anpassen der Streifen an Tragflächen oder Rumpf ist hier nicht notwendig, anscheinend habe ich die Tragflächen passgenauer an den Rumpf bekommen.


    Die untere Motorverkleidung (Teil 19) ragt auf beiden Seiten etwas in die Bereiche für die Kehlbleche hinein. Die Kehlbleche habe ich an den Ecken entsprechend ausgeklinkt, das Überkleben der Motorverkleidung sah nicht so gut aus.




    Und noch der Vergleich der beiden Modelle.



    Viele Grüße
    Gustav

    Auch kleine Dinge können Freude bereiten.

  • Moin allerseits,


    als Achse für das Seitenruder habe ich einen Zahnstocher genommen, das Ruder lies sich damit gut einsetzen.


    Die Höhenleitwerke passten bis auf das Kehlblech am StB-Leitwerk gut, das "StB-Blech" musste ich im Umfang verkleinern. Warum es auf der Seite nicht passte, kann ich leider nicht sagen. Es sah alles symmetrisch aus und die Leitwerke sind für meine Augen auch gleich an den Rumpf gekommen. Wie dem auch sei, ich finde das Walfluken - Aussehen gut.


    Viele Grüße
    Gustav

  • Moin allerseits,


    bei diesem Modell sind Seitenruder und Seitenflosse bereits als ein gemeinsames Teil angebracht worden, damit ist nur noch das Höhenleitwerk anzubringen.
    Flossen und Ruder des Höhenleitwerks bestehen aus je einem Ober-und Unterteil, die zusammengeklebt über den Spant am Heck geschoben werden. Den Spant habe ich an den Enden schmaler geschnitten und etwas gekürzt, um die Leitwerksteile leichter ohne großen Druck anbringen zu können.



    Hier noch ein Vergleich der beiden Modelle.



    Viele Grüße
    Gustav

    Auch kleine Dinge können Freude bereiten.

  • Moin allerseits,


    der Fahrwerkschacht im Rumpf ist noch mit den Teilen 44 auszukleiden. Innen ist ein Spant etwas im Weg, aber mit etwas Schnitzerei ließen sich die Teile einpassen. Leider hat der Rumpfausschnitt dabei auch ein wenig gelitten und brauchte teilweise einen neuen Rand.



    Für die Fahrwerksbeine und Streben (Teile 47 - 49) konnte ich keine Angaben zum Durchmesser finden. Für die Beine war das weiter kein Problem, da diese in vorgegebene Öffnungen einzusetzen waren. Die Streben habe ich so gerollt, dass sie gut in die Schachtöffnungen passten (Beine 3 mm Durchmesser, Streben 2 mm).


    Als Radachsen habe ich einen 0,5 mm- Draht nach der Schablone auf dem Bogen gebogen und in die Fahrwerksbeine eingeklebt.


    Viele Grüße
    Gustav



    Hinweis nach Anbau der Fahrwerkverkleidungen: Die Streben werden besser an den Innenseiten der Platten in einem Punkt mit den Federbeinen zusammngeklebt. Es gibt sonst Problen beim Anbau der Verkleidungen

  • Moin Stephan,


    ich kann Dienstag leider nicht kommen. Näheres schreibe ich Dir noch per PN.


    Gruß Gustav

    Auch kleine Dinge können Freude bereiten.

  • Moin allerseits,


    die Fahrwerkschächte im Rumpf sind wie beim 33er-Modell auszukleiden. Die Verkleidungsteile habe ich dem 33er-Modell entnommen und entsprechend kleiner ausgedruckt. Beim Einbau war ein Spant im Weg, die Anpassung war aber problemlos.


    Die Einbaumarkierung an den Fahrwerksbeinen hatte genau die nötige Einbautiefe für den Schacht. Ich habe diese Markierung grau gepönt und konnte die Beine dann gut einsetzen. Die Streben Nr. 26 mussten etwas verlängert werden, die kurzen Streben (Nr. 27) passten in der Originallänge. Der Durchmesser der Beine ist 2,5 mm, der der Streben 2 mm.


    Als Radachsen sind werksseitig Kartonteile vorgesehen, die mir aber zu klobig waren. Ich habe wie beim 33er-Modell einen 0,5 mm- Draht nach diesem Kartonteil gebogen und in die Fahrwerksbeine eingeklebt.


    Viele Grüße
    Gustav


    Hinweis nach Anbau der Fahrwerkverkleidungen: Die Streben werden besser an den Innenseiten der Platten in einem Punkt mit den Federbeinen zusammngeklebt. Es gibt sonst Problen beim Anbau der Verkleidungen

  • Hey, Gustav,


    coole Sache, mein Alter. Dieser Baubericht macht richtig Spaß.
    Nur...ääääähm.... welcher Teufel hat dich geritten, die Lamellen des Kühlers außen aufzukleben? Also, diese tortenstückförmigen Teile, womit man die Kühlluftzufuhr regeln konnte.
    Sieht aber definitiv lustig aus.


