[FERTIG] HMS Dreadnought / Digital Navy / 1:700

  • Moin moin und Guten Abend,


    bin ich die Tage doch beim Sichten, Sortieren und Ordnen meiner mittlerweile doch recht unübersichtlichen Downloads und stoße dabei auf die Dreadnought von DigitalNavy.


    Hmmm, Maßstab ca. 1:700, dat is´ man bannich lütt!
    Karton-Engelchen :engel: auf der linken Schulter sitzend: "Versuchs mal, mach mal!"
    Karton-Zweifelchen :zweifel: unruhig auf der rechten Schulter hippelnd: "Neee bloß nich, wird nüscht, is´ zu klein...."
    So geht das ´ne ganze Weile hin und her!


    Wer nicht wagt, der nicht gewinnt, ich versuch mich mal an dem Winzling!
    Mal sehen, wie weit ich komme :D


    Also zuerst mal die DN Website besucht, sehen ob es vielleicht neue Files gibt, zur Sicherheit deren FAQ ausgedruckt und die Anleitung ebenfalls.


    Zum Modell:


    HMS Dreadnought, der Vater aller modernen Großkampfeisen


    Wie schon gesagt, es ist ein Download-Modell von Digital Navy im Maßstab 1:700.
    Das Modell wird mit 2 Auflösungen angeboten, einmal 300 und 600dpi, ich nehm die HiRes Variante, mein Drucker kann das...
    Die Bauteile sind auf 3 Seiten verteilt, jede davon ein PDF File.
    Als Bauanleitung gibts eine Schritt-für-Schritt Beschreibung mit einigen begleitenden Zeichnungen. Jeder Abschnitt ist auch hier nur als Website verfügbar, muß man sich also separat speichern und ausdrucken.


    1. Seite: Alle Bauteile einschließlich Haupt- u. Backdeck und die Bordwände
    2. Seite: Das Grundgerüst (Grundplatten, Rahmen, Versteifungen)
    3. Seite: Teile für die Rohre der Artillerie und Masten, Flaggen

  • Hallo Peter,


    wenn man die Schiffmodelle in Bremerhaven im Maßstab 1: tausenddingenskirchen gesehen hat, dann ist 1:700 schon ein richtig fetter Maßstab!


    Keine Angst, man wächst ja an seinen Aufgaben.


    Schöne Grüße und viel Spaß!


    Bernhard

  • Moin moin,


    da muß ich bei dem nötigen Wachstum aufpassen, nicht an die Decke zu stossen :D


    Dann will ich mich mal ans Schnippeln wagen...


    Den Anfang bildet, natürlich, der Rumpf.
    Zusammengesetzt wird er aus der Grundplatte, zwei Rahmen und jeweils einem Stück "Längsspant".
    Ach ja, das Modell ist ein Wasserlinienmodell!


    Bezüglich der Materialstärke hält sich die Bauanleitung mit genauen Details zurück. Aus den FAQ meine ich jedoch zu ersehen, daß bei DN (fast) alle Decks oder Böden mit den magischen 1mm verstärkt werden.
    Zur Sicherheit habe ich aber doch lieber nachgemessen.


    Rumpf
    die Bordwände haben eine Seitenhöhe von 7,5mm wohingegen die Rumpfspanten bzw -rahmen 5,5mm hoch sind. Ergo bleiben 2mm Luft, will heißen, ich ziehe Grundplatte und Hauptdeck auf 1mm Pappe auf!


    Die Grundplatte ist ausgeschnitten und die Rahmen und Längsspanten sind verklebt.
    Das Hauptdeck habe ich erstmalig mit Sprühkleber verarbeitet. Mal sehen, wie sich das macht...

  • Backdeck
    hier habe ich eine Weile gegrübelt.
    Den Abmessungen der Seitenwände nach ist hier nur 1mm Luft, also nur eine Horizontale zu verstärken.
    Logischerweise muß das Deck verstärkt werden. Dann bliebe aber später nur eine vernünftige Kante zum Kleben der Wände, nämlich oben. Also habe die Rahmen einfach 1mm schmaler geschnitten und die Grundplatte des Backdecks ebenfalls auf Pappe aufgezogen. Damit hätte ich dann oben und unten eine schöne Klebekante.
    Ich hoffe, daß das nacher auch alles so hinkommt....und ich keinen Denkfehler eingebaut habe :zweifel:

