3. JSP/ Nordstjernen/ Hmv/ 1:250

  • Moin zusammen,
    nu will ich das einfach mal wagen!
    Der alte Hurtigruter NORDSTJERNEN ist einfach ein wunderschönes Schiff und das Modell dank Konstrukteur und Verlag sicherlich auch ein sehenswertes Schmuckstück.
    Ich werde beim Bau den gerade erschienenen Ätzteilesatz mit verwenden, darüber hinaus noch das eine oder andere zusätzliche Teil aus dem Standardätzteilesatz für die eine oder andere sinnvolle Ergänzung.
    Schaun mer mal, wie es wird.
    Fiete

  • Für alle, die noch nichts Näheres über das Schiff wissen:
    Die NORDSTJERNEN wurde von der Werft Blohm & Voss am 24.02.1956 an die Reederei "Det Bergenske Dampskibsselskap" (BDS) abgeliefert. Es war damit der erste Auslandsauftrag der Werft nach dem 2. Weltkrieg und der danach folgenden nahezu totalen Demontage!
    Das Schiff war mit 2.194 BRT vermessen, 87,4 m lang, 13,2 m breit und hat einen Tiefgang von 4,5 m. Es war damals als Zwei-Klassen-Schiff eingerichtet mit der 1. Klasse mittschaiffs und der 2. Klasse achtern. Beide Klassen hatten jedoch eine gemeinsame Cafeteria. Es waren Kabinenplätze für 62 Passagiere in der 1. Klasse und für 130 Passagiere in der 2. Klasse vorhanden. Die Inneneinrichtung hatte der Architekt Hugo Kaltenborn entworfen. Angetrieben wurde das Schiff ursprünglich von einem 6-Zylinder Burmester & Wain - Diesel, der dem Schiff bei 3.000 PS eine Höchstgeschwindigkeit von 16,8 kn verlieh. Propeller war schon damals (sehr modern!) ein vierflügeliger Verstellpropeller.
    Die BDS war über viele Jahrzehnte eine der Gesellschaften, die entlang der norwegischen Küste zwischen Bergen und Kirkenes eine ganzjährige Postschiffslinie, die sogenannte Hurtigrute, betrieb. Alle Schiffe der BDS, die im Jahre 1852 gegründet worden war, um eine Schiffslinie zwischen Hamburg und Bergen zu betreiben, führten Namen von Sternen oder Himmelserscheinungen. Die Schornsteinmarke waren drei weiße Ringe und als Bugzier führten alle Schiffe einen fünfzackigen Stern.
    In der Hurtigruten-Flotte der BDS war die NORDSTJERNEN das neueste Schiff und besaß als einziges die Klasse für internationale Fahrt. Daher wurde es neben den Fahrten auf der Hurtigrute auch auf der Express-Route nach Svalbard (Spitzbergen) eingesetzt. Eine weitere populäre Einrichtung waren in den Jahren 1976 bis 1979 die Frühjahrskreuzfahrten nach den Shetland-Inseln.
    Im Jahre 1979 geriet die BDS in wirtschaftliche Schwierigkeiten und verkaufte daher ihren Hurtigruten-Anteil und damit auch ihre vier Hurtigruter an die Troms Fylkes Dampskibsselskap (TFDS). Im Jahre 1983 ließ die TFDS das Schiff grundlegend modernisieren. Bei der Werft Mjellem & Carlsen in Bergen wurde die alte B & W Maschine gegen einen Achtzylinder MaK-Diesel mit 3.600 PS ausgetauscht. Gleichzeitig wurden die Kabinen auf dem Hauptdeck neu gestaltet. Dadurch reduzierten sich die Kojenplätze auf 179. Am 23. März 1983 nahm die modernisierte NORDSTJERNEN wieder ihren Dienst auf der Hurtigrute auf.
    Als regulärer Hurtigruter wurde das Schiff im Frühjahr 1994 durch den Neubau NORDLYS abgelöst. Aber damit ist es dennoch nicht aus dem Verkehr gezogen. Es unternimmt in den Sommermonaten regelmäßig Kreuzfahrten um Spitzbergen und in den Wintermonaten hilft sie weiterhin auf ihrer alten Stammroute aus, wenn die anderen Schiffe ihre Werftliegezeiten absolvieren.
    Im Jahre 2003 war die NORDSTJERNEN zu einem ersten Besuch in Hamburg, als die neue MIDNATTSOL an der Überseebrücke getauft wurde. Und im Jahre 2006 feierte sie ihren 50. Geburtstag mit einem erneuten Anlaufen ihres Geburtsortes.
    In diesem Jahr wird die Hurtigrute 115 Jahre alt und aus diesem Anlass veranstaltete die Hurtigruten-Group (in der inzwischen alle Schiffe unter einem einheitlichen Logo zusammengefasst sind) zwei Sonderfahrten von und nach Bergen mit Passagierwechsel in Hamburg, so daß man auch in diesem Jahr (am 15. und 16. Mai) Gelegenheit hatte, das Schiff in Hamburg zu sehen.
    So, nun noch zwei Bilder ("einst" und "jetzt") und dann geht es demnächt los.
    Beste Grüße aus der Geburtsstadt der NORDSTJERNEN
    Fiete

