"Clement" 1:250 WHV - FERTIG !!

  • Um mich mal vom allerletzten Krümelkram meiner "Eisvogel" zu erholen und kurz vor deren Indienststellung beginne ich schon mein neues Projekt. Der "Virus Cartonicus" hat mich nun vollends gepackt und meine Frau runzelt schon leicht die Stirn... So schön kann man sich das Pensionärsdasein machen!


    Das erste Foto vorerst wieder ohne den (leider zu charakteristischen) Mittelspant. Mal sehen, ob Du, Jochen, wieder genauso schnell bist wie beim letzten Mal. Dann wäre ja wohl bei meinem Besuch im Norden ein Flens fällig...:

  • FRUUUUUUUUUUUUST! -
    Aber man soll sich auch nicht mit "Profis" einlassen.


    Wiesel, Du hast natürlich auf Anhieb Recht. Und ich dachte schon, das Modell sei ganz in der Versenkung verschwunden, zumal es im Forum m.W. auch nichts weiter darüber gibt. Deshalb werde ich das Schiffchen auch etwas ausführlicher vorstellen, als ich es sonst tue. Zuvor aber noch ein Foto m i t Mittelspant. Das Ganze soll noch heute montiert werden, damit ich morgen daran weiter arbeiten kann, denn mein "Eisvogel" ist fertig. Davon gibt's dann morgen die Abschlussbilder...

  • Hallo Shiplover,
    die Vorstellung der Clement ist ganz in meinem Sinne, was eine Superung sehr verdient hat.. Dafür wünsche ich dir ein gutes Händchen.
    Die alten Möwemodelle eignen sich gut zum Verfeinern.


    Mit freundlichen Grüßen


    Ulrich

  • modellschiff
    @Wiesel:


    Danke für die guten Wünsche - kann ich brauchen.
    Dass ich dieses Schiff bauen werde liegt u.a.
    a) daran, dass ich auch dieses schon mal vor 40 Jahren gebaut habe, allerdings auf "anderem" Niveau
    b) dass mich der "Eisvogel" gelehrt hat, dass ichheute ein ganz anderes Feeling gegenüber früher schon mal gebauten Modellen habe und
    c) daran, dass es dafür bislang noch keinen Baubericht gibt.


    Auf geht's jetzt nach dem Abendbrot zurück in meine Werft...

  • Das Schiff:


    Als Ergänzung zum Titelbild unten noch Folgendes:


    LüA 90,67m
    Breite 13,30
    Vermessung 1564 BRT (BRZ)
    Tragfähigkeit 2230 tdw
    Geschw. 14,5 kn
    Besonderh. Kühl-Laderäume, Süßöltanks
    Verbleib: mir nicht bekannt


    Der Bogen:
    1 DIN A 2 Seite, gefaltet auf DIN A 3
    1 weiterer DIN A 3 Bogen


    Herausgekommen ist dieser Bogen ursprünglich bereits beim Lehrmittelinstitut W'haven. Meiner stammt vom Jade-Verlag. Der Aufdruck wurde später mit einem Aufkleber des Möwe-Verlag W'haven überklebt.


    Heutzutage kostet er 12,00. Auf der Titelzeichnung des von mir vor 45 Jahren verbauten Bogen steht noch ein Preis von - bitte festhalten oder hinsetzen - 3,00 DM !!


    Mein Bogen ist ein sauberer Offsetdruck mit klaren Farben und Linien. Auch wenn er - für die damalige Zeit - schon ziemlich detailliert ist, stimme ich modellschiff zu: er hat eine kleine Superung verdient!


    Nicht vorhanden sind z.B. Poller und Schanzkleidstützen sowie Stützen für die Lukensülls. Die werde ich ebenso bauen, wie ich für die Relings auch LC-Standartteile aus Bayern oder Polen verwenden will. Kommt drauf an, was mir besser gefällt. Mal sehen, was dann sonst noch so anfällt...


    Ich hatte kurz überlegt, zum ersten Mal in meinem Modellbauerdasein die Fenster auszuschneiden. Aber dann wären konsequenterweise auch die Bulleyes fällig. Doch ich habe noch immer kein 1mm-Locheisen, weiß auch nicht, wo ich es herbekomme und zur Anschaffung eines "Punch & Die" habe ich mich noch nicht durchringen können.


