Zollboot "Oevelgönne" (FERTIG)

  • Moin, alle!
    Habe im Moment ziemlich zu kämpfen (zum Glück, anders wäre es noch schlimmer...), aber ein Leben so ganz ohne Kartonbau - ne, so schlimm darf es nicht werden. Habe also in den letzten Tagen ein kleines Projekt eingeschoben. Peter H. hatte den Bogen ja schon vorgestellt und vorgebaut, da kann ich mich kurz halten. Die Passgenauigkeit ist sehr gut, ich habe noch nie einen Rumpf so sauber geschlossen bekommen wie hier
    Weil mir das viele Glas gut gefiel, dachte ich, man müsste etwas daraus machen und habe mich an einer Inneneinrichtung versucht. Das Steuer ist ein Ätzteil von Saemann, der Rest "Handarbeit" und reine Einbildung, ohne Anspruch auf irgendwas.
    Nach dem Ausschneiden von Fenstern und Türen mussten die Aufbaureste erstmal mit Sekundenkleber stabilisiert werden, was sie leider im Bereich der Frontscheiben sehr unwillig gemacht hat, die ihnen zugedachte Form anzunehmen. Besser wäre es gewesen, die Scheiben nach dem Aussticheln vor dem Härten gleich ganz abzuschneiden und mit als letztes vom Aufbau unter das Dach zu schieben, eine Lektion für das Schwesterschiff... . Für die Scheiben habe ich Fensterfolie aus einem Briefumschlag genommen, was zwar nicht schlecht wirkt und sehr gut zu verarbeiten war, aber von der Inneneinrichtung nichts mehr erkennen lässt. Also: Einrichtung weglassen, oder andere Folie zu suchen. Ich glaube, die Einrichtung gewinnt...
    Die Reeling ist Lasercut, und ich weiss immer noch nicht, ob es richtig war, sie anzubringen. Auch wenn sie als Teil sehr filigran ist, der Eindruck des Bootes wird unglaublich verändert und ähnelt den Bildern im Netz nicht mehr sehr. Außerdem muss ich noch etwas finden, um die Schmauchspuren am Karton zu beseitigen.
    Im Moment ist sie aber erstmal fertig, und ich muss mich wieder anderen Dingen zuwenden....
    Bis die Tage!

  • Hey Heiner


    Schön, dass Du wieder baust!


    Ist ja der Hammer mit der Inneneinrichtung. Auf die Idee muss man erstmal kommen.
    Sieht klasse aus, ich bin sehr gespannt, ob Du beim nächsten noch Aschenbecher mit Zigarettenstummel auf den Tisch stellst (1:250 :D )


    Alles Gute und freundliche Grüsse
    Peter

  • Ahoi Heiner,


    so ein kleines Boot incl. Inneneinrichtung, das nenne ich: GROSSARTIG !!!


    Auch wenn die Fensterfolie einen Blick nach innen ein wenig verwehrt:
    Durch die geöffnete Tür kann man die Einrichtung erkennen.



    Gruß
    Jo

    Meine bisher gebauten Modelle sind hier abgelichtet :)

  • Hallo Heiner,


    ein kleines Schmankerl hast Du da geschaffen. Die Inneneinrichtung vermutet man bei dem Winzling gar nichtd!


    Gratuliere zum Bau und zur Fertigstellung.


    Ich komme leider immer noch nichtd zum Weiterbau, da ich die Eisenbahn für unseren jüngsten Enkel mal probehalber aufbauen muß, um fesstzustellen, was ich ncoh brauche.


    Viele Grüße


    Hans-Jürgen

    Viele Grüße


    Hans-Jürgen
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    Früher oder später, aber gewiss immer wird sich die Natur an allem Tun der Menschen rächen, das wider sie selbst ist. (Johann Heinrich Pestalozzi -1746 - 1827)

  • Moin Heiner,


    sieht toll aus, der Kleine.


    Ich denke, die Inneneinrichtung ist nicht so weit vom Original weg. Braucht man doch nur einen Tisch für die Schreibarbeit und einen Aktenschrank.


    Und die Zigaretten und den Aschenbecher laß mal weg, das Rauchen ist in Diensträumen verboten.


    Eine Bemerkung aber noch zur Reling. Mir kommt sie unverhältnismäßig dick vor und stört, wie Du auch schon bemerkt hast, das Gesamtbild. Dumme Frage eines Anfängers: Bibt es nix Feineres in dem Maßstab oder täuscht -wieder mal- die Fotolinse ?


    Gruß Richard

  • @ Peter und Richard: kein Problem, das mit den Aschenbechern, der Zoll hat doch noch sooo viele andere schöne Sachen: Kaffee, Schnaps, Tee - da nehme ich dann allerdings vielleicht doch lieber die nicht ganz so durchsichtigen Fenster
    @ Hans-Jürgen: Was' n Glück, dass es die Enkel gibt, sonst käme unsereiner überhaupt nicht mehr dazu, so Sachen wie Eisenbahnen auszuprobieren!


    Und was die Reeling betrifft, Richard: im Grunde ist beides richtig, sie wirkt sehr klobig, aber etwas filigraneres wird man voraussichtlich nicht kaufen können. Die Streben und Züge haben ungefähr Materialstärke, ich schätze mal 0,2mm, ohne gemessen zu haben. Dünner wird in Papier wahrscheinlich auch gar nicht mehr zu verarbeiten sein. Alternative wäre höchstens selber aus Draht machen, aber DAS geht weit über meine Fähigkeiten hinaus.

  • Moin Heiner.


    Glückwunsch zu Deiner "Oevelgönne". Ein schickes kleines Boot hast Du da fertiggestellt.


    Mit der Fensterfolie und der klasse Inneneinrichtung ein Schmuckstück.


    Was die Reeling angeht bin ich mir jedoch sicher, das die geätzte Version noch ein gutes Stück


    filigraner ausfallen würde, aber hey: Passt schon.


    Gruß


    Jens

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    Man darf nicht verlernen, die Welt mit den Augen eines Kindes zu sehen.
    (Henri Matisse )

  • Hallo Heiner,
    na viel Glück beim Aufspüren der Steuer- und Zollsünder im maritimenbereich. Mit Deinem Zollboot bist Du genau auf der Höhe der Zeit.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ulrich