  • Das Hauptdeck ist fertig zugeschnitten.
    Die lilafarbenen Kreise habe ich ebenfalls ausgeschnitten bzw ausgestanzt. Dort kommen später die Türme der Hauptartillerie hin.
    Diese können mittels eines Pins oder kleinen Nagels drehbar gestaltet werden, daher die Freischnitte.
    Wir werden diesbezüglich sehen... ;)


    Jetzt muß ich ein wenig probieren, um die korrekte Position des Hauptdecks relativ zur Grundplatte zu finden, da ich keine Markierungen auf den Bauteilen entdeckt habe und die Anleitung da auch nix vermeldet.


    Gruß
    Peter

  • Nach einer Weile des zehntelmillimeterweisen Hinundherschiebens des Decks glaube ich, die richtige Position für das Hauptdeck gefunden zu haben :D


    Als Referenz nach oben habe ich die weißen Vierecke auf den Bordwänden genommen. Diese müssen mit den Marken der seitlichen Türme an Deck übereinstimmen. Danach kann man den Sitz zum Grundgerüst gut anpassen.


    Grundgerüst und Hauptdeck sind verklebt und trocknen unter dem Gewicht eines Nachschlagewerks!


    Gruß
    Peter

  • Moin Peter,


    1/700 ist mein bevorzugter Maßstab, aber in Plastik! :P
    Das kleine Schiff von DN habe ich auch auf der Platte, aber bisher hatte ich einfach zuviel Respekt (oder Angst?) vor Papier, um mich an ihm zu probieren. :rolleyes:
    Aber zum Glück bekomme ich ja hier eine schöne Anleitung. ;)


    Ich wünsche dir noch viel Spaß mit dem "großen" Kahn.



    Bis dann.
    Tino

  • Moin Peter,
    das ist ja irre! Von 1:200 auf 1:700???!! Übrigens dazwischen liegt der Königsmaßstab 1:250 (Jo würde sagen 1:500 :D ), den Du vielleicht bald entdecken wirst.
    Aber egal - viel Spaß und ich bin selbstverständlich dabei1
    Grüße aus dem sommerlichen Flensburg
    Jochen

  • Moin moin,
    Hallo Mainpirat,


    bis ich soweit bin, dauerts noch eine Weile!


    Als kleiner Zwischenschuß hier mal der Testbau eines Geschützturms.
    Der Turm selbst besteht nur aus einem einzigen Bauteil, dazu kommen dann noch die beiden Rohre und die Grundplatte + Barbette.


    Also die Rohre sind für mich schon absolut grenzwertig, beinahe jenseits von Gut und Böse! Selbst normales Druckerpapier ist dafür zu stark. 8o
    Ich habe einen Ausdruck auf feinem Briefpapier gemacht. Damit und einem dünnen Draht als Seele hat es ganz leidlich geklappt.


    Für evtl. Tips und Anregungen zu den Rohren wäre ich seeeehr dankbar...


    Gruß
    Peter

  • Moin Tino,
    Moin Jochen,


    jaaaa, der Maßstab....ich werd schon sehen, auf was ich mich da eingelassen hab :gaga: :D


    Jedenfalls ist der Rumpf nun soweit durchgetrocknet und was am wichtigsten ist, schön grade!!!!!
    Deshalb gings gleich weiter und ich habe die Bordwände verklebt.
    Ging eigentlich ganz problemlos von statten. Man muß zu Beginn nur aufpassen, daß die weißen Markierungen für die Barbetten der seitlichen Türme mit denen an Deck fluchten, dann passt alles wunderbar.


    Gruß aus Rostock,
    einen schönen Sonnen-Sonntag
    Peter


    ...is´ heut nicht irgendwie Pfingsten????


    ooops, waren die falschen Bilder...

  • Hallo Peter,
    die Geschützrohre sind doch gut geworden. Du könntest sonst mal versuchen, 80g-Papier einfach mehrmals umeinander zu "wickeln", bis der Umfang fürs Rohr erreicht ist. Das habe ich bei meiner "Gaasterkerk" (Bausatz von Scaldis) bei den Ladebäumen gemacht. Die sind danach auch recht stabil, durch die vielen "Papierlagen".
    Kann natürlich sein, dass die Methode für 1:700 nicht mehr klappt...
    Ich hänge einfach mal die Fotos an, vielleicht hilft es Dir ja.