    Hier nun die Abbildung aus dem Titelkasten des Bogens und zwei Bilder vom Bauzustand gestern Abend der Vollständigkeit halber, wenn es auch nur das fertige Spantengerüst ist. Zum Beschweren habe ich wieder meine bewährten Filmdosen, gefüllt mit "Resturlaubsmünzen" und einzelne "Taler" benutzt:

  • Hallo shiplover48,


    habe auch mit dem Fenster ausschneiden angefangen, ohne mir die Bullaugen vorzunehmen. Probier es aus, sonst wirst du wie ich womöglich die Clement nocheinmal bauen wollen und dann mit ausgeschnittenen Fenstern. Andererseites, die Bullaugen bei den Aufbauten gehen auch mit Skalpell, soviele sind das ja nicht, habs mir gerade angeschaut


    Gruß pianisto

  • @ Pianisto:
    hmmmmmmm... mal überliegen... im Moment bin ich noch bei Klüsen und Speigatten in der Schanz des Hauptdecks...

  • Quote

    Original von Pianisto
    ... die Bullaugen bei den Aufbauten gehen auch mit Skalpell...


    Man kann die Bullaugen auch mit einer Prickelnadel (Handarbeitsgeschäft) einstechen und vorsichtig aufweiten.


    Die hintere "Krempe" muss dann, wenn man "Verglasung" will, vorsichtig mit einer flach geführten Rasierklinge abgeschnitten werden.

  • Moin Shiplover,


    mittlerweile ärger ich mich auch ein wenig über die alten Modelle von mir (z.B. Eisbrecher Stettin oder Peildampfer Scharhörn), wo ich die Fenster auch nicht ausgeschnitten habe. Im Vergleich zu den aktuelleren Modellen mit ausgeschnitten Fenstern sehen die älteren Modelle einfach platter aus. Und wenn ich Deine vorgestellten Modelle sehe, solltest Du das auch ohne Probleme hinbekommen.


    Und bzgl. der Bullaugen gibt es zum einen die Lösung, die Pianisto vorschlägt, oder zum anderen die Lösung, wie sie auch schon mehrmals hier im Forum vorgestellt wurde: das Bullauge mit einer Nadel vorstechen, mit einer größeren Nadel oder Zahnstocher vorsichtig erweitern und dann von hinten mit einer scharfen Rasierklinge die Überstände abschneiden. Funktioniert auch sehr gut.


    Viel Erfolg,


    Torsten

  • @ Pianisto, Wiesel und Evilbender:
    Danke für Eure Tipps. Bin gerade bei der Baugruppe (BG) 16 mit den ersten Aufbauwänden angefangen und habe sowohl die "Bohrtechnik ausprobiert als auch das Aussticheln mittels Skalpell.
    Auch wenn es zueitaufwändiger ist, gefällt mir die zweite Methode besser. Ich kann damit sauberer arbeiten. Nach dieser Feststellung und einem tiefen Seufzer deswegen werde ich also konsequent das ganze Schiff so bearbeiten. Die Grafik von Fenstern und Bulleyes ist wirklich nicht so berauschend, als dass man es so lassen sollte. Allerdings ist im Spant 8 bereits ein Fenster vorhanden, das ich nicht ausgestochen habe, weil derzeit noch unentschlossen. Mit diesem (kleinen) Makel werden ich und das Modell dann wohl leben müssen...


    Doch der Reihe nach:
    Mein heutiger Basteltag verging mit der Vorbereitung des zweiteiligen Hauptdecks.Wieder wird mit den von mir "geliebten" Schlitzen und Stecklaschen gearbeitet. Doch ich sehe ein, dass das wohl letztlich exakter ist, als Klebelaschen.
    Das Ausstechen von Klüsen und Speigatten hab' ich dann auch noch erledigt und verlasse mich dabei auf diesen "alten" Bogen, dass ich das später auch mit der Bordwand zur Deckung kriege.


