Hochseeschlepper Oceanic

  • Hallo Freunde
    Das Wochenende naht, und da braucht ein Junggeselle irgendetwas zum Abschleppen!
    Einige gehen dafür in geeignete Lokalitäten, ich setz mich an den Basteltisch.
    Das soll jetzt kein Baubericht werden sondern ich stell einfach mal meine gerade fertig gewordene Oceanic vor.
    Die Geschichte des Hochseeschleppers kann gut bei Wikipedia nachgelesen werden.
    Es ist der bis jetzt letzte deutsche Hochseeschlepper.
    Der Bau des WHV Modells war relativ unkompliziert, trotzdem kein Anfängermodell duch seine hohe Detailierung.
    Einige Kritikpunkte gibt es aber doch.
    Das man den filigranen Mast schon bei den 30ern Nummern bauen und aufsetzen soll ist etwas unverständlich, denn danach sollen erst die ganzen Klein-und Ausrüstungsteile des Schiffes gebaut werden. Das man dabei am Mast hängen bleibt ist so gut wie sicher!
    Die gelben Mastschornsteinseiten werden vom Schornsteindeck regelrecht durchschnitten, sieht sch...... aus! Hier ist Abhilfe durch Aufkleben eines dünnen Papierstreifens in der gleichen Farbe angesagt.
    Die Einbauposition der grünen Leinenführung am Heck ist nicht klar, und beweglich überhaupt nicht einzubauen.
    Ach ja, und die deutsche Flagge fehlt auf dem Bogen, aber das war das kleinste Hindernis.
    So und nun zu den Fotos, wobei die See etwas Bretthaftiges hat.

  • Ahoi,


    das ist doch ein beeindruckender Schlepper geworden. Für mich bleibt nur eine kleine Frage, die Winden sind doch relativ weit vom Schlepphaken entfernt. Wie hat man die Schlepptrosse denn in den Haken gebracht?
    Oder ist da eine Winde gleich in den Aufbauten unterm Windenfahrstand versteckt?


    Soweit mir bekannt ist soll ein Hochseeschlepper für die Deutsche Bucht neu gebaut werden, ich habe aber dazu weiter keinerlei Infos...


    bis bald


    Michael

  • Moin,


    jetzt muß mein Hirnkasterl ein wenig auf`s abschalten warten....
    Das mit der Winde ist logisch, zumal selbige auf die Zugbelastungen ausgelegt
    sind. Hat die Landratte auch schon gelernt.
    Daraus schließe ich das vielleicht in den Anfangsjahren der Schlepperei die Winden noch nicht so robust waren.
    Wobei moderne Schiffe einen Pfahlzug von 250 to oder mehr haben.
    An den Profi, geht das noch via Winde?
    Eigentlich sollt´ ich es wissen....


    bis bald


    Michael

  • Also Wilfried
    VERZEIHEN??? nein das geht gar nicht!!
    Na aber klar, ich bin begeistert mehr zu erfahren, DAS ist doch das Salz in der Suppe oder besser gesagt in diesem unserem Kartonforum!
    Man wälzt das Internet um Fotos und Informationen über das Schiff zu bekommen und dann kommt eine Frage die nirgends behandelt wird---- PRIMA-- So stell ich mir Zusammenarbeit vor! Michael und Wilfried DANKE.

    Der Weg ist das Ziel ! Aber Wege können auch beschwerlich sein!

  • Moin, moin zusammen,
    Michael sprach den neuen Schlepper für die Deutsche Bucht an, der die OCEANIC ersetzen soll.


