"Regina Maris" - WHV- 1:250 - FERTIG !!

  • Moin, moin Pappenfreunde - auch wenn's spät am Abend ist.


    Kurz vor Beendigung meiner "Clement" hab' ich mich nun für mein neues Priojekt entschieden.
    Solange der Winter noch andauert, kann ich mich diesem Hobby noch "exzessiv" widmen und tu' das denn auch mit dieser Grundplatte. -


    Nee. nee, nochmal gleich das ganze Spantengerüst zeigen - nee, das mach' ich nicht wieder und bin gespannt, ob trotzdem jemand herauskriegt, um welches Schiff es sich handelt. Na, ja, wenn man den Bogen noch im Bestand hat, ist das wohl kein Problem...

  • Hi Shiplover,


    die Schlagzahl, die Du an den Tag legst ist ja der Hammer. Die modellbauende Wiederbelebung hat jedenfalls hervorragend funktioniert. Jedes neue Modell wird im Vergleich zum Vorgänger immer besser und detaillierter finde ich. :D :D


    Was Deine übliche EIngangsfrage anbelangt kann ich nur raten und ich biete:


    es wird eine "graue" Einheit von WHV? Die Rumpfform sieht verdächtig danach aus...


    LG
    Peter

  • Hallo Pitje,
    was meine Schlagzahl angeht... nun ja... es macht halt Spass, die Modelle nicht nur zu bauen, sondern sie auch im Forum zu präsentieren.


    Und was Deine Vermutung angeht, hast Du mir ein erstes Erfolgserlebnis beschert: Neeeeeeeeeiiiiiiiiin! - Es ist nicht das, was Du vermutest...
    Noch ein schönes W'ende
    Kurt

  • Also ein Eisbrecher kann definitiv ausgeschlossen werden. Ich würde sagen WHV. Auf jeden Fall ein schlankes Schiff. Sagen wir mal Finnlandia.


    Gruß pianisto

  • @ Zaphod:
    Leider falsch - probier's noch mal!


    @ Pianisto:
    Heiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiißßßßßßßßßßßßß! - Aber dennoch: daneben!

  • Moin HaJo,
    Bingo!!!!!!!!!!! - Das ging ja mal wieder schnell. Und dann auch noch abgeleitet nur von einer Grundplatte.


    Hiermit ernenne ich Dich zum SUPERKENNER!


    Mit der "Regina Maris" hab' ich mir nun einen ziemlichen Klops ans Bein gebunden, vor allem, wenn ich an die Bulleyes und Fenster denke. Schon beim Anblick des Bogens lassen sich einige Problechen erkennen wie z.B. Klebelaschen dort, wo später ein Fenster ausgeschnitten werden soll.


    Weitere Ausführungen zu dem Schiff kann ich mir ersparen, die gibt's nämlich hier:
    Passagierschiff Regina Maris / 1:250 / Lehrmittelinstitut
    und einen Baubericht hier:
    http://kartonbau.de/wbb2/thread.php?threadid=22100.


    Da ich kein Karton - Purist bin sondern der Auffassung, dass neue Techniken das Modell durchaus aufwerten, werde ich versuchen, nicht nur mit LC-Teilen zu arbeiten, sondern auch all das, was ich hier im Forum gelernt habe umzusetzen. Fenster und Bulleyes ausschnitzen inklusive... Drückt mir bitte die Daumen, dass sich dabei Problemchen nicht zu Problemen auswachsen...


    Aber erst kommen mal die "handlicheren" Sachen: Das Spantengerüst nämllich...

  • Hallo Freunde,


    das Spantengerüst ist fertig und passte - nach alter WHV-Manier - absolut genau. Überstände bei den Spanten etc. konnte ich nicht feststellen.