    Konstruktionsbedingt fielen dann zwei kleine Stücke des inneren Schanzkleides heraus (s. Pfeil). Ich hoffe, dass ich sie nach Montage der Bordwände noch wiederfinde und sie vernünftig einkleben kann.


    Dann das fertig vorbereitete Deck anprobiert und aufgeklebt. Es paßt wie angegossen und fluchtet exakt, so dass ich wohl später alle "Ungenauigkeitsschuld" bei mir zu suchen haben werde. -


    Leider hatte ich vergessen, die Klebelaschen und Kanten zu bemalen. So mußte ich es nach der Montage machen. Bei einem schwarzen Deck fällt das sonst ziemlich auf.
    Für heut' ist erstmal Feierabend, will ich keine mittelschwere Beziehungskrise riskieren...

  • Moin SHIPLOVER48,
    bin erst jetzt auf diesen Bericht gestoßen. Sonst wäre ich doch sicher der erste, der das Modell erkannt hätte :D:D:D ! Momentan bin ich beruflich recht eingespannt - ach wäre ich doch auch Pensionär - dann könnte ich mich an den Liberty-Werften orientieren.
    Gruß
    Jochen

  • Na, dann beim nächsten Schiff... doch das kann dauern bei dem, was ich mir für die "Clement" vorgenommen habe!


    Die letzten Jahre des Berufslebens waren für mich zwar die "zähesten", aber dann ist es ganz plötzlich vorbei.... Das "schwarze Loch" droht... oder auch nicht, wenn man so ein Hobby hat wie wir. In diesem Sinne...

  • Liebe Modellbaukollegen
    Ich hoffe hier den Rahmen nicht zu sprengen: aber ich kann es kaum erwarten
    endlich Rentner zu sein/ zu werden und dann noch mal durchzustarten: Freude über Freude...
    Guts Nächtle

  • "Was machst Du da eigentlich die ganze Zeit?" - "Bulleyes ausschneiden..." - "Du machst - bitte waaas?" - "Ich schneide Bulleyes aus - und?" - "Aber sonst geht's Dir gut?" - "Seeehr gut, mein Schatz!" Kopfschüttelnd schließt meine bessere Hälfte die Tür zum Bastelzimmer von außen.


    Das war vor 15 Minuten und gerade habe ich die erste Aufbauwand mit meiner "Premiere" fertig und montiert. Sitzt, paßt, wackelt und hat (keine) Luft. Kleiner Wehmutstropfen: Das Blau für "Glas" sitzt nicht immer in der Mitte, so dass nach dem Ausschneiden hin un wieder blaue Ränder bleiben. - Hinterklebt habe ich mit Zellophan. Geht auch, wenn auch nicht ganz optimal.


    Hier mein erstes Foto davon:

  • Moin Kurt,


    das sieht doch schon sehr gut aus!


    Vielleicht noch folgender Tipp:


    Nach dem Aussticheln kann man die Löcher der Bulleyes noch mit etwas verdünntem Weissleim an einer Nadel vorsichtig weiter runden.

    Bis die Tage...


    Helmut



    "Dem Angriff auf die Menschlichkeit folgt der Angriff auf den Menschen!"

    (Claudia Roth)



    Fertig: CAP SAN DIEGO (roko)

  • Moin, moin Wiesel (und alle sonstigen Pappenbieger),
    danke mal wieder für den prima Tipp. Kam für die Steuerbordseite teilweise zu spät, weil bereits hinterklebt und mntiert. Hab' ihn aber sofort für die Backbordseite ff. umgesetzt und finde, es sieht wirklich gut aus... selbst im Makro:

  • Streng nach Bauanleitung kam jetzt eigentlich die Frontwand dran. Die mußte aber erstmal wegen der schmalen Stege zwischen den Fenstern vorbereitet werden.