    Es werden derzeit zwei große Schlepper fertiggestellt/abgeliefert:


    Die NORDIC (Ersatz für OCEANIC) auf der Peenewerft in Wolgast - Bereederung durch eine Betreibergesellschaft im Hause Bugsier - sowie die BALTIC auf einer Werft in Vigo (Spanien) - Bereederung durch eine Betreibergesellschaft im Hause Fairplay.


    http://media.shipspotting.com/…any+new+Emergency+Tug.jpg


    http://media.shipspotting.com/…062/Ship+Photo+Baltic.jpg


    Die NORDIC befindet sich als Karton-Modell derzeit in der Konstruktion von Peter Brandt (Piet) und wird in absehbarer Zeit beim HMV erscheinen. Auf dem beigefügten Bild, unten rechts - neben dem Bierglas - sieht man (sehr klein) den Kontrollbau der NORDIC - das Projekt ist also schon sehr weit gediehen.


    Ausserdem wird Piet sicher die OCEANIC (Whv`ner Modell) überarbeiten und später analog zur CONTI BELGICA beim HMV neu herausbringen, da auch die OCEANIC ursprünglich seiner Feder entstammt. Wir können uns also alle auf die neuen bzw. überarbeiteten Modelle freuen und schon einmal den einen oder anderen EURO am "heimischen" Finanzminister vorbeischleusen..... :D




    Gruß von der Ostsee
    HaJo

  • Moin moin,


    hier ein kleiner Nachtrag zum Thema Schlepphaken/Schleppwinde. Die ersten Großschlepper der Bugsier (ATLANTIC, PACIFIC) wurden ab den 60-er Jahren mit einem Doppelgeschirr ausgerüstet, nämlich einem Schlepphaken und einer Seilführung. Die Seilführung glich im Prinzip einem Schlepphaken, hatte aber keinen Haken, sondern eine rohrartige Führung, durch die eine Trosse lief, die dann durch eine Öffnung in der rückwärtigen Aufbauwand und über Rollen auf eine riesige Schleppwinde im Aufbau-Inneren gelegt wurde. Mit dieser Konstruktion ist zunächst auch die OCEANIC auf die Welt gekommen. Nach kurzer Zeit wurde aber der Haken entfernt und eine zweite Trossenführung installiert. Die "große" Winde hinter den Aufbauten ist keine Schleppwinde, sondern eine Beistopper-Winde, die dazugehörenden Beistopper befinden sich ganz achtern.
    Das erste Bild zeigt die Trossenführung auf einem sehr gut gebauten Modell im Maßstab 1:100, das zweite Bild zeigt die Schleppwinde im Inneren der ARCTIC. Das erste Bild entstammt der ModellWerft-Spezial 1/92, das zweite dem Band "Geschichte der Schleppschiffahrt - Bugsier" von R.H.Schnake, Koehler, Herford 1992.


    Schöne Grüße


    Jochen

  • Moin Moin;


    Ich habe in meinen Archiv einiges über den Schlepper und der Schleppwinde der OCEANIC gefunden.


    Die allgemeine Beschreibung:
    Die OCEANIC wurde 1967 in Auftrag gegeben, und 1969 in Dienst gestellt.
    Das Schwesterschiff ist die ARCTIC .
    Bauwerft war die Schichau Werft in Bremerhaven
    Die ersten Maschinen waren 2 Deutz Dieselmotoren mit zusammen 17500 PS bei 600 Upm auf 2 Verstellpropeller in Kortdüse.
    Die Geschwindigkeit beträgt 22 kn.
    Eine Neu Motorisierung wurde in den 1990 ger Jahren durchgeführt
    Die damaligen Diesel konnten auch mit Schweröl laufen.


    Der Rumpf ist Eisverstärkt.