  • Moin Fiete,


    allein schon die kurze aber dennoch wahnsinnig inhaltsvolle Vorstellung des Lebenslaufs der N fordert die regelmäßige Betrachtung des Berichts heraus.


    Mir geht es zwar " a bisserl" wie OHI als eigentlicher Anhänger der "Grauen" , aber zwischendrin die zivilen Farbtupfer machen das Hobby noch schöner. Also: voran damit.


    Wird sicher wieder eine Spitzenproduktion aus Deiner Werft werden.


    Und natürlich wünsch ich Dir besten Erfolg im Wettbewerb. Toi. toi, toi.


    Liebe Grüße aus dem heute auch "nordisch warmen" AN.


    Günter

    Auf der Werft: Fregatten F213 Scharnhorst und F216 Scheer


    Meine letzten Modelle:

    Z 51 der KM; Sven Johannsen, U-Boot W. Bauer; Fregatte Lübeck; Landungsunterstützungsboot Natter; Nordstjernen;
    HANSEATIC; U 2540; Vorpostenboot V 1102; BuPo Bayreuth; S.M.S. Frankfurt; Munitionstransporter Westerwald; FD Nürnberg; Fregatte Baden-Württemberg, Minensuchboote Paderborn und Passau

  • Moin Fiete,
    ich bin gespannt auf Deinen Bericht, besonders weil ich ( wie sicher viele andere auch ) diesen Dampfer noch platt ín der Schublade liegen habe. Da wäre es schön, wenn ein anderer erst mal die Kastanien aus dem Feuer holt:D, und die Fallgruben des Bogens markiert!
    Viel Spaß beim Bau, deteringgase!

  • Moin Fiete,
    zu diesem Schiff scheinst Du ja eine besondere Beziehung zu haben. Also viel Spaß und Erfolg. 2009 in BHV schaue ich mir Dein Modell an.
    Gruß
    Jochen

  • Moin Fiete,
    viel Spaß beim Bauen! Da ich mir das Teil auch aus Brenerhaven mitgebracht habe, gucke ich dir - mal wieder - über die Schulter und werde mich an deiner souveränen Qualitäts-Arbeit mit erfreuen :) .


    Gruß von der Ostsee
    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Moin zusammen,
    Leute, nicht so viele Vorschusslorbeeren :rotwerd:, das Ding muss doch noch erst gebaut werden. Außerdem hat Werner mit seinem Bericht vom Kontrollbau das Modell ja schon gut vorgestellt.
    Jochen hat unbedingt Recht, wenn er sagt, daß ich zu dem Schiff eine besondere Beziehung habe. Meine Eltern und ich haben seit 1960 Freunde in Molde, einer Hafenstadt an der Westküste Norwegens. Von 1960 bis zu unserer Hochzeitsreise 1988 bin ich jeden Sommer bzw. Herbst dort im Urlaub gewesen. Die Hurtigruter gehörten dann mit zum Tagesablauf dazu. In den 60ern hatte ich ja schon die Bögen vom Lehrmittelinstitut in den Fingern und damals habe ich schon bedauert, daß die keinen Hurtigruter im Programm hatten. Naja, war damals wohl eher eine Mindermeinung... :D
    Die NORDSTJERNEN und die LOFOTEN sind die letzten noch in Fahrt befindlichen Schiffe aus der Zeit und besitzen einfach einen besonderen Charme. Wer alte Schiffe mag, wird das verstehen. Und seit wir im Mai die Chance hatten, eine Tour mit der NORDSTJERNEN zu machen, hat sich natürlich eine ganz besondere Beziehung zu dem Schiff aufgebaut.
    Also, demnächst geht es dann mit dem Bau los.
    Beste Grüße von der Elbe
    Fiete