    Also habe ich den Bereich rückwärtig mit verdünntem Weißleim getränkt und trocknen lassen. Das wirkt wie eine Art Versiegelung . Wäre ich da bloss großzügiger gewesen! - Als ich dann Den Bereich mit Sekundenkleber verstärkte und über die Ränder der "Versiegelung" kam, machte der Kleber den Karton "durchsichtig". Nun bin ich am hadern, ob ich's so lasse ("Alterungsspuren") oder vorsichtig mit Deckweiß drüber gehe. Beides wird man (leider) später sehen...:

  • Bislang konnte ich mich zu keiner der Versionen durchringen, war jedoch nicht faul und habe zwischenzeitlich das achtere Deckshaus samt der Luke 3 dahinter und das vordere Windenhaus mit der Vermessungsluke davor gebaut. Die Abdeckung der Vermessungsluke habe ich kopiert und die "Bretter" einzeln ausgeschnitten und auf das Original geklebt, um es ein wenig plastischer hinzubekommen. Bin ganz zufrieden damit.


    Lt. Bauanleitung wären da auch noch ein paar Lüfter und kleine Kästchen (Spinde ??) zu fertigen. Das habe ich mit für später aufbewahrt, weil ich fürchte, die würden mir zwischenzeitlich immer wieder abbrechen.


    Leider haben die drei Luken alle keine Süllstützen und auch keine gedruckten Markierungen / Andeutungen, wo die sich befunden haben. Hat jemand eine Ahnung, welchen Regeln das evtl. folgt, wohin die kommen und wie viele???? - Fotos von dem Dampfer hab' ich leider keine...


    Vorerst mal Fotos von den fertigen Bereichen:

  • Zu den Verstärkungen am Süll gibt es m.W. keine Vorschriften.


    Ich würde etwa alle 5 - 7 mm eine Stütze anbringen, an den Ecken beginnend und natürlich gleichmäßig verteilt. =)


    PS: Saubere Arbeit, Kurt!

    Bis die Tage...


    Helmut



    "Dem Angriff auf die Menschlichkeit folgt der Angriff auf den Menschen!"

    (Claudia Roth)



    Fertig: CAP SAN DIEGO (roko)

  • Hallo Kurt,


    wo Du jetzt auch Bullaugen ausstanzt, möchte ich Dich noch auf diesen Link hin weisen. Das dort vorgestellte Gerät erleichtert die mühsame Arbeit ungemein, damit kann man in wenigen Minuten eine ganze Bordwand "löchern" :)


    Auf jeden Fall weiterhin viel Spaß beim Bau.


    Grüße


    Lars

  • @ Wiesel:
    Danke für den Hinweis mit den Stützen und vor allem für das Lob. Werd' ich mir über's Bett hängen ;-).


    @ Lars W.:
    Auch Dir Dank für den Hinweis. Hab mir das Ding mal angesehen. Fast 45 Euronen ... Der Preis hat mich schon beim "Punch & Die" abgeschreckt. Wenn ich mir das Ausstechen der Bulleyes allerdings zum Standart mache, werde ich zuschlagen. Das hängt ab, wie mir meine "Clement" am Ende gefällt...


    So - dann noch ein kleiner Baufortschritt von heute: Die Frontwand wurde "gelöchert" und dank der guten Vorbehandlung ist mir auch keine der dünnen Streben gerissen. Erst hinterher fiel mir ein, dass ich die oberen Klebelaschen wohl besser weggeschnitten und das Deck später hätte stumpf verbauen sollen. Das ist nun nicht mehr zu ändern, aber ich w i l l das vernünftig hinkriegen und werde es auch! - Versprochen...


    Die Schleuderscheibe (2.Fenster v. links) habe ich aus einem Rest einer Ätzplatine (war mal ein Handrad) hergestellt. Sie sitzt übrigens mittig, auch wenn's auf dem Foto nicht so aussieht.


    Die Luken 1 und 2 (Teile 21, 22) werde ich später, erst nach der Montage der Bordwände, ganz fertigstellen und auf Deck setzen, denn sie haben ein paar noch nicht fertig gestellte Details, um die ich andernfalls Angst hätte. Bei dem Lukendeckel (Luke ist bislang nur für's Foto an Deck gestellt, nicht geklebt) habe ich auch wieder mit kopieren, auseinander schneiden und draufkleben gearbeitet. Gefällt mir eigentlich ganz gut so...:

  • Hallo Freunde der geklebten Schiffe,
    bevor die Heia endgültig ruft, hier noch die letzte "Wasserstandsmeldung":


    Der größte Teil des Abends verging mit der Vorbereitung der "Angstgegner" - also der Bordwände. Ich hoffe, jetzt nichts vergessen zu haben. Die Ränder von Klüsen und Bulleyes habe ich mit verdünntem Weißleim bearbeitet, ebenso die Ränder der Speigatten. Dann von der Rückseite die Kanten gefärbt und die ausgeschnittenen Fenster mit der Folie eines Fensterbriefumschlags hinterklebt.