    Und sogleich ging es bei Spant 4 auch schon mit der Fitzelei los. Die runden Fenster in den Türen (sind das eigentlich auch Bulleyes ????) habe ich mit einer Stopfnadel durchstochen, vorsichtig erweitert und die Grate auf der Rückseite mit einer flach geführten Rasierklinge beseitigt.
    Da ich immer noch keine Antistatikfolie habe, wurde mit der "Fensterbriefumschlagfolienverklebungstechnik "
    (ein h e r r l i c h e s Wort)gearbeitet, was bei so kleinen Ausnehmungen auch nicht großartig auffällt.


    Allerdings muss ich mir schon jetzt einen Kopf darüber machen, wie ich das Spantengerüst bearbeite, um zu verhindern, dass man durch die großen Fensterflächen der Bordwände nachher in's "weiße Nirwana" schauen kann.


    Mit Acrylfarbe schwärzen? -
    Besser nicht, denn dann befürchte ich Verzug im Gerüst.


    Mit schwarzem Tonkarton auskleiden?
    Ein bißchen aufwändig, alles genau zuzuschneiden und zu verkleben.


    Wenn jemand eine Idee hat:
    Ich bin zu jeder Schandtat bereit, die nicht dazu führt, dass dies (altersbedingt) mein letztes Modell und erst 2029 fertig wird.


    Der Spantenbau soll jetzt erstmal durchtrocknen und ich kann mich noch ein wenig den Schlussarbeiten an meiner "Clement" widmen...

  • Gratulation shiplover48 und wieder ein Veteran, der immer noch in Fahrt ist!


    Eine Idee wäre der Umbau zu MS Alexander, da müsste man aber noch aufwändig recherchieren. Hier sind ein paar Bilder. Einiges leichter die Deilmannfassung: Hier
    , da sind auch noch ein paar Bilder der Alexander.


    Zu guter letzt, ich habe sie auch einmal gebaut. Im Bild neben ein Kreuzfahrtschiff was gerade mal ein drittel so groß ist wie die QM2. (An der Bauqualität muss man sich jetzt kein Beispiel nehmen, das geht viel besser)


    Viel Spaß


    pianisto

  • Moin Pianisto,
    und danke für die Bilder und Hinweise. Und dass die "RM" mal für Deilmann gelaufen ist, war mir neu...


    Aber den Umbau zur "Alexander" - nee, den überlasse ich denn doch lieber Anderen. Ist ein schicker Dampfer geworden nach dem Umbau. Als Modell wäre sie sicher schön, doch allein die neue, elegantere Silhuette erfordert einen guten Konstrukteur. Wie am PC, wo ich "Otto-doof-User" bin, bin ich auch nur ein "Otto-doof-Modellbauer"...


    Mir genügt es schon, mich an dem Originalbogen auszutoben. Bei der "Clement" hielt sich das Ausschnippeln von Bulleyes und Fenstern ja noch in Grenzen. Da ist die "RM" doch schon ein ganz anderes Kaliber.
    Und es geht gleich bei den Teilen 14/15 richtig los (Nischen f.d. Gangways):

  • Hallo Shiplover,
    erst einmal wünsche ich dir guten Erfolg beim Bau des Klasiskers. Dann : Mit welchen Messer schneidest Du die Fenster aus?. Ich nehme z. b. für die Fenster mit den gebogenen Rahmen oben und unten die Abbrechklinge 30Grad.
    Mit vielen Grüßen


    Ulrich

  • Habe mich nun dazu entschlossen, das Spantengerüst mit grauem Seidenpapier auszufüllen, damit es hinter den dann ausgeschnittenen Fenstern und Bulleyes nicht gar so kahl-weiß aussieht. Sollte mich das wider Erwarten nicht befriedigen, so bleibt immer noch die "Tonkartonoption".


    Am Beispiel der Nischen zeig' ich das hier mal. Wenn der Rumpf erst dicht ist (hoffentlich!!!!!), wird's drinnen sowieso noch ein wenig dunkler:

  • Nun ging es an's Achterdeck und gleich auch wieder an's Fenster-Schnippeln. Hatte die Aufbauwand gestern Abend mit verdünntem Weißleim getränkt und konnte sie heute - nach Durchtrocknen über Nacht - auch sauber ausschneiden.