    Mach hin, viel fehlt nicht mehr.


    Viele Grüße


    Till


    P.S.: Hömma, was hab ich dir denn da für Verstärkungskarton geschickt????? Ich habe hier bei der Cutlass ein paar Teile da braucht man nur böse draufzugucken, dann lösen sich die beiden Schichten voneinander. Bei deinem auch? Wenn ja, tut´s mir echt leid, ich gelobe, dir jedes Weihnachten einen Bogen Finnpappe zu schicken.

    Is das Kunst, oder kann das wech?

  • Moin Till,


    der Bau dieser Flieger macht auch Spaß. Eine sehr robuste und handfeste Angelegenheit, auch dank deiner Bankraubreste. Aber ein Teufel war nicht beteiligt. Schuld an dem Umbau der Lüftungsjalousie waren die Finnen, die wollten es etwas wartungsfreundlicher haben. Die Lösung hat mich überzeugt, war auch am Modell einfacher zu bauen. Mit bloßem Auge sieht man aber leider nicht viel davon.


    Dein Karton ist spitzenmäßig, das automatische Lösen der beiden Schichten habe ich für eine konstruktive Rafinesse gehalten. Nur durch die Teilung konnte ich den Karton für die Ratas verwenden. 1,6 mm wär für diese Modelle zu dick gewesen. Und die Räder hätte ich mit 1,6 mm auch nicht bauen können, mit 0,8 mm ging das hervorragend (s. u.). Außerdem lassen sich zweimal 0,8 mm besser schneiden als einmal 1,6 mm.




    Moin allerseits,


    die Räder sind für beide Modelle aus je drei Felgen- und zwei Reifenteilen zu bauen. Beim 33er-Modell sind die einzelnen Teile auf eine Stärke von 0,75-0,9 mm zu bringen, beim 48er-Modell auf 0,6-0,7 mm. Mit Tills Karton passte das beim 33er-Model genau für 0,9 mm, beim 48-Modell habe ich auf die mittlere Felgenscheibe verzichtet (4 x 0,9 ist genauso gut wie 5 x 0,7, Tills Karton lässt sehr flexible Löungen zu). Nach dem Verkleben habe ich die Kanten der Räder etwas gerundet und die Innenseiten der Reifen mit einer Ahle auf die Felgen gedrückt.
    Von den Radachsen laufen Seile in den Fahrwerksschacht, die im Bauplan des 33er-Models nur als gerade Striche eingezeichnet sind. Im 48er-Plan sind diese Seile nicht aufgeführt. Auf Bildern der Originalmaschine hängen diese Seile etwas schlaff. Am Modell sah das aber nicht gut aus, so dass ich sie straff angebracht habe. Über die Seildurchmesser sagen die Baupäne nichts, beim 33er-modell sind jetzt welche mit 0,5 mm Durchmesser dran, beim 48er-Modell welche mit 0,3 mm Durchmesser.


    Nachdem das Fahrgestell jetzt die Motorunterseite vor einem Bodenkontakt schützt, habe ich auch die unteren Auspuffrohre eingebaut.


    Viele Grüße
    Gustav

  • Moin allerseits,


    die Fahrwerkverkleidungen sind für beide Modelle identisch.


    Beim ersten Anbauversuch hatte ich allerdings leichte Probleme. Ursache war meine Lesart der Bauskizze für die Fahrwerksstreben. Ich hatte nach dieser Skizze


    gemeint, die Streben müssten außen an die Platte geklebt werden. Mit den Verkleidungen darauf sah das Fahrwerk leider sehr bescheiden aus. Die Bilder einer Originalmaschine zeigten mir dann, das Streben und Fahrwerksbeine in einem Punkt zusammenlaufen. Ich habe bei den Modellen die Streben also wieder abgeschnitten und auf der Innenseite der Platten neu angeklebt. Das sieht dann so aus:



    Anschließend konnten die Verkleidungen fast problemlos angebaut werden. Beim 48er-Modell passten sie gut, beim 33er-Modell mussten die langen Teile etwas gekürzt werden.


    Viele Grüße
    Gustav

  • Ahoi Gustav,


    Deine Flugzeuge sehen sehr gut aus.


    Etwas ungewöhnlich:

    Von den Radachsen laufen Seile in den Fahrwerksschacht

    Ich dachte immer, dass die Räder hydraulisch aus- und eingefahren werden ???
    Was für eine Funktion hatten die Seile ?
    Notfallmaßnahme ? Bei Ausfall der Hydraulik muss der Pilot die Räder einziehen ?


    Weisst Du näheres ?



    Gruß
    Jo

    Meine bisher gebauten Modelle sind hier abgelichtet :)