[FERTIG] Fracht- und Fahrgastschiff "Nordstjernen" v. 1956, HMV, 1:250

  • Hallo Freunde,


    eigentlich wollte ich ja dieses Jahr erstmal angefangene Baustellen fertigstellen, aber was tut man nicht alles, wenn Frau sagt "Mach doch mal was von Deinen Weihnachtsgeschenken".


    Also hier die Nordstjernen von HMV. Das Modell wurde in diesem Forum bereits mehrfach gebaut, so daß ich mir historische Details hier sparen möchte.


    Den Baubericht möchte ich dazu nutzen zu zeigen, wie man mit kleinen, unaufwändigen Tricks sich das Leben beim Kartonmodellbau etwas einfacher machen kann.


    Auf besondere Superungen wie Bullaugen ausstechen, etc. werde ich verzichten. Der Bau steht also unter dem Motto "Schere, Skalpell, Kleber und Gehirnschmalz". Keine Spezialwerkzeuge...


    Ich hoffe, dass der eine oder andere etwas Interessantes für sich findet.

  • Im ersten Bauabschnitt wird die Grundplatte zusammengesetzt. Die Klebelaschen sind rückseitig gerillt aber noch nicht aufgefaltet - das erleichtert es, die Platte plan zu fixieren.


    Damit eine gerade Mittelachse erreicht wird, habe ich die Einzelteile am Raster der Schneidematte ausgerichtet und mit Nadeln in Position fixiert.

  • Im zweiten Bauabschnitt wird der Mittelspant zusammengesetzt und angebracht.


    Dieser muß exakt und gerade auf der Mittenmarkierung der Grundplatte angebracht werden. Kleiner Tipp dazu: Den Kleber auf die Grundplatte aufbringen, dann den Mittelspant ganz leicht zu einer Seite versetzt anbringen. Mit einem Stahllineal dann den Mittelspant auf die Mittenmarkierung schieben - dabei die Klebelaschen andrücken. Danach mit dem Lineal die Klebelaschen auf der anderen Seite andrücken.


    Ergebnis: Der Mittelspant sitzt schön gerade auf der Grundplatte.


    Nun plan fixieren und trocknen lassen.

  • Nun werden die Querspanten eingesetzt. Hierbei ist besonders darauf zu achten, dass diese rechtwinklig zu Bodenplatte und Mittelspant genau auf die dafür vorgesehenen Markierungen gesetzt werden.


    Auch sollten die Spanten seitlich keinesfalls über die Knickmarkierungen auf der Bodenplatte herausragen - sonst drücken sie sich später auf der Bordwand durch. Ich mußte die Spanten 12 und 13 geringfügig in der Breite beschneiden.


    Ich verklebe die Spanten zunächst nur mit der Bodenplatte - nicht mit dem Mittelspant. Dadurch kann ich mich erst auf die präzise Ausrichtung auf der Bodenplatte konzentrieren und die Gefahr, dass sich diese verbiegt ist verschwindend gering.


    Später können die Querspanten dann am Mittelspant fixiert werden.

  • Als nächstes folgen das Deck und zwei Querverstärkungen für den Bugbereich.


    Hier habe ich auch die ersten Abweichungen von der Konstruktion des Modells vorgenommen.


    Am Deck wurden die Klebelaschen entfernt und die Schlitze zum Einstecken der Bordwände wurden nicht ausgeschnitten. (1. Bild)


    Die Klebelaschen werden später durch schmale Streifen Graukarton ersetzt, die unter das Deck geklebt werden. Dadurch soll sich ein schönerer Abschluß Bordwand/Deck ergeben. (2. Bild)


    Die Aufbauwände werden auch nicht durch das Deck gesteckt, sondern ebenfalls mit "Klebe-Anschlägen" aus Graukartonstreifen stumpf auf das Deck geklebt. Mit den Schlitzen habe ich immer so meine Probleme - entweder werden diese zu breit und bleiben sichtbar - oder das Deck wellt sich.


