Petrojarl Cidade De Rio Das Ostras / JSC / 1:400

  • Hallo allerseits,


    soeben ist gem. der JSC-Bauskizzenanleitung die Fig. 18 fertiggeworden.


    Zunächst wie beim Cricket-Spiel die 4 U-förmigen Lasercut-Teile mit Wicoll verklebt. Dann nach und nach alle Rohrleitungen mit Wicoll verklebt (Uhu-Hart würde hier zu schnell fest werden).


    Der hohe Tank (Teil 235-236) kommt erst zum Schluss...

  • Moin Glasen,


    absolut überzeugend, das Ergebnis Deiner Nachtarbeit!
    Mich würden wie üblich die Größenverhältnisse interessieren - lege doch gelegentlich mal einen Cent daneben.


    Gruß
    Wolfgang

  • Quote

    Original von Wolfgang Lemm
    Moin Glasen,


    absolut überzeugend, das Ergebnis Deiner Nachtarbeit!
    Mich würden wie üblich die Größenverhältnisse interessieren - lege doch gelegentlich mal einen Cent daneben.


    Gruß
    Wolfgang


    Danke!


    Heute habe ich leider keinen Handschlag gemacht, daher nur zwei Bilder mit dem Cent-Stück. Sieht ja wirklich sehr klein alles aus. Hoffentlich komm ich nicht irgendwo gegen und reiß ´was ab, wäre ja sehr schade. Morgen gehts weiter. Noch 3-4 Baueinheiten, dann sind die Arbeiten mit seinen Rohrleitungen auf diesen Decks erst mal abgeschlossen und es folgt das Vorschiff.


    Schönen Abend noch


    Gruß
    Glasen

  • Hallo allerseits :)


    gestern Nacht sind die Fig. 20 und Fig. 21 fertig geworden. Mittlerweile bin ich schon am weitertüfteln. Kann keine Rohre mehr sehen :(


    Bei diesen beiden Figuren habe ich zunächst alle Rohrleitungen angebracht, die Tanks erst zum Schluß verklebt, hätten sonst in der räumlichen Enge beim Anbringen und Stützen der Rohre behindert.


    Schon bald geht es an das Vorschiff und so langsam sollten alle noch freie Flecken mit entsprechenden Bauteilen beklebt sein, wenn nicht so viel Kleinkram aufhält ;)


    Also schönes WE,


    bis dann


    Gruß
    Glasen

  • Hallo allerseits,


    nun folgt die Baueinheit Fig. 22 dieses Schiffes. Diesmal zum bessereren Nachverfolgen schön nach Buchstaben sortiert.


    Die Bilder sollten sich durchweg selbsterklären.


    Anm.: in dieser Fig.22 werden zwei Kästchen (vielleicht sollen es Generatoren oder Pumpen darstellen) verbaut. Ein graufarbiger und ein orangefarbener. Der orangefarbene gehört nach innen geklebt, wie auf Buchstabe C zu sehen ist.


    In den nächsten Tagen folgen dann die Buchstaben F, G, H usw...


    Grüße von
    Glasen

  • Danke! :) Mich fesselt das Schiff gewissermaßen auch, hoffe der Stapellauf kann bald erfolgen. Aber es gibt noch viel zu tun, packen wir´s an!


    Es geht weiter mit Fig.22, die Bilder F bis K veranschaulichen schrittweise den Baufortschritt.


    Fortsetzung folgt...

  • Guten Morgen allerseits,


    Bauabschnitt Fig. 22 ist fertiggestellt. Damit sind auch alle Module mit den vielen Rohrverbindungen auf diesem Deck angebracht. Es fehlen hier nur noch ein paar Reelings und noch ein paar Stützen. Danach folgen jetzt die Aufbauten auf dem Vorschiff und der Bau der Kräne.


    Auf dem Vorschiff ist eine große Schlauchtrommel mit Schlauch zu sehen. Weiß jemand von Euch, wo ich so einen Schlauch herbekomme?