  • Moin moin,


    Dank euch für die Tips!
    Zahnstocher hatte ich auch schon in die weitere Wahl einbezogen, sind aber definitiv zu dick. Habe einen Versuch mit normalem Druckerpapier, also ca. 80er, gemacht. Wurde aber auch nichts.


    Maßstabsgerecht müsste der Durchmesser bei originalen 30,5cm ca. 0,5mm betragen.
    Ich bin bei ca. 0,70mm angelangt....kleiner gehts nach den Klebemarken auch gar nicht. Und ohne Draht-Unterstützung wohl schon garnicht.


    Hab ja noch ein wenig Zeit ;)


    Gruß
    Peter

  • Quote

    Überdies ist es amüsant, wenn einen die Apothekerin etwas irritiert anschaut


    Grins. Das geht mir auch jedesmal so (Spritze zum Tintenpatronen nachfüllen - früher ging das ja noch, zum Kleber punktuell verteilen, und als Geschützrohr?).


    Mainpirat: Wie zerlegst Du eigentlich die Kanülen längenmäßig? Ich habe noch kein geeignetes Werkzeug gefunden, das ohne Quetschungen und ähnlichen Schäden hinzubekommen...


    Viele Grüße


    Wolfram

    Veni, vidi, haesi - ich kam, ich sah, ich klebte

    Edited once, last by Wolfram4 ().

  • Hallo Peter,


    geniales Projekt, vor dem ich bisher noch kapituliert habe. Für die Geschützrohre wären mir auch gleich Injektionsnadeln eingefallen ( berufsbedingt).


    @ Wolfram: Ablängen mache ich mit einem scharfen Seitenschneider, danach mit dessen Backen die gequetschte Stelle wieder "in Form" bringen und ( damit die Öffnung schön zu sehen ist ) die abgelängte Stelle senkrecht auf einem Schleifstein solange schleifen, bis das gewünschte Ergebnis erzielt ist. OK .. mühselig aber es funktioniert.


    Viel Erfolg und Du hast einen aufmerksamen Zuschauer!


    LG Micha

  • Hallo Peter,


    das Ablängen geht mit einem Dremel und einer Trennscheibe, du musst die Nadel "nur" in etwas einspannen.


    Zum Papier: Wolfgang Keller nimmt für dünne Rohre immer das dünne Papier, das in dem Gebinde zwischen dem Durchschlagspapier liegt.


    Grüsse


    Hans Gerd

  • Habe jetzt 6 Rohre so aus dem Papier hinbekommen, die letzten Beiden sogar ohne Draht drin.
    Allerdings ist das Verhältnis Erfolg - Papierkorb im Moment 1:2.... :(
    Werde mal welche aus Nadeln versuchen! Aber erst nächste Woche :)


    Gruß
    Peter

  • Moin moin und Hallo,


    die Geschütze haben mir keine Ruhe gelassen und so habe ich doch noch weitergeröhrt....


    Die ersten beiden Läufe habe ich vor dem Rollen noch am Draht festgeklebt und sozusagen darauf aufgewickelt. Sieht ganz brauchbar aus.
    Das nächste Paar dann nur auf dem Draht gerollt. Sah schon besser aus!
    Allerdings gabs hier im Verhältnis 1:2 auch einige "Wurschtexemplare", die entsorgt wurden.


    Für die letzten 4 Rohre habe ich dann die Technik etwas geändert.
    Ich habe den Fortsatz am hinteren Ende abgeschnitten und das so verbliebene Rohrteil erst auf dickerem Draht vorgeformt, dann auf den dünnen Draht geschoben und das Papier am Stoß mit ein wenig Leim benetzt. Dann nur noch auf dem Draht zwischen den Fingern rollen. Auf diese Weise bildete sich sogar die leicht konische Form heraus!
    Danach die vorgeformte Verdickung auf das fertige Rohr geschoben und mit einem Dröpje Leim verklebt.

  • Werd mir trotzdem mal so ein Nädelchen besorgen und probieren.


    Dafür gings heute mit dem Vorschiffsaufbau weiter.


    Das Deck hatte ich schon über nacht mit der Grundkonstruktion verklebt, heute kamen also die Seitenwände dran.