    Zur optischen Verbesserung werden die weißen Stellen der Schlitzmarkierungen noch in Decksfarbe "gepönt".


    Beim Überstülpen des Decks über die Spanten sehr vorsichtig vorgehen, damit nichts verbogen oder verknickt wird. Das Deck soll locker auf den Spanten sitzen - nicht klemmen aber auch nicht rumschlackern. Eventuell hier und da einen Span Papier abnehmen, damit alles sauber flutscht.


    Das Deck wird auch vorerst noch nicht mit den Querspanten verleimt. Lediglich an der Vorderkante und an den Auflagestreifen an Spant 12 habe ich Kleber aufgebracht. Dadurch bleibt die ganze Konstruktion vorerst flexibel und spannungsfrei - mancher würde sagen "labbrig".


    Bei den Durchstecklaschen an der Vorderkante des Decks habe ich die Verleimung mit Hilfslaschen vorgenommen. Diese werden zunächst am Querspant angeklebt und dann, nach Trocknung, mit den Laschen am Deck. Dadurch habe ich eine größere Klebefläche als wenn ich nur im Schlitz verleimen würde, außerdem kann ich den Querspant (der gleichzeitig auch ein Stück Aufbauwand ist), gerade an die Deckskante heranziehen (3.Bild).


    Abschließend werden die Längsspanten im Bugbereich eingebracht und angeleimt (4. Bild)

  • Moin Michael,


    da schaue ich auch gern über die Schulter ;)


    Ein feiner HMV-Bogen, ich wünsche viel Spaß beim Bau (der Start sieht doch schon sehr gut aus =D> =D> ).


    Grüße


    Lars

  • Moin Lars,


    merci, ich gebe mir Mühe...


    Zunächst noch der angekündigte Nachtrag zu Bauschritt 4 - das Färben der Schlitzmarkierungen im Deck.


    Hier kommen die altbewährten Dürer-Aquarellstifte zum Einsatz. Die Farbe wird mit einem feuchten Pinsel von der Stiftspitze abgenommen und an den gewünschten Stellen aufgetragen.


    Die Farbe "Lichter Ocker" erwies sich als gut passend.

  • Nun folgen die ersten Aufbauwände.

    An der ersten Wand möchte ich mein Vorgehen exemplarisch darstellen.


    Zunächst habe ich die Wand vorbereitet. Alle Klebe- und Stecklaschen wurden entfernt und die Knicklinien vorgerillt.


    Für die Talfaltungen wird die Rillung von der Rückseite vorgenommen. Hierzu wird die Knicklinie an beiden Enden fein eingestochen und dann wird von der Rückseite zwischen den beiden Einstichen gerillt (1. Bild)


    Für das Stechen der Markierungen habe ich mir ein kleines Helferlein gebaut. Die Rillnadel darf ja nicht spitz sein, um das Papier nicht zu verletzen - für die Einstiche aber ist eine möglichst feine Spitze nötig. Ich habe mir also eine Nähnadel aquriert und in eine Reihe Evergreen-Kunststoff-Rohre eingeklebt. Faßt sich einfach besser an, als wenn man nur mit der Nadel hantiert.


    Nachdem die Wand fertig vorbereitet ist, werden auf dem Deck Klebelaschen für die Verbindung Wand zu Deck gesetzt. Pfiffigerweise hätte man diese Laschen vor Montage des Decks angebracht, aber es geht auch so. Wichtig ist hierbei vor allem, dass die Laschen eine gerade Linie ergeben, sonst "eiert" die Wand nachher (2. Bild).


    Nun wird die Aufbauwand montiert. Dafür Klebelasche für Klebelasche vorgehen. Die Lasche mit Klebstoff bestreichen und die Wand ansetzen. Die Wand leicht gegen das Deck drücken - dabei das Deck von unten unterstützen, so dass kein Spalt zwischen Wand und Deck entsteht. Mit einer Pinzette die Wand gegen die Klebelasche drücken - fertig (3. Bild).