    Bis dahin...


    Grüße
    Glasen

  • Hallo allerseits,


    habe nun angefangen die Reelings aus Laser-Cut, zumindest auf dem Mittelschiff zu verkleben, denn jetzt kommt man noch einigermaßen unbeschadet an diese Stellen, bevor es an die Anbauten im Bereich der Außenkante des Schiffes geht (hier ist insbesonder das Teil 294-295 gemeint = langes umlaufendes Geländer oder Kabelkanalteill)


    Aber irgendwie bin ich mit dem Ergebnis dieser ersten Reeling nicht zufrieden, ?( schnell ergeben sich unschöne Klebekleckse zwischen den Streben.
    Ich tauche die Füße immer in Wicoll ein und setzt die Reeling dann auf die Stelle. Problem hierbei ist, dass diese Klebepunkte oft schnell eintrocknen und kein richtiger Klebehalt zu stande kommt. Also deswegen etwas mehr Wicoll, aber dann siehts echt unschön aus (siehe Foto mit den Pfeilen).


    Wie klebt ihr eure Reelings so?


    Welchen Kleber benutzt ihr hierfür?


    Einen schönen Sonntag noch...


    Grüße
    Glasen

  • Ahoi,


    das Problem kenne ich leider auch....
    Ich habe irgendwann begonnen mir einen "Orientierungspunkt" für ein oder zwei Klebepunkte zu suchen und dort verdünnten Wicoll/Weisleim per feinen Pinsel hin getupft. Dann zügig die Rehling in Position bringen und gut trocknen
    lassen. Danach kann man oft sehr bequem von hinte weiter verdünnten Leim
    an die Stützen bringen und man sieht es eigentlich nicht mehr.
    Per Pinsel kann man auch bei stumpfen kleben sehr gut Kleber an der Rück-/Innenseite anbringen, nach ein wenig Übung sieht man da von außen nix.
    Andere nehmen dazu eine feine Spritzenkanüle.


    weiter viel Vergnügen mit den ganzen Rohren und Streben, das wird wohl super....


    Michael

  • Quote

    Original von Glasen
    ...
    Wie klebt ihr eure Reelings so?


    ...


    Irgendwie ist diese Frage ein richtiger Dauerbrenner... :D


    Aber um die Frage zu beantworten:
    Ich verarbeite (bisher) nur Ätzteile, und die montiere ich mit viel weniger Kleber... :D - etwas verdünntem Weissleim.

  • Moin, moin!!


    war länger nicht dabei, daher außer der ersten verbauten Reeling auf den Bauteilen 210/214 leider keine nennenswerten Baufortschritte.


    Da ich zunächst etwas Anfangsprobleme mit dem Verkleben der Reelings mit Wicoll hatte, bin ich nun mit dem Ergebnis doch ganz zufrieden, verdanke ich natürlich auch Euren Tipps ;)


    Bis dahin


    Gruß
    Glasen


  • Thank you! I will do my best for that vessel :)


    Hallo an alle hier,


    und weiter gings mit einem Gebilde aus Rohren (Bauteil Q1, Q2, Q3) gem. der Fig.16 der JSC-Bauskizzen. Auf beiden Bildern vorne als Art Geländer mit den senkrechten Stützstreben zu erkennen. Die insgesamt 9 Stützstreben Q1 sind aus dünnstem Metall, orange lackiert und alle mit UHU-Hart verklebt. Das oben aufliegende, über die rechte Ecke gehende, längliche Rohr, ebenfalls aus Metall (etwas dicker im Durchmesser als die Stützstreben), habe ich mit Wicoll mit den Stützstreben verklebt. Zuvor die ungefähren Klebepunkte mit Bleistift auf dem langen Rohr markiert und darauf jeweils einen kleinen Klecks Wicoll gegeben. Das kleinere Strebengebilde, vorne rechts zu sehen, ist aus Laser-Cut.