    Die Beschreibung der Schleppausrüstung:
    An Bord gibt es eine Doppelschleppwinde mit getrennt unabhängig laufenden Trommeln.
    Jede Trommel ist mit je 2000m langen 7 ½ Zoll starken Schleppdrähten bestückt.
    Bei einer Zugbelastung von 60 Tonnen können die Schleppdrähte innerhalb von 45 Minuten eingholt werden, und sind mit einer automatischen Spinnvorrichtung und Trossenhaltevorrichtung ausgerüstet.
    Die Trossen werden über den Rollenraum herausgeführt, und sind mit einer Bremse von 300 Tonnen Zugkraft ausgerüstet.
    Des weiteren gibt es noch 2 Beistopperwinden mit je 80 Tonnen Zugkraft.
    Auf dem Backdeck gibt es 2 Anker und Verholspills von 40 Tonnen Zugkraft, sowie 2 Hievköpfe mit je 86 Tonnen zum Bergen von schweren Ankern und Ketten.
    Die Umlenkrollen an Deck und die versenkkbaren Rollenblöcke am Heck werden hydraulisch betrieben.
    Sämtliche Anlagen für das Schleppen können von einen Leitstand zwischen den beiden achteren Pfahlmasten, von der Brücke, von den beiden Nocken, und von einen Fahrstand auf dem Peildeck gefahren werden. (1)


    Einen Auszug aus der Geschichte der OCEANIC habe Ich hier.


    Wie die PACIFIC , sollte die OCEANIC an der Überseebrücke in Hamburg getauft, und der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
    Doch dieses fand zu einen späteren Zeitpunkt statt.
    Der japanische Stückgutfrachter FRANCE MARU hatte vor der Emsmündung eine Kollision.
    Dabei zog sich die FRANCE MARU ein Scheunentor großes Loch im Vorschiff zu.
    Durch das große Loch drang soviel Wasser ein, dass das Vorschiff auf Grund ging.
    Dass Achterschiff kam soweit aus dem Wasser heraus, dass keine Ruder- und Schraubenwirkung mehr vorhanden war.
    Der erste Bergungsschlepper vor Ort war die DANZIG .
    Die Bugsier Reederei beschloss den gerade übernomenen Hochseebergungschlepper OCEANIC zur Unterstützung bei der Bergung einzusetzen.
    Es wurde am Heck des Havaristen angespannt, und man zog das Schiff mit dem Bug über Grund pflügend auf eine Flachwasserstelle.
    Dort wurde dass Leck, welches jetzt weit oberhalb der Wasseroberfläche war, mit einer Patsche.verschlossen.


    So gibt es noch viele Storys über die OCEANIC , und den anderen Schleppern wie z. B:
    PACIFIC ; ARCTIC ; WOTAN ; SAMSON ; ... . (2)


    Quellenangaben sind wie folgt:

    (1) Geschichte der Schleppschifffahrt; BUGSIER-, Reederei- und Bergungs- Gesellschaft m.b.H von Reinhard H. Schnake, erschienen 1992 bei Köhler Verlagsgruppe Herford


    (2)Schlepper von Jan Mordhorst erschienen 1988 im Verlag Maritim


    Viele Grüße


    shipbuilder

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

    Edited once, last by Shipbuilder ().

  • Ahoi,


    es gibt da wohl mehrere Varianten einen Pott "an den Haken" zu nehmen.
    In Hamburg sah ich zum greifen nah diese Leinenübergabe, eine dicke Trosse ist das wohl nicht. Ich vermute mal das der Schlepper mehr zum lenken als zum bremsen dient. Zumindest spricht das optische Massenverhältnis dafür.
    Mit Variante meine ich die Winde auf Wilfrieds Bugsier und den Riesenpoller
    auf meinem Bild....
    Ich denke das beim Bugsier das Seil durch die grüne Klüse geführt von der Winde gehalten wird, oder dort befestigt wird....


    Und wenn meine Werft hier zwischen schnellen Alurumpf und Isbryteren wieder luft hat werde ich mal genau nach der Beistopper-Winde suchen...


    Ein moderner Schlepper aus der Feder von Piet??? =) Und später die Oceanic dazu?


    DAS IST PRIMA !!!!


    Michael

  • Moin Moin;


    anbei habe Ich ein Bild von der " ZP CHALONE ".