    Dann das Ding, das sich damals "Schwimmbad" nannte. Die "Wasserfläche" besteht aus zwischen die Lagen gekelbtes Cellophan (Zigarettenschachtes).Hat mich fast eine 3/4 Stunde gekostet...


    Zur nostalgiebehafteten Entspannung hab' ich mir dann mal mein Foto vom "Pool" an Bord eines modernen Kreuzfahrers (MSC Orchestra) zu Gemüte geführt. Das war nämlich'ne ganze Pool-Landschaft mit Whirlpool usw.... Und trotz aller Kritik aus Euren Reihen: Ich freu' mich jetzt schon auf meine Fahrt mit der "Costa Pacifica" nach Spitzbergen....


    Noch einen schönen Abend wünscht
    Kurt

  • Hallo Kurt,
    bei den Schwimmbädern auf den Schiffe nehme ich gerne Wasserfolie , die man bei den Modelleinsenbahner oft benutzt. Man hat dann gleich eine etwas bewegte Wasseroberfläche.
    Mit freundlichen Grüßen


    Ulrich

  • Moin Ulrich,
    auf genau d i e Folie warte ich seit 2 Wochen! - Aber es juckte mich halt, die "R.M." weiter zu bauen...

  • Frei nach dem Motto: Kleinvieh macht a u c h Mist oder "Jeden Tag ein Bißchen..." ist nun auch die erste Frontwand fertig und an Bord. Dahinter mußte ich ein wenig mit Acryl-Grau nachhelfen und hoffe, dass sich damit nichts verzieht. Doch ich denke, meine Münzen-Filmdosen wissen das zu verhindern...


    Der Pfeil weist auf angedeutete Steigeisen hin. Ob ich die baue oder stattdessen eine LC-Leiter einsetze - das weiß ich noch nicht...


    Ach ja - das Backdeck hatte ich auch noch nicht erwähnt. Das Ausstechen der Klüsen ist kein Problen. Aber die Speigatten ewürden mir das gesamte innere Schanzkleid abtrennen. Will ich das? - Will ich das wirklich? - Ich denke ich lass' es...

  • Hey Jo - danke, dass Du mich immer wieder ermutigst und immer wieder aufbaust! - Und natürlich mache ich weiter...

    Edited once, last by SHIPLOVER48 ().

  • Moin Moin Kurt,


    ich drücke Dir beide Daumen und immer die Ruhe bewahren. Ich leide jetzt schon mit, denn bei meinen nächsten Projekt wird mir ähnliches bevorstehen.
    Sauber ausgestanzt!


    Gruß

    Mit besten Grüßen


    Andreas Paul

  • Wie man seht, ist die Steuerbordseite schon fertig, obwol noch gar nicht "dran". Aber ich wollte zumindest schon mal einen Teil des "Elends" hinter mich bringen. Morgen kommt die Backbordseite dran...


    Auch ansonsten war ich nicht faul und habe - getreu nach Bauplan - ein wenig weiter gemacht. Meine "Schlagzahl" ist bei diesem Modell und dem Aufwand, den ich treibe, nicht mehr so sonderlich hoch. Aber: kommt es darauf an???????????????

  • Guten Abend, klebrigeFreunde,


    mal wieder kommt Deck auf Deck und Aufbauwand auf Aufbauwand. Und natürlich ist wieder jede Menge an Fenstern und Bulleyes pp. auszuschnippeln.
    Und immer noch nicht weiß ich, ob der Rumpf auch wirklich dicht sein wird, denn das sind erst die Bauteile 23 und 24.
    Und so, wie sich das Schiff im Moment darstellt, bin ich erst bei Baugruppe 22 !!! Und das noch nicht einmal komplett!! -


    Aber gemach... Bislang hat das Ding eine sehr schöne Passgenauigkeit und macht enormen Spass. Die möglichen Probleme, die hab# ich dann selbst zu verantworten, wenn ich unbeingt LC-Relings verwenden möchte... und transparente Fenster... und ausgeschnittene Klüsen... und verdoppelte Türen etc...