    Schönes WE,


    Gruß
    Glasen

  • Hallo!


    Katastrophe! 8o Habe eben beim Anpassen eines Bauteiles auf dem Vorschiff eine gravierende Passungenauigkeit feststellen müssen. Es geht um entscheidende Millimeter! Es handelt sich um das Vorschiffdeck (Bauteil Nr. 29; also bereits ganz zu Anfang von mir fehlerhaft verklebt). Es ist unbedingt darauf zu achten, dass die Spitze dieses Bauteiles, die zum Bug hin verjüngenden Bordwände so gut wie vollständig abdeckt. Dies war bei mir leider nicht der Fall und hatte jetzt zur Folge, dass der würfelförmige Gerüstbau (Bauteil 269/270), bzw. die Lasercut-Variante nicht in die Aussparung platzmäßig hineinpasste.


    Nach einer zunächst versuchten, leider mißlungenen Korrektur, mittels Wegschneiden eines schmalen Streifens vom Rand dieses bereits verklebten Decks, riß ich alles vorsichtig ab und werde nun erneut das Deck aufkleben (habe noch einen Ersatzbausatz). Zuvor müssen wieder die Stützen (neue) angebracht werden. Diese dürfen auch nicht dicker im Durchmesser sein, wie die Markierungen auf dem Deck. Sonst wirds wieder eng mit der Passgenauigkeit.


    Dies alles aber in den nächsten Tagen. Hier nun ein paar Bilder... Sieht schlimm aus!


    Gruß
    Glasen


    Bild oben links: tut weh, aber es muß sein! ;(


    Bild oben rechts: dieses würfelförmige Gerüst passt hier nicht rein, zu eng!


    Bild mitte links: nach dem kompletten Entfernen des Decks.


    Bild mitte rechts: schon besser! Das neue Deck geht hin bis zur Bugspitze, das Gerüst passt nun rein.


    Bild ganz unten: so sollte die Spitze des Bugs mit aufgeklebten Vorschiff-Deck aussehen.

  • ;( ;( ;( ;(


    Hallo Glasen,


    ein schöner "Schass" (auf gut wienerisch)


    Hast du die Schäden bei den Stützen auch abdecken können?


    Ich hoffe du verlierst nicht die Freude am Bau.


    Wäre Schade drum!!!!



    Liebe Grüße, Herbert


  • Hallo Herbert,


    es kommen neue Stützen drauf und die derzeit sichtbaren Schäden hoffe ich, so gut wie möglich zu beseitigen. Alles derzeit noch provisorisch. Aber zumindest passt es jetzt schon mal. Bin zuversichtlich.


    Grüße nach Wien!
    Glasen

  • Hallo allerseits,


    Meine Vorschiffbeschädigung konnte gut behoben werden, sogar die Stützen sehen jetzt noch besser aus. Noch mal Glück gehabt! =)


    Hier nun meine weitere Bauweise:


    Das würfelförmige Gerüst wurde geklebt (Laser-Cut, enspricht Teil Nr. 269) und passt genau in die Nische;
    danach die Luken auf dem Bodenbereich geklebt (Teile 271-276);
    zwei Rohrleitungen auf dem Bodenbereich geklebt (R2 und R3);
    Tank mit Stützen geklebt (281-285);
    weitere Reeling (nur eine Seite), entlang des schmalen Weges geklebt;
    spätestens jetzt sollten die beiden Schanzkleider (Teil 337L + 337R) im Bug vorne verklebt sein. Durch den Gittermast wirds hier bald eng;
    nun das Gittergerüst für die Fackel: In diesem Gerüst verlaufen insgesamt 3 Rohrleitungen. Zwei etwas kürzere, ein sehr langes, welches bis nach oben geht. Die zwei kürzeren (R4+T3 und R5+T2) habe ich als erstes mit dem Schiff verklebt, der Gittermast wird später von oben drübergestülpt. Rohr Nr. 3 baue ich zum Schluss ein. Dazu aber später mehr...