    Das 4. Bild zeigt, dass so eine saubere Kante zwischen Wand und Deck entsteht. Da gibt es keine Spalte, keine Dellen von den Einstecklaschen, etc.


    So, das war's für die erste Wand - folgen noch 3 weitere in diesem Bauabschnitt. Diese werde ich aber nur im fertigen Zustand zeigen, denn das Vorgehen ist immer dasselbe.


    Viele Grüsse
    Michael


  • Genau!


    Die Schlitze sind eine echte Fehlerquelle.
    Deine - auch von mir bevorzugte- Bauweise mag etwas mühsamer sein (wahrscheinlich ist es auch das nicht!).
    Auf jeden Fall aber sind die Ergebnisse zumindest genau so gut und es gibt wesentlich weniger mögliche Quellen für Unsauberkeiten!


    Vielleicht geht Piet ja irgendwann auch einmal von der Stecklaschenmethode weg?

    Im Bau: MS WILHELM GUSTLOFF, 1:250



    Aufwachen - es ist 5 vor 33...

  • Hallo Jungs.


    Bis vor kurzem habe ich auch grundsätzlich die Stecklaschen abgeschnitten. Aber mittlerweile habe ich mich mit der Stecklaschenmethode einigermaßen angefreundet.


    Gruß
    Ingo

    Im Bau: S.M.S. Hindenburg GPM 1:200
    USS Indianapolis 1:250 WHV

  • Moin Kollegen,


    das ist ja das Schöne - es stehen alle Wege offen. Ich zeige nur einen möglichen Weg, wie man eine bestimmte Methode einsetzen kann, wenn einem eine andere Methode nicht liegt.


    Letztendlich liegt die Entscheidung immer beim Modellbauer - ein Richtig oder Falsch gibt es nicht.


    Abgesehen davon - meine Erfahrung ist, dass separate Klebelaschen immer ein schöneres Ergebnis bringen als am Bauteil "angezeichnete". Ist natürlich ein Mehraufwand beim Bau - aber an prominenter Stelle verwendet, lohnt es sich.


    Viele Grüsse
    Michael

  • Hallo Freunde,


    weiter geht es mit den restlichen Aufbauwänden aus diesem Bauabschnitt.


    Das Vorgehen dabei habe ich schon gezeigt, daher hier nur ein paar Bilder.

  • Als nächstes folgt Bauschritt 6 mit den Deckstützen und einigen Kleinteilen.


    Hier erstmal die Fertigung der Deckstützen.


    Diese sind als zu verdoppelnde Kartonteile (Bild 1) und Ätzteile (Bild 2) vorgesehen.


    Da mir die Kartonteile zu labbrig (auch verdoppelt), um darauf ein Deck zu befestigen und die Ätzteile eindeutig zu dünn sind, habe ich mich für eine Sandwichbauweise Karton-Ätzteil-Karton entschieden.


    Hierzu werden erstmal die Ätzteile auf die Kartonteile geklebt (Bild 3).


    Diese werden dann ausgeschnitten und mit der Metallseite auf den Verstärkungskarton geklebt (Bild 4).


    Nach erneutem Ausschneiden des Sandwichs sind die Teile fertig zum Verbauen (Bild 5).


    Auf diese Weise bin ich auch gleich die schwarzen Umrandungen der Kartonteile losgeworden...


    Viele Grüsse
    Michael

  • Im nächsten Bauabschnitt kommen dann zum ersten Male "sichtbare" Ätzteile zum Einsatz.


    Daher habe ich nun die Platine in Spüli entfettet, mit einem Küchentuch trockengetupft und dann erstmal mit der Airbrush weiß lackiert - die meisten Teile bleiben weiß, und die Farbakzente können dann mit dem Pinsel aufgebracht werden. Als Farbe kam Revell AquaColor, leicht mit Wasser verünnt, zum Einsatz.

  • Zunächst wird das nächste - aus zwei Teilen bestehende Deck aufgesetzt und am Spantengerüst, den darunterliegenden Aufbauwänden und auf der Trägerkonstruktion am Heck befestigt. Hier habe ich alles stumpf verklebt.