  • Guten Abend Pappenkleber und Pappeninteressierte,
    hier mal wieder ein kleines Update, das in Anbetracht von Bulleyes, Fenstern usw. in der noch nicht ganz fertigen Backwordwand heute knapp ausfallen kann.


    Die Bughälfte der Backbordseite ist "schnitzel-lochstichel-fensterscheidmässig" fertig. Zu mehr hatte ich heute einfach nicht den Nerv... Merke: Bulleyer mit Skalpell sticheln macht 100%ig bekloppt. Kann mir Gott sein Dank nicht passieren - bin ich nämlich schon...


    Und dann reiche ich noch mal zwei Fotos über den derzeitigen Bauzustand nach, die eigentlich gestern schon kommen sollten, wenn mich meine "Zauberkiste" genannt PC nicht im Stich gelassen hätte... Nun gut...

  • Aber, Kurt, so ist's doch schon seeehr ansehnlich!
    Da das Modell ein "später Neubert" sein dürfte, kein Wunder mit der Paßgenauigkeit!
    Bei der Bullaugen-Stichel-Orgie würde ich allerdings eher zum Bohren und Rasieren raten:
    Mit einem Zirkelende o. dgl. die Mitte anstechen, mit dem spitzen Bleistift auf die passende Größe bringen (=Kantenfärben inbegriffen) und ggf. von der Rückseite mit der Rasierklinge planschneiden.
    Da Du die Fenster aber ohnehin sauber ausgestichelt hast, ist mir für den Rest Deiner Stichelei auch nicht bange...


    Ich freue mich auf den weitern Baufortschritt.


    Kleben Sie wohl!
    Kartonkapitän

    Ich schnipsel mit Schere, ich klebe und falz';
    das is zwar nur Schimäre, doch mich unterhalt's! :P(frei nach Johann Nestroy)

  • @ Kartonkapitän:
    Danke für den Beistand. Ich habe mich für das Sticheln entschieden, weil mir Deine Technik (habe ich auch ausprobiert weniger exakt gelingt... also war Geduld angesagt...


    )Guten Abend, klebende Gemeinde,
    nun ist es wieder mal soweit:


    Beide Seitenwände sind vorbereitet und die "endlose" Bulleye-Stichelei erstmal beendet.
    Innen noch mal mit Weißleim schön gerundet (so gut ich es eben kann), mit Fensterbriefumschlagsfolie hinterklebt (sorry - habe leider immer noch keine Antistatikfolie aus dem PC-Laden) und zugeschaut, dass weder Fenster noch Bulleyes von Klebelaschen pp. verdeckt werden. Natürlich mußten hier die ersten Korrekturen ansetzen.


    Ein Anhalten der Wände an das Spantengerüst zeigt, dass der eine oder andere Spant genau durch ein Bulleye lugt. Also muss da nochmal schwarze Kantenfärberei ran.


    Und dann kann's morgen losgehen mit der Montage meiner "Angstgegner". Dabei sind mir natürlich wieder jede Menge gedrückte Daumen sehr angenehm...


    Zuerst aber noch die Baugruppe 22 (Aufbauwände zum Brückendeck) komplettieren, denn da ist erst die Steuerbordseite fertig:

  • Moin Kurt,
    ich drücke dir kräftig die Daumen für die morgige Aktion. Du musst den Bug-Bereich der Bordwände im Bereich der Einschnitte sehr gut vorrunden, nach oben zunehmend - es passt dann aber alles wie angegossen und der Bug ist dann eine wahre Augenweide.


    Gruß von der Ostsee
    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Hallo Shiplover,


    sehr schön bisher - Deine Regina Maris.
    Ich habe sie auch gerade begonnen, und da du etwas weiter bist als ich, dachte ich, ich könnte ein Problem lösen, indem ich bei mal bei dir abgucke...


    Es geht um die in der Bauanleitung erwähnte Rampe auf dem Achterdeck und deren seitliche Begrenzungen.
    Nun sehe ich auf Deinen Bildern vom 5.3. 18:40, dass bei dir auch keine
    Rampe und keine seitlichen Begrenzungen existieren.