  • Moin zusammen,
    und weiter gehts. Zwischen Fußball und diversen anderen Aktivitäten war sogar noch Zeit, Mittelträger und Spanten auszuschneiden. Hier die Bilder von der ersten Stellprobe. Nichts Spektakuläres, aber die Anzahl Spanten versprechen wieder ein sehr stabiles Modell. =)
    Ich hoffe, daß ich heute abend das Gerüst fertig verleimen kann, dann kann es in Ruhe durchhärten.
    Beste Grüße von der Elbe
    Fiete

  • Ahoi Fiete,


    zur Bauzeit der N sahen Schiffe halt noch wie solche aus - das ist schon am Skelett zu erkennen. Da kann ich Dir nur viel Spaß wünschen ...


    Günter

    Auf der Werft: Fregatten F213 Scharnhorst und F216 Scheer


    Meine letzten Modelle:

    Z 51 der KM; Sven Johannsen, U-Boot W. Bauer; Fregatte Lübeck; Landungsunterstützungsboot Natter; Nordstjernen;
    HANSEATIC; U 2540; Vorpostenboot V 1102; BuPo Bayreuth; S.M.S. Frankfurt; Munitionstransporter Westerwald; FD Nürnberg; Fregatte Baden-Württemberg, Minensuchboote Paderborn und Passau

  • Mensch Fiete,


    Du machst es ja richtig spannend, wie im Krimi ... 8) 8) 8)


    Daß die Knicklinien in den Aufbauwänden nicht durchgezogen sind, ist wirklich Klasse. Da sieht man, daß die Konstrukteure auch auf unsere Bemerkungen reagieren. Bei weißen Wänden fällt es ja noch mehr auf, als bei grauen .. aber selbst dort ist's ohne einfach schöner.


    Hab eben Deine Bilder von der Nordstjernen an anderer Stelle im Forum entdeckt. Klasse. Das Dampferchen leg ich mir auch zu.


    Liebe Grüße aus dem wieder sommerlichen Franken.


    Günter

    Auf der Werft: Fregatten F213 Scharnhorst und F216 Scheer


    Meine letzten Modelle:

    Z 51 der KM; Sven Johannsen, U-Boot W. Bauer; Fregatte Lübeck; Landungsunterstützungsboot Natter; Nordstjernen;
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  • Quote

    Original von OpaSy
    Das Dampferchen leg ich mir auch zu.


    Nur zu, Günter, kann ich nur dringend empfehlen!


    Moin zusammen,
    hier die nächsten Baufortschritte. Nach dem Spantengerüst kommt das Hauptdeck mit den ersten Aufbauwänden an die Reihe. Hier ein Blick auf die Gepäckablage. Die Schiffe waren ja bevor die Hurtigrute zur "Schönsten Seereise der Welt" mutierte in erster Linie Nahverkehrsmittel. Und wer dann nur von einem Hafen zum nächsten reiste, stellte sein Gepäck hier ab. In den meist recht kleinen Kammern war ohnehin kein Platz dafür. Heute werden dort u.a. die Rettungswesten gelagert, die von den Passagieren beim ausbooten mit den "Zodiaks" getragen werden müssen. Aber beim Modell ist ja noch alles beim alten... :D

  • Ja, und dann waren da ja noch diese Striche auf dem Achterdeck. Auf dem Bogen findet sich nichts, was man hier einbauen könnte, allerdings sind auf der Planzeichnung auf der dritten Umschlagseite zwei ovale Objekte eingezeichnet, unter denen man sich so gar nichts vorstellen kann, bis man im Original davor steht. So sieht es in natura aus:

  • Die beiden Leinenkörbe sind aus dem Standard-Relingätzsatz eines namhaften Herstellers aus Hamburg, das Handrad für den Windenfahrstand ist aus dem Standard-Kleinteilesatz des gleichen Herstellers. Sehen etwas groß aus, die Körbe, aber nach der Erinnerung passt es recht gut. Wenn das Promenadendeck drüber ist, sieht man da ohnehin nicht mehr viel von.
    Gut beschwert darf nun alles fröhlich vor sich hin trocknen...
    Bis demnächst
    Fiete

  • Moin zusammen,
    die nächsten Arbeiten auf der Werft war der Bereich der Rezeption. Leider wird man bei dem fertigen Modell nicht mehr viel davon sehen.
    Hier war auch wieder etwas nacharbeiten angesagt. Der Bogen sieht vor, daß die Teile 26, 27 und 28 bündig mit der Bordwand abschließen. Damit gäbe es dann aber keinen Durchgang nach vorne. Der ist jedoch durchaus vorhanden, es ist nur ein Schott vorgesehen, das man bei Bedarf (Schlechtwetter!) schließen kann, damit die Rezeption nicht absäuft. Ich habe also die drei Teile miteinander verklebt und dann auf jeder Seite die Tür mehr oder minder sauber ausgestochen. (Auf dem zweiten Bild kann man den Unterschied zur "Bogenversion" ganz gut erkennen.) Damit fällt dann wenigstens etwas Licht in diesen Bereich.
    Die mittlere Doppeltür führt übrigens ins vordere Treppenhaus, gleich dahinter ist dann das Büro/die Rezeption. Beim Einsatz auf der Hurtigrute können dort die Fahrkarten für die Teilstrecken gekauft werden. Wie gesagt, eigentlich ist die Hurtigrute ein ganz normales Nahverkehrsmittel...
    Die beiden äußeren Holztüren führen zu einem Niedergang zum Deck darüber (davon wird später zu berichten sein), die Holztür rechts neben der "Treppenhaustür" führt zum Hospital.
    So, das war es dann erstmal wieder. Die nächsten Arbeiten sind Poller und Spill auf dem Achterdeck, der Niedergang, der Haupt- und Promenadendeck achtern verbindet - auch hier wird etwas zu "zaubern" sein - und dann ein paar Verstrebungen, die das Promenadendeck tragen.
    Bis demnächst
    Fiete

  • Hallo Fiete,


    legst ja trotz Tropentemperaturen und EM tüchtig los. Beneide Dich "a bissla" um die persönlich gemachte Bekannt- und Freundschaft mit der N. Natürlich kannst Du dann kleine Ungereimtheiten gleich gut korrigieren. :D :D Ich hätte mich wohl wegen des fehlenden Durchgangs aber durchgezogenen Decksplanken gewundert - aber das Ganze wohl als Greenhorn einfach übergangen. 8o 8o


    Sehe regelmäßig rein - denn die N ist ja wirklich schön.


    Günter

    Auf der Werft: Fregatten F213 Scharnhorst und F216 Scheer


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    Edited once, last by OpaSy ().

  • Hallo Fiete,


    ich werde die NORDSTJERNEN auch bauen, sobald die PREUSSEN fertig ist. Schon deswegen lese ich bei Dir sorgsam mit.


    Tolle Arbeit bisher!

    Bis die Tage...


    Helmut



    "Dem Angriff auf die Menschlichkeit folgt der Angriff auf den Menschen!"

    (Claudia Roth)



    Fertig: CAP SAN DIEGO (roko)

  • Quote

    Original von OpaSy
    Ich hätte mich wohl wegen des fehlenden Durchgangs aber durchgezogenen Decksplanken gewundert