    Nun kann ich nur noch hoffen, genau genug gearbeitet zu haben, dass morgen auch alles so klappt, wie ich es mir vorstelle. Erst d a n n kann ich erstmal wieder aufatmen. Jedes Mal, bei jedem Modell und immer wieder eine spannende, nervös machende Phase...
    Also bitte Daumen drücken...

  • Ahoi Kurt,


    nachdem Du heute morgen Deine Augen geöffnet hast, beginnt ein anstregender Tag seinen Lauf zu nehmen: Die Bordwände warten ungeduldig auf ihr weiteres Schicksal. Das Alleine-Leben hat ein Ende. Sie werden mit dem Rumf vereinigt :D


    Viel Spaß dbei und gutes Gelingen.



    Gruß
    Jo

  • Moin Joachim,
    Mensch, das klingt ja schon poetisch! - Da kann ich doch gar nicht anders, da muss ich doch umgehend... na ja gut: nach dem Frühstück... das zusammenfügen, was zusammen gehört ;-)


    Noch ein Wort zum Hinterkleben von Fenstern, Bulleyes pp.:
    Ausprobiert habe ich (alles Tipps aus dem Forum):


    Zellophan (von Zigarettenschachteln).
    Vorteil: extrem dünn und völlig klar. Nachteil: schlecht zu schneiden und zu kleben und löst sich wieder, wenn das entspr. Teil noch gerundet oder geknickt werden soll


    Overheadfolie:
    Vorteil: Prima für lange und gerade Strecken mit Durchbrüchen (Passagierschiffe) , gut zu schneiden und zu knicken, glasklar. Gibt ggf. zusätzliche Steifigkeit
    Nachteil: Ziemlich dick und nicht gut geeignet für gerundete Teile


    Folie aus Fensterbriefumschlägen:
    Vorteil: Extrem dünn, sehr strapazierfähig, gut zu schneiden und zu kleben (Alleskleber), gutmütig beim Runden und knicken.
    Nachteil: nicht glasklar sondern leicht matt (was evtl. manchmal sogar auch ein Vorteil sein kann).


    Fazit: Bleibe ich beim Ausschneiden von Bulleyes, Fenstern usw., dann zukünftig mit der zuletzt genannten Technik.
    Kurt

    Edited once, last by SHIPLOVER48 ().

  • Hallo Kurt,


    ich kann deine Angaben nur bestätigen. Ich habe mit der fensterfolie aus Briefumschlägen bisher nur die besten Erfahrungen gemacht.

    Gruß


    Willi




    In allen Köpfen entstehen dumme Gedanken -
    die Klugen führen sie nicht aus.

  • Hallo,
    zum Thema Grat auf der Rückseite, wenn man Fenster ausgeschnitten hat:
    Mir fiel neulich eine Glasfeile in die Hand. Und damit kann mann Karton sehr gut feilen.


    Mit freundlichen Grüßen


    Ulrich

  • Hallo Kurt,


    ich favorisiere beim Hinterkleben von Fenstern/Bullaugen die Antistatikfolie. Die gibt auch noch einen netten Verspiegelungseffekt, so dass man die dahinter liegenden Spanten nicht immer noch einfärben muss.


    Grüße


    Lars

  • @ Modellschiff:
    Muss mal sehen, wo ich vielleicht so'n Ding herkriege - danke für den Tipp!
    @ Lars W.:
    Moin Lars, hatte das bei Dir schon mal gelesen, hatte die Folie aber leider nicht zur Hand. Aber es wird ja hoffentlich nicht mein letztes Modell und beim nächsten wird ja immer alles besser (anders...)