    Hast du den Teil der Bauanleitung auch nicht verstanden?


    Gruß,
    Torben

  • Hallo Torben,
    als ich verstanden hatte, war es schon zu spät und das Teil (falsch)eingebaut. Bei den rechten, roten Pfeilen hätte das Achterdeck eingeschnitten und beim gelben Pfeil nach unten geknickt werden müssen. Habe halt mal wieder nicht genau genug hingesehen...
    Dann wären die seitlichen Stützen einzufügen gewesen...


    Zwar ist das Ding jetzt nicht mehr 100% "naturgetreu", aber nur ein kleiner Beinbruch, denn dieser Bereich ist nach Einbau des nächsthöheren Decks sowieso nicht mehr sichtbar (s.Foto). Auf die Passgenauigkeit dürfte es auch keinen Einfluss haben.
    Gruß
    Kurt

  • Hi Thomas - ZEIIIIIIIIGEN! Bin immer neugierig auf die Modelle anderer Forumsmitglieder. - Und vielleicht noch ein Tipp, wenn man mit "Verglasung" arbeitet wie ich:


    Mittschiffs wird die unterste Reihe der Bulleyes von den Klebelaschen der Grundplatte teilweise verdeckt. Also ist entweder frühzeitiges Kürzen angesagt oder nachträgliches Pönen, will man eine "Operation am offenen Herzen", also direkt am Modell vermeiden...

  • Hallo,


    wie ich das vor grauer Urzeit gebaut habe, weiß ich nicht mehr. Aber es sieht so aus, wie auf den angehängten Bildern.


    Nur nebenbei sei bemerkt, dass man szt. vom Färben der Kanten kaum schon etwasw gehört hatte.


    Viele Grüße


    Hans-Jürgen

  • Moin Hans-Jürgen, da kriegt man ja nostalgische Gefühle. Schön gebaut die Heckpartie. Ich kämpfe gerade damit.


    Meine eigene Sammlung aus meiner ersten Bauphase fiel leider div. Ümzügen und "familiären Veränderungen" zum Opfer. Nicht einmal mehr Fotos besitze ich davon.-


    Umso schöner, diese alten Schätzchen noch einmal in neuem Glanz mit LC-Teilen, Fenster- und Bulleyestechen pp. erstrahlen zu lassen. Auch wenn der Fummelkram und die Probleme dadurch eher wachsen als dass sie kleiner werden...
    Weggeschnittene Relingteile tragen gerade nicht zur Festigkeit bei und genauer wird der Bau damit auch nicht.


    Noch einen schönen Abend wünscht
    Kurt

  • Moin, moin allerseits,
    die Zitterpartie ist mal wieder überstanden. Doch wieder ist mir kein 1A-Rumpf gelungen. Bestenfalls eine "3-" und eben auch nicht mehr als "knapp befriedigend" kann ich ihm und mir geben. Frag' mich bitte keiner, woran es gelegen hat. Vielleicht sollte ich doch wieder dazu übergeben, die Außenhaut auch an den Spanten zu verkleben. Gerade bei ei8ner so "durchlöcherten" Wand gibt es wohl doch mehr Festigkeit und Genauigkeit. Dann muss ich eben in kauf nehmen, dass sich die Spanten abzeichnen.


    Die Referenzpunkte waren durch die Ausnehmungen der Brückennocks und die der Gangways vorgegeben. Eigentlich hätte es 100pro passen müssen... Vielleicht aber hätte ich die Aktion auch einfach auf einen Tag mit mehr innerer Ruhe und weniger Ungeduld verschieben sollen.


    Der schon vorher erahnte neuralgische Punkt - die Verbindung zwischen Seitenteil und Frontwand entpuppte sich tatsächlich als ein solcher und will noch nachgearbeitet werden. Um Vorschläge, wie ich das noch ansehnlicher hinbekomme, bitte ich ganz herzlich.