    Moin Günter,
    nee nee, die Planken sind nicht durchgezogen. Wenn du mal bei den Bildern genau hinschaust, dann verläuft da vor dem Schott 26 (das mit den vielen Türen drin) eine Planke als Abschluss quer über die gesamte Decksbreite. Auf der anderen Seite ist bei den vorderen Seitengängen ebenfalls so ein Abschluss vorhanden. Insofern völlig korrekt auch bei der geschlossenen Version.
    Aber: Im Gegensatz zu den Türen, die man zuhause hat, haben Türen an Bord immer ein mehr oder weniger hohes Süll, also einen hohen unteren Türrahmen sozusagen(ist bei meinen Türen dort etwas sehr hoch ausgefallen :rotwerd:, naja fällt ja nicht so auf...) und da ist dieser Abschluss dann auch völlig in Ordnung.
    Ich hoffe, daß ich am Wochenende ein wenig voran komme, trotz EM und ein paar anderen Veranstaltungen. Schaun mer mal.
    @ Helmut: Danke fürs Lob! :rotwerd:
    Beste Grüße von der Elbe
    Fiete

  • Quote

    Original von Fiete
    [quote]Original von OpaSy
    Ich hätte mich wohl wegen des fehlenden Durchgangs aber durchgezogenen Decksplanken gewundert


    Moin Günter,
    nee nee, die Planken sind nicht durchgezogen. Wenn du mal bei den Bildern genau hinschaust, dann verläuft da vor dem Schott 26 (das mit den vielen Türen drin) eine Planke als Abschluss quer über die gesamte Decksbreite. Auf der anderen Seite ist bei den vorderen Seitengängen ebenfalls so ein Abschluss vorhanden. Insofern völlig korrekt auch bei der geschlossenen Version.



    Moin Fiete,


    da wird einem Blinden sogar noch das Sehen beigebracht. Ist ja noch mehr als reine Nächstenliebe :D :D :D


    Pflege selbst immer zu sagen: "Wer lesen kann, hat Vorteile im Leben" Mit dem Sehen ist es aber wohl genau so :D :D :D


    Liebe Grüße an die Waterkant


    Günter

    Auf der Werft: Fregatten F213 Scharnhorst und F216 Scheer


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  • Moin Fiete,


    ...... Technik - bring den Beitrag nicht mehr raus. 8o

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    Edited 2 times, last by OpaSy ().

  • Moin Fiete,


    und den auch nicht, verflixt aber auch 8o 8o 8o


    Günter

    Auf der Werft: Fregatten F213 Scharnhorst und F216 Scheer


    Meine letzten Modelle:

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    Edited once, last by OpaSy ().

  • Hallo Fiete,


    bin eben auf den Bericht hier gestossen und bin sehr davon angetan ;)
    Ich stand in BHV auch vor dem Bogen und war am Überlegen: Kaufen oder nicht kaufen...
    Habe mich dann aber für die "Planet" entschieden. Vielleicht hätte ich beide Modelle kaufen sollen :D


    Ein schöner Bericht und Deine eigenen Extras passen auch sehr gut (kein Wunder, wenn Du da eigene Schiffserfahrung mitbringst) :super:


    Ich bleibe am Ball und wünsche weiterhin viel Spaß beim Bau ;)


    Grüße


    Lars

  • Moin zusammen,
    @ Günter: Na, wat war dat denn? Ladehemmungen im PC? :D
    @ Lars: Doch, ist wirklich ein schönes Schiffchen; auf alle Fälle im Original und ich denke, daß auch das Modell richtig gut wird. Freut mich, wenn Du weiter hier vorbeischaust.
    Denn will ich auch die nächsten Schritte erläutern:
    Achtern verbindet ein Niedergang Haupt- und Promenadendeck. Hier besteht die Möglichkeit, die Treppe nicht aus Karton, sondern aus dem Ätzsatz herzustellen. Damit man dann aber nicht durch die Stufen ins Leere blickt, habe ich die Kartontreppe umgedreht eingebaut (s. Bild)
    Das entspricht so exakt der Realität. Nach Einbau des Promenadendecks wird dann anschließend der Niedergang aus dem Ätzsatz eingebaut und fertig ist dat Ding.

  • Und wie ich noch so darüber grübelte, daß man das alles später nur noch erahnen wird, fiel mir ein, daß im Bereich der Rezeption unterhalb der Infotafel ein Briefkasten hängt. In manchen Regionen ihres Fahrtgebietes mussten die Schiffe der Hurtigrute früher den Postbus ersetzen. Daher auch die frühere deutsche Bezeichnung "Postschiffe" für die Hurtigruter, die ja auch die Postflagge an Stelle der einfachen Nationalflagge führen. Doch davon zum Schluss mehr...
    Egal, der Postkasten hängt da immer noch und hat auch immer noch seine Funktion: Es steht genau drauf, in welchen Häfen nordgehen und südgehen der Kasten geleert wird. Irgendwie fehlte der Kasten...
    Falls Ihr ihn nicht gleich findet, hier der kleine Hinweis, daß in Norwegen die Briefkästen rot sind...