  • ...und nun habe ich das erste Mal Murks gebaut. An den seitlichen Niedergängen hängt noch "ein Stück Wand" dran. Dies soll in den entsprechenden Öffnungen im Deck versenkt werden.


    Pfiffiger wäre es gewesen, diese Teile vor der Anbringung des Decks zu montieren - zumal die Wandteile ziemlich lose in der Öffnung hängen, da es kein darunterliegendes Deck und keine Wand/Spant zum Ankleben gibt.


    Außerdem sind die Ätzteil-Niedergänge schmaler als die gedruckte Variante...


    Aber es wird schon irgendwie gehen.

  • Hier das Ergebnis - man kann damit leben.


    Drei Aufbauwände schließen diesen Bauabschnitt ab - wie üblich, stumpf verklebt unter völliger Ignoranz der ehemals vorhandenen Klebelaschen ;)


    Viele Grüsse
    Michael

  • In diesem unspektakulären Bauabschnitt wird ein weiteres Deck angebaut.


    Hier ist es wichtig, das Deck richtig zu positionieren - in Längsrichtung hat es etwas Spiel. Ich habe die Position so festgelegt, dass die vordere Kante mit den Formteilen für die Anbauwand darunter übereinstimmt.

  • Heulen und Zähneklappern... die Bordwände sind am Dransten...


    Am Heck werden die drei "Streifen" vorgeformt und mit Seidenpapier verbunden. Doof ist hier nur, dass die Rückseite des oberen Streifens später sichtbar bleibt - aber damit muß ich leben... [Bild 1]. Anpassen an das Spantengerüst ist hier Pflicht.


    Bild 2 zeigt ein Stück zurückgesetzte Bordwand mit einer aufgedruckten Pforte. Beim Anbringen war ich mir nicht sicher, ob diese Pforte nach vorne oder hinten gehört. Naja...


    Zu guter letzt werden an einigen Stellen die abgeschnittenen Klebelaschen durch Graukartonstreifen ersetzt - das stabilisiert das Deck ein wenig und gibt mehr "Fleisch" zum Ankleben der Bordwand [Bild 3].

  • Stellt sich nun die Frage, wo man mit dem Anbringen der Bordwand beginnt - am Bug, am Heck oder in der Mitte...


    Ich habe mich entschlossen als Fixpunkt das obere Schanzkleid zu nehmen. Da ich mir relativ sicher bin, dass das Deck an der richtigen Stelle sitzt, sollte sich das ausgehen [Bild 1].


    Von dort wird dann, jeweils auf beiden Seiten gleichzeitig, die obere Kante der Bordwand Stück für Stück Richtung Bug und Heck abwechselnd angebracht. [Bild 2].


    Zum Schluß wird die Bordwand dann an der Grundplatte des Spantengerüstes fixiert. Wer genau gearbeitet hat wird feststellen, dass sich die Bordwand fast von alleine richtig anlegt.


    An Bug und Heck [Bilder 3 und 4] wurde es dann doch etwas knapp - sieht aber nur im Bild so schlimm aus.

  • ...übrigens: Das Biegen der Relinge für die Niedergänge geht ganz prima, wenn man diese in eine Pinzette einklemmt - hinten am Griff, wo es gerade Kanten gibt.


    Das war's für diesmal, viele Grüsse
    Michael

  • Moin Michael,


    ich persönlich finde es bei dieser Art der Heckbeschriftung einfacher, beim Anbringen der Bordwände von achtern nach vorn zu arbeiten. Man (ich) bringt dann einfach die Buchstaben leichter zusammen... =)


    Allerdings kann es dann ja Probleme im Bug geben, wo man dann eventuell beherzt zuschneiden muss...

    Im Bau: MS WILHELM GUSTLOFF, 1:250



    Aufwachen - es ist 5 vor 33...