    Wie beim Rumpf ist die Referenz hier auch wieder die Oberkante. Die muß mit dem Deck bündig sitzen.
    Dabei ist wirklich Genauigkeit gefordert, denn gerade an den "interessanten" Stellen wie den beiden runden Nischen der Seitentürme und der Mehrfachecke an Steuerbord ist die Seitenwand überhöht. Nur ganz hinten und an den vorderen Seiten schließt sie mit dem Deck ab.


    Beim linken Rund habe ich anscheinend den Radius des Decks minimal zu groß ausgeschnitten. Dort liegt die Wand nicht exakt an der Deckskante an. Das läßt sich aber mit einem ganz dünnen Streifen beheben.
    Ansonsten hat die Seitenwand hervorragend gepasst.


    Gruß
    Peter

  • Hallo und moin moin,


    es gibt nicht viel Neues.
    Der einzige Fortschritt heute abend: das Backdeck ist mit dem Rumpf verklebt.
    Hier zeigt sich jetzt, ob der Vorschiffsaufbau korrekt verarbeitet wurde.
    Und....ähhh, an Steuerbord, an der Vorkante des "Rundbogens" für den Seitenturm, blitzt die Decksmarkierung ein wenig auf... X(
    Mal sehen, ob die Stelle später einsehbar ist. Wenn ja, werd ich da wohl etwas Hand anlegen müssen!


    Gruß
    Peter

  • Moin Mainpirat,


    entgegen meinem sonst kultivierten Pessimismus bin ich guter Dinge, mit dem Schiffken bis dahin fertig zu werden 8)
    Allerdings stehen dem noch viele, viele kleine Papierfitzelchen entgegen...


    Gruß
    Peter

  • Moin moin,


    der Vorsteven ist geschlossen!


    Die beiden Bordwandteile an sich erwiesen sich als (eigentlich) sehr paßgenau und trotzdem sieht das Ergebnis naja, ähm, nicht wie gewollt aus, um es mal so auszudrücken.
    So bleibt am oberen Abschluß der Stoßkante am Steven ein unschöner kleiner Spalt, der nicht von den Bauteilen bedeckt wird X(


    Wieso das???


    Ich habe schlicht und einfach nicht an die 1mm zusätzliche Materialstärke des Backdecks gedacht!!
    Ein simples Anschleifen bzw. Anphasen der Verstärkungspappe besonders an der Bugspitze hätte das Problem vermieden...
    Ich denke aber, mit ein wenig Farbe und Makulatur läßt sich das Ganze kaschieren.


    Ach ja, die lila Punkte an Deck und an den Seiten sind die Ankerklüsen und Klüsenrohre. Nach DN-Bauanleitung sind lila Flächen auszuschneiden. Ich hab es hier nicht getan und kleckse da später einfach etwas schwarze oder graue Farbe drauf :D


    Gruß
    Peter
    P.S.: ...wie immer sehen die Fotos "schlimmer" aus als die Realität...

  • Jetzt stellt sich sowieso die Frage, Kanten färben oder nicht???
    Durch die verschiedenen Farbschattierungen im Grau scheint es mir schwierig, da den richtigen Farbton zu treffen :zweifel:

  • Moin,


    Quote

    Die Kanten einfärben zahlt sich auf jeden Fall aus.


    werde ich wohl auch machen. Nicht nur die Kanten, sondern es gibt auch einiges an weißen "Rückseiten" im Bereich der Aufbauten. Ich glaube zwar nicht, daß davon sehr viel sichtbar sein wird, aber wer weiss....


    Gruß aus dem Norden
    Peter

  • Hallo Peter,


    ich glaube, dass bei Digital Navy die roten Stellen ausgeschnitten werden sollen.
    Nichts für Ungut.



    Grüsse


    Hans Gerd

  • Hallo Peter,
    Schiffe in 1:50 oder 1:100 kann fast jeder bauen. Aber in diesem Maßstab, das ist schon eine Kunst und einen Applaus wert.


    Mit freundlichen Grüßen


    modellschiff

  • Moin moin,


    @HGS


    Quote


    ich glaube, dass bei Digital Navy die roten Stellen ausgeschnitten werden sollen.
    Nichts für Ungut.