  • Moin Fiete,


    hab ich jetzt den Einwurf am Briefkasten überseh'n ?? ?( ?( Ist immer deutlicher zu merken: Du bist richtig verknallt in die Nordstjernen. Freu mich mit Dir.


    Grüße Dich mit einer "Staublunge" - aber Wanne und Duschbecken sind schon entfernt, und nach der Brotzeitpause der Handwerker geht's weiter. Die Chancen, daß die Baderneuerung in in Tage über die Bühne gegangen ist, ist groß. Dann kann ichb auch wieder schnipseln. :D :D


    Günter

    Auf der Werft: Fregatten F213 Scharnhorst und F216 Scheer


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  • Quote

    Original von OpaSy


    hab ich jetzt den Einwurf am Briefkasten überseh'n ??


    Nuja, ist eben auch rot... :D Ich werde das noch mal nacharbeiten, mein Filius hat auch schon gemeckert :D
    Dann wünsche ich gutes Gelingen mit der Baderneuerung. Im Moment scheinen alle irgendwelche handwerklichen Aktivitäten zu entwickeln: Bad, Garten, bin gespannt, was noch so kommt.
    Beste Grüße
    Fiete

  • Quote

    Original von Wiesel
    Dein Filius hat voll recht, eh!


    Na, wenn der das liest... Macht nur weiter so, untergrabt nur meine Autorität... :D :D :D

  • Moin Fiete,
    das sieht ja auf dem Achterdeck schon recht "aufgeräumt" aus - macht mir sehr viel Freude, deinen Baubericht der NORDSTJERNEN zu verfolgen.


    Herzlichsten Dank für die lieben Geburtstagsglückwünsche sagt


    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Moin zusammen,
    hier schnell die Bilder von den nächsten Bauschritten. Den Postkasten habe ich auch nachgebessert, aber auf dem Bild kommt das noch nicht ganz so gut raus, muss ich nochmal machen.
    Der nächste Bauschritt war das Back- und Promenadendeck. Sieht noch ein wenig wellig aus, aber das ist wie im "richtigen" Schiffbau auch: im weiteren Verlauf richtet sich das...

  • Moin Fiete,


    wenn ich es auf den Bildern richtig erkennen kann, hast Du die Stützen am Heck aus Karton gefertigt. Sind die im Ätzsatz auch enthalten oder fehlen die? Oder wolltest Du sie nicht verwenden ?


    Hatte bei Merkur/Vulkan durch die Verwendung natürlich ganz stabile Stützen erhalten. Um die Stärke halbwegs richtig abzubilden, wäre ja auch ein Verkleben mit dem Karton (einfach) ein Ansatz. Das hatte ich nach einem Hinweis von Hagen bei den Davits so praktiziert.


    Bitte nur als Anstoß sehen, nicht als Kritik.


    Adele


    Günter

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  • Moin Günter,
    hatte ich vergessen, näher zu erwähnen.
    Also, ich habe absichtlich die Kartonversion gewählt, weil mir die Ätzteile in dem Falle zu schmal ausfallen. Ich hätte natürlich auch die Karton- mit den Ätzteilen versteifen können, aber das scheint mir hier nicht erforderlich zu sein. Bei den Flaggstöcken habe ich es allerdings vor. Ich hatte das seinerzeit auch bei der DERFFLINGER gemacht, da ist die Stenge vom achteren Mast als Kartonteil zu schwach.
    Aber danke für den Hinweis, ich nehme solche Anregungen ja auch immer gerne auf.
    Dieses Wochenende werden wir Besuch haben, da wird es also nix mit Werftarbeit, weil das Arbeitszimmer auch gleichzeitig unser Gästezimmer ist. Aber nächste Woche wird es - denke ich - fröhlich weitergehen.
    Ein schönes Wochenende wünscht
    Fiete