  • Quote

    Original von Michael Urban
    ...Bild 2 zeigt ein Stück zurückgesetzte Bordwand mit einer aufgedruckten Pforte. Beim Anbringen war ich mir nicht sicher, ob diese Pforte nach vorne oder hinten gehört. Naja...


    Moin Michael,
    weil dort die Fallreeps hinkommen, gehört die Pforte nach vorne.
    Gruß
    Fiete

  • Danke Fiete...


    hätte ich mir eigentlich denken können - denn ich habe sie hinten :(


    Aber egal, den schwarzen Strich auf dunkelgrauer Bordwand sieht hinterher eh keiner mehr...


    oder ich drehe die Fallreeps auch um :)


    Viele Grüsse
    Michael

  • servus michael,


    ein kurzer blick auf wikipedia hilft meist auch weiter - die bordwand geht bei den eingängen nach innen - also nicht umdrehen.


    grüsse aus der steiermark
    raimund

  • Position der Stellingpforte:


    Soweit ich weiß, sind diese Pforten immer, auf beiden Schiffsseiten, vorne. Jedenfalls habe ich das noch bei keinem Schiff anders gesehen.


    Da ich die SANTA INÉS am Kai liegend mit einer herabgelassenen Stelling darstellen möchte, hatte sich mir dazu noch die Frage gestellt, nach welcher Richtung die Pforten öffnen.
    Nach Diskussion mit Wilfied sind wir inzwischen der Überzeugung, dass die Pforten immer so angeschlagen waren und sind, dass sie nach vorn hin aufgingen / aufgehen.

    Im Bau: MS WILHELM GUSTLOFF, 1:250



    Aufwachen - es ist 5 vor 33...

  • Moin Raimund,
    es ging Michael nicht darum, wie die Bordwand in dem Bereich verläuft, sondern wo in dieser Ausnehmung die Pforte positioniert war, voraus oder achtern. Und weil im Normalfalle eine Stelling von vorn-oben nach achtern-unten verläuft, ist diese Pforte eben vorne.
    Übrigens nett, seine eigenen Bilder mal wieder zu sehen... :D
    Gruß
    Fiete

  • servus fiete,


    das mit vorne und hinten ist leider nicht immer eindeutig - richtung der schiffsachse oder in blickrichtung des betrachters. ich hatte die verkehrte richtung 8)
    das zweite bild in meinem letzte post zeigt wie es sein soll - pforte bugwärts :D


    grüsse an alle
    raimund

  • Die nächsten beiden Bauabschnitte habe ich zusammengefaßt.


    Es werden weitere Aufbauwände angebracht und ein weiteres Deck darüber montiert.


    Ich habe die Aufbauwände zuerst mit dem "Dach" verklebt und dann die ganze Baugruppe auf dem Schiff aufgesetzt. Ich stellte mir vor, dies sei einfacher, als das "Dach" - welches größtenteils bündig mit den Aufbauwänden ist - hinterher aufzusetzen.

  • Die "zweite Etage" der Vorderwand, zwei Niedergänge und eine weitere Aufbauwand.


    Dieser Bauabschnitt war der letzte der "übersichtlichen" Schritte. Alle großen Aufbauten sind angebracht, jetzt werden die Decks "belebt"...


    Viele Grüsse
    Michael

  • moin moin
    evtl. hilft dir das weiter,hab dir bilder geschickt
    gruß
    andreas

    Edited once, last by britanis ().

  • Hi Michael,


    Is your avatar your pretty son's?
    I guess you have already lost your job as professional milk warmer and you can devote your time to model building.
    Your beautiful ship inspires me to build a passenger ship that romantic image could impress my wife who always complains my paper model build


    Greetings,
    Yu

  • Andreas: Danke, mindestens ein "unbekanntes" Teil konnte ich so schon zuordnen.


    @Yu: Yes, that's my first son. He's 3 now, so that's ok - but my second son is two weeks old now... Luckily, it's only changing diapers - keeping the milk warm is my wifes duty. The older passenger ships are really worth a build. And - if you like a lot of details - chose a freighter of the pre-container area.


    Michael