    Soweit bis hier, schönen Sonntag noch..


    Gruß
    Glasen

  • Der Gittermast für die Fackel ist ja allererste Sahne! =)


    Aber wieso verwendest Du für die Aufstiegsleitern keine Ätz- oder Laserteile?

  • Quote

    Original von Wiesel
    Aber wieso verwendest Du für die Aufstiegsleitern keine Ätz- oder Laserteile?


    Hallo Wiesel,


    Super, das Dir mein Gittergerüst gefällt :)
    Mit den Steigleitern ist mir gar nicht aufgefallen. Hatte zuvor ja auch schon solche Leitern aus dem Bausatz genommen und von da her, ist es dann einheitlich. Im Laser-Cut Satz zu diesem Schiff sind solche Steigleitern leider nicht vorgesehen und Ätzteile habe ich z. Zt. nicht.


    Aber es würde bestimmt sehr gut aussehen ;)


    Danke übrigens für Deine richtige Benennung eines Bauteils: Auf "Gittermast für die Fackel" kam ich nun gar nicht :)

  • Hallo liebe Schiffs- und Kartonbauer :] mein Kahn ist noch nicht abgesoffen, schwimmt sicher am Kai der Danziger Werft.


    Es sind sehr viele, zeitaufwendige Kleinteile hinzugekommen, natürlich auch wieder Rohre!


    Neue Fotos gibt es beim nächsten Mal, habt Gedult ;-)


    Bis bald


    Gruß Glasen

  • Hallo KartonbauerInnen,


    der Sommer ist in seinen letzten Atemzügen, der Herbst nicht mehr fern, da wirds mal wieder Zeit für Neuigkeiten meiner Petrojarl :-)


    Die Bauten auf dem Vorschiff sind fast abgeschlossen. Es fehlen nur noch die vordere Winde am Bug, ein paar Lüfter und das endgültige Verkleben des Fackelmastes und des kleineren weißen Mastes, denn diese klebe ich erst ganz zum Schluß fest.


    Fertig gestellt wurden der Reihe nach: Fig. 24, 25, 29, 33, 31 und 34. Außerdem wurden auf der Backbord-Seite und im Vorschiffbereich einige Reelings angebracht.


    Die Kabeltrommel ist aus Laser-Cut und der Schlauch aus 1,5mm dickem Kautschuk (zu beziehen bei: www.monisbastelkiste.de/index.php/cat/c636_Kautschuk---PVC.html


    Aber seht erstmal selbst....


    Gruß
    Glasen

  • Hallo Glasen,


    ich habe Deinen Baubericht heute erst entdeckt.


    Was Du da in 1/400 an Detailfülle mit dem ganzen Gestänge vorbildlich sauber montiert hast, ist bewundernswert !


    Zaphod

  • Hallo allerseits,


    und weiter gings mit diesen Arbeiten am Achterschiff (entsp. der Fig. 39 + 40):


    die meiste kniffelige Zeit beanspruchten die insgesamt 6 Ankerführungen. Zusätzlich noch die Lukenabdeckungen, paar kleinere Kisten sowiel ein paar Reelings an das Steuerhaus angebracht.


    Als nächstes folgen die zwei Davids, dann dürfte der Heckbereich fertig sein und es folgen die großen Kräne... ich mache mir jetzt schon Gedanken, welche Garne ich für die Taudarstellung verwenden soll. Was nehmt Ihr da so??


    Bis bald...


    Gruß
    Glasen

  • Hallo zusammen,


    soeben ist die Fig.39 fertig geworden. Hierzu gehören die drei Davids und lauter kleinere Bauteile auf dem Achterdeck. Die Davids sind aus Laser-Cut und konnten recht einfach angebracht werden. Auf den Laufgittern habe ich noch weiße Reelings angebracht. Die Boote selbst gingen auch gut von der Hand. Diese sind so ca.9,5m x 3,3m x 3,5m groß und fassen jeweils 60 Personen.


    Am schwierigsten waren die Bauteile Nr. 515 (Rohre für Wasseraustritt). Diese Teile habe ich nicht gefalzt, sondern alle Teile einzeln ausgeschnitten und ohne Klebelasche Kante auf Kante geklebt.


    Jetzt sollte es mit den Kränen weitergehen.


    Bis demnächst... schönes WE :)


    Gruß
    Glasen

  • Moin Glasen,


    dieser Baubericht ist wirklich das pannenste, was ich in letzter Zeit geslesen habe.
    Dieses filigrane Schiff ist ein Modell allererster Güte - besonders wenn das Teil so gut gebaut!


    CU


    Rocky

  • Hallo, Glasen,


    ein von mir sorgfältig verfolgter Baubericht, läßt mich doch die Filigranität in Verbindung mit der nicht alltäglichen Schiffsarchitektur immer wieder stauen. Na, da hast Du einen wahren 'Eyecatcher' für Deine Vitrine. Benutzt Du Verstärkungsmethoden für große, filigrane Teile wie den Gittermast? Weiterhin gutes Gelingen!


    Übrigens ...

    Quote

    Original von Mathias Nöring
    dieser Baubericht ist wirklich das pannenste, was ich in letzter Zeit geslesen habe.
    Dieses filigrane Schiff ist ein Modell allererster Güte - besonders wenn das Teil so gut gebaut!


    ... Rocky meint wahrscheinlich nicht, dass dies das desaströseste ist, was er in der letzten Zeit 'geslesen' hat (vielleicht weil er überwiegend rot sieht), aber das kann passieren, selbst wenn Moderatoren auf 'richtik deutsh' Wert legen.


    Mit anerkennenden Grüßen
    Friedrich

    Fülle Deine Tage mit Leben und nicht Dein Leben mit Tagen.

  • Tja Friedrich,


    das kommt dabei raus, wenn man auf einem Strassenfest unterwegs ist, und mit dem iPhone einen längeren Text eingeben will.
    Freut mich aber, dass Du die Chance gehabt hast, meine Fehler zu kommentieren....


    Und nun zurück zu dem hervorragenden Baubericht von Glasen.


    Gruß


    Mathias

  • Hallo Rocky, hallo Friedrich,


    Danke für das Lob :-)


    Ich finde dieses Schiff gerade wegen seiner ungewöhlichen Aufbauten (sogar mit Hubschrauberlandeplatz!) einfach faszinierend und dennoch irgendwie schön. Aber es ist echt eine lange Gedultssache, denn es ist viel Kleinkram dabei, aber bei Euren ganzen tollen Schiffen und Modellen ist das ja auch so. Es machte bisher viel Spaß, die ganzen Metallteile zu biegen und mit der Pinzette dann zu verkleben. Es ist auch nicht schwierig, da alle Kabelleitungen entsprechend einer gedruckten JSC-schablonen-Tafel ganz einfach gebogen werden können.


    Quote

    Original von Papiertiger
    Benutzt Du Verstärkungsmethoden für große, filigrane Teile wie den Gittermast?


    Ansich nicht. Lascer-Cuts von JSC werden in zwei Stärken "gelasert". Überwiegend sind diese so dünn wie 200g Karton. Den Fackelmast (Laser-Cut ist hier 200g Karton) habe ich nur mit Uhu geklebt, damit sich nichts verzieht. Die Aufstiegsleitern und Podeste aber mit Wiccol geklebt.


    Werden Baueinheiten bestehend aus Laser-Cut schon gleich zu Beginn mit dem Schiff verklebt, nehme ich ausschließlich nur Wiccol, z.B. das große Gerüst auf der Backbord-Seite, indem die 4 Rohre, geknickt, verlaufen. Die Gefahr des Verziehens beim Trocknen ist nicht so stark gegeben und sieht, vergleichsweise mit Uhu, sauberer aus.


    Einige wenige Gerüstteile und die Davids sind aus dickerem Laser-Cut (vielleicht 400g Kartonstärke?) . Kein Problem hierbei.


    Durch das Lackieren der Teilen gewinnen sie noch mehr an Festigkeit.


    Wenn ich einen Bauabschnitt fertig habe, lege ich mir gleich den nächsten schon durch Hinlegen der entsprechenden Teile bereit. So werde ich daran erinnert, weiter zu machen, so auch bei diesem Foto unten...


    Bald mehr...


    Schönen Sonntag


    Gruß
    Glasen

  • Hallo allerseits,


    Frohes neues Jahr! Meine Petrojarl hat Weihnachten, den Jahreswechsel und eine kompl. Wohnungsrenovierung heil und staubgeschützt gut überstanden; nun geht es endlich weiter:


    Mein letzter Beitrag befasste sich mit den zwei Stützgerüsten für die später darauf liegenden Kranausläuferenden der zwei Drehkräne. Diese sind nun fertig geworden und mittlerweile mittschiffs fest verklebt (Fig. 35 + 37).


    Die zwei Turmdrehkräne sind schon teils vorgefertigt und warten auf ihren Zusammenbau...


    Gruß
    Glasen


    (P.S.: hat sich hier im Forum die max. erlaubte KB-Größe von Bildern geändert?)

  • Hallo allerseits,


    nun gehts an den Bau des ersten Drehkrans der später auf dem Schiff achtern seinen Standort bekommt. Der Bau des anderen Krans ist identisch mit diesem 1. Kran, jedoch nur die Anordnung der Steuerkabine und der kleinen Aufbauten und dem langen und kurzem Laufgang mit Reeling entlang des Kranausläufers ist dann genau auf der anderen Seite geklebt. Dazu aber später mehr...


    Anm.: Originalfoto des Schiffes + Modellfotos von JSC was die richtige Verklebung der Teile des Krans hinsichtlich rechts/links verklebt betrifft, sind nicht identisch!


    Zuvor müssen die beiden Kransäulen verklebt sein + rundumlaufenden Laufgitter. Hierbei schon im Vorfeld prüfen, ob alles gut miteinander passt und der Kran mit seinem Ausläufer später ohne Probleme aufgesteckt werden kann.


    Kransteuereinheit + Kranausläufer habe ich ganz zu Anfang mit 0,3mm dicken Messingdraht verbunden, bleibt also schwenkbar. Wahrscheinlich wäre ein Verbinden dieser beiden Einheiten später sehr schwierig, da wegen der vielen Aufbauten ein sicheres Durchstecken des Drahtes sehr schwer werden würde.


    Beim Verkleben des langes Laufgitters (Teil 481+482) darauf achten, das beim Hochschwenken nicht das kurze Laufgitter (Teil 463+464) berührt wird. Ist hier echt Millimeterarbeit!
    Ist in der Skizze nochmal markiert.


    Weiter gehts hiermit: Es folgen die weiteren Gerüstaufbauten und noch ein paar Querstreben und Laufgitter. Zum Schluß dann noch die Reelings. Ganz zum Schluß bekommt die Kransteuereineit von unten noch die weiße Zylinderhülse geklebt und kann dann auf die Säule gesteckt werden. Dann folgt der zweite Drehkran.


    Mich beschäftigt schon jetzt die Frage, welches Garn für so ein Schiff in 1:400?


    Serafil 120/2 oder Polyestergarn Aerofil Madeira?


    Was würdet ihr nehmen?


    Wünsche einen schönen Tag


    Gruß
    Glasen

  • Zunächst mal ein dickes Kompliment:


    Blitzsaubere Arbeit! =)



    Ich habe mit Aerofil bisher keine Erfahrung gesammelt, gehe aber davon aus, dass Serafil und Aerofil die gleiche Stärke haben. Stimmt das?


    Serafil ist bei engen Bögen recht steif. Ich würde also auf jeden Fall das weichere Garn nehmen.