    Und nun liebe Freunde: DER RUMPF IST DICHT !
    Es ging sogar besser als befürchtet, wenn auch die Speigatten und Klüsen mal wieder ostpreussisch sind: Mal jeht - mal jeht nich'. Soll heißen, mal sind sie völlig deckungsgleich und mal nach links oder rechts verschoben... Nun gut, doch ich denke bei Erscheinen dieses (alten) Bogens hat noch niemand mit der Entwicklung des Kartonbaus in der heutigen Form gerechnet.


    Für meine Verhältnisse - und nur das kann für mich Maßstab sein - werden meine Rümpfe immer besser, wenn auch noch immer nicht perfekt:

  • Hallo Pitje (und alle anderen Interessierten) , genau das habe ich vor, auch wenn ich manchmal ein ungeduldiger Mensch bin. Diese Detaillierungen bremsen mich immer wieder aus. Aber ist ja auch egal, wann das Modell fertig wird, Hauptsache, es macht Spass und das tut es !


    Nachdem der Rumpf nun zu ist, konnte ich die Luken 1 + 2 fertigstellen und auch den "Krümelkram" anbringen. Noch zwei kleine Niedergänge auf der Back und zwei auf dem achteren Deckshaus, dann war meine Bastelzeit auch schon wieder um! Lukendeckel kopieren, die Kopie in ihre Bestandteile zerlegen, Kanten malen... das dauert...

  • Mal schaun, ob ich am W'ende zu was komme, denn die Familie verlangt ihr Recht.
    Aber wenn, dann kommen die Süll- und Schanzkleidstützen dran.
    Für die recht hohe Schanz im Bugbereich wäre das Selberschnitzen wegen der unterschiedlichen Höhen etwas schwierig geworden und der Bogen selbst gibt sie nicht her.


    So habe ich denn ein "Anleihe" bei meiner noch zweidimensional auf dem Stapel schlummernden "Otto Hahn" aufgenommen, deren Schanzkleidstützen auf Tonkarton kopiert und dann verdoppelt. Grobes Messen sagt mir, dass es eigentlich passen müßte...


    Übrigens: eingangs schrieb ich, es wären auch keine Poller vorhanden. Ich muß des WHVern Abbitte tun! - Sie sind da und ich bin blind...

  • Moin, moin Katonfreunde,
    da sich kurzfristig mein "Familienprogramm" am W'ende reduziert hat (worüber ich nicht so füüüüüüürchterlich böse bin), konnte ich ein wenig an der "Clement" weiterarbeiten und mich mit den gefühlten 24.375 Süll- und Schanzkleidstützen sowie den ebenso gefühlten 198 Pollern "amüsieren". Leider waren die Drillingspoller am Heck dann doch nicht mit im Bogen (oder ich habe sie verschlust...).


    Wenn ich nicht die Erfahrung gemacht hätte, dass diese Fitzeleien ein Modell doch ziemlich aufwerten, würde ich das bestimmt
    n i c h t durchhalten!


    Aber Joachim: Du hast völlig Recht - das Ergebnis entschädigt einen und man wundert sich immer wieder, wie ein Deck dadurch enorm an Plastizität gewinnt.
    Dennoch möchte ich mich gleich mal wieder etwas "Handlicherem" zuwenden. Doch zuvor noch den jetzigen Bauzustand als Fotos und vielleicht zur Motivation derjenigen Leser, für die diese Teile heute noch ein Gräuel sind, so wie für mich noch vor einem halben Jahr...:

  • Quote

    Original von SHIPLOVER48
    ... die Drillingspoller am Heck ...


    Hallo Kurt,


    das sind keine Poller gewesen.
    Man nennt diese Dinger "Königsroller". Sie führen die Festmacher durch die Klüsen im Schanzkleid.

    Bis die Tage...


    Helmut



    "Dem Angriff auf die Menschlichkeit folgt der Angriff auf den Menschen!"

    (Claudia Roth)



    Fertig: CAP SAN DIEGO (roko)

  • Moin Wiesel,
    waars old as'n Peerd - leehrst jümmers noch dato! - Danke für die "Aufklärung"! - Aber müßte dann nicht oben noch was drüber?

    Edited once, last by SHIPLOVER48 ().