Hafendiorama 1:250 bestehend aus MS Lichtenfels, Schleppern, Hafenbahn, Kränen, Gebäude / WHV-Verlag

  • Moin, Moin !


    Ich möchte Euch heute mein neues Projekt vorstellen.
    Es handelt sich um ein Hafendiorama mit der Grundfläche 80x25 cm.
    Das Diorama wird aus folgenden Komponenten bestehen:
    Hafenmodule von Michael Urban
    MS Lichtenfels von WHV
    Teile der Hafenbahn (Waggons) von WHV
    Diesellok V-60 von Volker Bollig (http://www.vmbollig.de/kartonmodelle/index.html)
    Kräne von WHV
    Kleinere Hafenfahrzeuge von WHV
    Gebäudeteil von WHV


    Das wird kein vollständiger Baubericht werden, wo ich über jeden Schritt haarklein referieren werde.
    Es wird eher so sein, dass ich einzelne Schritte zu aufkommenden Problemen genauer beschreiben werde aber Standardsachen wie Spantengerüste in 50-facher Ausfertigung auslassen werde.
    Das mögt Ihr mir bitte nachsehen


    OK, dann will ich mal zum Ist-Stand kommen:
    MS Lichtenfels :
    Rumpf ist fertig
    Bordwände sind montiert
    Das hellgrüne Deck hat von mir eine lichtgraue Farbe bekommen und ist montiert
    Ein Teil des achteren Deckshauses ist montiert
    Ladeluke 34 ist montiert
    Hafenbecken :
    Komplett auf MDF-Platte montiert


    Hafenbahn :
    Lokomotive V-60 fertig montiert
    Offener Waggon 80% fertig montiert


    OK, hier noch ein Bild zum jetzigen Stand ....


    CU


    Rocky

  • Hi Freunde !


    Das erste Problem, vor dem ich stand, waren die Schienen für die Hafenbahn.
    Ich wollte "richtige" Gleise und keine aufgemalten...


    Also bin ich folgendermaßen vorgegangen:


    Ich bin auf die Internetseite eines Modellbahnherstellers gegangen und habe mir in deren Prokuktkatalog das Bild einer geraden Schiene entsprechend skaliert und ausgedruckt (alles wie immer mit Photoshop).


    Ausgedruckt wurde auf braunem 280g Fotokarton.

  • Hallo Mathias,


    Dein Gleis sieht sehr gut aus. Freue mich schon auf die Fortsetzung Deines Bauberichtes und wünsche Dir viel Freude beim Bau des Dioramas


    Michael

  • Hallo Matthias,
    ein gewisser Hang zum Masochismus muss bei dir vorliegen, schneidest du doch die Schwellenbänder aus.
    Wie wärs wenn du die Schwellen in Serie einzeln ausschneidest und dann die Profile draufklebst, hat den Vorteil das man wie in echt unter die Zwischenschwellenräume guckt.
    Ansonsten sehr schöne Idee, bin erstaunt das du im Maßstab 1:250 baust.


    Weiter so
    Gruß Robi

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.


    I´m a Billiever, #17, Go Buffalo

    Edited once, last by Robert Hoffmann ().

  • Hi Rocky,


    schönes Projekt. Allein die Wahl des Schiffes macht für mich den Beitrag sehr interessant. Auch das drumherum ist sehenswert. Auf die Fortsetzung bin ich sehr gespannt.


    Michael

    "Die beste aller möglichen Welten ist eine Welt ohne Religion" John Adams (1735 - 1826) US-Präsident

  • Hallo Mathias,


    Wahnsinn, welche Mühe Du dir mit den Gleisen machst.


    Da Du sehr genau bist aber noch ein Tipp: Rangiergleise sind üblicherweise oben nicht "blank/silber" sondern mit einer Rostschicht belegt. Kannst Dir vielleicht etwas Zeit sparen.


    Prima Idee mit dem Diorama. Werde Deinen Bericht gerne verfolgen - und viel Spaß und Erfolg dabei.