    Auf diesen Bild sieht man dass die Schleppverbindung vom Schlepper mittels Winde hergestellt wird.
    Die Trosse wird unter dem Schleppbügel durchgeführt.


    http://media.shipspotting.com/…Ship+Photo+ZP+CHALONE.JPG


    Viele Grüße


    shipbuilder

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    Arne



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  • Ahoi,


    ich erlaube mir noch einen Link zur neuen Nordsee zu bringen.


    http://www.kuestenschutz.com/k…schutz/neubau-nordic.html


    Was für eine hübsche Nase da unte der CWL ruht, ähmmm wird das ein Wasserlinienmodell oder gibt`s die fünf Schräublein dazu ? :D


    Mir gefällt bei den modernen Schiffen die klare Linienführung, reduziert aber auch ein wenig den Charakter für`s Auge, da finde ich die hier vorgestellte Oceanic klasse.


    Danke auch an Shipbuilder für deine Zeilen hier, schon wieder was gelernt...


    bis bald


    Michael

  • Moin Michael!


    Der neue Schlepper vom HMV kommt mit (abnehmbaren) Unterwasserteil!
    Das ist doch was für Dich.


    Bis dann


    Piet

  • Hallo,
    auf Wilfrieds Bild von 8.10. 00:44 Uhr sieht man im Hintergrund ein dunkelgraues Etwas in den Himmel ragen. Was ist denn das?



    Mit freundlichen Grüßen


    modellschiff

  • Moin Moin;


    anbei habe Ich 2 Bilder von der Decksausrüstung der Bugsier Schiffe gefunden.


    Bild 1 zeigt die " ARCTIC " mit Blichk nach achtern 1981 in Kanada, man kann am Heck die versenkbaren Rollenböcke erkennen.


    http://media.shipspotting.com/…800/Ship+Photo+Arctic.jpg


    Bild 2 zeigt die " SIMSON " mit Blick nach vorn, unter dem Schlauchboot geht die Schlepptrosse in das Deckshaus auf die Winden.


    http://media.shipspotting.com/…800/Ship+Photo+Simson.jpg


    Viele Grüße


    shipbuilder

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    Arne



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  • Moin Moin;


    so wie das Stahlgestell auf dem Bild aussehen tut, könnte es für Be - und Entladung von Schüttgütern sein.


    Auf dem Bild sind ein Trichter und mehrere Tanks zu sehen.
    Oben auf der Spitze sind Anschlagpunkte für Rohre.


    Etwas in ähnlicher Bauart wurde im September 2010 durch den Kiel Kanal nach Hamburg geschleppt.


    Man beachte auch den Schlepper " ENGLISHMAN ", es ist die
    " SCHEPELSTURM " Bauj. 1975, gebaut auf der Elsflether Werft für die OSA.




    Viele Grüße


    shipbuilder

    Images

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    Arne



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  • Moin Moin!


    Nachdem ich vor knapp 1,5 Wochen schon mal hier was zu schreiben wollte und mein sich mein Browser dagegen gewehrt hat, schreib ich jetzt nochmal auf bestimmten Wunsch. ;)


    Also...
    Vor gut fünf Jahren machte ich ein Praktikum bei Bugsier auf dem Schlepper BUGSIER 18. Deswegen kann ich vielleicht ein paar Sachen zum Thema nochmal nachreichen.


    Die Winde als Schleppvorrichtung ist meinem Wissen nach seit Anfang der 90er in der Hafenassistenz gebräuchlich, denn 1992 wurde die 18 gebaut. Die Übergabe der Schleppverbindung möchte ich zunächst mal in drei Bildern erklären:


    Bild 1: Zunächst, wenn vorn angetüddelt wird (so heißt das in der Schleppschifffahrt), muss sehr dicht an das zu schleppende Schiff herangefahren werden. Das ist durchaus nicht ungefährlich, denn die Nase sieht man bei einem vollbeladenen Schiff nicht. Hätte uns auch mal passieren können, aber das ist eine andere Geschichte :)