    Jepp, so isses!
    Die Ankerklüsen auf der Back sind auch nicht vergessen worden, sondern hab sie (aus Bequemlichkeit 8) ) einfach so gelassen. Nach dem Verstärken des Backdecks hatte ich ganz einfach Angst, an den kleinen Stellen mit dem Skalpell herumzustochern...
    Eigentlich wollte ich sie nur mit einem Tropfen schwarz-grauer Farbe abdecken. Vermutlich werde ich aber die Klüsenöffnungen an den Bordwänden doch noch öffnen.


    @ modellschiff


    ...danke für den Applaus!
    Glaub mir, so schnell fass´ ich in der Größe auch nix mehr an :D
    Alles, was sonst noch so in der Schublade liegt, ist im Königsmaßstab 1:250...


    Gruß
    Peter

  • Hallo,


    heute abend habe ich nur ein wenig den Pinsel geschwungen.
    Nach einer Weile Hin- und Hermischen habe ich den Farbton ganz leidlich getroffen.


    Neben Vor- und Achtersteven sowie der Stoßkanten der Bordwand und Seitenwand zu Haupt- und Backdeck habe ich auch die Innenseite der Schanzkleidwand im Bereich des späteren Aufbaus gefärbt. Obwohl davon nachher eigentlich nichts mehr zu sehen ist.


    Benutzt habe ich Decormatt von Marabu, gabs grade Schnäppchenmäßig im Baumarkt.


    Gruß
    Peter

  • Moin Peter,


    das bringt enorm viel. Eine deutliche Verbesserung! Jetzt bekommt der Rumpf diese festungsmäßige Anmutung und das ist das wichtigste bei den Schiffen aus dieser Zeit.


    Simon

    Wiedereinstieg in den Kartonbau nach vielen Jahren ...

  • Quote

    Original von Mainpirat
    ...
    Bin schon gespannt auf die Aufbauten.


    Glaub mir, ich auch :D
    Bevor ich aber mit den Aufbauten anfangen kann, müssen erstmal einige der kleinen Geschütze aufgestellt werden. Wenn das Aufbaudeck drauf ist, kommt man an die Stellen nämlich nicht mehr heran!


    Gruß
    Peter

  • Moin,


    hier kommt das erste Los der Torpedobootabwehrgeschütze.
    Diese 8 Stück werden um den Aufbaubereich herum auf der Backdeckebene installiert, bevor das Aufbaudeck darüber kommt.


    Die Konstruktion der kleinen Wummen ist denkbar einfach gehalten. Papierseitig bestehen sie aus nur einem Teil, welches gefalzt und so verklebt wird. Obendrauf kommt ein 6mm langes Stück Draht für den Lauf.
    Danach noch etwas graue Farbe und fertig ist das gute Stück!

  • Bevor ich den nächsten größeren Abschnitt beginne, habe ich die kleinen Decksaufbauten gefertigt. Bei der "Passprobe" stellte sich heraus, daß zwischen Oberkante der Deckshäuser und den Seitenwänden ca. 0,5mm Unterschied bestehen @)


    Und nu' ????


    Zur Sicherheit also erst mal das Aufbaudeck ausgeschnitten und zur Probe aufgelegt. Siehe da, das Deck lag zwar in der Mitte auf den Deckshäuschen auf, aber nicht auf den Seitenwänden!
    Da das Aufbaudeck recht filigran wird, würde es garantiert die Flüchten hängenlassen, was wiederum unschön aussieht...
    Also habe ich die Deckshäuser mit feinem Sandpapier um die 0,5mm flacher geschliffen!
    Jetzt liegt das Deck innen wie aussen schön plan auf.

  • Woher die Diskrepanz zwischen den Deckstützen der Außenwand und den Deckshäusern herkommt, ist mir nicht so ganz klar.
    Ich habe die Maße nochmal an meinem Übersichtsausdruck gegengecheckt.
    Hatte schon befürchtet, daß ich die Seitenwände des Vorschiffsdecks verschnitten habe, dem ist aber nicht so.


    Eine "Unpäßlichkeit" fiel mir an anderer Stelle aber auf, und zwar ist das achtere Deckshaus (Bauteil-Nr 16) zu lang und definitiv etwas zu breit.
    Die Länge ist unerheblich aber die Breite ist wichtig für den hinteren Abschluß.
    Ich musste die hinteren Enden der Seitenwände etwas beschneiden, damit es genau dazwischen paßt.