    Günter

    Auf der Werft: Fregatte F216 Scheer, n.n.-Schiffsmodell in 1:250


    Meine letzten Modelle:

    Z 51 der KM; Sven Johannsen, U-Boot W. Bauer; Fregatte Lübeck; Landungsunterstützungsboot Natter; Nordstjernen;
    HANSEATIC; U 2540; Vorpostenboot V 1102; BuPo Bayreuth; S.M.S. Frankfurt; Munitionstransporter Westerwald; FD Nürnberg; Fregatte Baden-Württemberg, Minensuchboote Paderborn und Passau, Fregatte F 213 Scharnhorst, ZKrz Helgoland, S.M.S Nassau, Kaiser Wilhelm der Grosse

  • Guten Morgen,


    gibt das Diorama eine Festanlage oder kann man die Komponten (natürlich nicht die Schienen)wieder auseinandernehmen und zu einem neuen Diorama zusammensetzen? Ich habe nämlich die Erfahrung gemacht, dass Festanlagen ungemein viel Platz verbrauchen. Platz ist zwar bekanntlicherweise in der kleinsten Hütte aber wenn man mehrere Schaulbilder bauen möchte, geht es doch an die Raumkapazität.
    Viel Erfolg und Spaß bei dieser Arbeit. Bin mal gespannt wie das Werk am Ende aussieht.
    Noch ein kleiner Tipp: Auf Kais schließen die Schienen oft mit ihrer Oberkante mit dem Straßenbelag ab, so dass der Verkehr unbehindert drüber wegfahren kann.


    modellschiff

  • Moin Matthias,


    da hast Du Dir ja wirklich ein super Projekt vorgenommen.


    Nachdem die Lichtenfels ja schon nicht so ganz klein ist und auch noch einiges drum herum kommen soll wird das ganze ja einigen Platz erfordern. Kannst Du mal Deine ungefähren Größenvorstellungen nennen?


    Ich liebäugel ja selbst schon lange mit einem ähnlichen Projekt aber bisher ist es immer am Platzbedarf gescheitert.


    Auf jeden Fall werde ich Deinen Baubericht äußerst interessiert verfolgen. Da Du immer wieder neue Ideen ins Spiel bringst hoffe ich, daß Dein Bericht mir vielleicht den entscheidenden Anstoß gibt.
    Die Schienen waren jedenfalls schon ein prima Anfang.


    Ich wünsche Dir viel Erfolg und gutes Gelingen.


    Grüße aus Namibia


    Günter

  • Hallo Freunde !


    Jetzt gibt es den neuesten Schwung Bilder - diesmal von der "MS Lichtenfels".


    Der Laderaum ist normalerweise geschlossen - ich wollte den natürlich offen haben. Die "MS Lichtenfels" hatte MacGregor-Luken und so machte ich mich auf die Suche nach Informationen über diese verdammten Dinger.


    In dem Zusammenhang ein herzliches "Danke Wilfried" für die grundlegenden Info's über die Luken. Den Rest dabe ich mir auf der Website von MacGregor besorgt.


    Die Lokomotive im Laderaum ist übrigens ca. 4,5 cm lang und ca. 1,5 cm breit.
    Die habe ich nur für den Größenvergleich in den Laderaum gestellt. Im fertigen Modell wird sie von den Schwerlastkränen in den Ladegaum gehievt.


    Was gibt es sonst noch zu sagen ?


    Der "Besatz" auf dem Backdeck ist bis auf die Ankerwinde alles von mir, denn im Originalbogen sind diese Dinge nur aufgedruckt. Die kleinen Winden Steuerbord und Backbord stammen von der "Hammonia".


    Tja - was soll ich noch reden ? Hier sind die Bilder.
    Falls einer von Euch Fragen hat - immer raus damit, denn ich beisse nicht ;)


    CU


    Rocky

  • Hi Rocky!