    Bild 2: Nun wird vom anderen Schiff, hier die HANJIN LISBON, eine einfache, sehr schlanke Leine rüber geschmissen. Diese ist zum besseren zielen meist mit einem Säckchen voll Metallstücken versehen. Deswegen herrscht Helmpflicht! Diese Leine wird nun per Palstek an der eigenen Verholleine, an der die Stahltrosse hängt, befestigt. Dies muss alles sehr schnell gehen. Da geht der Palstek dann auch unter 5 Sekunden! Per Handzeichen wird signalisiert, dass die Verbindung hergestellt ist und auf der LISBON schmeißt man die Winde an und zieht das Gelöt hoch. Wir selber geben natürlich nach. Geht der Palstek auf, ist ´ne Kiste Bier fällig! :D


    Bild 3: Ist unsere Trosse oben angekommen, wird sie in irgendeiner Weise oben belegt (wie ist uns egal) und uns wird das Zeichen Fest gegeben. Jetzt entfernen wir uns wieder von der LISBON. Das darf nur vorsichtig passieren, weil die Trosse sonst du ruckartig steif kommt und brechen kann. Allgemein gilt: Hörst du ein knacken, schmeiß dich hinters Schanzkleid


    Nun noch schnell die beteiligten Akteure in drei Bildern


    Bild 4: Die Schleppwinde


    Bild 5: Der Fahrstand für die Winde auf der Brücke, neben der auch der zweite Fahrstand für den Schlepper ist. Auf Deck befindet sich auch noch hinter der Winde ein Fahrstand, der auch immer wieder auf die Funktionalität gecheckt wird.


    Bild 6: Die althergebrachte Form der Schleppschifffahrt. Sollte die Trosse brechen und das schnelle aufziehen einer Neuen auf die Winde nicht möglich sein, oder die Winde ist kaputt, gibt es noch den Haken an der ganzen Sache. Über ihm hängt immer eine Stahltrosse, die sofort übergeben werden kann.

  • Hallo Filius,


    starker Text, aussagekräftige Bilder.


    Danke, dass Du Dir die Mühe gemacht hast, den Beitrag noch einmal zu erstellen! :)


    So, Kartonkollegen,
    und wann wird der erste Schlepp im Modell dargestellt?

  • Ahoi,


    nach dieser Lehrstunde biete ich zwei Möglichkeiten für den "Kartonschlepp".
    Einmal kommt sicher ein Schlepper für das Baudock, wie sieht den der Schlepper "Sirius" aus dem Bogen vom Möwe-Verlag unter der CWL aus ?
    Und die ODEN soll eines Tages einen Gast in der Schlepprille haben.


    bis bald


    Michael

  • Moin Moin,


    zum Thema aktuelle Schlepper habe ich noch zwei Fotos von der "Gegenseite".
    Bugsier 17 ist die Schwester zu Bugsier 18, sie sollten daher ähnliches Gerät an Deck haben. Der Andere ist der aktuelle "Michel" von Petersen&Alpers


    Gruß Till

  • Prima, was aus einer kleinen Freitagsvorstellung geworden ist.
    Ein detailierter Lehrgang über die Schleppschiffahrt. Ich danke allen für die Beiträge, und, wenn vorhanden gern mehr davon!


    Gruß
    Forscher

    Der Weg ist das Ziel ! Aber Wege können auch beschwerlich sein!