    Die Kongruenz von Innen und Außen bei den ausgeschnittenen Speigatten und Klüsen war wieder mal "ostpreußisch" - mal jeht - mal jeht nich..." - Doch das sei einer so alten, trotzdem schönen und guten Konstruktion verziehen. Schließlich entstand sie zu einer Zeit, wo sicher noch kein Mensch an solche "Verschlimmbesserungen" gedacht hat, die heute schon Gang und Gäbe sind...


    Ansonsten werden jetzt erstmal die zurückgestellten Kleinteile montiert, bevor ich erneut die "Arbeit für Sträfllinge und Bekloppte" angehe: Schanzkleidstützen schnippeln. Auch dafür ist wieder eine Anleihe bei einem anderen Modell nötig, denn der R.M."-Bogen hat keine.
    Zuerst aber mal der Bautenstand:

  • Moin Kurt,


    es scheint wirklich bei Passagierschiffen mit sehr vielen Fenstern / Bullaugen problematisch zu sein, alle selbigen auszusticheln. Ich hatte bei meiner "Königin Luise" im Hafendiorama auch ein paar Schwierigkeiten damit. Selbst mit der getönten Antistatikfolie konnte man hinein sehen und hier und da Spanten erkennen. Deine "Regina Maris" ist da noch extremer und hat so viele Löcher, dass sie fast als "Schweizer Käse" durchgehen könnte... Hinzu kommen die recht großen Fenster bei den oberen Aufbauten... heikel heikel.
    Es kann helfen, das Spantengerüst zu schwärzen (leider geht das ja jetzt nicht mehr), um weniger "hinein schauen" zu können.


    Was den Spalt an der Aufbauwand vorn angeht, würde ich etwas deckende, weiße Farbe probieren.


    Übrigens finde ich, dass der Rumpf größtenteils ganz gut angebracht wurde; vor allem die Nähte Bug ung Heck passen. Diese unsäglichen Laschen am Bug sind auch schwierig zu handhaben. Das komplett sauber hin zu bekommen, schafft kaum jemand...


    Viel Spaß weiterhin!


    Grüße


    Lars

  • Lars W.:
    Danke für den Zuspruch! -


    Hätte ich gewußt, welche Folgen - gerade bei diesem Modell - das Aussticheln hatte, dann hätt' ich's gelassen. Nicht nur, dass man (trotz Malings innen) teilweise reinschauen kann. Das Schlimmste für mich war, dass die Seitenwände durch die vielen Löcher einerseits lappig und andererseits durch das Hinterkleben mit Folie "störrisch" wurden und sich nicht so formen ließen, wie ich es gern gehabt hätte. Dass das Konsequenzen für das gesamte Modell hat, brauche ich niemandem zu erzählen! -


    Nun denn trotzdem - weiter im Baubericht:


    So war ich denn auch bei diesem Schiff an dem "Point of return or no return": weitermachen oder einstampfen???
    Je länger ich mir das Ding anschaute, desto unzufriedener wurde ich damit. Aber da ich nun schon soviel Zeit und Arbeit hineingesteckt hatte, habe ich weitergemacht. Es wird so zumindest denjenigen Mut machen, die auf ähnlichem Niveau basteln, wie ich es (noch) tue.
    Es ist doch auch langweilig, immer nur Perfektes in diesem Forum zu sehen . ;-)


    Um mich selbst zu trösten, habe ich nicht nur mein erstes HMV-Modell (Nordstjernen) angefangen, sondern mit den LC-Teilen (diesmal Hoffmann und ein "polnischer" nocht nicht endgültiger Versuch auf dem Vorbau vor der Brücke) versucht, meine "RM" zu optimieren. Mal schauen, ob ich - zumindest für meine Verhältnisse - daraus noch ein halbwegs ansehnliches Modell machen kann. Dass es im Vergleich zu meiner "Clement" (und vor allem den Modellen unserer "Profis")eher "suboptimal" ist, das weiß ich schon...


    Nun der Bauzustand per heute, wobei der Schornstein nur schon mal aufgestellt ist, ohne dass er halbwegs fertig wäre. Nur so als Eindruck...