    Der nächste Bauabschnitt geht dann in die Höhe und umfasst das Aufbaudeck mit Brücke, Schornsteinen, Booten, usw.
    Das sehen Sie aber in der nächsten Sendung, Auf Wiedersehen und Gute Nacht :]


    Gruß
    Peter

  • Moin moin,


    wie jeden Abend habe ich auch heute wieder Hand an den Fürchtenix gelegt...


    Der Baufortschritt beschränkt sich auf vorbereitende Arbeiten für die Aufbauten und umfasst:


    - das eigentliche Deck, löchrig wie ein Schweizer Käse :]
    - ein kleines Deckshaus
    - die Bootslager
    - der achtere untere Geschützstand für T-Bootabwehr
    - 2 Torpedobootabwehrgeschütze


    Das Decksteil sieht recht filigran aus und ist auch mit gebotener Vorsicht zu behandeln, sonst sind ruck-zuck die schmalen Stege mit durchgesäbelt. Ich habe aufgepasst und alles ist heil geblieben :]
    Auch hier habe ich natürlich die Schnittkanten eingefärbt. An der Unterseite bekamen die Stellen etwas Farbe, die nach der Montage theoretisch "sichtbar" sein können.


    Das kleine Häuschen ist anscheinend eine Art Ruderhaus oder ...(?).
    Darauf findet später der vordere Schornstein platz.


    Die Bootslager werden auf die Stege des Decksteils geklebt, drei Stück je Seite. Sie fungieren am Modell gleichzeitig zur Versteifung der Stege.


    Die Wand des Geschützstandes ist stumpf um ihre Grundplatte geklebt. Verstärken bzw. Aufdoppeln zur besseren Formgebung ging hier nicht, da dann die Höhe der "Schießscharte" nicht mit den Kanönchen gepaßt hätte.
    Die Innenseite und die beiden Geschütze bekommen vor dem endgültigen Zusammenbau noch einen grauen Anstrich.


    Morgen gehts dann mit dem Zusammenbau los!


    Gruß
    Peter

  • Moin,


    das Aufbaudeck ist mit dem Rumpf verklebt.
    Aussenherum hat alles gepasst, das Deck sitzt genau auf den Deckstützen auf.
    Nur das vordere Deckshaus unterhalb der mit 23 bezeichneten Fläche habe ich nicht ganz sauber positioniert, eine Ecke blitzt am Innensteg vorbei. Ein wenig graue Farbe läßt auch diesen "Makel" verschwinden.


    Die beiden nach vorn gebogenen Streifen am Frontschott sind Seitenteile der Schanzing. Diese werden noch bogenförmig um den hellgrauen Decksabschnitt herumgeklebt.

  • Moin Mainpirat,


    musste halt nur aufpassen. Allerdings hätte ich mir zur Positionierung ein oder zwei Referenzpunkte am bzw auf dem Bauteil gewünscht. Es gibt zwar eine Centerline auf der Stellfläche des achteren Schornsteins, aber für die Längsausrichtung fehlt soetwas.

  • Den achteren Geschützstand habe ich vor dem Einkleben der Kanonen doch vorsichtshalber mal Testeingesetzt, und .... verd.... Scheibenkleister! Das Ding ist zu hoch!


    Mit dem Lineal die Höhe nachgemessen, und siehe da, ein halber Millimeter zuviel. Wie dieses? Keine Ahnung! Oder fehlt jetzt der halbe Millimeter, den ich von den Deckshäuschen abgeschliffen habe? Wenn ja, dann wäre das unlogisch und ein Konstruktionsfehler...denn das Aufbaudeck würde in dem Fall nur innen auf den Deckshäusern aufliegen aber nicht auf den Deckstützen und Seitenwänden.


    Also erstmal zurück auf die Schneidmatte und sehen, wie wir das hinfummeln können :]


    Gruß
    Peter

  • So, kurz die Schere geschwungen und die Wand des Geschützstandes auf Höhe der Oberkante der Öffnung abgetrennt. Dann vom nunmehr separaten Relingsteil die verbliebenen 0,5mm Grau abgeschnitten und die nunmehr alleinige Reling mit dem Aufbaudeck verklebt.
    Der Geschützstand, mittlerweile mit den Kanonen versehen, paßt jetzt wunderbar an seinen Platz. Den seitlichen Abschluss habe ich nicht ganz so gut hinbekommen, aber mit etwas Farbe läßt sich das beheben.