    Quote

    Ladebaum mit Ausleger


    Ich sehe nur einen schrägen ladepfosten mit ner schrägen brücke, oder was? ?(


    Gruß HAPE

  • Moin Hagen !


    Vielen dank für das Kompliment.


    Ja, auch die V-60 ist aus Karton.


    Es ist ein freier Download von den Internetseiten von Volker Bollig -> LINK


    Im Original ist die Lok im Maßstab 1:87. Ich habe sie dann passend auf 1:250 verkleinert.


    Hier noch ein Bild davon ... Oh Mann - wie ich Makroaufnahmen hasse :gaga:
    Da sieht man echt alles gepfusche ... :(


    CU


    Rocky

  • Hallo Mathias,


    mach Dir doch wegen der Makros keine Gedanken. Jeder von uns, der es anwendet, weiß, wie unbestechlich die elektronischen Linsen sind. Die V 60 im Laderaum der LIF ist Spitze ! Und auch in Großaufnahme mehr als ansehnlich! Ich habe bei meinem aktuellen Baubericht kleine Ungenauigkeiten, die ich erst auf den Bildern erkannt habe, in einigen Fällen sogar korrigieren können. Think positiv!


    Freue mich schon auf die Fortsetzung Deines Berichts.


    Gruß


    Günter

    Auf der Werft: Fregatte F216 Scheer, n.n.-Schiffsmodell in 1:250


    Meine letzten Modelle:

    Z 51 der KM; Sven Johannsen, U-Boot W. Bauer; Fregatte Lübeck; Landungsunterstützungsboot Natter; Nordstjernen;
    HANSEATIC; U 2540; Vorpostenboot V 1102; BuPo Bayreuth; S.M.S. Frankfurt; Munitionstransporter Westerwald; FD Nürnberg; Fregatte Baden-Württemberg, Minensuchboote Paderborn und Passau, Fregatte F 213 Scharnhorst, ZKrz Helgoland, S.M.S Nassau, Kaiser Wilhelm der Grosse

  • Hallo Mathias, die V60 ist doch gut! Über Makroaufnahmen kann wohl jeder von uns ein Lied singen... :rolleyes: Ich habe mir sogar inzwischen angewöhnt, von jedem Bauabschnitt ein paar Fotos zu machen, den die Kamera lügt leider in diesen Moment nicht.. Das Auge schaut da gerne mal wohltuend drüber hinweg... Aber überleg doch mal den Massstab und die "Grösse" der Maschine. Da brauchst Du echt keine Bedenken haben!

  • Howdy Freunde !


    Ja, das nächste Problem war das Wasser für das Hafenbecken.


    Die Hafenmodule von Michael sind nat. ohne Frage supergeil, aber das Wasser ist nun mal 2-Dimensional.


    Wie also Abhilfe schaffen ?


    Ich habe schon viel gelesen und auch ein bischen probiert, aber die beste Lösung für mich ist immer noch die gute alte Frischhaltefolie aus der Küche.


    Die schöne Wassertextur von Michael kommt dieser Methode sehr entgegen und darum werde ich diese nun hier beschreiben.


    Die Frischhaltefolie wird auf der entsprechenden Länge abgeschnitten und ordentlich (!) zerknüllt.
    Dieser zerknüllte Ball wird mit Gummibändern erstmal in der Knüllposition gehalten.


    In der Zwischenzeit bestreichen wir die Wasserfläche mit Klarlack. ACHTUNG - NUR IN GUT GELÜFTETEN RÄUMEN ANWENDEN !
    Lacht nicht - ich bin schon einmal beim Renovieren besinnungslos von der Leiter gekippt ...


    Wenn die Wasserfläche bestrichen ist, lösen wir das Gummi um den Knüllball und falten die Folie wieder auseinander.
    Dann beginnen wir an einem Ende die Folie auf die Wasserfläche aufzuziehen.
    Je nachem wie doll die Folie angedrückt wird, ist am Ende der "Seegang".
    Die Knicke, die beim Knüllen entstanden sind, ergeben die Wellen, deren Kämme wir mit weißer Farbe bahandeln, um schaumige Wellenkämme zu simulieren.


    Diese Methode ist günstig und ergibt m.E. nach recht gute Ergebnisse.


    Aber urteilt selber ...


    CU


    Rocky


    PS: Danke Günter & Frank für Euren Zuspruch wg. der Makroaufnahmen.

  • Quote

    Original von Mathias Nöring
    In der Zwischenzeit bestreichen wir die Wasserfläche mit Klarlack. ACHTUNG - NUR IN GUT GELÜFTETEN RÄUMEN ANWENDEN !
    Lacht nicht - ich bin schon einmal beim Renovieren besinnungslos von der Leiter gekippt ...


    Coole Methode.


    Übrigens, exakt obigen Abschnitt habe ich eben meiner Frau vorgelesen. Jetzt frage ich mich, warum sie aus diesen wenigen Sätzen sofort erkennen konnte, dass unser Rocky sie geschrieben hat ;)


    Viele Grüsse
    Michael

  • Servus Rocky,


    Inteessante Variante @)


    Der Vorteil dieser Wasserfläche ist halt, dass man das Schiff hinstellen kann wo man will.


    Ich habe auch so eine Folienobfläche im"Program" Ich zerknülle aber das Papier und lasse die Folie glatt.


    War einer meiner ersten Beiträge, kaum zu glaube was ich in der Zwischenzeit alles gebaut und gelabert habe :rotwerd:


    WHV, U-Boot Typ VIIC, "U 96", 1:250


    Am schönste finde ich halt die Silikonmethode.


    Grüße aus Wien, Herbert

  • Hallo Freunde !


    Es ging wieder etwas weiter beim Bau meiner "MS Lichtenfels".
    Die vorderen Schwergutpfosten ist nun so gut wie fertig - es fehlen lediglich noch die Abdeckungen auf den Pfosten.
    Da ich davon aber noch keine brauchbaren Fotos gefunden habe, sind die Pfosten oben noch offen.


    Den Schwergutbaum mittig habe ich aus erinen Schaschlikstäbchen gemacht und das "Y"-förmige Ende des Schwergutbaums habe ich aus gedoppeltem 280g Karton hergestellt. Im Originalbogen ist das Teil einfach ein flaches Stück Karton.
    Der Übergang von Schwergutbaum auf's Deck ist im Originalbogen einach nur aufgedruckt - ich habe darum einen runden Sockel für den Schwergutbaum konstruiert.


    So, hier nun die neuesten Bilder ...


    CU


    Rocky

  • Moin Freunde !


    Ja, es ging wieder etwas weiter mit meiner "MS Lichtenfels" - und zwar bei der Brücke auf dem Backdeck.


    Ich stelle jetzt die Bilder nacheinander ein und werde bei Bedarf auf die Besonderheiten eingehen.



    Hier seht Ihr das Grundgerüst des Brückenhauses:

  • Hier seht Ihr das zweite Zwischendeck mit eingelkebten Randverstärkungen.
    Warum diese Randversteifungen ? Ganz einfach ...


    Ich ersetze ja die gedruckten Relinge mit Laserteilen. Da ich also dem Bauteil dadurch quasi das "Genick breche", in dem ich die Kartonreling - die auch gleichzeitig als Versteifung dient - wegschneide, muß also ein Ersatz dafür her.


    Diese eingeklebten Versteifungen sind aus 280g Tonpapier und dienen auch gleichzeitig als Klebelaschen für die Innenseite der Seitenwände.

  • Hallo Rocky,


    tolle Idee und super Ausführung =D>


    Vielleicht ist es eine kleine Hilfe, aber im Hafenbereich werden auch gern Rillenschienen (wie bei der Straßenbahn) verwendet - dann musst Du nicht so viele Schwellen schneiden ;)


    Viele Grüße
    Lars