  • Moin Moin;




    anbei ein paar Informationen über die beiden Schlepper vom Möwe Verlag


    SIRIUS


    Bauj.: 1977; Bauwerft: Neue Jade Werft; Wilhelmshaven
    Technische Daten: 211 BRT; Länge über Alles: 28.50m; Breite uber Alles: 8,40m;
    Seitenhöhe: 4,34m
    Maschine: 2 x 8-cyl.e4T K.-H. Deutz Dieselmotoren 2000 Pse; 12 kn;
    Pfahlzug 23 Tonnen
    Schraube: 2 Voith Schneider Proppeller
    Lebenslauf: 26. März 1977 auf der Neuen JadeWerft, Wihlhelmshaven, Bau Nr.: 139 vom Stapel gelaufen.
    28. Juni 1977 an HapagLloyd AG. Transport & Service Bremen abgeliefert.
    8. Juni 1994 verkauft an Transport & Service GmbH & Co KG Hamburg / Bremen verkauft


    http://www.schiffe-boote-model…schlepper/2004/sirius.jpg


    VEGESACK


    Von der Halbschwester " SIRIUS "
    Bauj.: 1977; Bauwerft: Neue Jade Werft; Wilhelmshaven
    Techische Daten: 203 BRT; Länge über Alles: 28.00m; Breite uber Alles: 8,40m; Seitenhöhe: 4,25m
    Maschine: 2 x 8-cyl.e4T K.-H. Deutz Dieselmotoren 1060 Pse; 12,3 kn;
    Pfahlzug 25 Tonnen
    Schraube: 2 Voith Schneider Proppeller
    Lebenslauf: 24. September 1977 auf der Neuen Jade Werft, Wihlhelmshaven, Bau Nr.: 141 vom Stapel gelaufen;
    9. Dezember 1977 an URAG abgeliefert




    REKUM


    Schwesterschiff der " VEGESACK "
    Bauj.: 1978 Bauwerft: Neue Jade Werft; Wilhelmshaven
    Techische Daten: 203 BRT; Länge über Alles: 28.00m; Breite uber Alles: 8,40m; Seitenhöhe: 4,25m
    Maschine: 2 x 8-cyl.e4T K.-H. Deutz Dieselmotoren 1060 Pse; 12,3 kn;
    Pfahlzug 25 Tonnen
    Schraube: 2 Voith Schneider Proppeller
    Lebenslauf: 19. November 1977 auf der Neuen Jade Werft, Wihlhelmshaven, Bau Nr.: 142 vom Stapel gelaufen;
    28. Februar 1978 an URAG abgeliefert



    http://www.schiffe-boote-model…hlepper/2003/vegesack.jpg



    Quelle : SIRIUS Schlepper des Norddeutschen Lloyd / Hapag Lloyd Geschichte der Schleppschiffahrt Reinhard Schnake Köhler; Hamburg 1995


    Quelle : VEGESACK & " REKUM "100 Jahre Unterweser Reederei Geschichte der Schleppschiffahrt Reinhard Schnake Köhler; Herford 1990


    Ich habe nach Durchsicht meiner Unterlagen die " REKUM " mit aufgenommen.25.10.2010


    Viele Grüße


    shipbuilder

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

    Edited once, last by Shipbuilder ().

  • Ahoi zusammen,


    so soll das Forum sein !! Und weil es so richtig spaß macht hier auch ein kleiner Link zum Voith-Schneider-Propeller, auch wenn dies einigen vielleicht schon bekannt ist. http://de.wikipedia.org/wiki/Voith-Schneider-Antrieb


    Die alternative Antriebsvariante ist der Schottel-Propeller, eine Schraube mit Schubdüse, drehbar unter dem Rumpf, meist ca. mittschiff, eingebaut.
    Davon zwei Stück bei den meisten Hafenschleppern.


    bis bald


    Michael

  • Moin Moin;


    der Schlepper Neubau " NORDIC " ist am 15.11.2010 an die Arbeitsgemeinschaft Küstenschutz übergeben worden.


    Es werden in den nächtsen 1 1/2 Monaten die Besatzungen eingewiesen.


    Der Schlepper soll eine Geschwindigkeit von 19,5kn, und eine Zugleistung von 200 Tonnen haben.


    Im Januar 2011 wird der Schlepper seinen Dienst aufnehmen.


    Viele Grüße


    shipbuilder

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut