Segelkutter K-10 von mdk 1:200 (gehört zum Schwimmenden Stützpunkt der VM)

  • Guten Abend und frohe Ostern,
    wünscht Jürgen von der Küste.


    Mit dem Eiersuchen bin ich fertig und habe auch schon einen Schluck Osterwasser getrunken :D.
    Nun will ich, wie angekündigt, etwas über den Segelkutter K-10 berichten. Ich habe sehr viele und gute Erinnerungen an das Boot. Der Kutter segelt sich sehr gut und läuft auch unter Riemen hervorragend, Bedingung ist natürlich eine gute und eingespielte Crew. Leider habe ich keine schönen Bilder von einem aufgetakelten Kutter in meiner Sammlung gefunden. Kann da jemand helfen ???


    Zum Anfang bringe ich hier mal einen Segelriß aus einem alten Lehrbuch zum Thema "Seemännische Grundlagen".

  • Heute gibt es nur mal eine kurze Beschreibung des Kutters:


    Der Kutter K-10 ist mit einer Ketschtakelage ausgerüstet. Zu dieser Takelage gehören:


    1. Großmast mit Wanten;
    2. Besanmast mit Wanten;
    3. Focksegel mit Fall und Schot;
    4. Großsegel mit Baum, Gaffel, Fallen und Schot;
    5. Besansegel mit Baum, Gaffel, Fallen und Schot;
    6. Takelagezubehör wie Schäkel, Wantenspanner, Stagreiter, Besanleitwagen, Focksack und Persenning.


    Die Masten bestehen aus Rundhölzern. An ihren Topbeschlägen befinden sich bewegliche dreischeibige Blöcke zur Führung der Fallen sowie Augen zum Befestigen der Wanten.
    Der Mastfüße sind als viereckige Zapfen ausgearbeitet und lagern in der jeweiligen Mastspur des Fisches.
    An den Duchten werden die Masten durch einen Überfall gehalten.
    In etwa 1 Meter Höhe befinden sich Beschläge zur Aufnahme der Bäume.


    Das soll für den Einstieg erst mal genügen.


    Bis bald
    Jürgen (jetzt gibt es noch einen Schluck Osterwasser :D)

    Technische Flotte Rostock e.V., mein zweites Hobby, macht mal KLICK

    Edited once, last by Jürgen.W ().

  • Quote

    Original von Jürgen.W
    Der Kutter K-10 ist mit einer Ketschtakelage ausgerüstet.


    Hallo Jürgen, dann ist es aber ja eigentlich gar kein Kutter sondern eine Ketsch. =)

  • Quote

    Original von Jürgen.W
    ...An den Duchten werden die Masten durch einen Überfall gehalten.
    ...


    Moin Jürgen,


    den Satz verstehe ich leider nicht.


    Das wird daher kommen, dass ich das Segeln mit einem solchen Kutter nicht kenne.
    Könntest Du zu diesem Punkt noch eine Erläuterung geben?

  • Quote

    Original von DAB


    Hallo Jürgen, dann ist es aber ja eigentlich gar kein Kutter sondern eine Ketsch. =)


    Hallo DAB,
    ich habe aus Wikipedia mal die Definition für den "Kutter" kopiert, da ist noch mehr zu dem Thema zu finden.
    Stichwort = Kutter - Definition


    Als Kutter (Lehnwort aus dem Englischen: Cutter, von: to cut = schneiden) werden verschiedene Boote und kleinere Schiffe bezeichnet. Kennzeichen des Kutters ist seine Rumpfform mit scharfem, (fast) senkrechtem Vorsteven und deutlicher Verjüngung an Bug und Heck. Dieser Linienriss ermöglicht eine relativ hohe Geschwindigkeit trotz der typischen gedrungenen Form.


    Ich habe schon gesehen, andere Forumteilnehmer setzen einen Link bei solchen Fragen.
    Ich kann das noch nicht, kann mir da vielleicht jemand mal einen Tip geben?

    Jürgen von der Küste

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    Original von Wiesel


    Moin Jürgen,


    den Satz verstehe ich leider nicht.


    Hallo Wiesel,


    der Satz hört sich wirklich mächtig gewaltig an, ist aber leicht zu übersetzen.


    1. Als Ducht werden die Sitzbretter der Mannschaft bezeichnet.
    2. Der Überfall ist nichts weiter als ein an diesen Sitzbrettern befestigterbeweglicher Metallbügel.


    Das bedeutet: Die Masten stehen unten mit dem Mastfuß in der Mastspur. In den Sitzbrettern (Duchten) befindet sich eine Aussparung in welche der Mast eingelegt und mit dem beweglichen Metallbügel (Überfall) gesichert wird.
    Die eigentliche Befestigung der Masten erfolgt natürlich durch die Wanten.


    Jürgen von der Küste


    Frage: Wo sind eigentlich die vielen bunten Smilies geblieben ?(?(

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  • Hallo Klebegemeinschaft,


    heute soll nun der erste Schritt beim Bau des Kutters gemacht werden. Eigentlich sind es ja nur 6 ( in Worten - sechs) Teile + Besatzung aus denen das gute Stück besteht. Aber es verbinden sich für mich viele Erinnerungen mit dem Kutter, also werde ich das Boot nicht einfach nur zusammenkleben, sondern werde auch versuchen einiges von dem "Leben an Bord" zu zeigen :].
    Mal sehen ob ich das hinkriege. Für ein größeres Projekt habe ich im Moment sowieso keine Zeit :(.
    Zur Erinnerung:
    Der Kutter, in der Ausführung mit Riemen, ist als "Beiwerk" zum schwimmenden Stützpunkt der VM bis jetzt übrig geblieben. Ich will ihn aber mit einer Takelage versehen.
    Hier die ersten 3 Bilder.


    Bis bald Jürgen

  • Quote

    Original von Jürgen.W
    Ich habe schon gesehen, andere Forumteilnehmer setzen einen Link bei solchen Fragen.
    Ich kann das noch nicht, kann mir da vielleicht jemand mal einen Tip geben?

    Jürgen von der Küste


    Hallo Jürgen,
    klar doch. Einfach die Adresse aus der Browserzeile kopieren und im Text einfügen. Den Rest macht die Forensoftware. Wenn's ein interner Link vom Forum ist, erscheint dann auch automatisch der Titel des Themas.


    Gruß
    Jan

  • Quote

    Original von Jan Hascher


    ......Einfach die Adresse aus der Browserzeile kopieren und im Text einfügen. .......


    Hallo Jan,


    Danke für den Tip. Bei der nächsten Gelegenheit werde ich das dann gleich mal ausprobieren.


    Gruß Jürgen

    Technische Flotte Rostock e.V., mein zweites Hobby, macht mal KLICK

  • Jetzt beginnt die Montage des Kutter(chens)


    1. Der Rumpf wird gefaltet und der Einzug, achtern am Kiel, zusammengeklebt.
    2. Der Bug wird zusammengeklebt.
    3. Der Rumpf wird aufgebogen und die Verstärkung am Heckspiegel von innen eingeklebt (fummel, fummel :().
    4. Das verstärkte "Zwischendeck" kann jetzt eingesetzt werden. Dadurch wird die Form des Rumpfes schon festgelegt.
    5. Der Heckspiegel wird von außen angeklebt.
    6. Das Deck mit den Sitzbänken (Duchten) wird angepasst, eingesetzt und festgeklebt (fummel, fummel, fummel, fummel :()


    Der Kleber muß jetzt erst mal trocknen.

  • Der Kleber ist getrocknet und das Erstaunen (Entsetzen) groß.
    Was ist bloß mit dem Teil passiert ?( ?(.
    Wenn die bunten Smilies noch vorhanden wären brauchte ich nicht lange überlegen welchen ich an dieser Stelle anklicken würde :D :P.


    Ein klarer Fall für die Rundablage :( :(.


    Aber kein Problem, zwei Kutter habe ich ja noch als Überbleibsel von anderen Modellen.


    Den Schock muß ich jetzt erst mal bei einer (kleinen) Flasche Bier verdauen.


    Bis bald Jürgen von der Küste.

  • Kutter Nr. 2 is' fertsch, diesmal aber ohne die einzelnen Duchten auszuschneiden.
    Ich wollte erst mal das Problem mit den Masten lösen.
    Nachdem ich mich zwei Abende lang vergeblich ;( bemüht habe aus dicken Zahnstochern dünne Masten zu schleifen habe ich die Sch...... voll und nehme einfache Stecknadeln :P. Geht ganz gut (auch in die Finger).
    Die Stecknadel-Masten habe ich mit Marabu-Acryl-Farbe hellgrau gestrichen.
    Auf angerosteten Nadeln hält die Farbe besonders gut =) .
    Die Segel wurden in entsprechender Größe aus normalem Schreibpapier geschnitten. Die Bäume und Gaffeln sind nur durch Striche angedeutet = keine gute Lösung


    Jetzt muß ich mir erst mal ein paar Fäden für das stehende und das laufende Gut fertig machen.
    Deswegen mache ich hier erst mal wieder Schluß 8).


    Jürgen

  • Zwischenzeitlich sind schon ein paar Mann von der Besatzung zum Trocken-Training an Bord gegangen.
    Damit die Jungs mit ihrem Kutter nicht kentern habe ich auf die Schnelle eine "Rinne" gebaut.
    Da stehen sie trocken und sicher und können sich in Ruhe mit dem Schiffchen vertraut machen. Gleichzeitig wird über die Rollenverteilung an Bord gesprochen. Mit drei Mann + ein Kutterführer (= Mindestbesetzung) wird es ganz schön viel Arbeit geben
    .


    Wo ist denn bloß das Ruder geblieben ?( ?( ?(


    Jetzt werde ich erst mal meinen Arbeitsplatz aufräumen, dabei werde ich hoffentlich das verschwundene Teil finden.


    Demnächst geht es hier wieder weiter.
    Viele Grüße, Jürgen von der Küste

  • Das Ruder ist und bleibt verschwunden . ;(
    wird eben neu gebaut, Null-Problemo.


    Jetzt beschreibe ich aber erst mal die Rollenverteilung an Bord bei voller Besatzung
    (10 Bootsgasten + 1 Bootsführer).


    Beim Auf- und Abtakeln:
    Die Masten werden von der 1. (Besanmast) und von der 5.(Großmast) Ducht gesetzt, anschließend:
    1. Ducht: Vorstag setzen und Lösen, Fock an- und abschlagen, Bedienung des Fockfalls;
    2. Ducht: Großwanten setzen und lösen, Großfallen klar;
    3. Ducht: Großsegel klar, Schoten an- und abschäkeln;
    4. Ducht: Besanwanten klar, Besanfallen klar;
    5. Ducht: Besan klar, Schoten an- und abschäkeln.


    Beim Segeln:


    1. Ducht: Ausguck;
    2. Ducht: Fock-Affe (inoffizielle Bezeichnung);
    3. Ducht: Fockschot und Schwert;
    4. Ducht: Großschot;
    5.Ducht: Besanschot.


    Die entsprechenden Kommandos gibt natürlich der Bootsführer, er ist der Boß an Bord.


    Genug Theorie, morgen wird wieder ein bischen gebaut.


    Jürgen

    Technische Flotte Rostock e.V., mein zweites Hobby, macht mal KLICK

    Edited 2 times, last by Jürgen.W ().

  • Moin, moin, Jürgen,


    klasse Idee, den Kutter mit Segeln auszustatten, habt ihr öfters mit den Kuttern gesegelt?


    wir hatten zwar bis Ende 1968 2 Kutter an Bord von "R11", aber gesegelt wurde nie, nur gerudert, aber an der Kutterregatter der 1.Flottille nahmen wir damit oft teil,


    Gruß Norbert

    Gruß Norbert


    DUOSAN & KITTIFIX kleben alles


    [SIZE=10]Norberts Ostseewerft an der Elde :
    I.] Konstktionsbüro :
    - VM - Rettungsschiffe - "R11" & "R-21" , Umgebaute MLR-Schiffe Typ Habicht,
    II.] auf Helling : Musterbau für Rettungsschiffe, sowie R-Boot Typ "R401-R498"

  • Quote

    Original von Minensucher
    Moin, moin, Jürgen,


    klasse Idee, den Kutter mit Segeln auszustatten, habt ihr öfters mit den Kuttern gesegelt?


    Hallo Norbert,


    bei der Marine konnte ich eigentlich nur zwei mal mit dem bordeigenen Kutter segeln ;(. Es war ja doch immer ein erheblicher Aufwand das Teil ins Wasser zu bekommen. Es war immer fast ein Alle-Mann-Manöver (siehe auch mein Krake-Modell).
    Während meiner Dienstzeit in Warnemünde ging es gar nicht (Sicherstellung der Einsatzbereitschaft).
    Erst nach der Verlegung meines Schiffes in die Schulboot-Abteilung nach Parow war es möglich die Segelei mal auszuprobieren. =)
    Das ging aber auch nur, wenn wir im Päckchen als Außenschiff lagen und die richtige Seite zum Wasser zeigte. ?(
    Zu meiner Zeit hatten alle Kraken nur noch den Steuerbord - Kutter an Bord.


    Die richtige Segelei ging erst viele Jahre später beim Seesport der GST bzw. beim KSC Warnemünde los (auch als Familien-Sport).

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  • Quote

    Original von mdk-verlag Berlin
    Hallo Jürgen,


    na, dad wat wat, Dein Segel - Törn bzw. -- Reeeees..........


    Hallo Marianne,


    ich bin selber gespannt was ich aus der Segelgeschichte noch mache :D ?(.


    Vielleicht ein Diorama ?( ?( ?(.
    Aber ein Kutter reicht da wohl noch nicht :D.
    Übrigens, die von mir bei Euch bestellten zusätzlichen Kutter, sind gut angekommen (prima Service) vielen Dank. Ein paar Gedanken zur Verwendung habe ich ja schon 8).
    Aber mit der Verwirklichung wird es wohl nur langsam voran gehen -momentaner Zeitmangel - ;( ;(.


    Viele Grüße an das ganze Team


    Jürgen vdK (von der Küste)

  • Hallo Klebegemeinde,


    ich habe eine neue Variante der Kutterproduktion ausprobiert:


    Der doppelte Rand am Runzelbord gefällt mir nicht so gut. Darum habe ich bei dem neuen Schiffchen den Rand vom "Oberdeck" abgeschnitten und die Innenseite des Rumpes eingefärbt. Sollte eigentlich marinegrau werden, aber mit dem Farbenmischen habe ich schon immer meine Schwierigkeiten gehabt.
    Vielleicht klappt es ja beim nächsten Kutter. Ich werde weiter üben.
    Hier die neuen Bilder:

  • Hier ist meine "große" Armada zu sehen.
    Hoffentlich kommt kein Wind auf.
    Die Segel würden durch die Gegend flattern und die Masten würden auch nicht lange halten.
    Bei der nächsten "Sitzung" muß ich mich unbedingt erst mal an das stehende und laufende Gut ranmachen. Die dafür präparierten Fäden hängen schon seit ein paar Tagen an der Lampe und warten auf ihren Einsatz.


    Bis bald


    Jürgen

  • Hurra, ich habe es geschafft. =)
    Der erste Kutter hat seine Takelage bekommen, Test-Bau. 8)


    Heute werde ich erst mal nur ein paar Bilder zeigen.
    Demnächst gibt es dann für interessierte Pappenverbieger :D eine genauere Beschreibung des Baugeschehens und der Funktion der Takelage beim Original.

  • Hallo und guten Abend,


    in der letzten Zeit konnte ich mich leider nicht richtig mit der praktischen Bastelei beschäftigen.


    Ursache: Ich habe mir bei der Arbeit mächtig die Finger geklemmt. ;(:(


    Dat is 'n schön'n Schiet!!


    Wird wohl auch noch ein paar Tage dauern, bis ich wieder schnippeln kann.
    Ich habe aber die Zeit genutzt um in alten Fotos zu kramen. Da fand ich ein Bild von einem Familien-Segel-Törn.
    Aufgenommen im Sommer 1997 auf der Fahrt von Warnemünde nach Gedser, also mitten auf der Ostsee.
    Die beiden Frauen sitzen vor der Backskiste und kümmern sich um die Versorgung.
    Der Mann am Großsegel beherrscht seinen Job im Schlaf. Der Fockgast hat seine Schot belegt und wartet auf das Essen.
    Als Rudergänger wurde ich eingeteilt. Es hat also jeder seinen Job.


    Ich stelle mal 2 Fragen:
    1. Kann man auf dem Kutter zur Nacht schlafen?
    2. Wenn ja, wieviele Schlafplätze gibt es dann maximal auf dem Boot?


    Die Antwort werde ich basteln (wenn meine Hand wieder in Ordnung ist)


    viele Grüße Jürgen

  • Bekennende Antworten:
    1. Man kann,
    2. Man kann mit vielen.
    Kleine, emotional eingetrübte Erläuterung:
    Vor langen, langen Jahren (gefühlte 11 Millionen?) war ich als 15/16-jähriger Ausflugsteilnehmer einer Warnemünder GST-Seesporttruppe mit anderen jugendlichen Enthusiasten unterwegs z.B. über den Breitling zum Schnatermann oder die Warnow hoch Richtung Schwaan. Wir haben auf dem Kutter und drumherum mit der kompletten Basatzung, also 11 Mann hoch, übernachtet; allerdings weiß ich auch nicht mehr genau, wie das ging. 2 Mann lagen unter den Ruderbänken und 4 bis 6 darüber, auf den Riemen und 3 im Achterschiff. Irgendwie ging das. Mitunter wurde aus der Segelei am Ufer ein Zelt improvisiert. Ach ja, wir waren jung (und brauchten sowieso kaum Geld) und wir waren schmal wie die Heringe und wir haben eh ein gutes Stück der Nächte in alkoholbedingter Narkose zugebracht.
    <Sarkasmus> Es war schon schlimm, der Unrechtsstaat hatte uns dazu gezwungen!</Sarkasmus>

  • Quote

    Original von pappenbauer


    ...........<Sarkasmus> Es war schon schlimm, der Unrechtsstaat hatte uns dazu gezwungen!</Sarkasmus>


    ?( - ?(

    Technische Flotte Rostock e.V., mein zweites Hobby, macht mal KLICK

  • Quote

    Original von Jürgen.W
    ?( - ?(


    <Sarkasmus> Es war schon schlimm, der Unrechtsstaat hatte uns dazu gezwungen!</Sarkasmus>
    <...> - Modus an </...> - Modus aus


    <Sarkasmus> Es war schon schlimm, der Unrechtsstaat hatte uns dazu gezwungen!</Sarkasmus>
    Sarkasmus = bittere Ironie


    <Sarkasmus> Es war schon schlimm, der Unrechtsstaat hatte uns dazu gezwungen!</Sarkasmus>
    Reflexion des allgegenwärtigen in-der-DDR-war-alles-sowieso-das-Hinterletzte-Geredes von Merkel bis Sellering


    Was ich ausdrücken wollte: wir hatten einen Riesenspaß bei der grässlichen GST und nahmen uns die Freiheit (hörthört!), besoffen gewesen zu sein.


    Ich weiß schon, irgendwie politische Statements sind hier unerwünscht. So manche meiner Beiträge scheinen mir in letzter Zeit nicht eben mit Wohlwollen aufgenommen zu werden, ich werde mich dann ab sofort in noch strengerer Zurückhaltung zu üben haben und gebe ab an die Moderatoren.

  • Original von Jürgen.W

    .......Die Antwort werde ich basteln.......


    N' Abend Klebegemeinde,


    jetzt soll es endlich wieder weiter gehen.


    Kutter Nr. 3 befindet sich im Bau.
    Wie angekündigt will ich mal versuchen die Besatzung auf dem Kutter ins "Bett" :D zu bringen.
    Als erstes kommt also mal wieder der Kutter selbst.


    Bild-1 Alle Teile sind ausgeschnitten, "Zwischen- und Oberdeck" sind mit Karton verstärkt. Die Duchten im "Oberdeck sind ausgeschnitten.


    Bild-2 +3 Die "Außenhaut" des Rumpfes ist zusammengefügt.

  • Bild-6 Das "Oberdeck" ist eingeklebt und der Schwertkasten eingesetzt.
    Dazu habe ich die entsprechenden Duchten an den vorgesehenen Stellen aufgetrennt und den aus 1mm Karton gefertigten Schwertkasten eingefügt.


    Bis jetzt noch nichts besonderes.

  • Vorbereitungen zur Nachtruhe.


    Damit auf dem Kutter geschlafen werden konnte wurden besonders eingepasste Schlafbretter über die entsprechenden Duchten gelegt.


    Als "Dach" wurde eine Persenning über den ganzen Kutter gespannt.
    Ich habe aber noch keine Ahnung, wie ich das mache :(


    Jetzt muß ich aber erst mal die Besatzung zusammensuchen, die sind wohl alle noch im Ausgang :D


    Also bis demnächst.

  • Nun habe ich aber ein Problem:


    Wie bekomme ich solche kleinen Schlafsäcke für die Jungs zusammengeschustert, die können doch nicht einfach so auf den Schlafbrettern liegen.
    Da muß unbedingt etwas geschehen, also erst mal eine Denkpause.


    Bis demnächst: Jürgen von der Küste

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  • Das Problem der Schlafsäcke ist gelöst. 


    In der BA - Kammer lagen noch genau 10 Stück, allerdings in der Farbe Rot. :D
    Einer muß wohl mal zu dicht am Feuer gelegen haben, ist schon ein bischen angesengt.


    Auf jeden Fall hat jetzt jeder Seemann einen Sack - einen Schlafsack- =).


    Dem 11. Mann wurde es zum Schlafen an Bord zu eng.
    Er hat sich in der Nähe, bei einer "alten Bekannten", einquartiert
    .

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    Edited once, last by Jürgen.W ().

  • Ahoi Jürgen,


    klasse Idee mit der schlafenden Besatzung :D


    Ich war zu Jugendzeiten Angehöriger der "Deutschen Marinejugend" und wir haben in Cuxhaven auf den ausgesonderten Kuttern der Bundesmarine gesegelt und gepullt. Hat uns Teenies mächtig Spaß gemacht. Allerdings haben wir nur Tagesfahrten unternommen und nie auf den Kuttern übernachtet.


    Das schönste waren die Wasserschlachten beim Vorbeifahren zweier Kutter :D. Man waren wir danach nass, aber glücklich und zufrieden !!!!




    Gruß
    Jo

    Meine bisher gebauten Modelle sind hier abgelichtet :)

  • N'Abend Klebekameraden.


    Hier kommt jetzt die letzte Baustufe bei diesem Schiffchen. Es wäre ja mächtiger Quatsch wenn ich die angesprochene Persenning ( http://de.wikipedia.org/wiki/Persenning ) über das Boot kleben würde. :D
    Also habe ich nur das Spannseil eingefädelt. 8)
    Den Rest muß man sich denken

  • Jetzt baue ich erst noch einen Kutter.
    Das gibt dann wieder ein neues Szenario.
    Wat wat denn dat? Dat wat dat, wat et wat!


    Bis bald


    Jürgen mit dem Kutter

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